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Beiträge von restler

  • Ladestrombegrenzung bei Lithiumakkus?

    • restler
    • 23. Mai 2016 um 12:31
    Zitat von JStefan

    Wenn Deine LiMa 50 A liefern kann, dann nimmt Sie der Accu, woher sollen die weitern 250A kommen?

    Hallo Stefan, da musst du meinen Text aber schon seehr flüchtig überflogen haben, wenn du das herausgelesen hast :wink: .
    Mir geht es um verschiedene Punkte. Eines ist die Belastung der Verkabelung zwischen Lima und Batterie. Da wird bereits bei kleiner Lithiumkapazität bei nahezu jedem Fahrzeug die komplette Limaleistung abgezogen. Bei mir wären das z.B. 150 A, bei anderen auch mehr. Aber kaum jemand sieht sich das Serienkabel zwischen Lima und Akkus an, obwohl da unter Umständen ein Mehrfaches an Strom fließt wie bei Bleiakkus, und das auch noch länger.
    Das Weitere ist der Schutz der Akkus, deren Ladestrom laut Hersteller einen Maximalwert nicht überschreiten soll. Zusätzlich gibt es eine Empfehlung für einen "Normalladestrom". Da stellen sich doch automatisch die Fragen, wieviel solch ein Lithiumakku aufzunehmen in der Lage ist und wie man den Strom begrenzt.
    Und dann gab es noch (meinen individuellen) Wunsch, die Begrenzung je nach Erfordernis zwischen "Normalladung" und z.B. "Schnelladung" umzustellen.
    Noch ein Wort zu deinem (fehlinterpretierten) Beispiel mit den 50 A Limastrom und wo denn da der restliche Strom herkommen soll. Es soll Fahrzeuge mit leistungsstarken Solarkraftwerken auf dem Dach geben. Je nach installierter Leistung und verbauten Akkus wird auch bei denen die Aufnahmebereitschaft der Akkus und die eventuelle Begrenzung ein paaar Überlegungen wert sein.

    Freki
    Danke, kannte ich noch nicht. Wäre aber nicht meine Wunschoption, weil nicht variabel veränderbar. Bei jeder individuellen Anlage entspricht die empfohlene "Normalladung" einem anderen Wert.
    Man könnte 2 von den Dingern umschaltbar verbauen. Wären noch 30 % billiger als ein Booster in der Leistungsklasse. Und der Booster hätte nur EINEN Fixwert.
    Aber ich bin davon überzeugt, dass es noch andere Varianten gibt, die ich nicht kenne.

    Gruß Restler

  • Ladestrombegrenzung bei Lithiumakkus?

    • restler
    • 22. Mai 2016 um 23:09

    Hallo Leute
    Ich hatte bereits in Wolfgangs Thema diesbezüglich eine Frage gestellt, aber ich denke, ich mach mal ein eigenes Thema auf. Erst wenn man sich damit befasst merkt man, dass man keine Ahnung hat. Trifft zumindest auf mich zu.

    Es wird zwar immer erwähnt, dass die Akkus sehr sehr viel Ladetrom aufnehmen können, aber wieviel ist denn nun sehr sehr viel?
    Bei den Herstellerangaben ist von "Maximalem Ladestrom" die Rede. Bei Victron ist das für die blauen, vorkonfektionierten LiFePO4-Kisten 2,5 CA, bei Winston 3 CA.
    Erste Frage: Ist das jeweils der maximal zulässige Strom, den man der Batterie bieten darf, oder ist das der maximale Strom, den die Batterie von sich aus maximal aufnemen kann? Ich vermute mal das erstere. Ich habe auch noch nie eine Kurve gesehen, wieviel Strom ein Lithiumakku abhängig von seinem Ladezustand aufnehmen kann.

    Zweite Frage: Bei Lithiumakkus, die eine STARTERBATTERIE ersetzen, gibt es meiner Meinung nach weder irgendeine Ladestrombegrenzung noch einen Hinweis darauf, dass die Verkabelung zwar für Bleiakkus gut war, aber dass bei leerer Lithium- Starterbatterie viel höhere Ströme zur Batterie fließen. Bei Bleiakkus mögen das vielleicht kurz 40 A oder 50 A sein, bei Lithium reden wir dauerhaft von der kompletten Limaleistung!
    Wenn der Akku "nahezu unbegrenzt" aufnehmen könnte, dann liefe das ja in Richtung Kurzschluss?! Was passiert denn mit dem kompletten Fahrzeugnetz, wenn dort ein "Fastkurzschluss" von der Lichtmaschine bedient werden muss?

    Der "maximale Ladestrom" beträgt also bei einem 100 AH Lithiumakku von Winston satte 300 A, die das Teil wohl dann auch aufnehmen können wird! Andererseits wird eine Ladung mit 50 A empfohlen. Alleine das bedeutet, dass der Aufnahmestrom dringend begrenzt werden sollte.

    Damit zur dritten Frage: Welche grundsätzlichen Möglichkeiten gibt es, dies zu tun?
    Holger hatte bereits 2 Möglichkeiten genannt.
    Möglichkeit 1: Umwandlung von 12 V in 220 V und damit ein herkömmliches Ladegerät betreiben. Mag für Absetzkabinen Vorteile bieten, gefällt mir aber nicht (nachdem mir auf der Fahrt nach Bodenheim mein Wechselrichter verreckt ist, erst recht nicht) und verschenkt die Möglichkeiten von Lithiumakkus für schnelle Ladung.
    Möglichkeit 2: Ladebooster. Ist im Grunde nichts anderes, als ein mit 12 V betriebenes Ladegerät, das die 12 V so weit anhebt, dass die Akkus (ursprünglich entwickelt für Bleiakkus) schön mit korrekter Ladekennlinie geladen werden können. In diesem Fall bräuchten wir aber eher das Gegenteil von einem Booster. Zudem werden die Dinger in dem A-Bereich, in dem man die hohe Stromaufnahmefähigkeit der Lithiumakkus ausnutzen wollte, richtig teuer.
    Ich würde mir einen "Apparat" wünschen, der leicht auf die gewünschte Stromaufnahme eingestellt werden kann (nicht über Servicecomputer, sondern anwenderfreundlich, z.B. mit Drehschalter :D ). Dann könnte man für den Normalfall die Einstellung 0,5CA wählen, in diesem Beispiel 50 A, und für den Fall der "Notaufladung" durch Lichtmaschine -zack- auf 150 A oder was auch immer umstellen. So gehört das.
    Vielleicht gibt es so etwas ja schon? Oder andere Alternativen? Ich kenne keine. Aber wie gesagt, ich hab keine Ahnung und irgendwas gibt es sicher.
    Gruß Restler

  • LiFeYPo als Starterbatterie

    • restler
    • 21. Mai 2016 um 00:05
    Zitat von Sonnentau

    ... ,macht es absolut Sinn einen Battmonitor zu verwenden ! Natürlich ist es sehr wichtig die richtigen Werte einzustellen.

