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Beiträge von lu-ke

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • lu-ke
    • 14. Mai 2011 um 22:24

    Hallo Sönke.

    Was Du da geschrieben hattest, ist hochinteressant: "Wir dachten auch, wir müssten die Dachschale festzurren auf Piste, sie rührt sich aber keinen Millimeter, die Hydraulikzylinder (obwohl nur Einweg) und das Gewicht/Reibung halten sie fest. Spezielle Federn haben wir meiner Kenntnis nach nicht in den Zylindern."

    Ich versteh's doch richtig: Weder lupft es den Dachdeckel während (Offroad)Fahrt aus seinem abgesenkten Zustand hoch, noch rutscht er nennenswert auf der Dichtung horizontal hin- und her. Obwohl vom Aufbau her Deckel und Kabinenunterteil ja einen Gleitspalt haben (wäre bei uns etwa 1,5cm). Du hattest nichts von einer zusätzlichen Fixierung, z. B. einem Zapfensystem oä, geschrieben. Die umlaufenden Dichtungen könnten das Hin- und Herrutschen aber teilweise abfangen? Ich dachte, Du hattest das Dichtsystem schon mal erläutert, kanns aber partout nicht mehr finden -> Bitte um Link (oder kurze Beschreibung) -> Vielen Dank.

    Mit euren so schönen Reisebildern und Bericht vor Augen hat das Hubdachsystem eurerer Ausführung auf jeden Fall dann wohl den Härte- und Praxistest voll bestanden!! Macht mir zusätzlichen Mut fürs eigene Projekt :) ...

    Gruß Lutz.

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • lu-ke
    • 10. Mai 2011 um 15:21

    Hallo miteinander.

    Uiih, unser etwas verlängerter Bodenheim-Trip hat ja gleich eine Menge nützlicher Gedanken angehäuft. Deshalb mein Beitrag leider etwas länglich :-[ ...

    Sönke, euer schönes Mobil habe ich schon lange bewundert und Anregungen daraus gewonnen :) Da ich mir gerade unser Hubsystem überlege, eine Frage: Du hast die Hydraulik von Bansbach. Ist das eigentlich schon das System mit Gasrückzugsfeder? Hintergrund: ich möchte auf eine Extra-Zuhaltung im abgesenkten Zustand, also auch während der Fahrt, verzichten. Also, nach dem Absenken und vor dem Hochfahren (elektrisch!) wären keine Handgriffe zu machen, oder sie eben auch zu vergessen ... - Die Toilette etc. im Eingangsbereich gefällt uns persönlich nicht so gut: einmal wegen der Blockierung (siehe Andreas), aber auch, weil wir so wenig wie möglich Abstand zwischen Draußen und Drinnen haben wollen - "verdorben" durch die große Schiebetür bei unserm jetzigen LT.

    Thomas, über ein anderes Aufstelldach-Prinzip haben wir uns im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht. Entscheidend war letztendlich: es soll ihm aufgestellten Zustand eine ganz "normale" Kabine abgeben.

    Andreas, ich glaube, dass beantwortet auch zum Teil deine Frage, das Hubdach soll in erster Linie eine richtig gemütliche Stehhöhe erzeugen. Vielleicht ist noch Platz für eine Art Notbett oberhalb des Festbetts, mal sehen. Unsere Kabine (mit „lose“ aufgelegten Deckel) bekommen wir von Mabu. Das Fahrgestell ist ein Sprinter 4x4 2005 mit mittlerem Radstand, also noch etwas fernreisetauglicher als die neueren Modelle. Durch Partikelfilter-Nachrüstung hat er die grüne Plakette. Wer weiß, vielleicht setze ich die alten Abgasrohre wieder ein, wenn es auf große Reise geht ;)

    Kabinentür und Trittkasten hängen, wie ihr ja auch schreibt, eng zusammen, die verschiedenen Lösungen haben Vor- und Nachteile. So ein Nachbau in 1:1 ist da eine gute Sache. Damit die Tür im aufgestellten Zustand eine vernünftige Höhe hat (circa 180 cm), deckt sie den Trittkasten nach außen hin mit ab. Dadurch entsteht, Holger, leider das „unschöne Loch“ im Innenraum hinter dem Kocher. Da gibt's dann auch sicher eine Lösung, eure Ideen eingeschlossen.

