.... ach ja - habe ich vergessen zu schreiben. Wohne im Landkreis ES / GP - Region Stuttgart
Beiträge von Womo_User
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Hallo liebe Forumsgemeinde,
bin gerade dabei, die letzten Vorbereitungen für den Urlaub mit dem Wohnmobil zu treffen. In meinem Womo ist eine Truma Duomatic Plus Anlage an 2 Flaschen verbaut, Betriebsdruck 50 mbar. Kaufdatum war der 31.03.2005.
Im Zuge der Überprüfung meiner Gasanlage ist mir aufgefallen, dass die Gasschläuche an manchen Stellen schon oberflächhig leichte Risse haben. Aus Sicherheitsgründen wollte ich diese daher austauschen. Beim örtlichen Wohnmobil Zubehörhändler konnte ich jedoch keine passenden Schläuche finden. Die freundlichen Bedienung erkannte die Schläuche direkt als Teile einer Duomatic, sagte mir aber auch, daß SOLCHE Schläuche für die Truma Duomatic nicht mehr lieferbar wären. Außerdem würde diese Anlage sowieso nicht mehr vom TÜV abgenommen, was auf einen Neukauf hinauslaufen würde.
Habe mal hier im Forum gestöbert und bin auf den Artikel "Vorschriften des „neuen“, seit 1.5.2005 verbindlichen DVGW-Arbeitsblatts G 607" gestoßen. Dort steht jedoch, dass die Regler erst nach 10 Jahren getauscht werden müssen.
Frage: kann ich guten Gewissens meine Duomatic weiter betreiben und wo bekomme ich auf die Schnelle passende Schläuche?Vielen Dank und Gruß
Udo -
Zitat von holger4x4
Ich sehe,du hattest einen schönen Urlaub! Hauptsache es macht Spaß.
Zur Duschwanne: Gibt es nichts vergleichbares zu kaufen, wo man vielleicht noch die Ränder beschneiden kann? Dann hilft nur selbst laminieren.Hallo Holger,
Ich habe bei Ahorn in der Ersatzteilliste geschaut, dort ist die Wanne aber nicht gelistet. Da auch die passenden Anformungen für die Thetford Toilette, Warmluftkanäle, Ablauf etc. vorhanden sind sollte es möglichst schon das Original sein. Für den Selbstbau fehlt mir jetzt einfach die Zeit...Zitat von drinkthingSehr schöne Arbeit !!!
Schade, das der Urlaub dabei draufging, aber umso mehr Spaß macht es dann beim nächsten Mal.Gruß Axel
Danke für die Blumen
Habe gestern noch die Wände fast fertig gemacht, werde noch ein Bildchen nachreichen.... -
... und weiter geht's:
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... und noch ein paar Bilder:
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Nachdem ich ja schon einige Bildchen eingestellt habe will ich kurz über den Stand des Projekts "Arbeit statt Urlaub" berichten:
Seit nunmehr ca. 4 Wochen werkele ich täglich an meinem Wohnmobil. Das ganze bringt unglaublich viel Arbeit mit sich, macht aber auch ein Stück weit Spaß - wenn man mal davon absieht, daß der ganze Urlaub dafür draufgeht. So hatte ich mir Camping eigentlich nicht vorgestellt...
In Zwischenzeit ist die eigentliche Reparatur des Schadens fast abgeschlossen. Den Boden habe ich wieder vollständig neu aufgebaut und von unten mit 6,5 mm wasserfest verleimtem Buchensperrholz beplankt. Das Styropor habe ich wie empfohlen durch Storodur ersetzt. Die Oberseite habe ich mit leichtem 6mm Pappelsperrholz beplankt und flächig mit der Rahmenkonstrukion und dem Styrodur verklebt. Kleber wie bereits gesagt PU Caravankleber von Technicoll - bin nach wie vor begeistert davon. Als Bodenbelag habe ich 0,7 mm PVC gewählt, denke das Originale war 1mm stark, spielt aber keine große Rolle da es sowieso nur im Staufach zu Tage tritt und sonst unter der Duschwanne verschwindet.
Wenn die Zeit noch reicht werde ich alle Kunststoffteile im Außenbereich mit RAL 7001 Autolack lackieren, da diese sehr unschön vergilbt sind. Sorge machen mir noch die etwas marode Duschwanne, die nicht mehr als Ersatzteil lieferbar ist sowie die Befestigung der Stoßstange.
