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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Stützlasten bei Pickups

    • Urs
    • 4. Dezember 2021 um 12:14

    Scheint so zu laufen wie mit der Zuladung im Fahrzeug selber...wieviele Leute da wohl schon blöd aus der Wäsche gekuckt haben nachdem sie gemerkt haben dass beim grossen, neu erstandenen SUV welcher mit 5 Personen beladen wird, das Handtäschli daheim bleiben musste da dieses schon zur Überladung führen würde...

    Das ist wohl der Preis den wir im Auto zahlen für die 300 Airbags, die 32-Zonen-Klimaanlage, die 92-Fach elektronisch verstellbaren Stossdämpfer, die Wohnzimmermultimediaanlage welche natürlich ohne auch nur den geringsten Aussengeräusch vor sich hin scheppern darf. Dazu müssen Bremsen und Lenkung ohne die geringste Anstrengung funktionieren. Und das und viel mehr sollte mit 2 Litern Benzin bewegt werden, ok mit Hänger darf er 10 % mehr nehmen...

    Aber dafür gibt es ja jetzt die Wunderwaffe E-Autos, da wird das dann alles besser...Da kann so ein ultra leichter Tessla auch schon mal einen Hänger mit über 2 Tonnen ziehen und verbraucht dabei nicht einen Tropfen Benzin (und der grüne (Atom-)Strom kommt ja eh aus der Steckdose)...dass man dabei natürlich zum Stärksten greifen sollte (muss?) der mit schlappen 1020PS angepriesen wird versteht sich von selber, ebenso dass jeder der gelegentlich 2 Tonnen ziehen will oder muss so ein Fahrzeug leisten kann...

    PS: Sorry dass ich etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift bin

    PPS: Der Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten ;)

    Gruss

    Urs

  • Stützlasten bei Pickups

    • Urs
    • 2. Dezember 2021 um 12:33
    Zitat von mrmomba

    Jetzt wird es kniffeliger: Wenn du die 150KG Stützlast ausnutzt, belastet du dein Fahrzeug mit einer Zuladung von 150KG, da die Stützlast als Zuladung gezählt wird.
    Ist dein Fahrzeug leer, fährst du halt nur 150KG "Gepäck" auf deiner Hinterachse spazieren.

    Es wird noch kniffliger ;) . Je nachdem wie weit die Kupplung hinter der HA steht wird die VA mehr oder weniger entlastet und das Gewicht kommt zusätzlich auf die HA...also immer Gesammtgewicht, Achslasten und Stützlast im Auge behalten.

    Zitat von mrmomba

    Was mir in aktueller Zeit auffällt: Es wird Downsizing bei den Zuglasten betrieben, oftmals haben "gefühlt" moderne Fahrzeuge weniger Anhängelast als ältere,

    Nur bei den Europäern/Asiaten...bei den Amis (zumindest bei den grossen, bei den kleinen weiss ich's nicht) ist es seit Jahrzehte genau umgekehrt und *das* Verkaufsargument schlechthin wenn eine neue Serie auf den Markt kommt.

    Gruss

    Urs

  • Stützlasten bei Pickups

    • Urs
    • 1. Dezember 2021 um 19:02
    Zitat von was1982

    Wäre die Ladefläche leer, kann man die Hinterachse stärker beladen. So seine Aussage.

    Naja, soweit so richtig, aber halt auch nur die halbe Wahrheit. Ich halte die für zumindest Fragwürdig.

    Auf der Kupplung hast du irgendwo einen Wert in daN und/oder in kg Stützlast. Das ist entscheidend. Wenn die Anbindung ans Fahrzeug und die Kupplung nicht für die Kräfte ausgelegt sind kann der PU noch so viel Zuladung auf der HA vertragen, es nützt dir nichts.

    Rein mechanisch wird der PU nicht zusammenbrechen wenn da 50kg mehr drauf sind, aber bei der Rennleitung versuchen zu Argumentieren dass der Händler ja gemeint hätte dass das nicht so dramatisch sei wenn auf dem PU etwas mehr laste als schlussendlich in den Papieren steht ...hmm, ja, kann man versuchen... :rolleyes:;)

    Gruss

    Urs

  • Stützlasten bei Pickups

    • Urs
    • 1. Dezember 2021 um 18:36

    Hallo,

    Ich werfe mal die grossen US-Pickups in die Runde. Mein 2011er Chevy Silverado 3500HD kann ab Werk laut Kleber auf dem Einschub 7711kg ziehen mit Stützlast 816kg...theoretisch. Je nach Achs-Ubersetzung, ob Benziner/Diesel usw. kann er allerdings etwas bis wesentlich weniger ziehen, also immer das Handbuch zum entsprechendem Jahrgang konsultieren.

    Meiner hat jetzt eine Kugelkopfkupplung spendiert bekommen und ist hier in der Schweiz eingetragen mit 3500kg und 350kg Stützlast. Mit Zugmaul, und durchgängige (Luftdruck-)Bremasanlage ginge da noch einiges mehr.

    Bei den US-Einschüben gibt es auch Adapter wo man die Kugel entsprechend in der Höhe versetzen kann. Hab ich auch aber da mir das schon im leichten Gelände zum Anker wird hab ich den Einschub immer demontiert, ausser ich ziehe einen Hänger oder fahre zur MFK (Tüv). Ist ja nur eine Schraube.

    Mein Chevy hat aber ein ClassV-Hitch, will heissen die Aufnahme ist nicht wie Hierzulande eher üblich die Class IV oder III mit 2"x 2" (oder sogar nur Class I oder II mit 1.25x1.25") sondern 2.5x2.5". Er kam zwar mit einem Adapter von 2.5 auf 2", aber davon wollten die schweizer Behörden (vermutlich zurecht) nichts wissen da zu klapprig. Da wurde mir ein Einschub mit Kugelkopf passend auf mein Fahrzeug zurecht geschweisst. Kostete als Einzelanfertigung 385.- CHF, kein Schlechter Preis für die Gewichte...ist aber auch schon 10 Jahre her.

