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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Plädoyer: Verzicht auf Wechselrichter

    • Urs
    • 15. Mai 2019 um 15:27
    Zitat von scooter


    Mal eine Frage an die Befürworter und Elektromenschen: Was für eine Wechselrichtergröße sollte man bei einer 200W Photovoltaikanlage und 2 x 100 Ah Zusatzbatterien max. einbauen?


    Wie Krabbe bin ich auch der Meinung dass das die falsche Frage ist und man vielmehr fragen sollte "was will ich damit wo und wie lange betreiben?". Am bessten man macht sich eine Liste. Wenn man diese hat fängt man an sich zu fragen was auf dieser Liste kann ich besser oder anders betreiben oder was wäre nice to have, aber brauche ich eigentlich gar nicht? Danach kann man dann den WR und in Abhängigkeit davon auch die Verkabelung, Batterie- und Solarkapazität usw. festlegen. Bei mir war die Liste nach diesem Vorgehen leer und ich habe auch keinen WR verbaut.

    Was ich auch hinterfragen möchte ist der hier im Thread eingeworfene Wirkungsgrad von 90-95%. Solche Wirkungsgrade werden in den meisten Fällen wohl nur in einem begrenzten Leistungsband (meist knapp vor der Nennleistung) erreicht. Setzt man nun einen 3kW-WR, der schonmal einen Eigenverbrauch von vielleicht 10-15W hat, ein um ein Handy zu laden (mit entsprechendem Schnellladegerät im bessten Fall 100W, meistens eher 20W oder aber mit Standard-Ladegerät maximal 10W) so sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Und der Wirkungsgrad vom Ladegerät um von 230V auf 5, 9, 21V (oder irgend eine andere krumme Spannung) herunterzutransformieren ist dabei noch nicht berücksichtigt. Hat der Benutzer noch ein paar Euro am WR gespart und sich den ultra-mega-super-duper WR mit "sinusänlicher" Ausgangsspannung geangelt sieht es nochmal bescheidener aus.

    Gruss
    Urs

  • Plausibilität Batteriemonitor

    • Urs
    • 10. Mai 2019 um 11:08

    Hallo zusammen,

    Ja, die Solaranlage war aus...hab nämlich immer noch keine ;)

    Die Peukert Zahl hatte ich damals auf Anfrage bei Exide direkt erhalten. Aber gut, hab auch mal irgendwo gelesen dass der Peukert Wert sich bei älteren Akkus sich verschlechtern soll...
    Was mir noch nicht ganz klar ist, wie berechnet Victron den SOC und inwiefern hat der Peukert genau Einfluss drauf?

    Dass der Akku mal in die ewigen Jagdgründe übergehen möchte ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, ist ja auch schon ein paar jährchen alt, eingebaut wahrscheinlich anfangs 2013...aber solange da noch die halbe Kapazität zur verfügung steht ist das noch kein Thema, da ich im Moment eher selten länger als 2 Tage an einem Ort bleibe und auf der anschliessenden Fahrt wird wieder nachgeladen.

    Danke und Gruss
    Urs

  • Plausibilität Batteriemonitor

    • Urs
    • 10. Mai 2019 um 03:33

    Hallo zusammen,

    Letztes Wochenende bin ich mal ein wenig länger gestanden als sonst üblich. Dabei wurde natürlich auch ein wenig Strom verbraucht. Ein bisschen Licht, Kühlbox, Heizung, Radio...insgesammt 114Ah über dreieinhalb Tage. Soweit kein Thema, aber irgendwie scheinen mir die Daten vom Victron Batteriemonitor nicht so ganz plausibel.

    Bei 240Ah Batteriekapazität sind 61% Restladung bei 114 verbrauchten Ah doch recht optimistisch, oder?
    Auch die Spannung erscheint mir bei 61% Restladung arg tief. Die AGM-Batterie war fast 2 Stunden mit maximal 0.1A belastet, davor vielleicht mit 1-2A. Es ist mir schon klar dass die Spannung nur ein Schätzeisen ist und dass die Batterie längere Zeit unbelastet sein sollte um überhaupt eine Aussagekraft zu haben. Aber bei den moderaten Strömen und <12V würde ich eher zu 0 als 50% Restladung tendieren...
    Was meint ihr dazu?

    Danke und Gruss
    Urs

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  • 18. Leerkabinen-Treffen vom 03.-05.05.2019

    • Urs
    • 10. Mai 2019 um 00:30

    Weiss nicht warum das an dir vorbei ist...war ja sozusagen praktisch bei Dir vor der Haustüre ;)

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  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 9. Mai 2019 um 23:25

    Wie bei den Chinesen üblich etwas wenig technische Daten dabei...aber aus dem Bauch heraus würde ich meinen dass das auch ohne Relais locker gehen sollte...ich würde mal auf <50mA tippen aber wissen weiss ich es nicht. Bei dem Preis kannst Du ja nicht viel verkehrt machen, einfach mal bestellen, direkt, ohne Relais anschliessen und schauen was passiert. Willst du etwas wissenschaftlicher vorgehen: An 12V anschliessen und Strom messen.

