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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 8. Oktober 2024 um 13:03

    Gestern hab ich ein Päckchen erhalten. Darin enthalten:

    Was ist denn das mag der eine oder andere sich fragen:

    Es wird eine Steckdosenleiste für mein Schaltschrank.

    Aber darum geht es nur am Rande. Worum es geht ist eher dass es so ein Blechteil auf dem freien Markt nicht käuflich zu erwerben gab. Also hab ich es im CAD als 3D-Modell gezeichnet und bei einer Firma namens Blexon hoch geladen. Material gewählt (Alu 2mm) und 1 Woche später hab ich es daheim. Hatte bereits früher da bestellt aber inzwischen ist es auch möglich Blechteil abkanten zu lassen, Gewinde einzupressen, Bleche schweissen lassen usw. Die Firma produziert nicht selber sondern vergibt die Aufträge an lokale Firmen welche das produzieren und verschicken (Abholung wäre auch möglich). Preislich wäre das bei einem Stück um die gut 80.- gewesen. Da die Einrichtung für weitere Teile entfallen kommen die Preise bei 2,3 und 4 Stücke massiv runter. Kosteten mich ca 35.- das Stück. Finde ich einen fairen Preis für eine solche Kleinmenge.

    Das nur falls jemand mal irgendwelche Spezial-Blechteile braucht. Die Firma gibt es auch in DE und Ö. Und nein, bin leider nicht an deren Umsatz beteiligt ;)

  • RTW mit mehr als 3,5to Mautpflicht

    • Urs
    • 8. Oktober 2024 um 12:26

    Sehe ich genau so wie du Michael.

    Aber dann braucht es nur einen dieser 160000 Wohnmobilisten der fälschlicherweise ein Mautbescheid bekommt und das wird dann breit getreten werden. Dass die restlichen 159999 Inländischen und wahrscheinlich mindestens nochmal soviel Ausländische Wohnmobilisten keinerlei Probleme damit hatten und haben wird dann plötzlich absolut irrelevant sein.

    Ich halte das ganze immer noch für ein Sturm im Wasserglas.

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 8. Oktober 2024 um 10:34

    Hallo Andre,

    Ach, was machst du nur? Du bringst mir wieder die ganze Planung durcheinander! 😉

    Vielen Dank für den Tipp. Das hatte ich wirklich nicht auf dem Schirm. Im EG wäre der Boden eben, da wäre es kein Problem, aber da brauche ich den Platz lieber für anderes. Das Lager soll im OG hin kommen und da ist der Boden krumm und schief mit durch die Jahre in der Höhe gegeneinader verzogen Bohlen. Grad im Moment wäre da nicht so viel mit schieben.

    Das liesse sich mit einer geeigneten Unterkonstruktion sicher beheben aber oben sind dann wieder tragende Balken im Weg welche die nutzbare Höhe wesentlich einschränken würden...

    Muss ich mir noch ein bisschen Gedanken drüber machen, den das wäre mir schon eine sehr Sympathische Lösung.

    Vielen Dank und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 7. Oktober 2024 um 13:32
    Zitat von willy

    Ich versuche gerade das Gleiche mit ZeroTier. Nur leider gibt es das noch nicht auf der Fritzbox. Auf dem RUTX60 in der Garage/im Womo schon. Einer von AVM hat mir gesagt, das könnte kommen...

    ZeroTier tont auf den ersten Blick sehr interessant. Hattest du ja schonmal erwähnt. Werd ich sicher auch mal ausprobieren, aber dafür muss es noch wesentlich kühler werden... 😉

    Ob du aber auf eine Lösung von AVM warten solltest bin ich mir nicht sicher. Ich sehe wie kastriert die AVM-Wireguard Implementation gegenüber dem Wireguard-Server ist. Da kann man weder den Port, noch die IP ändern. Man kann auch nicht die IP einschränken welche den Tunnel nutzen und man muss eine funktionierende DynDNS Verbindung haben bevor man öberhaupt was konfigurieren kann (der Server ist auch zufrieden mit einer (festen) öffentlichen IP ohne DynDNS...ob das im Einzelfall Sinnvoll ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt). Bei Problemen kann man auch (fast) nichts umkonfigurieren. Mann muss die Verbindung löschen und neu einrichten. Es wird halt fast alles Automatisch eingerichtet. Für 95% der Nutzer sicher ok oder sogar hilfreich aber für die Zukunft halt auch sehr einschränkend. Da würde es mich wundern wenn das dan bei Zerotier dann anders umgesetzt würde. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Zitat von mrmomba

    Für die avms sprechen meiner Meinung nach, dass die Dinger eigentlich nur aus dem Netzwerk altern, aber nicht kaputt gehen.

    Dagegen spricht: sobald die mehr als ihre Kernaufgabe, (WLAN und 'Routing') machen müssen, sind die immer Mal wieder mit Aussetzer behaftet.

    Ich glaube das hat damit zu tun für welches Segment die Ausgelegt sind, nämlich für die Masse an 08:15 - Nutzer die ohne irgendwelche Netzwerkkenntnisse das Teil einstecken und innert kürzester Zeit zum laufen bringen wollen. In 95% der Fälle dürfte es so laufen und gut genug sein. Für die Restlichen 5% (wie wir) gibt es - wie du auch aufzeigst- Lösungen welche aber nicht ohne aneignen von mehr oder weniger tieferem Wissen zu konfigurieren sind.

    Ich hab z. B. auch kurz mit OpenVPN experimentiert, aber dafür reichen meine Kenntnisse der Materie (noch) nicht. Aber über kurz oder lang wird die Fritzbox auch bei mir vom handling der VPN-Verbindung befreit...aber im Moment bin ich froh dass es so funktioniert.

    Zitat von mrmomba

    Urs warum sollte man als Netzwerktechniker lachen?

