Die Sitze und Polster haben wir dann kurzerhand auch noch neu bezogen und da die Teile eh schon zerlegt waren haben wir im Fahrer- und Beifahrersitz noch eine Sitzheizung eingebaut.
Beiträge von Dr.Desmo
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Und der Wohnbereich.....
Das Bett im hinteren Bereich ist im allg. immer gemacht da ein ständiges auf und abbauen dann doch nervt.
Wir sitzen, wenn schon drinnen, dann vorn. -
Und so sieht er jetzt aus.
Im Bad fehlt immer noch der Schrank. Hier haben wir noch keinen gefunden aber wir haben ja Zeit. -
Hier der fertige Gaskasten... ausgelegt für 2 x 5Kg Flaschen.
Das schlimmste war jedoch das Dichten der Nähte, ich hasse es Silikon oder ähnliches zu verarbeiten..... -
Hallo Jürgen,
Holzplatten sind aus 12mm Pappelsperholz b/bb mit ca. 1,2 mm Buchenfurnier. Wir haben uns 2 Bücher bei unserem Lieferanten (http://www.hennig-furniere.de/index1.php?id=3) gekauft.
Verleimt habe ich mit Kleiberitt 332 unter einer Presse.
Die Innenseiten der Möbel sind mit Gegenzugpapier, ebenfalls unter der Presse, beschichtet. (ein Arbeitsgang)
Gelackt haben wir mit ARTICRYL Tiefmatt.Ansonsten sind die Korpusse mit Lamellos verleimt und die Türen habe ich mit einer einfachen Überblattung gebaut.
Beschläge sind von Häfele bzw. Hettich, jedoch nicht aus dem Baumarkt diese sind mir Qualitativ zu schlecht und auch zu teuer.
Johannes
natürlich weiß ich welche Farbe es ist. Ral 7011. Hat uns unser Lacker gemischt(2K-Lack). Den Mattheitsgrad haben wir selber mit Mattpaste angerührt. -
Ach Besuch gab es von Zeit zu Zeit auch........
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Hier mal eine Bilanz des Projektes ... zugegeben es gab Momente bei denen ich das DING am liebsten verkauft hätte. Aber meine Frau stand mir immer hilfreich und aufbauend zur Seite.
Ach ja das Trittbrett ist inzwischen gewichen ......
Hier mal ganz lieben DANK an die beste Frau von ALLEN.

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Dann kam das Bad......
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und weiter gehts.....
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Und weiter ging der Ausbau....
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Eine der größten Herausforderungen war der Einbau der zusätzlichen Sitzbank.
Diese war ein Muß, da wir 4 vom TÜV abgesegnete und eingetragene Sitzplätze haben wollten.
Dieses Unterfangen hat dann doch einiges an Überlegung und div. Gespräche mit dem TÜV Prüfer erfordert.
Hier ist unbedingt zu erwähnen, dass uns der TÜV keinerlei Steine in den Weg gelegt hat. Es stellte sich heraus, dass die Kollegen ganz umgänglich und für alle Fragen offen waren.Im Verlauf und der späteren Abnahme war das Schildern des Problems mit entsprechenden Lösungsansätzen unsererseits sehr hilfreich. Geholfen hat auch die rein sachliche und emotionslose (hier hat der Prüfer doch recht wenig Spielraum) Diskussionsführung.
Sinnvoll war es ebenfalls, alle möglichen Vorschriften und Aufbaurichtlinien des Fahrzeugherstellers mit dabei zu haben. -
Und weiter geht die Geschichte......
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Das Zersägen des Koffers für Klappen, Fenster und andere Öffnungen erforderte doch immer erhebliche Überwindung.
Hat aber geklappt und wir haben uns nicht einmal verschnitten.Die Größe des Frischwassertanks haben wir mit 150 Ltr. ausgelegt und die Truma steht im hinteren Teil des Staufachs welches nur von aussen zu erreichen sein wird.
Der Gaskasten wird ebenfalls keine Verbindung zum Wohnraum haben. -
Den Fußboden haben wir aufgedoppelt, um Platz für Leitungen wie Wasser und Strom zu bekommen. Diese wollten wir ganz bewusst nicht unter dem Wagen verlegen.
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Zurück in der Werksatt ging es dann mit dem Innenausbau los.
Was ein Abenteuer, aber es hat sich gelohnt. Vom Ablauf her war es eher wie der Bau eines Hauses. Dies hätten wir uns im Leben nicht vorstellen können da wir ja kein Haus haben wollten.
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Teil II in der Tischlerei
Dies war klar der schönste Teil der Arbeit und hat am meisten Spass gemacht.
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Weiter gehts.
Nachdem die Pläne zu Papier gebracht waren und Stücklisten für den Möbelbau fertig waren, ging es zum Möbelbau in die Werkstatt.
Da dies unser erstes Projekt dieser Größe war, haben wir die Möbel nur vorbereitet, sprich die Platten furniert und auf Maß geschnitten. Diese Entscheidung stellte sich im Verlauf als sehr gut heraus. Wir hatten schlicht nicht an alles gedacht (Kabelkanäle, Wasserleitungen, Fensterausschnitte, Dachluken usw. usw.).Der eigentliche Zusammenbau erfolgte in der Werkstatt Nr. II.
Hier haben wir dann alles angepasst und komplettiert. -
Eins habe ich noch...... von vorn....
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Nach dem Lacken sah das Ganze dann schon besser aus.
Wobei der Wagen ZWEI MAL gelackt werden musste.
Unser Lackladen hatte leider eine nicht kompatible Grundierung zum Lack geliefert. Schon während des lackierens hatte ich ein komisches Gefühl, der Lack wollte einfach nicht verlaufen.
Das Ergebnis war eine sandpapierähnliche Oberfläche die so nicht bleiben konnte.
Bilder habe ich davon nicht gemacht, da ich viel zu sauer war und überlegte, den Laden anzustecken, den Verkäufer zu kreuzigen etc. etc. ....... was ich dann doch verwarf ..... .
Dem Besitzer war die Aktion sichtlich peinlich und er machte uns ab dem Zeitpunkt geniale Preise.Irren ist halt menschlich und wir machen ja alle Fehler.
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Tach auch
hier dann mal ein paar weitere Bilder von den Karosseriearbeiten und dem entkernen.
Leider war der Koffer verschiedenen Stellen defekt und er musste geflickt werden. Hier stellte sich die Ecke oben rechts als größte Herrausforderung dar.
Die hinteren Türen haben wir ausgebaut und später verschlossen.