Habe das hier heute gefunden.
Wolfgang
Habe das hier heute gefunden.
Wolfgang
Oliver
Der 2009er Bericht ist nicht von uns, es war einer den ich im Netz gefunden hatte. Bis unserer fertig ist wird es leider noch was dauern. Muss erst mal alles sortieren.
Für uns war Estland am schönsten. Nicht nur wegen der vereinzelten Pisten, sondern auch die einzigartige Landschaft. Hiiumaa ist einfach eine Wucht. Leider haben wir Saaremaa nicht geschafft weil wir uns zu spät für einen Fährplatz gekümmert haben. Aber auch dort gibt es Highlihts wie den Meteoritenkrater, noch schöner soll die Steilküste Panga Pank sein. Unbedingt sehenswert ist auf dem Festland der Peipus See. Die schönste Route führt am Nordufer vorbei. leider hatten wir pech mit den Mücken, es war die schlimmste Mückenplage die ich seit meiner letzten Nordkap Tour, und das ist schon sehr lange her, erlebt habe.
Aber auch die Länder Litauen und Lettland haben viel zu bieten. Wir sind "Landeier", Städte meiden wir. Dager fühlen wir uns auch in der freien Natur, abseits am wohlsten.
@ Wolfgang
Wir hatten leider nur drei Wochen, deswegen waren wir auch relativ viel unterwegs. Ich würde es so nicht mehr machen. Beim nächsten Mal ist vielleicht Estland und Petersburg dran (lohnt wegen tanken) und beim folgenden Besuch Lettland und Litauen.
Wolfgang
Hallo zusammen,
alles hat mal ein Ende. Leider viel zu kurz war die zeit diese schönen Länder zu besuchen. Die Tour war teilweise emotional ergreifend (wenn man die Orte Salaspils und das IX. Fort in Kaunas besucht), auf der anderen Seite komplette Entspannung. Der Strassenbau schreitet mit riesen Schritten voran. Was in Reiseberichten aus dem Jahre 2009 noch als Schotterpiste gekennzeichnet war, outete sich heute als geteerte Strasse. Ein KAT ist nicht unbedingt erforderlich. In den Wäldern war es teilweise extrem eng, sind aber überall ohne Schäden durchgekommen.
Weitere Infos und Bilder kommen im Reisebericht, nur soviel vorweg:
Rot gezeichnet ist die Fähre, beige die Strecke mit dem KAT, grün das bisserl was wir gelaufen sind und blau die Mopedtouren.
Insgesamt sind wir mit dem KAT 4400 km gefahren, die Fähre beförderte uns insgesamt 1474 km, mit dem Moped kamen wir auf 819 km und zu Fuß waren es dennoch 35,5 km.
Wolfgang
Hallo Martin,
in der Zeichnung ist oberhalb der Dichtung KP0004 im Rahmenprofil eine umlaufende Nut. Dies ist ein Querschraubkanal in der die Schraube zur Befestigung der Klammer eingeschraubt wird. Du kannst auch durch den ersten Steg schrauben, aber nicht weiter weil du sonst mit der Schraube die thermische Trennung überbrückst und dann hast du eine Kältebrücke. Die Klammer wird mit der Verzahnung gegen die Fahrzeugwand zeigend verschraubt. Teile die gesamte Menge der Klammern auf die erhaltenen Fenster auf.
Abgedeckt werden die Klammern mit dem schwarzen Gummi KP0004.
Wolfgang
PS: Sollte es noch zeit haben bis nach meinem Urlaub komme ich für ein Wochenende runter und baue die Fenster ein. Einfach eine Mail senden.
Da an unserem KAT ja auch nur eine "gewöhnliche" Leiter ist, habe ich mir seit dem letzten TÜV Termin (gell Ralf) mal Gedanken über eine neue Leiter gemacht. Die Stufen werden geschweißt, alles andere sind Normalien, selbst die Lagerbuchsen gibt es passend. Das ganze ist auf den KAT und die Höhe zurecht geschnitten, könnte aber auch für andere Fahrzeuge angepasst werden. Ein weitere Vorteil: Die Leiter ist freistehend. Was auf dem Bild noch nicht zu sehen ist, sind die Sicherungsbolzen oder Kette, mal sehen, die benötigt werden damit die Leiter keine 180° Grätsche macht. Die Bilder zeigen die Nutzerstellung und die zusammengefaltete Ausführung.
