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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 26. August 2020 um 12:01

    Hallo zusammen,

    Seit kurzem schlage ich mich damit herum meine Anlage auf Life(y)po umzubauen. Gestern also mal etwas in den Tiefen des www gestöbert. Und wie das im www so ist, konnte ich dabei einiges an Wissen aufbauen, aber in einigen Bereichen bin ich weniger schlau als zuvor da zu einigen Aspekten 180 Grad entgegengesetzte Meinungen kund getan werden. Dazu komme ich nochmal.

    Im Moment werkelt eine 12V/240Ah AGM und die soll durch 4 Winston mit 160-260Ah ersetzt werden. Die genaue Kapazität wird von der Grösse welche am vorhandenen Ort am bessten rein passt bestimmt, muss ich noch genau ausmessen. Eines der Gründe zum Umbau ist das Gewicht.

    Auch sollen dabei einige Sachen an der Elektrik umgebaut werden welche sich nicht bewährt haben oder welche ich enfach nicht mehr so toll finde. So sollen z.B. einige weitere Sicherungsautomaten statt Schmelzsicherungen verbaut werden. Es sollen die Lade- und Entladekreise getrennt werden damit eine Abschaltung wegen Über- oder Unterspannung den jeweils anderen Teil nicht tangiert. Dabei sollen allenfalls auch die Batterielader (230V und BtoB) anders platziert und damit einiges an Kabel, und somit Gewicht, eingespart werden.

    Die vorhandene Ladeinfrastruktur soll beibehalten werden und wenn ich es anhand der vielen gelesenen Beiträge richtig interpretiere sollte das gehen obwohl die nicht explizit eine Lifepo-Einstellung haben. Der BtoB von Sterling hat bei Einstellung auf Exide-AGM eine Bulk-Ladespannung von 14.4V für 10-12 Stunden und schaltet dann auf float. Da ich selten 10-12 Stunden am Stück fahre und der bei jedem Stop über ein Relais ausgeschalten wird sollte der also immer mit 14.4V laden.
    230V Ladegerät ist eines von Philippi, das ALC 12/48. Das lädt auch mit 14.4V @ 20°C. Da hängt noch ein Temperatursensor an der Batterie anhand welcher die Ladespannung angepasst wird. Damit können wenn ich es recht im Kopf habe bei -10°C mit bis zu 15V geladen werden. Das wäre mir, gerade bei tiefen Temperaturen bei Lifepo zu viel. Hängt man den Sensor ab wird immer mit der 20°C Einstellung, also 14.4V geladen...sollte also passen.

    Es sollen keine passiven Balancer zum Einsatz kommen da diese soweit ich es verstehe die Energie einfach stumpf über Widerstände verbraten. Es soll also ein aktiver Balancer da eingebaut werden welcher die Energie mit wenig Verlusten von der zu hohen Zelle zu der zu tiefen Zelle transferiert. Eine Anzeige ist nicht zwingend nötig, aber dafür Blauzahn oder Wifi damit ich das ganze geschehen in der Batterie über das Android Handy/Tablett mitverfolgen kann. Natürlich soll auch die Sicherheit nicht zu kurz kommen, also Über-/Unterspannungsüberwachung und Abschaltung auf Zellenebene (nicht nur Batterieebene) und Temperaturüberwachung. Kleiner Eigenverbrauch ist dabei sehr wünschenswert. Dabei haben sich folgende Geräte herauskristallisiert:
    -Electrodacus SBMS0
    -BMS123 Smart Gen 3
    -Ein China Teil, sowas in diese Richtung.
    Für den Electrodacus spricht dass er gut den eigenen Bedürfnissen anpassbar ist, mit 0815-Shunts zu betreiben ist und auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Die Solarladefunktion (ja ich weiss, ist nur PWM) wäre eine gern genommene Zugabe welche ich vielleicht sogar nutzen würde. Daten werden für ein Jahr im Gerät gespeichert. Und es ist Opensource. Contra: Bei ausgeschaltenem Wifi und Hintergrundbeleuchtung auf minimum (kann nicht ganz ausgeschalten werden) verbraucht er immer noch 300mW. Alles eingeschalten sind es bis zu 800mW was mir eigentlich etwas zu viel ist. Kommt der Preis dazu, aber der relativiert sich etwas wenn man bedenkt dass man ein Solarladegerät mit Balancer bekommt. Auch wenn der Entwickler sehr schnell antwortet (meist innert weniger Stunden), für Änderungsvorschläge hab ich das Gefühl dass er weniger empfänglich ist. Auch wenn die Daten geloggt werden, das geschiet in einem proprietären Format wleches zwar in der Anleitung beschrieben ist, ich aber noch nicht durchblicke wie ich dann an brauchbare Daten komme.
    Für den BMS123 spricht dass man wohl ein Plug and Play System bekommt. Dafür ist er nur in sehr enge Grenzen einstellbar und der Preis ist auch nicht ohne.
    Für die Chinesen spricht die Preis-Leistung und die sehr vielfältigen Einstellmöglichkeiten. Contra: Natürlich das ewige Qualitäts- oder Garantiethema.

