Ok, die Arduino-Teile hatte ich gar nicht auf dem Schirm...hast recht, die würden deffinitiv keinen Tag im Womo-Tank überleben.
Gruss Urs
Ok, die Arduino-Teile hatte ich gar nicht auf dem Schirm...hast recht, die würden deffinitiv keinen Tag im Womo-Tank überleben.
Gruss Urs
Der Frouleem holt da etliche totgeglaubte threads hoch...mit Posts welche imo Inhaltlich wenig Fleisch am Knochen haben.
Mein erster Gedanke: Troll???
Gruss Urs
Hallo Holger,
Ultraschall-Sensoren sind bei mir bereits verbaut. Kamen mit dem ganzen Philipi-Gerödel, sind Wasserdicht, und funktionierten als die ganze Auswertelektronik ausgestiegen ist noch. Eingangsspannung 10-30V, Ausgangsspannung 0.5-2.5V...perfekt um mittels Microcontroller ohne grossartig Signal wandeln zu müssen auszuwerten. Einziger Nachteil: Die brauchen relativ viel Strom für die Messung, dauernd messen ist somit nicht, braucht es ja auch nicht...bei Bedarf einschalten, messen, wieder schlafen legen.
Muss ich aber nochmal schauen ob die wirklich noch funktionieren, ansonsten komme ich dann nochmal auf die LM2917-Schaltung zurück.
Das muss aber sicher noch 3 Wochen warten! Musste, fast fluchtartig, in die Ferien
Davor hatte ich noch schnell, schnell die Steuerung um die Vorderachse wegschalten zu können zusammengeschustert. Ist jetzt in der Alpha-Testphase, und der einzige Alpha-Tester ist begeistert
. Bis auf eine ab und zu blinkende Zustands-Led (wo sie nicht sollte) und je nach Schaltreihenfolge eine hässliche Fehlermeldung vom Auto weil er merkt dass ich da an den Signalen was rumpfusche (überlegungsfehler meinerseits) funktioniert es einwandfrei. Und auf kleine Italienische Bergsträsschen ist es genial auch mal mit Untersetzung und Heckantrieb, also ohne den Antriebsstrang zu verspannen, fahren zu können.
Viele Grüsse aus bella Italia
Urs
Hallo Guido,
Kommt jetzt drauf an bis wann euer Sohn auf eigenen Beinen steht, aber unterschätz das mit der Zeit nicht, gerade wenn Du den Koffer bauen lassen willst. Viele der üblichen Verdächtigen sind bis unter's Dach voll mit Aufträgen. Lieferzeiten von 1.5 Jahre keine seltenheit, und Lieferfristen tendenziell eher steigend als sinkend.
Gruss
Urs
Hmmm...1180€ für einen kompletten Rahmen, den Bildern nach, im Top Zusatand gegenüber einem vergammelten unteren Rahmen für 900€...da würde mir die Wahl nicht schwer fallen
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Gruss
Urs
Hallo Thomas,
Ich sag da nur gebranntes Kind! Ich hatte schon genug Wasserschäden, praktisch immer auf Pfusch von sogenannten Profis zurückzuführen. Wenn ich also nur im kleinen was machen kann um die Billanz zu meinen Gunsten positiver zu gestalten, dann mache ich das, so auch beim Wassertank wo es bei mir nur ganz oben Löcher darin hat.
Leerung der Tanks: kurz am Schlauch saugen oder beim Grauwasser Pumpe kurz einschalten bis das Wasser fliesst, den Rest macht die Sogwirkung und die Schwerkraft (hatte mich auf eine mühsamere Entleerung eingestellt und wurde positiv überrascht).
Gruss
Urs
Hallo Axel
Ich gehe davon aus dass Du eine simple Relaisschaltung hast welche die beiden Batterien zusammenschalten sollte? Vielleicht hast Du ein (halbwegs) intelligentes Relais welches jetzt einfach zu wenig Spannung "sieht" und daher nicht einschaltet. Kann man vielleicht umprogrammieren oder überbrücken, müsstest Du ein paar weitere Details zu den Verbauten Komponenten geben um da konkret was sagen zu können.
Ansonsten hilft wohl nur ein BtoB, eine 2. ungeregelte Lima oder das Prinzip mit 12V vom Fahrzeug auf 230V wandeln und mittels 230V-Ladegerät die Aufbaubatterie laden (sorry, der Name dafür fällt mir grad nicht ein), alle Technologien mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.