    Inzwischen lache ich ja selber über mein Versagen ein absolutes Basic in der Netzwerktechnologie übersehen zu haben. 😉 Aber als ich das endlich gemerkt hatte hab ich mich schon ein bisschen über mich selber geärgert wieviel mal ich doch die 10.x.x.x da eingegeben zu haben ohne es zu merken.

    Zitat von holger4x4

    Man sollte auch den Stromverbrauch im Auge haben bei Systemen die 24/7 im Einsatz sind. Ein extra Server für sowas braucht auch extra Strom, auch ein kleiner Celeron..

    Da hast du sicher recht, aber sowas kann man z.B. in Verbindunng mit Proxmox auch gut für weitere Geschichten kombinieren wodurch sich der Stromverbrauch relativiert. Werbeblocker, VPN-Server, Webserver, Firewall, Iobroker/Openhab/HA, Mailserver, Mailbackup...aber ja den Einrichtungs- und Wartungsaufwand sollte man nicht unterschätzen. Und ja die 95% der Nutzer die darauf keine Lust haben sind mit der Fritzbox besser bedient...die werden aber höchstwahrscheinlich auch kein KNX mit Fernzugriff in der 200km entfernten Garage installieren 😉

    Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 7. Oktober 2024 um 00:47

    Langsam wird es bei uns winterlicher

    Naja, vielleicht etwas überdramatisiert, denn das war vor 3 Wochen und inzwischen sieht es wieder etwas weniger Winterlich aus. Dennoch gehen die Temperaturen langsam aber sicher etwas tiefer. Das war gestern (womo bitte ignorieren, roter Punkt besagt dass es keine aktuelle Daten sind) :

    Auch wenn ich lieber etwas tiefere Temperaturen hab, so sitze ich dann doch lieber mit dem Laptop in der warmen Stube als in der frischen Garage um das ganze KNX zu programmieren. Darum aus aktuellem Anlass noch was für die Technik-Nerds hier:

    Das ist ein Screenshot aus meinem Iobroker der 200km weg von der Garage steht und ich greife 199km weit weg von Aussen auf meinem Handy darauf zu Und was zeigt er da beim KNX-Adapter...ja,richtig, connection time out und dann... tada... Connected! Man, man, man war das für mich als Netzwerklaien ein elender Krampf bis dahin! Aber es funktioniert und das zählt.

    Allgemeine Warnung: Wer keine Ahnung hat was VPN ist oder den unterschied zwischen einer öffentlichen und privaten IP nicht kennt oder ganz allgemein mit PC und Netzwerke wenig am Hut hat wird den Rest dieses Beitrages nicht viel abgewinnen können. Für die anderen hier die Geschichte dahin. Vielleicht hilft es jemandem in ähnliche Fälle ganz grundlegende Fehler (die ich so ziemlich alle gemacht habe) zu vermeiden..

    Das Dilemma fing schon bei der VPN-Verbindung von meiner Garage zu mir nach Hause an. Das erste was ich lernen musste war dasd die beiden Netzwerke nicht im selben privaten Netz hängen dürfenä. Also wenn eines 192.168.1.x ist darf das 2. Nicht auch 192.168.1.x sein. Das 2 könnte z. B 192.168.2.x oder aber auch 10.x.x.x sein. Ist für mich als Netzwerklaie auch jetzt noch etwas verwirrend dass ich bei mir daheim im 192.168.x.x Netz im Browser die Adresse z. B. 10.10.10.100 eingebe und ich damit z. B den KNX Router im Garagen Netz erreiche...

    Doch auch nachdem die beiden Netze unterschiedliche IP hatten, hab ich über Wochen hinweg keine Verbindung hin bekommen. Und warum? Schlicht weil ich übersehen hab dass mein LTE-Provider mir keine öffentliche IP sondern nur eine private. Und ich hab daher immer diese private IP in den VPN-Einstellungen eingetragen und das lief natürlich immer ins leere weil die eben vom Internet nicht direkt ansprechbar ist. Die Lösung, wenn man es dann mal weiss, war ganz einfach. Anstatt dass ich den Tunnel von mir (mit öffentliche IP) zur Garage aufbaue muss die Garage die Verbindung zu mir aufbauen...Netzwerkprofis werden darüber lachen das wohl noch mehr wenn ich schreibe dass ich ja vorher schon wusste dass nebst 192.168.x.x auch 10.x.x.x private Netzwerke sind und ich es einfach extrem.lange nicht gepeilt habe dass mir mein Mobilfunkprovider keine öffentliche Adresse vergibt.

    Also gut auch diese Hürde irgendwann überwunden und Verbindung eingerichtet, kurz daheim auf dem Tisch ausprobiert, funktioniert. Jay, super, freu mich. Am nächsten Wochenende LTE-Router in der Garage installiert und alles gut. Denkste! Schön wärs! Die Garage ist von Aussen nicht erreichbar. Keine Ahnung wieso, bin ja 200 km weit weg und komme (wegen der privaten IP) nicht vom Internet auf den Router in der Garage. Bei einer öffentluchen Adresse (wie bei mir zuhause) kann ich direkt über die auf meinem Router einloggen und im Log schauen was schief läuft. Aber das ist hier nicht möglich. Also eine Woche später nochmal von vorne. Diesmal aber mit einer vermeintlich älteren und hoffentlich ausgereifteren Technologie, nämlich IPsec statt Wireguard. Hm, läuft einwandfrei bei mir auf dem Tisch. In der Garage dann nach genau 56 Minuten Fehler dass die Verbindung getrennt sei. Hmm...wieder eine Woche später, alles auf dem Tisch aufgebaut und siehe da...Problem reproduzierbar nach jeweils 56 Minuten. Nach lektüre etlicher Forenbeiträgen usw ohne wirklichen Lösung aber mit der Erkenntniss dass AVM (und somit potentiell meine Fritzbox daheim) wohl manchmal nicht so stabil über IPsec kommuniziere hab ich wieder auf Wireguard gesetzt. Und siehe da es funktioniert, zumindest so lange ich mit dem Handy in einem der beiden Wlan bin. Von draussen komme ich nicht rein... Aber wenigstens ist die LAN-LAN-Verbindung zwischen beide Netzwerke auch über mehrere Tage hinweg stabil. Ein grosser Fortschritt.