    Lade- und Entladeschiene wollte ich eigentlich über die bereits hier vorhandenen (aber noch nicht verbauten :oops: ) Blue Sea ML-RBS Relais abschalten. Das sind Bistabile Relais mit 2 Spulen und verbrauchen wenn sie mal geschalten sind absolut keinen Strom. Soweit so gut, aber zum Schalten brauchen sie 7A! für 20ms. Das Problem dabei, gibt man da nicht einen Impuls sondern ein Dauersignal drauf zieht die Spule die 7A die ganze Zeit. Soweit ich weiss geben aber die BMS immer ein Dauersignal raus und können schon gar nicht 7A. Letzter Punkt könnte einfach mit einem zusätzlichen Relais bewerkstelligt werden, aber dann müsste ich noch irgendwie nach 1/2 Sekunde wieder abschalten und dazu noch eine Umschaltung von Spule "Ein" zu Spule "Aus"...geht sicher irgendwie mit einer Bastellösung, strebe ich aber eigentlich nicht an.
    Für das BMS123 werden 100A (120A) Smart - Dual Relay angeboten welches wohl genau die Probleme löst. Sind offenbar auch Bistabile Relais sein und somit (fast) kein Strom brauchen wenn sie mal geschalten sind. Vermutlich wird das auch meine Lösung auch wenn ich damit weniger Strom ziehen kann und die Möglichkeit am Relais verliere es von Hand ein- oder auszuschalten. Strom sollte ausser beim Not-Starten über die Aufbaubatterie kein Problem sein und kann gelöst werden so wie das von Hand ein- und ausschalten auch...beides dann nicht so elegant wie mit dem Blue-Sea, aber was solls.

    Und nun zu den Zellen. Wegen der angepriesenen Ladefähigkeit auch bei tiefen Temperaturen hatte ich mir die Lifeypo von Winston ausgesucht. Nun hatte ich aber eine sehr interessante Kommunikation per Email mit dem Entwickler von Electrodacus und seitdem bin ich mir da nicht so sicher ob das wirklich so ist oder ob da einfach ein überrissenes Werbeversprechen ist. Im wesentlichen ist er nämlich der Meinung dass auch eine Winston eine ganz normale Lifepo Zelle ist welche nicht unter 0°C geladen werden darf. Das Yttrium könne helfen dass es bei tieferen Temperaturen noch geladen werden könne, aber das maximal ein paar mal, da es danach verbraucht, abgelagert oder wie auch immer nicht mehr zur verfügung stehe. Andere Hersteller würden auch mit anderen Stoffen experimentieren und da hätte sich genau das gezeigt dass es eben nicht wirklich was bringe. Er hat mir dazu auch ein x-seitiges pdf geschickt, muss ich aber noch zeit nehmen es durchzulesen und vor allem zu verstehen...ist in englisch scheint von irgendwelchen Gelehrten verfasst zu sein :shock::roll:
    Er ist der Meinung dass Winston gute Zellen seien, aber eben auch nicht mehr und die Werbeversprechen völlig überrissen seien. So auch bei der Spannung welche Winston mit 4V/Zelle angebe, andere nur mit ehrlichen 3.6 oder 3.65V. Man müsse da nur die Ladekurven anschauen welche Winston angibt...und ja, von 3.6 bis 4V wird nicht wirklich viel Energie eigelagert, um es mal vorsichtig auszudrücken.
    In anderen Beiträgen hab ich gelesen dass man bei den von Winston freigegebenen -45°C maximal mit C 0.03 laden soll. Über -20°C soll dann C 0.5 möglich sein. Bei Winston liest man nichts davon und auch bei den Tieftemperatur-Ladekurven sind sie sehr sparsam...
    Ich kann das nicht so wirklich einordnen. Meine Zellen werden eh im Innenraum eingebaut, daher spielt das auf einer Reise keine Rolle, Im Winter daheim wenn das Fahrzeug ausgekühlt ist werde ich aber wohl auch bei Winston davon absehen diese bei Tiefen Temperaturen zu laden. Trotzdem werde ich wohl Winston kaufen da andere (gute) Zellen auch nicht wesentlich billiger sind.

    Soweit meine Gedanken dazu. Für sachdienliche Hinweise zum ganzen bin ich wie immer offen. Insbesondere würde mich interessieren ob ihr da irgendwelche Fehleinschätzungen meinerseits erkennen könnt, ob es noch andere brauchbare BMS welche meinen oben geschilderten Anforderungen genügen gibt und welche Relais zum schalten der Ladung/Entladung ihr so verbaut habt. Habt ihr gute/schlechte Erfahrungen mit dem shop.gwl.eu oder andere empfehlenswerte Händler?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • MFK Termin / Vordere Stosstange

    • Urs
    • 22. August 2020 um 14:17

    Stahlflex sind in den einschlägigen Foren immer wieder ein Thema, gerade bei den (älteren) Ami-Fahrzeugen. Da geht es eigentlich immer darum, damit das sich gummig anfühlende Bremspedal zu verbessern. Erfahrungen damit hab ich nicht und diesbezüglich ist der Leidensdruck bei mir auch zu klein dass ich da was machen müsste. Wenn die Original-Bremsschläuche eh mal getauscht werden müssen könnte das aber durchaus ein Thema werden.

    Zitat von Surfy


    Habe die montiert, aber eher aus dem Grund der Sicherheit (Marder und Co).


    Welche hast Du eingebaut? Wurde da irgend ein Fackel für die MFK mitgeliefert?

    Zitat von Surfy


    Mit dem V8 (und spätestens mit Untersetzung) - hält der Motor auch starke Neigungen alleine..


    Da müssten wir zuerst starke Neigungen definieren, als Bergler könnte es sein das ich das minimal anders deffinieren könnte als andere ;)
    Sobald es etwas steiler wird (und da rede ich nicht von sich Pässe schimpfende Hügel) drücken halt 4.8t von hinten.
    Untersetzung bei Zuschaltallrad wie bei mir und den allermeisten Fullsize-(US-)Pickup ist im Normalfall auf einer befestigten Strasse auch nicht wirklich empfehlenswert da man die zu 99.9% nicht separat, sondern nur in Kombination mit 4WD einlegen kann und da den Antriebsstrang verspannt. Genau darum hab ich meinen so umgebaut dass ich ihn auch auf 2WD-Low schalten kann, aber das ist ein anderes Thema.