Gruss
Urs
Hallo Thomas,
Es gibt eigentlich nur 2 Gründe es nicht so zu machen:
1. Ein Loch zuunterst im Tank welches undicht werden kann. Bei mir gibt es nur Löcher zuoberst im Tank (mit allen Vor- und Nachteilen).
2. Der Spieltrieb wird zu wenig befriedigt ![]()
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Gruss
Urs
Zitat von mrmombaOk, also ist ein Shunt nichts weiter als ein 'Wiederstand' ok. Da wäre ich vermutlich mit dem ACS-xxxx ebensogut dabei, auch wenn ich immer noch ein Rauschen auf dem Analogbin haben werden.
Hab kurz das Datenblatt dazu angeschaut. Der Chip gibt (bei der +/-50A-Version) 40mV/A raus, also bei 50A 2V. Dazu scheinen die Breakout-Boards einen TLC2272, also noch einen weiteren OP-Amp drauf zu haben, vermutlich verstärkt der auf 5V bei 50A. Irgendwo in die Richtung müsste man auch mit einem Shunt gehen, von daher sehe ich da (bis auf die grundsätzlichen Unterschiede von Shunt zum Halleffekt-Sensor) für das Endprodukt keine grossen Unterschiede.
Zum Rauschen am Pin, ist halt Analogtechnik...je länger die Leitung, je schlechter abgeschirmt, je verseuchter die Umgebung, desto schlechter das Ergebniss, egal ob Hallefekt oder Shunt. Könnte man darüber nachdenken so nahe an der Messung wie möglich einen AD-Wandler hinzupflanzen und dann digital (über I2C?) zum Arduino...aber damit hab ich mich noch nicht wirklich befasst.
Zitat von mrmomba
Wobei ich zugegeben, schon etwas Skeptisch bin, 50A Durch so ein kleine Breakout zu jagen
Die ADS-Chips gibt es ja bis 200A. Bis 100A gibt es den auch auf Breakout-Boards, darüber haben sogar die Chinesen offenbar Hemmungen den auf so ein Board zu löten. Ich glaub das sagt schon einiges ![]()
Zitat von mrmomba
Bitte tu dir den gefallen, wenn du damit Anfängst: Fang lieber gleich mit einem ESP8266 an.
Danke für den Tip. Da bin ich jetzt jedoch noch am hadern. Einerseits ist er was die Prozessorleistung und Speicherplatz angeht weitaus überlegen, andererseits hadere ich mit den Steinen die ich mir damit allenfals in den Weg legen würde. Als Anfänger bin ich im Moment ein wenig am Code am zusammenklauen
. Codeschnitzel zusammenzuflicken sind für mich als Neuling auf dem Arduino schon Herausforderung genug. Beim 8266 müsste ich dann zusätzlich noch aufpassen die entsprechenden Beschränkungen der jeweiligen Pins berücksichtigen, dazu noch die Tatsache dass man da wohl irgend ein Pin auf Masse ziehen muss um Programmieren zu können, die fehlenden Analogeingänge (gut, die könnten mit Multiplexer "vervielfältigt" werden, macht die Programmierung aber auch nicht einfacher) usw. Auch die Tatsache dass ich für die ersten Projekte die Rechenleistung und Wifi gar nicht brauche (im Moment ein paar Spannungen messen und ein paar Relais schalten) macht es mir nicht einfacher mich im Moment dafür so richtig zu begeistern. Aber ich werde es sicher im Hinterkopf behalten für etwas anspruchsvollere spätere Projekte mit OLED, Touchscreen, WIFI...
Zitat von wiruDas erinnert mich daran, dass mein arduino Projekt (füllstandsanzeigen per Ultraschalll) seit 4 Jahren (begonnen 1 Jahr vor dem Kauf des Womos, beim Kauf fast fertig) völlig vernachlässigt ist...ich brauche es schlicht nicht...und für Spielerei hab ich derzeit leider fast keine Zeit..
Wusste ich doch dass ich ein Projekt in meiner Liste noch vergessen hatte!
