Man kann es ja mal versuchen... ![]()
Beiträge von Urs
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Ich vermute der Sven ist diesbezüglich noch in der Entscheidungsfindungsphase. Die Nato-Stecker waren ihm etwas gross...aber so hat halt jedes Stecksystem seine Vor- und Nachteile.
Gruss
Urs
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Was ist den NATO Stecker?
Google einfach mal nach Nato-Stecker.
Werden (wurden?) hauptsächlich an Armeefahrzeuge angebracht, in der Schweizer Armee zum (vermeintlich) einfachen, verpolungssicheren Überbrücken von 2 Fahrzeugen. Ganz lustig wurde es wenn man ein 12V mit einem 24V Fahrzeug damit überbrückt hätte, nicht dass wir das je ausprobiert hätten...Ob das heute noch so ist weiss ich nicht, bin schon seit längerem aus dem Verein ausgetreten

Gruss
Urs
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Nur gehöre ich zu der absoluten Minderheit hier, die gar keinen WR verbaut hat. Ich kann also gar nicht einen normalen Haushaltskühli hernehmen. Bliebe nur Belluna.
Oder ein WR nachrüsten?
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Schön wars!
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
Wann kann ich mich anmelden?
Dem schliesse ich mich vollumfänglich an

Vielen Dank allen für die Kurzweilige Zeit und bis spätestens wieder nächstes Jahr.
Gruss
Urs
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Und was willst du uns damit sagen? Bist du der Spezialist? Dann bist du wohl 3 Jahre zu spät...
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Das hast du (teilweise) falsch im Kopf. Sowohl der daly Balancer als auch z.b. der neey (das ist einer von den 4A Kollegen) sind aktive Balancer,
Die beiden Kollegen hatte ich nicht auf dem Schirm...seit meine Anlage fertig ist hab ich mich da nur am Rande damit befasst und die gab es da noch nicht oder waren zumindest nicht verbreitet. Ich dachte da eher an die Litrade Teile mit den fetten Hochlastwiderständen auf der Platine.
Es gibt für die 48V Blöcke inzwischen passive Balancer die 10A versprechen. Das ist dann purer Schwachsinn (oder maximal eine schlechte Begleitheizung).
Nicht schlecht, 480W würden ja auch gut dazu eignen um den Batteriekasten im Winter auf über 0 Grad zu halten... ??
Bei den blauen Würfeln sind die Deltas aber wenn der Verkäufer nicht wirklich gut ist auch schnell deutlich höher (und das auch nicht nur wenn sie nicht balanciert eingebaut werden, sondern im täglichen Betrieb...).
Da sind wir aber dann wohl eher bei billige (nicht zu verwechseln mit günstige) B-Ware wo die Zellen nicht aufeinander abgestimmt sind.
Bei Freunden von mir ging das an der 12V 280Ah Batterie knapp zwei Monate gut, dann war das Delta zwischen zwei Zellen so groß dass beim Laden wie entladen die Zielwerte lange nicht mehr erreicht werden konnten. Wir reden hier von mehreren 100mV Unterschied, bei täglichem laden/entladen
Bin da mit meinen Winston vielleicht etwas verwöhnt (aber die lassen es sich auch entsprechend bezahlen), aber das von dir beschriebene Verhalten würde ich genau bei nicht aufeinander abgestimmte Zellen erwarten wo eine Zelle (oder auch mehrere) einen viel höheren Innenwiderstand aufweisen als die anderen. Wenn sie fast voll ist gdht dann die Spannung bei der schneller durch die Decke und gaukelt einen höheren Ladezustand vor als tatsächlich vorhanden. Es witd gebalanced und die Energie in die anderen gepumpt, mit entsprechend grossem Balancerstrom bis alle gleich sind. Wird dann entladen bricht die mit dem hohen Innenwiderstand natürlich wieder mehr ein als die anderen und das Delta zwischen den Zellen geht durch die Decke.
Nun kann man sicherlich einen Balancer nehmen der mehr Strom hin und her schieben kann. Aber meines Erachtens vertuscht man damit nur das eigentliche Problem der nicht aufeinander abgestimmten Zellen und hat unter dem Strich nichts gewonnen.
