Hallo Antonia,
mach Dir keinen zu großen Kopf wenn es um das Bauen eines Mobils geht. Gerade als Anfänger geh es lieber einfach und simpel an. Ihr werdet sehen, das ist die bessere Lösung. Urs hat natürlich recht wenn er schreibt, das vieles zu lasch gesehen wird. Sicherheitsrelevante Sachen sollte man, wenn einem die Fachkenntnisse fehlen, lieber machen lassen. Das ist alle male besser, als wenn Gurtböcke aus der Bodenplatte reißen oder einem die Gasanlage um die Ohren fliegt.
Persönlich bin ich ein Freund möglichst einfacher Lösungen die man unterwegs auch selber instandsetzen oder reparieren kann. Alles was mit Elektronik, elektrischer Überwachung usw. vollgestofft ist, ist nicht so mein Ding. Lieber einen Wassertank den man im Stauraum sehen kann um zu gucken wieviel noch drin ist als einen Sensor mit Leitungen und Anzeigen. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen.
Bedenke auch, das viele sich schnell wieder vom ersten Mobil das sie gekauft oder gebaut haben trennen weil es im Alltag doch nicht so ist wie es sein sollte. Deshalb lieber einfach anfangen als viel Geld versenken und sich nachher ärgern. Der Alltag zeigt schnell was man besser anders gemacht hätte. Dann lässt sich ein einfach ausgebautes Fahrzeug viel leichter umbauen.
Meine Gedanken zur Innenhöhe: 20 cm über dem Kopf reichen als Stehhöhe um sich wohl zu fühlen. Im Bett reichen 85 bis 90 cm, damit man sich auch mal hinsetzen kann ohne anzustoßen. Du sagst, Du und dein Partner seit nicht so groß, aber Du hättest bedenken wegen der Kinder. Dafür plan leiber nicht zu weit in die Zukunft, wer weiss was in einigen Jahren ist und ob die Kinder dann überhaupt noch mitfahren. Dann lieber einen Doppelboden der evtl. auch nur von innen über Fußbodenlucken zu erreichen ist. In so einem "Keller" kriegt man jede Menge unter.
Und zu dem Buch von Dolde: Hab ich auch, hat mir aber keinerlei Nutzen gebracht da viel zu speziell für das angeblich einzig ware, nämlich sein Mobil, geschrieben.
Alles Gute
Anton