    Fahrzeug ist leer 2.9t als Benziner...als <3.5t zulassen, naja, vielleicht theoretisch machbar, aber eigentlich nicht wirklich Sinnvoll, als Diesel mit ca 300kg mehr schon gar nicht.

    Bitte nicht jetzt meinen dass alle Amis so viel ab können. Die 1500er haben zum Teil auch nur mickrige Anhänge-/ und Stützlasten, aber da kenne ich mich zu wenig aus um Details zu liefern. Die 2500er/3500er dürften diesbezüglich nicht viel nehmen da sie aufs gleiche Chassis aufbauen. Die Ami-SUV sind eine eigene Geschichte...die einen basieren auf die 1500er die anderen auf 2500er Plattform mit entsprechenden Gewichten/Lasten. Und immer auf die Jahrgänge achten, ein jahr jünger kann da schon wesentlich mehr Zuglast/Stützlast bedeuten.

    Gruss

    Urs

  • Mal was anderes

    • Urs
    • 27. November 2021 um 09:10

    Für die Wohnwagenfreunde mit etwas grösseren Platzbedürfnissen bin ich gerade über folgendes gestolpert:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich find's irgendwie eine spannende Idee...kommt zumindest Platzmässig schon ein Stückchen näher an die Eierlegende Wollmilchsau ran als manch anderer Wohnwagen.

    Gruss

    Urs

    Und nein, leider hab ich da weder Aktien noch bin ich sonst irgendwie daran beteiligt ;)

  • Fahrzeug für 4, Campen für 2 = Pick Up?

    • Urs
    • 23. November 2021 um 12:54

    Was Nunmachmal empfielt kann ich nur unterschreiben. Ich glaube zu viert ist auch eine Tonne Zuladung nicht übermässig viel und schon da wird Leichtbau angesagt sein...aber das kommt halt immer auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche drauf an. Auch ich denke dass nur eine Tabelle im Vorfeld wo alle notwendigen und weniger notwendigen Sachen akribisch aufgelistet sind da Klarheit und keine Bösen Überraschungen bringt. Nicht Vergessen 10-30% für unerwartetes dazu zu schlagen.

    Die Zahlen vom Inserat, 2.1t Leergewicht, 1.5t Zuladung und deine 700-800kg zeigen ganz schön dass es nicht zusammenpasst. Wikipedia sagt dass ein F150 der neusten Generation (also die ab ca Ende 2014) als SuperCab oder SuperCrew irgendwo zwischen 2 und gut 2.4t wiegen. Ich würde eher von etwas mehr aus gehen, aber wie mehrfach geschrieben; Wiegen ist das einzige was verlässlich ist.

    Vermutlich will man in Europa dann noch unter 3.5T bleiben und und schon bleiben von den 1.5 angeprisenen Tonnen nur noch 2/3 oder weniger übrig. Das ist das was ich meinte als ich schrieb dass die Zahlen immer geschönt werden.

    Und noch was was man vielleicht drauf achten sollte: Der kommt mit der kurzen (oder ist das die mittlere?) Ladebrücke von 5.5 oder 6.5 Fuss. Die lange wäre im Amiland 8 Fuss (2.5m lang), dann meistens auch mit etwas grösserem Radstand. Wäre meines Erachtens geeigneter um das Gewicht besser auf der HA ausballancieren zu können. Aber ich weiss nicht ob Ford bei den F150 *und* als Crewcab das je im Angebot hatten, müsstest du recherchieren...

    Gruss

    Urs

  • Druckwasseranlage nur mit Kaltwasser - Warmwasser verschließen?

    • Urs
    • 20. November 2021 um 23:20
    Zitat von VWBusman

    ich würde kein T-Stück sondern ein Y-Stück nehmen - das hat einen geringeren Wiederstand

    Wäre es ein Hydrauliksystem mit 2 paralell (möglichst synchron) laufenden Zylindern würde ich dir zustimmen, wobei auch da, richtig angeschlossen, ein T-Stück funktionieren würde.

    Der (kleine) unterschied im Widerstand dürfte bei so einem schnöden Wasserhahn wohl vernachlässigbar sein.

    Auch die Einbaulage dürfte für den normalen Betrieb in einer Druckanlage nicht relevant sein.

    Einzig wenn beim Entleeren nicht ausgeblasen wird sondern man auf die Schwerkraft vertraut würde ich die Zuleitung am tiefsten Punkt anbringen.

    Um es kurz zu machen: Nimm was du da hast, bau es so ein wie es am einfachsten geht und fertich.

    Beim Wasser entnehmen würde ich schauen dass der Mischer weder auf kalt noch auf warm steht sondern immer dazwischen, damit auch beide Schläuche durchgespühlt werden, nicht dass das Wasser über längere Zeit in einem Schlauch zum Mischer steht und schöne Käfer heranzüchten kann.

    Zitat von holger4x4

    Gibts das in 3/8" ?

    Klar.

    Zitat von holger4x4

    Ich glaube bei einer Druckwasseranlage ist das egal

    Genau.

    Zitat von holger4x4

    Ich hab die Einspeisung übrigens an der einen Seite vom T, geradeaus dann kalt und nach unten warm angeschlossen

    Vermutlich ein Luxusproblem, aber hast du nicht bedenken dass bei leerem System sich da Wasser in der Warmwasserleitung sammeln kann? Siehe auch mein Kommentar zum ausblasen oben...

