Hallo Urs,
habe mir gerade den 2011 Truck angesehen. Der hat in der 2500 und 3500 Ausführung schon den Getriebeölkühler serienmäßig.
SG
Beiträge von Canoe
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Hallo Urs,
es fehlte mir der Platz nach hinten. Folge war entweder Lehne zu steil oder Abstand zu den Pedalen zu kurz. Kann aber bei dem neuen Modell besser sein. Wenn ich mir die Maße anschaue, sind die gewachsen. Bei den Lichtern gibt es z.T. vorne sog. sealed beam Scheinwerfer. Da mußte man den ganzen Scheinwerfer tauschen. Ob das bei dem gegenwärtigen GMC so ist, weiß ich nicht. Bei den Rücklichtern sind häufig Bremslichter und Blinker eine Einheit, d.h. beim Abbiegen blinkt das Bremslicht. Ob das bei dem Modell Deiner Wahl so ist, weiß ich nicht. Schau mal bei den großen SUV´s von GM, die sind technisch eng mit den Pick ups verwandt und die gibt es öfter in Europa. Noch ein Vorschlag: Ich würde einen Getriebeölkühler nehmen (ist manchmal in den sog. towing packages versteckt), da gerade mit einem schwer beladenen Pick up in den Bergen die Automatikgetriebe gerne heiß werden.
Wundert mich, daß in Europa die Diesel nicht zulassungsfähig sein sollen, da die Abgasvorschriften in den USA strenger sind, als in Europa. Aber schau Dir mal den Aufpreis für die Dieselmotoren an. Dafür kannst Du viel tanken. Auch die Zuladung bei den schweren D Motoren ist nicht berühmt. Mit einigen Extras nur noch etwas über eine Tonne bei einem 3500. Und soviel sparsamer ist ein V8 Diesel mit über 6l Hubraum auch nicht.
Schau mal im Internet. In Deutschland gibt es einige Firmen, die US Fahrzeuge importiern oder auch nur umrüsten. Als ich vor ein paar Jahren nach D. gezogen bin, habe ich da einige Firmen gefunden, als ich mir überlegt habe, mein Auto mitzubringen.
Gruß
SG
P.S. Ich habe vor ein paar Monaten den gleichen Auswahlprozeß durchgemacht und ernsthaft über Pick ups nachgedacht. Habe dann einen Transit 4x4 genommen.Ist nicht sexy aber hat mehr Zuladung und vor allem noch keinen Partikelfilter, der bei Fernreisen zicken könnte. -
Hallo Urs,
da ich über 10 Jahre in Nord Amerika gelebt habe, kenne ich die Pick ups und Truck Camper ein wenig. GMC Truck ist eine gute Wahl. Ist gerade zum Heavy Duty Truck des Jahres gewählt worden. Insbesondere der neue Rahmen soll viel steifer sein. Ich würde auf jeden Fall den 3500 nehmen, da Du eh über 3,5t kommst und die Pick ups notorisch schwach mit der Zuladung sind. Rechne aber bei einem Benziner mit Kabine mit rd. 20l/100 (oder mehr, wenn Du die Kraft nutzt). Stabil sind die Trucks. 100.000+ miles im täglichen Farmeinsatz odet Baubetrieb sind normal.
Hier ist ein Link zu einem teilintegrierten Truck. als Inspiration: http://www.tigermotorhomes.com/ . Gehe davon aus, daß Du bei der Beleuchtung nicht nur Birnen, sondern auch Schaltungen ändern mußt. Da ist bei den Amis vieles anders.
Wenn Du eine Leerkabine kaufst, wird der Kabinenbauer mit seiner Erfahrung Dir sagen können, welche Lagerung Du brauchst. Er sollte auch die Kabine befestigen. Dann gibt es bei Problemen nur einen Verantwortlichen. Bei den Trucks, Die ich gefahren habe, habe ich jedenfalls keine Verwindung festgestellt. Hatten allerdings auch die Pritsche drauf.
Überlege Dir, die etwas längere Fahrerkabine zu nehmen ( gibt es auch als Long box und ist etwa 30 cm länger) oder alternativ einen Durchbruch zur Wohnkabine zu machen. Single Cab ist sehr eng nach hinten (ich bin mit meinen 1,90m nicht gut gesessen) und man hat in der 3 Sitz Konfiguration nicht viel Platz für für Jacken, Getränke und was sonst so während der Fahrt gebraucht wird.