    Gruss
    Urs

  • 18. Leerkabinen-Treffen vom 03.-05.05.2019

    • Urs
    • 9. Mai 2019 um 23:01

    Auch von mir ein herzliches Dankeschön insbesondere an unsere Gastgeber Wolfgang und Anja, an all die welche uns mit feinen selbstgemachten Waffeln und Kuchen kulinarisch verpflegt haben und natürlich an alle Teilnehmer für die tollen und kurzweiligen Gespräche.
    Trotz etwas frischem und teils feuchtem Wetter war es wieder mal sehr schön. Nach dem Treffen ist vor dem Treffen, daher: Bis Mai 2020.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 9. Mai 2019 um 22:24
    Zitat von mrmomba


    Frage: könnte man nicht noch ein tip120 dazwischen klemmen und denn das Relais anziehen lassen?
    Oder direkt an den Tipp mit led und kleinen Summer? Die machen immerhin 2-3a und kleinen Kühlkörper macht das ja haltbar für eine gewisse Dauer.


    Sicher kann man auch ein Transistor damit ansteuern und erst dann ein Relais aber ich halte das in dem Fall für doppelt gemoppelt. Solche Schalter sind ja grob gesagt in 2 Teile aufgebaut. Einerseits die Sensorik und andererseits die Ausgangsstufe welche einfach gesagt nichts anderes als ein Transistor ist, in diesem Fall eines welches 100mA ab kann. Daher kommt bei solchen Schaltern auch die bezeichnung PNP bzw NPN-Schalter.

    Kommt jetzt drauf an was Hartwig damit genau schalten will. Das Ding wird mir irgendwie immer Sympathischer...kann von NC auf NO umgeschalten werden, braucht also eigentlich kein Relais um das Signal zu invertieren. Eine simple LED und/oder ein Summer sollte der auch direkt ohne Relais treiben können...Hartwig, hast du schon konkrete Geräte/Teile welche du einsetzen möchtest?

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 9. Mai 2019 um 20:30

    Hab mir das mal angeschaut...

    So wie es aussieht misst du mit den 2.5V den Spannungsabfall an dem Sensor.

    Im Video schreibst du dass die schwarze Litze geschaltenes Minus wäre...Das Datenblatt sagt aber dass das ein PNP Schalter ist, der schaltet demnach den Plus, nicht den Minus (wäre sonst ein NPN). Abzüglich des Spannungsabfalls müsstest du an der schwarzen Litze bei einer Eingangspannung von 13V um die 10.5-11V raus bekommen, gemessen nach Masse (blaue Litze).

    Schliesse das Teil mal wie folgt an:
    -braun an Batterieplus
    -blau an Batterieminus
    -schwarz an Relais-Spule (+)
    -am 2. Kontakt (-) der Relais Spule Batterieminus (gemeinsam mit der blauen Litze)

    Damit müsste das Teil ein kleines (!) Relais schalten können. Ein zu grosses Relais könnte zu viel Einschaltstrom haben. Was ich auch empfehlen würde: Über der Spule eine in Sperrichtung geschaltene Diode einbauen damit die Spannungsspitze beim Abschalten der Spule abgebaut wird.

    Gruss
    Urs

  • US Ford Transit 4x4

    • Urs
    • 2. Mai 2019 um 00:28

    Hallo Wolfgang,

    Der "steigende Ast der Badewannenkurve" find ich geil :mrgreen::lol:

    Ja, bei 25cm Luft wird es etwas blöd das anzupassen, aber bei ein paar cm beim Transit müsste doch was machbar sein mit Unterlagen unter der Kabine? Als ich mein Basisfahrzeug gesucht habe war übrigens der damalige Transit auch in der Schlussentscheidung noch auf der Liste. Es wäre das Vernunft-Fahrzeug gewesen. Wie Du ja weisst hab ich mich dann schlussendlich doch für die unvernünftigere Alternative entschieden und es bisher nie bereut ;)

    Das Thema "Weltweit bekannt" war mal auch bei mir ein Kriterium. Dann war ich mit ein paar Leuten in Australien unterwegs. Ich im Australischem Landcruiser. Ein weiteres Fahrzeug in der Gruppe war ein von Europa eingeschiffter Landcruiser. An diesem ging das Zündschloss kaputt. Kein Problem...Australien ist ja Landcruiser-Land...nur blöd dass die Fahrzeuge dann doch ganz unterschiedlich waren (Links vs Rechtslenker, 12V vs 24V usw). Lange Rede kurzer Sinn: Der Schalter musste von Europa eingeflogen werden was fast 2 Wochen dauerte (würde heute für den entsprechenden Obulus wohl auch schneller gehen). Für die Zeit haben wir uns in "Wie bastle ich mir ein Zündschloss im Busch" geübt ;)
    Seit dieser Geschichte hab ich mich davon verabschiedet ein Fahrzeug finden zu können wofür es auf der ganzen Welt Ersatzteile und geschultes Personal welches das auch reparieren kann gibt. Inzwischen sind für mich folgende Kriterien wichtiger:
    -Ersatzteile müssen problemlos auch in ein paar Jahren Online bestellbar sein, den Rest macht DHL, halt je nach Zeit die zur verfügung steht für etwas mehr oder etwas weniger Geld. (damit kommen eigentlich nur Grosserienfahrzeug in Frage und es fallen alle Exoten wie z.B den Duro usw. flach)
    -Es muss eine Community geben welche einem in der Not auch mit Tips und Tricks helfen kann. (auch das ist bei einem Grosserienfahrzeug eher der Fall)
    -Es darf nicht sein dass man im Notfall auf eine einzelne Person angewiesen ist (somit fällt z.B. der Bremach flach)
    -Da man bei den heutigen Fahrzeugen eh nicht mehr um Elektronik drum herum kommt muss es dafür ein brauchbares und zahlbares Diagnosegerät geben welches auch etwas mehr als die paar standard OBDII-Parameter vom Motor auslesen kann (da wäre Ford nicht das schlechteste, da gibt es sehr mächtige Tools für wenig Geld oder sogar -ganz legal- für lau). Der Mech hinter Busch 792 wird ziemlich sicher keins haben welches auch mein Fahrzeug auslesen kann.
    -Es müssen die kompletten Werkstatthandbücher für mich als Privatmensch verfügbar sein.
    Damit und mit ein bisschen guten Willen mich in die Technik meines Fahrzeugs einzuarbeiten hab ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Zugegeben, wenn man nicht gewillt ist sich unters Fahrzeug zu legen, und sei es nur um zu schauen welches Teil man genau bestellen muss damit der Mech vor Ort das tauschen kann, könnte es schon schwieriger werden. Aber das sind nur meine Erfahrungen und muss nicht für die Allgemeinheit gelten.

