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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Verschiffen

    • Urs
    • 10. März 2024 um 19:05
    Zitat von holger4x4

    Ich denke das ist ein rein versicherungstechnisches Problem.

    Das gleiche denke ich wird bei Li-Akkus der Fall sein. Da braucht es nur ein oder 2 von den Medien ausgeschlachtete Ünfälle wo Li-Akkus in irgend einer Form involviert sind und schon entscheidet jemand bei der Versicherung dass man das Risiko in den AGB ausschliesst. Ob die dort entscheidende Person dann überhaupt den unterschied zwischen LiIon und Lifepo kennt und ob das ihn überhaupt interessiert steht auf einem anderen Blatt.

    Zitat von pseudopolis

    PKWs haben Benzin an Bord, das ist auch sehr gut entflammbar. Aber man hat lange Erfahrung, dass einem die Gefahr gar nicht mehr bewusst ist.

    Ich glaube dieser Gefahr sind sich zumindest einige Redereien durchaus bewusst. Als mein Chevy über den Grossen Teich kam musste in den Staaten der Benzintank auf ein paar wenige l leer am Hafen angeliefert oder ansonsten wurde er dort kostenpflichtig leergepumpt. Und das wurde auch so gehandhabt, denn bei der Abholung hier in Europa kam ich mit ach und Krach zur nächsten Tankstelle, vielleicht 2 km vom Abholort entfernt war.

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 10. März 2024 um 17:57

    John Sorry dass ich erst jetzt antworte. War fest davon überzeugt dass ich das bereits getan hätte, war aber offenbar nicht so. Wird am zunehmendem Alter liegen... 😉

    Danke für den Tip mit den Druckluft Spraydosen. Die kannte ich bisher noch nicht und sind mir eigentlich auf anhieb sympathisch gewesen...bis auf den Preis. Die ganzen Ebayverkäufer schicken nicht nach CH oder wenn for 20-25€ Versand. Und in CH direkt hab ich die bisher nur zu Preisen ab ca 45-50.- Chf gefunden...was mir ehrlich gesagt zu teuer dafür ist. Darum werde ich mir wohl eher Pumpsprayflaschen wie diese hier [Anzeige] besorgen.Die schickt mir Amazonien für 20€ versandkostenfrei nach Hause. Nutzen wir im Geschäft für Rostschutzöl und diverse andere Öle und Reinigungsflüssigkeiten und funktionieren absolut problemlos. Das einzige was mich noch davon abhält ist der Fakt dass ich hier in CH traurigerweise z. B. Bremsenreiniger in Form einer Grosspackung "richtige" Spraydosen inkl Versand zu einem günstigeren Kurs als in Form von 5- oder 10l-Kanister bekomme...für mich etwas unverständlich aber ich muss ja nicht alles auf dieser Welt verstehen.

    Danke und Gruss

    Urs

  • 2k Kleber mit hoher Anfangshaftung (Fazit gibt es ist, aber sehr teuer)

    • Urs
    • 10. März 2024 um 15:50

    Mit Staubsauger wie Picco es gemacht hat...oder ist das auch schon zu sehr in richtung Vakuum?

  • Extrem fauler Geruch - wahrscheinlich erledigt

    • Urs
    • 10. März 2024 um 13:02

    nunmachmal

    Bei der ersten Batterie geb ich dir absolut recht. Das war ziemlich sicher eine kochende Batterie. Vielleicht durch Zellschluss welcher durch das rumgeschüttele beim Ausbau nicht mehr da ist...vielleicht auch durch ein Ladegerät verursacht welches richtung Nirvana unterwegs ist..

    Aber inzwischen schreibt Michael:

    Zitat von ivo

    Ohne Ladegerät 12,1 Volt nach 2 Tagen. Desweiteren keine Gerüche und keine Wärmentwicklung mehr.

    12.1V nach 2 Tagen erscheint mir recht tief, kommt aber drauf an welcher Strom da gerade fliesst und wieviel Geräte in den 2 Tagen wieviel Energie da genuckelt haben. Könnte je nachdem auch normal sein.

    Zitat von ivo

    Gerade habe ich meine Chinakracherheizung für 15 Minuten (ohne Ladegerät) angehängt: Spannungsabfall auf 11,6 Volt.