    Dass ich von aussen übers Handy nur (wie bisher) auf mein Heimnetz, nicht aber auf mein Garagennetz komme hatte die Ursache darin dass bei mir 2 Wireguard server paralell laufen. Das hat den hintergrund dass AVM den Fritzboxen erst seit kurzem in Firmware mit Betastadium (Laborversionen) Wireguard implementiert und ich daher seit längerem im Netz selber einen Wireguard Server betreibe. Somit hätte eine Verbindung von extern zur Garage eigentlich so ablaufen müssen: Handy baut VPN Tunnel über - Provider - Router zum Wireguard Server auf und geht von da zurück zum Router und von da über den 2. Tunnel zur Garage. Keine Ahnung warum das nicht funktionierte, aber seit mein Handy den Tunnel aucv direkt auf den Router aufbaut funktioniert es. Vermutlich fehlte da eine Port-weiterleitung, keine Ahnung. Nachteil davon Wireguard auf def Fritzbox zu betreiben: Fritzboxen sind nicht gerade bekannt für die besste VPN-Performance und die manuell möglichen Eingriffe in die Konfiguration von Wireguard ist extremst eingeschränkt, oder besser gesagt praktisch inexistent. Vorteil davon ist allerdings auch dass die Konfiguration fast kompletg automatisch erstellt wird. Und es müssen keine Ports ins Netz geöfnet werden, was bei einem Wireguard-Server im Netz gemacht werden muss. Da hat es also noch etwas optimierungspotential, aber das ist dann was für noch kältere Tage.

    Gruss und gute Nacht

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 6. Oktober 2024 um 20:17

    Danke euch allen für die infos.

    Zitat von KingWarin

    die von Bauhaus und Hornbach sind qualitativ auch gut, bei Hornbach gibt es aber (soweit ich das sehe) deine Größen nicht,

    Die Grössen sind auch noch nicht so ganz in Stein gemeisselt. Da weiss ich selber noch nicht genau wieviele von welcher Grösse ich nehmen soll. Ob die jetzt offene Griffe haben oder nicht ist nicht so relevant. Die niedrigen hab ich lieber ohne, höhere lieber mit durchgehende Griffe aber das ist nicht so wichtig und kein KO-Kriterium.

    Wichtig ist für mich einzig dass sie zumindest in der Breite und tiefe genormt sind sodass wenn ich später Nachschub oder Ersatz brauche das ohne Probleme in der gleichen Grösse nachkaufen kann. Und zumindest der Boden sollte geschlossen sein (ansonsten würde es auch Angebote für z. B. Obstkisten geben wo eine 5.- oder sogar weniger kosten würde)

    Zitat von KingWarin

    Gerade geschaut, Bestellung direkt z.B. bei auer lohnt sich vermutlich nur bei größeren Mengen

    Danke für den Link. Die geben sogar die Preise in Sfr an...und ab einer Palette sind die Preise (ohne Versand) dann bei knapp über 8.-auch sehr interessant. Aber eine Palette bei 12cm höhe wären 96 Stk...das dürfte ein bisschen viel für mich sein.

    Zitat von holger4x4

    Vielleicht lohnt es sich auch auf den Gebrauchtartikelportalen mal zu schauen. Für die Garage muss ja sicher nicht alles glänzende Neuware sein ;)

    Genau so ist es. Hab da grad ein Angebot gefunden wo gebrauchte von WEZ (sehen auf den Bildern neuwertig aus) für 10.- pro Stück angeboten werden und bei Abnahme von 9 Stk gibts die 10. gratis dazu...also de fakto 9.-/Stk.

    Ansonsten gibt es beim Landi gerade die 22cm hohen für 16.50 und für 2.- Fr weniger (nein, kein Schreibfehler) die 32cm hohen...scheint mir auch ein akzeptables Angebot...muss da mal vorbei und die begrapschen. Mal schauen was für eine Qualität die haben.

    Zitat von Picco

    Vielleicht lohnt es sich ja auch ins Bauhaus Singen zu fahren und die Boxen dort zu holen, da wäre ein kleiner Besuch beim Willy und mir in Petersburg bei Moskau (Beides Ortsteile von Ramsen SH) zu machen...

    Ja, wäre eine Option. Bin nur leider die nächsten 3 Wochen nicht im Aargau...muss...nein, diesmal darf ich wieder mal etwas Ferien machen... 😉 Aber ich halte mir die Option für später mal offen.

    Danke allen und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 6. Oktober 2024 um 15:21

    Weisst du vielleicht ungefähr in welchen Preisregionen eine 60x40 in 12 oder 25 cm höhe bei euch über den Tresen geht? Bei genügendem Preisunterschied zu hiesigen Angeboten wäre ich nicht abgeneigt einen Ausflug mit einen Einkauf bei euch in DE zu kombinieren.

    Danke und Gruss

    Urs

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 6. Oktober 2024 um 12:11

    Hallo zusammen,

    Ist schon ein bisschen her dass ich hier was geschrieben hab. Liegt nicht daran dass ich nichts daran gemacht hätte sondern vielmehr daran dass jetzt einen haufen kleinigkeiten am erledigen bin welche viel Arbeit verursachen aber wenig Ergebniss liefern. Da mal ein Tablar montieren, dort eine Steckdose, da eine Lampe, Gerümpel von einem ins andere Eck verschieben da im Weg für die nächsten Schritte, ein paar Tage zuvor montierter Tablar demontieren und 10cm tiefer montoeren weil Höhe sich nicht bewährt hat, zuvor verschobenes Gerümpel ins nächste Eck schieben da wieder im Weg...

