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Beiträge von clerk

  • Flexibles Interieur dank Airlineschienen ??

    • clerk
    • 15. Oktober 2011 um 08:40
    Zitat

    ...und das auch nur in Verbindung mit einem Systembodens.


    Das stimmt nicht. Ich kenne drei unterschiedliche Hersteller von Sytemboden. Zwei davon haben im Boden Löcher wie Airlineschienen, einer hat normale C Schienen.
    Da diese kompletten Systemboden wirklich sehr teuer sind und der Schienenabstand nicht frei gewälht werden kann, war ich beim TÜV und habe nachgefragt ob ich einfach zugelassenen Schienen dierekt auf den Kabinenboden schrauben kann.
    Die Antwort war ja. Diese Schienen seien ja extra dafür gebaut und auch zugelassen. Sie müssen nur wie vom Hersteller angegeben befestigt werden. Der Mann vom TÜV meinte. wenn die Schienen alle 76mm mit Schrauben M6 10.9 durch das Bodenblech verschraubt und große Unterlegescheiben verwendet werden, sieht er keinerlei bedenken, dass die Schienen bei einem Unfall ausreißen. Da müsste ja des komplette Bodenblech mit rausgerissen werden.
    Bei einem Kabinenboden aus Sandwichmaterial will er ein 20cm breites 3mm dickes Blech unter der gesamten Länge der Schiene, oder die Schienen müssen am Hilfsrahmen befestigte werden.
    Bei diese Einbauart verzichtet er aus Erfahrungswerten auch eine Ausrissprüfung. Alle andern erdenklichen Einbaumöglichkeiten trägt er nur ein wenn die eingebauten Schienen einer Ausrissprobe standhalten.

    Zugelassene Sitze gibts mehr als genug. Praktisch jeder Sitz der in einem zugelassenen Fahrzeug montiert ist und die Gurte integriert hat. (integrierte Gurte wegen der Möglichkeit, die Sitze irgendwo auf den Schienen zu befestigen). Die Sitzuntergestelle müssen ebenfalls zugelassen sein. Ich kenne aber nur Sitzuntergestelle welche immer nur für bestimmte Sitze vom Hersteller zugelassen sind. Mann muss also der Einfachheit halber die Sitzkonsole und den Sitz beim gleichen Hersteller kaufen.
    Dazu muss die Sitzkonsole noch so beschaffen sein, dass sie vorschriftsmäßig auf den Konsolenadaptern befestigt werden kann.

    So teuer finde ich die Sitze nicht. Wenn man was Besonderes will, muss man halt etwas tiefer in die Tasche greifen. Ich habe für meine Drehklappsitze samt Konsole 712€ pro Stück bezahlt. Normale Klappsitze mit Konsole gibts schon ab 550€.

    Ich empfehle mindestens 4 Schienen in Fahrzeug. Bei breiten Fahrzeugen 6 Schienen.
    Die zwei äußeren Schienen sollten den Abstand passend für ein Bankuntergestell haben. Die jeweils linken, rechten und gegeben Falls mittleren zwei Schienen sollten den Abstand passend für Einzellsitzkonsolen haben. So kann mann später auch mal ohne Probleme die Bestuhlung ändern.

    Und schaut Euch auf alle Fälle die Preise von mehreren Schienenhänder an. Die gleichen Schienen gibts von 29€ pro Meter bis 87€ pro Meter.

    Gruß, clerk

  • Flexibles Interieur dank Airlineschienen ??

    • clerk
    • 13. Oktober 2011 um 13:10

    Hallo,
    Ich habe das Gleiche in einer Wohnkabine auf eine 130er LR.
    Ich war auch schon bei TÜV. Der wird prüfen, ob die Schienen so wie vom Hersteller angegeben verbaut sind. Dann will er die Sitze und die Adapter sehen. und die Gurtbefestigungen samt Gurt. Das wars.
    Voraussetzungen: Die Schienen müssen für eine Sitbankbefestigung zugelassen sein, genauso wie die Adapter und die Sitzbank selber.

    Solche zugelassenen Schienen und Adapter bekommst du bei relleumdesign.de , carmaeleon.de , allsafe-group.com und einigen Anderen. Du musst dir auf alle Fälle ein Material oder Zulassungszertifikat mit geben lassen.
    Für die Befestigung müssen besondere Schrauben mit Sicherungsmuttern und breiten Unterlagscheiben verwendet werden. Die genauen Abstände der Befestigungsschrauben ist im Zulassungszertifikat angegeben. Bei den Sitzbankadaptern sind mehrere Befestigungslöcher vorhanden, es müssen aber auf jeder Seite mindesten 4 verwendet werden. M1 zugelassene Sitzbänke gibts bei Reimo, einzelne Sitze bei vogelsitze.de , schnierle.de , sitz-systeme.de und Anderen.

    Es gibt Schienen im mm-Raster und Zoll-Raster. Die für Sitzbefestigung zugelassenen gibt es nur im Zoll-Raster. Die unterschiedlichen Fittinge und Adapter passen in beide Systeme. Nur der Sitzbankadapter passt nur in die Zollschiene, da er in 4 Löcher gleichzeitig greift.

    Da auch die Gurtbefestigung zugelassen sein muss und wenn die Gurtbefestigungspunkte nicht vom Fahrzeuhersteller schon eingebaut sind, es schwierig wird, würde ich Sitze oder Bänke nur mit integrierten Gurten nehmen.

    Schaue dich erst nach Sitzen oder einer Bank um, und baue danach die Schienen ein. Jader Hersteller hat andere Maße bei den Schienenabständen. Am Boden kannst ja ruhig ein paar Schienen mehr einbauen, so dass du eben eine breite Bank an den äußeren Schienen befestigst und Einzelsitze an den zusätzlichen Schienen.

    Ich verwende solche Sitze. Die können auch mal zum Materialtransport drinnen bleiben, aber bei Bedarf auch komplett heraugenommen werden. Bei mir werde sie aber nicht an Einzelmontagepunkten befestigt, sondern eben an den Schienen.

    http://sitz-systeme.de/sitz_type862.html

    Gruß, clerk

  • Passen 14.00-20er Schneeketten auf Michelin XZL 365/80-20?

    • clerk
    • 15. September 2011 um 19:11

    Hallo,
    die Ketten sollten passen. Ich habe heute solche Ketten, 14.00-20, für meinen Laster, im zentralen Lager meiner Arbeit abgeholt. Auf dem Laster sind Michelin XZL 365/80-20 . Früher waren immer Reifen mit der Größenangabe 14.00-20 auf den Lastern. Also passen die Ketten ohne Änderung. Wobei ich mit angeben muss, dass es sich um offene Ketten handelt. Diese können auch noch aufgezogen werden wenn die Karre bis zur Oberkante der Reifen im Dreck steckt.
    Das einzige was mich noch stört, ist dass wir keine Unimogs haben sondern TRM2000 von Renault.