    Auch das erscheint mir für eine vollgeladene Baterie etwas Tief, aber je nachdem wieviel Strom die Heizung (und andere Verbraucher) gerade zieht, welche Leitungslänge und Querschnitt und wo gemessen wird kann es auch normal sein.

    Bei solchen Problemen ist es immer ratsam die Basics auszuschliessen. Darum die Frage nach den Kontakten. Ich würde jetzt mit der Spannungsabfallmethode nach schlechte Kontakte suchen (sowohl in der Plus als auch Masseleitung) , Ruhestromaufnahme über einen längeren Zeitraum messen, Ladestrom messen, volladen, wenn möglich mit einem anderen Ladegerät oder überwacht mit Labornetzteil, um eine Fehlfunktion des Ladegeräts und der neuen Batterie auszuschliessen...

    Gruss

    Urs

  • Extrem fauler Geruch - wahrscheinlich erledigt

    • Urs
    • 10. März 2024 um 11:04

    Korrodierte Pole oder Polklemmen? Korrodierte, lose oder angekokelte Verbindungen zwischen Batterie und Ladegerät?

  • Verschiffen

    • Urs
    • 10. März 2024 um 10:58
    Zitat von Powercruiser

    in Norwegen. Bei einer(!) Fahre bekam ich einen Aufkleber und einen Hinweiszettel. Dort stand verkürzt: Aufkleber auf das Gasflaschenfach kleben und die Gasflasche abklemmen. Kontroliert hat es keiner,

    Das könnte ein Bericht von meiner Reise im 2019/202ü auf der Fähre von Genua nach Sardinien gewesen sein. Kontrolliert wurde nicht, aber mehrmals nachgefragt.

  • Irgendwelche Empfehlungen

    • Urs
    • 7. März 2024 um 12:37
    Zitat von BillJordan

    Ich denke darüber nach

    Wie sehr du nachdenkst sieht man sogar auf deinem Profilbild... ;)

  • WLAN Router Empfehlung?

    • Urs
    • 25. Februar 2024 um 00:20

    Hab vor kurzem einen Teltonika RUTX11zugelegt. Ist etwas grösser als eine Zigarettenschachtel, kann direkt an 12V Bordnetz angeschlossen werden, hat 2 Simkarten Slots, 4 Lan Anschlüsse, 2 Wlan Antennen, 2 Lte Antennen, GPS, 1 konfigurierbarer Eingang und ein Schaltausgang Steuerbar über SMS/Email/Routerevent , VLAN, ... Kein 5G und die Standardantennen sind ok aber nicht Top (können aber einfach durch etwas besseres ersetzt werden) . Eigentlich wollte ich damit Internet in meine Garage bringen aber es wird wohl im Womo eingebaut werden.

    Es ist ein Industriegerät in entsprechender Qualität. Das bedeuted gleichzeitig auch dass die Konfigurationsmöglichkeiten eher auf ein professionelles Umfeld ausgerichtet sind und daher sehr umfangreich sind. Die Teltonika Geräte sind darum auch nicht gerade bekannt dafür die Einrichtung für Netzwerkneulinge einfach zu machen. Die Basics laufen, aber Ich kämpfe da auch noch mit der einen oder anderen Konfigurationsmöglichkeit (z.B. Wireguard) ...unter dem Strich ist z. B. eine Fritzbox wesentlich einfacher einzurichten.

    Gruss

    Urs

  • Fahrzeugbeleuchtung hinten

    • Urs
    • 22. Februar 2024 um 01:39
    Zitat von mrmomba

    Hier noch Mal von Hella


    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…Lm6RPwd-v96KlYK

    Interessantes Dokument. Aber kann es sein das Hella ein bisschen ein Durcheinander mit einigen Fahrzeugklassen hat? Ich Zitiere aus dem oben verlinktem Dokument:

    Zumindest hier in CH und vor ein Paar Jahren war ein Womo mit bis zu 9 Personen inkl. Fahrer, egal ob unter oder über 3.5t ein M1 Fahrzeug, so auch meiner mit knapp 5t. M2 war einer mit mehr als 8 Sitzplätze bis 5t und M3 einer mit mehr als 8 Sitzplätze über 5t. Das hat doch nicht geändert oder doch? Oder ist das in CH anders als in Rest-Europa?

