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Beiträge von hwk

  • Gewerbe ohne Umsatz - was hat das für Konsequenzen?

    • hwk
    • 24. Januar 2005 um 11:19

    Hallo zusammen,

    das habe ich vor dem Ausbau auch durchgerechnet, da ich auch einen Katalog mit Preisliste für Händler in die Finger bekommen hatte. Das Finanzamt will die Gewinnabsicht sehen und hält auch nur kurze Zeit still. Und hinterher dann alles als Liebhaberei abgestempelt zu bekommen mit den steuerlichen Konsequenzen ist mehr Aufwand und Kosten als sich Teile über Freunde oder aus Konkursen zu besorgen.

    Besten Gruß

    HWK

  • Ausbau zum Selbstkostenpreis

    • hwk
    • 24. Januar 2005 um 09:48

    Hallo zusammen,

    ein Teil der hier dargestellten Kritik ist sicherlich etwas heftig, trift aus meiner Sicht aber den Nagel auf den Kopf. Mit unserer Familie (2 Erwachsene, 3 Kinder, 1 Hund) ist es schwer ein voll taugliches Womo von der Stange (sofern man es haben möchte) zu kaufen. Da bekommt man dann 90 -110 l Wassertank 50 AH-Aufbau-Akku und 400 kg Zuladung etc. angeboten.

    Geht man in die gehobene Klasse, die auch Zuladung vertragen kann, findet man Platz satt, aber nie drei Kinderschlafmöglichkeiten ohne das halbe Mobil umzubauen. Auf den Messen wurde mir allerdings von den Herstellern solcher Mobil knallhart gesagt, dass die fünfköpfige Familie kein Markt für solche gehobenen Mobile darstellen würde; hier wäre die Zielgruppe eindeutig das alleinreisende Paar (mit event. Möglichkeit einen Enkel mitzunehmen), dass auf Luxus und Platz nicht verzichten würde. Auch seien es hier Designelement, die zum Kauf animieren bzw. bei der Entscheidung mittragen, die Zweckmäßigkeit wäre erst auf Platz zwei, da eh Platz satt wäre.

    Das war dann bei uns der Entschluß einen Selbstausbau anzufangen. Ob wir nun typisch für den Markt sind (was ja für Existenzgründer eine wichtige Frage ist) kann ich leider nicht sagen, die Umsatzzahlen solcher Exclusiv-Mobile sprechen aber für sich.

    Besten Gruß

    HWK

  • Wie 136 Ah Batterie messen ?

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 18:12

    Hallo Picco,

    der Shunt ist nichts anderes als ein Hochlastwiderstand im Bereich von wenigen mOhm. Meist fällt an diesen Widerständen (bei den normalen Meßgeräten im Womo-Bau) eine Spannung von 1 bis 10 mV pro Ampere ab. DIese Spannung wird dann gemessen und gibt Aufschluß über den Strom, der gerade fließt.

    Besten Gruß

    HWK

    @ Joe

    Nach Blick aud´f Deine HP wird mir der Einsatz von 400 A Sicherungen etc. klar. Wirklich ein tolles Gefährt und eine Super Seite!!

    Besten Gruß

    HWK

  • Wie 136 Ah Batterie messen ?

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 18:01

    Hallo Joe,

    das Du solche Wandler eingebaut hast, konnte man ja nicht ahnen, da sie sicherlich nicht für Womos typisch sind. Ich wollte hier nur für den "normalen" Womobauer hinweisen, dass die Sicherungen möglichst nicht zu großzügig diemnsioniert sein sollten und auch zum Querschnitt des Kabel passen müssen.

    @ Enrico

    das ist gar nicht so kompliziert, wie es sich anhört. Bei diesen Meßinstrumenten wird einfach ein Shunt in die Minus-Leitung - bei manchen Geräten auch in die Plus-Leitung (z.B. alte Votronic) eingeschleift und angeschlossen. Den rest besorgt die Elektronic.

    Besten Gruß

    HWK

  • Wie 136 Ah Batterie messen ?

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 11:36

    Hallo Joe,

    nichts für ungut, aber 2 mal 200A sind doch schon eine Menge Zeugs. Eigentlich sollte die Sicherung so dimensioniert sein, dass sie den Shunt schützt und auch die angeschlossenen Stromkreise, damit im Fall der Fälle die Sicherung himmelt und nicht die Leitungen.