    Gruss
    Urs

  • Carwash in big

    • Urs
    • 1. Mai 2019 um 22:41

    Da ich das gleiche "Problem" wie die Parapanters habe war ich schon voller Hoffnung dass hier x-Adressen kommen würden, aber nix da...da müsst ihr jetzt halt nehmen was ihr bekommt und mit den verdreckten Fahrzeugen aus der Schweiz am Wochenende leben...das habt ihr nun davon :wink::mrgreen:

    Na, vielleicht mache ich doch noch einen Versuch um mit einem halbwegs gewaschenen Auto vorzufahren. Hab mal nach LKW-Waschanlagen gegoogelt. In der Umgebung Bodenheim hab ich nur die gefunden:
    http://www.lkw-waschanlagen.com/deutschland/tr…ustavsburg.html
    Von der Schweiz kommend ist die aber auch nicht so toll gelegen...und ob es was brauchbares ist weiss ich auch nicht.
    Ich werde dann wohl eher irgendwo südlicher schauen ob es was brauchbares gibt.

    Gruss
    Urs

    PS: Bei mir daheim gab es Letzte Woche auch 10 cm Neuschnee...ist doch ganz normal in dieser Jahreszeit :wink:
    PPS: Gilt jetzt deswegen noch Winterreifenpflicht bei euch in DE? :wink:

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • Urs
    • 1. Mai 2019 um 21:52

    Hallo Sven,

    Vielen Dank für Dein Andorra-Bericht. Wieder eine Destination mehr die ich bisher nicht so wirklich auf dem Radar hatte...

    Zitat von KingWarin


    Da es ja auch nur ein bisschen Schotter und nichts zu extremes sein sollte entschied ich mich für den "SUV-tauglichen" Track mit einer Gesamtlänge von ca 10km. Track geladen und auf zum Einstieg gefahren.


    Hast Du eine Quelle wo du die Tracks lädst? Und wie sieht es da mit wild campen aus? Erlaubt? Geduldet? Oder doch verpönt?

    Danke und bis die Tage in Bodenheim

    Gruss
    Urs

  • Veredelung Boden und Wände

    • Urs
    • 26. April 2019 um 02:20

    Was lange währt wird endlich gut...oder so. Nach einigen Jahren Reisen wurden mir die schicken braun-grün-weissen Wände nun doch etwas zu rustikal :oops::roll::wink: :

    und ein paar Schichten Farbe später:

    Gruss Urs

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  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • Urs
    • 26. April 2019 um 01:08
    Zitat von WoMoG


    Das es die ARB Dinger schon im Nachbau gibt, war mir neu.


    Die gibt es schon länger. Hab glaub im 2016 den da geholt [Anzeige]. Wurde ich irgendwo in der Rockcrawler-Szene darauf aufmerksam dass es sowas überhaupt gibt. Man darf ihn nur nicht zu fest drauf schrauben, eher drauf bis am Anschlag, dann 1/2 Umdrehung zurück und erst dann den Ventilkern rausdrehen. Seit ich den Trick kenne funktioniert er einwandfrei, vorher hackte der Ventilkern irgendwie und kam nicht ganz raus.

    Zitat von WoMoG


    Momentan favorisiere ich die Idee, nur einen ca 5ltr Tank unter das Auto zu bauen.
    Den Rest (Druckschalter, Überduckventil, 2× Kupplung) in der Nähe zum Kompressor im Auto.


    Ist für Deine Zwecke sicher keine schlechte Idee. Ich hab auch schon Leute getroffen welche den Reservereifen als Tank missbrauchen (Druck entsprechend reduziert) aber seit ich gesehen habe wieviel Kondenswasser es da geben kann bin ich froh das nicht so kopiert zu haben. Auch stelle ich mir den Luftdurchsatz durch das kleine Ventil nicht so üppig vor, zumindest mit montiertem Ventilkern nicht...
    Druckschalter wegen Vibrationen und Druckschläge vom Kompressor vielleicht nicht zu nahe am Kompressor. Hatte nicht Hartwig da Probleme deshalb?