    Und da jeder Experte (Akkuhersteller, Batteriecomputerhersteller, Wikipedia, Komponentenanbieter, ...) unterschiedliche Werte "anbietet", wird es schon so sein, wie ich es bereits ausgeführt habe. Der errechnete Wert für die Restkapazität weicht von der Realität ab, mit jeder Minute bis zum nächsten Reset wird die Abweichung größer und niemand weiß, wie groß der Fehler nach z.B. 4 Tagen tatsächlich ist. Man sollte sich dessen lediglich bewusst sein.
    Aaaber ... es gibt wohl keine bessere Alternative, die Restkapazität abzuschätzen.

    Wolfgang, es gäbe eine Variante, die glaube ich noch garnicht erwähnt wurde. Solltest du irgendwann doch in einen Batteriecomputer investieren, kannst du ihn auf eine Grenze programmieren, die weit auf der sicheren Seite zum Motorstart liegt. Wenn überhaupt, wird das wohl nicht so häufig vorkommen. 10 oder 15 Minuten Motorlauf würden den Akku erheblich aufpeppeln, dich mindestens einen Tag weiter bringen und dir irgendwelche Abschaltungen ersparen. Die Lipos saugen schließlich alles auf, was man ihnen anbietet.

    In diesem Zusammenhang zwei Fragen. Mit welchem "Gerät" wird eigentlich "eingestellt", wie viel Ladestrom die Lithiumakkus aufnehmen sollen? Und kann das auf die Schnelle geändert werden?
    Gruß Restler

  • LiFeYPo als Starterbatterie

    • restler
    • 19. Mai 2016 um 15:23
    Zitat von holger4x4

    Du brauchst also einen Batteriemonitor der dir die Restkapazität richtig anzeigt ...

    Ich glaube nicht, dass das die Lösung ist. Es gibt nämlich keinen Batteriecomputer, der die Restkapazität richtig anzeigt. Der zeigt dir zwar exakte Zahlen, aber die stimmen auf gar keinen Fall mit der Wirklichkeit überein! Ist nur die Frage, ob z.B. bei angezeigten 15% Restkapazität noch 30% drin sind oder vielleicht nur noch 1% oder vielleicht zufällig doch 15!?!?
    Mit die zwei wichtigsten Zahlen, mit denen du deinen Computer fütterst, sind die Aufnahmeeffektivität deiner Batterie beim Einspeisen und der sogenannte Peukert-Effekt, der abhängig von der Höhe der Stromentnahme berechnet, wieviel Strom du deiner Batterie entnehmen kannst. Und das bewegt sich nicht in kleinem, sondern in heftigem Rahmen.
    Ich nenne dir ein Beispiel für meine 300 AH Bleiakkus.
    Theoretisch mögliche Ausbeute bei "Normentnahme" bis zu 50 % Entladetiefe sind 150 AH. Ich kann aber aufgrund der angegebenen Werte des Computers (bisher entnommene Kapazität und Ladezustand der Batterie) selbst hochrechnen, wieviel ich tatsächlich den Akkus entnommen haben werde, wenn sie denn bis zur Hälfte entladen sein werden. Und das schwankt bei mir in erheblichem Maße. Das können 80 AH sein, wenn ich eine Weile den Haushaltsstaubsauger benutzt habe, oder es können auch 600 AH sein, wenn immer nur ein LED-Lämpchen gebrannt hat.
    Für Bleiakkus schwanken aber die Werte für die einzugebenden Werte (Ladeeffektivität und Peukert-Effekt) erheblich. Das ist für Lithiumbatterien zwar weniger der Fall. Aber es gibt dennoch unterschiedliche Angaben. So wird von Mastervolt behauptet, für Lithiumbatterien würde die Peukert-Regel nicht gelten, bei Wikipedia gibt es eine Angabe von 1,05 und 1,1 habe ich auch schon irgendwo gesehen.
    Weitere Aspekte: Selbst wenn ein Akkuhersteller einen Peukert-Wert im Versuch ermittelt, so ist die (nicht ganz triviale) Formel "nur" ein Versuch, die Beobachtung des Akkuverhaltens halbwegs und annäherungsweise zu beschreiben. Das hat nichts mit irgendwelchen inneren Ablaufen in der Batterie zu tun. Die "Peukert-Korrektur" ist also schon von Haus aus keine exakte Wissenschaft. Da dieser Wert, den man sich nun für die Fütterung des Batteriecomputers aussuchen kann, aber im Exponenten steht, macht er sich gleich verstärkt als Fehler in der Rechnung bemerkbar.
    Und selbst wenn der Wert einmal korrekt wäre, wird er sich wohl abhängig vom Alterungszustand des Akkus und besonders abhängig von der Temperatur(!) verändern.
    Alles was für die Peukert-Korrektur gilt, gilt ähnlich auch für die Ladung der Batterie. Wieviel Leistung muss ich reinstopfen um wieviel wieder entnehmen zu können?
    Das heißt unter dem Strich: Mit jedem EINGESPEISTEN A wird der Fehler größer, den der Computer für den Batterieinhalt errechnet (Ladeeffektivität) und mit jedem VERBRAUCHTEN A wird der Fehler größer, den er für die Restkapazität errechnet (Peukert). Ob sich diese Fehler aufheben oder addieren weiß niemand.
    Weil der Rechner im Laufe der Zeit immer größeren Blödlinn rechnet, muss er möglichst oft resettet werden bzw resettet er sich selbst. Das kann er aber nur bei voll geladenem Akku. Bei meinem Batteriecomputer (wird bei anderen nicht anders sein) musste ich daher eingeben, wie lange die Spannung wie hoch zu sein hat, damit die Batterien als voll definiert werden und der Reset erfolgen kann.

    Wolfgang, wenn du dich auf einen Batteriecomputer verlassen wolltest, würde ich an deiner Stelle wissen wollen, wie groß der Fehler bei deiner angezeigten Restkapazität denn maximal sein kann, wenn der Ladezustand z.B. eine Woche lang im Stand immer zwischen voll und leer ohne Reset rauf und runter gegangen ist. Diese Grenzwertbetrachtung wäre mir aber vermutlich zu kompliziert (wenn Exponenten mit Kommazahl und Integrale auftauchen, hat mich schon früher der Ehrgeiz verlassen).