    Gruss

    Urs

  • Fahrzeug für 4, Campen für 2 = Pick Up?

    • Urs
    • 20. November 2021 um 22:06

    Auch ich kann da nur dringend raten nachzuwiegen. Auf keinem Fall sich auf Berichte aus dem Netz verlassen, denn da wird im Amiland immer geschönt, bzw den Konkurrenten schlechter dargestellt als er ist (Gewissen Quellen zufolge hätte mein Chevy mit Schneepflugvorbereitung sagenhafte 50kg Zuladung auf der Vorderachse haben sollen, was natürlich Schwachsinn war).

    Oder wenn wiegen nicht möglich ist (was eigentlich ein no-go ist) zumindest den Windowssticker und oder den build-sheet verlangen. Ein seriöser Händler kann die anhand der VIN bei jedem (US-) Ford Händler beschaffen. Daraus sollten dann auch die Achslasten usw für genau das Fahrzeug ersichtlich sein.

    Dann den Händler nach Fotos vom Unfall fragen*. Wenn da nichts kommt bei carfax.com die VIN abfragen. Jeder wesentliche Unfall/Reparatur/Rückruf und wenn beim Händler gewartet, auch die Wartungen sollten da bei einem Ami-Fahrzeug vermerkt sein. Das sollte man unbedingt bei einem als Unfallfrei deklariertem Fahrzeug machen! Kostet zwar was, es ist meines erachtens bei einer solchen Investition mehr als nur wert.

    Ansonsten wie Holger schreibt, anrufen (emails laufen in der Ami-Szene oft ins leere, in einem deiner Inserate steht sogar "keine Emails!!!"), Termin abmachen, probe fahren, auf ne Bühne fahren oder drunter kriechen und Korrosion begutachten**, den Händler fragen aus welchem US-Bundesstaat das Fahrzeug kommt***, den Preis gehörig drücken, nochmal darüber schlafen und wenn es passt Kaufvertrag unterschreiben.

    *Du hast den folgenden Spruch bei einem Fahrzeug gesehen?

    "Das Fahrzeug wurde aus den USA importiert. Ein Vorschaden ist bekannt und wurde fachmännisch in unserer Werkstatt Instand gesetzt und anschließend von der Dekra im Zuge des Vollgutachtens geprüft."

    Sprich: Es ist ein Unfallfahrzeug! Dafür, bei dem Alter und mit der Laufleistung finde ich den Preis zu hoch. Hab mal den Spass gemacht und den mal grob (ohne gross ins Detail zu gehen) im configurator nachgerechnet und bin für ein Neufahrzeug (!) bei unter 50000 USD gelandet (einfach mal bei google Ford und build your own eingeben). Ich denke ein fairer Preis würde bei den Fahrzeugen mit einer 2, nicht mit einer hohen 3 anfangen. Aber das war schon als ich meinen geholt habe so, gewissen Mitteleuropäern hatte es damals schon gehörig ins Hirn gesch...en (da war es noch wesentlich krasser als bei den beiden Fahrzeugen) ... aber das ist wohl der Preis den man bezahlen muss wenn man ihn nicht selber von drüben holen mag.

    **Ein Ami ohne Korrosion wirst du nicht finden! Rostschutzvorsorge ist da drüben mehrheitlich Fremdwort. Hab schon Fahrzeuge aller 3 Platzhirsche gesehen mit <30km auf der Uhr mit rostigen Kardanwellen, Lenkgetriebe, Aufhängungsteile...das ist bei unlackierten Eisen-/Gussteilen grundsätzlich normal und auch kein technisches Problem, höchstens ein optisches...Man sollte halt schauen ob die Tragenden Teile, Bremsen usw. schon übermässig angegammelt sind. ***Das sollte vor allem bei Fahrzeugen aus dem Rost-Gürtel geschehen. Rostgürtel: Eher aus den nördlichen (nicht Wüsten-) Staaten, z.B.NY..., da wird massiv Salz gestreut und die Dinger gammeln einem unter dem A weg. Darum Händler fragen woher es kommt. Texas, Kalifornien, Florida...also eher die südlichen & Wüstenstaaten sind bekannt für Fahrzeuge in mehrheitlich gutem Zustand was Korrosion anbelangt. Bei zweifelhaftem Händler kann man seine Aussage dann auch anhand vom Carfax-Auszug gegenprüfen.

    Zitat von madebymyself

    Welchen PickUp würdet ihr hier empfehlen und lassen sich alle auf 4,25 auflasten und mit welchen Kosten wäre hier zu rechnen?

    PU? Keinen aus europäischer oder Asiatischer Produktion. Kauf dir ein Fahrzeug welches für die angepeilte Beladung plus Reserve gebaut ist. Doppelkabine bedeutet bei vielen Europa-/Asia-PU auch noch dass die HA elends Überladen ist weil wesentlich mehr gewicht hinter der HA wandert. Nun kann man da so schöne Luftbälge zwischen der Achse und Blattfeder schieben und kriegt seine 4t eingetragen. Bringt aber gleichzeitig Kräfte an Orte in den Rahmen wofür das nie konstruiert wurde. Sorry, von vornherein mit Auflastung rechnen halte ich für den falschen Weg, das wird immer eine überladene Krücke sein.

