Beiträge von bumifri

    Hallo riss,
    dein Hinweis auf das unterschiedliche Verhalten angetriebener Räder ( 2WD bzw. 4WD) in Verbindung mit der "Bugwelle" im Sand ist absolut richtig. Ich muss zugegeben, noch nie daran gedacht zu haben. Dazu habe ich gleich noch eine Frage an die "Wüstenfüchse":
    Bewirkt ein reduzierter Reifendruck nicht nur die Vergösserung der Reifenaufstandsfläche, sondern auch eine Verringerung des "Kletter-Widerstands" an der "Bugwelle", da in diesem Fall möglicherweise ein grösserer Teil der hemmenden "Höhendifferenz" durch zusätzliche Walkarbeit im weicheren Reifen übernommen wird ?


    Und weil gerade schon das Stichword Reifen fällt: Bei aller Begeisterung für 4WD, Sperren etc. sollte man die Traktions-Verbesserung durch für den jeweiligen Untergrund geeignete "Gelände"-Reifen nicht unterschätzen.

    Gruss Mike

    Hallo Jens, hallo groecamp, hallo Forum
    Zunächst Entschuldigung: in meinem letzten Posting sind zwei unschöne Fehler enthalten :
    1) Gemeint war: Abseits normaler Strassen ca 5% Fahr-km
    2) Richtig ist natürlich : http://www.dorfbrunnen-garage.ch


    Jens hat bereits vor einigen Tagen seine überraschend erscheinenden Erfahrungen beim Vergleich 4WD offen vs 2WD vollgesperrt gepostet. Seine Beobachtungen regen eigentlich zum Nachdenken an:


    Ein erklärendes Denkmodell wäre z.B.:


    -Das von Jens beschriebene Auto: 2WD (Heckantrieb), zuschaltbarer 4WD mit offenen Differentialen für VA + HA + Zentral, manuell geschaltete HA-Sperre 100% (vor allem bei 2WD)


    - Alle Antriebsräder tragen bei gleichem Durchmesser die gleiche Radlast


    - Das Auto benötigt im betrachteten "Arbeitspunkt" ein Vortriebsmoment von z.B. 1600 Nm, das vom Motor über das Getriebe etc. bereitgestellt wird.


    - Die Fahrstrecke ist weitgehend gradlinig, weist als keine kleinen Radien auf.


    - Das Testgelände hat eine moderate Steigung und eine relativ gleichförmige Oberfläche (z.B. Schotter), die im Haftreibungs-Bereich für die Übertragung auf den Boden ein Vortriebs-Moment von z.B. 500 Nm/Rad ohne Schlupf zulässt.


    Versuch 1: 4WD ohne jede Sperre mit offenen Differentialen
    Jedes Antriebsrad erhält über den Drehmoment-Ausgleich 25% des benötigten gesamten Vortriebs-Momentes von 1600 Nm, muss also 400 Nm/Rad auf den Boden übertragen. Gegeben durch die Haftreibungs-Verhältnisse könnten aber maximal 500 Nm/Rad auf den Boden übertragen werden, ohne das ein Rad durchdreht = Jens fährt locker hoch !


    Versuch 2: 2WD Heckantrieb mit HA-Sperre 100%
    Beide Antriebsräder erhalten ohne Drehmoment-Ausgleich zusammen 100% des benötigten gesamten Vortriebs-Momentes von 1600 Nm, müssen also bei günstigsten Bedingungen je 800 Nm/Rad auf den Boden übertragen. Da aber, gegeben durch die Haftreibungs-Verhältnisse, wieder nur maximal 500 Nm/Rad auf den Boden übertragen werden können, drehen beide Räder durch = Das Auto bleibt stehen !


    Bei 2WD Heckantrieb ohne HA-Sperre sieht das Ergebnis nicht nennenswert anders aus. Für die Kurvenfahrt mit relativ geringen Radien unter vergleichbaren Konditionen ergeben sich sogar tendenziell Vorteile für den sperrenlosen Antrieb, da jede Verspannung auch Traktionseinbussen bewirkt. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema!