    Gruss
    Urs

  • MFK Termin / Vordere Stosstange

    • Urs
    • 18. August 2020 um 11:10

    Danke für die Info. Ist für mich sehr interessant wie sich unsere Fahrzeuge entwickelt haben. Meiner ist ja ein paar Jährchen jünger (jg 2011) brachte aber leer schon 2.9t auf die Waage, als Singlecab und als Benziner...als Diesel wäre er schlappe 300 bis 350kg schwerer. Um brechende Achsen müssen wir uns glaub auch wenig Sorgen machen ;) Bin vor kurzem einem Sprinter nachgefahren und dabei fiel mir die grösse der HA auf...wenn die Achse hält, wo das Achsrohr nur unwesentlich grösser als bei uns die Antriebswellen drinnen ist, dann haben wir noch ein wenig Reserven ;) Aber irgendwoher muss bei uns das Gewicht ja herkommen.

    Gruss
    Urs

  • Zweitbatterie bei VW T6 / T6.1 nachrüsten & einbauen

    • Urs
    • 15. August 2020 um 17:02

    Ganz so einfach wird es aber auch nicht sein, denn die Energie welche an der Batterie vorbei direkt an die Verbraucher abgegeben wird spielt da ja auch noch rein.

    Die Frage ist wo der Strom gemessen wird. Also ob der an der Lima gemessen wird oder unmittelbar vor der Fahrzeugbatterie oder an beide Orte. Dann kommt es drauf an wo man den Strom für die Zusatzbatterie abzweigt. Weiter kommt es drauf an ob und wie die Spannung in die Regelung einfliesst. Und zum Schluss kommt es auch noch drauf an ob und wie zugeschaltene (Gross-)Verbraucher in die Regelung eingebunden sind und welche Algorithmen da wirken.
    Gerade der letzte Punkt dürfte schwierig herauszufinden sein. Wenn schon so eine Kalibrierung für ein Steuergerät nicht rausgerückt wird dürften das bei Daten bezüglich Regelung und Zusammenspiel der Komponenten auch nicht anders sein.

    Fazit: Entweder Try and Error bis es läuft oder das bereits vorgeschlagene BtoB. Aber auch letzteres muss man schauen dass es so angeschlossen wird dass der gezogene Strom vom Fahrzeugeignen Messsystem als Verbrauch erfasst wird, ansonsten kann man die Fahrzeugeigene Regelung wieder durcheinander bringen.

    Gruss
    Urs

  • China Airtronik aus ebay

    • Urs
    • 14. August 2020 um 17:46

    Die Entscheidung ob man das 5-10fache bezahlen will, für ein Produkt welches vermutlich dann aus der gleichen Fabrik in China kommt, und damit die bekannten Risiken und möglichen Konsequenzen tragen kann und will, muss wohl jeder für sich selber fällen.

    Ob das dann ein vertrauenswürdigeres Produkt oder einfach nur die Tantiemen von gewissen Managern garantiert steht aber wohl auf einem anderen Blatt.

    Gruss
    Urs

  • MFK Termin / Vordere Stosstange

    • Urs
    • 14. August 2020 um 16:20
    Zitat von Oeflingerdodge


    Im Moment bin ich noch bis 3,5 to unterwegs. Mal schauen ob ich auf 4,3 to hochgehe


    Was wiegt Deiner denn leer? Benziner oder Diesel?

    Zitat von womo3


    das Erhitzen der Bremsen (Fading) kann jeder selbst durch vernünftige, dem Gefälle und Gewicht angepasste Fahrweise beeinflussen.


    Klar, nur da kommt eben genau noch die Standfestigkeit mit ins Spiel, welche darüber entscheidet ob ich einen Pass herunterfaren kann, entweder
    a) gemütlich, locker, flockig, stressfrei und auch wenn ich die Bremse dadurch etwas öfter nutze im Tal unten immer noch die annähernd gleiche Bremsleistung wie oben habe oder
    b) im ersten Gang, Schrittempo und immer die Angst im Nacken dass auch so nach ein paar wenige Male bremsen schon ein spürbares nachlassen der Bremsleistung bis hin zum totalen überhitzen derselben zu erwarten ist
    Wer in den 2 Szenarien dann im Tal unten bei einer Vollbremsung die besseren Karten hat muss ich wohl nicht ausführen.

    Zitat von womo3


    Zwangsläufig hat hier jedes Fahrzeug seine Grenzen, die mit etwas Erfahrung auch jeder kennt.


    Beim 2. Teil dieses Satzes zweifle ich stark daran wenn ich hier in den Bergen sehe wieviel Leute beim Bergabfahren Ferien auf der Bremse machen.

    Zitat von womo3


    Hat ein Fahrzeug jedoch eine mangelhafte Bremsleistung,...


    Darum gibt es die periodischen Kontrollen inkl. Bremsenprüfung damit niemand mit mangelhaften sondern mit zumindest minimal gesetzeskonformen Bremsen unterwegs ist.

    Zitat von mrmomba

    Ich finde auch dass man vielleicht diese Aussage nicht vernachlässigen sollte.


    Bezogen auf was genau? Auf Flop, Reifen oder Prüfstandrollen?
    Zu den Rollen kann ich nichts sagen da ich die nicht genau angeschaut habe und auch wenn hätte ich sie wohl nicht beurteilen können.
    Reifen dürften -verglichen mit einem reinen Strassenreifen- eher nicht zum besseren Bremsverhalten dazu beitragen, ist halt wie immer ein (für mich guter) Kompromiss. Aber wieviel das schlussendlich ausmacht kann ich nicht einschätzen.

