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  2. Euro-Trotter

Beiträge von Euro-Trotter

  • Dieseltank unter der Box - Betankung ?

    • Euro-Trotter
    • 22. Dezember 2024 um 16:45

    Hallo...
    aufgrund der aktuellen Ausdünnung des LPG-Netzes in Europa sowie eigener Erfahrungen im Ausland (speziell Spanien) denke ich nun daran, im kommenden Projekt Diesel statt LPG als Energieträger für Heizung und Kochen einzusetzen.

    Dabei spare ich zudem Platz in der Box, wo sonst das Gasfach gewesen wäre, und im Hecküberhang der Box (wo auch der Abwassertank liegt) habe ich genügend Platz für zusätzlich einen Dieseltank.

    Nun taucht aber ein simples, aber doch wichtiges Problem auf:

    Wie betanke ich einen Dieseltank, der vollständig unter dem Boxboden liegt !?

    Den Tankstutzen zuerst durch den Boxboden und dann durch die Seitenwand zu führen, nur damit der Tankstutzen in der Kabinenwand liegt, halte ich für unnötige Sachbeschädigung.

    Die einzig sinnvolle Idee, die ich habe, ist einen Tankstutzen so herauszuführen, dass dieser hinter (seitlich ist ausgeschöpft) der Box nach oben kommt. So richtig gefällt mir das aber auch nicht.

    Übersehe ich eine Lösung ?
    Danke

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 22. Dezember 2024 um 16:32
    Zitat von urologe

    Servus Leon ,

    ja , kann es sein , daß Du immer noch zwischen den beiden wichtigsten Punkten hin und her schwankst ?

    Mobilität vs Flexibilität

    Du schriebst in einem post unter anderem , daß Du tagelang , sogar monatelang stehen willst und nicht im öffentlichen Raum .

    Dann spielt die Länge keine Rolle , aber deutlich flexibler mit einem fünfsitzigen (Pkw)-Zugfahrzeug . Mehr Flexibilität gibt es nicht .


    Es macht auf Dauer wenig Freude , eine Wasserquelle zu suchen , um einen reinen Ballasttank aufzufüllen ... ist zwar sinnvoll , um einigermaßen die

    Fahreigenschaften zu verbessern , aber doch keine Lösung , wenn Du länger irgendwo stehst - noch dazu mit einem Fahrerhaus ,

    wo Du neben Frau gerade noch ein Pfund Kartoffeln unterbringen kannst .

    Ich habe nie einen Fifthwheeler gefahren , insofern rein hypothetischer Ansatz meinerseits .

    Denk nochmal über Dein Konzept nach , zB einen kurzen Kastenwagen mit 2 oder gar 3 slideouts und Hubbett ,

    wenn Du verständlicherweise unter 5,5m bleiben willst .

    und einen Hakenlifter kannst Du m.E. nicht unter 3,5to stabil zusammenbauen .

    LG

    Ralf

    Alles anzeigen

    Hallo Ralf,
    nein, ich schwanke nicht hin und her, die Fragen und Zweifel kommen von dritter Seite... Dabei nehme ich alle Fragen und Kritik ernst und erkläre mein Konzept. Wenn ich dabei in Erklärungsnot komme, muss ich das Konzept an der Stelle überdenken.

    Ich denke, ich habe die gewünschte Lösung gefunden, die aber mit Kompromissen in Bezug auf Komfort einhergeht, aber das nehme ich in Kauf. Das Konzept steht für mich; offen ist noch welcher Basis-LKW genau darunter kommt.

