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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 3. Dezember 2024 um 19:43

    Letztes Wochenende hab ich die Garage (bzw. Werkstatt) wieder mal dafür gebraucht wofür sie eigentlich gebaut wurde und mal schnell die Bremsbeläge getauscht. Hab ich schon erwähnt wie herrlich so ein Grubenheber dafür ist?

    Was meint ihr, zu früh getauscht? Ein paar km wären da wohl noch drin gewesen... ;)


    Ansonsten hab ich nicht soviel daran gemacht. Nur ein paar Leisten geschnitten

    Dann ein paar Nuten geschnitten

    Dann noch ein paar Leisten mehr geschnitten

    Und noch ein paar Nuten geschnitten

    Das ganze in die Schubladen geworfen

    und fertig sind die Schubladeneinteilungen

    Es gibt zwar Einsätze aus Metall, aber a) kosten die ein Vermögen und b) gibt es die in 35mm wie ich sie brauche fast nicht und schon gar nicht gebraucht und zu einem akzeptablen Kurs. Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen Bleche lasern und kanten (lassen) aber auch da würde der Aufwand zum Ertrag für mich auch nicht stimmen. Auch Ideen von Kunststoffboxen , egal ob beim Chinesen gekauft oder selber gedruckt aus verschiedenen, unter anderem finanzielle oder zeitliche Gründe verworfen.

    Daher hab ich mir eine 5mm Multiplexplatte geholt und die zugesägt. Ist nicht Billig aber Preiswert, relativ schnell gebaut und erfüllt für mich den Zweckvollkommen. Und es kann bei Bedarf relativ schnell auch eine in den Abmessungen abweichende Einteilung erstellt werden.

    Ganz ohne Nachteile ist das natürlich auch nicht. So kann ich z.B nicht einfach ganz kleine flache Teile wie Unterlegscheiben einfach da rein werfen. Die würden mit der Zeit da unten durch wandern. Die paar Sachen wo das ein Problem wäre werden dann halt in ein Plastiksäckchen verpackt oder ich bastle mir aus dem gleichen Multiplex ein paar Kistchen mit Boden...mal schauen.

    Schöne Woche allerseits

  • Umbau auf TTT

    • Urs
    • 25. November 2024 um 18:03

    Das ist doch ganz einfach. Die musste gar nicht auf die TT gesetzt werden, die hat es -wie sonst auch üblich- im stehen gemacht. Also ganz einfach: Frau raus, Anton raus, Kuh rein und los geht's. ;)

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 25. November 2024 um 12:42
    Zitat von holger4x4

    Kann es sein, dass du es (nur ein ganz kleines bisschen) übertreibst mit der Garage? :D :S 8|

    Nein, das kann nicht sein, auch nicht ein kleines bisschen. ;) ;) ;)

    Zitat von Karsten61

    Fang doch ERSTMAL mit einer Drohne an,

    Aber Drohnen können ganz schlecht Schubladen aufmachen und blasen dann so kleines Zeug was versorgt werden sollte schnell weg. Andererseits könnte die als Staubbläser eingesetzt werden was wieder sehr Vorteilhaft wäre...muss ich mir mal überlegen ;) ;) ;)

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 25. November 2024 um 04:19
    Zitat von Karsten61

    Klappt das nicht mit deiner vielen Elektronik :/

    Noch nicht. Willst du mir einen Knickarm-Roboter mit ab 3-4m Reichweite sponsern? Damit könnte ich es während der Woche aus dem Unterland einräumen... ;)

    Gruss

    Urs

  • Fragen zu IT Netz und TN Netz im Wohnmobil

    • Urs
    • 24. November 2024 um 16:18

    Weiss nicht wie es bei euch ist, bei uns in CH ist es rein Rechtlich so dass ein Laie Installationen nur hinter einem FI und an 230V ausführen darf solange keine Bewilligung nötig ist (also de facto nur kleinere Arbeiten wie eine Steckdose oder Lampe mal montieren oder einen Schalter tauschen) . Für alles andere müsste ein konzessionierter Elektroinstallateur beauftragt werden. Ausnahme: Ich als gelernter Elektromonteur darf in meinen Liegenschaften die komplette Installation ausführen, muss diese aber auch von einem Kontrolleur bzw. konzessionierten Elektroinstallateur abnehmen lassen.