    Merci und Gruss

    Urs

  • Fahrzeugbeleuchtung hinten

    • Urs
    • 20. Februar 2024 um 19:22
    Zitat von Kreiseltaucher

    Ich weiß nicht, nach deiner Schilderung wären bei fast allen LKW die Rückleuchten falsch montiert. Die Umrissbeleuchtung hinten an der Stoßstange sind ja meist an so einem kurzen Gummiarm befestigt. Der ist aber nie und nimmer 200mm vom Rücklicht entfernt.

    Nicht zwingend. Kommt halt drauf an wie rum die Leuchteneinheit am LKW montiert ist. Kann von aussen nach innen Rücklicht, Rückfahrscheinwerfer, Bremslicht sein oder eben Bremslicht, Rückfahrscheinwerfer, Rücklicht sein. Im letzteren Fall wären die 20 cm kein Problem. Aber meistens sind eh die Blinker ganz aussen, also kommt der Abstand von 20 cm locker hin. Auch kommt es drauf an wie es gemessen werden muss, also ob vom Ende der Leuchtfläche der Begrenzungsleuchen bis zum Anfang der Leuchtfläche des Rücklichts oder ob von der Mitte der Leuchtmittel oder was...aber ich würde da die Kirche im Dorf lassen. ICh meine, was soll denn da passieren wenn man das Rücklicht von der seitlichen Begrenzungsleuchte nicht unterscheiden kann? Bei uns in CH muss ein gewisser abstand zwischen Nebelschlussleuchte und Bremslicht sein, was für mich Sinn macht dass man die unterscheidet...aber bei 2 Leuchten die zur gleichen Zeit leuchten und die gleiche Funktion haben sehe ich keinen tieferen Sinn...wobei wenn ich so drüber nachdenke muss nicht jedes Gesetz auch immer zwingend einen ergründbar tieferen Sinn haben ;)

    Zitat von mafer

    Dann hättest du mit den Scheinwerfern 6 Leuchten nach vorn, es dürfen aber nur 4 sein, hatte mein Prüfer bei der Abnahme zur Einzelbetriebserlaubnis des Zebra gemeint.

    Zumindest in CH gilt die 4-weisse-Leuchten-nach-vorne-Regel nur für die Abblendlichter, Nebelleuchten und Fernlichter, nicht aber für andere weisse Lichter wie Standlichter oder seitliche Begrenzungsleuchten. Ich würde jetzt davon aus gehen dass das auch bei euch in DE gilt. Ansonsten wäre ja jedes Fahrzeug illegal unterwegs welches mit Fernlicht, dazu leuchtendem Abblendlicht und Standlicht oder mit Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Standlicht unterwegs ist, ganz unabhängig davon ob und wieviele weisse Seitenmarkierungsleuchten weiter noch am Fahrzeug hängen.

    Zitat von Kreiseltaucher

    Seitenmarkierung muss ich machen das ist klar,

    Ist das wirklich so klar? In CH müssen wir erst ab 8m länge gelbe oder rote seitliche Rückstrahler oder -wenn wir wollen- können wir auch Leuchten haben. Ab 6 m dürfen wir seitlich Rückstrahler oder Leuchten montieren, müssen es aber nicht. Und da unsere Gesetze auf den gleichen ECE-Richtlinien basieren wie eure, würde ich auch das allenfalls nochmal hinterfragen.

    Aber es kann gut sein dass das bei euch anders ist, denn gerade bei der Beleuchtung haben (oder hatten?) wir in CH die eine oder andere Freiheit mehr als ihr. Als ich meinen gebaut habe war die 3. Bremsleuchte und die Nebelschlussleuchte fakultativ und bei uns sind rote Blinker hinten ganz ohne Winkelzüge legal, wo zumindest die Nebelschlussleuchte und die gelben Blinker hinten bei euch seit jeher Pflicht waren. Bei der 3. Bremsleuchte bin ich mir nicht sicher. Die könnte bei uns zumindest bei Neufahrzeugen inzwischen auch Pflicht sein...