Meine Aufbautüre ist 60 cm. Bei Ormocar kannst Du aber die Größe frei wählen.
Falls Du Hilfe bei Fachausdrücken/Übersetzung brauchst, schicke eine PM.
Gruß
SG -
DPF einfach ausbauen ist wohl keine Lösung, da Euro 5 Motoren Sensoren haben, die die Funktion des DPF überwachen, um z.B. die Regeneration einzuleiten. Zeigen diese Sensoren keine plausiblen Werte, geht der Motor in Notlauf. So die Theorie. Wäre interessiert zu erfahren, ob jemand das in der Praxis mal überprüft hat.
SG -
Nach meinen Recherchen ist das Problem bei Dieselmotoren der DPF. Da Fernreisemobile weniger in Stop and go oder Teillastbereich gefahren werden, sondern eher auf Langstrecke scheinen die DPf den höheren Schwefelgehalt im Diesel (mit all den von PeterM beschriebenen Folgen) durch vermehrte Regeneration eine Weile auszuhalten. Das zeigen die Fernreisen mit neuen Sprintern z.B. auf der Ostroute durch Afrika oder die Seidenstraßentour mit Seabridge. Wie lange hat mir allerdings bisher niemand auch nur in der Größenordnung sagen können. Ein richtiges Problem scheint die Kombination von großer Höhe z.B. in Südamerika und der alleine schon dadurch verursachten "schlechten" Verbrennung des Diesels und nicht optimalem Diesel zu sein. In zwei Fällen haben mir die Fahrer berichtet, daß sie eine permanente Regeneration mit extremen Verbräuchen, Leistungsverlust bis zum Notlauf und allerlei Fehlermeldungen hatten, so daß sie schnellstmöglich tiefer mußten. In einem Fall war der DPF dann auch endgültig verstopft, das ist ein vierstelliger (Euros !) Schaden.
SG -
Habe jetzt die Scheibenantenne montiert. Da es eine aktive Antenne (Blaupunkt, 29 € bei Conrad) ist, brauche ich sowieso eine Stromversorgung mit + und -. Die habe ich im Alkoven für die Beleuchtung und die Rückfahrkamera. Rückfahrkamera habe ich gestern montiert. Das ist eine blöde Arbeit, da die Stecker der Kabel zwischen Kamera und Bildschirm etwa 20 mm dick sind. Da muß man Riesenlöcher bohren für die Kabeldurchfürungen. Das tut richtig weh.
Gruß
SG -
Hallo Martin,
danke für die Blumen. Das sind ganz normale Möbelschaniere aus dem Baumarkt an der Badezimmertür. Müssen aber teilweise versenkt werden. Da muß man beim Ausschnittbohren schwer aufpassen. Bei den sonstigen Türen und Klappen, bei denen es nicht so auf die Optik ankommt, habe ich die aufschraubbaren Scharniere aus dem Baumarkt genommen. Gibt es auch bei Reimo. Die Möbelbauplatten sind die Standardplatten Apfel von Reimo.
Gruß -
An die Funktechniker,
da ich einen kleinen Alkoven über dem Fahrerhaus habe, mußte ich meine Dachantenne für das Autoradio abbauen. Ich dachte jetzt an die Möglichkeit, eine Scheibenantenne innen in den Alkoven zu kleben. Das hätte den Vorteil, daß ich kein Loch in die Decke bohren muß. Da der Alkoven GFK ist, denke ich in meinem Laienverständnis, daß das funktionieren müßte, da keine Blechhaut abschirmt. Mache ich da einen Fehler oder geht das?
Danke.
SG -
Hallo Dieter,
die Duschewanne besteht wie auch die Wandbeschichtung in der Dusche aus 1,5 mmm GFK von der Rolle. Ich muß allerdings gestehen, daß ich die Beschichtung der Wände und den Bau der Bodenwanne für das Bad ( die ist indgesamt nahtlos aus einem Stück und auch zur besseren Dichtigkeit an den Seiten hochgezogen ) von Ormocar habe machen lassen. Das hierfür nötige know how und Material ( Pressen, Fräsen zum Ausformen des Hartschaums für den abgsenkten Duschablauf, hochglänzendes GFK etc.) fehlt mir. Das können Profis besser und das Ergebnis (wie der ganze Kabinenbau einschließlich dem optisch nahtlosen Verbinden von Fahrerhaus und Kabine ) ist auch in den kleinsten Details wirklich überzeugend. Das ist solide Handwerksarbeit auf hohem Niveau.