    Unter dem Hintergrund könnte man jetzt argumentieren dass ein Laie den genauen Wortlaut in den Normen gar nicht kennen muss...er darf die Arbeiten eh nicht selber ausführen (helfen sofern der Meister damit einverstanden ist mal aussen vor). Basierend auf meine Erfahrungen als ich noch in der Branche tätig war finde ich die Regelung auch ein Stückweit ok und zweifle auch dass die meisten der normalen Häuslebauer die Normen lesen (und verstehen) würde wenn sie frei verfügbar wären. Aber das lesen und vor allem das verstehen zweifle ich auch bei manch einem Installateur an... Andere Geschichte.

    Aber ja, für die Interessierten finde ich dennoch dass die geltenden Normen frei verfügbar sein müssten.

    Was man halt wissen muss (und viele Leute in CH nicht wissen) ist dass egal ob man selber oder ein Elektroinstallateur installiert hat und etwas passiert haftet man inzwischen als Hauseigentümer. Wenn man dann kein Abnahmeprotokoll von einem Installateur vorweisen kann und so die Schuld weiter geben kann hat man ein Problem. Auch die periodische Kontrolle müsste man (alle 20 Jahre) selber organisieren. Da sind die EW aber meistens noch so kullant und schicken einem einen Brief als Errinnerung, müssten sie aber rein Rechtlich gar nicht.

    Aber wir schweifen ab...

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 24. November 2024 um 15:12

    Hier die Fortsetzung der Geschichte...

    Hab das Rad von Samstag bis Montag mit 5. 5Bar aufgepumpt stehen lassen. Karsten schrieb zu dem Zeitpunkt in einem anderen Thread dass Reifen ein Gedächtniss hätten. Darauf hoffte ich. Um es vorweg zu nehmen: Das Kurzzeitgedächtniss dieses Reifens liess arg zu wünschen übrig 😉

    Montag kam, Reifen also wieder demontiert und das kam da raus.

    Keine Ahnung wie es kommen konnre dass ich das Brettchen nicht vorher in dem Reifen gehört habe. Hab ja etliche Stunden hin und her geschoben und da war absolut nichts!

    Nutzt alles nichts. Reifen war runter. Diesmal aber nur auf einer Seite der Felge. War wesentlich einfacher den so wieder auf die Felge zu bekommen, aber ohne Schlauch und einige Versuche ging es dennoch nicht. Reifen also montiert, ausgewuchtet und unters Auto geschraubt...endlich!

    Und nun ab in die Ferien. Das war dann auch eine längere Geschichte...defekte Truma, Roaming funktioniert nicht, viel Regen und/oder Nebel...um es kurz zu machen, da die Wetterprognosen für daheim besser waren als in Italien bin ich schon Donnerstag der zweiten Woche zurück statt erst am Wochenende.

    Und was wartete da auf mich:

    Ja, genau...hätte ich irgendwie vor knapp 2 Wochen gut gebrauchen können... 😉

    Dann noch etwas Zeug von einem Eck ins nächste schieben. Langsam aber sicher gehen mir allerdings die Ecken aus wohin ich das Zeug schieben kann ;). Also gestelle bauen. Das "Giftgestell" ist schonmal aufgebaut:

    und befüllt:

    Dann ging es daran im OG ablagen bzw Schubladen zu bauen. Wie angekündigt mache ich das mit Rako-Kisten. Hat sich jemand schonmal Gedanken gemacht wieviele dieser Boxen in der Grösse 600x400x140mm in ein Kombi passen? Ich bis vor ein paar Wochen auch nicht...😉

    Mit etwas Tetris spielen und Kofferraum nicht ganz zu sind es 44! Sollte vorerst ausreichen... 😉

    Also, Gestell dafür bauen:

    Zwischen Leisten und darunterliegender Box hab ich die weissen 1mm Unterlagen als Abstand dazwischen gelegt zum die Leisten zu montieren.

    Gibt genug Luft damit es nicht hackt beim rausziehen, ist aber auch so wenig dass ich die "Schublade" fast voll ausziehen kann und sie bleibt schön gerade da stehen.

    Die Leisten sind ca 25x50mm, ungefähr die Grösse von Dachlatten aus dem Baumarkt. Ergibt einen Spalt zwischen den Boxen womit man sie gemütlich greifen und raus ziehen kann. Ach ist es herrlich wenn man - im Gegensatz zum Womobau- nur am Rande auf den Platz und das Gewicht achten muss...😉

    Die Leisten hab ich aus vorhandene Bretter geschnitten und gehobelt. Warum? Weil die Bretter eh da sind. Die wurden die letzten 40 Jahre getrocknet und niemand hat sie in den 40 Jahren gebraucht. Dachlatten kaufen wäre schneller gewesen aber wo ist da der Reiz? Das ganze wird ja als Hobby verbucht. Und etwas kaufen was schon da ist und nur Platz wegnimmt ist ja auch irgendwie nicht zielführend.