Ich weiss es nicht, aber in dem Fall glaube ich dass es ohne Balancer sogar besser wäre, also einmal alle Zellen einzeln voll laden und dann alle paar Monate wiederholen...
Oder man nimmt ein BMS der auch beim Entladen balanced. Meiner könnte das, aber der Entwickler rät dringend davon ab die Funktion zu nutzen.
Egal was man macht, am Schluss ist und bleibt es eine Krücke und die einzige dauerhafte Lösung ist meiner Meinung nach ein Akkupack mit aufeinander abgestimmte Zellen.
Permanentes Balancieren ist, wenn man sich die Ladekurve eines LiFePo anschaut, eigentlich nicht sinnvoll und mit einem passiven Balancer absoluter Schwachsinn,
Absolut richtig.
Der Problemfall ist 1-2 Wochen trübes Wetter mit wenig Sonne und keine weitere Ladung übr B2B oder Landstrom.
Dann eiert die Batterie so bei mittlerem Ladezustand rum, wird aber nie richtig voll. Dann wird die ganze Zeit nicht gebalanced.
Auch da kann ich mich täuschen, aber wenn die Zellen aufeinander abgeglichen sind dürfte sich das doch in Grenzen halten, oder? Und ob der Akkupack nach einer Schlechtwetterperiode nun 2 oder 3 Tage braucht um wieder im Lot zu sein dürfte auch kein wirkliches Problem sein. Ich hatte meine Zellen gemessen und zwischen 3.45 und 3.55V wurde im einstelligen Bereich (bei 260Ah Gesammtkapazität) zusätzlich geladen, ich glaub es waren 6 oder 7Ah. Da dürfte es doch egal sein ob die Zellen erst ein paar Tage später wieder ausballanciert sind, oder hab ich was übersehen?
Zu den von mir genannten 140mA ist noch anzumerken dass mein BMS theoretisch von jeder Zelle die 140mA zu einer anderen schicken kann. Also bei 4S wären das 420mA und bei 8S sogar 980mA welche an eine Zelle zusätzlich geliefert werden können, was den auf den ersten Blick kleinen Balancerstrom etwas relativiert.
Gruss
Urs
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Drum ist 1A eigentlich total überdimensioniert.
Genau so ist es. Der Balancerstrom wird absolut überbewertet. Es gibt ja solche die werben mit bis zu 3A (wenn ich es recht im Kopf habe verheitzt der aber den Strom über einen Widerstand) .
Mein BMS kann gerade mal schlappe 140mA, was mir am Anfang auch extrem wenig erschien. Da er aber den Strom von Zelle zu Zelle schiebt relativiert sich das etwas. Damit ist er gleichwertig mit einem der 280mA verheizt...auch nicht die Welt, aber ich hab mich damals überzeugen lassen dass das absolut ausreichend sei und dem ist auch so. Das funktioniert Einwandfrei. Die Zellen lagen nach diesem Winter bei einem maximalen Delta von gut 60mV auseinander. Nach der Fahrt nach Bodenheim lagen sie wieder bei den üblichen 6-10mV ausseinander.
Gruss
Urs
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Danke.
Daraus wollte man mir auch schon in einer Kontrolle ein Strick drehen mit der Begründung es dürfe kein cm des Sichtfelds auf die Strasse eingeschränkt werden. Gut zu wissen dass dem nicht so ist). In meinem Fall war es halt zusätzlich blöd für den Polizisten dass die einzige Sicht die bei meiner Sitzposition durch das Navi beeinträchtigt wird, die auf die Haube ist, was ich ihm auch so mitteilte.
Das wollte er irgendwie nicht so recht akzeptieren...und behauptete dann der Kollege weiter oben hätte auch noch gesehen wie ich das Handy bedient hätte und ich solle das doch zugeben, ich mache die Situation sonst nur noch schlimmer. Da hab ich Wortlos das Handy genommen ein paar Fotos vom Navi zur Beweissicherung gemacht falls es später hart auf hart kommt. Hab ihm dann freundlich aber bestimmt mitgeteilt dass grundsätzlich er in der Beweispflicht sei und ich nach diesen haltlosen Vorwürfen ihm rein gar nichts mehr mitzuteilen hätte und somit ab jetzt die Schnaze halte.