    Wenn du eh schon auf 4.2t schielst und Amis nicht kategorisch ausschliesst kannst du auch grad zu einem ausgewachsenem Ami greifen, also ein 2500 oder 3500er. Mein 2011er Chevy 3500HD, Singlecab, Benziner, 4x4, mit Einzelrad hinten wog leer 2.9t, hat ab Werk ein zgg von 4853kg, Achslasten Vorne 2720kg (mit option Schneepflugvorbereitung), hinten 3198kg. Der Begrenzende Faktor sind die Reifen (Traglast), Der Rest, Also Achsen, Bremsen, Federn, Rahmen usw sind die gleichen wie bem grösseren, zwilingsbereiften Bruder, sind also für nochmal 500kg mehr Zuladung plus 300kg mehr für den Diesel ausgelegt. Schau mal bei den Europäischen/Asiatischen Pickups mal unten drunter, vergleiche mit dem F150 und dann schau einen 2500/3500er (egal ob Ford, Dodge oder GM)...da sind Welten dazwischen...Nur so als Beispiel, eine Bremsscheibe wiegt bei mir schlappe 18kg...irgendwo kommen die 2.9t ja her ?

    Einziger Nachteil davon: Wenn Kabine nicht fest drauf/eingetragen ist es ein Lkw zum Gütertransport, sprich je nach Land greifen Sonntagsfahrverbot, Arbeits- und Ruhezeiten, Höhere Maut...aber das gilt ja dann für jeden über 3.5t, egal ob Sprinter, Daily, VW oder Ami.

    PS: die Amis sind nicht die sparsamsten...ohne Wohnkoffer ist es noch human (für die Leistung die sie haben!), mit Koffer, also nebst Mehrgewicht vor allem auch noch 2 Quadratmeter mehr im Wind kannst du von mindestens 30% Mehrverbrauch aus gehen...

    PPS: Diesel Ami: Geht, sind 5-8000 USD teurer, haben inzwischen alle AdBlue, und um die gut 1200Nm Drehmoment bändigen zu können bringen Motor und Getriebe bis 350kg mehr auf die Waage! Früher hatten die dann auch 200-350kg weniger Zuladung als die Benziner, Seit ca 10 Jahren haben sie aber bis auf 20-50kg die gleiche Zuladung. Sie haben einfach ein höheres zgg. Da kann man die 3.5t von vornherein knicken.

    Soweit mein Wort zum Sonntag?Sorry, ist mal wieder etwas länger geworden.

    Gruss

    Urs

  • Gibt es im Forum Erfahrung mit 5th-Wheel Aufbauten

    • Urs
    • 19. November 2021 um 12:57
    Zitat von KingWarin

    und "irgendwo" einfach den Auflieger absatteln und dann ein fast nicht eingeschränktes Fahrzeug zum spielen haben..

    Mit dem Gedanken hatte ich damals auch mal gespielt. Die Frage ist nur ob man den dann wirklich absattelt oder ob es so wie bei den Absetzkabinen läuft, wo man bis auf wenige Ausnahmen hört dass man die auf der ersten Reise vielleicht mal absattelt und danach die Stützen schon zu Hause lässt weil man sie in den Ferien eh nicht braucht.

    Ich hab bei mir die Idee wieder Verworfen da meine Reisegewohnheiten nicht so aussehen dass ich mir eine Basis einrichte und von da aus Ausflüge mache, sondern fahre bis "oh, ein Schöner Ort, da bleibe ich mal einen oder 2 Tage..."

    Gruss

    Urs

  • Gibt es im Forum Erfahrung mit 5th-Wheel Aufbauten

    • Urs
    • 19. November 2021 um 12:48
    Zitat von mrmomba

    Nun, ein Auflieger macht zum Teil aus führerscheinrechtlicher Sicht Sinn, da es Kurzzeit in in Deutsch eine Grauzone gibt / gab.

    Eine solche Regelung gibt (oder gab?) es auch bei uns n CH. Ich hab da was von 5t im Hintekopf, würde dann auf einen Sattelzug von maximal 8.5t hinauslaufen, was man mit dem B(E)-Lappen fahren durfte (behaftet mich nicht darauf, denn lang, lang ist's her dass ich das mal gelernt habe ;) )

    Aber da reden wir über Möglichkeiten mehr Gewicht oder mehr Nutzfläche (was schlussendlich in mehr Gewicht resultiert) zu erreichen ohne den C1/C-Billet zu machen. Reichen einem die normalen 2-3.5t welche ein Wohnwagen auf die Waage bringt und hat man bereits ein passendes Zugfahrzeug denke ich dass ein Deichselanhänger die bessere Wahl als ein Fifth-Wheel ist...zumindest in unseren Breitengraden. Nicht zuletzt auch wegen Ersatzteilversorgung usw.

    Zitat von magnetype

    Meine Überlegung war auch getriggert durch die NoVA (Normverbrauchabgabe) die in Österreich bei Erstanmeldung in AT einmalig fällig ist. Die wurde nun auch für Leicht-LKW bis 3,5t eingeführt und gleichzeitig für alle KfZ empfindlich erhöht und macht z.b. bei einem serienmässigen Wohnmobil in der Klasse Knaus VAN TI 29.500.-EUR aus. (LP DE 72899.- ; LP AT 101390.-).

    Ok, das wirft wieder ein ganz anderes Licht auf die Sache. Wenn der Staat da so grosszügig zulangt dann könnte man natürlich auch ein paar Tausend Euronen in eine Durchgängige Bremsanlage (Luftdruck oder Hydraulisch) und dem Mehrpreis für den Rahmen nachdenken. Wenn du mit den hier aufgezeigten Nachteilen eines Fifth-Wheels leben kannst würde ich den unter diesen Umständen daher nicht kategorisch ausschliessen. Unter dem Strich dürfte das dann doch günstiger oder zumindest zum gleichen Preis, aber mit Mehrwert für dich, nicht für den Staat hinauslaufen.