Wolfgang
Zitat1. Swedish Design, Made in Europe
2. Made in Sweden
Elektolux erwarb 1973 die Siegener Firma Dometic und im Jahr 1986 die schwedische Firma Origoverken. Wenn nun auf dem Kocher "Made in Europe" steht, heißt dass, das dieses Gerät in Europa hergestellt wird. Viele Unternehmen machen das so, eine große deutsche Firma für Haushaltsartikel hat viele Niederlassungen in Europa. Auf den Produkten steht schon lange nicht mehr "Made in Germany".
Wenn du aber mit dem Kocher zufrieden bist ist es doch egal wo er produziert wurde.
Nur das er bei SMEV gefertigt wurde schließe ich fast aus, da SMEV erst 2007 aufgekauft worden ist.
Wolfgang
ZitatBin ich nicht einverstanden! Das passiert nur dann, wenn der Niet nicht die korrekte Länge hat oder das Loch zu gross gebohrt wurde.
Hier klafft Theorie und Praxis weit auseinander. Wir verarbeiten Becherblindniete in Größenordnung > 50.000 Stk. p.A. Alle Werkestücke sind industriell maschinell hergestellt. Trotzdem kommt es von Charge zu Charge vor dass die Nietstifte nicht sauber abreissen und nachbearbeitet werden müssen.
Wolfgang
ZitatStimmt dies wirklich? Kann man umrüsten oder muß ich wirklich Kocher und Heizung austauschen?
Seit dem 01.05.05 gilt für neu zugelassene Fahrzeuge die 30mbar Grenze. Ältere Fahrzeuge haben Bestandschutz. Würde in deinem Fall theoretisch bedeuten, dass du versuchen solltest die Heizung als Ersatzteil darzustellen.
Wolfgang
Zitat.meine erste Wahl sind Nietmuttern
Dann viel Spaß wenn die Schraube in der Nietmutter leicht korrodiert ist und du mit der Schraube die Nietmutter mitdrehst.
Wenn von außen unbedingt genietet werden muss würde ich auf jeden Fall Becherblindnieten nehmen. Bei gewöhnlichen Nieten dringt Wasser ein wenn der Niet nicht abgedichtet wird. Die Wahl der Niete hängt vom zu nietenden Werkstück ab.
ferner hat ein weicher Niet und ein harter Nietstift (Beispiel: ALU / Stahl) den Nachteil, dass der Nietstift erst einige Zehntel Millimeter oberhalb der Niete abreist und man dann diesen fühlen kann.
Wolfgang
Um mal eine preiswert Versicherung zu nennen, bei der ich auch die grüne Karte temporär bekomme ist die RMV in Heinsberg.
Darüber haben wir unseren KAT auch versichert. Vollkasko mit 500 EUR SB und Teilkasko mit 100 EUR SB, knapp 770 EUR p.A.
Wolfgang
ZitatWelche Versicherungsgesellschaft bietet 2010 auch in Marokko Schutz?
Es ist wie bei fast allen Versicherungen, Risikoreiche Länder werden in der Regel nicht sofort eingetragen. Hierzu zählt auch Albanien, Tunesien, usw.
Ich habe meine Versicherung angeschrieben und eine Erweiterung der grünen Versicherungskarte auf das Urlaubsland beantragt. Hierzu zählten bisher auch Tunesien, Marokko und Albanien. Das hat bisher immer geklappt. Du bekommst eine zweite Karte die auch nur in dem von dir vorab benannten Zeitraum gültig ist. bevor du nun die Versicherung wechselst, schreibe diese erst mal mit deinen Urlaubsdaten an.
Wolfgang
Hallo Martin,
weswegen willst du die Duschabtrennung kleben? Gemäss Bild handelt es sich vermutlich um eine 2flügelige Tür, also jeweils ein Drehflügel rechts und links an dem 850 mm langen Schenkel oder um eine 2flügelige Falttüre, welche nur an der 90° Ecke der 400 und 850mm Schenkelecke befestigt wird. Bei der Duschabtrennung ist sicherlich ein U-Profil dabei, welches als Wandanschlußprofil dient und in dem anschließend das drehprofil der eigentlichen Tür eingeschoben und verschraubt wird. Dies dient für einen eventuellen Schrägenausgleich. Dieses Profil einfach an die Wand geschraubt und mit Essigvernetztem Sanitärsilikon von innen der Länge nach abdichten. So werden "normale" Haushaltsduschen eingesetzt und so habe ich in meinem KAT auch eine Echtglasdusche befestigt.