Nach überprüfung meiner Dokumente liess er mich dann ziehen mit der Anmerkung dass ich ja offenbar nicht mit den Vorwürfen einverstanden sei und sie hätten es ja nicht genau gesehen...es könne sein dass ich das Handy auch nur in der Hand gehalten hätte..kein Wort mehr über das Navi.
Darum mein Tip: Grundsätzlich alles abstreiten, dass aber mit so wenig Worte wie möglich. Freundlich aber bestimmt bleiben. Sich nicht auf einen vermeintlichen Smalltalk (ausser vielleicht maximal guten Tag, schönes Wetter, hoffentlich hälts) einlassen. Sich nicht durch leere Floskeln (Sie machen es nur schlimmer...) einschüchtern lassen.
Kleine Anmerkung: Auch bei uns verläuft nicht jede Kontrolle so, auch da gibt es angenehme und weniger angenehme Zeitgenossen. Und auch bei uns sitzt der Polizist nicht hinter jedem Busch... (Die Radarkasten hingegen eher schon...gibt ja auch mehr Geld mit weniger Aufwand und weniger Diskussionen.. ?)
Gruss
Urs
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Bei meinen ersten Planungen, damals auf Bremach/SCAM und Konsorten, war der Durchgang auch fest eingeplant. Man hat ja immer wieder Dinge die man mit nach Vorne nimmt für die Reise und dann am Abend wieder zurück nach hinten. Bei meinem jetzigen Fahrzeug erübrigte sich das Thema aus Bautechnischen Gründen...und es ist absolut kein Problem. Ja, wenn es Regnet wäre es schön wenn ich nicht einmal ums Auto müsste, aber auch das hab ich bisher überlebt...
Bezüglich Sicherheit glaube ich dass viele Leute sich falsche Hoffnungen machen. Ich hab schon öfter gehört dass wenn man von einem aufgebrachten Mob belagert würde könne man ins Fahrerhaus und davon fahren...ich bin eher der Meinung dass es besser Krisengebiete wo so was passieren kann meiden sollte. Und wenn man trotzdem in eine solche Situation gerät ist es für mich fraglich ob man dann einfach davon fahren kann.
Die Einzige Situation die ich je in diese Richtung hatte: Einsame Lichtung im Rumänischen Wald. Um ca 23 Uhr klopfen an der Türe. Fenster auf und da standen um die 20 schwer bewaffnete uniformierte...wären das keine uniformierte mit einem legitimen Anliegen gewesen sondern sonstiges Gesindel, ich glaube nicht dass ich den Mut gehabt hätte mich ins Fahrerhaus zu setzen und versuchen davon zu fahren.
Im gegenteil, ich sehe den Durchgang inzwischen eher als Sicherheitsrisiko. Fahrzeug irgendwo in der Zivilisation zum Einkaufen, touristische Attraktion besichtigen oder dergleichen abgestellt dürfte wesentlich öfter vorkommen als der (bewaffnete) aufgebrachte Mob. Da dürfte der prozentuale Anteil an vorbeilaufendem Gesindel auch wesentlich höher als anderswo sein. Eine Seitenscheibe am Fahrzeug ist schnell eingeschlagen und dann ist der Zugang zum Aufbau auch mehr oder weniger einfach gegeben. Also muss man wieder eine Tür einbauen und diese auch konsequent verschliessen...und trotzdem ist es ein möglicher Schwachpunkt mehr.
Tür sollte man eh haben und zwar eine isolierte, damit man im Sommer die Hitze vom Fahrerhaus und im Winter die Kälte raus hällt.
Dazu braucht man einen Faltenbalg...
Alles machbar, aber man muss sich halt die Frage stellen ob einem der Aufwand und die Kosten im Verhältniss zum möglichen Komfortgewinn steht.
Gruss
Urs
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die Platten sind mit Sperrholz belegt.
Das war bei mir untergegangen.Ja dann ist es wohl suboptimal.
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Die Dampfbremse ist schon eingebaut (Alu), lediglich die Verbindungen der Platten sind ungelöst...die Alufolien sollten ja miteinander plattenübergreifend verklebt sein.