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde das ganze Thema mit dem Prüfer deiner Wahl bequatschen. Dann montierst du nur einmal das was und wo er will und alle sind glücklich. Ich hab das damals gemacht und ein 15-seitiges pdf mit schöne Bilder und Skizzen bekommen welche leuchten wo montiert werden dürfen oder müssen. Kann ich gerne schicken, aber ich glaube das bringt dir nichts, da ein paar jährchen alt und es die CH-Gesetzgebung abbildet.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 18. Februar 2024 um 16:10

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Zitat von Krabbe

    Man hat ja normalerweise ein Standardöl im Öler und wechselt das nicht für jedes Werkzeug.

    Hast recht, das ist wohl das naheliegendste. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Aber bisher hab ich aus diversen Gründen immer einen Bogen um Druckluftwerkzeuge gemacht und eher auf Elektroantrieb gesetzt, daher keine wirkliche Erfahrung damit. In den letzten paar Monaten hab ich allerdings 3 Luftwerkzeuge zugelegt. Ein Luftnagler, den Grubenheber und eine Reifenmontiermaschine. Und die Reifenmontiermaschine hat mich schlussendlich auch ins grübeln gebracht, denn die hat eine eigene Wartungseinheit mit Öler und da möchte der Hersteller dass ich SAE 30, also ein Motorenöl, einfülle. Der Nagler hingegen will - wie man als Laie erwarten würde- spezielles Pneumatiköl.

    Zitat von John

    Öle ich das entsprechende Werkzeug vor der Anwendung mit Spraydose direkt in den Luftanschluss des Werkzeugs.

    Auch eine gute und praktikable Idee, insbesondere wenn man so wie ich die Dinger nur ab und zu mal braucht. Weisst du zufällig was für ein Spray du nutzt?

    Merci und Gruss

    Urs

  • Lautstärke der Luftheizungen Gas oder Diesel

    • Urs
    • 15. Februar 2024 um 18:27

    Hoi Picco

    Ein Nachteil von Benzin, zumindest wenn man es aus einem separaten Tank entnimmt ist dass wenn man es lange Zeit nicht braucht auch "schlecht" werden kann. Ich hab das lange nicht geglaubt, aber vor ein paar Jahren tauchte ein Kanister 2-Takt-Benzin welches mehrere Jahre gelagert wurde auf. Ich hab es in die Kettensäge gefüllt und damit sprang diese im kalten Zustand extrem schlecht an. War sie mal warm lief sie auch damit, aber erst nachdem ich sie wieder mit frischem Benzin von der Tanksäule fütterte sprang sie auch kalt wieder problemlos an. Weiss allerdings nicht wie zickig Benzinheizungen darauf reagieren.

    Ein 2. Punkt: Benzin während der Fahrt aus dem Haupttank saugen könnte bei neueren Fahrzeugen mit Euro-x Abgasnorm die Motorkontrolleuchte anwerfen da der Tank dort auf Leckagen geprüft wird. Selbstredend bedeutet das auch dass wenn man nur im Stand entnimmt, das System während der Fahrt auch dicht sein muss. Bin mir grad nicht sicher aber ich meine das müsste beim neueren Diesel auch der Fall sein und somit dürften da auch Lösungen existieren.

    Ansonsten frage ich mich grad welche Benzinheizungen es am Markt gibt...ich bin noch nie darüber gestolpert, hab aber auch nie aktiv danach gesucht. Könnte aber irgendwann ein Thema werden da meine Truma Combi4 letztes Jahr angefangen hat rumzuzicken.

    Gruss

    Urs

  • Wasserheizung: Wie beheizt man den Alkoven?

    • Urs
    • 15. Februar 2024 um 18:05

    Hoi Picco,

    Vielen Dank für die Erklärung, macht Sinn. Hab eben keine Erfahrungen mit Alkoven heizen da es mir damit schnell zu warm zum schlafen würde.

    Zitat von Picco

    es ist nur nicht schwarz-weiss sondern grau.

    Und wie ist es wenn man -so wie ich- den Alkoven gar nicht heizt? Ist es dann auch grau oder nur schwarz oder nur weiss? :P;)

    Gruss

    Urs

  • Wasserheizung: Wie beheizt man den Alkoven?

    • Urs
    • 14. Februar 2024 um 18:13

    Rein für mein Verständniss: Isoliert die Matratze nicht so dass die Wirkung einer Fussbodenheizung darunter für die darüber schlafenden bescheiden ausfällt? Oder wo mache ich den Denkfehler?