    Für den abgesenkten Zustand haben wir anfangs auch an eine geteilte Kabinentür gedacht, wie du, Andreas. Bei der Dichtigkeit und Sicherheit gabs aber beim Kabinebauer Zurückhaltung. Jetzt soll es bei uns im Dachdeckel im Türbereich eine Klappe geben, die hochgeklappt bei Bedarf die Tür als Ganzes freigibt, freilich nur für einen Öffnungswinkel von etwas über 90°. Die Zuhaltung/Fixierung der Klappe erfolgte durch zwei Klappbeschläge (Selbstbau) am unteren Deckelrand. Wir haben ja die Hoffnung, dass das Hubdach innerhalb einer halben Minute rauf und runter fährt, die Klappe dadurch nur selten benutzt wird??!!

    Gruß Lutz

  • 10. Leerkabinen-Treffen vom 06.-08.05.2011 (Anmeldung)

    • lu-ke
    • 9. Mai 2011 um 23:20

    Ein so schönes intensives anregendes Treffen konnten wir uns als Neulinge vorher gar nicht vorstellen :) :) Herzlichen Dank an Wolfgang fürs Organisieren, und an alle anderen Aktiven und Vortragenden - und an alle, die so offen die Feinheiten und Pfiffigkeiten ihres Aufbaus vorzeigten.
    Lieber Gruß Ingrid und Lutz.

  • Faltbalg-Hubkabine

    • lu-ke
    • 5. Mai 2011 um 21:02

    Hallo Thomas,

    die Größe der Kabine war tatsächlich ein Thema zwischen uns - meiner Fahrensfrau und mir. Wesentlich größer als unser alter LT sollte das Auto nicht werden wegen der Stadttauglichkeit. Die Einschränkungen machen uns beiden nicht viel aus. Für die Diskussion des Projekts habe ich ein neues Thema geöffnet, dort auch den angedachten Grundriss eingestellt.

    Guckst Du bitte http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=17&t=5854

    Gruß Lutz

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • lu-ke
    • 5. Mai 2011 um 17:57

    Hallo,

    da sind ja einige von uns zur Zeit an einer Hubdachkabine dran. Wir haben eine kleinere Ausführung im Sinn. Planung, Lösungsideen und Fragen will ich mal vorstellen. Der ursprüngliche Gedanke eines Faltbalg-Hubachs hatte doch sehr viele Unsicherheiten, wie sich auch aus den kompetenten Diskussionsbeitragen von Euch ergab - habt vielen Dank. So sind wir denn ebenfallsbei einer Schachteldeckel-Lösung gelandet.

    Im Juni sollen wir das Fahrzeug mit montierter Kabine und "lose aufgelegtem" Deckel abholen können. Dann geht's richtig los. Hier mal unsere Grundrissidee. Im Moment bin ich mitten in der Planung des Hubsystems. Diskussionsstoff hat sich auch schon angesammelt - kommt demnächst.

    Wir freuen uns schon aufs Treffen. Gruß Lutz

    Bilder

    • Hubdach-BoxGrundriss.jpg
      • 234,28 kB
      • 1.755 × 1.294
  • Stromverbrauch von Relais

    • lu-ke
    • 2. Mai 2011 um 21:50

    Ja. Das würde ich auch so machen.

    Aber goob-Joerg hat doch wohl eine Parallelschaltung mit(!) Relais vor. Er schrieb weiter oben:

    ".... Das sind die Gründe, warum ich die Trennung nicht stur von D+ erledigen lassen möchte. Möchte am liebsten mit einem Schalter von innen drei Modi umschalten: Automatisch über D+, " "immer getrennt" und "immer verbunden". "Immer verbunden" bedeutet, das Relais verbraucht ein wenig Strom. Kam dann aber leider jetzt erst auf die Idee, den Modus "immer verbunden" über Plus von der Zündung zu schalten. Insofern hat sich ......"

    Holger, Dein "Nee .." versteh ich so: ein 70A-Relais ist dafür weit unterdimensioniert?

    Gruß Lutz.

  • Flohmarkt auf dem Leerkabinentreffen

    • lu-ke
    • 2. Mai 2011 um 21:32

    Hallo,

    nützliche Idee mit dem Flohmarkt :) Bringe mal mit:
    Ausstellfenster TB Kompakt 1100x450; Ausstell- und Festfenster je 610x489; 2 Leuchtstofflampen 12V-36W; Waschbecken 800x400; Rollo/FlieGi-Rahmen 500; ...

    Gruß Lutz.