So, und nun ein paar Bilder:
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Zitat von Thomas Frizen-Fischer
Ausgehend von der Annahme, dass ein Centimeter tiefer nicht so furchtbar schlimm sein dürfte für die Bodenfreihet in der Praxis, würde ich das Teil mit Abstand unter den Boden schrauben, nämlich mit Distanzscheiben aus hartem Gummi.
Hallo Thomas Frizen-Fischer. Danke für Deine Vorschläge. Das mit dem Zentimeter tiefer ist genau das das Problem. Die Stoßstange geht seitlich nahtlos in die passend angeformten Seitenschürzen über. Ein oder zwei Millimeter kann man wahrscheinlich ohne größere Probleme in der Höhe variieren, aber das erscheint mir zu wenig, um stauende Nässe zwischen Stoßstange und Boden zu vermeiden. Außerdem fürchte ich, daß es bei der Fahrt durch den zwischen Stoßstange und Boden durchströmenden Fahrtwind zu Geräuschentwichlung, Vibrationen oder im schlimmsten Fall sogar zu Schäden kommen könnte. Trotzdem denke ich auch daß der nächste Schaden fast schon vorprogrammiert ist, wenn ich die Stoßstange wieder direkt auf den Boden schraube. Bisher ist mir als Ausweg nur eingefallen, ein Alublech direkt auf den Boden zu kleben und darauf dann die Stosstange zu befestigen. Somit würden wenigstens nicht die Vibrationen der Stoßstange an den Dichtfugen zerren und diese über kurz oder lang undicht machen. Aber so ganz toll finde ich diese Lösung auch noch nicht

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Zitat von drinkthing
Na das wächst ja schon mal.
Und wieviel Boden mußt Du jetzt reparieren?
Gruß AxelHallo Axel,
also genau in Quadratmetern hab ich's noch nicht ausgerechnet. Auch wenn sicher so manch ein Profi die Nase darüber rümpfen würde habe ich mich entschieden, den Boden nicht gleichmäßig über die gesamte Breite des Fahrzeugs zu ersetzen. Stattdessen werde ich die Oberseite des Bodens in der linken Hälfte des Fahrzeugs ca 1m weit in der Nasszelle ersetzen, in der rechten Hälfte hingegen nur über die Tiefe der Sitzbank / Staufachs. Grund dafür ist zum einen der Schadensbereich, der auf beiden Seiten unterschiedlich ist und zum anderen die Tatsache, daß ich auf diese Art und Weise den PVC Bodenbelag im Inneren des Fahrzeugs nicht anstückeln muss und somit der optische Eindruck nicht gestört wird. Die Stoßkanten der Beplankung werden alle unterhalb der Trennwände verlaufen und durch zusätzliche Holzlatten in der Rahmenkonstruktion gestützt.
Auch die Unterseite des Bodens werde ich vermutlich auf ähnliche Art und Weise ersetzen. Hier war meine Überlegung daß es unvorteilhaft ist Stoßkanten in der Sperrholzbeplankung zu haben, die vom Fahrzeugrahmen verdeckt werden, da diese nur schwer abzudichten wären.Gruß Udo
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wie bereits gestern angekündigt habe ich in Zwischenzeit mit dem Verkleben der Rahmenkonstruktion begonnen. Ich habe mich auf Empfehlung des örtlichen Caravan Händlers hin für den Technicoll Caravan Kleber entschieden (siehe z.B. auch hier). Der Kleber sieht ähnlich aus wie Pattex und besitzt auch eine ähnliche Konsistenz. Zur Verarbeitung wird eine Seite des Klebeguts mit dem Kleber bestrichen, die andere Seite mit Wasser benetzt und beide Teile für mehrere Stunden miteinander verpresst. Der Kleber auf PU Basis reagiert mit dem Wasser und schäumt leicht auf. Dabei werden eventuelle Hohlräume gefüllt und eine vollflächige Verklebung erreicht. Mein erster Eindruck von diesem Klebstoff ist sehr positiv. Lässt sich ausgezeichnet verarbeiten, haftet ausgezeichnet auf den angegebenen Untergründen, erreicht eine hohe Festigkeit und ist relativ sparsam im Verbrauch. Nur sollte man beim Arbeiten alte Klamotten und Handschuhe tragen, das PU ist fast nicht mehr von der Haut zu bekommen!!!
Eine Erkenntnis ist in Zwischenzeit auch schon gereift: Schraubzwingen kann man bei dieser Art von Arbeit nicht genug haben. Wer ähnliches plant sollte entweder selber eine ganze Menge davon haben oder vorab bei allen Freunden, Nachbarn etc. sich borgen was zu haben ist!