    Besten Gruß

    HWK

  • Verkleben von 6,5 mm Siebdruckplatten

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 07:49

    Hallo zusammen,

    um noch etwas zu sparen, kann man den Innenboden auch leicht aus 19 mm Birke Multiplex Platten bauen, die wasserfest verleimt sind. Ist der Boden direkt auf dem Styrodur, so nehmen die meisten Hesteller auch nur 10 bis 12 mm als Bodenstärke.

    Besten Gruß

    HWK

  • Corian-Platten, wer hat Info´s drüber...

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 07:46

    Hallo Picco, mal erst Dank für die Blumen, aber ich hoffe nach dem Aufräumen und "Grundreinemachen" sieht es dann doch wohnlicher aus.

    Der Kunststein hat ein spezifisches Gewicht von ca. 2, ist also etwas mehr als doppelt so schwer wei eine vergleichbare Multiplex-Platte. Da aber die Abmessungen nicht so gigantisch sind, bleibt es alles im Rahmen.

    Gruß

    HWK

  • Fragen zu Isolierung

    • hwk
    • 23. Januar 2005 um 07:43

    Hallo Joe,

    zwar etwas spät aber besser als gar nicht. Die Wasseraufnahme von Werkstoffen wird unterschieden in eine Bindung des Wassers im Material und die Aufnahme durch Füllen von Hohlräumen im Material. Es ist richtig, das Polystyrol kaum Wasser aufnimmt und im Material bindet aber die Hohlräume beim Styropur sind nicht geschlossen und dann kann Wasser nach geraumer Zeit auch eindringen.

    Man muß sich nur mal Styrpur ansehen, was z.B. im Feuchtraum falsch verarbeitet wurde. Das Zeug ist schwer wie ein Stein und kann förmlich ausgedrückt werden.

    Für Leerkabinen kann ich nur abraten, da auch die zitierte 200 % Wasseraufnahme sicherlich am Iso-Wert nicht viel ändert, aber dann in Verbindung mit Holz den idialen Nährboden für Pilze darstellt.

    Ich lasse jedenfalls die Finger davon und greife lieber zu Syrodur, bei dem extra die geschlossenen Zellen ausgelobt werden und das ja z.B. auch direkt im Kontakt zu feuchtem Boden eingesetzt wird.

    Besten Gruß

    HWK

  • Fragen zu Isolierung

    • hwk
    • 22. Januar 2005 um 09:16

    Hallo Himby,

    ich kann Jo nur zustimmen: Nimm nur geschlossenes Material wie z.B. PS-Platten (Styrodur) oder die entsprechenden Materialien aus PU (meist gelb). Diese PS-Platten haben nun fast alle Baumärkte im Sortiment. Leider sind sie wesentlich teurer als Styropur (nimmt jede Menge Wasser auf) aber auch sehr haltbar. Wenn sie auf Maß geschnitten sind und in die Gefache eingepaßt werden, können diese Platten erheblich zur Stabilität beitragen.

    Viel Glück und Mut

    HWK

  • Corian-Platten, wer hat Info´s drüber...

    • hwk
    • 22. Januar 2005 um 09:10

    Hallo Himby,

    gern kann ich Dir mal die Bilder zur Verfügung stellen.

    Den Kunststein habe ich hier bei einer Holzhandlung las Rest (ca. 450x90 cm) gekauft und mir dann selbst auf Maß geschnitten. Verwendet habe ich hier nur HM-Werkzeuge; als Kreissägeblatt hatte ich ein 49 Z mit Trapez-Wechselzahn genutzt. Hat prima funktioniert nur gestaubt "wie Sau". Die Platten habe ich mit Sika 221 auf ein Leisten-Gerüst aus Multiplex flächig verklebt (Dicke des Klebstoffes ca. 3 mm). Die Rundungen habe ich mit einem HM-Fräser aufgebracht und dann mit einer Feile Hieb 4 nachgearbeitet. Die verbindung in der Ecke habe ich einfach "auf Stoß" geklebt und dann die Nahtstelle überschliffen und aufpoliert. Die Bilder sind vom Rohbau der Küche und des Bades. Ich hoffe, man kann was erkennen.