    Und dann nur noch bestücken:

    Das schöne an dem System: Will ich mal was höheres in eine "Schublade" tun ist das, ausser in der Mitte wo ich 2 Abstandhalter rein machen musste, problemlos möglich. Ich lasse dann einfach die Box darüber aus. Will ich das aber reorganisieren kann ich das weitestgehend uneingeschränkt machen. An dem Schrank fehlt jetzt nur noch die Wände fertig abzuschliessen und eine Tür als Staubschutz in der einen oder anderen Form zu bauen. Aber das hat Zeit...

    Rechts davon steht der Schubladenstock an sein em Platz.

    Jetzt müsste nur noch jemand das ganze einräumen... 😉

    Die ganz Aufmerksamen haben vielleicht bemerkt dass ich bisher nur 20 Boxen verbaut habe. Nach Adam Riese müssten also nochmal 24 irgendwo platziert werden. Einige davon werden sicher im EG unter der Wekbank als Werkzeugschubladen eingesetzt. Die restlichen vielleicht im OG, links von den jetzt montierten. Das entscheide ich wenn ich da mal ein wenig eingeräumt habe ob ich noch zusätzliche Schubladen brauche. Platz ist vorhanden.

    Und damit sind wir in der Gegenwart angelangt... Mal schauen was die Zukunft bringt.

    Gruss

    Urs

  • Fragen zu IT Netz und TN Netz im Wohnmobil

    • Urs
    • 24. November 2024 um 11:55

    Wie es heute genau ist weiss ich nicht, denke aber es dürfte ähnlich sein. .

    Vor 35 Jahren gab es die HV ( Hausinstallations Vorschriften) welche jedem Lehrling in der Branche ausgehändigt wurden, soweit ich mich erinnere kostenfrei.

    Inzwischen gibt es die NIN (Niederspannungs Installations Normen). Nächstes Jahr in der Version NIN 2025 welche bei Electrosuisse käuflich erwerbbar sind für ca 280 Chf plus Mwst. (für mitglieder bei Electrosuisse, also defacto praktisch alle in der Branche ist es etwas günstiger). Ob die irgendwo anders kostenfrei erhältlich sind weiss ich nicht, vermutlich eher nicht, zumindest nicht legal. Und da ich inzwischen eher am Rande dieser Branche arbeite hab ich leider auch kein Zugriff darauf...weiss demnach auch nicht explizit was genau zu unseren Mobilien da drin steht und nehme das einfach mal so hin. Ich kenne die Gefahren welche vom Strom aus gehen können und handle dementsprechend und gut ist.

    Gruss

    Urs

  • Bezugsquellen für Sandwichplatten

    • Urs
    • 23. November 2024 um 23:26
    Zitat von urologe

    aber sorry , eine 5m Leerkabine für 70 000,-EUR -

    Angebot und Nachfrage?

    Hier im Forum wurde ab und zu mal darauf hin gewiesen dass es rein Wirtschaftlich gesehen manchmal besser ist arbeiten zu gehen und mit dem Verdienst dann das entsprechende zu kaufen statt selber zu bauen. Vielleicht wird inzwischen auch andersrum - auch Wirtschaftlich gesehen- ein Schuh draus, also weniger Arbeiten gehen und dafür in der Zeit mehr selber machen?

    Gruss

    Urs

  • Fragen zu IT Netz und TN Netz im Wohnmobil

    • Urs
    • 23. November 2024 um 23:08
    Zitat von nunmachmal

    Im Wohnmobil findet man bei den Selbstbauern sehr oft neben, bzw nach dem FI, eine wunderschöne Instalation, oft mit einem Sicherungsautomat beginnend. Oder gar einzeln abgesicherten Steckdosen, meist jede 16A.

    Was aber nütz eine weitere Sicherung in ein und dem selben Stromkreis, frage ich mich immer. Es fliegt doch eh nur die Sicherung vom Campingplatz.