Es gibt doch so Alu-Klebebänder zum verkleben von Dampfbremsen. Oder ist das eine schlechte Idee?
Gruss
Urs
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sollte aber nicht Distanzhülsen gemacht werden. Sonst quetscht man den Schaum
Wenn man der Typ "nach zu kommt ab" Schrauber ist, ja
Ich würde das eher so formulieren: Wenn man der Typ "(M-)Schraube korrekt anziehen" ist, dann ja.
Es mag ja ohne Hülsen funktionieren, kommt halt immer drauf an Welche Schrauben, wie belastet, wie nah an den Grenzwerten belastet usw. Eine Kontrollierte Verbindung ist es ohne Hülsen keinesfalls und das hat nichts mit zu fest anziehen zu tun. Stichworte Schraubendehnung, Vorspannung, Streckgrenze, Drehmoment und wie eine Schraubverbindung funktioniert kann jeder selber googeln...
Gruss
Urs
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Das mit dem Tank schweißen würde mich interessieren. Ich bräuchte für meine Heizung einen Dieseltank, finde aber nix passendes mit einigermaßen Volumen, für die Nische in die der Tank soll.
Google mal nach PE Tank schweissen. Auf Youtube gibt es einige die zeigen wie es geht. Ansonsten gibt es auch Leute die Tanks nach Mass für Geld und in diverse Materialien (PE/Alu/V4A...) anbieten...war vor Jahren aber schon nicht ganz billig, dürfte sich nicht zum besseren gewendet haben.
Wie ist es Zulassungstechnisch wenn du den selber zusammenschmilzt? Interessiert das jemand? Wenn es ein Fahrzeugtank ist vermutlich schon, aber für die Heizung?
Gruss
Urs
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Wassertank mit 200l im Innenraum als Bastlerlösung selberschweißen.
Respekt!
.. den mutigen gehört die Welt

Wenn in den letzten paar 10000 Jahren alle danach gehandelt hätten müssten wir keine Kunststofftanks (und sonstigen Kunststoffteile) schweissen. Wir hätten nämilch keine Womos und würden direkt von der Höhle zum Fluss laufen...

Man muss ja nicht gleich mit dem 200l-Tank anfangen. Man könnte der Holden zuerst auch ein Schmuckkästchen als Übungsobjekt schweissen


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Das absolut richtige Verfahren beim Anflämmen kenne ich nicht im Detail, aber Dellen- mit anschliessender Wellenbildung deuten für mich auf 2 Ursachen hin.
1. Zu hohe Temperatur. Bedenke du hast ein Dünnwandteil wo es nicht viel braucht damit der schmilzt. Reines PP wird je nach Anbieter ab 100-150 Grad weich. Wir hatten im Geschäft PP-Sorten die waren mit 180 Grad schon fast so flüssig wie Wasser und solche die waren bei 230 Grad noch zähflüssiger als Bienenhonig. Das Talkum soll laut Datenblatt was ich gefunden hab die Schmelztemperatur zwar erhöhen (nebst Brandschutz usw) aber auch da liest man von Einsatztemperaturen von max 110 Grad was auch nicht gerade viel ist.
2. Das Spritzgiessen von solchen Dünnwandteilen ist schon mal per se nicht ganz einfach und wenn dazu entweder noch gepfuscht oder aus Profitgründen die Einspritzzeit und die Kühlzeiten zu tode Optimiert wurde kann es gut sein dass Spannungen ins Material gebracht wurden. Wenn du nun grossflächig wärme einbringst lösen sich die Spannungen und das Teil verzieht sich in alle Ecken und Enden.
Die Ursache ist aber eigentlich egal, deine Tests lassen mich zum Schluss kommen dass es wichtig ist dass du das Material nur lokal extrem begrenzt und nicht zuletzt bedingt durch die Dünnwandigkeit auch nur extrem sachte erwärmst. Lieber mit 10, 20, 30 Grad weniger anfangen und dann langsam höher gehen. Und vielleicht nicht bei null grad Aussentemperatur rein nehmen und loslegen.