    Zitat von WoMoG


    Gibt es einen Grund dafür, dass bei dir alles direkt am Tank angeschlossen ist? Hätte jetzt alles mit
    T-Stücken o.ä. Verteilern gebaut und am Ende durch den Fußboden zum Tank.


    Selbstverständlich gibt es einen Grund dafür ;) Ist ganz einfach: Der Tank kam ab Werk mit 7 Anschlussgewinde. Da war es für mich einfacher diese mit Steckverschraubungen auszustatten als sie abzublinden und daneben T-Stücke oder Y-Adapter zu verbauen.

    Gruss
    Urs

  • Jugend forscht - ein Auto, zwei Leute und viele Fragezeichen

    • Urs
    • 26. April 2019 um 00:25

    Hallo Annika,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Einige Tipps wurden ja schon gegeben. Trotzdem noch meine 5 Cent dazu.

    -Die dunkelbraunen Holzplatten heissen Siebdruckplatten. War in letzter Zeit ein immer beliebterer Baustoff. Gibt es einige Beiträge hier im Forum dazu, einfach danach suchen. Ich persönlich favorisiere GFK-Sandwich, aber das ist meine persönliche Vorliebe und Holz muss nicht unbedingt per se schlechter sein.

    -Ich hab einiges an Elektrik/Elektronik in meinem Auto verbaut. Zum Teil sehr Sinnvoll, vieles aber auch einfach weil ich Spass daran habe. Ich hab da auch schon die eine oder andere Stunde in der Elektrik investiert und nicht zuletzt auch den einen oder anderen Euro. Ich buche das als Hobby ab. Auf Reisen weiss ich aber auch genau was ich machen muss um ein allenfalls nicht mehr funktionierendes Gerät zu überbrücken oder lahmzulegen ohne dass die Grundfunktion lahmgelegt wird. Wenn Du aber schreibst dass die Büttner Geräte zu "Bahnhof verstehen" führen dann denke ich mal dass ihr andere Hobbys habt als euch mit der Elektrik herumzuschlagen ;) Daher mein Rat: Keep it simple.

    -Grösse der Kabine: Mal abgesehen dass eine 2.55m Breite und 4m Hohe Kabine bei euch in DE wohl legal wäre stelle ich mir das doch etwas arg gross für den Navara vor ;)
    Aber im Ernst: Die Breite wird ein Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit auf der Strasse und erwünschter Wohncomfort im Innenraum sein. Bedenkt aber dass wenn ihr mal Richtung Süden wollt, und dabei durch die Schweiz wollt, dass in der Schweiz keine Ladung seitlich über das Fahrzeug über stehen darf. Das gilt auch für eine (nicht eingetragene) Wohnkabine, da eben Ladung. Im Normalfall wird es wohl auch bei uns in CH niemanden interessieren aber wenn mal ein Blau-graues Männchen am Strassenrand doch der Meinung ist seinen Job absolut Pflichtbewusst ausüben zu müssen wird es wohl irgendwo zwischen teuer und sehr teuer plus Kabine stehen lassen und mit breiterem Fahrzeug holen hinauslaufen. Wenn das für euch kein Kriterium ist, dann könnt ihr die Breite natürlich frei wählen (bis 2.55) wobei ich persönlich maximal 10-20 cm breiter als das Basisfahrzeug bauen würde. Mein Auto war ja auch mal ein Pickup, ich hab aber ein Festaufbau drauf, ändert aber nichts am Prinzip. Fahrzeugbreite ist bei mir 2.05m, Koffer hab ich 2.10m breite. Das hat sich in Europa sehr bewährt. Breiter wird aus meiner Erfahrung mühsam auf einem normalem Parkplatz, im italienischem Bergdorf, beim kreuzen im Schottischem Hochland, auf Schotterstrecken wo sonst nur Landcruiser und Landrover unterwegs sind usw, usf...aber auch das ist nur meine Subjektive Meinung, es gibt auch Leute die mit dem 2.55m LKW auf Reisen sind.
    Höhe bin ich bei ungefähr 3.05. Würde ich heute tiefer bauen...eher 2.80, oder besser 2.50, aber da käme ich nicht ohne Hubdach aus, was wieder das Gewicht und die Kosten in die Höhe treibt. Seid ihr ab und an auch in Frankreich auf den Mautstrecken unterwegs würde ich unbedingt schauen dass ihr unter 3m bleibt. Ab 3 Meter wird es massiv teurer und da elektronisch gemessen reicht auch schon 3.01m um in die höhere Mautklasse zu kommen. Wenn ihr auch plant mal etwas abseits der grossen Trampelpfade unterwegs zu sein kann es schon mal vorkommen dass ein Tunnel oder das Gestrüpp bei 3m Höhe ein weiterkommen verhindern oder zumindest erschweren (eigene Erfahrung :roll::wink: ).

    Nun noch viel Spass beim stöbern hier im Forum und beim weiter planen.