    Zitat von mrmomba


    Was ich aber vom Gefühl her kontrollieren würde ist die ungleiche Bremsleistung der Betriebs- und der Feststellbremse. Bei mir war dass damals ein Indiz auf einen sterbenden Bremssattel.


    Was war der Grund bei Deinem sterbenden Sattel? Irgendwie verstehe ich da den Zusammenhang nämlich nicht ganz. Die Betriebs- und die Feststellbremse sind ja hier 2 komplett unabhängige Systeme (Einmal Bremsscheibe mit Doppelkolben-Sattel und einmal "Trommelbremse" in der Scheibe, betätigt über Seilzug, also nicht wie bei den neumodischen Fahrzeugen wo die Beläge und die Scheiben der Betriebsbremse mittels zusätzlichem Elektromotor als Feststellbremse missbraucht werden.
    In dem Fall würde es mich erstaunen wenn die mickrigen Beläge der Feststellbremse die gleiche Bremsleistung wie die Betriebsbremse bringen würden...aber da kann ich mich täuschen.

    Was ich auch noch nicht ganz einreihen kann ist dass er offenbar vorne weniger bremst als hinten...hätte ich jetzt eher umgekehrt erwartet... oder hat das mit den entsprechenden Achslasten zu tun?

    Zitat von LT35


    ...
    und sie ergänzen:
    Es kann insbesondere daran liegen, dass Prüfungsziel die gesetzlich minimale Bremsleistung ist, nicht die technisch maximale.


    Aha, sowas kann es also auch noch geben...hmm...keine Ahnung was er da genau Protokolliert hat, denn schlussendlich geht es um die Einhaltung der Minimalwerte. Andererseits hat er mehrere Messungen pro Achse gemacht...was zeigen dabei eigentlich die 4 Zeiger am Prüfstand? Die Skala war glaub bei 40 oder 45 (oder war es 4 und 4.5) zu ende und bei einer Messung gingen die beiden Schwarzen auf über 35 und die roten auf vielleicht 30... Die Zahlen bringe ich irgendwie auch nicht mit dem Protokoll zusammen.

    Zitat von LT35


    Urs kann ja nochmals zur Prüfstelle fahren und bitten, die maximale Bremsleistung zu ermitteln.


    Lieber nicht ;) Bei uns läuft das mit der MFK etwas anders als bei euch beim Tüv und Konsorten, da fahren wir nur hin wenn wir müssen ;)
    Aber ich könnte natürlich in die nächste Garage mit einem Prüfstand...mal schauen.

    Danke euch und Gruss
    Urs

  • MFK Termin / Vordere Stosstange

    • Urs
    • 13. August 2020 um 22:44

    Manfred
    Danke für Deine Ausführungen. Den Wikipedia Eintrag hatte ich zwar kurz mal angeschaut, aber ohne weiterführende Erklärungen war das bisher ein Buch mit 7 Siegeln. Jetzt ist es dank Dir etwas klarer.

    Oeflingerdodge
    Gerne geschehen. Jetzt weiss ich auch um welchen Dodge es sich handelt. Du wirst ja auch über 3.5t sein, oder? Bei über 3.5t ein wenig die Kanten der Abschleppösen abrunden und eine Abdeckung übers Rollenfenster und es wäre wohl sogar möglich die in CH zuzulassen...noch...

    Wolfgang
    Du verwechselt was, nämlich Bremsleistung mit Standfestigkeit der Bremsen z. B. bei Passfahrten. Bremsleistung konnte ich bisher nicht einreihen, jetzt schon.
    Standfestigkeit bin ich immer noch begeistert davon...gerade diese Woche mehrere Pässe, auch mehrere an einem Tag nacheinander gemacht, im Flachland 30 Grad Aussentemperatur und mehr (auf dem Pass jeweils etwas weniger) und trotz zügiger Fahrt auch Brrgab null probleme mit überhitzten Bremsen...was ja, wie man so liest, nicht bei allen 5t-Womos/Lieferwägen der Fall zu sein scheint.

    Gruss
    Urs

  • Mobiles Internet auf Reisen

    • Urs
    • 10. August 2020 um 14:09

    Hoi Surfy,

    Ich hab seit gut 2 Jahren Glocalme im Einsatz: guckst du. Aktuelle Erfahrungen hab ich im letzten Beitrag dort ergänzt.

    Gruss
    Urs

  • Handy Abo auf Reisen

    • Urs
    • 10. August 2020 um 14:07

    Hallo,

    Surfy hat mich drauf gebracht dass ich hier noch meine Erfahrungen mit Glocalme berichten wollte. Hab das Teil ja jetzt seit gut 2 Jahren im Einsatz und auch stetig im Europäischen Ausland und auch in CH benutzt. Grundsätzlich stimmen die Pro und Contra welche ich nach dem Kauf aufgeschrieben habe immer noch, bis auf einige:

    [*1]-Je nach Reisegebiet stehen Pakete für mehrere Länder oder auch nur ein Land zur Verfügung (z.B. CH, IT, DE, Ö, 1GB, 30 Tage für 10€ oder CH, 1GB, 30Tage 7€...)

    Leider wurden die Pakete zusammengestrichen und es gibt inzwischen nicht mehr so viele auswahlmöglichkeiten. So gab es mal Pakete mit mehreren Ländern Wie Frankreich, Spanien, Portugal oder der CH, DE und Ö zusammen. Solche Pakete gibt es praktisch nicht mehr. Will man mehrere Länder muss man inzwischen ganz Europa kaufen, natürlich auch zum entsprechenden Preis (welcher sich aber noch in Grenzen hält).