    Hab ich auch gemacht aber mit 13A-Automaten. Grund dafür ist dass ich damit jeden Kreis bei Nichtgebrauch und je nach Situation einzeln abschalten kann (Kühlbox, Ladegerät, Steckdosen...). Die Automaten werden bei Bedarf einfach als Schalter "missbraucht". Warum dann nicht Schalter verbauen? Weil Sicherungsautomaten auch nicht teurer waren, schneller verfügbar waren und - für meine Zwecke- die gleiche Funktion erfüllen und dazu meine verbauten Leitungen schützt falls der Anschluss auf dem Campingplatz mal übersichert sein sollte.

    13A nicht weil ich auf selektivität achten wollte sondern mehr weil die bei uns in CH standard sind und die Installation dahinter ganz legal mit 1.5mm2 ausgeführt werden kann.

    Aber wenn wir gerade bei der Selektivität sind: Vor einer halben Ewigkeit hab ich mal gelernt dass ein FI nur dann in Serie mit einem zweiten FI verschaltet werden darf wenn der erste (also der auf dem Campingplatz) eine selektiver Typ ist..was sagt da eigentlich die VDE (oder bei uns in CH die NIN) inzwischen dazu? Achtet ihr darauf und steckt nur da ein wo das gegeben ist?

    Also ich für mich halte es damit so dass ich es bei mir so installiere dass *ich* es verantworten kann. Vielleicht muss man dabei auch mal die Kirche im Dorf lassen ohne dass dabei die Sicherheit komplett auf der Strecke bleibt.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 23. November 2024 um 21:49
    Zitat von nunmachmal

    Ein mitleidiger Gruß,

    Danke für dein Mitleid, aber das hab ich gar nicht verdient...in dem Fall bin ich ja 100% selber schuld denn Zeit um das anzugehen hätte ich schlappe 5 Monate gehabt.. Da hätte ich es angehen können, nach einer Stunde merken dass es nicht klappt, Übung abbrechen, richtiges Werkzeug kaufen und 2 Wochen Später in 30 Minuten fertig machen... Wie geschrieben, selber schuld.

    Zitat von Karsten61

    Alles ist lustig, nur nicht immer für jeden :saint:

    Inzwischen kann ich auch selber drüber lachen...aber grad da war es eher nicht ganz so ^^ und 8).

    Zitat von Picco

    Gern geschehen, aber: Lass das Sabine nicht wissen, sie denkt ich wäre ihr Held! ;)

    Ich sags ihr nicht, versprochen. Aber kannst du nicht Held von mehreren Personen gleichzeitig sein? ;)

    Zitat von Picco

    Das hält bis der Draht durchgerostet ist

    Diesbezüglich hab ich gar keine Bedenken...einzig der Eisendraht den ich grad da hatte war mit 1.5mm etwas dick, aber mit etwas überzeugungskraft ging es auch damit.

    Zitat von Picco

    Tu nicht so, früher waren ganze Räder aus Holz...bei Dir ists nur ein Teil des Rades...

    Das blöde ist halt das sich Gummi und Holz in der hier vorliegenden Kombination unter Umständen nicht besonders verträgt. Aber der Gedanke so zu tun als ob ich nichts gehört hätte ging mir gaaaanz kurz durch den Kopf...meine Hemmungen das durchzuziehen waren aber dann doch zu gross....;)

    Zitat von mrmomba

    Sind das die Tage die immer mit -Tag enden und gleichzeitig mit M und D anfangen?

    Bei mir fing es mit S an und endete auch mit - tag, also wahrscheinlich sind es demnach die welche mit M, D, F oder S anfangen...;)

    Gruss

    Urs

  • truma combi aus uk

    • Urs
    • 18. November 2024 um 21:32

    Also baut Truma eine komplett eigenständige Heizung für die Engländer mit komplett anderer Technologie? Ja, klar, aus Produktionstechnischer und Marktwirtschaftlicher Sicht natürlich vollkommen nachvollziehbar... "Wir wollen den hiesigen Markt abschöpfen so weit es geht" wäre wenigstens Ehrlich gewesen.

    Vielleicht ein Grund warum immer mehr Leute auf China-Klone setzen?

    Gruss

    Urs

  • Eure Erfahrungen mit Lifeypo4

    • Urs
    • 14. November 2024 um 20:20
    Zitat von Karsten61

    Taschenrechner kaputt?

    Nein, war Kopfrechnen, also wahrscheinlich Kopf kaputt.. ;). Hab's vorhin gesehen und oben korrigiert, 1 ganze Minute bevor du gepostest hast... ;)

    Zitat von juh

    Der Hersteller hatte die sogar mit -45°C ladbar, -25°C mit hohen Strömen ... daß das sicher auch auf die Zyklenzahl geht, keine Frage

    Ja, stimmt, da war noch was. Hatte die -45 schon wieder verdrängt.