Brauchen brauche ich es auch nicht, Zeit hab ich auch nicht, aber ab und zu muss Mann trotzdem ein bisschen spielen
Brauchst Du noch Beta-Tester für Deinen Ultraschall-Füllstand-Sketch? Hardware wäre vorhanden...ich würde mich opfern... ![]()
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Danke euch und Gruss
Urs
Vielen Dank für die Ausführungen. Hab Deine Links mal kurz überflogen...Spannende Sachen machst Du da. Muss mir das nochmal genauer anschauen. Auch in Sachen Programmierung bist Du einige (etliche!) Schritte weiter als ich, wie gschrieben...ich bin da erst am Anfang. Deine Projekte werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.
Zitat von mrmombaDie Funktion eines Shunt habe ich nicht verstanden
Ein Shunt am Arduino einsetzen wird ohne Zusatzhardware (Verstärker) wohl nicht sinnvoll machbar sein. Ein Shunt ist nichts anderes als ein sehr kleiner, im Idealfall hochpräziser, Hochlast-Widerstand. Das Ohmsche Gesetz besagt dass wenn ein Strom durch ein Widerstand fliesst, daran eine Spannung abfällt und dieser Spannungsabfall wird gemessen und ausgewertet. Typische Shunts haben bei 50, 100, 500, 1000, 2000A... einen Spannungsabfall von entweder 50, 75 oder 100mV. Nimmst Du einen 100A/100mV Shunt kannst Du bei 10A 10mV am Shunt messen, bei 1A 1mV usw. Entsprechend genau muss die Auswertung erfolgen um auch kleine Ströme zu Messen. Um bei dem Beispiel mit dem 100A/100mV zu bleiben: Misst Du das direkt mit einem der 10Bit-Analogeingänge vom Arduino bekommst Du -wenn ich richtig gerechnet habe- im bessten Fall unter Laborbedingungen eine Auflösung von ungefähr 5A hin, bei einem 1000A/100mV wären es dann 50A Auflösung...Rauschen und sonstige Störungen dabei noch aussen vor gelassen, also nur mit dem nakten Shunt nicht wirklich praktikabel.
Vielen Dank und Gruss
Urs
Zitat von Gode_REUi, sieht alles sehr ordentlich und professionell aus. Vielleicht sollten wir mal ne "Schaltschrank-Challange" aufmachen. Ich glaube, da kriege ich bei Deinem rollenden Schaltschrank ernsthafte Konkurrenz...
Danke für das Kompliment. Dass es ordentlich aussieht kommt daher dass ich das mal gelernt habe und dabei das Glück hatte Ausbilder zu haben welche sehr viel Wert auf saubere Arbeit und Qualität legten...ein bisschen was davon ist glaub noch hängen geblieben.
Die ganze Technik ist für mich Hobby (und auch Beruf) und wenn ich was (neues) auf dem Markt sehe was mich interessiert probiere ich es gerne aus. Das Womo bietet eine gute Testplattform um auch ein bisschen tiefer in die entsprechende Technologien einzutauchen. Darum ist vieles bei mir auch erst auf den zweiten Blick sichtbar.
Zitat von nunmachmalEi, die Karre klauen und den Kupferpreis versaufen. Gibt bestimmt nen dicken Kopf.
Bringt nichts, sind nur dünne Litzen...mehr Kunststoff als Kupfer
Mit der Verwertung vom Ami-Eisen würdest Du wohl einen dichkeren Schädel bekommen ![]()
Zitat von nunmachmalDokumentation, was ist das??? Beim anschießen hatte ich alles im Kopf!
Das Thema Dokumentation habe ich hingegen sehr konsequent durchgezogen, bei dem Umfang den meine Anlage hat ist das auch unerlässlich. Der Schaltplan umfasst (mit Deckblatt und Index) inzwischen 59 Seiten. War aber auch eine heiden Arbeit, da jede Litze zu beschriften. Aber wenn mal was ist hilft es ungemein. Und jetzt, einige Jahre später bin ich sehr froh dass ich das damals zu 99.5% konsequent durchgezogen habe.
Das saubere Beschriften und Dokumentieren kann ich nur jedem ans Herz legen, auch bei weniger umfangreichen Anlagen. Vielfach geht nämlich bei der Fehlersuche mehr Zeit zum suchen wo welche Leitungen hingehen und was wie angeschlossen ist drauf, als mit der eigentlichen Fehlersuche selber.
Zitat von mrmomba
Ich Stelle gerade fest, das ich im Bulli Downsizing betrieben habe.
Downsizing? Ach nee, muss nicht sein, weder bei Motoren noch bei Elektroanlagen ![]()
Zitat von mrmomba
Aktuell baue ich gerade an einem Arduino Batterie Monitor... Aber vor 2019 wird der nichts mehr mit Fertigstellung.
