Bei dem Kundenanschlußpunkt würde ich erst einmal in der Betriebsanleitung nachsehen, wieviel A der verträgt. Wenn ich mich recht erinnere, hat meiner eine maximal zulässige Stromstärke von 16 A. Das wäre zum Laden der Batterie zu wenig. Kann es aber leider nicht nachsehen, da mein Transit samt Betriebsanleitung in Namibia steht. Ich habe die original Ford-Doppelbatterieanlage (mit Ford Trennrelais), die ich einfach durch dazustellen einer 2. Versorgungsbatterie verstärkt habe. Da ich an der Ford-Versorgungsbatterie und nicht an der Startbatterie abgreife, kann ich mit Batteriecomputer, Ladegerät, Inverter und was es sonst noch hochstromiges gibt direkt an die Pole der Versorgungsbatterien. Funktioniert prima. Die Technik der Ford Doppelbatterieanlage einschließlich Ford Trennrelais kannst Du sicher von Ford kaufen und nachrüsten.
Gruß Stefan
Beiträge von Canoe
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Die Truma produziert kräftig Abwärme und wenn man heißes Wasser im Boiler hat, kann man damit schon fast heizen.
Gruß Stefan -
Hi Clubby,
aus meiner Erfahrung kann ich Dich für Reisen in entwickelte Länder nur ermutigen, einen modernen Gasabsorber zu nehmen. Ich habe nun mehrere Gas- und Kompressorkühlschränke gehabt. Die modernen Gasabsorber haben bei mir auch im südlichen Sommer immer gut gekühlt, jedenfalls nicht schlechter, als mein Kissmann. Der Gasverbrauch scheint erträglich zu sein, jedenfalls kam ich (ohne Heizung, mit Heißwasser und Kochen, also im Sommer) mit einer 11kg Flasche immer 4-6 Wochen hin. Gasnachschub ist übrigens in der ganzen Welt selten ein Problem, da die Einheimischen sehr häufig mit Gas kochen. Das Problem ist eher, das Gas in die Flasche zu bekommen. Die meiner Meinung nach beste Lösung hier ist eine Gastankflsche (die haben Füllstop und können daher auch von einem unerfahrenen Befüller nicht überfüllt werden) mit vielen Adaptern immer irgendwie gefüllt werden. Wenn man noch eine Reserveflasche hat, hat man ja ein paar Wochen Zeit, eine Lösung zu finden. Das Problem der Absorber ist für mich eher, wenn es richtig heiß (afrikanischer Sommer) oder sehr rumpelig oder staubig wird. Absorber sind konstruktionsbedingt mechanisch empfindlicher und saugen durch die großen externen Lüftungsöffnungen mächtig Staub an.
Das von Robi beschriebene Konzept einer 220 V internen Stromversorgung mit normalen Haushaltsgeräten habe ich mehrfach bei Langzeit-Fernreisenden gesehen und es hat mich für große Mobile überzeugt. Es setzt aber große Zuladung (LKW Fahrgestell) für die Batteriebänke und als Reserve Moppel plus gegebenenfalls Solar voraus. Ohne Moppel würde ich das mich für eine Fernreise nicht trauen. Der rießige Vorteil ist, daß man nach dem Inverter normale, überall verfügbare und preiswerte Haushaltsgeräte und sonstige Elektrokomponenten nutzen kann. Daß es über Jahre in unterschiedlichsten Klimazonen dann bestens funktioniert habe ich bei einem Freund selbst sehen können.
Gruß Stefan -
Bei mir (Baujahr 2010) hat er ein Trennrelais.
Stefan -
Hallo Zünsler,
ein Trennrelais zwischen der Versorgungsbatterie und der Starterbatterie brauchst Du schon, wenn Du nicht dauernd Angst haben willst, ob der Wagen auch morgens startet.Ob der Waeco Ladewandler diesen Zweck erfüllt, weiß ich nicht. Da würde ich bei Dometic anfragen. Wenn nicht brauchst Du noch ein Trennrelais. Bei modernen Fahrzeugen mit Canbus (welches Baujahr hat Dein Transit?) ist der Anschluß häufig nicht trivial. Den Transit gibt es mit einer werkseitig verbauten Doppelbatterieanlage (schau mal nach, ob Du die nicht sogar hast), bei der schon ein Trennrelais von Ford eingebaut ist. Wenn Du nicht schon eine Doppelbatterie hast (ist unter dem Fahrersitz), kannst Du ja mal bei der Fordwerkstatt fragen, ob es das Teil zum Nachrüsten gibt und wie es angeschlossen wird.
Gruß Stefan -
Ich habe bei Reimo 12V LED Lampen gekauft und, wie von Reimo empfohlen, direkt ans Bordnetz angeschlossen. Ob die in der Lampe noch zusätzliche Elektronik haben weiß ich nicht, funzt aber prima.