    Zur Bestätigung für groecamp: Vorstehende Betrachtung gilt natürlich nur für den Fall, dass alle Antriebsräder etwa das gleiche Vortriebsmoment auf den Boden übertragen können. Das ist auf Schotter, Schnee u.ä. (unter Umständen sogar auf der nassen Wiese) gar nicht so selten, dafür aber z.B. im Gelände oder im Matsch so gut wie nie gegeben! Für diesen Fall lassen sich in einer analogen Betrachtung Situationen darstellen, in denen ein 2WD mit Sperre mehr Traktion als ein offener 4WD liefert.


    Gruss Mike

    Hallo Knall, hallo Forum,
    Da hat Knalli mir einen Ball zugespielt, den ich wohl kaum verwandeln kann !
    Seine Frage in diesem thread interpretiere ich als
    "Welche womogeeignete 4x4-Technik mit welchen Eigenschaften gibt es?"
    Und nicht als
    "Welche 4x4-Technik soll ich ( Kalli) für mein Womo wählen?"


    Andernfalls könnte ich SeppR und anderen nur zustimmen: eine Art Kaufberatung oder Kaufempfehlung ist auf diesem Weg für ein derart komplexes Objekt nicht möglich. Aber Informationen, Daten, Erfahrungen sind wahrscheinlich eine brauchbare Entscheidungshilfe. Gemessen an der Anzahl der Beiträge ist das Thema offensichtlich für einige interessant und das durchaus zu recht!


    Zur 4x4-Technik und deren Komponenten könnte ich vielleicht einiges sagen, aber da die Beantwortung gezielter Detailfragen oft einfacher ist, verweise ich hier lieber zunächst auf folgende recht informative Links:


    4x4 mehr allgemein: http://de.wikipedia.org/wiki/allradantrieb
    4x4-Komponenten und mehr: http://www.arstechnica.de/auto/differential/index.html
    Speziell Visco-Kupplung: http://www.dorfbrunnen-garge.ch ( unter FAQ , Informationen)


    Um meine weiteren technischen Informationen und Erfahrungen in einem folgenden Posting einordnen zu können, einige Hinweise auf mich: Fahre seit 12 Jahre (ca. 250 tkm) Bonsai-Womos mit 4WD.
    Einsatz auf normalen Strassen: ca 95% der Fahr-km bei ca 75% der Fahrzeit (geschätzt, incl. Winter bei Glätte)
    Einsatz abseits normaler Strassen: ca 10% der Fahr-km bei ca 25% der Fahrzeit (geschätzt)


    Abseits normaler Strassen heisst für mich vor allem schmale, steile, kurvenreiche, ausgewaschene, leicht vermurte (+/- 50 cm) "alpine" Schotterpisten in Norwegen (früher!), Spanien, Griechenland, Spanien, Italien und Frankreich (z.B. alte Militärstrassen !). Gelegentlich küstennahe Sanddünen, matschige Waldwege, kleine Furten (+/- 30 cm Wat-Tiefe) bzw. trockene Bachbetten, morastige Fluss-Ufer (Rhone). Ja, die obligaten nassen Wiesen sind auch dabei.


    Meine erstes 4WD-Auto: Toyota Hiace H12 4WD
    - zuschaltbarer 4WD
    - 2WD-Antrieb auf HA mit 100% Drehmoment
    - zuschaltbare Untersetzung mit i = nicht mehr bekannt
    - HA ca 35% selbstsperrend
    - VA zuschaltbar ohne Längs-Sperre mit Drehmoment-Verteilung VA : HA vermutlich 50 : 50 ?
    - 2,4 l - 85 kW Benziner-EFI ! (leider: den gewünschten Typ mit 4WD gab es nur in CH und nicht als Diesel !)


    Mein derzeitiges 4WD-Auto: VW T4 Syncro TDI (lt. VW-Prospekt permanenter 4WD)
    - m.E. automatisch zuschaltender 4WD, "2WD"-Antrieb auf VA
    - Bei "2WD"-Betrieb Drehmoment-Verteilung VA : HA vermutlich 95 : 5 ?
    - HA automatisch zuschaltend mit elastischer, variabler Längsperre mit Drehmoment-Verteilung VA : HA bis zu 20 : 80 ?
    - HA manuelle 100%-Sperre
    - VA mit EDS-"Bremse" ohne ASR !
    - 2,5 l - 75 kW Diesel-TDI


    Mein nächstes 4WD-Auto: Suche ich noch, daher mein Interesse andiesem Thema !