    Gruß, clerk

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • clerk
    • 25. August 2011 um 13:44

    Hallo,

    bevor ich zu dieser Fensterrahmenkonstruktion gekommen bin habe ich mir an einem Womo die KCT fenster angesehen. Diese vielen für mich aus, da sie zu dick sind. Bei meiner mehrjährigen Suche fand ich auch die alten Fenster von Bocklet. Diese waren für mich schon besser, da der Griff nicht über den Rahmen stand, aber immer noch nicht das was ich mir vorstellte. Einer baute normale Wohnungsfensterrahmen welche nach außen oben öffneten, in sein Womo. Dazu hatte er Scheiben mit Straßenzulassung. Ich suchte also in diese Richtung und fand verschiedene Rahmen für Casement-fennster. Das einzige was mich daran noch störte war die Tatsache, dass diese Rahmen außen am Fahrzeug nicht flächenbündig waren. Das hätte man durch aufkleben von 3mm dicken Leisten beheben können. Alles in allem ist es billiger wenn ich Fensterrahmen selber herstelle. Diese sind dann auch noch genau so wie ich sie haben will.

    Bei der verlinkten Zeichnung ist der umlaufende Stahlreifen nicht eingezeichnet. Auf diese Lösung kam ich im Laufe der verschiedenen Planungen etwas später. Praktisch muss ich nur zwei verschiedene Leisten als Meterware fräsen. Eine ergibt den Rahmen, die andere ergibt den Flügel. Der Schießmechanismus wird dann einfach nur in das Leistenstück eingefräst welches am Fenster unten ist.
    Die Friktionsscheren von ROTO gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Ich habe das Model ausgewählt welches für meinen persönlichen Zweck am geeignetsten ist. Falls ich mal Fenster für Freunde bauen sollte, können in die selben Rahmen auch ander Scharniere eingebaut werden. z.b. mit anderem max.Öffnungswinkeln. Praktisch muss nur beachtet werden, dass die Länge des Scharniers zur Höhe und dem Gewicht des Fensterflügels passt. Dann gibt es noch zwei unterschiedliche Stapelhöhen. Das ist die Höhe des Scharniers im geschlossenen Zustand, 13 und 16mm. Das ist aber einfach. Bei Bedarf werden die Nuten einfach an den erforderlichen Stellen 3mm tiefer gefräst. Das ist auch nachträglich am fertigen Fenster möglich.
    Die letzten 4 Wochen habe ich über 50 Mails an ROTO und an die Händler welche ich von ROTO genannt bekam geschrieben. Selbst von ROTO bekam ich die erste Antwort warscheinlich von der Putzfrau. Ich gab die Bestellnummer aus deren Katalog mit an und fragte ob sie mir 2 Scharniere verkaufen oder einen Händler nennen. In der Antwort wurde ich gebeten die Scharniere aus dem Fenster auszubauen und die Nummer welche auf der Rückseite steht anzugeben. :? Bei weiteren Antworten von ROTO wurden mir Händler genannt. Einer wollte gar eine Muster von mir um die Scharniere bestellen zu können. usw. Ich habe dann viele Fensterlieferanten und Firmen welche Ersatzteile für Fenster liefern angeschrieben. Mittlerweile habe ich eine einzige positive Antwort. Ein Händler gab an, dass er mir die Scharniere bestellt. Ich solle mich aber in zwei Wochen nochmal melden, damit die Bestellung nicht untergeht.
    Praktisch sind die Scharniere von ROTO die besten welche ich gefunden habe. Fast die gleiche Misere hatte ich bei der Bestellung von Polyamid in Leisten- oder Plattenform. Selbst bei Abnahme ganzer Platten in Industriegröße und mit meheren hundert kg Gewicht wollte mir keiner das Material verkaufen, da ich keine Firma angemeldet habe. Mitlerweile habe ich aber eine Leiste aus dem passenden Material bestellen können. Wenn diese da ist mache ich meine eigenen Versuche zur tatsächlichen Verwendbarkeit. (Bruchtest, Bruchtest bei -50°, Hitzetest, Test zu Lackierbarkeit...). Den ersten Prototypen mache ich aus Holz. Dann entscheide ich ob ich aufgeklebt Dichtungen verwende oder welche die in einer Nut eingeklemmt werden. Auch die Abdeckbleche werden am Holzprototypen praktisch getestet und evtl. angepasst. Oder es wird die Nut am Fensterrahmen an das Blech angepasst. Wenn alle Praktichen Test abgeschlossen sind, geht es sehr schnell. An meinem selbstgebauten Frästisch ( http://www.woodworking.de/cgi-bin/holzbe…g.pl/read/79789 )mache ich die Leisten aus Kunststoff. Diese werden an den auf Gerung geschnittenen Ecken geklebt und geschweißt. Dann kommt der Metallreifen dran und wird verschweißt. Zum Schluss werden die Dichtungen, die Scharniere und der Schießmechanismus eingebaut.
    Für kleinere Fenster habe ich einen weiteren Rahmen entwickelt. Bei diesem ist die Galsscheibe tragendes Element. Außen rum um die Scheibe werden H-leisten aus Alu angeklebt. Daran werden die Scharniere befestigt. Die Rahmen zu diesen Flügeln sind auch etaws anders. nur 3,4 - 4cm dick und nur 4cm hoch. Es ergibt sich quasi ein Seitz Fenster mit Echtglas welches außen bündig eingebaut werden kann aber nicht muss. Es gibt zwei unterschiedliche Abdeckbleche. Eines für bündigen Einbau (Standartblechform) und eines welches verwendet werden kann, wenn das Fenster außen übersteht. Aber bei dieser geringen Rahmentiefe wird wohl jeder die Rahmen bündig einbauen.

    Im Laufe der Jahre meiner Suche und Planung nach und von passenden Fesntern habe ich sehr viel über Fenster im allgemeinen, über verschiedene Scharniere, über Kunstoffe, deren Zusammensetzungen, deren Eigenschaften, deren Bearbeitung sowie über die unterschiedlichsten Dichtung, deren Formen und Verwendungszweck, gelernt.

    >Die ROTO Scharniere drücken die Dichtungen so zusammen, das das Fenster wirklich dicht ist.
    >Ich hoffe, dass ich in der Zeit bis November noch ein paar Tage Urlaub bekomme. Dann könnte ich den Prototyen bauen. Ansonsten geht das dann erst im Juli nächsten Jahres, wenn ich von meinem Afghanistaneinsatz zurück bin.