Gruß Stefan -
Hallo,
noch eine Idee, wie Du im Inneren etwas mehr Platz gewinnen kannst: Bei Sport-Berger gibt es Ausziehlattenroste, die man von 1m auf 1,90m ausziehen kann. Ich habe hinten quer ein Bett, das im eingeschobenen Zustand nur 1m breit ist und bei dem ich abends den Lattenrost einfach über die Arbeitsplatte der Küche und einen Teil der Dinette ausziehe auf c. 1,60 m. Die Dinette bleibt damit für die "Nachteule" immer noch nutzbar. Wir haben 2 handelsübliche sehr komfortable Kaltschaummatratzen (sind leichter als Federkern oder Latex) von 0,80 x 2,00m, die ich tagsüber auf dem eingeschobenen Bett übereinander stapele und nachts einfach nebeneinander lege. Mit Spannbetttüchern ist der Umbau eine Sache von Sekunden. Die Dinette kann zur Not (hat unser Sohn schon genutzt) als weiteres Bett genutzt werden, im ausgezogenen Zustand stecken die Füße des Schläfers halt unter dem Doppelbett. Bei Krankheit (Gott sei Dank bisher nicht passiert) geht natürlich auch getrenntes Schlafen. Einer schläft dann halt auf dem eingeschobenen Bett auf der doppelten Matratze. So erhält man ein großzügiges Doppelbett ohne zuviel Platz zu verlieren.
Gruß Stefan -
Na gratuliere. Da brauchst Du als Basisfahrzeug aber was Größeres. Die Zeppelin sind zwar unkaputbar aber nicht gerade leicht.-
Ich weiß, kleinere Basisfahrzeuge in halbwegs brauchbarem Zustand zu finden haben wir auch nicht geschafft. Deswegen den neuen Transit, der ja letztes Jahr als Neuwagen noch ohne die Dieselfilter zu kaufen war und damit auch noch fernreisetauglich ist. Die einzige andere Möglichkeit wäre gewesen, einen vor 2006 Dieselpickup in Canada zu kaufen (das letzte Jahr ohne Filter) und den dann in D auszubauen. Das wäre gegangen, da wir noch einen Wohnsitz in Canada haben und ihn dort zulassen können. In Canada gibt es jede Menge gute leicht angebrauchte Dieselpickup ohne Abgasreinigung, aber leider keine vernünftigen Kabinenbauer. Das hätte dann in D. passieren müssen.
Viel Spass beim Ausbau.
Gruss Stefan -
Hallo,
wir haben die Remi Fliegentüre von Reimo, die über den Link der vorvorigen Antwort gezeigt wird und sind sehr zufrieden damit.
Gruß
Stefan -
Du hast Dir einen Camper zugelegt? Gratuliere. Was ist es denn?
Gruß
Stefan -
Hallo,
ich habe nur eigene praktische Erfahrungen mit der Truma (hatte bisher 3 Womos mit Trumas und nie ein Problem), kann Euch aber gerne schildern, warum ich mich für die Truma entschieden habe, als ich vor 2 Jahren den gleichen Entscheidungsprozeß durchgemacht habe:
Vorteil Truma: Billiger, leichter (der Warmwasserkreislauf und die Radiatoren der Alde wiegen etwas), geringerer Montageaufwand, weniger Risiko von Wasserleckagen, heizt wohl schneller auf (Warmluftgebläse).
Vorteil Alde: Durch Warmwasserradiatoren gleichmäßigere Wärmeabgabe (bei einer Warmluftheizung wird es schnell warm, dann kühlt es wieder ab, bis der Termostat anspringt, dann wird es wieder warm), deutlich leiser, da ohne Gebläse betreibbar.
Da wir erfahrungsgemäß die Heizung nur wenig benutzen (kein Wintercamping) haben wir uns für die billigere und einfachere Lösung entschieden.
Vergleichstests sollten in Promobil und Reisemobil (Zeitschriften) zu finden sein.
Gruß
Stefan -
Hallo Manfred,
Ich hatte jetzt 2 Womos mit einer Kabinengröße von etwa 3,6x2,1x 2m. Eines war ein teilintegriertes Serienmobil ohne Fahrerhausabtrennung, eines eine Ormocarkabine mit Fahrerhausabtrennung (isolierte Tür). Im 1. hatte ich eine Truma 6 und die brauchte ich auch, da über das Fahrerhaus ernorm viel Kaltluft kommt. Jetzt habe ich ein abgetrenntes Fahrerhaus und eine Truma 4 und die ist mehr als ausreichend. Sie hat das Auto selbst bei Minustemperaturen schnell warm. Was größeres brauchst Du nicht. Ob Gas oder Diesel ist Geschmackssache. Die Vor- und Nachteile wurden hier oft diskutiert.