    Für mich ist da halt immer noch die Frage wie sehr das wirklich auf die Zyklenzahl geht. Ich hab sogar schon gelesen dass sich Li(Fe)Po Zellen sich eigentlich nur da am wohlsten fühlen sollen wo sich die Menschen auch wohl fühlen, also demnach auch am bessten nur irgendwo zwischen 15 und 25 Grad geladen werden sollten um die längste Lebensdauer zu erreichen...aber halt auch da nie mit Zahlen wie viel Zyklen da wirklich drauf gehen wenn man anstatt bei 15 Grad bei 0 Grad und Strom x lädt.

    Das gleiche beim Y. Ich will gar nicht in Frage stellen dass das Verbesserungen bringen kann. Aber auch hier die Frage: Gibt es konkrete Zahlen die das quantifizieren können? Mir sind bisher leider keine bekannt. Ist es daher am Schluss also eher nur im Labor messbar oder doch irgendwie Praxisrelevant? Ich weiss es nicht, aber da ich bisher nicht von einer Welle von toten Li-Zellen (egal ob Lifepo, LiIon, mit oder ohne Y) nach einem Kälteeinbruch vernommen habe gehe ich für mich bis zum Beweis vom Gegenteil davon aus dass es nicht Praxisrelevant ist. Würden sonst andere Hersteller nicht auch auf das Y setzen? Könnte es nicht vielmehr sein dass da jemand in den Anfang der Lifepo-Zellen ein bisschen was an Daten vom Datenblatt weitergegeben hat und der nächste ein bisschen mehr dazu und am Schluss standen da die -45 Grad und das Y im Raum und wurden miteinander verknüpft ohne dass viel belastbare wissenschaftliche Beweise dahinter stecken? Oder ist es so dass Winston damals das auch im Datenblatt als maximal mögliche Temperaturen angab und später merkte man dass es vielleicht doch nicht so ideal war? Ich weiss es nicht. Ich für mich behandle die Winston als "ganz normale" LIFEPO und ich hab auch kein Problem damit eine "normale" Lifepo, egal ob mit oder ohne Y, wenn es sein muss auch unter 0 Grad zu laden, mit meinen zur Verfügung stehenden 0.2C schon grad gar nicht. Zudem ist es in der Praxis ja eh fast unmöglich die richtige Zellttemperatur zu kennen und entsprechend ein Laden unter 0 oder 5 Grad zu verhindern (Gehäusetemperatur ist in sehr vielen Fällen leider nicht = Zelltemperatur) . Aber das ist nur meine Meinung und natürlich darf jeder das anders handhaben.

    Zitat von juh

    Schade daß GWL nicht mehr ist, die hatten dazu immer viel Material in ihrem Blog.

    Ja, das ist schade. Die hatten viel gute Informationen und hatten jeweils auch die eigene Meinung revidiert falls sich neue Erkenntnisse ergaben. Deren Homepage ist zwar in der waybackmachine zu finden aber die meisten Blog-Einträge laufen leider auch da ins leere. Wirklich schade.

    Gruss

    Urs

  • Eure Erfahrungen mit Lifeypo4

    • Urs
    • 14. November 2024 um 13:00
    Zitat von Kreiseltaucher

    Aber ohne Lithium Ladekurve geht der gar nicht

    Warum? Und wie soll die Lithium Ladekurve aussehen?

    Ich betreibe meine Lifepo seit mehreren Jahren einzig und alleine über ein BtoB und ein Landstromladegerät welche beide keine "Lithium"-Ladekurven sondern nur Blei und AGM-Ladekurven beherschen. Alles Problemlos...warum denn auch nicht. Die Spannung zum Laden von Li muss einfach etwas höher sein als die Ladeschlusspannung (Typischerweise 4x3.55 oder von mir aus 4x3.60V, also 14.2 bis 14.4V) ist aber ansonsten in weiten grenzen Egal. Auch mit 13.8V würde man die schon geschätzt mindestens 80% voll und bein 15V schaltet der hoffentlich verbaute BMS ab sobald eine Zelle die Ladeschlusspannung erreicht.