  • Stromverbrauch von Relais

    • lu-ke
    • 2. Mai 2011 um 20:52

    Hallo Joerg, hallo zusammen,

    noch ein Nachtrag: Schalter mit 2 stromlosen Stellungen gibt es auch für 12 V und andere Niedrigspannungen. In der Hauselektrik heißen sie wie erwähnt Eltako, in den Katologen von Conrad oder Reichelt findet man sie unter "Stromstoß-Schalter/Relais" oder auch "Schrittschalter", oder auch "Bistabiles Relais", dann meist mit 2 Spulen. Schaltstrom m.W. leider nur 10A - 16A.

    Dann ist mir noch was nicht klar. Holger, mit dem Nato-Knochen - Handbetätigung! - zwei Batterien (auch) zum Motor-Anlassen parallel zu schalten, dürfte problemlos gehen.
    Aber müsste man für die ferngesteuerte oder automatische Parallelschaltung nicht ein Höchstleistungs-Relais mit 300A - 400A Schaltstrom nehmen? Oder halten Standard-Autorelais von z. B. 70A kurzzeitig den halben Anlasserstrom aus?

    Viele Grüße

    Lutz

  • Faltbalg-Hubkabine

    • lu-ke
    • 1. Mai 2011 um 03:27

    Hallo Andreas, hallo miteinander,

    da sind wir, wildwassermenne und ich, jetzt im gleichen Boot ;-). Das Faltbalg-Hubach hatte doch zu viele Unsicherheiten, so dass wir auch bei einer Schachteldeckel-Lösung gelandet sind.

    Im Juni sollen wir das Fahrzeug mit montierter Kabine und "lose aufgelegtem" Deckel abholen können. Dann geht's richtig los. Jetzt sind wir noch mitten in der Planung, die ich demnächst auch mal vorstellen will. Und Diskussionsstoff über Lösungsdetails hat sich auch schon angesammelt.

    Hier noch die letzten Informationen über die Faltbalg-Lösung, die sich aus den verschiedenen Herstellerkontakten ergeben haben: Ein umlaufender wasserdichter Faltbalg der Größe 350 x 220 cm aus 0,8 mm Lkw-Plane mit einem Hub von 50 cm und Faltenbreite 4 cm soll zwischen 1500 und 2000 € kosten. Erfahrungen mit der vorgesehenen Anwendung lägen allerdings nicht vor. Ein besser isolierendes Materials, wie Gewebe verstärktes Neopren oder PVC-Schaum in 3 bis 5 mm Stärke, könne "wahrscheinlich" ebenfalls verwendet werden, sei aber "deutlich" aufwändiger und wohl auch mit einigen Voruntersuchungen verbunden.

    Zusammenfassend kann man also bei einem Faltbalg-Hubdach keine kurzfristige, funktional sichere Lösung erwarten. Die Vorteile erscheinen mir aber immer noch beachtlich, so dass ein Fachmann mit Kompetenz und Werkstatt im Hintergrund die Idee weiterverfolgen könnte.

    Gruß Lutz.

  • Aufbau Bremach TGR. Expertenrat Gesucht

    • lu-ke
    • 28. April 2011 um 19:06

    Hallo, Conny und Ralf,

    auch von mir: Herzlich Willkommen im Forum und Glückwunsch zu eurem Basisfahrzeug - da steckt großes Potenzial drin. Stellt doch mal Bilder ein.

    Die Frage, ob man überhaupt einen Durchgang zwischen Fahrerhaus und Kabine haben sollte, würde ich klar mit Ja beantworten. Wie oft übernachtet man bei einem Sauwetter, oder an einer Stelle, wo massig Betrieb ist - und dann braucht man plötzlich irgendein Teil aus dem Fahrerhaus ... Oder man steht eingekeilt auf der Fähre: dann hat man eine Chance mehr, über das Fahrerhaus in die Kabine zu kommen. Oder eine Überraschungsabfahrt sichert einem noch ein bisschen (Rest)Nachtruhe. Unser krassestes Erlebnis: wach werden durch Steine werfende Jugendliche - wir haben danach auf dem Parkplatz der Polizeistation wunderbar ruhig geschlafen.

    Bei der Frage, wie man Kabine und Fahrerhaus technisch sinnvoll verbindet, sollte man auch den Kontakt zum Fahrzeughersteller und/oder professionellen Kabinenbauer suchen. Die Erfahrung bei unserem Sprinter ergab, dass die Fachleute in der Community eigentlich nahe legten, eine flexible Trennung vorzusehen, wie Ihr das bis jetzt auch vorhabt, und wogegen ja auch nichts einzuwenden ist - mit Ausnahme von Aufwand und Anfälligkeit. Wir sind dann aber der klaren Ansage von Daimler und Ormocar/Mabu gefolgt, der feste B-Säulen-Verbund stelle (beim Sprinter!) kein Problem dar. Und jetzt hoffen wir natürlich, dass das auch stimmt ....