Wenn noch Fragen offen sind, einfach stellen. Hilfreich wären dann einige Detailaufnahmen der Dusche oder eine eingescannte Montage- und Bedienungsanleitung.
Wolfgang
Schöne Eindrücke. Wir werden wahrscheinlich im Frühjahr dort sein.
Wolfgang
Wozu ich am abend nicht mehr gekommen bin:
Bei jedem Eigenbau sollte man zwischen Nutzen und möglichen Schäden abwägen. Da keine Serienfertigung vorliegt können die Profile nicht gebogen werden sondern müssen in den Ecken auf Gehrung geschnitten und verbunden werden. Die Gefahr des Wassereinbruchs besteht.
Als Material für die beiden Rahmen (Scheibe und innenrahmen) könnte ich mir gefrästes Aluminium vorstellen, welches in der Gehrung verschweißt wird. Eine Kondensatbildung des Rahmens ist dann aber gegeben. Deswegen sollte der 25mm lange Schenkel eher sehr kurz gehalten werden. Die Schnittkante kann auch anders abgedeckt werden.
Ebenfalls möglich wäre PP auf Grund der guten Bearbeitung und Schweißbarkeit möglich, jedoch auf Grund der geringen Glasübergangstemperatur von 0°C - 10°C und der nicht vorhandenen UV Stabilität ungefüllt eher nicht geeignet. Hier sollte besser auf PPTV20 Gf5 (Polypropylen, 20% Talkum verstärkt, 5% Glasfaser verstärkt) zurückgegriffen werden. Inwieweit dieses Material aber als Knüppelware vorliegt, entzieht sich meiner Kenntniss. Ungefülltes PP ist nicht UV beständig !! Da PP zur Gruppe der Polyolefine gehört, kann PP nicht verklebt werden
Die Dichtung aus EPDM sollte nicht das Problem sein, hier kann auf eine handelsübliche Ware zurückgegriffen werden, welche auf Gehrung geschnitten und verschweißt wird. Die Scheiben haben einen 10mm Zwischenraum welcher durch einen "Spacer" erreicht wird, hier einheitliche Materialien nehmen wegen der Verklebbarkeit. Da die Kleberaube durch das Profil verdeckt wird, kann auch SIKA oder ähnliches genommen werden.
Eine Herausforderung ist noch die Verdunklung. Es gibt keine "eckigen" Systeme auf dem Markt sondern nur ausgerundete Systeme. Also ist hier auch wieder Improvisationsgeschick gefragt.
Eine Alternative zum Selbstbau ist die Lewmar Dachluke "Ocean Hatch" in der Ausführung "Flat Base". Hierbei ragt zumindest kein Aluminium in den Wohnraum, welches aber die Kondensatbildung nicht verhindert.
So nun nochmal viel Spaß beim Gedanken machen und dem späteren Bau.
Wolfgang
Edit Link Lewmar:
Habe mal eben eine Idee in 3d aufgerissen. Ungelöst ist die befestigung der Gelenke und Verriegelung.
Wolfgang
PMMA=Polymethylmetaacrylat (Handelsname Plexiglas)
PC=Polycarbonat (CD's, Rimowa Koffer)
UV-Beständigkeit: Beständigkeit des Materials gegen die Lichtwellen im Bereich 350 - 400 nm (350nm - 380nm = Ultraviolett (UV; ab 380nm im visible (VIS) Bereich)
EPDM=Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk ( Material welches bei PMMA nicht zu Spannungsrissen führt und deswegen als Dichtung und Unterlagen eingesetzt wird)
Solarkonstante (e): Sonneneinstrahlungsstärke auf der Erde, in Mitteleuropa 1,367 J/(m²*s)
Isothermenverlauf: Darstellung der 10°C Isotherme. Wird u.a im Fensterbau benötigt. Wenn die 10°C Isotherme ausserhalb des Bauteiles langläuft, wird es nass.