SG -
Fortsetzung:
Blick von hinten durch die offene Badtüre und die offene Türe zum Führerhaus ins Führerhaus. Rechts neben der Badtüre (teilweise durch die Tür verdeckt) der Kissmann 120l Kühlschrank und das Elektropanel. Darunter der Kleiderschrank noch ohne Tür.
Blick in das Bad. Voll aus GFK, Duschablauf im Boden, der Boden fällt zum Ablauf hin ab.
Es macht weiter Spaß, aber die Feinarbeit braucht viel Zeit, ohne daß man nach ein paar Stunden wirklich viel Fortschritt sieht. Aber bis zum Frühjahr ist er fertig.
Gruß
SG -
Der Bau geht langsam weiter. Das Fahrzeug ist jetzt zugelassen, abgenommen und lackiert. Ging überraschend glatt. Auch der Eintrag der Sitzplätze im Wohnraum. Gewicht nach Norm (voller Wasser- und Dieseltank, Gasflasche und 75kg Normfahrer) ist 2.900kg. Da kommt jetzt noch ein bischen dazu (Schranktüren, Fachböden, Wechselrichter, Solar), aber ich werde auf jeden Fall damit unter 3.000 kg bleiben, so daß ich mit dem Gesamtgewicht von 3.500 kg hinkommen müßte. Neue Bilder anbei.
Steht im Garten und harrt der weiteren Arbeiten Da die Heizung funktioniert ist das auch kein Problem.
Ist ein Blick vom Bad/Durchgang zum Fahrerhaus nach hinten, Ausziehbares Bett (1,6m x 2m hochwertige Kaltschaummatratzen, Lattenrost, das muß sein), rechts noch gerade ein wenig zu sehen ist die Dinette.
Blick durch die Aufbautür auf die Dinette. Die Sitze gegen die Fahrtrichtung sind mit Beckengurten und zugelassen.
(Fortsetzung folgt) -
Hallo Lothar,
es freut mich, daß es Euch in meiner zweiten Heimat so gut gefällt. Wollt Ihr auch nach Westkanada? ( Das müßte ja dann wohl im nächsten Jahr sein). Wenn ja dann rate ich Euch mit der Fähre von Port Hardy auf Vancouver Island bis nach Bella Coola zu fahren. Die Fahrt geht ca. 14h durch die Inland Passage, immer zwischen grünen Inseln auf einer Seite und den Bergen auf der anderen Seite, keine bewohnte Siedlung und mit ein bischen Glück Orcas und Wale (wir haben beides gesehen). Von B.C. geht es dann auf einer jedenfalls vor ein paar Jahren noch ungeteerten Straße über die Rockies ins Landesinnere. Ist die einzoige Straße zwischen Port Hardy und der Grenze von Alaska. Ist wirklich schön und wenig befahren.
SG -
Achtung, Weinsberg hat Holzständerbauweise. Wenn es der werden soll, unbedingt vor dem Kauf die Feuchtigkeit in Wänden und Boden von einem Fachmann prüfen lassen. Danach einmal im Jahr eine weitere Prüfung.
SG -
Hallo Tom,
hier meine Erfahrungen. Fertigwohnmobile sind für den "normalen" Gebrauch in Europa oft gar nicht so schlecht. Nur Holzständerbauweise und damit die Probleme mit Wasserschäden sollte man vermeiden. Es gibt aber schon "Mittelklassewomos" (z.B. Eura, Hymer, ein großer italienischer Hersteller), die zumindest den Aufbau aus holzfreiem, nicht wasseraufnehmendem Sandwich bauen. Allerdings haben die meist noch Holzböden als Schwachstelle. Bei Fertigmobilen gibt es halt eine große Auswahl an Gebrauchten. Die Inneneinrichtung mag zwar nicht immer "unseren" Qualitätsansprüchen genügen, hält aber viele Jahre.
Die Kabine eines Selbstbaumobils kostet nach meiner gerade aktuellen Erfahrung etwas über 25.000€, wenn man den Ausbau komplett selbst macht. Je nach dem, ob man einen Teil vom Profi machen läßt, wird es mehr.
