In der Gebrauchsanweisung Seite 3, Punkt 11 steht:
"Für einen einwandfreien Betrieb, und zur Vermeidung von Schäden dürfen bei der Spannungsversorgung nur Quellen mit reinem Sinusverlauf (z.B. Spannungswandler, Generator) und ohne Spannungsspitzen verwendet werden."
LG, Michi
Beiträge von GOWEST
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Mit dem 150W CIS-Modul WSF0002E150 von Würth Solar könnte man die Abschattungsproblematik lösen. CIS-Module sind diesbezüglich unkritischer. Mit einer Mpp-Spannung von 79V kann man zudem alle Module parallel schalten. Eine bez. Abschattung kritische Serienschaltung ist durch die hohe Spannung nicht erforderlich. Die Module haben aber auch Nachteile: Sie sind schwer (20kg) und die Flächenleistung ist geringer. Gruß, Michi.
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Ah, sehe gerade, die E20-Serie von SunPower hat 20,4% Modulwirkungsgrad. Beeindruckend!!
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Die Panasonic HIT-Module (vormals Sanyo), die Peter wohl favorisiert, sind vom Feinsten. Die Leistungseinbuße bei hohen Temperaturen ist mit -0.30%/K geringer als die von SunPower mit -0.38%/K. Und auch der Modul-Wirkungsgrad ist bei den HIT-Modulen einmalig.
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Hallo Peter,
die Modul-Arbeitsspannung Vmpp sinkt bei hoher Temperatur (die Module werden ja heiß) um ca. 0.13V/Grad. Aus den 40V werden dann ca. 35V. An der Batterie braucht man eine Ladespannung (Boost) von ca. 30V. Die verbleibenden 5V sind gerade so ein Grenzwert die der MPP-Regler als Differenz braucht um noch einspeisen zu können. Also, ich würde 2x2 Module verschalten und mit 80 V in den Regler gehen. An jeden String einen 16A 2-Pol. Leitungsschutzschalter und zwischen Laderegler und Batterie einen 63A Leitungsschutzschalter. Die restliche Schutzbeschaltung (Stoßspannung usw.) ist ja bereits im TriStar eingebaut. Die von Christopher beschriebene Verschattungsproblematik kann ev. durch die Verwendung von CIS-Modulen abgeschwächt werden. Gruß, Michi. -
Habe das Thema „Wippenlager außerhalb Torsionsachse“ auch mal im „Blauen Forum“ zu Diskussion gestellt. Hier gibt es ganz interessante Beiträge.
Siehe http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/phpBB3/viewtopic.php?f=35&t=42617 -
Hallo Peter,
herzlichen Glückwunsch zur geglückten Vereinigung
Sieht sehr stimmig aus, ein Prachtstück!!
Gruß, Michi -
Anton,
wodurch der Bruch bei Deiner Lagerung letztendlich entstanden ist lässt sich natürlich kaum sagen. Mich würde auch interessieren wie kritisch es ist, wenn das Wippenlager außerhalb der Torsionsachse liegt. Habe mir schon viele Lagerungen angeschaut (z.B. in Bad Kissingen) und festgestellt, dass sie oft außerhalb liegen. Man weiß halt nicht ob da Probleme entstanden sind oder noch entstehen. Vielleicht gibt es hier im Forum noch Leute mit entsprechender Erfahrung. Gruß Michi. -
Anton,
ich würde die Sache auch nicht überbewerten. Alle Materialien sind ja bis zu einem gewissen Grad flexibel, lassen sich also bei Belastung dehnen, stauchen und biegen. Kritisch wird es nur wenn die Streckgrenze überschritten wird und die Verformung in den plastischen Bereich geht. Erst dann entstehen mit der Zeit Ermüdungsbrüche. Vielleicht können zu diesem Thema hier noch andere Forumsmitglieder ihre Erfahrungen beisteuern. Das wäre super. Gruß, Michi. -
Hallo Wolfgang,
hoffentlich überschätzt Ihr mich nicht
Anton,
danke für die Anerkennung.
Die Torsionsachse ist einfach in der Mitte des Rahmens wie Du es der Skizze entnehmen kannst. Umso weiter das Lager davon entfernt ist, umso stärker die seitliche Auslenkung und umso höher die Verspannungen die in der Kabine und im Fahrzeugrahmen entstehen. Die Folge ist zumindest ein höherer Lagerverschleiß und bei starken Abweichungen wird irgendwo im Laufe der Zeit etwas nachgeben. Diese Überlegungen stammen nicht von mir. Ich habe sie mal in den Tiefen des Internets gefunden. Sie sind aber absolut nachvollziehbar. Im Übrigen verändert sich bei Rahmenverwindung auch der Abstand zwischen dem Fest- und Loslager (wird kürzer). Man kann das durch mehr Spiel in Fahrtrichtung im Loslager ausgleichen. Bei meinem Konzept der flexiblen Lagerung der Wippe auf Schwingmetall-Blöcken wird auch diese Abstandsänderung - ohne dass hohe Kräfte wirken - möglich.