    Noch was zum Y in den Winston: Meines erachtens sind auch die Winston ganz normale LIFEPO. Sind Gute Zellen (hab ja selber auch welche die seit Jahren immer noch nicht mehr als 10-15mV Zelldrift haben), aber der Rest ist meines Erachtens alles Werbegeschmäus. Ganz früher wurden die mit 4.2V Ladeschlusspannung verkauft. Ein Blick im Datenblatt auf die dort abgebildete Ladekurven zeigte dass das nur Marketing war und zwischen 3.6 bis 4.2V Zellspannung keine nennenswerte Mehrleistung zu erwarten war und später krebste man dann bei Winston zurück und schrieb die tatsächliche Ladeschlusspannung in die Datenblätter. Das Y wird auch nur im Deutschsprachigen Raum immer wieder als bis -20Grad ladbar hin gestellt. Bisher hab ich für diese Aussage keine Beweise gesehen. Ich behaupte mal dass alle LIFEPO das können. Bekanntlich werden die aber beschädigt wenn man sie bei zu tiefen Temperaturen geladen werden...auch die Winston...die Frage ist eher wie sehr sie beschädigt werden und ob das für unsere Ladeströme ünberhaupt relevant sind. Ich würde behaupten nicht wirklich. Bei einem 120kW-Schnelladegerät für ein E-Auto mag es da anders aussehen.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 10. November 2024 um 17:02

    Bin etwas im Rückstand, daher ist das was ich im letzen Beitrag geschrieben hab (und auch hier schreibe) schon ein paar Wochen her... Das nur nebenbei als Info.

    Wie angekündigt hier die Fortsetzung....

    Wetter ist feucht, Reservereifen ist platt und abgefahren, neuer Reifen ist da, Reifenmontagemaschine auch...solte also keine so grosse Geschichte werden...dachte ich. Tja, falsch gedacht...gaaaanz falsch gedacht...

    Es ist Samstag, ca 9 Uhr. Reserverad unters Auto raus grübeln ging wie immer Probleemlos (hab ja leider auch schon etwas Übung darin 😉).

    Alter Reifen von der Felge runter nehmen ging schon nicht ganz so problemlos. Beim abdrücken vom Reifen von der Felge gibt es plötzlich einen Knall, keine Kraft mehr und der Kompressor bläst was er kann ins juhe. Hmm, Schlauch vom Kompressor zur Reifenmontiermaschine abgeknallt...also wieder dran machen aber die Schlauchschelle ist nicht mehr auffindbar und ich finde gerade auch nichts schlaues in meinem Chaos. Und ins Geschäft fahren für eine Schlauchschelle ist auch etwas übertrieben. Also was tun? Da kam mir Picco zu Hilfe...er weiss nur noch nichts davon aber so war es..Eisendraht liegt da, hab mich dann an die Schlauchsicherungsmethode welche Picco hier mal vorgestellt hat erinnert. Den Schlauch so wieder gesichert und was soll ich sagen...Picco,du bist mein Held! Funktioniert astrein. 2 Wochen Später hab ich die originale Bride gefunden...also ich weiss nicht aber ich als Gipser würde mal behaupten dass die noch nie eine Krimpzange am Hals hatte! Erstaumlich wie lange das auch so gehalten hat bevor es den Schlauch abgejagt hat.

    Aber egal, zurück zur eigentlichen Arbeit. Die demontage vom alten Reifen verlief anschliessend Problemlos. Neuen Reifen lose auf die Felge montieren auch. Nun müssen die beiden Wulste über den Hump oder zumindest da dran damit der Reifen aufgepumpt werden kann.

    Nicht ganz so einfach wenn da ein grosses Loch zwischen Felge und Reifenwulst klafft.

    Ist vom Transport, Lagerung usw auch nichts wirklich ungewöhnliches dass die Seitenwände so weit nach innen schauen.

    Na gut, die gängigen diy Lösungsansätze probiert...

    Spannset drumrum mag vielleicht bei 1-Lagigen Karettenrädern funktionieren, aber sicher nicht bei einem 10-Lagigen NFZ-Reifen der 1600kg Traglast hat.

    Also die Feuermethode probiert. Sah bei mir etwa wie bei dem Youtuber aus:

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    Wenn ihr bei dem die ersten und die Letzten 30-40 Sekunden weg denkt hätte es ein Video von mir sein können...nur dass es bei mir fast noch mehr und länger brannte ohne dass erwünschte wumms. Nach 3-4 Versuchen hab ich die Aktion dann eingestellt bevor ich den Reifen oder schlimmer noch, die Garage, abfackle.