    Mein oben angekündigtes Posting mit Vergleich und Erfahrungen zu den genannten Autos folgt so bald möglich.


    Gruss Mike

    Hallo Danny ,
    da hast du sicher recht. Völlig rätselhaft ist auch deine Beobachtung mit der Sonnenseite !
    Was passiert eigentlich bei unbewohntem, geparktem Auto im (starken)Regen? Ist auch in dieser Situation Wassereintritt zu beobachten ? Wenn ja, hast du sicher schon versucht, am geneigt abgestellten Auto (z.B. Steine unter VA) zunächst das gesamte Dach, anschliessend Teilflächen mit einer entsprechend befestigten Folie abzudecken, und auf diese Weise die Leckzone einzugrenzen.


    Hoffentlich bringt dich eine Lecksuche z.B nach Vorschlag MaDaCu weiter, aber pass auf, das deine Kabine nicht dicke Backen bekommt! Denn die
    0,5 Bar bedeuten immerhin 5 Tonnen/m² ! Das Verfahren müsste aber bereits mit signifikant geringerer Druckdifferenz funktionieren.


    Gruss Mike

    Hallo Danny-Mayer,
    eine Antwort habe ich nicht, zumal ich mit Kühlkoffer-Aufbauten nicht die geringste Erfahrung habe! Dafür habe ich eine wahrscheinlich recht dumme Frage :


    Ist immer, speziell nachts, eine ausreichende Belüftung sichergestellt ? Ein Mensch gibt über Atemluft und Haut eine durchaus nennenswerte Feuchtigkeit an die Luft ab und die muss über den Luftaustausch oder Kondensation aus dem Raum.


    Nach meiner womöglich falschen Vorstellung ist ein Kühlkoffer ohne entsprechende Massnahmen im Vergleich zu anderen Aufbauten eine relativ dichte Angelegenheit. Die Innenwand-Temperatur ( nach einer kalten Nacht !) ist nicht nur eine Frage der vermutlich hervorragenden Zwischen-Isolation (-> sehr geringer Wärmestrom ) sondern auch der möglicherweise recht geringen Wärmekapazität der Innenwand (-> relativ schnelle Temperaturänderung auch bei vergleichsweise geringem Wärmestrom ). Damit wäre durchaus auch ohne ausgeprägte Kältebrücke ein Kondensationsfleck denkbar.


    Aus dem gleichen Grund weisen etliche extrem gut isolierte Häuser erhebliche Feuchteprobleme auf (Schimmel).


    Aber wie gesagt, ist nur so ne Idee eines Unerfahrenen!


    Gruss Mike

    Hallo Mayonize,
    mir scheint, du isolierst einen Kasten ( und keine Kabine !) winterfest. Respekt!
    Doppelseitge Klebebänder für die Schaumstoff-Befestigung sind prinzipiel bestimmt nicht schlecht. Mit Teppichbändern auf das Blech geklebte Teppichstücke haben sich bei mir aber nach 2 Jahren unter südlicher Sonne zum Teil gelöst. Möglicherweise gibt es da unterschiedliche Qualitäten, vielleicht Versuche mit Fön machen?
    Für den Industrie-Einsatz werden warmfeste Versionen geliefert ( 3M ), aber Preis ?? Die im Autozubehörhandel für die Befestigung von Gummi-Schutzleisten etc. angebotenen Klebestreifen sind wohl temperaturfest, aber in grösseren Mengen unbezahlbar und zu schmal!


    Bislang habe ich nur kleine Autos ausgebaut (VW T4, Toyota Hiace) und dabei auch für den Boden lieber x-trem benutzt, da das Material etwas weicher als Styrodur ist und sich bei entsprechendem Druck durch die aufgelegte Holzplatte den Sicken im Bodenblech ganz gut anpasst.
    Kleiner Tip am Rande: x-trem kann man mit einem elektrischen Messer (anfeuchten !) ganz passabel schneiden.


    Ich geb zu, ich bin kein so grosser Freund von Styrodur (EPS) , obwohl dieses Material in den letzten 10 Jahren bezüglich Dauerstabilität, Krümelfestigkeit und zulässige Dauertemperatur ( ca. + 80° ) ganz entscheidend verbessert wurde und der Preis ist natürlich , speziell bei grossem Bedarf, ein schlagendes Argument!