Gruß
Stefan -
Hallo Tobi,
ich kenne natürlich Dein Fahrzeug nicht, aber normalerweise sind an diesem Übergang zwischen Kabine und Führerhaus innen und außen Verblendungen aus Tiefziehplastik angebracht. Am Besten nimmst Du (wenn möglich die innere) Verblendung ab und klebst flexiblen, geschlossenporigen Isolator (gibt es bei Reimo.com unter dem Markennamen x-trem Isolator) auf das Metall. Das geht zur Not auch außen unter der Verblendung, da der Isolator kein Wasser aufnimmt. Aber richtig warm bekommst Du das Führerhaus nicht. Etwas hilft eine komplette "Mütze" für das Fahrerhaus (gibt es auch bei Reimo) oder noch besser eine Wand zwischen Fahrerhaus und Kabine. So habe ich das gemacht und der Unterschied ist enorm.
Gruß
Stefan -
Wie wäre es mit der Idee?
http://www.xpcamper.com
Gruß
Stefan -
Hallo,
eine Sitzbank mit Gurten in die Kabine zu setzen geht. Ormocar hat die für mich in der Kabine installiert und auch TÜV abnehmen lassen. Allerdings kenne ich keinen Gurtbock mit 3 Gurten. Du kannst aber eine Dinette nehmen mit 2 Drei-Punktgurten in Fahrtrichtung und 2 Zweipunktgurten gegen die Fahrtrichtung. So bei meinem vorigen Wagen. Aber eine Kabine für 5 Menschen und 2 Hunde auf einen Landrover zu bringen und dann Alles unter 3,5t inkl. bei einer Wechselkabine (die ist schwerer als eine fest montierte) halte ich für unmöglich. Alleine schon die Menschen und Hunde wiegen, alle brauchen ein Minimum an Gepäck und jeder Gurtbock wiegt mindestens 40 kg. Auch die Kabinengröße, die ein LR erlaubt ist sehr knapp bei 3 Kindern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die schneller wachsen, als man glaubt. Und das Auto wächst nicht mit. Du baust eine neue Kabine ja nicht für 2-3 Jahre.
Gruß
Stefan -
Hi,
ich kann nach einigen tausend km Piste die Erfahrungen nur bestätigen. Das größte Problem bei den Push-locks ist, daß sie nicht justierbar sind. Wenn man nicht gleich beim Einbau des Verschlusses und der Tür alles perfekt auf den mm hinbekommen hat (und ich habe nicht, bin halt kein Schreiner) oder sich ein Schrank im Laufe der Zeit etwas verzieht, hat man ein Problem. Ich habe gut eine Woche Piste gebraucht, bis ich alle Türen so eingestellt hatte, daß sie auch auf Wellblech zu blieben. Das ging nur, indem ich mit Unterlegleisten die Schließbleche solange nach oben verschoben habe, bis es zu blieb. Nicht sehr elegant aber mit Bordmitteln im Busch leicht zu machen. Ich würde jetzt keine nicht justierbaren Pushlocks mehr nehmen.
Das mit den irrtümlich nicht verschlossenen Türen oder Schubladen passiert uns auch dauernd. Ich werde roten Nagellack als Signalfarbe nehmen.
Gruß
Stefan -
Nun ja. Ich habe meinen Namen (canoe) nicht umsonst gewählt. Kanuwandern (vorzugsweise in Kanada oder Skandinavien) ist neben dem Womo seit 20 Jahren ein großes Hobby. Ein Canadier mit 35kg Gewicht bei etwas über 15´ Länge ist schlicht mehr als 10kg zu schwer. Das macht nicht nur das Aufladen schwer sondern (viel wichtiger) das tragen ("portagieren") von einem See zum anderen oder um Stromschnellen. Ein gutes Kanu dieser Größe darf etwas über 20 kg wiegen und kann dann auch problemlos auf das Dach eines Womo gelegt werden. Schaffen meine Frau ( 50+kg) und ich locker alleine mit einer Kanurolle an der hinteren Dachkante. Das Gewicht des Klappcanadiers dann auch noch hinten am Fahrzeug am Ende des Überhanges (langer Hebel) zu haben ist suboptimal.
Kommt nicht auf meine Shoppingliste.
Gruß
Stefan -
Hallo ran 4x4,
freut mich zu hören, daß nach Deinem professionellen Urteil der Allrad stabil gebaut ist. Da hatte ich nämlich nirgends etwas dazu gefunden. Wenn Du mehr zu dem Antrieb wissen möchtest, frag doch die (http://www.mjallen.co.uk/) hier. Die sind nämlich die Entwickler und Hersteller des Allradantriebes (behaupten sie jedenfalls).