    Das letzgenannte Problem soll jetzt angegangen werden. Also muss Stauraum her. Es waren ein selber gebautes Regal aus Holz, einige Holzschubladen und den einen oder anderen Metall-Schubladenstock (z. B. von Lista) wie sie auch in der Industrie tausendfach zum Einsatz kommen angedacht. Soweit der Plan.

    Um es vorweg zu nehmen: Die Pläne werden mehr oder weniger alle wieder verworfen, ausser vielleicht das Holzregal in abgespeckter Form.

    Schubladenstöcke werden x-fach auf Ersteigerungsplattformen wie Ricardo angeboten. Also sollte da doch was zu finden sein. Es ist allerdings egal ob völlig abgeranzt oder nicht, die Dinge werden da regelmässig für einen Startpreis von 750.- für die weniger hohen und 850. - für die etwas höheren Angeboten. Sorry, aber auch wenn da Lista drauf steht (was ja eigentlich eine Top-Marke ist) sind die Preise für 20, 30 Jahre oder noch ältere Schubladenstöcke meines Erachtens völlig überzogen. Im Lista Outlet Shop kriegt man solche mit kleinen Macken aber ansonsten neuwertig für den oder nur unwesentlich höheren Preis. Da bin ich nicht bereit das für etwas zu bezahlen wo man den Zustand nur anhand von Bildern erkennen kann. Dazu kommt dann noch das Einteilungsmaterial für die Schubladen. Da kann man dann bei 8-10 Schubladen noch einmal soviel in die Hand nehmen.

    Nur ganz ganz selten findet man da was bezahlbares...und da hab ich letzte Woche für 304.- gefunden und zugeschlagen.

    Wie die Spannsets da rum erahnen lassen war das Be- und Entladen nicht ganz ohne und brauchte ein bisschen Überzeugungskraft. Der Verkäufer hat das Teil als leer verkauft aber das stimmt gar nicht. Das Teil ist voll, und ich meine bis zum Rand voll gefüllt mit... Schwerkraft! 😉 Mann ist das Ding schwer und es muss in den ersten Stock hoch. Also ein bisschen leichter machen:

    So ist es schon eher handelbar. Die Schubladen sind brutal schwer, ich muss mal eine wiegen, aber ich würde so auf 5-10kg (eher 10 als 5) schätzen. Bei nur 5kg x 24 sind das schon 120kg und wie Geschrieben dürfte das mehr sein. 2 Sachen gibt es dazu noch, es ist kein Lista-Schrank und die Schliessung hackt ein wenig aber das waren die Punkte welche das Teil bezahlbar machten. Schliessung kann relativ easy justiert werden und Fanboy bin ich nicht daher sehr zufrieden mit dem Kauf. Weitere davon wird es warscheinlich nicht geben da schlicht fast nicht zu einem vernünftigen Preis zu bekommen und schon nur die investierte Zeit um weiter was zu finden ist es mir nicht wert.

    Also Schubladen selber bauen. Hab mich in den letzten Wochen etwas intensiver damit befasst. Und die Ernüchterung kommt auch da recht schnell. Brauchbare Schwerlastauszüge kosten auch ein Vermögen und ich würde unmengen davon brauchen. Auf Metallauszüge verzichten und Holz auf Holz laufen lassen, dafür gibt es auch einige gute Ansätze, aber auch alle mit mehr oder weniger Nachteile. Wenn man einige Schubladen möchte ist die zum Bau benötigte Zeit auch nicht zu unterschätzen.

    Und dann, letzthin im Geschäft, als ich eine Rako-Kiste in der Hand hielt kam mir die Zündende Idee. Ich hab ja im Womo auch alle "Schubladen" mit Rako-Kisten realisiert:

    Und das funktioniert seit Jahren einwandfrei und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Wenn der Preis für die Kisten Heutzutage noch stimmt wäre das wohl meine Lösung. Und der Stimmt: Je nach Grösse bekommt man die für 10-15. - das Stück. Für den Preis lässt sich glaub keine vernünftige Schublade selber bauen. Manchmal liegt die Lösung so nah und doch so fern.

    Gruss

    Urs

  • Wanddurchführung für Abgasrohr in GFK Kabine

    • Urs
    • 26. September 2024 um 12:46

    Und auch das dürfte noch viel zu viel für die Kabine sein.

    Meine Kabine dürfte in einer ähnlichen Grössenordnung angesiedelt sein wie die vom OP. Bei minimal mehr Wandstärke von 43mm langweilt sich meine 4kW Truma eigentlich fast immer zu tode. Nach kurzer Aufheizphase dümpelt die auf tiefster Stufe vor sich hin, und das bei - 15 oder - 20 Grad Aussentemperatur.

    Bei Gas ist das jetzt nicht so ein Problem, bei Benzin und vor allem Diesel würde ich auf 2kW gehen und wie einige hier es gemacht haben allenfalls eine 2. davon als Redundanz installieren oder auch nur als Ersatz mitnehmen.

    Gruss

    Urs

  • Unserem Forengründer alles Gute

    • Urs
    • 23. September 2024 um 19:07

    Auch von mir Happy Birthday und alles gute.

  • Zwillingsreifen gehen nicht runter

    • Urs
    • 1. September 2024 um 22:11
    Zitat von Karsten61

    Banause

    Hast Recht...Ich stehe sogar dazu dass ich zu dem Teil die Chronik Googeln musste. Ich dachte ich wär schon alt, aber das war irgendwie vor meiner Zeit...bei mir endeten die bescheidenen Kenntnisse von Schweizer Fahrzeugen bisher irgendwo bei Saurer, Bucher Duro, Rinspeed und Sauber. Wobei wenn ich jetzt grad so überlege, eigentlich fahre ich sogar ein Schweizer Fahrzeug...Herr Chevrolet kam ja irgendwo aus dem Welschland...

    Danke für die Weiterbildung in Geschichte... ;)

  • ZV - Wie zusammenführen was (nicht) zusammengehört?