    Oder du entscheidest dich, die Restkapazität irgendwo bei 30% festzulegen. Wäre (vermutlich) dann immer auf der sicheren Seite, aber bei dem teuren Einsatz nicht wirklich sinnvoll.

    Oder du denkst noch einmal über eine (winzige) Backup-Batterie nach, die praktisch immer geladen, aber im Normalbetrieb nie genutz wird.
    Ach ja, wurde ja schon einmal erwähnt. Solltest du irgendwann mal die Batterie komplett wegschalten, dann kann sich das negativ auf die Regelelektronik der Lima auswirken, weil "die dämpfende kapazitive Wirkung der Batterie fehlt und es bei sogenannten Lastabwürfen zu Spannungsspitzen kommen kann" (Zitat eines Bosch-Mitarbeiters aus der Lima-Entwicklung). Dafür bräuchtest du dann sowieso eine (kleine) Pufferbatterie.
    Ich wünsche weiterhin produktives Grübeln. Sorry, schon wieder so lang, aber ich versuch immer, meine Einwände verständlich zu begründen.
    Gruß Restler

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • restler
    • 16. Mai 2016 um 14:57
    Zitat von Balu

    Machen da die drei "Würschte" in der Brühe bei Kassettenbenutzung das Kraut fett, wenn ich nach 3 Tagen eh' zum entsorgen muss? Lohnt da der Aufwand der Trennung?

    Unabhängig davon, ob ich jemals umbauen werde, finde ich das Thema (und seine vielen Randgebiete) nach wie vor höchst interessant.

    Herby, in diesem Fall sollte man vielleicht nicht einfach die 3 Tage bis zur Entsorgung vergleichen. Wenn ich das richtig sehe, ist das bei 2 Personen ein Flüssigkeitsaufkommen von ca 3,3 l pro Tag! Ich habe bei mir zwar noch nie gemessen, aber das liegt deutlich über dem anerkannten Durchschnitt. Natürlich wird sich das individuell unterscheiden, aber ob das Bier allein daran Schuld ist?
    Du müsstest bei deinem Vergleich also ebenfalls mit dieser Flüssigkeitsmenge rechnen. Da wäre deine Kassette nach 2 Tagen bereits gut gefüllt.

    Willi, Frage an dich. Kann es sein, dass ihr beim "kleinen Geschäft" jedesmal mit ein "ganz klein bisschen" Wasser nachspült? Bei geschätzten mindstens 5 kleinen Geschäftsgängen pro Person in 24 Stunden wäre das bereits 30 mal (!) ein "bisschen" Wasser, bei 7x bereits 42(!) Minispülungen. Auf die Weise kämen auch ein paar Liter zusammen. Ich vermute sowieso, dass man mit einer TTT das auf die Toilette gehen neu lernen muss :lol: .
    Gruß Restler

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • restler
    • 13. Mai 2016 um 12:24
    Zitat von campo

    Beide Folgende Fahrzeuge, mit weltumreisenden die permanent darin Wohnen, haben so ein TTT Kauf Teil an Bord. Beide werden es wieder ausbauen !Obwohl die damals erst nur sehr positiven Sachen geschrieben haben.
    Als Hauptgrund wird erwähnt der Täglichen Aufwand um zu entsorgen und der bleibenden Geruch Problem.

    Hallo Campo, das wäre jetzt sehr interessant, wenn man die Gründe IM DETAIL kennen würde. Da ist Vieles denkbar. Geruch Urin? Geruch Feststoffe? Im Stand? Während der Fahrt? Trotz Lüfter? Hat ein Behälter Gerüche angenommen? Welche exakte Toilettenausführung? Usw, usw.

    Haben die beiden möglicherweise in einem anderen Forum darüber berichtet?
    Gruß Restler

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • restler
    • 13. Mai 2016 um 12:13
    Zitat von Marv

    Verräts du uns auch noch bei welchem Hersteller du die Membranverschlüsse mit 40mm gefunden hast (oder ist das sowieso ein feststehendes Maß für den Ablauf eines Urinals)? Ausgehend von der Montageanleitung vom CULU One würde ich nämlich erwaren, dass die mindestens DN 50 sind. Ich selber hatte halt bis dato nur CULU als Anbieter gefunden und die geben keine Maße etc. auf der Website an.

    Ich hatte bei Culu telefonisch nachgefragt. Die Teile habe ich bisher nie in der Hand gehabt, nicht einmal gesehen, geschweige denn gemessen (ich hoffe, das baut inzwischen jemend anderes ein und berichtet :D ). Die Infos habe ich lediglich als "Einsteigerinfo" für ernsthaft interessierte erwähnt. Da müsste man dann überprüfen, ob die Infos wirklich bis ins Detail stimmen. Ich vermute auch, dass diese Teile relativ lang sind. Anders als bei einem Neubau führen die Randbedingungen bei einem Umbau sicher bei jedem zu anderen Erschwernissen (z.B. zur Verfügung stehendes "Gefälle" oder Entnahmemöglichkeit).
    Gruß Restler

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • restler
    • 13. Mai 2016 um 10:51
    Zitat von Marv

    Da ich noch nicht so weit bin, dass ich mir sorgen um die genaue funktionsweise meiner TTC machen muss, gibt's vllt. jmd. unter euch der die Websile von CULU gebrauchen kann und die Motivation hat z.B. die Durchmesser der Membranverschlüsse zu erfragen :D

    Schau mal in diesem Fred nach. Beitrag vom 10.3.16 11:25
    Gruß Restler

  • Externen Gastank streichen..?

    • restler
    • 2. Mai 2016 um 20:28

    Hallo Jan
    Ich kenne zwar auch keine Vorschrift, die das Streichen von Gastanks verbietet, aber vieleicht ist das Ganze ja doch etwas komplexer als man zunächst meint. Mir kommen bei der Geschichte verschiedene Dinge in den Sinn.
    1. Vermutlich hast du einen älteren Tank, der alle 10 Jahre geprüft werden muss. Zur Prüfung muss der Tank raus und die Armaturen werden abgebaut. Zusätzlich ist turnusmäßig ein neuer Regler fällig. Soweit ich weiß, besteht die Prüfung aus einer Druckprüfung. ich glaube nicht, dass mit Ultraschall die Wanddicken geprüft werden. Vermutlich wird eine Sichtprüfung von außen (und von innen) durchgeführt werden müssen. Und wenn du den Tank wie auch immer beschichtet hast (Farbe, gummiert, Unterbodenschutz, ...), ist diese unter Umständen nicht mehr möglich. Ich denke, du solltest bei einer Stelle fragen, die diese 10 jährige Prüfung durchführt.