    Ich gehe mal einzeln auf Deine Bemerkungen ein:
    a) Wenn ich meinen Ballasttank tasächlich mache und dann nach Absetzen auffüllen muss, dann bin ich auf einem Campingplatz oder Privatgrundstück; dort habe ich in jedem Fall genug Wasser, um das zu tun, sonst könnte ich da nicht stehen und leben. Und selbst wenn es mal nicht so wäre: Dann fahre ich halt eine Weile ohne Ballast, das ist ja kein k.o.-Kriterium.
    b) SlideOuts würde ich nach der Erfahrung mit meinem aktuellen Projekt nie wieder machen! Sie waren die Quelle für Kopfzerbrechen ohne Ende, Undichtigkeiten aller Art, Isolationsprobleme im Winter, mechanische Probleme etc. und am Ende auch Kosten. Ich kann jedem nur abraten von SlideOuts und verstehe nun im Nachhinein die Hersteller, die von vornherein sagen "Das machen wir nicht".
    c) Eine Kernanforderung für mein Projekt ist: Für lange Aufenthalte (Wochen oder gar Monate!) das Wohnen vom Fahren zu trennen. Wie soll ich das mit einem kurzen Kastenwagen hinbekommen ? Zudem hat der eine so geringe Breite, dass ich den Rest meines Wohnkomforts da auch nicht mehr unterbekomme. (Ich brauche gut 10m2 bzw. 20m3 = innen L440 x B240 xH210).
    d) Du bist ja schon wieder bei Deinem Hakenlifter 😆 Es wird kein Hakenlifter ! Die Box wird vier elektrische Stützen Typ HappiJack bekommen, die wenig wiegen und auch nur als Anbauteil hinten die Fahrzeuglänge beeinflussen.
    e) Die Länge solo ist mit gut 5m geplant; beladen sind gut 6m geplant + Anbauteile hinten immer noch unter 6,5m
    f) 3,5t sind auch nicht geplant: Das reisefertige Gewicht der Box wird bei knapp 3t liegen + LKW + Passagiere = knappe 6t. Deswegen diskutieren wir hier ja die LKWs FUSO 6S15 vs. 7C15/18.

    LG Leon

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 22. Dezember 2024 um 15:40
    Zitat von urologe

    Jetzt habe ich erstmalig die fünf Seiten voller interessanter Ideen gelesen und mich zunehmend gefragt ,

    warum will er einen schweren Hakenabroller statt einem eleganten Fifth-wheeler ? und dann kommt das

    Bild im letzten post ^^ .

    Ein Freund von ist nach allen anderen Reisegefährten begeistert und würde wegen der Wendigkeit und natürlich sehr

    einfachen Absetzbarkeit nichts anderes mehr wollen .

    Was spricht deinerseits dagegen ?

    LG

    Ralf

    Alles anzeigen

    Hallo Ralf,
    ich bin nicht sicher ob ich Deine Frage richtig verstanden habe:
    Selbst ein kurzer FifthWheeler mit einer Box mit L=450 (was die neue Zielgröße ist) ist immer noch ein (Semi-)Anhänger und unterwegs deutlich länger (Zugfahrzeug + GooseNeck + 450 = min. 10m) als der geplante LKW mit Absetzbox von gut 6m (kein Hakenabroller sondern mit E-Stützen). Damit wäre aber der wichtigste Punkt, warum ich umsatteln will, nicht erfüllt: Eine WESENTLICH bessere Mobilität und Flexibilität unterwegs und die Nutzung von WoMo-Plätzen.
    (Wenn ich in diese Richtung denken würde, könnte ich auch wieder einen normalen Anhänger bauen.)
    LG Leon

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 22. Dezember 2024 um 15:22
    Zitat von holger4x4

    5th Wheeler halte ich aber für Europa, speziell für Campingplätze im Süden, für ungeeignet. Auf viele Stellplätze kommt man damit garnicht, weil die Wege zu schmal, überall Palmen und anderes Grünzeug im Weg ist. Man hat überhaupt nicht den Platz den auf die Parzelle zu rangieren. Dann schon besser einen großen Wohnwagen, den kann man abkuppeln und mit Mover auf den Platz bringen. 5th Wheeler ist was für die USA wo man viel Platz hat.

    Zum Holgerprinzip, was eigentlich hier das HWK Prinzip ist: Das kommt vom Thema absetzbare Kabine und wie bekomme ich den Strom vom Generator in die Kabine. Dafür gibts Ladebooster. Wenn man aber 20A oder mehr an Ladestrom haben will, dann braucht es dafür fette Kabel und dicke Stecker, Gabelstapler Ladestecker oder sowas. Oder man baut sich einen 230V Wechselrichter vorne ins Auto, zieht ein 230V Kabel zur Kabine und benutzt dort das eh vorhandene Batterieladegerät. Ich hatte als Verbinung einen Neutrik Powercon Stecker und 3x1,5qmm Zuleitung. Das ist alles klein und lässt sich gut händeln. Klar ist die Effizienz schlechter, aber was stört das wenn der Motor läuft. Bei mir gingen vorne 33A rein, hinten kamen 22A bei 14,4V als Ladestrom raus.

    Zum ersten Absatz pflichte ich Dir absoult bei
    und den zweiten werde ich mir überlegen !
    Danke

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 22. Dezember 2024 um 11:54

    Guten Morgen !