Wenn nicht schon geschehen würde ich eine dieser kleinen Düsen zum Kunststoffschweissen (So etwas in diese Richtung [Anzeige]) und allenfalls entsprechende Schweissticks (Sowas wie hier keine Ahnung ob das Fehlende D ein Problem darstellt) oder wenn du genug Material hast einen Streifen in passender Grösse von deinen vorhandenen Teilen als Schweisstick abschneiden.
Oder die oben beschriebene Lötkolbenmetode, damit hab ich schon diverse Teile wieder angeschweisst, so zum Beispiel nach einem Unfall in weniger als 5 Minuten einen Lampenträger wo die Garage 1200 Chf für eine neue Lampe inkl. Xenonbrenner (da der durch Erschütterungen ganz sicher Beschädigungen davon getragen hätte) veranschlagt hat...andere Geschichte. Das Lötkolbenschweissen funktioniert eigentlich sehr gut, sieht halt optisch ohne Nachbearbeitung meistens nicht extrem ansprechend aus. Hat mich bei technischen Teilen aber nie gestört da die Funktion zu 100% gegeben war.
Gruss
Urs
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Vor längerem war ich im Maschinenbau für die Kunststoffverarbeitenden Industrie tätig. Dabei hab ich auch ein wenig am Rande der Kunststoffanwendungstechnik kratzen dürfen. Bei Thermoplaste (wie z.B. PP) war da immer die vorherrschende Meinung dass die nicht geklebt sondern geschweisst werden. Sei es durch Heissluft, Infrarot, Ultraschall und welche Verfahren es da sonst noch gibt.
Keine Ahnung was da genau das PP zum PP-TD macht, aber PP ist grundsätzlich gut unter Einsatz von Wärme zu verarbeiten (war unser Wald und Wiesen-Kunststoff zum testen unserer Spritzguss-Maschinen). Keine Ahnung ob die Zusätze welche das zum TD macht dies verhindern, ich denke eher nicht, denn die Teile sehen für mich nach Typische Spritzgiessteile aus (aufgeschmolzener Kunststoff, unter hohem Druck in eine Form gespritzt, abkühlen lassen, Form öffnen und Teil fällt raus...so in etwa
).Sofern beide Teile aus dem gleichen Kunststoff sind, würde ich persönlich versuchen die Teile zu schweissen. Idealerweise zuerst mit so einer Schweisspistole ein paar Metalldrähte da rein drücken und das ganze fixieren (mit so etwas: https://www.amazon.de/Kunststoff-Schweißgerät/s?k=Kunststoff+Schweißgerät [Anzeige]). Und dann mittels Heissluftföhn, entsprechender Düse und etwas vom gleichen Kunststoff die Löcher füllen. Alternativ kann man auch einen Lötkolben nehmen und die 2 Teile damit ineinander Massieren. Achtung, nicht zu Heiss. PP verarbeiteten wir je nach Lieferant zwischen 180-230 Grad C. Lötkolben also vielleicht mit 230-250 Grad oder so anfangen und ggf höher gehen bis Kunststoff schmilzt aber nicht verbrennt. Das ganze natürlich mit einer alten Lötspitze und wenigstens gut belüftet, besser mit Atemschutz. Reines PP ist normalerweise recht unbedenklich, aber wie geschrieben weiss ich nicht welche Eigenschaften durch das TD beeinflusst werden und was für Sauware da sonst noch drin ist...und es gibt unter den Kunststoffen auch richtig ecklige Sauware welche bei falscher Verarbeitungstemperatur erbärmlich stinkt und giftige Gase von sich gibt...POM kommt mir da gerade in den Sinn...Daher alles auf eigene Gefahr!
Viel Erfolg.
Gruss
Urs
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War du's nicht nunmachmal im Winter mit deinem Wagen oben im Schweden/Finnland am Dreiländereck?
Ich meine du hast doch nur 40mm Sandwich - oder?Ich war mehrmals im Winter da oben, mit 43mm Wände. Absolut kein Problem. Heizung (Truma Combi 4) lief auch bei -23 Grad auf erstaunlich niedriger Stufe. Tiefere Temperaturen hatte ich da oben noch nicht. Ab ungefähr -18 grad waren die Scheiben am Morgen innen mit einer mehr oder weniger dicken Eisschicht bedeckt. Ansonsten keinerlei Probleme.