    [*2]-Es loggt sich im stärkstem Netz ein

    Das ist leider nur ein Werbeversprechen. So hatte ich in Italien mehrfach am Handy noch 3 von 5 Strichen Empfang und er zeigte mir GPRS3 an. Am Gerät hatte ich aber keinen Empfang. Offenbar wurden nicht mit allen Telecomfirmen Verträge abgeschlossen. Die Fälle halten sich in Grenzen und ab und zu mal einen Tag Offline tut auch mal gut. Wer meint damit eine LTE-Verbindung in jedem hinterletzten Loch zu bekommen muss ich enttäuschen. Aber auch GPRS reicht zumein paar Mails, Whatsapp, oder wasauchimmer verschicken oder das Womobox-Forum zu lesen.

    [*3]-Passwort für's Netz wird in Klartext auf dem Display angezeigt

    Wurde mit einem Fw-Update korrigiert. Man muss jetzt einen 4-Stelligen Code eingeben...Sicherheitsexperten würden wohl darüber lachen, aber besser als es war ist es alleweil.

    [*4]-Man muss den Datenverbrauch vom Handy im Auge behalten da das (Android-)Handy ein Wlan sieht und daher auch grosse updates und Downloads macht ohne nachzufragen (entsprechende Firewall hilft).

    Die Befürchtung hat sich mehrheitlich nicht bewahrheitet. Man kann einen speziellen Modus einstellen welcher verhindert dass grosse Datenmengen auf einmal heruntergesogen werden. Naviapp oder dergleichen welche kontinuierlich kleine Mengen an Daten saugen können das Datenvolumen aber trotzdem relativ schnell schrumpfen lassen...

    Fazit:
    Das ist für mich vorerst eine valable Alternative. Das Buchen von Datenpaketen Online und via Paypal funktioniert einwandfrei. Hat man ein falsches Paket gebucht und nicht angebrochen kann man es stornieren. Man bekommt dann das Guthaben zwar nicht auf der Kreditkarte sondern nur auf dem Glocalme Konto gutgeschrieben, aber das ist für mich ok, man braucht es ja irgendwann.

    Vorteil von dem Ding ist auch dass man es an einem Strategisch günstigen Ort platzieren kann und man selber sitzt im GPRS-Funkschatten, natürlich in den grenzen welcher das eingebaute WIFI zulässt. Meine Idee da noch was zu verbessern wäre eine 5m-Antenne wo man es in die höhe ziehen könnte, man selber aber irgendwo im tiefen Wald, in einer Kule usw sitzt...mal schauen ob sich da was findet...hab da schon eine Idee.

    Meine Erfahrungen sind wie geschrieben nur Europa-Bezogen. In andere Regionen der Welt weiss ich nicht wie es funktioniert, es würde mich überraschen wenn es viel anders wäre.

    Gruss
    Urs

  • LED lightbars (Zusatzscheinwerfer): Tipps?

    • Urs
    • 9. August 2020 um 01:22

    Als ich meine 60W-Lightbars (mit E-Kennzeichnung als Fernlicht) gekauft habe wurde klar darauf hingewiesen dass die W-Angabe eigentlich nichts mit der Realität zu tun hat und in vielen Fällen gar nichts Aussagt. Meine 60W-Fernlichter nehmen 3.6A @ 12V auf...

    Für die Rennleitung ist die Leitzahl /Referenzzahl entscheidend. Wurde bei mir diese Woche bei der Periodischen Nachkontrolle überprüft, darf zusammengezählt in CH (ich glaub ist in der EU auch so) nicht über 100 sein (alle gleichzeitig leuchtenden Lampen). Und es müssen jeweils ein paar sein, was de facto alle einzelnen langen Lightbars auf der Strasse illegal macht. Kann man irgendwo in einer ECE-Richtlinie nachlesen.

    Zum Vergleichen kann man eigentlich nur den Lichtstrom am Lampenausgang und vor allem die Lichtleistung bei z. B. 25m heranziehen, aber da muss man aufpassen, denn ein hoher Wert kann auch bedeuten dass es ein Spot mit praktisch keiner Ausleuchtung zur Seite ist, also auch den Streuwinkel mit einbeziehen. Das gleiche gilt für die Leitzahl. Spot=Hohe Leitzahl, Weutwinkel=Tiefere Leitzahl bei gleichem Lichtstrom am Lampenausgang.
    Fehlen die Angaben kann man davon ausgehen dass die schönen Werbeversprechen auch nicht mehr als nichtssagende Werbeversprechen sind.

    Auch interessant ist die Angabe zur Lichtausbeute. Also wieviel Lumen pro Watt erzeugt werden. Je mehr desto besser und es wird mehr Strom in Licht und weniger in Wärme umgesetzt. Der Wert lässt Rückschlüsse über die verbauten LED-Chips und Regler und deren Qualität zu.

    Meiner Meinung nach vorbildliche Datenblätter haben
    http://www.ledlightpower.ch
    Billig sind deren Leuchten nicht, aber da kann man (wenn man nicht allzu weit von der Ostschweiz weg ist) einen Termin abmachen und dann werden die verschiedenen in frage kommenden Leuchten mit nem Akku gespiesen vorgeführt, natürlich am Abend nach den üblichen Geschäftzszeiten, bei völliger Dunkelheit.
    Ich hab mich dann für die hier entschieden und hab sie seit mehreren Jahren im Einsatz und bin nachwievor begeistert:
    http://www.ledlightpower.ch/rg-e/482-led-f…ASABEgKgvvD_BwE
    Waren damals noch etwas günstiger, aber auch nicht billig, aber ein solcher Service (den der Chinese nunmal nicht bieten kann) ist mir auch was wert.