    Gruss
    Urs

  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • Urs
    • 23. April 2019 um 23:18

    Achja, da hatte ich vor längerem ja noch eine Messreihe versprochen...sorry hatte ich gemacht aber völlig vergessen... :oops:

    PSI / CFM / Bar / l/min / Zeit von 0 PSI
    0 / 0 / 0 / 0/ 00:00:00
    10 / 4.25 / 0.69 / 120.35 / 00:00:20
    20 / 4.25 / 1.38 / 120.35 / 00:01:00
    30 / 4.25 / 2.07 / 120.35 / 00:02:00
    40 / 3.22 / 2.76 / 91.18 / 00:03:30
    50 / 3.13 / 3.45 / 88.63 / 00:05:00
    60 / 3.13 / 4.14 / 88.63 / 00:07:00
    70 / 2.95 / 4.83 / 83.53 / 00:09:00
    80 / 2.87 / 5.52 / 81.27 / 00:11:00

    Die Luftmenge (CFM oder L/min) sind aus dem Datenblatt von Air Zenith. Wäre interessant nachzurechnen ob das wirklich stimmt, hab aber keine Ahnung wie man das rechnen müsste. Meine Reifengrösse: 275/70 R18, entspricht etwa einem 33" Reifen, falls sich jemand erbarmen wollen würde um das nachzurechnen ;)
    Zeit ist die kumulierte Zeit von 0 psi aus, also Reifen ganz abgelassen und dann auf 5.5 Bar gefüllt dauert 11 Minuten, oder ein eher realistischeres Szenario bei mir: von 4.14 auf 5.5 Bar brauche ich 4 Minuten pro Reifen oder von 3.45 auf 5.5 Bar 6 Minuten pro Reifen.
    Auch gut aus der Tabelle zu sehen dass der 4-Galonen-Tank ganz gut mithilft bis 20 psi, danach aber immer weniger bis kaum mehr.

    Gruss
    Urs

  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • Urs
    • 23. April 2019 um 22:25

    Hallo Arno,

    Trotzdem noch was zur Druckluft ;)

    Weiss nicht ob ein 2l Tank gross was bringt. 5l wären sicher besser aber auch nicht üppig, kommt halt drauf an was Du davon erwartest.
    Ich hab einen 4-Galonen-Tank montiert, sollten etwa 15 Liter sein. Die Idee dahinter war dass ich zur Not auch mal einen Luftdruckschrauber daran betreiben kann zum Reifen wechseln. Das aber im vollsten Bewusstsein dass es eine absolute Notlösung wäre und zwischen den einzelnen Reifen mehrere Minuten wieder geladen werden müsste. Als ich einen passenden Luftdruckschrauber gesucht habe hat sich das Thema allerdings erledigt. Bin dann auf Akkuschlagschrauber mit richtig Leistung (bis 1000Nm, Lösemoment (zumindest auf dem Papier) bis 1600Nm) gegangen. Ich möchte den Tank aber trotzdem nicht mehr missen. Letztes Jahr musste ich 2 eingepresste und abgebrochene Bolzen am Auspuff rausmeisseln. Der Tank gab mir gerade genug luft un einen kleinen Meissel für 30-40 Sekunden zu betreiben, danach wieder 1-2 Minuten Heizenund schmieren und wieder meisseln...hat mir gezeigt dass mein System für eine Notreparatur im Busch durchaus brauchbar ist. Beim Reifen füllen versuche ich eine Viertelstunde bevor ich anhalte und Pumpe den Kompressor einschalte, aber meistens vergesse ich das daher ist der Nutzen da nur bedingt gegeben. Sicher hilft es den Kompressor nicht ständig aus und wieder einzuschalten, aber ob das so relevant ist weiss ich nicht.

    So sieht meine Anlage aus:

    Kompressor...kennst Du ja, bei mir in weiss da der schwarze damals nicht an Lager war...ist bei mir eh mehr oder weniger versteckt eingebaut, aber irgendwie ist das weisse doch ganz schick, oder ;)

    4 Galonen tank mit Manometer, mechanischem Überdruckventil (10 oder 12 Bar, weiss ich nicht mehr genau), Druckschalter aus bei ca. 9.5 Bar (140psi), ein bei ca. 8 Bar. Wenn Du einen Tank einbaust, Entwässerung am unteren Punkt nicht vergessen! Bei mir steckt da ein Schlauch mit Schrader-Ventil auf der anderen Seite.

    Das ganze dann auf Verteiler mit Kupplungen Verschlaucht, mit 12mm Pneumatik-Schlauch und Stecknippel. Stecknippel für den Schlauch sind top, werden auch Millionenfach erfolgreich in der Industrie eingesetzt. Die Messing-Steckkupplungen sind Schrott...Daher hab ich mir auch alternativen gesucht. Dabei mal eine solche Kupplung zum ausprobieren bestellt und für gut befunden. Seitdem benutze ich nur noch die und ziehe einen Spiralschlauch ums Auto: Meine Kupplung(en) sind auch im Koffer verbaut. Mache eine Stauklappe auf während ich Reifen fülle. Hat noch den Nebeneffekt dass der Kompressor etwas mehr frische Luft bekommt.

    Dazu eine Füllvorrichtung Ganz brauchbar aber nicht High-End-Qualität.