    Gruss Mike

    Hallo Forum
    ich weiss nicht , ob ich hier auf der richtigen Hochzeit bin, aber wenn es um den Einsatz von Styrodur vs. x-trem als Isolation im Kastenwagen geht, vielleicht noch folgende Anmerkungen:


    - (moderne) Kastenwagen-Karosserien verwinden sich schon bei
    normalem Fahrbetrieb mehr, als einem lieb sein kann. Sorglos
    eingebaute Styrodur-Isolationen können dabei nervtötend quietschen.


    - das Ankleben jeder!!! Schaumstoff-Isolation an Blech-(Aussen-)Wände
    würde ich künftig soweit irgendmöglich vermeiden (Ausnahme = Dach)!
    Schlimmer ist nur noch Ausschäumen, da Reparaturen oft nur noch mit
    grösstem Aufwand möglich! Das elastische x-trem lässt sich meistens bei
    passendem Zuschnitt ausreichend rüttelfest (und quietschfrei) zwischen
    Streben, Holme etc. einklemmen. Vermutlich wird oft versucht, durch das
    konsequent vollflächige Einkleben der Isolierplatten die kondensations-
    kritische innenseitige Blechoberfläche (Tau-Punkt !) luftdicht ?
    abzuschliessen und damit schützen. Für diesen, möglicherweise
    eingebildeten, Effekt klebe ich adhäsiv-beschichtete Teroson-Platten auf
    die entsprechenden Flächen, die darüberhinaus eine wesentlich bessere
    Geräuschdämpfung bieten.


    Gruss Mike



    beklebe
    ich mit selbstklebenden Teroson-Platten als Geräuschdämmung und
    (eingebildeten ?) Korosionsschutz 0

    Hallo renault,
    ich weiss nicht, ob das Thema für dich überhaupt noch aktuell ist, aber vielleicht interressiert es auch andere.


    Ein Freund von mir hat beim Master L1H2 eine Reserverad-Halterung unter dem Fahrzeug-Boden hinter der Hinter-Achse montieren lassen. Das Teil hatte er bei einem Opel-Händler (Movano) in Reutlingen entdeckt. Soweit ich mich erinnere, waren bei der Montage minimale Schweissarbeiten nötig.


    Allerdings vermindert sich die Bodenfreiheit hinter der Hinterachse ( hinterer Böschungs-Winkel ! ). Bei Bedarf kann ich ggf. nach weiteren Einzelheiten fragen.


    Gruss Mike

    Hallo Knalli, hallo Ronny, hallo Forum


    Knalli hat recht: Den Hyundai Starex 4x4 gibt es zumindest in A (wieder) und ist damit wohl problemlos nach D importierbar. Leider etwas zu klein für mich, aber generell eine beachtenswerte Alternative zu VW T5 4Motion und Toyota Hiace 4WD !


    4x4 permanent oder zuschaltbar (gemeint ist sicher manuell ! ) ? Prinzipiell hat Ronny schon recht, aber unter "permanent" wird auch so manches in Wahrheit "automatisch zuschaltende" 4x4-Konzept verkauft ! Und in dieser Rubrik gibt es wiederum verschiedene Lösungen mit (nicht immer positiven ) Konsequenzen in der Fahr-Praxis! Übrigens: Knalli´s Dangel 4x4 stellt mit Zuschaltkupplung plus Visko-Kupplung auch eine spezielle Mischform dar !


    Dies hier weiter auszuführen würde wohl Knalli´s Ausgangs-thread "Gibt es 4x4-Kasten" sprengen und eher in einen thread "Welches 4x4-Konzept für Womo(box) ?" passen. Bei Interesse an weiteren Informationen und Erfahrungen zu permanent/zuschaltbar gerne Persönliche Nachricht an mich. Zu diesem Thema können aber bestimmt auch viele andere Fundiertes beisteuern!


    Noch was für Knalli : Wenn Oberaigner jetzt von Elektronik für den 4WD im neuen Sprinter spricht, wird doch wohl nicht die Viano-4Matic ( von Oberaigner zumindest mitentwickelt) die Patenrolle übernehmen ? In dem Fall wäre ich erst einmal skeptisch.


    Gruss Mike

    Hallo Ronny, Peter, savon und Forum
    danke für eure Infos und Details !