    Gruss
    Urs

  • ngsTTT (nicht-ganz-so-Trocken-Trenn-Toilette)

    • Urs
    • 8. August 2020 um 11:00

    Wieso das Rad neu erfinden? Gibt es fixfertig käuflich zu erwerben: guckst Du. Die ansteuerung auf 12V umbauen oder einen kleinen Wechselrichter davor und fertig.

    Ggf müsste man den Wassertank noch anpassen, denn in der Anleitung steht dass der nicht auf den Kopf gedreht werden darf da sonst Wasser in die Elektronik laufen würde.

    Gruss
    Urs

    Ps: Picco war schneller ;)

  • ngsTTT (nicht-ganz-so-Trocken-Trenn-Toilette)

    • Urs
    • 7. August 2020 um 17:12
    Zitat von nunmachmal


    Und für die Leute wo alles wie Zuhause sein muss ein kleiner Tipp: Bleibt Zuhause. :D


    Wie war das nochmal genau mit der Waschmaschine im Womo mitschleppen? ;)

    Zitat von pseudopolis


    Klar, hast recht, klopapier ist eigentlich die unhygienischte art. Aber halt hierzulande etabliert.


    Und soviel Papier in den letzten Monaten gehamstert und gebunkert wurde wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nichts anderes etablieren ;)

    Gruss
    Urs

  • Grüße aus Skandinavien

    • Urs
    • 7. August 2020 um 08:18

    Ich vermutre das wird so laufen wie vor 3 Jahren und man bekommt nach der Reise Post aus England von der Firma EPCplc (Euro Parking Collection plc oder so ähnlich), wo man dann die Gebühren bezahlt. Sollte man dann auch tunlichst innert angegebener Frist machen da es angeblich sonst schnell durch weitere Gebühren sehr teuer werden kann.
    Den ersten Brief hätte ich fast ungelesen in den Altpapier gelegt, weil ich nichts mit Firmen aus GB zu tun hatte und es auf den ersten Blick wie Werbung aussah. Zum Glück dann doch gemerkt was es war.
    Mit den Daten im Brief konnte man sich Online einloggen und zur Kontrolle die Details inkl. Fotos mit Zeitstempel herunterladen.
    Man konnte sich vorgängig bei denen registrieren, musste es aber nicht. Die Adresse haben sie trotzdem herausgefunden :wink:, vermutlich vom Strassenverkehrsamt erhalten...

    Gruss
    Urs

  • Frage Tabletnavigation

    • Urs
    • 6. August 2020 um 21:10

    Osmand: Gut zur übersicht bis hin zu Extrem viele Details. Detailgrad/Poi/usw sehr individuell den eigenen Wünschen entsprechend einstellbar...bis hin zu völlig überladenen Karten, damuss man aber dann sich selber an der Nase fassen.

    IGO: Die meisten Orte werden relativ schnell ausgeblendet und da bleiben nur noch wenige einzelne. Trotzdem für mich auch zur Übersicht sehr Sinnvoll vor allem wegen der super schnellen Zooms und der super 3D-Ansicht wo man die einem umgebende Topographie sofort erkennt. Vor allem für mich als begeisterter Bergfahrer sehr interessant, wäre aber sicher auch in den Fjorden von NOR hilfreich. Natürlich ersetzt das keine Topo-Karte, wo dann wieder Osmand besser ist (wenn man das Höhenlinienpaket gekauft und die Daten heruntergeladen hat).

    Gruss
    Urs

  • ngsTTT (nicht-ganz-so-Trocken-Trenn-Toilette)

    • Urs
    • 6. August 2020 um 19:11

    Hoi Picco,

    Bin grad vor ein Paar Tagen über einen Bericht von 2 Campern welche das Fazit zur TTT nach einem Jahr in gebrauch niedergeschrieben haben gestolpert. Kann nur den Link nicht mehr finden. Aber im prinzip waren die begeistert, als aber Durchfall ins Spiel kam war die Meinung dass es bei einem Womo mit 2 Personen wohl noch funktioniert, bei mehr wäre die TTT aber wohl an ihre Grenzen gekommen.

    Auch hier steht was zu dem Tema aber da geht es wohl um die TTT wo man nicht in einen Beutel ka**t sondern in Kokosfasern oder so (sorry, bin da nicht so tief in der Materie drin).

    Mein nichtfachmännischer Fazit: Die Ar***dusche wird wohl eher ein heimischer Luxus bleiben...wo ich den übrigens auch geniesse.

    Gruss
    Urs

  • Grüße aus Skandinavien

    • Urs
    • 6. August 2020 um 17:36

    Danke euch,

    Ja das mit dem Rabatt hatte ich mal mitbekommen aber das war damals nicht so hoch und ich bin auch nicht soo viele Mautstrecken gefahren dass es für mich Wert gewesen wäre dem Gerät nachzulaufen. Ok, Öresundbrücke kann das natürlich ein bisschen was ausmachen.
    Fähren konnte ich noch alle in Bar oder mit Kreditkarte zahlen...das letzte mal im Februar/März 2017...so schnell ändert sich das also...

    Womo auch über 3.5t wurde auch damals ohne die Box als Pkw verrechnet, einzig Womo welche auf dem ersten Blick nach Lkw aussahen wurden ab und an fälschlicherweise zu hoch (als Lkw) bemautet, da kenne ich aber 2 Fälle wo das nach Reklamation problemlos korrigiert wurde.

    Na mal schauen vielleicht hole ich mir die auch das nächste mal...wäre halt schön wenn Europa sich mal einig würden und ein Gerät von Spanien bis Norwegen und von Norwegen bis nach Ungarn/Slovenien/Italien/Österreich funktionieren würde...aber das werde ich vermutlich nicht mehr erleben :evil:

    Gruss
    Urs

  • MFK Termin / Vordere Stosstange

    • Urs
    • 6. August 2020 um 16:43

    Hallo zusammen,

    An die welche eine nichtoriginale Frontstosstange angebaut haben oder sich mit dem Gedanken herumschlagen: Wenn ihr das ganze nicht lesen mögt, lest den Abschnitt mit dem Fett hervorgehobenem Satz fast zuunterst. Könnte vielleicht für euch interessant sein.

