Mal eine Frage an die Befürworter und Elektromenschen: Was für eine Wechselrichtergröße sollte man bei einer 200W Photovoltaikanlage und 2 x 100 Ah Zusatzbatterien max. einbauen?
Wie Krabbe bin ich auch der Meinung dass das die falsche Frage ist und man vielmehr fragen sollte "was will ich damit wo und wie lange betreiben?". Am bessten man macht sich eine Liste. Wenn man diese hat fängt man an sich zu fragen was auf dieser Liste kann ich besser oder anders betreiben oder was wäre nice to have, aber brauche ich eigentlich gar nicht? Danach kann man dann den WR und in Abhängigkeit davon auch die Verkabelung, Batterie- und Solarkapazität usw. festlegen. Bei mir war die Liste nach diesem Vorgehen leer und ich habe auch keinen WR verbaut.
Was ich auch hinterfragen möchte ist der hier im Thread eingeworfene Wirkungsgrad von 90-95%. Solche Wirkungsgrade werden in den meisten Fällen wohl nur in einem begrenzten Leistungsband (meist knapp vor der Nennleistung) erreicht. Setzt man nun einen 3kW-WR, der schonmal einen Eigenverbrauch von vielleicht 10-15W hat, ein um ein Handy zu laden (mit entsprechendem Schnellladegerät im bessten Fall 100W, meistens eher 20W oder aber mit Standard-Ladegerät maximal 10W) so sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Und der Wirkungsgrad vom Ladegerät um von 230V auf 5, 9, 21V (oder irgend eine andere krumme Spannung) herunterzutransformieren ist dabei noch nicht berücksichtigt. Hat der Benutzer noch ein paar Euro am WR gespart und sich den ultra-mega-super-duper WR mit "sinusänlicher" Ausgangsspannung geangelt sieht es nochmal bescheidener aus.
Gruss
Urs