    Gruß Lutz

  • Flohmarkt auf dem Leerkabinentreffen

    • lu-ke
    • 28. April 2011 um 17:25

    Hallo restler,

    hast Du vielleicht noch die beiden Wassertanks a 55 Liter vom vergangenen Nov? Hab Interesse...

    Gruß Lutz

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • lu-ke
    • 27. April 2011 um 01:56

    Hallo Jürgen, hallo Canoe,

    habe schon einige Mal eine Seilzug-Ratschwinde in sinnvollem Einsatz erlebt: kann in alle Richtungen ziehen, Platzbedarf, Gewicht und Preis sind überschaubar. Als Kompromiss würde ich 20m Stahlseil, koppelbar mit dem normalen Bergeseil nehmen - Albtraum, dass man in wunderbarer, aber einsamer Gegend ein schweres Fahrzeug, Traktor, Bulldozer sonst woher organisieren müsste. - Beim Reifenflicken waren schon mal die Vulkanisier-Schnüre, die mit der Ahle in das Reifenloch eingezogen werden, nicht dauerhaft dicht. Abhilfe, wenn der Reifen sonst noch ok ist: Schlauch in den Schlauchlosreifen einziehen oder auf der Innenseite des Reifens gegen das zugestopfte Loch einen LKW-Flicken kleben (lassen). Passender Schlauch oder wenigstens Flicken in die Ausrüstung?

    Gruß Lutz

  • 10. Leerkabinen-Treffen vom 06.-08.05.2011 (Anmeldung)

    • lu-ke
    • 25. April 2011 um 17:26

    Hallo Wolfgang,

    falls Du es noch berücksichtigen kannst:

    1 x Spanferkel, 1 x Backschinken.

    Gruß Lutz

  • 10. Leerkabinen-Treffen vom 06.-08.05.2011 (Anmeldung)

    • lu-ke
    • 18. April 2011 um 22:25

    Hallo,
    unsere erste Wahl wäre Backschinken. Halten aber auch beim Spanferkel mit - vom Biometzger.
    Gruß bis dann: Lutz.

  • Hubdachkabine Teil 4 - Dach

    • lu-ke
    • 20. März 2011 um 16:36

    Hallo Wolfgang.
    Große Mitfreude :D . Wie schön, wenn die theoretischen Überlegungen durch Deine Praxiserprobung widerlegt werden. Ich glaube, nach Sufu bist Du am weitesten fortgeschritten beim praktischen Einsatz von solchen selbsführenden Hydrauliken beim Dachanheben. Bin begierig auf die Fortschritte und Erkenntnisse bis zum Treffen. Weiter so schöne Erfolge!
    Gruß Lutz

  • Hubdachkabine Teil 4 - Dach

    • lu-ke
    • 17. März 2011 um 13:35

    Leerkabinen-Wofgang hat geschrieben:
    „Die Hubstützen sind nicht ganz perfekt parallel zueinander ausgerichtet, sie verkanten sich beim Einfahren. Auch vier Stunden Justiererei hat das Problem noch nicht enggültig gelöst: das Dach rutscht immer noch etwas auf den Stützen hin und her. GRRRR!!!!“


    Hallo Wolfgang.

    Der Hub hatte doch schon mal funktioniert?! Toll, nachahmenswert. Aber was ist da los jetzt, das sind ja sehr betrübliche Erfahrungen! Regen aber auch zu einigen Gedanken über die Auswahl des richtigen Hubsystems beziehungsweise dessen Verbauung an, die ich mal zur Diskussion stellen möchte. Du verwendest ja eine einfach wirkende Hydraulik. Der Hersteller – hier Ergo – tut nichts zur Sache, die Zahlen beziehen sich aber auf dessen Systeme.