Ob du eine Kabine für 25-30.000€ auf ein gebrauchtes Fahrgestell setzen willst, ist eine schwere Entscheidung. Als ich im Markt gesucht habe, war es sehr schwierig überhaupt ein noch relativ neues und gut erhaltenes Fahrgestell oder Pritsche zu finden, insbesondere da im letzten Jahr zumindest die Hersteller bei Neubestellungen "sehr motiviert",( d.h. 25+% Rabatt) waren. Spezialwünsche (Klima, Allrad) sind Glücksache.Gruß
SG -
Auch ich habe die Rückwand und einen Teil des Daches entfernen lassen, sowie das Fahrerhaus etwas verlängert. Außerdem habe ich Sportscraft Pilotensitze (hatte ich noch von meinem vorherigen Womo). So sitze ich gut. Die Seriensitze sind eine Katastrophe. Bezüglich Zuladung kommt der Tag der Wahrheit nächste Woche, wenn er zum TÜV geht. Ich habe mir aber vor dem Kauf ein Angebot von Goldschmidt zur Auflastung auf 3,85t machen lassen, falls es nicht reicht.
SG -
Hallo Restler,
Deine Schätzung ist punktgenau. Allerdings ist das Auto 5,99m, da ich bei der Führerhauslänge noch 4 cm zugegeben habe, um bequemer zu sitzen. Die 4 cm merkt man wirklich. Hätte ich nicht gedacht.
Der Alkoven ist reiner Stauraum über dem Führerhaus und keinesfalls zum Schlafen gedacht. Ich bin über 1,90m mit 100kg, da würde ich im Alkoven glatt stecken bleiben. Die Alkovenhöhe hat sich einfach ergeben, wenn man bei 2m Innenhöhe (die waren für mich wichtig) das Dach noch bis über das Führerhaus verlängert für einen kleinen "Stummelalkoven".
Grüße
SG -
Hallo Ralf,
ich habe jetzt nachgemessen: Die lichte Höhe im Alkoven ist 62 cm, bei einer lichten Innenhöhe der Kabine von 2 m. Vergiß bei der Planung nicht den Boden des Alkoven. Der ist bei mir 43 mm.
Gruß SG -
Hallo Peter,
ein paar Bemerkungen von mir zum Thema Kühlschrank (u.a.3 Saharatouren und 2 Australientouren, nicht mit TUI):
- In meinen letzten beiden Womos hatte ich Absorber. Bei guter Luftabführung und neuer Bauart (da hat sich viel getan nach meiner Erfahrung) sind die bis 30-35C ok, wobei das nur für Gas- oder 220V Betrieb gilt. Bei 12V sind sie schwach. Also in Europa (auch Südeuropa, nicht Afrika oder Australien) war mein letzter Absorber ausreichend. Mit einem 55 Wp Panel und 100AH Batterie bin ich außer im Winter immer gut hingekommen, da der Kühli keinen Strom braucht.
- Ich habe trotzdem einen Kompressor genommen, da die Absorber nach meiner Erfahrung nicht pistenfest sind und auch für die Tropen zu schwach kühlen. Und da wollen wir halt auch hin. Absorber sind mechanisch anfälliger mit den kleinen Röhrchen und dem Brenner und die Brenner aber auch die Kühlrippen reagieren sauer auf Dreck. 100 km Piste und sie sind durch die notwendigen Lüftungsgitter total eingestaubt. Kompressor brauchen normalerweise keine Außenlüftung. Ich werde aber 160- 200Wp Solar installieren müssen.
- Mir sind Deine Lüftungsgitter hinten aufgefallen. Dir ist klar, daß die durch den Unterdruck hinten auf Pisten wie ein Staubsauger wirken können. Im Winter verdreckt auch die Rückseite des Autos am Meisten. Bei Pistenfahrten im Geländewagen ist die Hecktür das Hauptproblem bei Staub.
Gruß
SG -
Hallo Ralf,
die Innenhöhe ist 2m. Den Alkoven muß ich erst nachmessen. Ich komme erst morgen zum Auto. Ich glaube aber, es sind rund 70cm. Aber ich habe das Dach ausschneiden lassen, das bringt ein paar cm.
Gruß
SG -
Hallo Ralf,
ja es ist bei 3,60 m geblieben. Wie Du an den Bildern siehst, ist der hintere Überhang schon jetzt nicht gerade knapp. Allerdings übertreibt auch das Weitwinkelobjektiv. Der Platz innen ist nicht üppig, aber ganz kommod. Wegen des niedrigen Fahrerhausdaches ist der Alkoven vorne ziemlich groß und bietet enormen Stauraum für leichte Sachen. Insgesamt sind platzmäßig meine Erwartungen erfüllt.
SG