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 11. Februar 2024 um 22:01

    Noch eine Frage an die Luftwerkzeugbenutzer-Fraktion: Bei Luftwerkzeugen mit Luftmotor ist ja normalerweise ein Öler (mit Filter/Entwässerung) davor Pflicht. Dementsprechend werde ich auch hier einen verbauen. Stellt sich mir nur die Frage welches Öl ich dafür am besten nehme und auf wieviel ich den einstelle?

    Und weiss jemand welches Hydrauliköl Slift für die Heber normalerweise vorgibt?

    Hab die Anleitung online gesucht, aber irgendwie nichts schlaues gefunden. Daraufhin Slift (bzw. deren Mutterkonzern Meha) direkt kontaktiert. Die deutschen Kollegen haben mich an die Vertretung in der Schweiz verwiesen. Von dort habe ich auf Anfrage nach Dokumente und Betriebsanleitung leider nur eine Ersatzteilliste erhalten. Auf Nachfrage ob sie eine Betriebsanleitung hätten, oder zumindest die vorgeschriebenen Ölsorten benennen können stellten sie sich leider tot.

    Danke und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 11. Februar 2024 um 21:43

    holger4x4 Profiwerkstatt ist eigentlich nicht mein Ziel. Aber mit zunehmendem Alter merke ich dass ich mich immer weniger dagegen sträube wenn Profigerät den Weg zu mir findet...;)

    Krabbe Der Gedanke ist mir auch schon durch den Kopf ;). Eigentlich hab ich mir mehr Sorgen um den PW gemacht. Bei den Plastikbombern von Heutzutage muss man ja schon ein bisschen aufpassen wo man ansetzt. Aber dort hab ich gute Punkte vorne und hinten gefunden wo es gerade eben so passt. Am Chevy, hinten an der Starrachse ist es eh kein Problem und vorne hab ich auch stabile Punkte, muss ihn dann aber aus den Federn heben, was oben am Dach knapp werden könnte, aber es müsste rein rechnerisch eigentlich locker reichen...darum Luxusproblem für die Zukunft und vielleicht kann ich ja vorher auch noch an ein paar weniger kritische Teile das Schweissen vertiefen... ;)

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 11. Februar 2024 um 13:15

    Liebe Furumisten,

    Mal wieder ein update von mir. Im letzten Monat hab ich mich der Sache Grubenheber angenommen.

    Dank Picco's Link hab ich einige Angebote für die billigen 3.5t-Teile sei es bei Amazon oder auch bei Ebay gefunden, im übrigen die gleichen wie die welche bei Lincos als nicht Lieferbar gelistet sind. Ich hab 5 oder 6 Händler angeschrieben. Von Ehrlich dass man nicht wisse ob und wann die Teile verfügbar seien über ganz stupide Ausreden bis hin zu keiner Antwort war alles dabei. Ich für mich denke je länger je mehr dass die Teile inzwischen nur noch virtuell existieren und dass es die Produktionsfirma nicht mehr gibt.