    Wie machen es denn die Reifenbuden...naja,die haben ein sogenannter Reifenbooster. Also ein Lufttank welcher über einen relativ grossen Kugelhahn eine grosse Menge Luft in kürzester Zeit zwischen Felge und Reifen bläst und ihn so zumindest an den Hump drückt...hab ich ja jedes mal beim Reifenhändler zuschauen dürfen wie er es machte und dass es ohne nicht ging. Meinem Unterbewusstsein war es daher eigentlich auch klar dass es ohne nicht gehen wird. Hatte sogar Gedanken darüber gemacht mir so einen Booster zuzulegen, aber mein Bewusstsein sagte mir dass das schon nicht so schlimm weden würde und ich vor allem den Platz für so einen Booster sparen könnte schien mir eine gute Idee. Um es vorweg zu nehmen: Falsch gedacht, am falschen Ort gespart, zumal die Teile gar nicht soo viel kosten...also gaaanz schlechte Idee.

    Also Booster gesucht. In der Nähe fand ich auf die Schnelle nichts, also bestellen. Aber Lieferzeit mehrere Tage und ich wollte eigentlich in die Ferien fahren. Anmerkung für Zukunfts-Urs: Wenn du mehrere Monate Zeit hast mach es nicht auf den letzten drücker. Es könnte schief gehen oder was dazwischen kommen... 😉.

    Also andere Lösung gesucht. Zuerst aber kleine Holzstückchen aus der Restholzkiste zwischen die beiden Seitenwände geklemmt in der Hoffnung die würden das merken und später dann etwas weiter ausseinander stehen bleiben...taten sie auch aber leider nicht im von mir erhofften Masse.

    Dann Internet konsultiert und auf "Duschlauch" ein Video von einem gefunden der ein Fahrradschlauch als Aufblashilfe nutzt. Hmm, könnte funktionieren. Da ich gerade keinen Schlauch da hatte also doch noch in den nächstgrösseren Ort gefahren (halbe Stunde pro Weg) und weil diese nicht die Welt kosteten und ich nicht nochmal fahren wollte einen 14,16 und 18" Fahrradschlauch mitgenommen. Ich wusste ja nicht welcher für meine 18"Felgen am bessten funktioniert. Eine gute Stunde später wieder zurück und ausprobiert.

    Und was soll ich sagen...es funktioniert...sosolala... Mit dem 16" Schlauch, nicht zu fest aufgepumpt und nicht wie auf dem Bild trocken sondern richtig mit Montagepaste eingeschmiert hab ich den Reifen nach vielleicht 10 Versuchen und einer Stunde auf die Felge gebracht UND den Schlauch zwischen Reifen und Felge wieder raus gebracht ohne dass der Reifen wieder vom Hump weg springt. Fazit zu dieser Montagetechnik: Will man nicht wirklich so machen, ausser vielleicht in einer absoluten Notsituation. Daher Bestellung für Booster nun definitiv aufgegeben.

    Aber das ist nun alles egal, denn der Reifen sitzt nun endlich auf der Felge... puh, was für ein Krampf...

    Für die ganz Aufmerksamen unter euch: Es ist inzwischen 15:30 am Nachmittag geworden und ich hab genau einen Reifen nach schlappen 6.5h montiert gehabt...Leider Zahlt der Kunde nicht nach Stunden. Im Gegenteil ich mach das alles Gratis 😉 Spielt aber wie geschrieben keine Rolle, hauptsache der Reifen ist drauf.

    Jetzt nur noch schnell Auswuchten und fertig.

    Upps...wie war das nochmal mit dem schnell mal eben...? ;)

    Und es kam wie es kommen musste...

    Es ist zum Haare rausreissen. Beim ersten drehen der Wuchtmaschine ist ein Klappern/Poltern vom Reifen hörbar. Meine Reaktion: in den nächsten Sekunden war: :/=O||<X;( in dieser Reihenfolge!

    Sch€i$$€ das darf ja wohl echt nicht wahr sein! Ich wusste nach 3 Sekunden was es war. Ihr auch?

    Kennt ihr so Tage als man am Morgen aus dem Bett gekrochen kommt und am Abend sich fragt warum man überhaupt die Mühe gemacht hat aus ddm Bett zu kriechen? Das war deffinitiv eines dieser Tage!

    Hab mich dann entschlossen einfach ruhig hin zu hocken, nichts anzufassen und vorerst schon gar keine weiteren Arbeiten anzugehen und untätig auf's Wochenende zu warten. Ich denke in der Situation das einzig richtige um sicherzustellen dass nichts weiteres schief gehen kann....