    Verstehe ich Deine Schilderung richtig, so hat das „Verkanten“ 2 mögliche Ursachen: Querkraft und Biegemoment können zur Reibung in den Linearantrieben selbst führen, und/oder der Dachdeckel findet Widerstand am Kabinenunterteil, z. B. durch Schleifen der Dichtung oder des GFK-Materials, oder gar durch Festhängen. Beim Absenken muss dieser Widerstand fast ausschließlich durch das Gewicht des Dachdeckels überwunden werden, da trotz Abwärtskurbeln nur eine max. Rückstellkraft von 10 - 20 N je Zylinder entsteht (Vakuum gegen Normalluftdruck). An den Stellen, wo der Widerstand nicht überwunden wird, stoppte der entsprechende Zylinder und es entsteht beim Weiterkurbeln das erwähnte Vakuum. Das merkt man beim Betätigen der Handkurbel fast nicht, auch optisch ist es bei einem so großen System wohl nur selten erkennbar. Der Dachdeckel verzieht sich, es kommt zum „Verkanten“ bis hin zum Festsetzen des Deckels. Und die Gefahr entsteht, dass durch das Vakuum Luft in das Hydrauliksystem eindringt, mit der Folge aufwändiger Entlüftung.

    Ich würde daraus schließen, dass auf jeden Fall Querkraft und Biegemoment auf die Zylinder vermieden werden müssen. Wie Du auch, denke ich natürlich zuerst einmal an genaues Justieren. Aber wird das dauerhaft helfen? Wenn man die Zylinder am Kabinenunterteil und die Hubstempel am Dachdeckel jeweils fest montiert, werden die unterschiedlichen Temperaturausdehnungen und Kabinen-Verschränkungen - ich stelle mir da Werte im cm-Bereich(?) vor - immer für deutliche Querkräfte und Momente sorgen. Die stellen auch noch eine andere Gefahr dar: die max. zulässigen Werte sind relativ klein (450N bzw. 230Nm am Beispiel eines 400 mm-Hubstempels). Leicht könnte es zur Beschädigung des Gleit- und Dichtsystems bis hin zum Verbiegen des Stempels kommen.

    Abhilfe könnte da eine schwimmende Lagerung der Hubsysteme schaffen, zum Beispiel könnte die Befestigung des Stempels am Dachdeckel mit größerem Spiel erfolgen. Die Führung des Dachdeckels würde dann weitgehend von den Bürstendichtungen oder anderen Führungselementen übernommen. Diese sollten aber nur eine geringe definierte Reibung erzeugen, dass die Absenkung des Dachdeckels nicht blockiert wird. Hier wäre also Aufwand zu treiben, der u. U. den Nutzen der kostengünstigen, fertig käuflichen, einfach montierbaren Hydraulik aufheben könnte. - Ganz fest auch von mir Daumendrück für eine gute Lösung. - Ich selbst hab noch nichts eingekauft , Dein Erfahrungsbericht war Anlass, auf jeden Fall den hier schon öfters behandelten Spindel-Hubtrieb zu bedenken – mit Diskussion in einem separaten Thread(?).

    Gruß Lutz.

  • 10. Leerkabinen-Treffen vom 06.-08.05.2011 (Anmeldung)

    • lu-ke
    • 13. Februar 2011 um 19:02

    Hallo,

    da freuen wir uns schon aufs weitere persönliche Kennenlernen, Fachsimpeln, Feiern - und melden uns zu zweit an. Kommen aber noch mal mit unserm alten "Wohni" LT.

    Lutz und Ingrid.

  • Er ist weg!!!

    • lu-ke
    • 10. Februar 2011 um 12:46

    Jau, da gibts einen Trennungsschmerz.

    Bei uns sieht ein vielbereister LT31-lang-hoch Bj86-Selbstausbau einer ungewissen Zukunft entgegen. Mit dem neuen Projekt „Allradsprinter mit Hubdach“ – berichte bald mal – kann ich das ganz gut überspielen. Aber Frau (meine Frau Ingrid) hat da erheblich mehr Probleme. Da helfen Argumente wenig, wie „in die Jahre gekommen“, „Rissbildung an Dachklebefuge“, „Rost, Rost, Rost“, „hohe Reparaturkosten“, „keine (Grün)Stadttauglichkeit“, „was man/frau mit dem Neuen alles machen wird“, ....Noch hab ich Hoffnung ;) .... Lutz

  • Sprinter Allraderfahrungen

    • lu-ke
    • 10. Februar 2011 um 11:56

    Hallo zusammen,

    wir haben seit etwa einem Jahr einen Sprinter (311 CDI, Baujahr 2005). Ein paar Erfahrungen zu dem Thema sind aber schon da: Einige Monate war nur die Werks-Hinterachsquersperre vorhanden. Die hat sich hin und wieder gut bewährt, aber ebenso oft drehten die Hinterräder synchron, man hing fest. Oder, wie restler schreibt, man grub sich ein, oder rutschte seitlich weg.