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Zitat von drinkthing
Wenn ich das letzte Bild so betrachte, dann finde ich Pflastersteine als Bodenbelag im WoMo doch reichlich dekadent

Echt? Mir gefiel das eigentlich ganz gut! Hat nicht jeder. Außerdem verrotten Pflastersteine nicht so schnell...

Habe mir in Zwischenzeit eine ganze Menge Holz im Sägewerk zurechtgehobelt. Ich durfte selber an der Maschine arbeiten und habe nur ein paar Euro für die Benutzung des Dickenhobels bezahlt. Vielen Dank an dieser Stelle an die netten Sägewerker in Kirchheim. Außerdem hab' ich noch Styrodur im Baufachmarkt besorgt.
Gestern habe ich damit angefangen, das Holz einzupassen, heute geht es an's Verkleben...Frage am Rande: In der Übersicht des Selbstbau Forums stand ich (trotz Aktualisierung des Browsers) als letzter Poster, dabei gab es schon zwei neue Antworten darauf...

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... und so sahen dann Wand und Boden innen nach Ausbau von WC, Dusche, Waschbecken, Trennwand etc aus.
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wenn man sich mal die Spitze des Stechbeitels anschaut kann man sehen, wie das Wasser aus dem Holz quillt...
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... und hier noch ein paar weitere Bilder vom "Ort des Schreckens"
So sah der Unterboden an der Stelle aus, an der die Stoßstange befestigt war -
Zitat von Thomas Frizen-Fischer
Was die Anbringung der Stoßstange angeht, das kann ich mir ohne Bilder nicht so recht vorstellen.Oft sagen ein paar Bilder mehr als 1000 Worte, daher hier einfach mal zwei Bilder von der Stoßstange (so man so ein ABS Teil so überhaupt nennen darf). Man beachte das verrottete Holz, das bei der Demontage gleich mit herausgerissen wurde. Gehalten wurde das Teil hauptsächlich von vielen, vielen Tackerklammern.
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Hallo alle zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten und Tips. Hatte schon die Befürchtung, daß niemand was schreibt, weil der Anfang meiner Geschichte sicher etwas frustig klang. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch echt im Tief, in Zwischenzeit lichten sich die düsteren Wolken schon wieder etwas, wenngleich ich sicher noch nicht die Talsohle des unfreiwillig entstandenen Projektes durchschritten habe. Dennoch sieht man erste Fortschritte, immerhin wird die Menge an verrottetem Holz geringer (und der freie Ausblick von innen durch den Boden auf die Straße immer großzügiger
).
abo: ja - die Wände sind übrigens leider auch betroffen. Habe neben der selten dämlich angebrachten Stoßstange noch eine zweite vermeindliche Quelle für die Feuchtigkeit im Boden ausgemacht: Das Wohnmobil ist mit einer Thetford Toilette ausgestattet. Diese sitzt auf einer Art Podest auf der Duschwanne und ist dort auch mit Silikon abgedichtet gewesen. Der hintere Teil der Toilette ist nur über eine Art "Aufhänger" an der Wand montiert gewesen. Diese Befestigung hatte sich gelockert so daß ein Spalt zwischen Wand und Toilette entstanden war. Wenn nun der Vorbesitzer die Dusche regelmäßig genutzt haben sollte dann ist dort das Wasser hinein gelaufen und konnte sich am Boden sammeln. Werde mal noch ein paar Bilder von der ganzen Misere einstellen. Einstweilen ein herzliches Dankeschön an alle.Gruß
Udo -
Hallo zusammen,
Vorgeschichte
eigentlich wollte ich ja nur schnell vor dem geplanten ersten richtigen Urlaub mit unserem Ahorn Camp 200 (Elnagh) Wohnmobil noch eine verdächtige Stelle am Boden abdichten, die von Kodiak Mobil "fachmännisch" durch Aufkleben einer GFK Platte mit Sika letztes Jahr repariert worden war (siehe auch http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…ighlight=kodiak) - vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die professionelle Reparatur
. Leider wurde mir schnell klar, das es mit Abdichten nicht mehr getan ist - immer mehr verrottetes Holz kam zum Vorschein
Hauptursache für den Schaden war wohl die hintere Stoßstange aus ABS, die einfach gegen den Boden geschraubt und getackert worden war. Hier hat sich wohl im Laufe der Zeit die Feuchtigkeit gesammelt und konnte nicht mehr abtrocknen und hat so ihr zerstörerisches Werk begonnen.