    Deffinitiv Schnauze voll..Montag dann wieder...

    Gruss

    Urs

  • Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

    • Urs
    • 8. November 2024 um 18:05

    Der Platz in der Garage und die zu wenig vorhandene Freizeit sprechen leider dagegen ;)

  • Mrmombas + Seine Frau und ihre erste Quasileerkabine!

    • Urs
    • 7. November 2024 um 18:05

    Happy Birthday!

    Kein Wunder dass die noch läuft. Die Kleine hat ja auch einen Top Jahrgang... ;)

    Gruss

    Urs

  • Idee gesucht, Ladungssicherung der Kabine von Innen.

    • Urs
    • 3. November 2024 um 12:07

    Hmm..frag mich grad was eine Kellertüte ist?

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 3. November 2024 um 11:53

    So, in letzter Zeit ist einiges gegangen.

    Da der Winter bald kommt die ganzen Holzreste zu Brennholz verarbeitet.

    Dann muss der gekaufte Schrank 2.5m Höher. Wäre wesentlich einfacher gewesen bevor da 1.7m rausgebuddelt wurden 😉. Kann ich ja jetzt nicht ändern also musste ich etwas kreativ werden, ist der Schrank auch ohne Schubladen auch schon kein Leichtgewicht

    Und am Schluss ist er oben angekommen, und zwar ohne dass es dabei Tote oder Verletzte gegeben hätte 😉

    Wo gehobelt wird da fallen Späne

    Und da kommen die Gitter über der Grube sehr gelegen. Man kann die Späne einfach da runter wischen. Das hat mehrere Vorteile. Es ist anschliessend in der Grube angenehm weich zum laufen, es gibt weniger kalte Füsse vom kalten Beton, beim nächsten Ölwechsel wird das Öl dass daneben geht grad aufgesaugt und wenn es wirklich kalt wird kann man es anzünden und den Womo von unten heizen... also eine Win-Win-Win-Win-Situation...oder so... :/8):D

    Mein innerer Engelchen hat dann aber doch lautstark gegen diese Idee protestiert und war lauter als mein Teufelchen und ich hab mich dann doch aufgerafft und es oben zusammengewischt und in Säcke verpackt...

    Langsam entsteht mehr und mehr Platz und es wird etwas wohnlicher für mein Womo

    Sieht doch schon eher nach Garage aus, oder?

    So, Schnauze voll vom hiesigem Wetter, Aufräumen und der ganzen Bauerei. Also ab in die Ferien. Doch vorher muss der im oberen Bild sichtbare Reservereifen (welcher ja auch erst seit Bodenheim defekt ist;)) noch schnell getauscht werden...naja, das mit dem schnell ist so eine Sache...

    ... to be continued...

  • Erfahrungen Netzvorrangschaltung bei 115/230V

    • Urs
    • 26. Oktober 2024 um 16:00

    In Amerika ist das ganze noch etwas komplizierter. Der Typische Haushalt hat 1x110 V oder eben 2x110V, also die 220V zwischen beide Polleiter. Es gibt 220V Steckdosen, aber die haben eben 220V zwischen 2 Phasen und nicht wie bei uns zwischen Phae und N bzw PE. Wie ich mir hab sagen lassen sind die 220V Steckdosen aber nich allzusehr verbreitet und 220V werden eher am Hausanschluss rein gezogen damit danach das Haus auf 2 Phasen (110V) verteilt werden kann. Aber das ist nur hörensagen. Kenne es persönlich zu wenig.

    Was ich aber weiss ist dass es daneben noch ein Drehstromnetz gibt welches allerdings typischerweise eher nur in der Industrie bei grösseren Verbrauchern verwendet wird. Das hat 3x480V Drehstrom...und nicht vergessen immer 60 statt wie bei uns 50Hz. Das kann sich mit unseren Geräten vertragen oder auch nicht!

    Und wenn man dann noch Südamerika anschaut die haben dann auch noch ganz geile Sachen wie 3x400V 60Hz, 3x 460V 50 oder 60 Hz usw...

    Gruss

    Urs

  • Erfahrungen Netzvorrangschaltung bei 115/230V

    • Urs
    • 26. Oktober 2024 um 14:45

    Naja, wenn ich dort zum nächsten Link gehe =O8|8o;): https://www.heise.de/meinung/Floppy…gt-9796354.html

    Aber wir schweifen ganz leicht vom Thema ab...;)

    Gruss

    Urs

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