    • Urs
    • 1. September 2024 um 17:57

    Zum Testen kann man auch ein 2-Poligen Taster mit Umschaltkontakte nehmen, also ein 1-0-1 Taster mit 2 Kontakten und so anschliessen

    Aus den von Holger genannten Gründen aber Wichtig: Es muss auf beide seiten tastend sein und in Mittel-/Grundstellung beide Kontakte öffnen. Und natürlich nicht zu lange betätigen.

    Gruss

    Urs

  • Zwillingsreifen gehen nicht runter

    • Urs
    • 1. September 2024 um 12:12
    Zitat von Anton

    Deshalb hatten wir ja immer eine Prüflampe und einen 10er Schlüssel im Auto um sie je nach erwartbarem Fahrzustand anpassen zu können.

    Leider wissen heute die wenigsten was man mit so einer Lampe überhaupt macht. Darum gibte es nur eins, Prüflampe aus der Werkzeugkiste raus und Schlepptop oder OBD-Tester rein. Denn unter dem Strich ist das auch nur ein Werkzeug...😉

    Zitat von Anton

    Da ist dies hier mal wieder ein schönes Beispiel wohin so ein Tröt abrutschen kann! ;)

    Stört es dich wenn nachdem alles wesentliche zum eigentlichen Thema geschrieben wurde (Räder müssen ab, egal wie, dann Ursache finden und beheben, allenfalls zukünftige Probleme verhindern, wieder montieren und glücklich wrrden) etwas weiter ausgeschweift wird?

    Aber um nochwas beim Thema zu bleiben: Ich kenne mich weder mit Iveco noch mit Zwillingsbereifung aus. Weiss daher auch nicht ob das eher die Regel ist dass die Räder da so schlecht ab gehen. Aber bei meinem Chevy (Einzelbereift) ging auch immer hinten Fahrerseite nur sehr schlecht ab. Mein erster Gedanke war Kontaktkorrosion aber nachdem alle Korrosionsschutzversuche nichts brachten hab ich mal die Zeit genommen nach der Ursache zu forschen. Da hatte es eine Schweissnaht an der Nabe und dafür gab es eine Fase an der Felge. Nur war leider die Schweissnaht ganz wenig zu gross und es klemmte. Etwas schleifen und das Thema ist seitdem auch ohne Korrosionsschutzmittel durch. Vielleicht mal in der Richtung suchen?

    Zitat von Anton

    Wenn ich aber heute ein Auto nicht mehr ans Laufen kriege weil ich das kaputte Getriebe tauschen musste, das Neue aber nicht mit dem Motor komunizieren kann und die Karre somit unbrauchbar wird, frage ich mich ob das der Richtig Weg ist.

    Genau da liegt das Problem. Und ich glaube bei dir ist es einfach nur desinteresse vom Hersteller da der daran nichts verdienen kann. Meines erachtens ist das allerdings nur die Spitz vom Eisberg...schau mal was z. B. Tesla macht (oder um in eine andere Bransche zu wechseln, auch Apple) versuch da mal als DIY überhaupt Teile für eine Reparatur zu erhalten. Das wird so wie man liest offenbar sogar aktiv unterbunden...von Reparaturinfos oder dergleichen oder gar Support bei der Reparatur ganz zu schweigen. Über den Teich ist man wohl dran da was in die Wege zu leiten dass Hersteller Ersatzteile und Infos zur Reparatur bereitstellen müssen...in Europa sehe ich bisher keinerlei Bestrebungen in diese Richtung.

    Zitat von mafer

    Die haben eine Ota- Diagnose, die hochmodern über das 2- und 3 G-Netz läuft.

    Hmm, ein Auto was nach Hause telefonieren kann ist für mich eher ein Grund es nicht zu kaufen. Ja, ich weiss, die Auswahl wird immer kleiner. Ok, solange die OBD-Schnittstelle von bezahlbaren Scannern lokal angesprochen werden kann ist es noch eins, aber wenn ich das recht in Erinnerung hab scheint Iveco da nicht an vorderster Front dabei zu sein. Odef hat sich das inzwischen geändert?

    Zitat von mafer

    und rostende Autos?

    Bekommt man in jeder Form, Farbe und Fabrikat, auch deutsche, in Nordamerika.

    Die sparen sich hier jeden Rostschutz. Gibt ja keine HU.

    Als ich meinen Chevy da geholt habe hab ich zig Neufahrzeuge mit Fuchsroten Kardanwellen, Lenkgetriebe usw gesehen. Mir wurde an mehreren voneinander unabhängigen Orten etwa folgendes dazu gesagt: "Im Rustbelt gammelt dir das Auto eh in wenigen Jahren unter dem A... weg, egal was du machst. Und im Rest vom Land ist es so trocken dass es kein Rostschutz braucht... Warum also Aufwand und Kosten betreiben was nichts brings". Naja, hat was...und meiner kostete damals mit 4x4, Untersetzung, Diff-Sperre und auch ansonsten gut ausgestattet neu 36000 USD. Etwas vergleichbares hier in Europa ging für ab 60k€, also das doppelte, über die Theke...Sind halt andere Philosophien.

    Zitat von Karsten61

    ..du traust dich was :saint:

    Ich traute mich vor 32 Jahren was als ich das Auto gekauft habe..und ja, ich kannte alle Mantawitze und habe bis auf die Mantaletten (fast) alle Klisches ausgelebt. War ne geile Zeit, aber dahin zurück will ich nicht. Na gut, wenn mir jemant ein Manta 400 oder i300 schenken will, dann würde ich wohl in den sauren Apfel beissen... 😉

    Zitat von Karsten61

    Hast du den Fuchsschwanz noch?

    Der erste, montiert wie es sich gehört an der Antenne, ist bei Tacho 190 davon geflattert. Anschliessend wurde von 4 auf 5-Gang Getriebe umgebaut und da er dann Tacho 215 schaffte wurde entschieden den 2.Fuchsschwanz an einem sichereren Ort zu Montieren. Also am Rückspiegel, was für die Sicht nach vorne natürlich ganz toll war, aber ohne ging ja gar nich...😉 Weiss aber leider nicht mehr was damit geschehen ist, denn lang, lang ist's her...