Hmm, das überrascht mich jetzt...Licht Downsizen und dann das Auto mit Microcontroller vollstopfen? ![]()
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Nichtsdestotrotz interessiert mich das jetzt ungemein. Ich bin ja auch gerade auf dem Arduino-Geschmack gekommen, kämpfe da aber noch mit den Programmiergrundlagen. Hast Du schon Programmiererfahrung? Gibt es zum Fortschritt Deines Projektes eine öffentlich zugängliche Dukumentation, Fotostrecke oder dergleichem? Gibt es schon einen Sketch? Wie realisierst Du die Spannungsversorgung? Welche Schutzschaltungen gegen den Müll aus dem Bordnetz gedenkst Du einzubauen? ...?
Basierend auf Arduino hätte ich auch ein paar Ideen (einige davon noch in weiter Ferne):
-Fahrzeug auf 2WD Low schalten (ab Werk kann man nur 4WD Low)
-Halbwegs intelligente Batteriehauptschalter-Ansteuerung...vielleicht mal über Blauzahn steuerbar
-Aussen- und Innentemperatur, vielleicht mit Logger
-GPS-Track-Logger
-Dank Dir: Batteriemonitor auch für die Fahrzeugbatterie
-...
Vielen Dank und Gruss
Urs
Da käme aber der Spieltrieb zu kurz und unser Geld brächten wir auch nicht so einfach los...darum lasse ich das mit der Weissware und gechlortem Pool lieber ![]()
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Wie an anderer Stelle versprochen, einige Bilder vom Aufbau meines "Schaltschrankes". Nebst Einbau von 2 Batterietrennschalter werden auch die ganzen Taster verschwinden denn das Schalten und Anzeigen wird seit geraumer Zeit mit dem Touch-Panel gemacht (gab es leider noch nicht als ich damit angefangen hatte). Dann wird es noch eine Aussenbeleuchtung geben und wer weiss, vielleicht auch noch die eine oder andere Spielerei
.
Hier mal so wie es jetzt ungefähr aussieht, also sozusagen Elektroanlage Version 1:
Gruss
Urs
Hallo Stephan,
Hatte schonmal geantwortet, bin aber wahrscheinlich zu blöd gewesen und nur auf Vorschau statt auf Senden geklickt...egal...
Vielen Dank für den Input.
Zitat von Steff66
Als Überspannungsabschaltung würde ich mich an den Werten des Lichtmaschinenreglers orientieren.
Eine zeitliche Stffelung macht hier m.M. nach keinen Sinn. Ein paar Minuten 15 ,16V oder mehr machen einem Bleiakku nichts aus.
16V, hmmm, da bin ich glaub lieber etwas konservativer unterwegs, gebranntes Kind halt. Die Lima soll angeblich bis max 15.5V bringen, wobei ich am Voltmeter am Armaturenbrett noch nie über 14.5 gesehen habe. Aber wenn ich darüber nachdenke, auch wenn ich grössere Verbraucher schalte schwankt der Voltmeter praktisch nicht, wird wohl für Leute die etwas empfindlich auf solche schwankenden Anzeigen reagieren gefiltert sein (misst nicht direkt, sondern bekommt die Messdaten über CAN). Muss mal messen welche Spannungen ich effektiv habe...und schon hab ich das nächste Projekt: Arduino, Spannungsteiler, SD-Karte, Daten loggen ![]()
Zitat von Steff66
Als Abschaltschwelle würde ich in das Datenblatt der Batterien schauen, wirklich exakt geht das nur mit Auswertung von Strom und Zeit bzw. über den bilanzierten Ladezustand, nicht über die Spannung.
Guter Einwand. An der Aufbaubatterie hab ich ja ein BMV von Victron. Der hat ein Alarmkontakt drin den man auf den SOC, Über- und Unterspannung entsprechend programmieren kann. Den Kontakt werde ich zum Schalten heranziehen. Aber auch da muss ich die Werte entsprechend einstellen, und zur Exide-Batterie hab ich bisher keine richtigen Datenblätter gefunden.
Zitat von Steff66
Für die Starterbatterie würde ich wegen des Spannungsfalls beim Starten eine längere Verzögerung einplanen und die Schelle ziemlich hoch setzten, 11,X passt normalerweise.