    Also zurück auf Feld 1. Nochmal geschaut was es an Neuteile gibt. So ab 2500€ kriegt man was in benachbarten Ausland. Mit Versand, Zoll und Märchensteuer ist man dann schnell bei 3000. - und darüber...wo die Preise auch in CH anfangen. Also doch in den sauren Apfel beissen? Eigentlich ist das zu viel für das was ich den dann brauchen werde...daher nochmal ohne grosse Hoffnungen Riccardo und Tutti konsultiert. Und siehe da, bei Tutti gibt es 2 Grubenheber, einen davon - so wie ich meine- mit viel Potential. Es ist ein Slift HZLM 15/750 F aus dem Jahre 1992. Eigentliich absolut overkill für mich, denn die Zahlen bedeuten 15t und 750mm Hub. Wobei der Querrahmen "nur" mit 13t angeschrieben war. Sollte für meine angepeilten 3t knapp ausreichend sein 😉. LM bedeutet Luftmotor und da hatte ich etwas bedenken dass der vielleich zu laut wäre, aber nein, der ist flüsterleise hinter einem Schallgedämmten Blechkasten versteckt. Noch ein Bedenken war dass mein kleiner Kompressor zu schwach dafür ist, aber auch die Bedenken waren unbegründet. Das Teil wird gerade mal 40km von mir weg angeboten. Es stellte sich heraus das es in einem Aussenposten der MFK betrieben wurde welche jetzt geschlossen ist. Wie bei Behörden/Kanton/Staat üblich wurde nicht an der Wartung gespart. Der wurde offensichtlich bis 2022 jedes Jahr gewartet und funktioniert einwandfrei (bis auf eine kleine Luftleckage, welche aber keine Auswirkung auf die Funktion hat). Optisch hat es natürlich Rost und man sieht Spuren aus seinem Leben im Professionellem Umfeld, aber nichts bedenkliches. Und das ganze zu einem sehr akzeptablen Kurs. Das tönt ja zu gut um wahr zu sein, also gibt es sicher einen Pferdefuss. Und den gibt (bzw. gab) es auch. Leider ist der Querrahmen nur von ca 80 bis 92cm ausziehbar, ich brauche aber ca 101cm. Schade war's...also weiter suchen? Nein, es wurde mir zugetragen dass so ein Rahmen verlängern kein Hexenwerk sei. Also hab ich das Teil beim Verkäufer mal in Augenschein genommen, eingeladen und mitgenommen.

    Und so steht das Teil jetzt bei mir. Der Rahmen musste jetz noch auseinander und um es vorweg zu nehmen,der sträubte sich mit Händen und Füssen seine vor 32 Jahren eingegangene Verbindung aufzugeben.

    3t Heber, Kriechöl, Wärme und Hammer liessen die beiden Teile völlig unbeeindruckt. Erst das grosse Überzeugungsgerät konnte die beiden zur temporären Trennung bewegen:

    Die englischsprachigen Mitmenschen haben dafür eine ganz passende Weissheit: Don't force, just use a bigger hammer 😉

    Der Einschub war recht rostig und aufgequollen. Kein Wunder, da kann Wasser schön reinlaufen und über 30 Jahre ungestört sein zerstörerische Werk vollbringen. Aber auch das war nur oberflächlich und nach dem Abschleifen kam da schön gesundes Material zum vorschein.

    Dan ging es ans verlängern. Naja, zuerst wurde gekürzt:

    So sollte dann das Endprodukt aussehen:

    Also das ganze zusammenbraten. Beim Schweissen (also eigentlich bei dem ganzen Projekt) hat mich ein ganz lieber und sehr hilfsbereiter Forumsmitglied unter die Arme gegriffen. Er hat mir nicht einfach alles zusammen gebrutzelt, sondern hatte noch die Geduld mir meinen ersten Schweisskurs zu geben und lies mich unter fachkundiger Anleitung einige Schweissnähte (zumindest die unkritischen) ziehen. Und er hat sich Zeit genommen mir all meine Anfängerfragen zu beantworten, wofür ich sehr dankbar bin. Solche hilfsbereite und sympathische Menschen sollte es mehr auf der Welt geben, vielen Dank nochmal.

    Da an letzten Wochenende schönes Wetter war und auch bei uns in den Bergen frühlingshafte Temperaturen herrschten hab ich Pinsel und Rolle raus geholt. Eigentlich wollte ich den Aufwand in Grenzen halten und nur den Rost grob runter machen, ein bisschen drüber pinseln und fertig. Und so fängt man an den Rost runter zu machen, denkt sich da kann ich auch grad die ganze Fläche machen und bevor man sich versieht ist das ganze Teil blank. Dann ein bisschen Hammerschlagfarbe drauf. Und so sieht das Ergebniss jetzt aus.

    Jetzt wäre ein Portalkran ganz praktisch um das Teil in die Grube zu manövrieren. Aber wozu ein Kran wenn es ein Kantholz doch auch tut 😉

    Der Heber selber könnte jetzt noch eine kleine Entrostungskur und etwas frische Farbe vertragen aber das wird warten müssen bis es etwas wärmer wird.