    2. Angeblich fallen 1/3 der Tanks durch, vermutlich wegen gefundener Korrosion und nicht, weil es sie bei der Druckprüfung zerlegt hat. Die Kosten hast du aber in jedem Fall (um die 200,-€ ohne Montage). Solltest du also sowieso irgend etwas in Zusammenhang mit deinem Tank ändern wollen ... Neue Tanks brauchen bei entsprechendem Rostschutz die 10 Jahresprüfung nicht mehr. Hängt jetzt davon ab, wann deine 10 Jahres-Prüfung ist und wie der Zustand des Tanks ist. Dann wäre weiter zu überlegen, ob du den Tank "streichst", wenn er zur Prüfung sowieso ausgebaut ist.
    Und in jedem Falle würde ich den Zustand des Tanks während der "Streichung" dokumentieren, schon um zu beweisen, das man nichts kaschieren wollte.
    Gruss Restler

  • Langzeitprojekt Viktor ( insolito )

    • restler
    • 20. April 2016 um 23:12

    Hi Stefan,
    Optimal ausgenutzt und optisch nirgends versperrt. Das mit der Universal-Mehrzwecktür wird vermutlich ein wenig tricky. Aber das hat dich ja noch nie abgeschreckt, eher das Gegenteil.
    Nett fand ich, dass du extra den Toilettensitz hoch geklappt hast, damit wir alle erkennen können, dass es natürlich wieder eine Trenntoilette werden wird :lol: .
    Deine Fahrzeugneubaufrequenz ist wirklich beeindruckend. Wird bestimmt wieder interessant, das Entstehen zu verfolgen.
    Gruß Restler

  • Großes Fahrwerksproblem bei T5 4Motion Doka mit Wohnkabine

    • restler
    • 16. April 2016 um 18:42
    Zitat von olisyncro

    Da kommt doch einiges zusammen, was ich nochmal ausprobieren werde.

    Und jetzt ein laaanges Gedicht.
    Hallo Oliver
    Ein Forum (besonders dieses) ist Spitze, wenn man Gedanken oder Erfahrungen anderer sammeln möchte. Es bietet aber auch die Gefahr, dass man in Richtung Holzweg los marschiert. Lauf nur nicht jedem Gedankenanstoß nach. Sonst müsstest du jetzt schrotflintenmäßig zur Probe z.B. deinen Rahmen verstärken, Bauschaum unter deinen Alkoven spritzen, oder mal deine Vorderachse weicher machen :lol: . Beim Einsatz von Bauschaum rate ich sowieso zur Vorsicht, damit kannst du einiges zerstören, wenn du es "geschickt" anstellst.
    Was ich mit Holzweg meine, will ich erklären. Du sagst, das Fahrzeug bewegt sich nicht, wenn du auf der vorderen Stoßstange stehst. Ein Nächster berichtet Vorkommnisse mit lebensgefährlich zu harten Fahrwerken und ein Dritter sagt, was soll an der Vorderachse auch schwingen, wenn die Kabine doch hinten drauf ist. Und schon ist die Vorderachse als Ursache abgemeldet oder wird weicher gemacht.
    Abgesehen davon, dass das Fahrzeug sich vermutlich anders bewegt, wenn du morgens nach einer kalten Nacht auf der Stossstange herum hüpfst (kalte Lager, Stoßdämpfer, Reifen, Gummibälge usw) oder nach einer ausgiebigen Probefahrt, spielt das in diesem Fall keine so wichtige Rolle. Dein Fahrzeug nickt bei hoher Geschwindigkeit und nicht im Stand!
    Ich spinne jetzt mal was zusammen:
    Bei hoher Geschwindigkeit powerst du fast mit deiner gesamten Motorleistung gegen eine "Staudruckwand". Dieser Staudruck (vielleicht 250 oder 300 kg?) möchte dir dein Fahrzeug vorne vielleicht 4 cm anheben. Du hast aber viel Knete dafür bezahlt, dass dein System das verhindert (ich habe nicht nach deinem Fahrwerk gegoogelt, aber ich nehme das mal an). Es wird also brav versuchen, die Vorderachse 4 cm ab zu senken, macht also die Feder weicher. Solltest du ein Luxusfahrwerk besitzen, dass manuell oder gar automatisch geschwindigkeitsabhängig das Fahrzeug ab senken kann, z.B. um 3 cm, dann nimmt das System noch einmal Druck aus den Bälgen. Weißt du überhaupt, ob das Federungssystem 7 cm weit ab senken kann? Abhängig vom Druck und der Höhe der Federbälge in der "Grundstellung" und dem Auftrieb ist im Extremfall sogar denkbar, dass du bei sehr hoher Geschwindigkeit nahezu ohne Druck in den Bälgen fährst, also quasi OHNE Feder! Da nützt es wenig, wenn du im Stand eine harte Feder hast.
    Das war jetzt nur mal so hingesponnen. Sollte natürlich nicht sein, aber weißt du das?

    Im Moment schätze ich deine Situation folgender maßen ein.
    Die Ünterstützung durch den Einbauer / Hersteller gestaltet sich nicht optimal und schließt weiteren Ärger nicht aus. Um gegenüber ihm argumentieren zu können, solltest du Fakten liefern können.
    Du willst das Fahrwerk eigentlich behalten, allerdings nicht mit dem Risiko, in bestimmten Situationen das Gas weg nehmen zu müssen. Sonst hättest du es dir nicht gekauft. Den Rückbauaufwand möchtest du dir natürlich ebenfalls ersparen.
    Und überhaupt nervt es, wenn man solch ein blödes Problem an der Backe hat.