In Zwischenzeit ist der Urlaub gestrichen, das halbe Wohnmobil ist ausgebeint, ca. ein halber Meter des Bodens im Heck inc. angrenzendem Holz der Seitenwände komplett herausgerissen. Jetzt will ich mich an den Neuaufbau machen.Nun zu meinen eigentlichen Fragen:
Der Boden meines Womos ist aus einem Fichtenholzrahmen mit 3 cm Styroporeinlage gebaut, beidseitig mit 6mm Sperrholz beplankt.- welches Sperrholz würdet ihr mir für den Aufbau empfehlen? Bitte keine Exotischen Materialien nennen, sollte im normalen Holzhandel erhältlich sein
- mit welchem Kleber sollte das ganze wieder miteinander verklebt werden. Denke mal es war ursprünglich mit Epoxy oder wasserfestem Weißleim gemacht
- sollte man das Holz vor der Verklebung behandeln (denke da an Xyladecor Dauerschutzlasur) oder nur von außen nach Fertigstellung der Reparatur?
- kann ich wieder mit Styropor dämmen oder empfiehlt sich der Einsatz anderer Materialien?
- mein größtes Sorgenkind: die Stoßstange. Hat jemand eine gute Idee, wie man das Teil befestigen kann, ohne daß sich wieder Wasser zwischen Kunststoff und Boden staut und alles wieder zerstört?Würde mich freuen, wenn jemand mit Erfahrung auf alle Fragen soweit möglich kurz antworten würde. Kann bei Interesse auch gerne mal ein paar unschöne Bilder einstellen...
Viele Grüße
Udo -
Zitat von 2vgsrainer
Hallo Volker
... gerade diese vielgerühmte elastische Kantenbeschichtung war nicht sehr sauber verarbeitet. Auch der gesamte Auftritt von der Firma (Ordnung in der Werkhalle, detailiertes Angebot etc.) hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Auf mich hat das alles mehr den Eindruck einer "Hinterhof Garagenwerkstatt" gemacht.Ich kan die Enschätzung von 2vgsrainer nur bestätigen. Die Kantenbeschichtung, die eigentlich das A und O sein sollte variiert bei mir in der Schichtdicke von < 1mm (mit offenen Stellen, somit unbrauchbar) bis ca. 6 mm, die Oberfläche ist mal glatt, mal rauh. An einigen Stellen löst sich die Beschichtung vom Untergrund!!! Somit bei genauerer Betrachtung unter dem Strich unansehnlich und unbrauchbar!
Auch die restliche Einschätzung von 2vgsrainer deckt sich mit meinen Erfahrungen. Was ich bei Kodiak so alles erlebt habe geht auf keine Kuhhaut! In Zwischenzeit ist die Firma umgezogen und reagiert nicht auf meine Anschreiben. Telefonisch ist auch niemand erreichbar... -
Hallo,
ich selber habe keine Kabine von Kodiak Mobil, jedoch habe ich vor einiger Zeit animiert durch einen Bericht in einer renomierten Wohnmobil Zeitschrift ein Wohnmobil bei Kodiak abdichten lassen (siehe Webseite Kodiak / Kantensanierung).
Ich will mich jetzt mal gaaaanz, gaaaanz vorsichtig ausdrücken: Meine Erfahrungen waren leider nicht besonders positiv. Wer sich auf ein Geschäft mit dieser Firma einlässt dem kann ich nur DRINGEND folgendes raten:- einen VERBINDLICHEN, SCHRIFTLICHEN Kostenvoranschlag verlangen!
(mir wurde ein Kostenvoranschlag verweigert - "... man muß ja mal erst sehen, was alles zu machen ist" und die mündlichen Abmachung wurde ohne ersichtlichen Grund um ca. 50% überschritten!)
- keine Anzahlungen oder Teilzahluneg machen! Am besten im Vertrag dies so schriftlich regeln (worauf sich der Geschäftsführer vermutlich nicht einlässt).
- einen fixen Endtermin für die Arbeiten SCHRIFTLICH festlegen!
- am besten bei allen Arbeiten selber anwesend sein!
- die ausgeführten Arbeiten genau prüfen!
- eine gute Rechtsschutzversicherung ausreichend früh abschließen!Dies sind meine Erfahrungen mit der Firma Kodiak Mobil. Mag sein, daß andere Kunden zufrieden sind, dies entzieht sich meiner Kenntnis. Die Kabinen die ich in der Zeit gesehen habe, als mein Wohnmobil saniert wurde machten optisch einen guten Eindruck, wie diese sich im jahrelangen Alltagsbetrieb bewähren kann ich nicht beurteilen. Ich habe jedenfalls viel Lehrgeld bei dieser Firma bezahlt und mein Fazit lautet: NIE WIEDER!