    Zitat von Karsten61

    Aber wie Anton schon bemerkt hat, es ging, unter anderem, um die Bemerkung das Reifenwechsel ohne Internet scheinbar unmöglich ist.

    Ja schon. Darüber hab ich mir meine Gedanken gemacht und entschieden diese nicht weiter erörtern zu wollen.

    Aber es ging halt eben auch um neumodische Autos, Diagnosestecker und Fehlerspeicher...und darauf bezog ich mich eher.

    Zitat von Karsten61

    Ich habe noch eine alte Bedienungsanleitung, übrigens für ein schweizer Fahrzeug,

    Hmm, so viele schweizer Fahrzeuge gab es ja nicht wirklich...wjndere mich grad welches das war...?

    Zitat von Karsten61

    Heute steht drin das Mann/innen kein Kühlwasser, Bremsflüssigkeit oder Motoröl trinken darf. Langsam bekomme ich das Gefühl der Hinweis wird immer wichtiger.

    Ich plädiere da je länger je mehr dafür die ganzen Warnhinweise bei allen Produkten komplett zu streichen und der natürlichen Selektion ihren lauf zu lassen. Irgendwann wird es dann warscheinlich auch mich erwischen, aber dann ist das auch gut so... 😉

    In dem Sinne schönes Wochenende und seid wachsam.

    Gruss

    Urs

  • Zwillingsreifen gehen nicht runter

    • Urs
    • 31. August 2024 um 10:53
    Zitat von Anton

    ja ja, so ist das mit den neumodischen Autos..... 8o

    Ach wie vermisse ich doch die alten Zeiten...

    Also die Zeiten als Fahrzeuge noch keine ZV hatten und man 3 Schlüssel brauchte um das Auto zu schliessen. Oder die als es noch Torpedosicherungen gab welche so toll kontakt machten dass der Sicherungskörper schmolz und das Licht darum ohne Vorwarnung auf der dunklen Landstrasse plötzlich ausfiel. Oder die als die Fahrzeuge welche keine Elektronik hatten schon im Showroom durchrosteten. Oder als die Blinkrelais noch mechanisch ganz ohne Elektronik liefen, wo man immer eins auf Reserve hatte da die ja nie kaputt gingen. Oder die Zeiten als man Fahrzeuge auf 2000müm nicht mehr ohne Vergaser einstellen fahren konnte. Oder die als man noch mit Zwischengas und Zwischenkuppeln schalten musste. Oder die Zeiten als Servolenkung ein Fremdwort waren und man nach Wechsel auf Sommerreifen zwei Tage später Muskelkater in den Armen hatte. Oder die Zeiten als Autos bei tiefen Temperaturen gar keine Lust hatten anzuspringen, trotz Chocke. Oder die als die Scheinwerfern so viel Licht gaben dass man auch ganze 3 m vor dem Auto was gesehen hat. Oder die Zeiten als Fahrzeuge ohne Diagnosestecker auch einfach nicht liefen und dazu so gar keinen Tip zur Ursache über die fehlende Diagnosesteckdose geben konnten. Oder die Zeiten als es noch abgebrannte Kontakte im Zündverteiler gab. Oder die Zeiten als man noch Ventilspiel einstellen musste. Oder die Zeiten als man den Zündzeitpunkt einstellen musste und der immer nur ein Kompromiss für die meisten Betriebszustände war. Oder die Zeiten als im Busch die Rahmen und Blattfedern gebrochen sind, auch ohne zutun von Elektronik. Oder die Zeiten als der Fahrcomfort so hoch war dass man nach 200km schon so gerädert war dass man nicht mehr weiterfahren wollte oder konnte. Oder -um zurück zum Thema zu kommen- die Zeiten als Räder so gar nie an den Naben festsassen, vielleicht weil ja der Diagnosestecker fehlte...

    Ach wie sehr vermisse ich doch die alten Zeiten...so ganz und gar, und überhaut ganz sicher deffinitiv nicht...8o

    PS: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus beinhalten.

    PPS: Anton, auch wenn ich dich zitiert habe, es ist nicht gegen dich gerichtet, sondern ein Statement gegen das im Netz immer wieder prapagierte "Elektronik ist scheisse, geht immer kaput, kann man nicht reparieren...". Auch früher liefen die Autos nicht. Auch früher waren die meisten Menschen damit überfordert wenn was nicht lief und konnten das nicht reparieren, schon gar nicht im Busch. Und auch früher gab es positive und negative Aspekte bezüglich Fahrzeuge. Leider werden heute eher die positiven Aspekte der älteren Fahrzeuge herausgestrichen und die negativen der Elektronik. Das hat aber so gar nichts mit der Elektronik als solche zu tun und wiederspiegelt aus meiner Erfahrung gesehen auch nicht die Realität. In den letzten 30 Jahren hatte ich ganz wenig elektronisch verursachte Probleme (kann ich im Gegensatz zu den mechanischen Problemen an einer Hand abzählen), das obwohl meine Fahrzeuge, den Opel Manta mal aussen vor, komplett mit Elektronik vollgestopft waren. Und wenn man bedenkt dass heute irgendwo um 1.5 Milliarden Autos auf der Welt rum fahren und dass nur die welche Probleme machen in den Medien und im Netz ausgeschlachtet werden so empfinde ich persönlich Elektronik im Auto weit mehr als Segen als als Fluch. Dass (elektronische) Ersatzteile schon nach wenigen Jahren nicht mehr verfügbar sind oder die von Drittanbietern angebotnen Sensoren zum Teil neu gar nicht funktionieren ist eine andere (leidige) Geschichte, hat aber mehr mit dem Gewinnmaximierungswahn unserer ganzen Gesellschaft, mit der Politik usw. als mit der Elektronik als solches zu tun. Meines Erachtens hätte ein komplett mechanisch aufgebautes Fahrzeug heute genau so eine gute oder grottig schlechte Qualität und die Langzeit-Ersatzteilversorgung wäre genau so lausig wie die heute mit elektronik vollgestopften Fahrzeuge.