    Und somit wurde es dem ordentlichen Betrieb übegeben. Es ist nicht der schlänkste Heber geworden aber wenn er mitte Grube steht komme ich trotzdem gemütlich dran vorbei. Ich bin sehr zufrieden. Denn bisher erfüllt oder übertrifft er meine Erwartung in allen Punkten. Einzig die Traverse könnte etwas breiter sein, aber das ist ein Luxusproblem für die Zukunft 😉

    Danke allen die mir bei dem Teilprojekt mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

    Gruss

    Urs

  • Selbstbau Dachluke Scharniere

    • Urs
    • 9. Februar 2024 um 18:53
    Zitat von Kreiseltaucher

    So sagte man mir. Anscheinend geht es nicht nur um die Personen im Fahrzeug sondern auch draussen, was ich allerdings nicht nachvollziehen kann. Ich werde aber noch andere Prüfstellen befragen.

    Ein Stückweit ist das für mich schon nachvollziehbar. Es geht ja darum dass du andere Verkehrsteilnehmer damit nicht gefährden darfst. Ob das dann aber durch ein Prüfzeichen belegt werden muss oder wieso, wie bei Sebastian, eine während der Fahrt verdeckte Scheibe mit Prüfzeichen das eher gewährleisten soll als eine ohne steht auf einem anderen Blatt.

    Bei uns in der Schweiz heisst es dazu im ASA Merkblatt MBKT 25 Punkt 6.5, ich zitiere:

    Den letzte Satz gab es vor ein paar Jahren als ich mein Womo ausgebaut habe so noch nicht. Daher kann es gut sein dass das in en letzten Jahren verschärft wurde. Da die Schweiz gefühlt 98% der ECE-Richtlinien 1:1 übernehmen dürfte da auch hinter eurer Verordnung die selbe Richtlinie dahinter stecken. Es könnte somit sicher Sinn machen bei anderen Prüfern nachzufragen, ob möglich und der Wille vorhanden ist den einen oder anderen Gummiparagraphen etwas zu deinem Gunsten hin zu biegen und ob es vielleicht möglich ist etwas mehr Menschenverstand walten zu lassen (vielleicht nicht grad so sondern etwas diplomatischer fragen:/ :saint: ;)).

    Zitat von Kreiseltaucher

    sorry hab aus versehen ein Smiley gesetzt, weiß nicht wie man den löscht

    auf reagieren klicken und nochmal den gleichen Smiley anklicken oder einen anderen Smily anklicken, dann ist der erste wieder weg.

    Zitat von diekorks

    In vielen Länder in der EU und drumherum wird das Wohnmobil in vielen Fällen wie ein "PKW" behandelt.

    Z.b. gelten die Durchfahrtverbote >3.5 t nicht für Wohnmobile, Höchstgeschwindigkeit ist oft >80Km/h,

    Nach ECE sind Wohnmobile ja in der Regel M1 Fahrzeuge, also Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit bis zu 9 Plätze inkl. Fahrer, egal wie schwer es ist. Und so wird es z.B auch in CH gehandhabt. Bei uns darf ein Womo ganz legal da durchfahren wo eine LKW-Fahrverbotstafel steht, egal ob das Womo 3 t oder 40 t wiegt da die Tafel sich nicht auf das Gewicht sondern auf Warentransport über 3.5t ja oder nein bezieht. Und es gibt dabei auch kein Unterschied zwischen gewerblichem oder privatem Warentransport. Ob man bei einem LKW-Fahrverbot mit dem grossen Womo weiter fahren möchte steht allerdings wieder auf einem anderen Blatt, denn die Tafeln stehen meistens, oder zumindest sehr oft, nicht umsonst bei uns am Strassenrand. Andererseits ist bei uns eine Tafel mit Gewichtseinschränkungen (ohne Zusatztafel darunter) für alle gültig, egal ob Personen- oder Warentransport.

    Gruss

    Urs

  • Selbstbau Dachluke Scharniere

    • Urs
    • 9. Februar 2024 um 12:36

    Und das gilt auch wenn im Wohnaufbau keine Personen mitfahren?

  • Whale Gulley IC - Gehirnkapazitäten benötigt (erledigt)

    • Urs
    • 4. Februar 2024 um 09:32

    Schaltplan wäre natürlich luxus. Alternativ könntest du auch mal mit einem Voltmeter in deinem Stecker ein bisscven rumpopeln und schauen was da so läuft.

    Ich würde tendentiel erwarten dass Paralell schalten gehen müsste.

    Gruss

    Urs

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