    Gilt die Nova auch für bereits zugelassene Fahrzeuge, wenn man sie umbaut? Wenn nicht,folgender Vorschlag; Einen gut erhaltenen gebrauchten (Leicht-)LKW (je nach Platzbedürfnisse, Destinationen usw...) kaufen und dann auf womo umbauen. Mit dem eingesparten Geld den C oder C1 Lappen machen und ein paar mal in die Ferien Fahren...

    Gruss

    Urs

  • Gibt es im Forum Erfahrung mit 5th-Wheel Aufbauten

    • Urs
    • 18. November 2021 um 13:00

    Eine Luftdruckbremsanlage käme noch in Frage, aber ganz billig ist auch das nicht. Wird hier in CH gerade bei Ami Pickups öfter mal gemacht um dann auch über 3.5t ziehen zu können. Hab mal einen F350 gesehen der 8t (oder waren es 10???) legal ziehen durfte...ob das Sinn macht bei einer 3t-Zugmaschine und bei uns in den Bergen lasse ich mal dahin gestellt.

    Aber zurück zum Thema; Als ich mich für die US-Pickups interessiert habe hat sich auch bei mir das Thema Fifth-Wheel geradezu aufgedrängt. Aus genau den hier genannten Gründen hab ich das dann -wie du jetzt- auch wieder verworfen. Als weiteren Punkt werfe ich noch den gekröpften Rahmen in die Runde. Der macht es auch nicht billiger und bringt Platzmässig eigentlich auch nur Nachteile...

    So was ist eigentlich nur dann interessant wenn es etwas grösser und schwerer wird. Mein Chevy Silverado 3500 kann ab Werk normale Anhänger mit um die 7t und 750kg Stützlast ziehen. Beim Fifth wheel dürfte er knapp 10t ziehen, mit knapp 2t (minus Passagiere und sonstigem Gerümpel) Stützlast auf der Ladebrücke ziehen. Bei den neueren Modellen hab ich schon von 36000lbs also rund 18t gelesen...bin aber nicht sicher ob das nur der Fifth-Wheel oder der ganze Zug war...spielt aber eher eine untergeordnete Rolle. Für womos in klein (also Europäische Version) bringt das eigentlich nur Nachteile.

    Gruss

    Urs

  • Welcher Schliesszylinder für Aufbau Tür

    • Urs
    • 13. November 2021 um 11:23
    Zitat von grijo

    Ich habe ja bisher kein Schloss drin,

    Zitat von grijo

    Allerdings war bei der Leiferung kein Schliesszylinder dabei.

    Hmm, jetzt bin ich etwas verwirrt. Hasst du jetzt ein Schloss drin und brauchst nur den Schliesszylinder oder hast du auch das Schloss nicht und brauchst Schloss und Zylinder?

    Wenn nur der Zylinder fehlt dann dürfte mein Vorschlag mit Schlüsseldienst/Eisenwarenhandlung eines der wenigen Möglichkeiten sein womit du vielleicht vor Montag noch was reissen kannst...wenn es denn so dringend ist. Dabei das Schloss (mit fehlendem Schliesszylinder) ausbauen und mitnehmen, aber vorher messen wie lange der Zylinder sein muss bzw. sein darf. Das ist ja von der Dicke der Türe abhängig.

    Brauchst du beides, also Schloss und Zylinder wird es wohl eher auf bestellen hinaus laufen und da wird vor Montag jetzt wohl eh nichts mehr laufen.

    Gruss

    Urs

    PS: Unter anderem wegen solcher Geschichten hab ich schon vor längerem angefangen so weit möglich von dem ganzen Proprietärem Camping-Krempel abstand zu nehmen und auch im Womo Handelsübliche Haushalts- oder Industrie-Ware zu verbauen. Nebst manchem Preisvorteil kann ich dabei zur Not auch mal am Samstag zum Baumarkt und Ersatz holen.

  • Welcher Schliesszylinder für Aufbau Tür

    • Urs
    • 12. November 2021 um 20:00

    Hallo,

    Kenne jetzt die Tür nicht und kann dir auch keinen konkreten Zylinder empfehlen. Wenn es nicht bis Montag warten kann und du dann einen vom Hersteller bestellen kannst, würde ich die benötigte Länge messen, dann sofern möglich das Schloss ausbauen und damit zum nächsten Schlüsseldienst oder zur nächsten Eisenwarenhandlung und schauen was die passendes da haben.

    Zitat von holger4x4

    Ich habs bei mir jetzt extra so gemacht dass ich ein Zylinder von unserer Haussschließanlage nachbestellt habe.

    Genau das hab ich auch gemacht und zwar für die Türe, für alle Klappen, für die Garage und dazu noch Vorhängeschlösser für daheim. Das ist meines Erachtens Gold wert. Also wenn mit vertretbarem Aufwand auf Haustürzylinder umbaubar würde ich das jedem empfehlen. Was mir auch wichtig war, waren Wendeschlüssel. Ich hab mich darum für Kaba entschieden...nicht die billigsten, aber wenn ich an dem Fummelzeugs von vorher zurückdenke haben die sich schon lange amortisiert.

    Vor dem Kauf sagte man mir zwar dass sie keine Garantie dafür geben dass es die Schlösser im Fahrzeug bei den Erschütterungen und Staub nicht zerlege oder dass sie irgendwann klemmen könnten. Die Angst war völlig unbegründet. Nach 3 oder 4 Jahren hat eins mal geklemmt, ein bisschen Türzylinder-Spray und das läuft wieder wie am ersten Tag.