Ich denke die Dicke der Wände ist nicht Matschentscheidend. Wenn überhaupt der gewählte Schaum? Es wird Unterschiede geben bezüglich Schaumart und dessen Isolationseigenschaften, aber ob das dann nur akademischer Natur ist oder einen in der Praxis bemerkbaren Unterschied macht weiss ich nicht, zweifle aber stark daran. Ich hab einige Weissware-Fahrer (hauptsächlich mit Norwegische Kennzeichen) getroffen welche bei diesen Temperaturen unterwegs waren. Wobei die auch bei -15 Grad draussen um die Feuerschale gesessen sind...ist also vielleicht nicht das Mass aller Dinge für den gemeinen Mitteleuropäer


Dann noch ein paar Gedanken zum Thema eine 2. oder gar 3. redundante Heizung einbauen. Ja, kann man machen, aber ich bin der Meinung dass es das alles nicht braucht:
1. Im Winter kommt ihr da sowieso nicht wirklich weg von der Zivilisation. Die einzigen Strassen die Geräumt sind sind die Hauptstrassen und die welche zu irgend einem Dorf führen. Den ganzen Rest. könnt ihr eh vergessen, da kommt ihr mit den üblichen nicht-Raupenangetriebenen Fahrzeugen eh nicht weiter als 5 Meter weg von der Strasse. Beispiel:

Das ist so ziemlich das maximum was ihr erwarten könnt mit eurem Fahrzeugen von der geräumten Strasse weg zu kommen, ausser ihr seid mit dem Schneemobil unterwegs.
2. Die Temperaturen dort oben können Tief gehen aber -30 oder gar -40 sind auch da oben nicht die Regel. Im Gegenteil googelt mal nach den Durchschnittstemperaturen. Für Finnland sind die irgendwo bei -6 Grad von Dezember bis März. In Schweden vielleicht -10. Ok, in Kiruna oder auf dem Plateau beim Polarkreis mögen die etwas tiefer liegen aber dann fährt man bei Problemen mit der Heizung halt ein paar km weiter und schon sind die Temperaturen wieder höher. Und an der Küste Norwegens hatte ich bisher eher 0 als -5 Grad. (Reisezeit Januar und mehrmals Februar bis anfang März). Bei den Temperaturen kann man auch eine Nacht mit einem guten Schlafsack und/oder Decken und enger kuscheln über die Runden kommen. Dann am nächsten Morgen die Heizung reparieren oder auf den nächsten Campingplatz gehen und im nächsten Laden eine kleine 1kW Elektroheizung besorgen (oder man nimmt so eine kleine als Backup mit).
Ja ich weiss Campingplätze sind meistens geschlossen, aber wenn man z.B auf der nächsten Touristeninfo oder Tankstelle oder im Laden...fragt gibt es immer eine Lösung. In Kiruna war der Camping zwar zu, als ich nachfragte wollte man mir den Platz mit dem Pneulader einzig für mich freischaufeln...hab ich dann abgewunken, da der wichtigste Grund wieso ich auf dem Campingplatz wollte Wäsche waschen war und spätestens bei der eingefrorenen Waschmaschine konnte man leider keine Wunder vollbringen.
3. In den unwahrscheinlichen Fall dass gerade eine extreme Kältewelle über Europa hinwegrollt und die Temperaturen wirklich an die -40 kratzen sollten: Da wird von der Technik die die meisten mit sich herumspazieren fahren die Heizung wohl das kleinste Problem sein und ihr fahrt schon vorher freiwillig in wärmere Gefielde.
4. Wenn alle Stricke reissen gibt es auch da oben Hotels wo man eine oder 2 Nächte übernachten kann um dann eine Lösung für die Weiterfahrt zu finden. Und da ihr eh nicht wit weg von der Zivilisation kommt sind die auch nicht so arg weit weg von euch im Fall der Fälle.
5. Wenn eine 2. Heizung als Backup dann sollte die auch mit einem anderen Medium als die erste laufen. Es nützt ja nichts wenn beide mit Diesel laufen und der hiesige Winterdiesel bei -20 Grad in den Leitungen beider Heizungen anfängt auszuflocken.