    Gruss

    Urs

  • Absetzkabine Anhänger

    • Urs
    • 29. August 2024 um 12:55
    Zitat von nunmachmal

    Zudem sind die Aluwinkel aus dem Baumarkt zu scharfkantig. Da schimpft der Onkel vom TÜV. Fahrzeugbau meines Wissens Radius 5mm.

    Die Anmerkung hier nur noch am Rande, da der OP das Thema vermutlich schon abgehackt hat: Die ECE R26 sagen dazu folgendes. Ich zitiere: "5.4. Kein vorstehendes Teil der Außenfläche darf einen Abrundungsradius von weniger als 2,5 mm haben. Diese Vorschrift gilt nicht für Teile der Außenfläche, die um weniger als 5 mm vorstehen; allerdings müssen bei diesen Teilen die nach außen gerichteten Kanten gebrochen sein, es sei denn, diese Teile stehen um weniger als 1,5 mm vor." Zitat Ende.

    Bei uns in CH ist in den Nationalen Vorschriften nur von "keine scharfen Kanten" die Rede, inkl. Verweis zur ECE 26. Demnach wären 2.5mm Radius ausreichend und könnte auch nachträglich angebracht werden.

    Ist das bei euch in DE anders?

    Gruss

    Urs

  • Reparatur Notstromgruppe

    • Urs
    • 25. August 2024 um 17:58

    Ist ein NEC 3P4MH, also ein Triac und isr, wenn ich meine üblichen Quellen abklappere, als "discontinued" gekennzeichnet. Aber da sollte es sicher einen ähnlichen Ersatz geben...muss ich dann mal schauen wenn es soweit ist. Werde ihn mal auslöten und testen. Was die Diode da genau macht weiss ich auch noch nicht.

    Irgendwie scheint da auch ein anderes Prinzip zu greifen als bei den heutigen Notstromgruppen denn die heute erhältlichen Regler haben einen fetten Elko drauf was hier fehlt. Noch verstehe ich die Funktion nicht ganz.

    Komme wohl nicht drum herum das Teil ein wenig mehr reverse zu ingeneeren.

    Danke dir und Gruss

    Urs

  • Reparatur Notstromgruppe

    • Urs
    • 25. August 2024 um 15:24

    Hallo Holger,

    Der Regler ist auf beide Seiten lackiert. Hier die Unterseite:

    Die Lötstellen hatte ich auf dem Bild zum Messen bereits freigekratzt. Also es geht schon den Lack weg zu kratzen...hatte schon schlimmeren Lack gesehen der besser haftete 😉

    Rein optisch war da nichts zu sehen. Und durch den Lack waren die Litzen auf der unterseite so fixiert dass sie da nicht wackeln konnten. Trotzdem hab ich die Litzen gestern noch nachgelötet (danke trotzdem für den Tip). Leider ohne Verbesserung. Was ich wohl noch machen werde ist es die Litzen nachziehen kürzen und wieder anlöten. Nicht dass da Kabelbrüche bei der Durchführung durch die Platine wären...glaube es zwar nicht...aber ist ja kein wirklicher Aufwand.

    Was ich auch versucht habe ist es die gelbe und braune Litze vom Bolzen weg zu drücken, nicht dass da ein Masseschluss besteht. Sehen gut aus. Keine durchgescheuerte Isolation, keine Durchschläge und hat auch nichts gebracht.

    Um den Leistungstransistor rum sieht auch alles optisch ok aus, aber wer weiss was da unter dem Lack los ist...werde den mal freikratzen und nachlöten. Vielleicht bringe ich den Lack vom Gehäuse weg sodass man den Typ erkennen kann und dann ggf auf Funktion prüfen kann...

    Vielen Dank für die Tips

    Gruss

    Urs

  • Reparatur Notstromgruppe

    • Urs
    • 25. August 2024 um 11:18

    Hallo zusammen,

    Hab hier eine 230V Notstromgruppe vom Nachbarn wo der Motor zwar sauber läuft, aber keine Spannung generiert wird (ca 20VAC statt 220-230V) . Die Frage ist nun warum der Generator keine Spannung generiert. Es handelt sich um folgendes Teil:

    Was ich vorausschicken muss ist das ich keine Ahnung von diesen Teilen und deren Funktionsweise habe...korrigiert mich daher wenn ich irgendwo einen Denkfehler mache.

    Bisher hab ich da mal ein bisschen mit dem Ohm-/Volt-Meter herum gepopelt und versucht raus zu finden wie das Ding funktioniert. Ich hab folgende Litzen: 2 gelbe vom Motor kommend und am Regler angeschlossen. 2 rote und 2 weisse vom Stator, je eine zu der Sicherung und dann zu den Steckdosen und je eine zum Regler. Braun und grün, über Schleifringe/Kohlen vom Rotor zum Regler.

    Gemessen hab ich folgendes:

    • Rot-weiss 2.3 Ohm (Hauptwicklung?)
    • Braun-grün 9.5 Ohm (Erregerwicklung?)
    • Alle gegen Gehäuse 170MOhh-bis unendlich

    Gegen Gehäuse hab ich nur mit dem DMM gemessen, nicht mit dem Isolationsmessgerät. Die 170MOhm könnten vom Regler kommen, der war noch angeschlossen und am Gehäuse befestigt) ... die Wete geben mir irgend wie keinen Anlass zur Sorge. Oder was meint ihr?

    So wie es aus sieht haben wir eine Hauptwicklung (RD-WH) im Stator und eine Erregerwicklung (GN-BN) im Rotor. Die Schleifringe sehen gut aus, an den Kohlen war jemand mit Schleifpapier dran, sehen aber noch ok aus und ich hab ja durchgang zur Wicklung.