    Gruß, clerk

  • Hubdach - oder Kartenhaus?

    • clerk
    • 21. August 2011 um 19:26

    Hallo,
    für meine Koffer von 3x2x2m habe ich den Hilfsrahmen als tragende Bodenkonstruktion vorgesehen. Das heißt der Boden ist so stabil, dass er als Hilfsrahmen dient. Die zwei Hauptholme in längsrichtung liegen auf dem Fahrzeugrahmen auf und von den Holmen gehen die Querholme ab. Die Längs- und Quwerholme werden aus Alu Rechteckleisten 40x60x4mm. Die Holme rings um die Außenkanten des Bodens werden U-Leisten.
    Unter den Rahmen kommt die gleiche Außenhaut wie am gesamten Koffer. Innen wird mit Isoliermaterial aufgefüllt. Dann kommen noch die Wasserleitungen und die Kabel hinein. Oberdrauf kommt als Boden eine 11mm dicke Siebdruckplatte. Die geringe Stärke ist völlig ausreichend, da die Auflageabstände der Platte, auf den Holmen max. 70cm sind.

    Da ich auf einen LR 130 aufbauen werde, muss ich mir keine Gedanken um die Verwindung machen. Praktisch könnte man aber direkt unter dem Boden eine Dreipunktauflage befestigen. Das erscheint mir wichtig, falls der Koffer mal auf ein anderes Fahrgestell soll.

    Durch diese Lößung gewinne ich die 6cm höhe eines Hilfsrahmens als Nutzbare Höhe des Koffers.

  • Einfacher, praktischer Ducato-Allrounder

    • clerk
    • 19. August 2011 um 20:00

    Hallo,

    warum gleich so empfindlich? Niemand zwingt dich irgend was zu kaufen. Meinen Post sah ich als Information auf den Hinweis, Nutenleisten mit einer Kreissäge zu machen. Es interessiert vieleicht auch andere Forumsmitglieder wie schnell und einfach solche Leisten herzustellen sind.

    Gruß, Clerk

  • Endlich passt's

    • clerk
    • 18. August 2011 um 19:59

    Hallo h-block,

    ein sehr praktisches Fahrzeug hast du da. Normalerweise liest man an solchen Stellen immer: " Ein sehr schönes Fahrzeug hast du da." Für mich muss ein Fahrzeug in erster Linie praktisch sein. Ein Landrover ist von Natur aus schön.
    Meiner soll fast so werden wie deiner. Nur mit Schachtelhubdach eben, mit 2m Breite zum Querschlafen und die Kabine wird bis hinter die vorderen Türen gehen.
    Da ich noch bis 2015 warten muss, wird es wohl ein Buckelhauber. Der Buckel wird aber durch ein Reseverad ersetzt, Die Spritzwand bekommt die fehlenden Klappen und das gesammte Armaturenbrett kommt auf den Müll. Ich werde eines von einem 300er DTI einbauen. Natürlich muss der Tacho vom Neufahrzeug übernommen werden und die komplette Lüftungsanlage angepasst werden. Auch das Lenkrad fliegt raus. Nein ich will kein kleineres ala Raid, ich will ein Vierspeichenlenkrad wie ich es früher im meinem 90er V8 hatte.

    Kannst du mir bitte die Maße von der Stosßstange vorne bis zur Schräge hinten und die Gesammtlänge durchgeben?

    Gruß, und viel schönes Wetter,

    Clerk

  • Einfacher, praktischer Ducato-Allrounder

    • clerk
    • 18. August 2011 um 19:08

    Hallo zusammen,

    solche Nuten lassen sich mit einer Kreissäge nur machen, wenn der Sägetisch und vor allem der Seitenanschlag ordentlich ist. Praktisch kann ich sagen, je größer der Sägetisch und das Sägeblatt ist, desto besser gelingen die Nuten damit.

    Ich empfehle für jeden Hobbywerker und jedem Womoausbauer sowieso, eine Oberfräse mit Drehzahlregelung und einen kleinen Frästisch. Damit lassen sich Holz, Kunststoffe und Alu sauber bearbeiten. Für die meisten dürfte sowas reichen:
    https://amzn.to/3E3opiR
    https://amzn.to/3CheSU7

    Da ich seit über 20 Jahre die unterschiedlichsten Projekte realisiere, meist für Freunde und Bekannte, habe ich für über 30t€ Werkzeuge und Maschinen. Ich spare ich wo's geht, aber niemals an der praktischen Funktionalität oder Qualität vom Werkzeug. Da sich die Aufträge für maßgefertigte Masivholzmöbel bei mit häuften, habe ich mir eine profesionelle Oberfräse gekauft und mir einen weiteren, diesmal einen multifunktionalen Werk- und Frästisch selber gebaut.
    Damit, aber auch mit dem Tisch und der Fräse aus den Links, stellt man mm-genaue Leisten für Schiebetüren in wenigen Minuten her. Die Leiste von Axel würde bei 2m Länge nur 4 Minuten dauern. 1 Min, zum Einspannen des passenden Fräsers, 1 Min zum Justieren des Anschlages, 1 Min pro Nut zum Fräsen.

    Bei meiner Werkbank können die Füße und die Platte zum Transport abgenommen werden. Die Maschienenschalter ist auf dem Bilder nicht zu sehen. Ich hab mir aber einen gebaut damit ich zum Starten der Fräse nicht unter den Tisch greifen muss. (der Frästisch im Link oben hat auch so einen Schalter, welcher auch verhindert, dass die Fräse nach einem Stromausfall selber wieder anläuft)
    Ein gekaufter Tisch welche die Funktionen wie meiner hat kostet ohne Fräsmöglichkeit 665€, mit Fräsmöglichkeit über 1000€ und mit Stichsägeneisatz 1300€. Meiner kostete etwas über 230€. (eine Stichsäge kann an Stelle der Oberfräse mit einer weiteren Aluplatte in meinen Tisch eingelegt werden.)

    Bilder 1 und 2 zeigen die multifunktinalen Spannmöglichkeiten:
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=…-1310913592.jpg
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=…-1310913702.jpg

    Bild 3 zeigt den Fräsanschlag mit auf die Fräsergröße einstellbare Laden. Der Fräsanschlag kann komplett abgenommen werden
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=…-1310913341.jpg

    Bild 4 zeigt den Fräsanschlag von hinten
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=…-1310913525.jpg

    Sehr gute Dienste wird mir der Tisch wieder erweißen, wenn ich aus Kunststoff Fensterrahmen herstelle. Als Vorbild der Fenster dienen die von KCT. Ein solches Fenster wird im Eigenbau die Hälfte kosten und die gleichen Funtionen haben.