    Zum ablassen einen "Schnellentlüfter":
    Die Bedienung ist etwas Tricky...kann daran liegen dass ich den eigentlich über dessen Spezifikationen betreibe. Ich hab ja hinten 80psi (5.5Bar), bei warmen Reifen noch etwas mehr...die Skala ist aber bei 70psi zu ende, hat es mir bisher noch nicht übel genommen. Und wenn man mal den Trick raus hat wie man es bedienen muss ist es eine echte Hilfe und man hat den Reifen Ruckzuck ein paar Bar tiefer. Kannst Du bei ARB oder zu einem drittel oder viertel vom Preis beim Chinesen Deiner Wahl kaufen...Qualitätsunterschiede konnte ich beim 1:1 Vergleich keine wesentlichen erkennen.

    Gruss
    Urs

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  • Amerikanische Anhängerkupplungs-'Ösen' Frage an die Profis

    • Urs
    • 22. April 2019 um 04:27

    Hallo mrmomba,

    Zur Deutschen Rechtslage kann ich leider nicht konkretes beisteuern. Da bist Du wahrscheinlich beim Tüv Deines geringsten Misstrauens besser aufgehoben. Aber ein paar Erfahrungen mit den US-Aufnahmen hier in der Schweiz kann ich weitergeben, vielleicht hilft Dir das trotzdem ein wenig weiter.

    -Wenn Du auf die US-Version setzt (was ich gemacht habe und wieder machen würde) schau welche Du bekommst. Ich habe eine Class V Aufnahme dran, welche bei mir bis 7711kg ab kann. Nachteil davon ist dass es eine 2.5 Zoll Vierkant-Aufnahme hat. Das meiste Zeug in den Staaten ist aber für Class IV oder Class III, mit 2" gemacht. Es gibt auch noch Class I und II mit normalerweise 1 1/4" Aufnahme. Mein Fahrzeug kam zwar mit einem Adapter (simples Vierkant-Rohr) von 2.5 auf 2"...Für Amerika wohl ok, für unsere Breitengrade...naja...dazu später* noch was mehr.

    -Nicht vom Sticker an der Aufnahme blenden lassen, auch wenn da 3.5 Tonnen (oder mehr) drauf steht kann es sein dass das Fahrzeug wesentlich weniger ziehen kann, je nach Motor, Getriebeversion, Achsübersetzung usw...das Handbuch zum Fahrzeug sollte da mit einer entsprechenden Tabelle weiterhelfen (ist zumindest bei GM so).

    -Die US-Kugeln haben einen minimal anderen Durchmesser, für uns also nicht brauchbar, auch wenn es vielleicht (ein paar Km) gut gehen könnte.

    -*Nochmal zurück zu den Adaptern: Bei uns ist die Vorgabe dass eine solche Kupplung absolut Spielfrei montiert sein muss. Daher ist das Thema Adapter von 2.5 auf 2" schon per se hinfällig. Für mich wurde eine Aufnahme passend auf mein Fahrzeug zusammengeschweisst, daran eine Handelsübliche Kugel montiert, einen Kleber mit E-Nummer und einen mit den Technischen Daten (3500kg, 350kg Stützlast und E-Nummer) womit alles problemlos und legal eingetragen werden konnte (Eintragen und Problemlos schliessen sich in der Schweiz üblicherweise aus ;) ). Die Spielfreiheit wurde mit passgenau angeschweisste und abgeschliffene Plättchen bewerkstelligt. Die Einzelanfertigung kostete mich vor ein paar Jahren 250.-Chf (was für Schweizer Verhältnisse ein echtes Schnäppchen ist!). Der Bolzen musste durch eine Schraube ersetzt werden, ist aber verschmerzbar.

    -Mein Einschub kam von Ambofix.ch in Biberist, in CH *DIE* Adresse für solche Geschichten.

    So sieht es bei mir aus:

    Das einzige was mich daran stört ist dass sie so tief hängt und im Gelände zum brutalen Anker wird. Hier wie es schon aussieht ohne montiertem Einschub:

    Darum nehme ich sie auch immer weg wenn ich sie nicht brauche. Dann hängt da eine Aufnahme zum Abschleppen drin, wo ich einfach einen Schäkel ran machen kann:

    Und hier noch der Adapter von 2 auf 2.5":

    Gruss
    Urs

    Bilder

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  • US Ford Transit 4x4

    • Urs
    • 17. April 2019 um 03:26

    Hallo Wolfgang,

    Ich hab da auch noch nie ein US-Doka-Transit gesehen. Doka gibt es meines wissens nur den F150 und die grösseren F-Brüder plus den Ranger. Transit hab ich bisher nur den Van, den Chassis Cab (Einzelkabine) und den Cutaway (auch Einzelkabine aber ohne Rückwand) gesehen.
    Aber guck mal unter http://www.ford.com, dann auf shop und auf build and price. Dort kannst du alle Modell-Varianten virtuell zusammensetzen. Motoren scheint es für den Transit ein 3.7l 6 Zylinder und für gut 6000$ mehr ein Diesel Reihen 5-Zylinder mit 3.2l zu geben.
    Details zu den Abmessungen (vermasste Zeichnungen), Gewichten und zum Teil auch zu den Motoren der US-Ford comercial vehicles findest Du unter https://www.fordbbas.com/home . Da gibt es auch Aufbaurichtlinien und Tonnen von weiteren Infos. Man kann sogar 3D-Daten bestellen...ob die das nach Europa schicken müsste man mal ausprobieren, die Chancen stehen nicht so schlecht wie man vielleicht meinen könnte...zumindest GM-USA hat mir zu meinem Erstaunen auch schon Fragen zum Umbau meines Autos zum Womo beantwortet.
    Das ist das schöne an den US-Fahrzeugen, einfach im Netz nach der bevorzugten Marke und entweder upfitter oder bodybuilder suchen und schon findet man die entsprechenden Daten direkt vom Hersteller. (Bei GM wäre das gmupfitter.com aber das nur am Rande.)