Länger als 5 Minuten? Ich denke wenn ich schon länger als 30s am Anlasser orgeln muss habe ich ein Problem, danach sollte die Batteriespannung sich wieder erholen, sonst sollte ich wohl eh die Batterie tauschen. Oder mache ich einen Denkfehler?
Gruss
Urs
Hallo Wolfgang,
Ist schon ein schönes Gefühl wenn man trotz aller Schwierigkeiten dann endlich damit wegfahren kann, nicht?
Zitat von sasisustCiao Wolfgang sieht gut aus, hast du das ganze Gewicht optimieren nur gemacht um soviel Holz mitzunehmen
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Viel Spass beim Wohnen und Reisen Stefan
Das war auch mein erster Gedanke
Wird aber aus Balsaholz und innen hohl sein, soviel Gewicht muss das ja nicht tragen
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Sorry Wolfgang, nicht böse gemeint ![]()
Gruss und viel Spass auf den vielen kommenden Reisen
Urs
Zitat von Gode_RE
Ich habe in meinem früheren Berufsleben als Elektronikentwickler die Diskussion mitgekriegt, ob sich die Industrie nicht die Qualitätskontrolle und Warenausgangskontrolle spart und das dem Verbraucher überlässt. Es ist billiger, weitaus sogar, Produkte lieber zurückzunehmen, als sie vorher auf Ausschuss zu prüfen.
Ist wie bei den Bananen; Reift beim Kunden
. Aber wie Du schreibst ist es halt "billig" (nicht preiswert) und den Helikopter-Managern (hinfliegen, Staub aufwirbeln, wegfliegen) geschuldet welche eh nur auf den kurzfristigen Profit für sich und ihre Aktionäre fokussiert sind. Ist der Ruf der Firma 2 Jahre später mal ruiniert interessiert das die eh nicht mehr da sie schon zur nächsten Firma geflogen sind.
Da kann ich mich ja gleich beim Chinesen eindecken, und auch bei 30% Ausfallqoute zahle ich dort immer noch massiv weniger für die gleiche (nicht existente) Qualität. Sicher gibt es in Europa noch Ausnahmen welche noch Qualität liefern, die zu finden ist allerdings nicht so einfach.
Zitat von Gode_REWer auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit baut, kommt vermutlich nicht drum herum, selber Werkzeug in die Hand zu nehmen und angelieferte Technologien um- und nachzurüsten, selber Sonderlösungen zu entwickeln und seine eigene Sorgfalt einfließen zu lassen. Kostet viel Platz, Zeit, Grips und ist beileibe nicht so "edel" im Design hinzukriegen.
An dem Punkt bin ich inzwischen auch. Zeit und Grips wird als Lebensschule und Hobby abgebucht und dass es nicht so edel ist...nunja, die Befriedigung selber was geschaffen zu haben was funktioniert und wenn es mal nicht funktioniert, die Gewissheit dass man es selber reparieren kann entschädigt dafür.
Zitat von StoppieIch war der Meinung, dass die Produkte von denen, weil sie für den Yachtbereich entwickelt wurden, eine Qualitätsstufe höher anzusiedeln wären als für die reinen WoMo-Anwendungen.
Ich auch, nicht zuletzt darum hatte ich mich dafür entschieden.
Zitat von Gode_RE
Ich kann meine bisherigen Erfahrungen mit dem Batteriemonitor BMV 7xx berichten.
Genau den hab ich eingebaut nachdem der andere ausgefallen war. Das Gerät selber sieht nicht so Edel aus, nicht zuletzt deshalb bei mir versteckt eingebaut, dazu Blauzahn-Adapter und anzeige aufs Handy. Funktioniert astrein. Am Anfang hatte ich ein kleines Problem, innert 24 Stunden hatte ich eine Lösung von Victron. Was bei Victron auch noch gut ist: Die legen sehr viel offen (Busarchitektur, Quellcode der Anzeigegeräte...) dadurch gibt es eine Community darum herum welche in speziellen Fragen auch unabhängig vom Hersteller helfen könnte.
Zitat von ThomasFFmeine Taktik, die Technik so einfach........wie möglich zu halten....
Wenn man die drei letzten Postings liest: Die sind alle beratungsresistent.....