    Ich hoffe, dass ich bald Urlaub bekomme, dann baue ich den ersten Prototypen aus Holz. Bilder gibts dann natürlich auch.

    Gruß, Clerk.

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • clerk
    • 17. August 2011 um 14:15

    Hallo,
    die Fensterrahmen werden aus einem gutisolierenden Kunststoff aus dem Vollen gefräst. Damit die geklebten oder kunststoffgeschweißten Eckverbindungen auch wirklich stabil sind werde ich ringsum einen Ring aus Bandstahl einlassen und die Enden miteinander verschweißen. Die Scheiben kaufe ich bei KCT. Das fertige Fenster kostet weniger als die Hänfte eines KCT Fensters gleicher Größe und hat die gleichen Funktionen. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Rahmenhöhe. Dadurch sind die Einbaumaße geringer als von KCT. Die Rollos werden aber nicht innen auf das Fenster aufgesetzt, sondern obehalb und unterhalb des Rahmens mit in der Wand eingelassen. So tragen die Rollos nur wenige mm auf.
    Ich hab das Fenster schon mal im Forum vorgestellt und es seither etwas abgeändert. Hier ist die alte Version. (gleich vorab, es ist kein Einscheiben-Panzerglas, sonder eine Isolierscheibe von KCT). Die Zeichnungen sind in etwa Maßstabsgetreu für 5cm Rahmentiefe. Mangels Catprogramm habe ich die Zeichnungen mit Photoshop 6.0 gemacht, also nicht zu genau hinsehen. http://www.womobox.de/phpBB2/downloa…=3194&mode=view

    Eine Konstruktion welche das Hubdach in jeder Position nach oben und unten fixiert ist so simpel, dass ich auch erst nach zwei Jahren darauf gekommen bin.
    Es müssen ja im Wohnbereich Fenster angebaut sein wenn im Wohnbereich Sitzplätze sind welche während der Fahrt benutz werden dürfen. Da das Dach auch im Fahrbetrieb oben bleiben kann, sind die Fenster ja da. Das heißt, der Normalzustand des Daches ist einfach oben und zum Durchfahren von niedrigen Passagen oder wenn hinten keiner mitfährt kann das Dach abgesenkt werden. Ich habe noch keinerlei Vorschrift gefunden welche das so verbieten würde. Ich werde zwar meistens nur zu zweit unterwegs sein und zum Spitsparen wann immer es geht mit abgesenktem Dach unterwegs sein,trotzdem sollen hinten drei Sitze einegtragen werden, so dass Das Fahrzeug auch im Alltag eftl. mit 5 Personen zu Nutzen ist.

    Gruß, Clerk

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • clerk
    • 16. August 2011 um 16:48

    @ lu-ke
    Mein derzeitiger Arbeitsvertrag geht noch bis juni 2012 und ich möchte nochmal 2 Jahre auflegen. Nach10 Jahren im gleichen Haufen bekomme ich ein Pränie von knapp 20t steuerfrei, wenn ich aufhöre. Ende dieses Jahres fliege ich für ein paar Monate nach Afghanistan. In den paar Monaten bring ich die nächsten 20t auf die Seite. In den letzten 2 Jahren gibts bestimmt mindestens einen weiteren Auslandseinsatz, also nochmal 20t. Ich hab also 60t zur Verfügung, ohne dass ich mich jetzt in irgend einer Weiße einschränken oder sparen müsste. Wenn was dazwischen kommt, muss ich halt an mein Erspartes gehen. Mein Budgetplan sieht vor: max. 30t für ein Fahrzeug und max. 30t für einen Aufbau. Da ich ohne Arbeit nicht sein kann und mich sozusagen bei der Arbeit entspanne, nehm ich mir ein paar Monate Zeit und baue mein Womo von A-Z selber, da wo es Sinn macht oder da wo es keine fertigen Bauteile gibt, so wie ich sie haben will. z.B. KCT Fenster mit max 5 oder 4cm Tiefe und reellem Preis. Als ich bei meinem jetzigen Job angefangen habe, nahm ich mir vor, danach endlich mein Womo zu bauen, welches ich schon viel zulange vor mich her schiebe. Ich plane also schon über 6 Jahre, jeden Tag ein wenig. Einige meiner Planungsergebnisse kann ich später vieleicht vermarkten. Ich wollte mich eh irgend wann mal selbstständig machen. Schnell reich werden will ich nicht. Zum Leben solls halt reichen.
    Die Planung meiner Hubkonstuktion ist schon fertig. Da ich sie noch nirgends so gesehen habe stelle ich sie noch nicht im Detail mit Bildern vor. Ich will mich erst schlau machen was das Anmelden eines Patents kostet. Das Hubsystem wird weder innen noch außen zu sehen sein, keinerlei zusätzlichen Platz in Anspruch nehmen, leicht, leicht zu reparieren, elektrisch angetrieben und mit Handnotkurbel sein. Bei einem Einbau von 4 systemen ist ein Verkanten auch bei unterschiedlicher Dachbeladung ausgeschlossen. Bei mir reichen 4 Systeme, es können aber für längere Kabinen ohne weiteres mehr Systeme eingebaut werden. Des Weiteren kann das Dach in jeder Hubpostion nur durch den Hubmechanismus nach oben oder unten bewegt werden. Dadurch kann ich damit bedenkenlos mit Angehobenen Dach umherfahren. Das dient mir vieleicht mal zum Transportieren von Schränken oder anderem Umzugsgut.

    Gruß, Clerk

  • Sprinter/Crafter - Stromverlegen durch die Fahrerkabine

    • clerk
    • 15. August 2011 um 22:52

    Hallo,
    bei dem Schaltplan musste ich etwas schmunzeln. Es sind zwei Steckdosen eigezeichnet. Eine mit Landstrom eine für die Verbraucher. Die Steckdose mit der Bezeichnung Landstrom soll höchstwarscheinlich die Einspeisung vom Landstrom darstellen.

    Das Gerät erfüllt für den Preis, den gewünschten Zweck und kann auch von Nichtelektriken angeschlossen werden.