    @savon
    nach meinen Recherchen hat es den Hyundai Starrex 4x4 nie offiziell in D oder A gegeben ( EU-Zulassung ? ). Auch in der Schweiz wird wohl nur noch der "normale" H1 angeboten !?


    peter @ Ronny
    m.E. hat sich MB sinnvoll für den "gemässigten" Oberaigner-4WD als "Werks"-Angebot entschieden. Aus einem "Kasten" kann und soll ja wohl kein Unimog werden. Diverse statements von Iglhaut- und Achleitner-Kennern belegen nicht unbedingt das Gegenteil.
    Da es für einen "Kastenwagen" wohl keine beabsichtigte Verwindung geben sollte, werden die Voraussetzungen für 4x4-Varianten der neuen Trapo-Generation (aller Hersteller !) m.E. eher schlechter:


    - immer grössere Fahrzeuglängen und Achsstände
    - immer grössere "lichte"-Querschnitte = Laderaumbreite x Laderaumhöhe
    - immer grössere Auschnitte für Laderaum-Türen
    - immer leichtere Karosserien zugunsten höherer "Nutz"-Last ( wie z.B.
    V6-Motoren. Klima-Anlagen, Zusatz-Heizungen .....) .
    Da ist dann natürlich kein Platz für Reserverad und ähnlichen Quatsch !


    Lt. Hr. Weiberg (MB-Entwicklungs-Chef) wird die Gewichtseinsparung an Karosserie und Armaturenbrett !? durch andere Werkstoffe, wie hochfeste Stähle, erreicht. Sicher kann man damit unter Beibehaltung der vorgegebenen Grenzlasten Materialquerschnitte verringern, aber ich bezweifle, dass derartige Werkstoffe messbar höhere E-Module mit entsprechend geringerer Durchbiegung bzw. Torsion aufweisen. Da müssen wohl eher eingeklebte (Windschutz-) Scheiben für Aussteifung sorgen ( bei denen bereits kleinste Steinschlagkrater bei der ersten Karosserie-Verwindung zum kompletten Bruch führen können -> in PKW bereits 4x von mir erfolgreich getestet ).


    Noch etwas zum "verdangelten" Euro: Auch wenn er wahrscheinlich qualitativ nicht an den Sprinter heranreichen dürfte, ist er wahrscheinlich für den etwas "erweiterten" WOMO-Einsatz ein ganz brauchbarer Preis/Performance-Kompromiss. 4WD zuschaltbar mit "harter" Visco + HA-Sperre sind für meine Einsatz-Vorstellungen fast ideal.
    Bei einer Breite < 2,1 m würde ich sogar die mich ( lt. ProMobil) "unternehmungslustig anschauende" Visage des Mobils in Kauf nehmen.


    Bleibt also doch noch die Hoffnung auf den Transit. Auf dessen bislang nur recht vage beschriebene Technik bin ich wirklich neugierig. Auf einem der bereits veröffentlichten Fotos ( Hinweis auf meinem früheren Posting ) wirft die HA einigen staubigen Schotter in den Wald, während die VA noch einen relativ geruhsamen Eindruck macht. Na ja, abwarten !


    Gruss Mike

    Hallo Krabbe, hallo Wolfgang
    das Thema Ford Transit AWD interessiert mich jetzt selber und daher noch einen Nachschlag: Schaut unter


    http://www.autoblog.com/2006/09/21/ford-transit-gets-4WD
    = Bilder und (englische) Beschreibung


    http://www.worldcarfans.com/pr…m/ID/2060920.004/lang/eng
    = etwas ausführlichere (englische) Beschreibung


    Kernaussage ist , soweit ich übersetzen konnte :
    - viele Karosserie-Varianten vorgesehen
    - Lieferbeginn 1. Halbjahr 2007
    - nur mit 2,4 l Duratorq 140 PS und manuellem 6-Gang-Getriebe
    - automatische Funktion ohne Beeinflussung durch Fahrer
    - rein mechanisch-hydraulisches System mit mehreren hydraulisch
    gesteuerten Mehrscheiben-Kupplungen kombiniert mit hydraulischem
    Freilauf-Mechanismus ???
    - angeblich Drehmoment-sensitiv, also nicht Drehzahl-sensitiv ( spräche
    m. E. gegen Syncro-Kupplung ! )
    - zusätzliches Gewicht auf VA = + 50 kg , HA = + 0 kg