    Gruss

    Urs

  • Nordlichtjagd Februar/März 2022 - Bereifung

    • Urs
    • 4. November 2021 um 21:00

    Schön was ihr da plant, ich beneide euch ein wenig ;)

    Gerade im Februar-März (war ja 2 mal um die Zeit Richtung Lofoten/Nordcap unterwegs) ist aus meiner Erfahrung gerade an der Norwegischen Küste eher eine andere Situation ein grösseres Problem. Es ist schon recht warm, der Boden/die Strasse aber noch gefroren. Dann fällt der Niederschlag in Form von Regen und gefriert sofort beim auftreffen auf die Strasse. In dieser Situation sind Spikes Gold wert, aber erwartet nicht zu viel davon! In einer solchen Situation fuhr ich auf den Geraden maximal mit 30km/h, in den Kurven entsprechend langsamer (und ich bin in den Schweizer Bergen aufgewachsen und somit auch etwas Wintererprobt;) ). Hab mehrfach den Blinker rechts gestellt damit die Einheimischen mich überholen, doch das hat keiner getan. Offenbar wollte niemand wirklich viel schneller fahren. An dem Tag bin ich auch keine 30km gefahren und hab dann die Übung abgebrochen. Am nächsten Tag war der Spuk vorbei und man konnte am gleichen Ort locker 80 fahren...

    Bei Neuschnee bringen die Spikes nicht wirklich was. Im Inland ist um die Zeit meistens noch tiefster Winter und entsprechend kompakt und griffig sind die Strassen meistens. Die E6 war beide male bis recht weit oben fast Schnee-/Eisfrei. Wie das beim Wetter so ist kann das natürlich anders sein. So sahen die Strassen oft bei mir aus:

    Oder so

    oder so

    Bei solchen kompakten Eis/Schneeschichten bringen Spikes gar nichts und bei so -10 oder auch tieferen Temperaturen ist es auf solchen Strassen herrlich und sehr angenehm zu fahren...sofern man das Hirn etwas einschaltet...ansonsten gibt es noch so schöne Reminder:

    Wer es dann noch nicht kapiert hat, dem helfen auch Spikes nicht :D

    Meine Offroad-Reifen Funktionierten bei den Strassenverhältnissen erstaunlich gut (weit Besser als erwartet). Und nein, ich empfehle niemandem mit Offroadreifen im Schnee/auf Eis rum zu fahren, denn sie sind wesentlich schlechter als ein echter, guter Winterreifen, aber auch nicht so schlecht wie manch einer (dessen Erfahrungen vermutlich auf Halbwissen aus dem Netz basierend ist) weis machen will. Und um es so von wegen legalität und so vorweg zu nehmen; damit bin ich etliche male in Polizeikontrollen gekommen. Nebst Alkohol stand der Check der Reifen da immer zuoberst auf der Liste. Ich fragte dann meistens wie die Strassenverhältnisse weiter nach Norden wären und bekam immer eine ähnliche Antwort wie "With these tires you'll have no problems at all".

    Etwas Wintererfahrung vorausgesetzt würde ich behaupten dass es mit guten Winterreifen und umsichtigem, vorausschauendem Fahren auch ohne Spikes geht, das obwohl ich immer für Spikes plädiere. Die bringen das kleine bisschen mehr an Sicherheit, sind aber keine Wunderwaffen. Es gibt da schon Wunderwaffen, aber die sind dann auf der Strasse nicht mehr so ganz legal und die lassen wir jetzt mal aussen vor ;). Soweit ich weiss erlaubte Norwegen 1.7mm aus dem Reifen hervorstehende Spikes.

    So sieht der letzte Meter auf blankem Eis aus wenn das ABS mal kurz vor dem Stillstand aufhört zu regeln:

    Noch ein kleiner Tipp am Rande: Keine Rennen mit den Reise- und ÖV-Busse versuchen, ihr hängt die nicht ab, im Gegenteil, die überholen euch, egal ob Schneebedeckte Fahrbahn oder nicht und egal ob ihr 60, 80 oder 100 (bei erlaubten 80) fahrt...fragt mich nicht woher ich das weiss... =O ;)

    Ich hab meine Spikes bei http://www.mc-reifen.de bestellt und jeweils selber rein geschraubt. Direktlink zu den Spikes mit guter übersicht welche für welchen Reifen funktionieren sollen: whttp://www.mc-reifen.de/zubehoer/spikes/spikes.html (Dazu schreibe ich später noch was, also vielleicht nicht grad losspringen und bestellen).

    Ich hab sehr viel platz im Radkasten. Trotz Winkelaufsatz auf dem Akkuschrauber war dass eine -sorry, kann es nicht anders ausdrücken- Scheissarbeit. Ich würde heute das Rad demontieren, Spikes rein und wieder montieren. Und unterschätzt die Zeit nicht die dazu nötig ist. Wenn ich es recht im Kopf habe brauchte ich 1.5h zum reinschrauben und 2h zum rausschrauben (auch darauf komme ich noch mal zurück), immerhin sind es bei mir um die 320Stk. Ich hab die Bestgrip 1200 genommen. Meine Reifen waren Offroadreifen (Cooper ST MAXX) mit einem Restprofil von 12-13mm und recht grosse Blöcke (welche für Spikes zum schiessen ab Werk vorgebohrt waren). Da funktionierten die Spikes zum schrauben recht gut. Ob und wie gut das mit PKW-Winterreifen mit Lamellen funktioniert weiss ich leider nicht. Aber vielleicht schreibst due Den Typen mal an, der hat mich damals sehr gut beraten. Die 320 (oder 350 Stk plus Werkzeug zum rein und raus schrauben kosteten aber auch rund 250 Euronen!).

    So sahen die nach dem Einschrauben aus:

    Und so vor dem Entfernen:

    Man sieht recht gut dass es die weiter rein gedrückt hat. Es gibt ja noch die 6-Kant-Spikes. Die sind im Gegensatz zu meinen recht spitzig am Gewinde. Da hätte ich angst dass es die noch weiter, im schlimmsten Fall bis in die Karkasse rein drückt.