    Dieses Forum ist beeindrucken: eine Nacht geschlafen und schon wieder so viele Reaktionen !

    Wir kommen so langsam weg von technischen Lösungen, hin in philosophische Bereiche 😉

    Ich denke, ich habe einiges an Wissen und Erfahrung gesammelt in 40 Jahren mobile Unterkünfte… Ich gebe aber auch zu, dass auch mein Charakter eine Rolle spielt, dass ich es schaffen will.

    Aber ebenso weiß ich, dass ich aufpassen muss, da ich als junger Mann auch schon an die Grenzen der Machbarkeit gestoßen bin. Auch das aktuelle Projekt hat mein Durchhaltevermögen bis an die Grenzen strapaziert, zumal es gleich am Anfang einen derben Rückschlag gab (was in einen 3jährigen Gerichtsprozess mit dem Verkäufer der Box mündete) und obendrein sich dann auch noch Corona in den Weg stellte. Aber mittlerweile gereift habe ich durchgehalten.

    Ich habe auch gelernt, dass es manchmal nichts hilft, etwas um jeden Preis zu schaffen, nur um es zu schaffen, und am Ende dann dazustehen und zu sagen: Und was machst Du jetzt damit !?

    Was unsere aktuelle Lösung anbetrifft so hatte ich beim Durchlesen Deiner Zeilen übrigens genau dieses Gefühl: Du hast eine spezielle Verbindung zu dieser Lösung. Nun verstehe ich den Hintergrund.

    Danke besonders für Deine letzte Zeile. Ich musste laut lachen, und Du hast Recht.

    Was die Fifth-Wheel-Lösung betrifft: An so einer Lösung hatte ich ein Jahr lang gearbeitet (Foto) bevor ich das aktuelle Projekt dann doch realisiert habe, weil mir alle sagten „Das schaffst Du nicht“. Als der Anbieter am Ende seine Zusagen änderte und ich danach mit den Gewichten nicht mehr hinkam bin ich “wutentbrannt und wild entschlossen“ zu meinem Ursprungswunsch eines Drehschemelanhängers zurückgekehrt, den ich für die bessere Lösung halte, weil er viel wendiger ist, nur leider schwierig rückwärts zu fahren. Und es war gut so, denn ich hab es am Ende eben doch geschafft, mit vielen Mühen und Tricks.

    Das Problem ist, das solche Lösungen immer an der Grenze zu Allem sind und nur genau für das eine Anforderungsprofil passen.

    Und unseres hat sich eben geändert: Mehr Mobilität und Flexibilität im mobilen Leben, auch offen dafür, in Zukunft nicht nur noch mobil zu leben, sondern auch einen Teil wieder fest.

    Technisch hast Du einige Dinge erwähnt, die muss ich mir erstmal in Ruhe anschauen. Speziell das „Holgerprinzip“ …
    ===> Wo finde ich das ?

    Was mein Schwanken betrifft: Grundsätzlich habe ich die Absicht, dieses Projekt zu realisieren; ich arbeite bereits sein mehr als 6 Monaten daran. Was aber tatsächlich gut zu überlegen ist ist die Frage nach den 6S oder 7C, und das nicht nur wegen der absoluten Maße, sondern vor allem aus der Überlegung heraus, dass mit dem 7C juristisch ein Wechselaufbau möglich wäre und mit dem 6S nur Ladung (die aber trotzdem gebaut würde wie ein Wechselaufbau mit Beleuchtung und allem Drum und Dran)!

    Abschließend will ich sagen, dass ich froh bin, nach so vielen Jahren und Teilnahme an vielen anderen Foren und Facebook-Gruppen nun hier gelandet zu sein. Ich fühle, dass der Spirit hier zu mir/uns und den Projekten am Besten passt.

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  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 22:50
    Zitat von holger4x4

    Ich würd sagen, fahr die Kiste erstmal Probe, und dann reden wir weiter ;)

    Da ich bereits auch zwei Militär-Land-Rover als Wohnfahrzeuge gehabt habe kann ich mir nicht vorstellen, dass der FUSO Canter mich noch erschrecken könnte 😉

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 22:34
    Zitat von mrmomba

    Damit ist dann Nah-Ost als Reiseziel auch raus :):)

    ...

    Ich denke eigentlich fast, dass du das Optimum bereits besitztbund der Wunsch nach was neuem Größer ist.