    Gruss Mike

    Hallo Wolfgang,
    ich glaube fast, du hast einen Scanner für diese Seite laufen, bei derart prompter Reaktion ! Zu deiner Frage: Info zu Ford Transit 4x4


    Zuerst gefunden unter irgendwelchen IAA 2006 Messe-Mitteilungen. Bei aktueller Neusuche unter http://www.auto-motor.at unter Neuigkeiten oder so:


    Zitat aus Auto-Motor.at vom 20.09.2006 ( also nicht 01. April ! ) :


    "Ford vergrössert das Nfz-Spektrum der neuen Transit-Generation , die in Österreich im Juli 2006 eingeführt wurde, um ein innovatives AWD-Allradsystem. Der neue Ford Transit AWD feiert seine Weltpremiere auf der IAA für Nfz in Hannover (21. - 28 Sept. 2006) etc ....."


    Es gibt noch weitere, nicht österreiche Links , aber die müsste ich noch einmal heraussuchen. Und, wie geschrieben, weitere technische Informationen habe ich noch nicht gesehen !


    Gruss Mike

    Hallo Knalli, hallo Forum
    Ich hoffe, das Leben bestraft mich nicht, weil ich so spät dran bin!
    Vorab : Bin schwer beeindruckt von Stil und Qualität in den von dir losgetretenen threads im Forum "Basis" ( ohne Moderator ? !).
    Zum Thema: Auch mich treibt eine ähnliche Frage um, welcher 4x4 Kasten kann meinen aktuellen VW T4 Syncro + EDS + HA-Sperre ersetzen? Etwas mehr Wohnfläche sollte halt sein, dabei noch ausreichen kompakt und wendig (z.B. für ehem. Militärstrassen in den Alpen !). Also das übliche : Innen grösser als aussen!
    SCAM, BREMACH, UNIMOG sind für mich keine echten Alternativen, da ich derartige all-terrain-performance auf meinen "Weltreisen" ( Gesamt Europa incl. Osten, Nord- & Südamerika, Neuseeland, Australien) noch nie vermisst habe. Die sind wohl eher etwas für Pisten in Zentral-Afrika oder im Amazonas-Becken während der Regenzeit! Aber 4WD habe ich schon öfter benötigt und dabei die Grenzen der Visco-Kupplung kennen gelernt
    ( siehe auch pistenbulli.franken.de ). Was dann ?


    - VW T5 4Mot : Zu wenig Innenraum, komplizierte Technik, aber Haldex !
    - MB Viano LR : Akzeptable Innenlänge, riesigerer Achsstand, 4Matic ?
    - Toyota Hiace 4WD : Zu wenig Innenraum, keine echten Sperren, Syncro
    - Opel Movano : KR fast ideale Innen-/Aussen-Masse. Leider kein 4WD !
    - Euro-Dangel : Nicht übel, aber jetzt fast 2,1 m breit. Und wieder Syncro?
    - GAZelle : weiss nicht recht, auch wenn Steyr-Lizenz-Motor
    - VW Crafter : Ungünstiges Verhältnis Innen-/Aussenlänge
    - MB Sprinter: siehe Crafter (und Achleitner, Iglhaut und Oberaigner)
    - Ford Transit 4x4 : Eventuell doch, aber bislang fast keine Info !


    Das gibt für mich wohl einen schweren Kompromiss ! Wäre aber interessant, welche Ideen andere haben !


    Jetzt aber noch Fragen an die Spezialisten: Soweit ich aus anderen threads entnehme, sind die 4WD-Konzepte für den alten Sprinter von Iglhaut und Achleitner zumindest sehr ähnlich. Wie erfolgt bei denen der Längsausgleich VA / HA im ungesperrten Betrieb? Es ist wohl wahrscheinlich, dass diese Lösungen auf den neuen Sprinter übertragen werden ? Wie sah dagegen die Lösung von Oberaigner für den alten "Werks"-4x4-Sprinter aus ? Ist schon absehbar, ob MB beim neuen Sprinter wie beim Viano weiter mit Oberaigner kooperiert oder wie VW mit Achleitner?


    Entschuldigung für die Länge !


    Gruss Mike