    Aber ein F150 würde dir auch gut stehen ;)
    Wegen der Höhe: Wo siehst Du die Bedenken zwischen 3.25 zu 3.50m? Ich bin ja bei 3.05m oder so. Würde ich heute auch tiefer bauen, aber da rede ich von 2.80 oder besser noch 2.50m. 3.05 ist grad so ein blödes Mass für die Französischen Autobahnen...ab 3.00m Höhe wird es teurer und da das alles elektronisch gemessen wird kann man auch nicht mit der Kassiererin was verhandeln. Aber z.B bei Fähren Richtung norden war die Höhe zumindest vom Preis her nie ein Thema, egal ob 3.05 oder 4m Höhe wäre es gleich teuer geworden.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 14. April 2019 um 23:52
    Zitat von Hartwig


    Die Messing-Doppelnippel saßen mir nicht fest genug im Kunststoff, also, nochmal zwei neue gemacht, dieses mal aus Messing


    Ich hab ein Dejavue. Mit dem Kunststoff-Camping-Gelumpe hattest du ja vor anderthalb Jahren schon Probleme sie dicht zu bekommen...warum du, mit deinen Möglichkeiten zur Metallbearbeitung, damals nicht auf meinen Rat gehört hast und das ganze dort schon aus Messing hergestellt hast ist mir heute noch ein Rätsel :?:?:

    Zu deinem Hupen-Problem fallen mir grad spontan ein paar Sachen ein:
    -Marderschaden oder sonst irgendwo ein Kabel durchgescheuert? Ich würde das nächste mal wenn der Fehler auftritt das Relais ziehen. Hupt es weiter hast du einen Schluss zu einem anderen Plus zwischen Relais und Hupe. Hupt es nicht mehr wird es wohl eher ein Masseschluss irgendwo zwischen Hupenschalter, Lenkrad-Wickelfeder (oder Schleifring) und Relais sein. Ich würde zuerst auf eine lahme Feder im Lenkrad prüfen, welche dazu führen würde dass der Schalter immer betätigt ist oder nicht sauber zurückgestellt wird. Oder prüfen ob das Kabel von der Lenkradnabe zum Hupenknopf nicht irgendwo an Masse kommt wenn es montiert ist. Dabei natürlich die entsprechende Vorsicht mit dem Airbag walten lassen. Mit Airbag hast du ziemlich sicher eine Wichelfeder und kein Schleifring drin. Wenn so würde ich als nächstes diese ausmessen, dabei Lenkrad von einem zum anderen Anschlag bewegen.
    -Du hattest ja letztes Jahr mal keine Funktion am Tempomaten, Stichwort angeborter Kabelbaum. Ist da vielleicht noch was durchgescheuert. Hab jetzt nicht im Schaltplan nachgeschaut, gehe aber davon aus dass die Hupe und die Tempomat-Lenkradtasten im gleichen Kabelbaum nach vorne gezogen sind.
    -Vielleicht ist es auch ein ab und zu hängendes Hupen-Relais...wobei das nicht wirklich erklärt warum die Hupen plötzlich selbsständig angehen. Wenn möglich mal das Hupen-Relais mit einem anderen tauschen und schauen ob der Fehler "wandert".

    Gruss
    Urs

  • Multimedia-Anlage

    • Urs
    • 11. April 2019 um 01:45
    Zitat von Tobi


    Wobei ich neulich hier in Deutschland auch unverhofft in eine Gegend gefahren bin, wo nach Abbruch des Musikstreams (kein Mobilfunknetz) dann auch kein FM-Empfang war ;(


    Und das dürfte in Zukunft auch immer öfter der Fall werden. Als ich im Winter vor 2 Jahren in Norwegen war, waren die grad dran FM abzuschalten. In den Nördlichen Regionen war bereits nur noch DAB+ empfangbar. Inzwischen dürfte FM in ganz Norwegen tot sein. Aber auch hier in CH wurde mal 2020 als Abschaltdatum von FM in die Runde geworfen...ich persönlich glaube nicht dran und, so geil ich DAB inzwischen auch finde, ich hoffe auch dass es keine so knallharte Abschaltung a la Norwegen gibt, denn das ist in meinen Augen vom Staat aufgezwungener (kostenpflichtiger) Austausch von Geräten wo die alten noch tadellos funktionieren und das finde ich grundsätzlich nicht gut.
    In FM- und DAB-freie Gegenden gibt es immer noch den guten alten USB-Stick mit ein paar MP3 drauf, aber für mich ist Radio nachwievor sehr wichtig. Gehört für mich beim Besuch eines fremden Landes irgendwie dazu um ein wenig mehr von der dortigen Kultur mitzubekommen.