    Die Nachrüstung mit dem Oberaigener-Allradantrieb war da ein echter Durchbruch. Bei 9 von 10 Situationen benutzen wir nur den Allrad ohne die Quersperre. Die schalten wir auch eher auf Verdacht dazu, "vielleicht wird's dadurch ein bisschen sicherer?". Auf (Schnee)glatter Straße oder feuchter Wiese, wenn man schneller fährt, verbietet sich die Quersperre sowieso, das Auto schiebt unkontrolliert, fährt nicht dahin, wo man ihn lenkt. Diese Rangfolge von Allrad und HA-Sperre spiegelt sich auch beim Zuschalten wieder: den Allrad kann ich allein fahren; wenn ich die HA-Sperre anschalte, wird automatisch der Allrad dazu geschaltet.

    Auf die Untersetzung beim Allradantrieb würde ich auf keinen Fall verzichten. Nicht nur, weil unsere Sprinter schwach motorisiert ist (311!), sondern, weil der erste Gang für viele Situationen zu schnell ist: man muss gewaltig mit der Kupplung spielen, oft bis es raucht. Ich würde sogar die Untersetzung 2,8 nehmen, statt wie bei mir 1,4.
    Wie gesagt, wir fangen gerade erst an, Erfahrung zu sammeln, aber sind uns schon sicher, dass wir viel Spaß mit dem Allrad bekommen werden, auch wenn es kein Voll-Offroad-Auto ist. Wie hockd und andere (Sprinter-)Offroader schreiben: Erfahrung und Fahrpraxis bringen es.

    Wildwassermenne und Wolfgang: Da gibt es wohl doch einen größeren Interessentenkreis für Erfahrungen und Ideen bei der Hubdachtechnik - ich zähle auch dazu (vielleicht Anlass für einen Extra-Thread?). Neben der Dichtungs-Frage und dem Synchronlauf (letzterer auch bei ungleicher Lastverteilung) gäbe es auch noch die Frage nach der Quersteifigkeit in der Praxis, oder die sinnvolle Größe des Gleitspalts zwischen Unterkabine und Dachdeckel. Oder kann man mit dem Einbau von Magnetventilen auf eine mechanische Verriegelung des Dachdeckels bei Fahrt verzichten. Usf.

    Gruß Lutz

  • Druckwasseranlage aus Wasserkanistern?

    • lu-ke
    • 24. Januar 2011 um 23:18

    Hallo miteinander,

    die guten Erfahrungen mit Tauchpumpen kann ich bestätigen: preiswert, stromsparend, haltbar und, wenns nicht grad eine sprudelnde Dusche sein soll, für Küche und Waschen ausreichend. Die meinige musste nach 11 Jahren ausgetauscht werden. Sie hat aber nicht blockiert oder war duchgebrannt. Sondern, ich vermute durch mehrmaliges Einfrieren, eine Dichtung leckte und die Spannung der Versorgungsbatterie kam mit dem Wasser in Berührung - worauf die ("kapazitive") Wasserstandsanzeige verrückt spielte :oops: . Hat was gebraucht, um dahinter zu kommen.

    Wir sind, auch bei "wasserarmen" Fahrten, im jetzigen Camper (LT 86, lang und hoch, Selbstausbau) mit folgenden System gut ausgekommen: 80 l Festtank mit zugänglicher Inspektionsöffnung, Tauchpumpe im Festtank, Schaltern in den Hebelmischern, Vierstufenwasserstandsanzeige mit Schrauben in der Tankwand (Calira). Die alte und neue Tauchpumpe ist jeweils ein Oberklassemodell für hohen Durchfluss; vielleicht sollte man mal die Erfahrungen mit einer doppelstufigen Pumpe hier im Forum abfragen. Sehr vorteilhaft bei Weitreisen die zwei Möglichkeiten, Wasser einzufüllen: einmal mit Schlauch, aber auch mit Eimer oder Schüssel in Trichter-Öffnung. Dazu kommen vier (oder mehr?) Faltkanister a 20 l, die nur bei Bedarf gefüllt im Stauraum mitfahren. Durch den Festtank und die WaStaAnzeige spart man das nervige ständige Umrüsten der Pumpe, bzw. ständiges Kontrollieren. Von den Faltkanistern wird in den Festtank umgeschüttet, wenn die Anzeige auf 1/4 steht. Noch ein Vorteil der (Falt)Kanisterlösung: man steht auf einem tollen Platz und hat keine Lust, das Auto zu bewegen - mit Kanister, ev. auch Fahrrad wird man autark.

    Lutz.

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