    Die beiden Gelben bringen mir um die 20V AC bei laufendem Motor zum Regler. Zur Erregerwicklung bekomme ich dann 1.1 VDC (und 9V AC wobei das vermutlich nur Störungen sind). Ich denke da müsste ich um die 12VDC bekommen denn als ich da mit dem Messgerät am rumpopeln war bekam ich plötzlich 230V an den Steckdosen und dann hatte ich dort 12VDC (aber auch 40VAC). Ich kann das aber leider nicht mehr reproduzieren.

    Am Steckverbinder war einer der weissen Litzen leicht bräunlich, hat wohl etwas warm gehabt. Nichts wirklich dramatisches, hab ihn trotzdem neu gemacht. Wackelkontakte kann ich nicht provozieren.

    So nun verdächtige ich einen Defekt am Regler:

    Ich vermute die Funktionsweise ist dass der 20VAC über die beiden gelben bekommt, daraus 12VDC generiert und an die Rotorwicklung weiter gibt. Über die WH-RD misst er die 230V-Ausgangsspannung und regelt dann die 12V zur Erregerwicklung. Kann mir jemand die Funktionsweise bestätigen? Oder liege ich da völlig daneben?

    Weiss jemand ob man einen solchen Regler noch irgendwo bekommt?

    Oder Reparatur versuchen..durch den Schutzlack nicht gerade ideal aber machbar. Welches Teil würdet ihr da zuerst angehen?

    Oder noch andere Ideen was ich noch machen könnte?

    Vielen Dank und schönen Sonntag

    Gruss

    Urs

  • Eigenbau GFK Kabine für Steyr 12M18

    • Urs
    • 24. August 2024 um 14:32
    Zitat von Kepler

    Wie "viel" Führungsschiene macht denn tatsächlich Sinn? Ist es wirklich hilfreich und ratsam insgesamt 4,7m an Länge (mit Verbindern) für das Deckenpaneel zu haben?

    Meine Antwort bezieht sich auf Führungsschienen, falls du dich nach dem Latten-Tips noch darauf einlassen willst: 4.7 m am Stück macht keinen Sinn. Das ist nich Sinnvoll händelbar. Ich hab hier eine 1.9m, eine 1.4 und eine 0.8m Führungsschiene liegen. Und ich hab die seeeehr selten zusammen verbunden. Das obwohl ich in letzter Zeit öfter mal >3m-Schnitte gemacht habe. Das schlicht weil die Verbindungen nicht so stabil sind dass da kein Spiel wäre. Darum musst du bei verbundenen Schienen immer nachmessen dass da kein Knick entsteht. Ein weiterer Nachteil, wenn die Führungsnut selber nicht genau gleich bei beide Schienen ist muss man beim Einstellen der Säge auf die Schienen einen Kompromiss eingehen. Dann kann es bei einer Schiene klemmen und/oder bei der anderen schon seitlich lottern...aber solange man Qualität kauft sollte das eher kein Thema sein (zumindest bei meinen 2 Festool und einer Makita ist das kein Thema)

    Ich persönlich würde wieder in "richtige" Führungsschienen investieren. Die Kurze (80cm) macht aber fast nur Sinn wenn man Bretter Stirnseitig schneiden will...oder vielleicht für Fensterausschnitte beim Womobau... muss mann dan selber entscheiden was einem für die jetzigen und zukünftigen Projekte Sinn macht.

    Noch ein Tip: Für die Festool Maschinen passen auch Schienen von anderen Herstellern einwandfrei. Meine 1.9m Schiene ist z. B. von Makita, im Einsatz mit der Festool TS 55. Ich finde die funktioniert fast besser als die von Festool selber. Die Makita hat breitere Gleitflächen mit Längsrillen worauf die Maschine minimal leichter gleitet... (und das war jetzt jammern auf extremst hohem Niveau 😉). Dafür hat sie eine schwarze Kunststoffschnittkante...manche Leute empfinden die milchig weisse Kante der Festool besser um sauber auf den Bleistiftstrich auszurichten. Ich finde diesbezüglich beide gut. Vorteil der Makita, sie kostete mich etwas mehr als die hälfte vom Preis einer Festool und wenn ich das vorher gewusst hätte wären die beiden anderen wohl eher auch von Makita statt Festool, abe auch deren Kauf hab ich noch nie bereut.

    Hast du eine TS 75 schon in der Hand gehabt? Ich finde so lange man die auf einem Tisch oder so benutzt geht es, aber ich hab mir hauptsächlich wegen des Gewichts/Handlichkeit gegen die und für die TS 55 entschieden. Gerade wenn du Fensterausschnitte erst später an den senkrechten Wänden auszuschneiden plannst könnte das ein Kriterium sein.

    Gruss

    Urs

    PS: Ach ja, was ich noch super an den Führungsschienen Finde: Man schmeisst sie einfach aufs Werkstück, richtet sie aus und macht den Schnitt. Durch die antirutschgummis bleiben die schön da wo sie sollen, auch ohne irgendwelchem gefrickel mit Zwingen.

  • Garage für's Womo

    • Urs
    • 18. August 2024 um 17:01

    Sorry, Krabbe, hatte nicht daran gedacht dass das ein Schweizer Begriff ist. Dem Willi seiner Erklärung gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen...ausser vielleicht dass es dementsprechend bei uns auch Zügelfirmen, Zügelautos, Zügelhelfer und - ganz Wichtig-ein Zügeltag gibt. Zügeltag kann wiederum der Tag sein an dem man Zügelt. Es kann aber auch ein anderer, bezahlter freier Tag sein den viele Firmen gewähren um sich z. B. bei den Gemeinden umzumelden, Wohnung abgeben usw. Muss mal Montag mein Chef fragen ob ich den Zügeltag auch für WOMO-Zügeln einziehen kann... 😉

    Gruss

    Urs

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