Gruß, Michi -
Ja genau Peter, so muss man es sehen. Dann fällt es leichter beim Selbstgebauten auch mal ein Auge zuzudrücken.
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Hallo Wolfgang,
herzlichen Dank für Deine detaillierte Begutachtung und Dein Lob. Das tut einfach gut.
Nachdem wir ja alle hier Prototypen bauen fürchte ich, dass sich die eine oder andere
Schwachstelle nicht ganz vermeiden lassen wird. Gruß, Michi. -
Hallo Joachim,
die SHURflo S5902 SmartSensor, 24V, soll 21 L/min bringen, Abschaltdruck 4,5 bar (Achtung Boiler!). Weiß nicht ob der Druck einstellbar ist.
Gruß, Michi -
Sooo ein Kompliment von Mr. Perfect himself
Danke Peter! -
Danke Willy, wann geht es denn bei Dir los?
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3-Punkt-Lagerung
Hallo Leute,
habe jetzt die 3-Punkt-Lagerung soweit fertig gestellt und probehalber provisorisch montiert. Nach oben werden die Lagerteile dann mit den Längsträgern des Zwischenrahmens, der sich unter der Kabine befindet, verschraubt. Die Festlager befinden sich hinten, die Wippe vorne. Ob die Wippe nun vorne oder hinten richtig platziert ist wurde ja schon ausführlich diskutiert, darum möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen. Die voll beladene Kabine einschließlich Motorrad und vollem Wassertank wiegt laut Berechnung ca. 2.6 t. Ca. 2.2 t werden über die Festlager auf die Hinterachse eingelastet. Lediglich ca. 0.4 t drücken auf die vordere Wippe. Der Abstand zwischen LKW-Rahmen und Zwischenrahmen beträgt 120 mm wodurch eine Verwindung des Fahrzeugrahmens über die Kabinenlänge von ca. +-20 Grad ermöglicht wird. Über die gesamte Fahrzeuglänge gemessen sind es ca. +-35 Grad. Alle Teile der Lagerung bestehen - wie bereits der Zwischenrahmen - aus dem hochfesten Feinkornbaustahl S700MC (700 N/mm2 Streckgrenze). Die Teile wurden lasergeschnitten bezogen und von mir im MAG-Verfahren zusammengeschweißt. Anschließend erfolgte die Verzinkung und Lackierung in der Farbe des LKW-Rahmens. Die gesamte Kabine ist mit 3 Bolzen (10.9er Schaftschrauben, 30 mm Durchmesser) mit dem LKW verbunden. Die Bolzen wurden poliert und mit Bohrungen, über die abgeschmiert werden kann, versehen (Peter, danke für den Tipp). Die Lager werden noch mit hochbelastbaren Gleitlagerbuchsen (BIV-MET, Fa. GLT-Gleitlagertechnik) versehen. Im Bereich der Festlager wird die Last über massive Träger auf eine Länge von 900 mm verteilt in den LKW-Rahmen eingeleitet, wodurch das Widerstandsmoment der LKW-Längsträger noch genügend Reserven bereithält. Eine punktuelle Einlastung wäre bereits kritisch.
Das Lager der Wippe befindet sich nicht genau in der Torsionsachse des LKW-Rahmens sondern 42 mm darüber (eine optimale Anordnung ist nicht möglich da dieser Platz von einer Antriebswelle eingenommen wird). Dies bedingt bei voller Rahmenverwindung eine seitliche Auslenkung des Lagers um 10 mm und erfordert eine flexible Montage der Wippe.
Die Flexibilität wurde durch Lagerung des Wippen-Querträgers auf Schwingmetall-Blöcken (MEGI-Puffer Nr. 781 114 hart) realisiert. Die Bolzen durch den Querträger dienen als Sicherung falls das Schwingmetall versagt. Die Einlastpunkte vorne befinden sich direkt neben den hinteren Lagerböcken der Vorderachsaufhängung. Aus diesem Grund (und wegen der geringen Last) ist hier eine punktuelle Einlastung vertretbar.
Wippe vorne.
Gruß, Michi
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Hallo Peter,
klasse Arbeit! Wie schwer ist der Zwischenrahmen? Mich würden auch die Einlastpunkte am LKW-Rahmen interessieren. Hättest Du da ein paar Bilder? Hast Du die Durchgangstür selbst gebaut bzw. wo gekauft? Danke, Michi
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Interessantes Fahrzeug Holger, sieht alles gut aus. Woher hast Du die Fenster, Türe, Klappen?
Kannst Du auch mal Fotos von der Kabinenlagerung einstellen (wenn´s nicht zu viel Aufwand ist)?
Gruß, Michi -
Hallo Holger,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem Mupfel. Selbstverständlich interessieren uns Deine Bilder, bitte alles rein was Du hast. Sind das 8-Loch Alu-Felgen? Bitte beschreib´ sie mal und wo hast Du sie her?
Gruß, Michi -
Hallo Holger,
danke für die Info. Hast Du mal Bilder vom Rollladen? Wie verhält es sich mit der Isolation (wg. Alu)?
Gruß, Michi