    Aber jetzt von Anfang an...
    Vor längerem hatte ich meine Stosstange auf der Seite und unten eingedrückt. Hier reparieren lassen wäre fast teurer geworden als eine neue holen, und sich für den Job gerissen hat sich auch nicht wirklich jemand. Darum und weil mir die Originale eh zu tief war hab ich mich im Ami-Land nach Alternativen umgeschaut.

    Kurzversion: Was lange währt wird endlich gut.

    Langversion: Nachdem die Stosstange in den Staaten ausgesucht, mit der MFK auf legalität geprüft und gekauft war wurde sie im Januarcontainer verschickt. Als sie dann im April endlich angekommen ist hatte ich natürlich grad keine Zeit und Lust das Teil anzubauen. Das passierte dann erst Juni/Juli.

    Sorry, leider etwas dunkel, vielleicht gibt es mal irgendwann ein besseres Bild...
    Gut darauf zu sehen die Radhausabdeckungen welche recht weit nach unten raus schauen. Die hab ich zwar gekürzt, aber doch relativ lang gelassen. Wollte ich dann wenn nötig später noch etwas kürzen. Die Entscheidung wieviel ich noch kürzen soll hat mir dann das Auto und der Fahrtwind innert kurzer Zeit abgenommen :shock::wink:

    Dann ging es daran das gaanze MFK-(Tüv)Konform zu gestalten.

    Die relativ scharfen Kanten der Abschleppösen wurden rund gefeilt und mit der Spraydose wieder lackiert

    Die Löcher für Nebellampen und weitere Scheinwerfer brauche ich nicht. Leider müssen die irgendwie verschlossen werden wenn sie mehr als 8cm gross sind. Die kleineren sind ca 90x90mm, die grösseren 90x110mm gross.
    Also schnell im CAD ein paar Bleche gezeichnet und zum lasern gegeben. Abgekantet, mit Spraydose Schwarz lackiert und eingebaut.

    Vorgestern war dann der periodische 2-Jährliche MFK Termin. Natürlich stand die Stosstange da im Focus. Der Prüfer hat mehrmals Hand aufgelegt um zu prüfen dass keine scharfen Kanten da sind. Das wurde für gut befunden...er ist dann nach hinten ins Büro. Ich vermute Rücksprache mit dem Vorgesetzten halten, zurück und nochmal alles kontrolliert. Die Stosstange wurde dann von allen Seiten fotografiert.
    Dann sagte er mir er trage das in den Fz-Ausweis ein um mir später Probleme zu ersparen, es komme da was wegen Fussgängerschutz! Hab da nachgehackt aber da ist er nicht drauf eingestiegen, ich weiss somit also auch nicht mehr. Aber da Erfahrungsgemäss solch Regelungen von der ECE kommen weden die dann Europaweit und nicht nur in CH gelten (ist nur meine Intuition und da kann ich mich natürlich täuschen). Also vielleicht wäre es nicht verkehrt wenn die Stosstangentauscher unter euch bei euren Tüv usw mal nachfragt, nicht dass da eines Tages eine böse Überraschung kommt.

    Die meiste Zeit ging bei der Kontrolle für die Stosstange drauf, aber auch die Lichter (Leitzahl nicht über 100 gesammt), die Bremsen und mal ein bisschen auf den Rüttelplatten rütteln und alle Gelenke kontrollieren lag noch drin.

    Ein "Mangel" wurde mir nebenbei mitgeteilt: Keine Nebellampen mehr, aber beim Drücken vom Schalter leuchtet die Kontrolleuchte dazu im Armaturenbrett. Hab ich versprochen abzuhängen und damit war die Sache erledigt. Sonst alles paletti... Jupi... wieder 2 Jahre Ruhe.

    Und ein weiterer Spruch im Fahrzeugausweiss:

    Hier möchte ich "meiner" MFK mal ein kränzchen winden. Die sind recht cool drauf und suchen immer pragmatische Lösungen. Natürlich lassen sie, zurecht, nicht alles durch, aber sie sind auch nicht allzu grosse Paragraphenreiter...kenne ich von anderen MFK's auch anders.

    Dieses mal gab es erstmalig ein Prüfprotokoll vom Bremsenprüfstand bei der MFK.

    Hat jemand Vergleichsdaten von europäischen Fahrzeugen? Oder kennt sich jemand von euch damit aus und kann mir einschätzen ob die Bremsleistung anhand der Zahlen eher Top, Mittelmässig oder Flop ist, gesetzeskonform sind sie aber das will ja nichts heissen. Und was heisst das Ausrufezeichen (Schlupfabschaltung erfolgt)? Und kann jemand die Achsabbremsung von 74 und 59% erklären...bremst er also mehr als 100% :?::?::roll:

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

    Bilder

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  • Grüße aus Skandinavien

    • Urs
    • 6. August 2020 um 14:16

    Richtig, Die Schweiz will nur ein bisschen Geld dafür (auch wenn man bei uns steht) ansonsten ist alles recht easy, nichtmal die Lkw-Fahrverbotsschilder gelten für uns Wohnmobilisten, egal ob unser Womo 3.6 oder 40t wiegt (sollte man vielleicht trotzdem Hirn einschalten und ggf. zu Herzen nehmen, denn umsonst stehen die meistens nicht da ;) ) ...Ö will mich nichtmal gegen Bezahlung von mehr als dem was ich eigentlich müsste auf deren AB fahren lassen...