    Ich kann dir nur sagen, was ICH in diesem Fall machen würde. Meiner Meinung nach hilft hier nur systematisches Vorgehen. Ich bin Jahrzehnte lang solchen (oder ähnlichen) Phänomenen hinterher gelaufen (und habe sogar Geld dafür bekommen :D ). Manche Dinge kann man wegen des zu großen Aufwands als Privatmann nicht auf die Reihe bekommen, dazu zähle ich dein Problem aber (noch :wink: ) nicht.
    Man bräuchte folgendes
    - Einen (langen) Tag oder ein Wochenende an der Strecke, an der das Aufschaukeln deutlich auf tritt. Und wenn das 300 km weit auf dem Weg zum Fehntjer entfernt ist, dann ist es eben so.
    - Die Möglichkeit, die Kabine abzunehmen (sollte funktionieren).
    - Mindestens das Leergewicht der Kabine in Sandsäcken (300 kg hast du ja schon) und die Möglichkeit, diese auf dem Rahmen / der Ladefläche zu befestigen.
    - Einen 12V-Kompressor, billig genügt; manuellen Luftdruckprüfer; eine Rolle Tape (braucht man immer!); etwas dicke Pappe (z.B. zum Spoiler oder Halter basteln); vielleicht etwas Knetmasse, um Bewegungen der Kabine zu "messen" oder eine Alternative; Luxus: kleinen Werkstattwagenheber, um evtl an den Wegsensoren fummeln zu können (falls es dort überhaupt etwas einzustellen gibt)
    - Wichtig: Grundkenntnisse über die Arbeitsweise des Luftfedersystems:
    Wann macht das System was?
    Sind außer Wegsensoren auch Drucksensoren verbaut, wäre der Druck evtl. während der Fahrt zu beobachten (dann könnte der Service noch eimal aktiv werden)?
    Kann der Druck über die Notbefüllung nur erhöht oder auch gesenkt und somit auch gemessen werden?
    Gibt es eine Hauptsicherung für die Fahrwerkelektronik?
    Was passiert, wenn man die Hauptsicherung zieht? Ich vermute, dann werden die Drücke ein gefroren, und es wird lediglich ein Fehler ab gelegt. Es wird kaum einen "aktiven Notlauf" geben. Man könnte dann die Sicherung bei hoher Geschwindigkeit ziehen (einfach einen Schalter da zwischen) und später im Stand die Balgdrücke messen, die bei hoher Geschwindigkeit herrschten.
    Haben die Bälge einen inneren Anschlagpuffer für den Fall des Druckverlustes?
    Funktioniert das System wieder normal, wenn die Sicherung ein gesteckt (der Schalter wieder betätigt) wird?
    - Hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, eine (oder 2) Actioncam(s).
    - Zwingend notwendig: Eine sinnvolle Planung der Versuchsreihenfolge zwecks eindeutiger Rückschlüsse.

    Nach dem (langen) Arbeitstag und ein bis 2 verfahrenen Tankfüllungen sollte man wesentlich schlauer sein und wissen, welche Komponenten mit welchem Anteil an der Nickerei beteiligt sind.
    Dann geht es natürlich ans Abstellen der Ursachen, allerdings halbwegs gezielt.
    Da das Ganze ja doch ziemlich komplex ist, glaube ich nicht, dass ich sonst in absehbarer Zeit zu einem vergleichbaren Ergebnis kommen würde.
    Aber ich weiß auch folgendes: Du bist nicht ich, und vielleicht willst du dich auf "so einen Sch..önen Plan" gar nicht ein lassen.
    Ungefragte Grüße und in jedem Fall viel Erfolg
    Restler


    Es gab Mitglieder, die Ich habe Jahrzehnte

  • Biete Gas, Schneekette

    • restler
    • 15. April 2016 um 21:46

    Hallo Leute

    Vielleicht hat jemand Interesse an


    - GasTANKflasche von Alugas, 11 kg, gekauft im letzten Herbst, war weder eingebaut noch gefüllt. Ohne Adapter oder weiteres Zubehör, 250,- €

    - Gasflasche 5 kg, Stahl, alt (beim Tauschen alter Flaschen hatte ich allerdings noch nie Probleme), gefüllt, 25,- €

    - Schneeketten RUD-MATIC, für 195/75R16 und vergleichbare (185/75r17, 175/75R17, 205/70R16, usw.), uralt, nie gefahren, nicht verrostet, 30,- €


    Es würde sich anbieten, diese Teile mit nach Bodenheim zu bringen.

    Gruß Restler

  • Großes Fahrwerksproblem bei T5 4Motion Doka mit Wohnkabine

    • restler
    • 15. April 2016 um 08:25

    Hallo Oliver
    Nachtrag:

    Zitat von restler

    Die HA ist jetzt aber 40% schwerer als ohne Kabine und die Feder vermutlich im gleichen Maße härter

    War wohl schon spät, als ich das geschrieben habe. Aber die Schätzung zu der geänderten Federhärte ist so untertrieben, dass man sie auch als falsch bezeichnen könnte. Daher eine Korrektur.
    Ich glaube, von den 400 kg der Kabine bleiben eher 350 kg auf der HA. Das wäre dann eine Achslast ohne Kabine von 1350/650 kg, mit Kabine von 1400/1000 kg. Als erstes müssen wir natürlich alle Gewichte abziehen, die nicht auf der Feder lasten. Da schätz ich mal vorsichtig mindestens 150 kg (Räder, Federung, HA-Getriebe, Achsteile, ...). Bleiben also an der HA für jede Feder (650-150)/2= schlappe 250 kg. Da hast du schon mit sehr wenig Luft in den Bälgen herum fahren können. Vermutlich war die Feder so weich, dass du Plattenstöße an der HA gar nicht wahr genommen hast.
    Mit Kabine hast du nun pro Feder (1000-150)/2=425 kg. Die Federhärte hätte sich also theoretisch um ca 70 % (!) erhöhen müssen. Ob sie sich aber über der Achslastverteilung halbwegs linear verändert, hängt sehr stark vom Einbau ab.
    Kannst du irgendwo die Drücke in den Bälgen ablesen?
    Als erstes bin ich aber gespannt auf die Fahrt ohne Kabine (aber mit Ersatzgewicht), ist glaube ich der geringste Aufwand. Vorausgesetzt, deine geeignete Fahrstrecke befindet sich in akzeptabler Nähe. Und wenn der "Einbauer" das Fahrverhalten auf die Kabine schiebt, müsstest du ihm gegenüber sowieso argumentieren können.
    Gruß Restler

  • Großes Fahrwerksproblem bei T5 4Motion Doka mit Wohnkabine

    • restler
    • 14. April 2016 um 23:52

    Hallo Oli
    genauso, wie Picco davon überzeugt ist, dass die Aerodynamik der Hauptübeltäter ist, genauso bin ich vom Gegenteil überzeugt (hilft dir natürlich nicht weiter). Wenn ich mir deine Kabine an schaue, dann wirst du immer Staudruck in deinem Zwischenraum über der Kabine haben. Deine Alkovenform hat oben vermutlich leichte Ablösung und quasi ein Flügelprofil. Aber was solls? Jedes Fahrzeug hat bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten verschiedene Cw-Werte, das wirkt sich halt auf die Achslasten aus, wirkt aber nicht anders als eine etwas andere Beladung. Das permanente "Umklappen" der Stömung, dann auch noch immer mit konstanter Nickfrequenz, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich. Aber nichts ist unmöglich.
    Wenn du die Aerodynamik sicher aus schließen willst, musst du die Kabine absatteln und mit Kabinen-Ersatzgewicht deine Versuchsfahrten durchführen. Diskutiererei hilft diesbezüglich nicht weiter.