    Änderungen zum Schaltplan:
    Der Landstrom muß durch einen FI laufen, dann zum Eingang "Landstrom" des Kastens, da ja alle Bauteile, auch der Umschalter mit abgesichert werden sollen. Am Steckdosenausgang muss ein FI , noch vor der Steckdose eingebaut werden, da alle Steckdosen mit einem FI abgesichert sein müssen. Nach dem FI für die Steckdosen muss ein zweipoliger Sicherungsautomat eingebaut werden, (nicht wie im Plan eingezeichnet, eine einpolige Schmelzsicherung), um den TÜV Vorschriften zu genügen.
    Man braucht also 2 FI Schalter,da der Umshaltkasten ja schon zur Installation des Womos zählt. Wenn man da mal entgegen der Vorschrift drüber hinweg sieht, reicht ein FI und ein 2P Sicherungsautomat am Ausgang des Umschalters.

    Nur ein FI am eingang des Landstromes reicht nicht, da sonnst das Stromnetz im Womo nicht durch einen FI abgesichert ist, wenn der Strom vom Wechselrichter kommt. Die VDE schreibt unabhängig vom Einbauort, also auch für Womos vor, dass vor Steckdosen ein FI 30mA zu schalten ist. Unabhängig, wie der Strom erzeugt wird oder wo er her kommt. (Ausnahme Trenntrafos). Ein Wechselrichter stellt zwar einen Trenntransfo im weitesten Sinne dar, im näheren Sinne stellet er aber ein eigenes Stromerzeugungsnetzwerk dar. Es können in diesen eigenen Stromnetzwerk die gleiche Fehler und Gefahren aufteretn wie beim Stromnetzwerk vom Landstron. Es sei denn, der Wechselrichter hat keinerlei leitende Verbindung zum Fahrzeug. Z.B. mit Metallschrauben an der Karosserie angeschraubt. Oder es ist ein Wechselrichter der als Trenntrafo ausglegt ist. Dann hat der Wechselrichter an der Ausgangsseite keinerlei Schutzleiter. Die steckdosen sind flach und haben die zwei sichtbaren Kontakte oben und unten nicht. Trenntrafos stellen eine ganz eigen Schutzeinrichtung dar und sind für bestimmte Bedingungen und Arbeiten vorgeschrieben. Es darf immer nur ein einziges Gerät pro Trenntrasnfo angeschlossen werden. Ich habe noch keinen Wechselrichter gesehen, der das Zeichen Trenntransfo trägt.
    Bei einem Wechselrichter an dem Ausgangsseitig an den am Weschelrichter eingebauten Steckdosen nur je Steckdose ein Gerät zu temporären Gebrauch angesteckt wird, ist das Risiko sehr gering. Bei einem fest eingebauten Wechselrichter mit einer automatischen Umschaltung der kompletten 230V Anlage des gesamten Womos ist das Gefahrenpotential gleich dem, des Landstromanschlusses. Desshalb der zweite FI.

    Hier wäre es wirklich mal interesant, die Vorschriften vom TÜV und VDE im detail zu studieren.

    Ein zweiter FI kostet zwischen 20 und 30€. Dafür hat man dann die beste Sicherheit. Wenn ich eine Stunde damit verbringe, die Vorschriften zu durchwäzen um evtl. 20€ zu sparen, kann ich mir einen 2. FI kaufen, da ich 30€ Lohnausfall habe.

    Ich würde aber einen Umschalter einbauen, der 16A verträgt. Als Eigenbau kostet das in der Luxus auführung 20€, in der Normalausführung 10€. Denn was wird in dem Umschalter wohl eingebaut sein? Man sieht eine Verteilerdose mit Würgenippel, noch nichtmal mit Verschraubungen. Die kostet 1,2€. Innen reicht ein einfaches zweipoliges 230V Relaisfür 8€ mit entsprechender Leistung und ein paar Klemmen für 0,8€.

    Anschlussbeschreibung:
    Am Relais mit 2 Wechsler werden 8 Anschlüsse sein. 6 Für die Wechsler und 2 Für die Spule. An jedem der zwei Wechsler ist ein Anschluss, der die Mitte darstellt und bei ausgeschateden realais in einer Richtung einen Kontakt geschlossen hält. Bei eingeschaltedem Relais schließt die Mitte den Kontakt zur anderen Seite und öffnet dabei die erste Position noch bevor die zweite Positio erreicht wird.
    Das ganze gibts zwei mal. Einmal für die Phase und einmal für den Neutralleiter.
    An die Mittenkontakte wird der Ausgang Richung (2. FI) >Steckdosen angeschlossen.
    An den Kontakten welche im eingeschaltedem Zusatnd geschlossen sind wir der Landstrom (vom 1.FI kommend) angeschlossen.
    An den Kontakten welche im ausgeschaltedem Zustand geschlossen sind wir der Ausgang vom Wechselrichter angeschossen.
    Die Spulenanschlüsse werden zusammen mit dem Landstromeingang angeschlossen.

    Funktion:
    Landstrom an - Relais ist an und schaltet den Landstrom direkt durch - Landstrom aus - das Relais schaltet ab, ternnt den Landstromeingang und schlatet den Wechselrichteausgang zu den Steckdosen durch.

    Luxusausführung:
    Durch eine kleine Zusatzschaltung wird der Wechselrichter tatsächlich erst dann eingeschaltet wenn auch wirklich an einer Steckdose ein Gerät betrieben wird.
    Das erspart den Standby des Wechselrichters senkt die Landstromkosten minimal und verlängert die Lebensdauer des Wechselrichters. Diese Zusatzschaltung nimmt im Standby keinerlei Strom auf.


    Achtung:
    Der abgebildete Umschalter vom Link sowie meine Schaltungsbeschreibung sind keine USV (Unnunterbrochene Spannungsversorgung). Die Spannungsunterbrechung von 0,5 Sekunden beim Umschalten kommt vom Reais, welches zuerst einen Kontakt öffnet bevor es den anderen shließt. Eine USV wie für einen PC ist viel teurer weil umfagreicher und fürs Womo wirklich nicht erforderlich. Beim Umschalten können also Geräte mit Elektronischer Steuerung z.B. 230V Klima mit Handfernbedinung oder Fernseher, aus gehen und nicht wieder selbstständig an.


    Für die Meisten wird wohl ein kleiner Wechselrichte reichen, der bei Berarf aus der Kiste geholt und am Zigarettenaunzünder angesteckt wird. Betrieben wird damit doch meistens wirklich nur mal ein PC ein Fernseher oder eine Ladegerät für ein Handi.

    Wenn eine Kaffemaschiene damit betrieben werden soll reicht sowieso die Sicherung vom Zigarettenanzünder nicht und man muss den Wechselrichter anderweitig an der Baterie anschließen. Damit sind wir aber wieder in der komplizierten Klasse .

    Gruß, Clerk

  • Wie bekomme ich das dicht?