Fazit: Es gibt durchaus Destinationen wo ich auch über eine 2. Heizung als Backup nachdenken würde. Skandinavien im Winter gehört -für mich- deffinitiv nicht dazu. Sofern ihr zuverlässige Technik verbaut habt, diese vor der Reise auf korrekte Funktion überprüft und instand stellt, reicht eine locker aus. Der Rest ist ein schöner Gruss vom Murphy und es wird eh das kaputt gehen was ihr nicht mit dabei habt.
Minus 30C saugt auch bei guter Isolierung eine Menge wärme ab, ich heize im Haus einen halben Festmeter am tag bei soliden 30cm holz wänden und dreifach verglasung.
Einen Halben Festmeter pro Tag? Kenne mich mit Festmeter nicht aus, aber laut Google sollte ein Festmeter = 1m3 sein???
Mein Elternhaus ist auch aus Holz, relativ gross, sehr schlecht isoliert und wird mehrheitlich mittels Specksteinofen beheizt. Dieser wird jeden Tag eingeheizt, oft auch im Sommer...und wir kaufen ungefähr 3-4m3 Holz pro Jahr...Ist da ein halber Festmeter pro Tag nicht etwas viel???
Gruss
Urs
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Wo du solche Konsolen fixfertig kaufen kannst weiss ich nicht, aber wenn ich so spezielle Konsolen und dergleichen brauche bestelle ich diese online bei einem Blechbearbeitungsshop. Ich brauchte bisher nur flache Laserteile oder solche mit einer oder 2 Abkantungen, meist in 90 Grad. Aber wenn man bei denen auf der Webseite schaut so sind die wohl auch in der Lage komplexere Formen wie Rundungen usw. herzustellen (so du dies denn wirklich brauchst).
Hier in der Schweiz hab ich gute Erfahrungen mit http://www.blexon.com gemacht, wobei die nur die Plattform bereitstellen. Die Teile werden dann im Auftrag von denen von einem lokalen Blechbearbeiter gefertigt und ausgeliefert.
Einfach mal ein 3D-Modell bei denen auf die Webseite rein schmeissen und man bekommt kostenlos und automatisch einen Preis. Hat bei mir immer einwandfrei funktioniert, zu einem fairen Preis und auch die gelieferte Qualität war immer sehr gut.
Gruss
Urs
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Für mich ist das Lesen von Texten welche konsequent klein geschrieben sind auch extrem ermüdend. Dabei geht es nicht darum dass mich diese Unart einfach stört, sondern darum dass ich es nicht flüssig lesen kann. Vielleicht hilft die folgende Seite um ein wenig zu verstehen warum: https://www.fehler-haft.de/wissen/buchstabensalat.html
Wie daraus zu entnehmen ist lesen wir eigentlich nicht Buchstabe für Buchstabe sondern erkennen Wörter als zusammenhängende Gebilde wenn wir etwas geübter sind. Werden nun alle Substantive klein geschrieben so sind das für mich unbekannte Gebilde welche ich -so wie in der zweiten Klasse- mühsam Buchstabe für Buchstabe lesen muss, was es extrem ermüdend macht.
das ist sicher ein guter Grund
Da bin ich anderer Meinung. Für mich ist Deutsch auch eine Fremdsprache und ich persönlich finde das kein guter Grund sondern bloss eine Ausrede. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Bitte versteht mich richtig, es geht mir nicht um den einen oder anderen Fehler (wird es bei mir in diesem Text auch genügend haben), sondern darum dass gewisse Autoren es nicht für nötig halten ab und zu mal die Shift-Taste zu drücken, was die Lesbarkeit für andere ungemein steigern würde. Aber gut, das ist unter dem Strich wohl mein Problem und dafür hab ich inzwischen auch meine persönliche Lösung gefunden: Spätestens beim 2. Satz wo einzig der erste Buchstabe im Satz (welcher das Handy gnädigerweise automatisch setzt) gross geschrieben ist, scrolle ich weiter...ist halt irgendwie schade...
In der Hoffnung es trägt ein bisschen zum Verständniss dazu bei warum das so mühsam ist. Aber genug OT.
Gruss
Urs