    Bezüglich Maut lobe ich mir das Norwegische System. Da wird bei einem neuen Strassenbauwerk so lange Maut erhoben bis es abbezahlt ist, danach wird es reduziert oder ganz abgebaut. Somit also absolut Verursacherbezogen.

    Hartwig, Warum hast du die Maut-Box geholt? Ist das inzwischen auch für nichtgewerbliche Womo pflicht?

    Schöne Reise noch

    Gruss
    Urs

  • Batteriemanagement

    • Urs
    • 4. August 2020 um 04:18
    Zitat von STW


    Ein Starthilfesyxtem, das ja eine Rückfallebene für eineN Notfall sein soll, legt man sinnigerweise so aus, das es den Fahrzeugmotor unter allen Betriebsbedingungen starten kann.


    Die Frage ist halt was man erreichen möchte und wo man die Prioritäten setzt. Will man wirklich jeden möglichen Fall abdecken muss man alles auf 100%tige 2- oder besser 3-fache Redundanz berechnen und dann mit x% Sicherheitsmarge auslegen...mag in der Fliegerei nötig sein, ob es bei einem womo nicht auch reicht 95% der möglichen Ausfälle abzufangen, und zwar mit wenig zusätzlichem Gewicht und Aufwand, muss dann jeder Womoselbstbauer für sich entscheiden.

    Zitat von STW


    Dazu gehört auch ein völlig unbrauchbarer Starterakku.


    Stellt sich die Frage wie oft der Fall eintrifft. Ich hatte den Fall noch nie (was nicht heisst dass es das nicht geben kann), dafür schon öfter mal einen halbtoten, sei es bedingt durch Altersschwäche oder nicht abschalten von Verbrauchern. Und da sind wir wieder bei der Frage ob einem ein 95% Backup reicht oder nicht.

    Zitat von STW


    Natürlich kann man eine kleine Batterie oder eine mit zu geringer Kapazität/ Stromabgabe eine Weile parallel schalten und hoffen, das die übertragene Energie reicht, den Motor zu starten. Kann funktionieren, muß aber nicht. Die Grenzen sind fließend.

    Ich propagiere ja nicht dass man einen zu kleinen Akku (vom Aufbau) missbraucht um den Motor zu starten, ganz im Gegenteil, viele von uns haben im Aufbau den massiv grösseren Akku welcher im Normalfall massiv mehr Strom liefern kann (und da meine ich nur den Akku, nicht die Verkabelung und irgendwelches Lade-/Schutzgedöns) als der mickrige Akku welche die Fahrzeugbauer in die Fahrzeuge pflanzen. Bei mir sieht das aktuell so aus: Aufbau 240Ah, 1200 CCA / Fahrzeug: 74 Ah und 680 CCA. Beim OP wird das Verhältnis ähnlich sein. Er schreibt ja von 200 Ah Lifeypo und Euro 6 Sprinter welcher irgendwas zwischen 70 und 120Ah haben wird. Solche Theoretischen Zahlen bringen allerdings in der Praxis nicht wahnsinnig viel, denn die meisten von uns haben den Aufbauakku prinzipbedingt wesentlich weiter weg vom Starter als der Fahrzeugakku und dadurch stellen sich in der Praxis die von mir geschilderten Ströme ein. Kann man natürlich mit einiges an Aufwand auch anders machen, aber für mich ist der Aufbauakku immer noch primär für Licht, Kühlbox, Pumpen usw. und nicht zum Motor starten, was letzteres wie beschrieben aber auch nicht ausschliesst.

    Gruss
    Urs

  • Batteriemanagement

    • Urs
    • 2. August 2020 um 23:00

    Der tatsächliche Strom welcher bei der Starthilfe von der Geberbatterie fliesst wird glaub etwas zu hoch eingeschätzt.
    Ich musste auch schon meine Aufbaubatterie mehrmals zum starten meines V8 nutzen, zum Teil auch Kaltstart bei frischen Temperaturen.. Ich nutze dafür die Leitungen welche ich eh fürs laden installiert habe. Diese Leitung (50mm2) ist auf beiden Seiten mit je einem 200A Sicherungsautomaten abgesichert. Ich hatte mir schon Brücken gebaut womit ich die 2 Sicherungsautomaten für den Fall kurzzeitig überbrücken kann...hab ich noch nie gebraucht. Die 200A-Automaten hat es mir noch nie raus gehauen. Ist für mich im nachhinein auch logisch wieso:
    Im Normalfall ist es ja so dass die Starterbatterie es gerade nicht schaft das Fahrzeug zu starten, sie aber immer noch eine gewisse Restladung aufweist. Sobald man die beiden Batterien zusammenschliesst fliesst ein Überschaubarer Strom von der Aufbau zur Starterbatterie und diese wird geladen. Meistens reichen da wenige Minuten so zu laden damit die Starterbatterie seinen Job verrichten kann, auch ohne Aufbaubatterie. Lässt man für den Startvorgang beide Batterien dran wird, bedingt dadurch dass beide Batterien Strom liefern und durch den höheren Widerstand der Leitung zur Aufbaubatterie auch der Strom von der Aufbaubatterie noch in Grenzen bleiben. Wie geschrieben bei einem V8, wo der Hersteller mindestens 520 CCA vorschreibt, unter 200A...wieviel genau hab ich nicht gemessen. Der Strrom dürfte auch für einen der üblichen europäischen Heizölbrenner mit 4 oder 6 Töpfen nicht grösser sein und irgendwas unter 200A würde ich von jeder Life(y)po erwarten dass sie bringen kann... entsprechenden BMS und Verkabelung natürlich vorausgesetzt.

    Gruss
    Urs

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