    Der Preis war fantastisch, da diese Platte schon seit Jahren im Lager war (80 Euro :D ). Die Preise von 450 Euro kenne ich sonst nur, wobei dieser Kunststein als Corian teuer ist, von anderen Friemen aber auch preiswerter angeboten wird.

    Besten Gruß

    HWK

    Aber nun hier die Bilder:

    Bilder

    • SIMG0005.JPG
      • 71,69 kB
      • 640 × 480
    • SIMG0010.JPG
      • 91,4 kB
      • 640 × 480
    • SIMG0014.JPG
      • 54,16 kB
      • 640 × 480
  • Erfahrungen mit Ladegeräten?

    • hwk
    • 21. Januar 2005 um 12:42

    Hallo Krabbe,

    ich habe auch bei mir im Womo ein entsprechendes AFU-Gerät laufen und bisher noch keine Probleme gehabt. Aus Gründen der Störfestigkeit habe ich aber immer das Ladegerät ausgeschaltet, wenn ich Betrieb bei höheren Leistungen (ab ca. 20W) gemacht habe, um nicht durch Einkopplung von HF durch schlechte Erde etc. mir mein Ladegerät zu schießen. Bei der Dimensionierung der Ladegeräte kann man aus meiner Sicht ruhig am unteren Ende bleiben, da die stromkontrollierte Phase beim Laden wirklich nur bei rappelleeren Akkus lange dauert, bei nur teilentladenen Akkus ist diese Phase meist nach wenigen Minuten durchlaufen und es wird dann mit konstanter Spannung geladen.

    Als Alternative kann man sicherlich auch ein HF-festes Schaltnetzteil mitnehmen, das bei 13,8V eingestellt auch als Ladegerät dienen kann. Ich wollte das mal nun im Osterurlaub ausprobieren.

    Besten Gruß (73)

    HWK

  • Wie 136 Ah Batterie messen ?

    • hwk
    • 21. Januar 2005 um 07:46

    Hallo zusammen,

    diese "Tankuhr" von Votronic oder auch von Waeco (gleiches Prinzip aber etwas andere Anzeige) sind wirklich nicht schlecht (eigene Erfahrung) und sind z.B. bei Ebay auch schon für unter 200 Euro zu haben.

    Beide Systeme messen jedoch nur den entnommenen bzw. Lade-Strom und die Zeit. Über die wirkliche Kapazität können beide Systeme so nichts aussagen. Ich habe bei mir auch solch ein Gerät verbaut, nutzte aber auch immer die Spannung als Indikator für "Wieviel ist noch drin". Unter der Seite von Effekta.com kann man sich für die diversen Akkus die Liste Restkapazität/Klemmspanung downloaden.

    Besten Gruß

    HWK

  • Wie 136 Ah Batterie messen ?

    • hwk
    • 20. Januar 2005 um 17:31

    Hallo Enrico,

    die Spannung (ohne Last und auch mindestens mehrere Stunden nicht geladen) ist als ein Maß für die Restkapazität zu nehmen. Las Faustformel kann hier dienen: Spannung >12,7 V so ist sie voll geladen. Eine Liste kann man unter Goggle sicherlich schnell herausholen. Ob aber wirklich die 136 AH noch als Kapazität zur Verfügung stehen, kann man leider nur durch teurere Meßgeräte und durch Laden mit nachgeschaltetem kontrolliertem Entladen feststellen.

    Besten Gruß

    HWK

  • Staubox selber bauen

    • hwk
    • 20. Januar 2005 um 17:27

    Hallo zusammen,

    die GFK-Platten werden von den meisten Kabinenherstellern auch so verkauft, da sie soclhes Material als "Rohware" da haben. Für einfachere Ansprüche kann man solche Platten auch in Baumärkten erwerben oder bei Aufbau-Herstellern für LKW sind solche Materialien auch zu haben.