    Zwischenfrage: Tritt die Nickerei nur bei Straßenanregung durch die Beton-Stoßfugen oder auch auf glatter Fahrbahn auf?

    Weitere Frage: Du schreibst, die Fahrerei sei "wenig rückenschonend" gewesen. Das hört sich nach durch die Plattenstöße verursachten durchgeleiteten "Stößen" an, die dann auch wesentlich von Reifendimension und Luftdruck abhängen. Während des eigentlichen Federvorgangs (also Federbewegungen im Bereich von mehreren Zentimetern) spielen die Reifen in deiner Dimension eine untergeordnete Rolle.

    Zu den Nickbewegungen
    Es gibt unterschiedliches Nicken. Angenommen, deine VA hätte eine sehr harte Federung, die HA eine sehr weiche, dann würde dein Fahrzeug um die VA nicken. Wäre es anders herum, dann würde es um die HA nicken. In der Praxis ist das nicht immer so zweifelsfrei auseinander zu halten.

    Das Fahrzeugnicken ist letztendlich davon abhängig, ob Federung und Dämpfung an den beiden Achsen zur Achslastverteilung im richtigen Verhältnis stehen. Deine Luftfederung wird bei höherer Achslast automatisch härter, die Dämpfer sind natürlich nur für einen gewissen Gewichtsbereich optimiert (leer oder voll oder dazwischen).

    Ohne Kabine hattest du etwa eine Achslastverteilung von 1300/700 kg, jetzt hast du 1400/1000. Ich kenne dein Federungssystem nicht und noch weniger die Programmierung. Ich vermute, es wird über 4 Sensoren schlicht eine vorgegebene Höhe (mit gewisser Verzögerung!) durch Veränderung des Druckes in den 4 Federbälgen nach justiert. Wenn der Monteur aber bereits eine Softwarevariante mitgebracht hat, dann müsste man dort eigentlich auch suchen :roll:. Würde mich an deiner Stelle interessieren, an welchen Parametern mit solchen "Reparatur-Sofwareständen" experimentiert werden soll und wie viele es davon bereits gibt?
    Ohne Kabine hattest du kein Nicken?! Die HA ist jetzt aber 40% schwerer als ohne Kabine und die Feder vermutlich im gleichen Maße härter (und das wird nach dem Ausbau noch mehr). Könnte es nicht sein, dass dein Fahrzeug jetzt um die HA nickt, weil die VA im Vergleich zur HA jetzt zu weich ist, und du z.B härtere Dämpfer in die VA schrauben müsstest?
    Aber am sichersten wäre zunächst der Aerodynamik-Versuch ohne Kabine. 300 kg Sandsäcke hast du ja schon.
    Soweit mal meine Gedanken zu dem Thema.
    Gruß Restler

  • Solaranlage effektiver mit Lithium-Akkus?

    • restler
    • 4. April 2016 um 22:57

    Hi ufi

    Zitat von ufi987

    Ich würde gerne ein paar Worte zur Leistung von Photovoltaikmodulen los werden...

    Ja, du hast recht, viele Leute gehen vermutlich von zu hohen Erträgen aus oder haben Werte im Kopf, die eigentlich Ausnahmen waren. Ich hatte das hier mal etwas genauer betrachtet. Vorgehensweise: Checken, ob alles halbwegss optimiert ist und Konsequenz daraus, falls es so ist: Zwischendurch auch mal mit dem zufrieden sein, was man hat :D .
    Unten der letzte Beitrag auf der Seite. Damals hatte ich gerechnet mit 10% Ladewirkungsgrad (Angabe von Victron für den Batteriecomputer). Mit 20% wäre es eine Punktlandung direkt in der Wirklichkeit geworden 8) .
    http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…&p=91859#p91859
    Gruß Restler

  • Ausbau Unsinn Anhänger

    • restler
    • 25. März 2016 um 20:23

    Hallo Dirk
    Ruf mal hier an und frag nach dem "System 10000".
    http://www.kiko-technik.de/datenschutz.html
    Das ist ein recht umfangreiches Schalterprogramm, vergleichbar mit ansprechenden Haushaltsschaltern und -Dosen, nur eben im Schrumpfformat. Es gab sogar verschiedene Farben. Die Preise sind auch im Rahmen. Allerdings haben sie ihre Website geändert, und da habe ich auf die Schnelle gerade nichts erkennen können.
    Ich sehe gerade, auf Hood bieten sie etwas daraus an.
    https://www.hood.de/i/steckdosen-s…0--35853976.htm
    Gruß Restler

  • Solaranlage effektiver mit Lithium-Akkus?

    • restler
    • 24. März 2016 um 00:23

    Ich denke, mittlerweile habe ich auf Grund einiger Beiträge begriffen, wie die Empfehlungen im Netz entstanden sind, die Solarfläche ohne Einbuße an Ertrag verkleinern zu können. Egal ob man von Blei auf Lithium um steigt oder ob man von vorn herein mit Lithium plant. 3 Dinge sollte man berücksichtigen.

    1. Nutzerverhalten: Da der Lithiumakku schneller geladen wird, sind kürzere Ladezeiten (z.B. von der Lichtmaschine) ausreichend. Anschließend muss die Solaranlage nicht mehr so viel "auffüllen". Das hat natürlich nur indirekt mit der Solaranlage zu tun und spielt bei längeren Standzeiten überhaupt keine Rolle.

    2. Tatsächlich verbautes Verhältnis der installierten PV-Leistung zur installierten Bleiakkukapazität: Habe ich ein Riesenkraftwerk auf dem Dach und eine kleine Akkukapazität, so wird der Bleiakku relativ früh den zur Verfügung stehenden Solarstrom "verweigern", weil er schon früh aufgrund seines gestiegenen Innenwiderstandes nur noch begrenzt Strom aufnehmen kann. Ein Großteil des Solarstroms würde dann verschenkt.
    Ist aber nur ein kleines Panel auf dem Dach und der Bleiakku relativ groß, spielt auch dieser Aspekt kaum eine Rolle. Der große Akku könnte dann fast bis zur vollständigen Ladung den kompletten Strom aufnehmen. Verschenkt würde also kaum etwas.