    Und so sehen die Spikes aus:

    Sorry für die schlechte Bildqualität, aber ich hoffe man kann sie noch Erkennen. Und etliche waren vom Beschleunigen/Bremsen auf Teer verbogen (z.B. der ganz oben rechts). Ein paar waren auch so beschädigt dass ein eingreifen mit dem Werkzeug zum rausschrauben sehr mühsam machte. Darum dauerte es auch wesentlich länger sie raus als rein zu schrauben. Als die Reifen komplett abgefahren waren (also noch 2-3mm Profil) sah man immer noch leichte Spuren der Spikes. Also vielleicht lieber eine Nummer kürzer als die Tabelle sagt bestellen. Und die Spikes sind meines Erachtens, obwohl schraubbar, ein Einwegprodukt. A weil si sich verbiegen und beschädigt werden und B weil sie gerade bei Teer-Fahrten auch recht abnutzen und nach einigen tausend km auch keinen grossen Spitz mehr haben.

    Zum Schluss noch ein kleiner Teaser:

    Gruss

    Urs

  • ein herzliches "Grüezi" aus der Schweiz

    • Urs
    • 29. Oktober 2021 um 13:05

    Au vo mier es herzlichs willkomme do,

    Isolation: Ich würde mal behaupten dass etwas mehr auch in wärmeren Gefielden nicht schadet. Was gegen Kälte isoliert soll ja auch gegen wärme Isolieren...aber das ist mehr ein Bauchgefühl als wissen und ich bin nicht so gerne in der Wärme unterwegs. Bei -23 bis +35 Grad funktionieren 40mm PUR bei mir astrein.


    Camper-Erfahrung: Mit wenig Camper -Erfahrung halte ich ein solches Projekt für sehr gewagt. Nicht dass du es nicht schaffst sowas zu bauen, im Gegenteil, man wächst mit seinen Aufgaben, aber wenn wir ehrlich sind weisst du noch gar nicht was für dich funktionieren würde und was nicht. Nicht umsonst bauen die meisten hier mehrere Womos, mit jedem Neubau wird versucht etwas näher an die eierlegende Wohlmilchsau zu kommen. Aber was für einen heute funktioniert kann für den anderen oder für denjenigen in 3 Jahren schon wieder ein No-Go sein.

    Ich würde ja gerne raten mal so ein Fahrzeug ein paar Wochen probe zu fahren und zu schauen ob du mit der Grösse zurecht kommst. Wird in der Grösse aber nicht so einfach sein. Daher mein Rat, mal ein paar Treffen (Bodenheim im Mai so Corona will oder Bad Kissingen die Abenteuer Allrad auf dem Campground) und da mit Besitzern von grösseren Fahrzeugen mal über das Thema quatschen. Ich glaube die Länge und auch die sonstigen Abmessungen, ein Ausscherendes Heck und oder Langer Radstand mit entsprechenden auswirkungen unterschätzt du, gerade wenn du frei stehen willst ist kleiner oft besser. Ich stehe auch meistens frei, aber mit einem Fahrzeug mindestens 3 Nummern kleiner, und schon das ist manchmal zu gross, und nein, die Bodenfreiheit ist bei mir nicht das Problem. Da ist das nächste was ich glaube dass du unterschätzt; dass du mit Bodenfreiheit (fast) überall hin kommst. Sicher hilft das. Aber die Aussenabmessungen und Gewicht sind gerade wenn du etwas weg von der Zivilisation willst nicht zu unterschätzen.

    Zitat von Lonesomerider

    n. Mir ist auch bewusst, dass es vor allem in Europa diesbezüglich grosse Einschränkungen gibt, aber es scheint eine aktive Community zu geben, welche die gefundenen Stellplätze übers Internet mit anderen teilt.

    Und genau das ist das Problem: Plätze welche Jahrelang vereinzelt angefahren wurden werden überschwemmt. Was die Einheimischen bisher tollerierten wird irtgendwann untragbar. Konsequenz davon: Ordnungsämter welche dich am Morgen wecken. Ist mir letztes Jahr passiert. Seine Erste Frage war aus welcher App ich dem Platz gefunden hätte. Und so wie in unserer Gemeinde dieses Jahr geschehen: Immer mehr Womo Nacht-Parkverbote ausserhalb weniger im voraus zu buchender Parkplätze. Ich sehe diese Apps inzwischen mehr als Fluch als als seegen...aber das betrifft eher das Wildcampen. Für ausgewiesene Stell- oder Campingplätze mag es ok sein, aber da willst du (und auch ich) ja eher nicht hin.

    Zitat von Lonesomerider

    Im übrigen glaube / vermute ich, dass ich mit einem LKW immer noch eine grössere Auswahl an freistehenden Plätzen habe, als mit einem grossen 0815-Wohnmobil ohne jegliche Bodenfreiheit und extrem empfindlichen GFK-Aufbau der nichts, aber auch gar nichts aushält.

    Mit der Bodenfreiheit magst du richtig liegen, aber die nützt dir nichts wenn da nicht ein Platz ist wo mindestens 2, besser 3 "normale" Womos drauf passen. Mit 6x2.10x3m kann ich mit etwas Quetschen auch auf einem normalen Parkplatz parkieren. Du brauchst mindestens 3 und wenn du noch weg fahren willst brauchst du noch einen mehr...Ich glaube auch da machst du dir was vor...die schönen ud vor allem nutzbaren Plätze sind nicht soo Zahlreich und je Grösser das Fahrzeug desto weniger werden sie.

    Sorry, will dir den Traum nicht madig machen, will dich nur vor einem Noten-Grab bewahren.

