Hi, Stefan,
> hat jemand Erfahrung mit den Chevy Pickups?
nö, leider nicht.
> Ich suche Leute zum Erfahrungsaustaussch. Dies betrifft Zulassungsbestimmungen in Deutschland. Was muss beim Chevy Truck umgeruestet werden? Wie sieht es mit LKW Zulassung aus? Der 2500HD 4*4 hat in USA ein Gesamtgewicht von ca. 4.1 Tonnen. Payload (Zuladung) ca. 1.5 Tonnen. Die will ich auf keinen Fall veringern.
Generell: ein Fahrzeug von 2.6t, um 1.5t Nutzlast zu transportieren? Scheint nicht sehr effektiv zu sein - ein Sprinter 4xx/LT46 schafft ein Verhältnis von Nutzlast:Leergewicht von mind. 1:1. Selbst mit Allradantrieb (z.B. Iglhaut oder Nachrüstung in Island, siehe weiter unten im Forum) dürfte das Nutzlast/Eigengewichtsverhältnis eines Sprinter oder LT deutlich besser sein als des PickUp.
Ich hatte mir ja auch schon einmal überlegt, mir eine Bigfoot-Wohnkabine zuzulegen und dabei auch an einen großen PickUp gedacht - aber die Kabine wiegt ja schon gut 1.4t, da bleibt ja keine Zuladung mehr übrig.
> Wie sieht es mit der Verarbeitung nach deutschen Massstaeben aus und wie mit der Rostvorsorge, speziell gegen Streusalz?
Ich hatte mir vor einigen Jahren aus Kalifornien einen ein Jahr alten Chrysler LeBaron mitgebracht und dann hier hohlraumkonservieren und unterbodenschützen lassen. Nach fünf Jahren habe ich den Chrysler ohne Rost an den geschützten Teilen verkauft - und ich bin damit die ganze Zeit viel auf Achse gewesen, auch im Winter. Also: zumindest in dieser Beziehung kein Problem.
Gruß
Wolfgang
Ach so, noch eins: es gibt anscheinend die Möglichkeit, hier ein Fahrzeug als ´Kombinationsfahrzeug´ zuzulassen. Mit Wohnaufbau als WoMo mit mehr als 3.5t und den üblichen LKW-Beschränkungen, ohne Kabine mit verringerter Zuladung als 3.5-Tonner mit (fast-)PKW-Rechten. Die Info stammt übrigens von zwei US-Importeuren, die soetwas schon häufiger gemacht haben.