    3. Ladewirkungsgrad: Wieviel Strom kann ich wieder aus dem Akku raus holen, wenn ich 100% rein gesteckt habe. Das hatte wohl auch ufi gemeint, als er von 25 bis 30% "Verlust" der Bleibatterien geschrieben hatte. Hatte ich zunächst nicht so verstanden, denn als Ladewirgungsgrad für Bleiakkus schwirren ganz unterschiedliche Angaben im Netz herum. Z.B. Ufi: 70 -75%, Wikipedia: 83 - 95%. Eine österreichische Seite, die Akkutechnik erklärt, spricht von 60(!) - 70 %. Und dann habe ich noch eine interessante Seite gefunden. Unter dem Titel "Zugriff auf 1 Million Fakten" wurde dort für den Ladewirkungsgrad 65 -90 % an gegeben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es sich um eine kommerzielle Seite handelt, die Angaben im Internet STATISTISCH aus wertet. So schaft man "Fakten". Bedeutet also nichts anderes, als dass beliebige Quellen im Netz Werte zwischen 65 und 90 % an gegeben haben :roll: .
    Der Wert, den ich bisher angenommen hatte, war der von Victron, denn die sollten ihn doch eigentlich kennen. Victron empfiehlt in der Gebrauchsanweisung für ihren Batteriecomputer für neue Bleibatterien eine Einstellung von 90(!) %. Und jetzt kann jeder glauben, was er möchte. Der Ladewirkungsgrad für Lithiumakkus soll zwischen 92 und 95 % liegen.
    Das heißt, obwohl ich theoretisch auf meinem Batteriecomputer bei angeschlossenem Bleiakku ODER angeschlossenem Lithiumakku identische Einspeisewerte ablesen würde, könnte ich aus dem Bleiakku weniger wieder raus holen.

    Und das alles würde tatsächlich bedeuten, man könnte seine Solarfläche bei Umstellung auf Lithiumakkus tatsächlich ohne Ertragseinbuße verkleinern (je nach individuellen Gegebenheiten). Nachdem aber (insbesondere in Übergangszeiten und im Winter) aus den Solarmodulen in der Regel weit weniger Ertrag kommt, als man sich zu Beginn erhofft hat, stellt sich die Frage: Wer will das schon :D ?
    Gruß Restler

  • Solaranlage effektiver mit Lithium-Akkus?

    • restler
    • 22. März 2016 um 13:24

    nur @ wiru

    Zitat von wiru

    Sorry restler, verstehe deine Kritik nicht. Wenn du meinen Beitrag nicht lesen magst oder nicht glaubst, ok. Aber dann sag bitte, was daran nicht stimmt...wahrscheinlich hast mich sowieso verwechselt, weil ich nix doppelt gepostet hab und weder Werbung für irgendwas mach (wie z.B. ufi) noch mich in irgendwas verbissen hab. Und konkret: das Bleibatterien nicht schnellladefähig sind, LiFeYPo aber schon, ist keine Behauptung von mir, sondern Allgemeingut, 10c hin oder her...und noch was (bin Elektrotechniker, das packt mich bei der Ehre!): der Laderegler sorgt zusammen mit dem Innenwiderstand der Batterie für den richtigen Ladestrom, der wird sehr wohl geregelt. Nur eine konstantspannungsquelle (billig-ladegeräte) würde den Ladestrom nur über den Innenwiderstand der Batterie Regeln. Ein 180€ Mppt-regler, der die Zellenspannung auf Ladespannung transformieren kann, kann natürlich auch den Ladestrom und die Ladespannung je nach Batterie Typ regeln. Und jetzt bin ich beleidigt raus aus dem Thread!
    Gruß, Willi

    Hallo Willi,
    Ich möchte dich gerne wieder bei der Diskussion dabei haben.
    Mir war nicht bewusst, dass ich dich mit irgendetwas beleidigt hätte. Weder habe ich dich verwechselt, noch wollte ich dich kritisieren. Und bei der Ehre packen wollte ich dich schon erst recht nicht. Was hätte ich davon? Vielleicht habe ich irgend eine deiner Aussagen falsch interpretiert, vielleicht auch oder zusätzlich auch anders herum. Tut mir leid, dass ich dich vergrault habe.

    Diese "Kritik an deinen Aussagen", wie du es nennst, sollte rein sachlich sein. Im Gegenteil, ich weiß, dass du mit der Anschaffung eines Lithiumakkus liebäugelst. Und das ist ja immerhin ein erheblicher (finanzieller und umbautechnischer) Aufwand. Ich hatte den Eindruck (vielleicht Fehlinterpretation), dass deine Einschätzung einiger technischer Gegebenheiten sich von meinen unterscheidet und du vielleicht in Bezug auf deine anstehenden Lithiumakkus noch Korrekturen ins Auge fassen könntest (Kapazität oder was auch immer).

    Du hattest bereits zweimal erwähnt, dass es dir nicht gefällt, deine Bleiakkus mit mehr Strom als dem Zehntel ihrer Kapazität zu laden (also bei 100 Ah mit mehr als 10 A). Das schien mir EIN Grund dafür, dass dir ein Lithiumakku lieber ist (ich weiß, es gibt noch einige weitere mögliche Gründe). Überall steht geschrieben, dass sei für den Bleiakku nicht gesund. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ICH das für relativ halte und nicht wirklich weiß, was das nun echt bewirkt. Denn wie bereits erwähnt, werden in jedem Winter viele viele tausend stark entladene PKW-Bleiakkus von der Lichtmaschine mit mehr als dem Zehntel geladen.

    Der zweite Punkt war, dass du bereits zweimal eine "Abschaltung des Ladestroms durch den Regler" erwähnt hattest oder ich es zumindest so auf gefasst hatte. Meine Reaktion darauf war: Es gibt keine Abschaltung des Ladestroms durch den Regler, weder durch den Regler der Lima noch durch den Solarregler. Es gibt selbst bei Mppt-Reglern lediglich eine Regelung der Spannung, die abhängig von der vom voreingestellten Batterietyp ist. Und dann gibt es (bei meinem z.B.) evtl. noch einen Zeitfaktor, der nach mehreren Stunden zuschlägt. Die geregelten Spannungswerte kann man noch um maximal 0,4 V durch den Einsatz eines Temperatursensors verändern.
    Der Strom, der der Batterie vom Regler angeboten wird, ist immer der maximal mögliche. Er wird nur durch die Aufnahmefähigleit des angeschlossenen Akkus "geregelt". Aber sicher wusstest du das alles und hast es als ehrenrührig angesehen, dass ich solche Banalitäten schreibe.
    Es wird allerdings in Foren immer wieder vor kommen, dass Dinge geschrieben werden, die andere bereis wissen. Da kann ich auch bei mir für nichts garantieren.
    Wie das allerdings bei Ladereglern für Lithiumbatterien ist, keine Ahnung. Da ist die Abhängigkeit der Spannung vom Ladezustand der Batterien wohl etwas "kritischer". Ich vermute mal, da müsste ein separates BMS her. Aber wie gesagt, keine Ahnung.