Ich möchte auch nicht eine Schwachstelle des Transit unerwähnt lassen: Die Kupplung. Insbesondere beim Rückwärtsfahren bergauf oder beim rückwärts (warum eigentlich eher da und nicht beim Vorwärtsfahren?) ausbuddeln muß man sie seeeehr vorsichtig behandeln, sonst riecht es verbrannt.
Das Verschiffen ab Bremerhaven kostet inkl. aller Gebühren in beiden Häfen etc. knapp 4.000€ bei meiner Autogröße (ein Weg). Aber wenn Du schon in Amerika bist, warum fährst Du nicht einfach weiter? Da ist noch viel zu sehen bis Feuerland oder Alaska. Als Deutsch-Kanadier wüßte ich schon alleine für Kanada genug schöne Ziele für viele Monate.
Wasserdurchfahrten mache ich sicher nicht zum Spaß. Aber vor allem in der Regenzeit ist das leider unvermeidlich.
Nach Bodenheim kann ich leider nicht kommen. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mir aber gerne eine PN schicken.
Gruß
Stefan -
Hallo Restler,
Danke für die Erklärung was beim Allradantrieb genau passiert. Subjektiv kann ich nur feststellen, daß ich mit manuell geschaltetem Allrad deutlich besser im Sand anfahren kann, als mit automatischem und daß er mit manuellem auch auf aufgeweichten Pisten (hatten wir reichlich) deutlich stabiler liegt, als ohne. Habe aber natürlich keine Meßreihe durchgeführt.
Die sehr tiefe Wasserdurchfahrt (Wasser bis deutlich über Unterkante Fahrertür, bzw. über mein Knie) hatten wir glücklicherweise nur einmal, als unser Campingplatz überflutet war und wir durch eine tiefe Stelle abgehauen sind.( http://www.news24.com/SouthAfrica/Ne…r-Park-20120118 ). Da war das Auto seit der Übernachtung erst etwa 100m gefahren und alles noch kalt. Deshalb hatte ich auch kein Problem mit dem Kühlerventilator, der ja auch ein beliebtes "Opfer" von Wasserdurchfahrten ist. Sonst war es eher halber bis 3/4 Reifendurchmesser. Ich schaue aber trotzdem nach, wenn ich im Oktober weiterfahre.
Bei aller Begeisterung möchte ich klarstellen: Ein Transit oder ähnliches Womo ist kein echter Geländewagen. Dafür ist der Schwerpunkt viel zu hoch und das Gewicht relativ zur Reifengröße zu hoch. Ein nicht ausgebauter Hilux oder auch ein höhergelegter Syncro, die schlicht eine Tonne weniger wiegen tuen sich da leichter. Aber man kommt mit einiger Übung erstaunlich weit und es reicht für das, was einen auf Fahrten in der 3. Welt gelegentlich überrascht (über 99% ist auch da Straße oder griffige Piste), vollkommen aus.
Gruß
Stefan -
Ehrlich gesagt träume ich nicht (mehr) von Expeditions-LKW. Die sind einfach zu unhandlich und man hat auch in Ländern der 3. Welt zu viele Einschränkungen und Parkplatzprobleme. Ich habe jede Menge Parkverbote und Durchfahrtverbote in Städten oder auch Sperrungen gerade der touristisch interessanten "Scenic Routes" für LKW über 5t oder 10t gesehen. Die ausgewiesenen 4x4 Routes, die ich gesehen habe, waren alle für LKW gesperrt. Ist auch verständlich, die sind nämlich alle für Hilux & Co. ausgelegt und ein LKW zerstört die. Das findet die Parkverwaltung verständlicherweise dann nicht gut. Freies Land in dem man einfach querbeet fahren kann gibt es jedenfalls außerhalb der Sahara (da darf man es aus Sicherheitsgründen inzwischen auch nicht mehr) auch in Afrika kaum mehr.
Noch ein Punkt, den ich vergessen hatte: Auf der ganzen Fahrt habe ich gerade mal einen Bodeneinlaß oder sonstige Entsorgungsmöglichkeit für Abwasser gesehen, obwohl Südafrika und Namibia sehr komfortable Campingplätze haben, die besser sind, als vieles was ich in Europa gesehen habe. Aber Womos mit Abwassertanks sind dort halt nahezu unbekannt. Den normalen Abwassertank kann man ja noch mit einigermaßen gutem Gewissen in die Kanalisation oder auch weit ab in die Natur entleeren. Es gibt ja auch keine Alternative. Aber einen Fäkaltank bei einer Festtoilette?
Das gleiche gilt für Gastanks. Gibt es selbst im entwickelten SA nicht. Ich habe nirgends eine Gasfüllstation (die es an sich überall gibt) gesehen, an die man nah genug ranfahren konnte, um direkt zu tanken. Mit meinen Flaschen und dem passenden Adapter war das kein Problem.
Gruß
Stefan