    Viel Glück

    HWK

  • Staubox selber bauen

    • hwk
    • 20. Januar 2005 um 14:22

    Hallo lieber Giessener,

    was hälst Du von einem Rahmen aus Alu-Winkelmaterial, das dann mit GFK-Platten beplankt wird. Die Winkel lassen sich prima mit einer Kappsäge zuschneiden und das GFK kann z.B. mittels Sika 221 aufgeklebt werden. So ist die Box leicht, wasserfest und sieht bei entsprechender Wahl (Lackierung) des GFK auch professionell aus.

    Besten Gruß

    HWK

  • Die Batteriefrage: Säure oder Blei-Gel?

    • hwk
    • 20. Januar 2005 um 12:11

    Hallo Didi,

    der FI ist bewußt nur im Zugangsweg für das Netz gesetzt, da der Wandler die 220 V galvanisch entkoppelt. Beide Pole des 220V Ausgangs am Wandler sind potentialfrei zur Erde, so dass hier kein fehlerstrom laufen kann im Gegensatz zu der 220V Landversorgung, wo ja ein Pol auf Erd-Niveau gehalten ist und der zweite ja die 220 V gegen den Nullleiter und gegen Erde führt.

    Man kann aber auch den FI-Schalter später einschleifen - ohne Verlust der Funktionalität. Nur nutzen tut es nichts. Ich habe den FI und die Sicherung direkt (ca. 20 cm 2,5mm² Kabel) an der Einspeisedose gesetzt, um hier absolut sicher zu sein.

    Besten Gruß

    HWK

  • Belastung der Aufbaubatterie beim Motorstart

    • hwk
    • 20. Januar 2005 um 12:03

    Hallo Niklas,

    wenn beide Kreis durch das Relais getrennt sind, ist das kein Problem (wie schon von Renato dargestellt). Sind die Verbraucher , die Du dazuschalten willst im Bereich des AUfbaus, so ist auch kein Problem. Sind diese Verbraucher aber im Bereich des Fahrzeuges, so wird ein Verschiebestrom über diese Verbraucher zur Fahrzeugbat. laufen und die Aufbaubat. wird belastet. Das ist sicherlich nicht schlimm, da es sich nur um eine kurzzeitige Belastung handelt aber die Kabel sollten schon entsprechend dimensioniert sein, da die Ströme sehr hoch sind.

    Besten Gruß

    HWK

  • Die Batteriefrage: Säure oder Blei-Gel?

    • hwk
    • 18. Januar 2005 um 07:44

    Hallo Didi,

    sorry für die späte Antwort, aber die Info ist ja durch Krabbe schon gegeben worden (besten Dank!!). Falls Fragen sein sollten immer man losmailen.

    Besten Gruß und viel Glück beim Ausbau

    HWK

  • Fenstereinbau Sandwichkoffer

    • hwk
    • 18. Januar 2005 um 07:41

    Hallo zusammen,

    die Fensterausschnitte habe ich auch nicht versiegelt, sonder direkt so belassen. Da der Schaum bei den Sandwichkabinen nicht offenporig ist, kann eigentlich kein Wasser eindringen. An den Kofferklappen, die unterflur sind (z.B. Zugang zum Tank etc.) habe ich die Schnittkanten mit Sika 221 und dem Kederband direkt versiegelt und an der Wand angeschlossen, so dass hier auch kein "Gammel" sich versammeln kann.

    @ Krabbe

    Mit dem GFK-Spachtel wäre ich vorsichtig, da es Styrol enthält, was zumindest die Schäume auf Basis PS angreift und zum Schwinden bringt. PU-Schäume sollten diesen Spachtel vertragen.

    Besten Gruß

    HWK

  • TÜV in Umkreis Stgt. für kritische Abnahmen

    • hwk
    • 17. Januar 2005 um 13:38

    Hallobluewomo,

    hier sehe ich nur die Möglichkeit, den Gurtbock gegen einen Bock mit Zertifikat auszutauschen. Bei meiner TÜV-Abnahme wollte der Prüfer diesen Wisch sehen und auch die Stabilität der Verankerung am Fahrgestell nachgewiesen haben (was sich dann mit Hinweis auf den Hersteller erübrigte, da ein Nachweis vorlag).

    Die Fa Sportscraft bietet solche Produkte an oder Du kannst hier sicherlich auch auf Gurtböcke von Serienherstellern zurückgreifen, die man als Ersatzteile bekommen kann.

    Besten Gruß

    HWK

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