Hoffe erstmal geholfen zu haben
Wolfgang
ZitatZweifachverglasung wegen besserer Dämmung - oder reichen 10mm da auch
Einfachverglasung, wie bei Schiffsluken, bilden einen nicht unerheblichen Kondensat. Schaue mal hier:
http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/phpBB2/viewtopic.php?t=19384
Gerade über dem Bett möchtest du ja nicht durch Wassertropfen wach werden, was uns leider schon mal in kälteren Regionen passiert. Bei einer Doppelscheibe muss die Dichtung unbedingt im Bereich der Doppelscheibe aufliegen sonst tropft es in diesem Bereich wieder. Wenn du Ideen zu Papier gebracht hast und diese im DXF - Format vorliegen kann ich mal die Isotherme berechnen, dann weist du genau wo es später tropft.
Wenn du Ideen brauchst, dann schaue dir doch mal die Panoramaluke von Alexander Feldwegan wie er die baut. Das sind riesige Klappen, entweder elektromotorisch oder manuell angetrieben. Und anstelle einer großen Gfk-Klappe schneidest du eine Öffnung der späteren Durchsicht hinein und diese mit der Doppelscheibe ausrüsten. Ich mache dir in den nächsten Tagen mal eine Prinzipskizze
Wolfgang
ZitatLuftdicht (hat man da eine Chance, dass nichts kondensiert) oder gleichso ausbilden, dass etwas Luft dazwischen durch kann?
Weswegen Polycarbonat? Das Material hat eine sehr hohe Schlagzähigkeit, nach ISO 179/1eU bricht es noch nicht mal, dafür ist es nur bedingt kratzfest und hat eine hohe Kerbempfindlichkeit. Das bedeutet, dass unsaubere Ränder irgendwann zu Spannungsrissen führen können. Die Spannungsrissbildung gilt im übrigen auch für PMMA. Wenn du PC verwenden möchtest, muss es auf Grund der hohen Schlagzähigkeit nicht so dick ausfallen. Wen wir Hauben aus PC herstellen sind die beiden Scheiben bis zu 3 mm dick und werden, wie bei PMMA chemisch mit UV - aushärtenden Klebern, verklebt. In der Regel verarbeiten wir nur PMMA.
Die Innenscheibe muss am Rand zwei Bohrungen aufweisen, Durchmesser ca. 4 mm. Das hat den Grund, dass die Dämpfe, welche durch das verkleben auftreten abgesaugt werden können. Im späteren Gebrauch werden diese Löcher mit Ventilstopfen verschlossen.
Diese Ventilstopfen haben auch den Sinn, dass wenn die Hauben später exponiert der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sich die Luft zwischen den Scheiben ausdehnen kann. Würden die Stopfen nur "dicht" sein, so bläht sich die Scheibe auf. Und die entstehende Wärme die bei Sonneneinstrahlung entstehen kann ist nicht zu verachten. In Versuchen haben wir in der Innenscheibe bis zu 70°C gemessen, bei einer Solarkonstanten von 1,5 J/(m²*s), was einer Leistung von 1,5KW/m² entspricht. Oder anders ausgedrückt bedeutet dass, wenn man mit einem Quarzstrahler in einem genau definierten Winkel und Abstand mit 1500 W Leistung auf eine 1m² große Fläche bestrahlt. Hierbei ist der Abstand max. 700 mm.
Wenn die Scheiben mit SIKA oder ähnlichem geklebt werden, muss die Kleberaube, die von außen sichtbar ist, gegen UV-Einstrahlung geschützt werden. Bei Frontscheiben in der Automobilindustrie wird dies durch den schwarzen Siebdruck erreicht. ferner ist nicht ausgeschlossen, dass Feuchtigkeit zwischen den Scheiben diffundieren kann.
Beachte bitte auch, dass auch Verklebungen mit einem elastischen Material sehr empfindlich gegen Schälwirkungen sind. Ich denke da an das öffnen und schließen. Hier sollten die Gelenke und Verschlüsse so angebracht werden, dass eine Schälwirkung ausgeschlossen ist. Am Besten erreicht man dass wenn die Befestigung zum einen an der Außenscheibe angebracht werden und als Zwischenlage der Verbindung, also zwischen Anschlussteil des Bauelementes und der Scheibe eine 2-3 mm dicke EPDM Platte liegt.
Nun viel Spaß bei der Planung und Bau. Vielleicht gibt es ja mal ein Bild oder Zeichnung.
Wolfgang
Das wurde bereits im Blauen Forum ausgiebig diskutiert. Hier einmal zwei Links von Heise über die Selbstbauanleitung. Erfahrung habe ich keine.
Wolfgang