    • clerk
    • 14. August 2011 um 11:03

    So wie ich das Bild interpretiere, ist der Schlauchdurchmesser einfach zu groß für die Tülle, oder die Tülle zu klein für den Schaluch.

    je nach vorhandenem Werkzeug könnte man, ein Stück Kupferrohr über die Tülle schieben und anlöten, oder ein Stück dünnwandigen Schlauch welcher streng auf die Tülle passt, über die Tüle schieben und dann den Schlauch.

    Die sauberste Lößung ist, den Schlauch eine Nummer kleiner zu nehmen, (am anderen Ende kann er sicher mit einem Föhn angewärmt und aufgeweitet werden, dass er über das Winkelstück an der Pumpe passt. Oder du verwendest eine größere Tülle am Metallschlauch. (dürfte eher schwer zu finden sein, die nächste Größe wird warscheinlich schon zu groß sein).

    Der verwendete Schaluch ist halt sehr hart. Bei einem weicheren Schlauch, mit gleichem Innendurchmesser, ließe sich die Rohrschelle warscheinlich ohne Weiteres so anziehen, dass die Verbindung dicht ist.

    Gruß,clerk

  • Suche bezugsadresse für beschichtetes Pappelsperrholz

    • clerk
    • 13. August 2011 um 16:08

    Hallo,

    für Deinen Fall empfehle ich, mal in einem Baumarkt mit Holzzuschnitt vorbei zu schauen. Passend zu den Küchenarbeitsplatten gibt es Wandverkleidungen im selben Muster, (ein paar hundert verschiedene). Diese Platten sind super hart, bis 200° hitzefest, leicht und dünn.
    Du könntest diese Platten selber auf Pappelsperrholz aufkleben.


    Ich selber plane schon sehr lange und bin erst jetzt durch deinen Beitrag auf diese Idee gekommen. Im nächsten Urlaub werde ich mal einen Versuch machen. Das Ergebnis wird warscheinlich billiger als meine seither geplante Konstruktion, zwei Sortimo-Wandverkleidungsplatten aufeinander zu kleben. Leicht, sehr stabil, aber sehr teuer.

    Gruß, clerk

  • Sprinter/Crafter - Stromverlegen durch die Fahrerkabine

    • clerk
    • 13. August 2011 um 15:01

    Hallo,

    Als Zitat wurde der Bereich "einpolig ausgelößter FI" angeführt. Es gibt keine einpoligen FI. Das war von mir etwas ungünstig geschrieben. Der Satz sollte klarstelle, dass ein FI- Schalter, welcher ja immer mehrpolig ist, und nicht evtl. ein einpoliger oder mehrpoliger Sicherungsautomat als erste Sicherungseinrichtung im Womo eingebaut werden muss. > ich hätte besser schreiben sollen ...Als Eingang einen zweipoligen FI, um sicher zu sein, dass wenn er auslößt und irgendwo in der Zuleitung oder im Haus ein Leitungsdreher dirn ist, sicher keine Spannung in der Insatllation im Fahrzeug ansteht. Bei einem Leitungsdreher und einpoligen ausgelößtem Sicherungsautomaten würde trotzdem an den Neutralleitern (blauer Draht) die volle Spannung anstehen...

    Es gibt aber ein- und mehrpolige Sicherungsautomaten.


    In Frankreich sind zweipolige Sicherungsatomaten üblich. Zusätzlich hat das Steckersystem einen Schutzkontakt der aus der Dose heraus ragt. So kann der Stecker nur in einer Position eingesteckt werden.

    In Deutschland ist das nicht üblich. Auch im Wohnmobil finde ich es nicht für nötig weil:

    Wenn an der Elektroinstallation im Wohnmobil etwas gemacht wird, sollte immer der Hauptschalter, (im Womo die erste Sicherungseinrichtung, und diese ist zweipolig) abgeschaltet werden! Es steht also nirgend an der nachfolgenden Intallation eine Spannung an.

    Funktionen und Sinn und Zweck der Sicherungseinrichtungen (grobe Beschreibung für den Normalbürger)

    FI Schalter, Fehlerstromschutzschalter >
    Der Schalter stellt fest, ob der Strom welcher irgendwo abgenommen wird, auch wirklich da zurück fließt, wo er soll. Im Normalfall fließt der Strom aus einem Draht der Steckdose - durch einen Verbraucher - zurück durch den zweiten Draht der Steckdose.
    Wenn der spannungsführende Draht beschädigt ist und irgendwo an der Masse (Erde der Elektroinstallation) anliegt, oder jemand ein spannungsführendes Teil absichtlich oder versehendlich berührt, fließt ein Strom durch den Menschen und fals der nicht gerade auf einem isolierten Untergrund steht und nichts Anderes berührt, weiter über die Erde zurück zum E-Werk. Da der Strom nicht durch den FI zurückfließt schaltet der ab. Die zulässigen 30mA und 0,2 sec Abschaltzeit bei Steckdosen oder im Momo, wurden aus medizinischen und Elektrotechnschen Berechnungen festgelegt. (eine Vorschrift welche einen Sinn hat und die der Endverbraucher nicht weiter verstehen muss)

    Sicherungsautomat >
    Dieser ist vor dem Verbraucher installiert, soll die Leitung vor Überbelastung schützen und hat zwei unterschiedliche Systeme.
    (Überbelastung kann, z.B. zum Brand oder Zerstörung des Gerätes führen)

    1. Ein elektromagnetisches System welches beim Erreichen einer bestimmten Stomstärke (Belastung) sofort abschaltet. z.B. bei einem Kurzschluss.
    2. Ein Thermisches System (Bimentall). Dieses erkennt auch eine schleichende Überlastung. (z.B. an einem 16A Automaten wird ein Verbraucher angeschlossen, der 18A zieht) Das muss nicht umbedingt ein Fehler sein, da z.B. ein angeschlossener Motor beim Einschalten kurzzeitig viel mehr Strom braucht. Wenn der Verbraucher aber längere Zeit wie vorgesehen, also 18 statt 16A zieht, würde sich die Leitung langsam erwärmen. Das eingebaute Biemetall erkennt die langsame Erwärmung und schaltet nach einer Zeit ab.

    Da der Strom 50 mal pro sec seine Richtung ändert, und generell, ist es theoretisch unerheblich wo der Sicherungsautomat eingebaut ist. Phase oder Nulleiter. Nach Norm, logisch und technisch richtig wird er naturlich in der Phase, vor dem Verbraucher eingebaut.
    Auch zweipolige Sicherungsautomaten haben nur Prüfsysteme in der Phase. Der einzige Unterschied ist der, dass sie eben Phase und Nulleiter abschalten.