Nee, die haben nur einen grösseren Spieltrieb als Du ![]()
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Schon mal versucht einem Kleinkind das Spielzeug wegzunehmen? So ist es auch hier, wir (etwas grössere Kinder) wollen uns das Spielzeug auch nicht wegnhemen lassen. ![]()
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Es soll ja auch Leute geben die mit einem simplen Schalter ohne irgendwelche dazwischen geschaltene Elektronik das Licht einschalten (verstehe ich zwar nicht ganz, soll es aber angeblich tatsächlich geben ![]()
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Aber im Ernst: Es gibt hier im Foren einige, mich inklusive, die spass an solchen komplexeren Geschichten haben und öfter mal was neues einfach mal ausprobieren. Die Leute wissen aber (in den meisten Fällen) ganz genau worauf sie sich einlassen, haben es selber eingebaut, wissen also auch wie man es im Fehlerfall überbrückt oder so umbaut dass man die Basisfunktion wieder Notdürftig hinbekommt. Brauchen braucht man es nicht (ausser um den Spieltrieb zu befriedigen
). Dass man mit so einem System, so wie ich, mal auf die Schnauze fällt ist zwar ärgerlich, aber ansonsten kein Beinbruch...ich bin ja auch ohne Batteriemonitor problemlos nach Skandinavien und zurück, musste nur etwas improvisieren, damit ich trotzdem den Energiehaushalt im Blick hatte (gerade im Winter wäre es da oben blöd gewesen wenn die Heizung keinen Saft mehr bekommen hätte).
Am anderen Ende vom Spektrum sind dann die welche gar nichts mit Technik anfangen können, die werden es so einfach wie möglich mit so wenig Aufwand wie möglich aufbauen (oder aufbauen lassen). In dem Spektrum bewegen wir uns alle, darum gibt es ja auch in diesem Thread für eine eigentlich einfache ursprüngliche Frage einige unterschiedliche Lösungswege und Herangehensweisen, von einfach bis etwas komplexer, alle davon mit Vor- und Nachteilen wie halt immer im Leben ![]()
Gruss
Urs
Trotz Wetter und Treffen gehts doch gut voran, weiter so...
PS: Was ist das O-Berg-Treffen?
Danke und Gruss
Urs
Für den absoluten Notfall benutze ich ab und zu
Die Bedienung der Seite ist sehr gewöhnungsbedürftig, hat man es mal raus kann man nach Campingplätze, Stellplätze, Plätze fürs übernachten geeignet, V&E-Stationen, Touristeninfo, Touristenatraktionen und x-weitere POI-Kategorien für ganz Europa und vereinzelt auch für weitere Länder filtern.
Aber wie Wiru schreibt: Nicht selten hat man an einem der darin genannten Übernachtungsplätze plötzlich eine Höhenbeschränkung und dergleichen.
Gruss
Urs
Zitat von Gode_RE
Echt? Zeig mal Deinen rollenden Schaltschrank, gibt's darüber hier Fotos oder nen Bericht?
Fotos gab es mal einige wenige...die links dazu sind aber inzwischen tot (mein Fehler). Werde demnächst mal ein paar vom Aufbau in meinem Thread Update Stromanlage einstellen (bin ja dran auf Version 3 upzudaten, V2 lasse ich aus
). Auch zu Deinen Stromverbräuchen komme ich dann nochmal drauf zurück...
Zitat von Stoppie
Philippi kommt ja ursprünglich auch aus dem Boots-/Yacht-Sektor. Ganz preiswert sind deren Sachen nicht unbedingt, sie sind aber schon ziemlich ausgereift. Ich habe die Philippi Ultraschallsensoren für die Tank-Füllstände. In sofern hätte ich mit deren Komponenten vermutlich keine Kompatibilitätsprobleme. Danke für den Link.
Das PSM-System von Philippi habe ich zum Teil noch drin...fliegt aber bei mir nach und nach alles raus, das meiste ist inzwischen eh defekt! Gekauft hatte ich das Anfang 2013, im Laufe vom 2013 dann eingebaut. Seit 2016 ist bis auf das (reparierte) Ladegerät (und auch das ohne CAN-Anbindung) alles defekt. Für den Preis hätte ich da eine minimal längere Lebensdauer erwartet.
Für die denen es interessiert, nachfolgend einige Stationen meiner Leidensgeschichte mit diesen Produkten. Nur zum Klarstellen, das soll keinerlei Wertung sein, soll nur meine persönliche Leidensgeschichte mit diesen Geräten aufzeigen. Was ihr dann kauft und einbaut, müsst ihr dann selber entscheiden:
-Philippi Ladegerät ALC 12/60, ca 1 Jahr alt, 4-8 Wochen im Auto verbaut, einige wenige Stunden in Betrieb. An einem Abend, nachdem es ca. 1 Stunde in Betrieb war meldete sich der Batteriemonitor...Überspannung 16.xx Volt an beide Batterien.