    Der dritte Punkt war, dass du deine Hoffnung ausgedrückt hast, dass du im Winter mit 22 A Solar deinen (leeren) Lithiumakku in spe in weniger als 5 Stunden voll bekommst. Das habe ich bezweifelt, und tue das immer noch.
    Du hast 265 Wp auf dem Dach. Das sind rechnerisch bei 12 V um die 22 A. Unter Laborbedingungen! Bei flach montierten Modulen wirst du die natürlich (bei weitem) nicht erreichen. Und schon zweimal nicht über 5 Stunden hinweg. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und schätze maximal die Hälfte.

    Wenn ich so etwas schreibe, doch dann nicht, weil ich dich "kritisieren" will. Ich denke mir dabei, du gehst bei der Dimensionierung deiner (zukünftigen) Anlage von bestimmten Voraussetzungen aus. Und ich war der Meinung, diese ist etwas daneben. Ich hatte eher gedacht, das sei in deinem Sinne...
    Also, Fazit dieses (viel zu langen) Beitrags: Bitte den "Beleidigtenfaktor" nullen, und hier wieder mitmachen, als ob nichts gewesen sei. War ja auch eigentlich nicht :D .
    Versöhnliche Grüße
    Restler

  • Solaranlage effektiver mit Lithium-Akkus?

    • restler
    • 20. März 2016 um 20:39
    Zitat von wiru

    Bei richtiger Sonneneinstrahlung müsste allerdings mein Regler ziemlich früh abschalten, weil die (noch verbaute, LiFeYPo steht schon auf der Wunschliste) Bleibatterie mit 100Ah ja nicht sehr viel mehr als 10A Ladestrom abbekommen soll...

    Hallo Wiru, freut mich, wenn du dich gerade über deine Solaranlage freust. Ich vermute allerdings, du hast eine etwas falsche Vorstellung von deiner Anlage, denn du schreibst das bereits zum zweiten mal. Dein Solarregler schaltet nie den Strom ab oder regelt ihn runter. Weder bei Bleiakkus noch bei Lithium! Das regelt der Bleiklotz von ganz allein. Je voller er geladen ist, desto weniger Strom nimmt er wegen seines steigenden Widerstandes auf. Und wenn dein Bleiakku heute 12,4 Volt hatte, dann hätte er vielleicht (geschätzt) 3 A geschluckt, auch wenn ihm deine Panels 20 A hätten aufdrängen wollen.

    Desweiteren hast du dich scheinbar in den Ladestrom "nicht mit mehr als C10 laden", also mit dem Zehntel des Batteriewertes, verbissen. Auch diese Daumenregel scheint mir kein Dogma. In jedem Winterhalbjahr fahren hunderttausende Fahrzeuge mit stark entladener Batterie herum. Und JEDE dieser stark entladenen Batterien wird nach dem Start mit mehr als dem Zehntel ihres Nennwertes geladen, denn die Lichtmaschine bietet es ja an. Das ist praktisch der Normalzustand. Und der Akku nimmt sich so viel, wie er auf Grund seiner Entladung nehmen kann. Das wird dann eben langsam wieder weniger, wenn das Fahrzeug länger fährt. Und was können wir daraus jetzt für Schlüsse ziehen???

    Zitat von wiru

    ...die maximal möglichen 22 A würden dann die LiFeYPo-Batterie gleicher Größe in nicht mal 5h komplett befüllen...das reicht auch im Winter...

    Theoretisch richtig. Allerdings glaube ich nicht, dass du im Winter 22 A ernten wirst. Ich wünsche es dir, aber ich glaube es nicht.
    Könnte es vielleicht sogar sein, dass dein Bleiakku im Winter so leer würde, dass er ALLE A nimmt, die deine Solaranlage ihm bieten kann?

    Eigentlich wollte ich in DIESEM Thread ja nur verstehen lernen, warum man seine Solaranlage (stark) reduzieren kann, wenn man auf Lithiumakkus um stellt. Unabhängig davon, was ich bei meiner Anlage für Werte habe. Angeblich soll das ja eine allgemeingültige Regel sein.
    Campo meinte ja, da spielt die Werbung eine Rolle, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
    Gruß Restler

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • restler
    • 20. März 2016 um 11:28

    Tja, die Umweltverschmutzung ...
    In Deutschland seit über 10 Jahren und mittlerweile in der gesamten EU wandert kein Hausmüll mehr unverbrannt auf eine Deponie. Alle Hundemülltüten und ebenso die Kubikkilometer an Windeln von Jung und Alt dienen der Strom- und Wärmeerzeugung.

    Und was die Medikamentenrückstände betrifft, halte ich die Entsorgung im Erdreich immer noch für umweltfreundlicher als im Abwasser.
    Gifte und Rückstände von Antibabypillen, Antibiotika, Antidepressiva usw. werden in Kläranlagen keineswegs zu 100% ab gebaut. Da sind sie dann aber bereits nach wie vor "zur weiteren Verwendung" im Wasser. Genau so wie die Rückstände von Herstellung (und Verwendung) von Kunststoffen, die wohl keinen geringen Einfluss auf Verweiblichung und Zeugungsfähigkeit (mindestens von Fischen) haben sollen.

    Nach neuesten Erkenntnissen ist der Abbau dieser Rückstände im (gesunden) Erdreich wohl nicht uneffektiver, denn es finden sich unter den zigtausend Bakterienstämmen scheinbar immer irgendwelche Spezialisten, die alle möglichen Stoffe zersetzen. Ist wohl nur nicht so einfach (und billig), das zu untersuchen.
    Immerhin sollen wir im Darm bereits um die 1000 (!) verschiedene Bakteriensorten beherbergen. Womit wir wieder nahe beim Thema wären.

    Ich denke jedenfalls, dass die Verwendung einer Kassettentoilette, mal abgesehen von den grundsätzlichen Nachteilen, bezüglich der Umweltverträglichkeit einsam an erster Stelle steht, gefolgt von der "zivilisierten" Wasserspültoilette zu Hause.
    Aber wer möchte sich schon konkret Gedanken über diesen ganzen Scheiß machen, wenn er nicht als Womo-Fahrer quasi dazu gezwungen wird?
    Gruß Restler

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