    Theoretisch ist das die ideale Lößung, wegen einem evtl. Leitungsdreher. Praktisch ist das nicht erforderlich, da bei einem Auftretenden defekt an einem Elektrogerät normalerweise so vorgegangen wird:
    Bei fest angeschlossenen Geräten wie z.B. Einbauleuchte, sollte sowieso die Hauptsicherungseinrichtung abgeschaltet werden um das Gerät zu reparieren.
    Ein angestecktes defektes Gerät wird normalerweise ausgesteckt, da es ja nicht funktioniert.


    Fazit:

    Im Momo ist ein zweipoliger FI, dierekt nach dem Kabeleintritt im Fahrzeug unbedigt notwendig. Alles Andere danach kann ohne Probleme einpolig abgesichert werden.
    Bei einer Neuinstallation lieber einmal mehr darauf achten, dass alles richtig angeschlossen ist.
    Bei einer bestehenden Installation, einmalig, vor der ersten Verwendung einfach mal kontrollieren, ob die Installation richtig ist.

    Wer das nicht kann, lässt die Neuinstallation von einem Fachbetrieb machen. (Mit Rechnung! Dadurch Garantie und Haftung beim Schadensfall durch mangelnde Installation). Bei einer bestehenden Installation, von einem Fachbetrieb die Installation überprüfen lassen und sich eine Bestätigung ausstellen lassen, dass die Installation den derzeit gültigen Normen entspricht.

    Das dient auch beim Weiterverkauf des Womos.


    Für den der doch lieber alles zweipolig haben möchte. In Frankreich sind die zeipoligen Automaten tatsächlich billiger als die einpoligen, da das der Standart ist. (vieleicht bei einem Frankreichurlaub mal in einem Baumarkt vorbei schauen)


    >>> Eine separate zweite Sicherung im Neutralleiter ist höchst gefährlich und verboten! <<<

    z.B.: Eine 230V leuchte Flackert. - Der Momobesitzer möchte die Birne wechseln und sicher sein, dass die Leute Spannungslos ist. - Wenn er nur den Lichtschalter ausschaltet ist er sich nicht sicher. - Um die richtige Sicherung zu finden, lässt er den Lichtschalter der Flackerleuchte an und schaltet einen Sicherungsautomaten nach dem anderen aus, bis die Leuchte aus geht. - Aha, das ist der richtige. - Leider nicht, es war der im Nulleiter. - Die Leuchte ist zwar aus, die Spannung steht aber an der Fassund der Leuchte an, da der Lichtschalter ja an ist. - Von einem FI hat der Womobesitzer noch nie was gehört, er berührt die Fassung und ein Womo wird günstig zum Verkauf angeboten um die Beerdigung zu bezahlen.


    >>> Wenn der Nulleiter mit abgeschaltet werden soll, dann immer zweipolige Sicherungsautomaten verwenden! <<<


    Gruß, clerk

  • Hilfe zur Suche nach PickUp und Kabine

    • clerk
    • 12. August 2011 um 14:32

    Vieleicht ist das was für Dich: http://www.blacklandy.de/blboard/forum/…ead.php?t=70841

  • Sprinter/Crafter - Stromverlegen durch die Fahrerkabine

    • clerk
    • 12. August 2011 um 14:09

    Hallo,
    ich empfehle Dir fogende Artikel. Zum Einen weil Du dann die Installation besser, einfacher und billiger erweitern kannst, zum Anderen, weils noch dazu billiger ist:

    Als Eingang einen zweipoligen FI, um sicher zu sein, dass wenn er auslößt und irgendwo in der Zuleitung oder im Haus ein Leitungsdreher dirn ist, sicher keine Spannung in der Insatllation im Fahrzeug ansteht. Bei einem Leitungsdreher und einpoligen ausgelößtem FI würde trotzdem an den Neutralleitern (blauer Draht) die volle Spannung anstehen. Dieße Spannung könnte gegen Erde abgegriffen werden und stellt eine erhebliche Gefahr dar.

    Danach für den Anfang einen 16A Sicherungsautumaten, dieser kann einpolig sein.

    Bei bedarf kannst Du dann noch weitere Sicherungsautomaten nachrüsten. Je nach Bedarf z.B. einen 6A und einen 2A oder vier 2A

    Bauteile als Starterkit

    http://cgi.ebay.de/FI-Schutzschal…=item3cb9bf4659
    und
    http://cgi.ebay.de/Leitungsschutz…=item3cb9bfb98d

    zusammen mit doppelten Versandgebüren: 27,24€

    Eventuell können einmal 4,9€ Versandkosten gespart werden, da bei Teile vom selben Anbieter sind.

    Als Leitungen für 230V im Fahrzeug empfehle ich H07RR-F Gummileitung 3 x 2.5 mm² oder ....1.5mm² / Diese Leitungen sind wirklich robust. Eine solche Leitung ist mir bei einem Aufzugsbau mal zwischen die Führungsrollen und die Schiene gekommen. Ich hab die Leitung vorsichtshalber ausgetauscht. Die alte habe ich aufgeschitten. Sie war ohne jegliche Beschädigung, weder außen noch innen.
    H07 gibt an, dass die Leitung auch zur dauernden Verwendung unter Wasser geeignet ist. Sie könnte also ohne Weiteres auch unterm Fahrzeug ohne Schutzrohr verlegt werden. Trotzdem ist unter den Farzeug ein Schutzrohr vorgeschrieben. Mit oder ohne Schutzrohr, nicht unterhalb von Tragenden Teilen oder Rahmenunterzügen, sondern immer seitlich von solchen Bauteilen verlegen, oder auch in Ecken von Blechfalzen. Dadurch würde ein eventueller Stein oder Ast zuerst am Blechfalz anstoßen und erst wenn der weggedrückt ist die Leitung erreichen.