Reparaturbefund: Korrosion an einem Bauteil (bei einem Gerät welches für den Einsatz im Marinebereich entwickelt wurde!), dadurch Transistor beschädigt sodass Gerät nicht mehr die Spannung regeln konnte.
Hatte Schwein an dem Abend da zu sein, sonst hätte das Teil wohl beide Batterien gekocht. Die Folgen wage ich nicht auszumalen. Seitdem funktioniert es, ein fahler Beigeschmack bleibt.
-In den Prospekten stand dass der Batteriemonitor auch die Powerplex-Geräte steuern kann...darauf hatte ich meine Anlage eigentlich aufgebaut. Nach mehreren Software-Updates des Batteriemonitors funktionierte dass dann rudimentär. Aber so richtig befriedigend war das auch dann nicht. So konnten zum Beispiel nicht mal die Namen der einzelnen Schaltflächen eingegeben werden sondern nur aus vorgegebenen Bezeichnungen (aus dem Marinebereich) ausgewählt werden. Nach vergeblichen herumprobieren (in Rücksprache mit Philippi) wurde mir mitgeteilt dass meine Hardware das konfigurieren eigener Namen (wie in der Bedienungsanleitung beschrieben) gar nicht unterstütze.
-Auch ein Dimmen des Lichts darüber war nicht möglich obwohl die daran angeschlossenen Powerplex das eigentlich können. Auf Nachfrage ob geplant sei das zu implementieren kam die Antwort, man denke darüber nach, ob oder wann sei noch nicht entschieden.
-Philippi und ETA Powerplex hatten damals gleiche Stecker an den Geräten...nur leider nicht Pinkompatibel...daher einmal Batteriemonitor damit zerstört. Kein Hinweiss in der Bedienungsanleitung. Wurde aus "Kulanz" repariert.
-Batteriemonitor findet einige Wochen vor der Reise zum Nordkapp (Winter 2016) den Batterieshunt und kurz darauf auch das ALC-Ladegerät nicht mehr -> keine Anzeige von Spannung und Strom und somit auch keine Messung des Energiehaushalts. Problem gemolden, nach etlichen Tagen bekam ich die Antwort ich solle bitte die Seriennummer des Shunts angeben. Seitdem Funkstille, mehrere Mails vor der Reise wurden nicht beantwortet.
Nach der Reise tat ich dann meine Enttäuschung kund. Da hiess es dann zuerst der Techniker sei ein paar Tage ausser Haus gewesen, Lieblingsspruch des einen (einzigen?) Technikers der, wenn man ihn erwischt sehr kompetent ist und die Geräte in- und auswendig kennt. Leider erwischte man den nur sehr sporadisch.
Danach kam, sie hätten meine Mails nicht bekommen.
-Wassertankanzeige funktionierte glaub bis August 2016, seitdem wird auch die nicht mehr angezeigt. Ferndiagnose von Philippi: Vermutlich PSM-Monitor defekt (speisung für CAN-Bus) ich solle es einschicken zur Reparatur.
Da hatte ich meinen Entschluss den ganzen Krempel rauszuschmeissen allerdings schon gefasst. Daher bin ich auf weitere Reparaturversuche nicht mehr eingegangen, nicht zuletzt weil keine Garantie mehr vorhanden war und die Kosten nicht abzuschätzen waren.
Das System sieht aus meiner Sicht auf dem Papier sehr gut aus, ist (oder war zumindest damals) meines Erachtens aber nicht ausgereift, für den rauen Marine/Fahrzeugeinsatz schon gar nicht.
Leider ist man bei Problemen auf ein oder zwei Leute angewiesen. Wenn die Ferien haben oder sonstwie "zu beschäftigt sind" tja, dann ist das eben so...
Sorry wenn ich euch da vielleicht Illusionen (so von wegen Ausgereift z.B) nehmen muss, vielleicht hatte ich aber auch nur pech mit deren Produkte. Ärgerlich war es allemal, denn billig war das Zeug nun deffinitiv nicht.
Und sorry schonmal wenn ich jemand mit der langen Leidensgeschichte gelangweilt haben sollte.
Gruss
Urs