    Gruss

    Urs

  • Wie sicher sind Winston ThunderSky LiFePos

    • Urs
    • 25. Oktober 2021 um 19:09

    Leider gibt es viele Leute die den Unterschied zwischen Li-Ion und Lifepo nicht kennen und diese daher alle in einem Topf schmeissen. So musste ich schon öfters mal Bemerkungen so im Stil "was, du baust dir Lithium-Bomben ins Auto?" anhören, meistens mit dem Hinweiss auf explodierende Samsung Handys und abgefackelte Teslas...Genau die 2 Videos hab einigen von den Leuten dann zu Gemüte geführt und man war doch sehr erstaunt dass gewisse Lithium-Akkus doch nicht sooo gefährlich ist wie es gewisse Medien und asoziale-Netzwerk-Blasen es gerne verbreiten.

    Gruss

    Urs

  • bestehende Dämmung erweitern oder ganz neu Aufsetzen?

    • Urs
    • 3. Oktober 2021 um 11:35

    Bei mir sind die Wände/Boden/Decke 43mm GFK-PUR-GFK, im Heck auch GFK-Balsa-GFK. Damit hatte ich auch im Winter in Skandinavien kein Problem, im Gegenteil, die Heizung lief auch bei -23 Grad auf erstaunlich kleiner Stufe. Und auch das Heck war nicht kälter als die sonstigen Wände.

    Aber die Fenster welche über Nacht geschlossen waren, waren so ab -15 Grad jeden Morgen vom Kondenswasser zugefroren.

    Es soll auch Pur mit verschiedenen Dichten geben...wieviel das aber auf die Wärmedämmung in der Praxis ausmacht kann ich nicht beurteilen, das müssen die Profis beantworten.

    Gruss

    Urs

  • Nabend aus Spanien

    • Urs
    • 3. Oktober 2021 um 11:22

    Dem kann ich nur beipflichten. Was man halt beim Selbstbau bedenken sollte ist dass man auch entsprechend Zeit braucht und dass es unter dem Strich nicht unbedingt günstiger wird.

    Zitat von SeppR

    Wer auf makelloses Äußeres Wert legt sollte schon eine Firma mit Erfahrung beauftragen.Dazu muss man zur Zeit 2 Jahre warten. Isso.

    Je nach Quelle und Anbieter sollen es schon bis zu 3 Jahre sein, Tendenz wohl immer noch steigend.

    Gruss

    Urs

  • 1,5mm GFK im Radkasten bei Schotter genug?

    • Urs
    • 3. Oktober 2021 um 11:10

    Vielleicht ist das Problem auch gar kein so richtiges Problem?

    Die gleichen Gedankengänge wie der OP hatte ich auch als ich meine Kabine gebaut habe. Dabei auch einige der hier eingebrachten Lösungen in Betracht gezogen. Zum Schluss hab ich allerdings auf jegliche zusätzliche Massnahme verzichtet. Bei mir sind es nun einfach 2.5mm GFK, Schwarz lackiert, wie der ganze Unterboden. Und auch nach einigen Jahren mit grobstolligen Reifen und soviel wie möglich abseits befestigter Strassen ist nicht mal der schwarze Lack in irgend einer Form in Mitleidenschaft gezogen.

    Was ich dazu sagen muss, so richtig viel Hochgeschwindigkeits-Schotterstrecke hab ich damit nicht gemacht, da es das wo ich bisher unterwegs war eher selten gibt. Und bei mir ist vom Reifen bis hoch zum Radkasten mindestens 40cm Luft (die ich bei voller Verschränkung auch fast ausreize), also im Normalfall recht viel Luft. Trotzdem glaube ich nicht dass das ein so riesiges Problem ist, denn die Steine haben ja in den Seltensten Fällen eine Motivation nach oben geschleudert zu werden. Die spicken doch eher nach hinten, leicht nach schräg oben. Und die paar wenige welche doch den Weg nach oben finden verlieren dabei doch schon recht viel Energie. Wenn ich an Australien zurückdenke, wo ich insgesammt mehrere zehntausend km Hochgeschwindigkeits-Schotterstrecken gemacht habe, so waren auch da die wesentlich engeren Radkästen am Landcruiser in keinster weise gesandstrahlt...kleine Einschläge ja, aber nicht mehr, und auch das eher unten in den Radhäusern, also da wo ein Koffer üblicherweise gar nicht so weit runter kommt.

    Ich denke recht weit herunterreichende Kotschutzlappen (oder wie die Gummilappen auch heissen mögen) sowohl hinten als auch vorne bringt bei Hochgeschwindigkeits-Schotter wohl mehr um das Fahrzeug zu schützen.

    Einzig bei einem kapitalen Reifenplatzer mit um sich schmeissender Karkasse sehe ich da richtiges Beschädigungspotential, aber das hoffe ich nie erleben zu müssen.

    Auch nur eine Meinung, auch nicht wissenschaftlich belegt, aber durch eine gewisse eigene Erprobung gewachsene Erfahrung ;)

    Gruss

    Urs

  • Durchgang zur Fahrerkabine

    • Urs
    • 17. September 2021 um 17:37

    Wenn du der Englischen Sprache mächtig bist könntest du allenfalls über den Teich mal schauen. In den Staaten gibt es Gesetze welche die Autohersteller verpflichten solche Informationen zugänglich zu machen, und zwar zum grossen Teil frei und kostenlos.

    Da drüben gibt es zwar auch den Ford Transit, weiss jetzt aber nicht ob es den in deinem Baujahr auch gegeben hat und wenn, wie Baugleich die dann waren.

    Aber zum starten kannst du ja mal hier oder hier ein wenig stöbern...vielleicht findest du schon was brauchbares. Oder Googlen nach Ford upfitter oder bodybuilder...

    Gruss

    Urs

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