    Von einer Verlegung von 12V und 230V Leitungen im selben Rohr, auch bei doppelter Isolierung (z.B. Kabel statt einzelne Drähte), rate ich ab. Immer schön zwei eigene Schutzrohre nebeneinander verlegen. Am besten in unterschiedlicher Farbe. z.B. 12V schwarz und 230V rot. Extra, sogenannte Panzerrohre (Kunststoff-Panzerrohr FFKuS-EM-F) sind nicht erforderlich. Bei einem normalen Wohnmobil reichen die flexieblen Rohre (Kunststoff-Isolierrohr FBY-EL-F) welche auch beim Hausbau verwendet werden. Die Preise: Isolierrohr 16mm ~ 0,41€/m , Panzerrohr 16mm ~ 0,96€/m. (Ich bin Soldat in einem Pionierregiment, an all unseren Baumaschienen welche gepanzert und kriegsverwendungsfähig sind, sind FBY-EL-F Rohre verlegt, aufgetretene Schäden während der Einsätze, sind mir nicht bekannt)
    Gruß, clerk

  • Sprinter/Crafter - Stromverlegen durch die Fahrerkabine

    • clerk
    • 11. August 2011 um 15:39

    Hallo,
    ich kenne die Belastbarkeit der DEFA Stecker und Dosen nicht. Ich weiß aber, dass es fertige Defa-Kabel in 1,5mm² und 2,5mm² gibt und Defa-Heizungen bis 2300W. Bei 2300W wäre das eine Stromstärke von 10A. Bei der Verlegugsart 2, können die Leitungen 1mm² 10A ; 1,5mm² 18A und die Leitungen 2,5mm² 26A Belastung aushalten. Unabhängig von der Steckerbelastbarkeit muss auch das Zuleitungskabel geschützt werden. Du müsstest also als erste Sicherung im Fahrzeug fogende Sicherungsautomaten einbauen: Bei einer 1mm² Zuleitung maximal einen 10A Automat, bei 1,5mm² Zuleitung maximal einen 16A Automat und bei einer 2,5mm² Zuleitung maximal einen 25A Automaten.

    Für Steckdosen muss ein 30mA Fehlerstromschutzschalter vorgeschaltet werden.

    Es gibt zwei Hauptgruppen, die Einen dienen nur als Fehlerstromschutzschalter, die Anderen haben auch eine Sicherungsautumatenfunktion.

    Beim Modell bei ebay handelt es sich um das erste Modell. Das ist aus den Angaben auf dem Gerät ersichtlich.

    Du musst also nach dem FI-Schalter einen Sicherungsautomaten einbauen der dem Leitungsquerschnitt entspricht und die Schaltleistung des FI nicht übersteigt.
    Das heißt wenn du ein 2,5mm² dickes Zuleitungskabel verwendest (immer vorausgesetzt, dass auch der Stecker diese Strombelastung aushält), kannst du maximal einen 25A Sicherungsautumaten nachschalten. Kleiner ist kein Problem.

    In Deinem Fall kannst du also den FI-Schalter von ebay theoretisch verwenden. Nach dem FI-Schalter würde ich einen Sicherungsautomaten von 16A einbauen. Aus zwei Gründen: 1. sind die meisten Haushaltssteckdosen nur mit 16A abgesichert und 2. du musst dir keine Gedanken machen, ob die Zuleitung 1,5 oder 2,5mm² hat. Normale Kabeltrommeln haben oft nur 1,5mm². Mit 16A kannst du dann Geräte bis 3680W betreiben.

    Sollte dein Zuleitungskabel wirklich nur 1mm² haben, darfst du nur einen 10A Sicherungsautumaten einbauen. Das würde dann für Geräte bis 2300W reichen.

    >>oben schrieb ich theoretsch, - Ich als Elektriker würde nie einen gebrauchten FI oder Sicherungsautomaten kaufen. Die Geräte sind nicht für xbeliebig viele Auslößungen gebaut und Du hast warscheinlich kein Messgerät um die Auslößegenauigkeit des FI Schalters zu messen. Bei ebay kannst das gebrauchte Teil eh nicht umtauschen.

    Für Deine Sicherheit rate ich Dir, kaufe Dir einen nagelneuen FI-Schalter, 2polig 30mA In 25A.
    15€99 plus 4€90 Versand sollte Dir Dein Leben schon Wert sein.

    Gruß, clerk,
    neben anderen Meisterbrief, auch gelernter Elektroinstallateur.

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • clerk
    • 9. August 2011 um 14:14

    Wenn GFK und Polyamid aufeinander reiben, wird sich eines der beiden mit der Zeit auflößen. Es muss aber sehr viel Zeit bzw. sehr viel Reibung sein. GFK ist nicht glatt und Polyamid auch nicht, auch wenn das mit dem Auge so aussieht. Eine bessere Lößung wäre auf einer Seite Polyamid und auf der anderen Seite Edelstahl.
    Ich plane schon 6 Jahre an meiner Schachtelhubkabine, und noch bis 2015. Ich habe mich von etlichen Herstellern von Kunststoffen beraten lassen. Zum Einen, weil ich eigene Fensterrahmen für Echtglasscheiben herstellen möchte und zum Anderen wegen der Frage, welche Rutschzonen ich baue. Alle Hersteller teilten mir mit, dass das Scheifen von Edelstahl auf Polyamid im konkreten Anwendungsfall zu keinerlei messbaren Abtragung des Materials fürt. Von Polyamid auf Alu wurde mir z.B. abgeraten, da das zur Abtragung vom Aluminium führt.
    Ich werde desshalb an den Außenecken des unteren Teils Polyamidwinkelleisten 50x50x2mm aufkleben (weil diese weiß sind) und in den Innenecken des oberen Teils Edelstahlwinkelleisten 50x50x1mm.


    Gruß, clerk

  • Einfacher, praktischer Ducato-Allrounder

    • clerk
    • 7. August 2011 um 19:59

    Noch ein paar Zeichnungen

    Bilder

    • Grundfläche 260x195 - Wohnversion.jpg
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    • Grundfläche 260x195 - Transportversion.jpg
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    • Grundfläche 260x195 - Möbel Draufsicht 01.jpg
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  • Einfacher, praktischer Ducato-Allrounder

    • clerk
    • 7. August 2011 um 19:53

    Hallo,
    mir gefällt Deine Idee und die Umsetzung sehr gut. Ich plane auch (besser gesagt die Planung ist fertig) ein AllroundWoMo. Auf ein LR 130 Fahrgestell kommt eine 2,8 x 2 m große Schachtelhubkabine. Die herausnehmbaren Möbeleinbauten werden nur links und rechts sein. Dazwischen bleibt soviel Platz, dass auch mit Möbel mindestens eine Europalette eingeladen werden kann. Dazu werden hinten auch zwei große Türen angebracht. Die Zeichnungen sind nicht mehr ganz aktuell, aber das Prinzip ist ersichtlich. Das Regal links wird schmaler und kürzer. Der Sitz in der Mitte kommt an die Seite. Eine Platte vom Bett bekommt Klappbeine um sie auch im Freien als Tisch verwenden zu können. Da mein derzeitiger Arbeitsvertrag noch bis juni 2013 geht und ich wahrscheinlich nochmal bis 2015 verlängere, ist der Baubeginn Januar 2015.
    Gruß, clerk.

    Bilder

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    • Grundfläche 260x195 - Schlafversion 1 Bett.jpg
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    • Grundfläche 260x195 - Alltagsnutzung mit 3 Sitzen.jpg
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