    Zitat von visual


    Wenn dein Tablet USB-OTG kann klappt das sehr gut. Ich hab bei mir am Tablet zum Beispiel:
    Laden, einen Seperaten USB-Speicher (für z.b. offline Musik) und einen Seperaten USB-DAC als Soundkarte.
    Für das Nexus und den USB-Rom gibts auch einige How-To um auch die Lenkradfernbedienung zu nutzen.


    Ja, OTG soll es können, hab ich aber noch nicht testen können, da ich noch kein USB-C Adapter hab.
    Sehe ich es Richtig: Du hast den OTG Adapter und gehst von dort auf ein USB-Hub woran die ganze Periferie hängt? Hat der Nexus auch eine Schnelladefunktion?
    Wegen der Ladespannung mache ich mir nämlich noch etwas sorgen. Das Huawei Handy kann mit 5V und bis zu 5A laden, das Tablett kann entweder mit 5V/2A oder aber 9V/2A laden. Die Geräte handeln die Spannung und den Strom untereinander aus. Nun frage ich mich was passiert wenn ich das Tablett über einen Hub an einem Schnelladefähigen Ladegerät anschliesse. Strom wäre ja soweit egal, aber die anderen Geräte welche am Hub hängen dürften eher wenig Freude an 9V haben :shock::roll: Oder greifen bei einem solchen System die USB 3 Spezifikationen? Dann wäre theoretisch maximal 5V/900mA Ladestrom drin. Würde meistens wohl ausreichen, unter gewissen Bedingungen würde es aber gerade mal ausreichend sein um ein knapp ausgeglichenes Energiehaushalt zu erhalten, nicht aber zum Laden. Aber durch den recht grossen Akku könnte ich das verschmerzen und wenn nötig einfach am Abend oder über Nacht wieder voll laden.

    Hast Du einen konkreten Link zu den Howto für die Einbindung der Lenkradfernbedienung? Google schmeisst mir da nur Schrott um die Ohren wenn ich nach USB ROM und Nexus google. Vor allem ist mir noch nicht ganz klar wie man das Signal der Lenkradfernbedienung physikalisch auf das Tablett bringt. Ich hab ja einen Adapter (PAC RP5-GM31) der die Signale vom CAN-Bus im Auto abgreift und auf einen Ausgang legt der dann am Autoradio eingespiesen werden kann. Das Funktioniert soweit absolut zuverlässig (was das China Radio daraus macht ist eine andere Geschichte). Damit kann man dann schon die Lautstärke, die Eingangsquelle wählen und den Radiosender wechseln...würde ja fast schon reichen. Aber wenn ich Dich richtig verstanden hab gibt es eine Möglichkeit das Signal auf's Tablett zu bekommen. Das würde natürlich ganz andere Möglichkeiten eröffnen. Mich interessiert im Moment nur die elektrische Anbindung, Softwaremässig könnte man dann vielleicht was mit Tasker oder ähnlichem zusammenschustern...aber das kommt dann in der Projekt-Phase 4 oder 5.

    Zitat von visual


    An und Aus über Zündungsplus kann das System übrigens auch :mrgreen:


    Ich denke das sollte bei einem halbwegs aktuellem Android selbstverständlich sein, oder?. Bei mir ist im Moment Android 8.0 drauf. Da hab ich auf dem Tablet Einstellungen welche man dazu ganz gut missbrauchen kann. Man kann z.B. so einstellen dass sobald nicht mehr über USB geladen wird ausgeschalten wird und wenn geladen wird eingeschalten wird usw. Aber auch da bin ich noch am Anfang und kenne noch nicht alle Möglichkeiten.

    Zitat von holger4x4


    Wer vernünftigen Radio Empfang haben will, (vor allem wichtig in dünn besiedelten Gebieten, wo wir uns ja gerne rumtreiben) der sollte die Finger von billigen China FM/DAB Empfängern lassen.


    Kann ich voll und ganz unterschreiben!

    Zitat von pseudopolis


    Aber wenn du den "luxus" der lenkradfernbedienung brauchst ;) ....


    Och, brauchen...naja...brauchen braucht man ja eigentlich auch den Luxus Womo nicht... ;) Aber wenn man sich mal an dem Luxus gewöhnt hat ist es schwer je wieder darauf zu verzichten. Das gilt in meinem Fall sowohl für das Womo als auch für die Lenkradfernbedienung ;)

    Zitat von pseudopolis


    Aber letztlich bin ich bei der altbewährten lösung geblieben: autoradio mit usb oder sd für die musik und das navi am handy. Das finde ich am wenigsten umständlich und der unschlagbare vorteil: mit dem handynavi kann ich egal wo ich bin meine routen programmieren und das auch aus wandernavi hernehmen. Der kleine handybildschirm reicht zum navigieren voll aus. Ist mit ca 50cm abstand sogar optimal für die altersweitsichtigkeit entfernt ;)


    Ich möchte ja vom Prinzip her nichts anderes. Da das Tablett sonst keinen Platz findet soll es halt vor dem Radio kommen. Tablett weil bei mir die Alterskurzsichtigkeit schon soweit fortgeschritten ist dass ein mickriges 6 oder 7 Zoll Handy nicht mehr ausreicht :mrgreen::wink:

    Vielen Dank nochmals allen für die sehr inspirierenden Beiträge
    Gruss
    Urs

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