    Wenn du dein Fahrzeug verkleinerst, wirst du aber für gleichen Wohnkomfort mehr aufbauen müssen (drumherum)

    Vielleicht hilft es dir eher, dein Anhänger zu verkleinern und zu verschmälern, dafür über zwei Etagen zu bauen?

    Sprich Schlafbereich oben drüber und Slideout kleiner ?

    So richtig habe ich noch nicht verstanden warum du wirklich ändern willst :)

    Alles anzeigen

    also besser erklären als in meinem langen Text oben kann ich es leider nicht mehr... 😞
    Wir werden mit dem Plan drinnen weniger Platz haben, aber funktional fast keine Einbußen erleiden.
    Drumherum wird nichts aufgebaut (Vorzelt oder so)
    Der wichtigste Punkt ist: ich will flexibler werden, keinen Anhänger mehr dran haben, damit wir auch "unterwegs" sein können wie mit einem Wohnmobil und auch auf den vielen kleinen Campingplätzen unterkommen köennen.
    Der Preis dafür ist, dass wir bei stationärem Aufenthalt weniger Platz drinnen haben.

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 18:28
    Zitat von holger4x4

    Tja Hybrid bedeutet immer Kompromisse ;)

    Wenn du auch mal länger mit der Basis unterwegs sein willst, dann überlege dir mal wie du das machen willst mit einem Fuso und der Platform? Mit einem Zelt auf der Ladefläche? Abgesehen von Unterflurstaukästen in die man eine Outdoorküche bauen könnte, ist da nicht viel. Stauraum im Fahrerhaus ist praktisch nix, eine Kühlbox bekommt man da nicht rein.

    ja, das ist der Teil der bisherigen Lösung auf den wir in Zukunft wohl verzichten müssen.

    obwohl, warte… da geht das Neuronenfeuer schon wieder los: Topsleeper, Unterflurkästen, auch für die Kühlbox…
    Da geht was...
    Nein, nicht Ernst gemeint 😆

    Unsere Praxis hat gezeigt, dass wir diese Option wirklich sehr selten genutzt haben bisher (das war noch die Lösung aus zurückliegenden Zeiten, wo wir noch klassisch "Urlaub" gemacht haben). Und wenn wir es im neuen Kontext genutzt haben, dann typischerweise, wenn wir keine Chance hatten, mit den 9t und 14m dahin zu kommen wir hin wollten. Da wir mit 6m und 6t wesentlich mehr Orte erreichen können, scheint da also in Zukunft kaum was zu fehlen.

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 16:37

    Jeder von Euch hat seine Ideen, seine Lebens- oder Urlaubsart und seine Prioritäten und Präferenzen, die dann zu einer individuellen Lösung führen, die dann passt.

    Zur Klarstellung der Rahmenbedingungen unseres Projektes beschreibe ich hier kurz hier die Anforderungen, die hinter unserem Projekt liegen.
    (hätte ich den Umfang der Diskussion erahnt, hätte ich es gleich bei der Vorstellung gemacht):

    Wir leben seit einigen Jahren in einem Anhänger mit einer 6t-Box mit SlideOuts (L im Stand 9,5m / in Fahrt ca. 7,5m / 2,5m breit), sozusagen ein Appartement auf Rädern mit allem Komfort, wenn auch klein.

    Wir reisen nicht wie typische Wohnmobilfahrer, sondern wir „trotten", d.h. wir bleiben (bis auf Ausnahmen) mehrere Tage, Wochen, manchmal auch Monate an einem „Landeplatz". Dort leben wir, lernen Land&Leute kennen, erkunden den größeren Umkreis und dann ziehen wir weiter, wenn uns danach ist. Wir stehen auf preiswerten Campingplätzen (ggf. auf Basis eines Langzeitvertrages) oder auf privatem Grund; nur bei längeren Strecken zwischen den Hauptstandorten stehen wir auch mal eine Nacht oder zwei auf einer Raststätte o.ä.

    Der Wohnwagen ist grundsätzlich wenige Tage auch mobil autonom (Tanks und Solaranlage), aber an einem „Landeplatz" schließen wir uns aus Komfortgründen soweit wie möglich an (Strom, Wasser, Abwasser, Solarzellen aufstellen) und haben dann unseren Land Rover als Alltagsfahrzeug, sogar mit Camping-Option (Dachzelt, Einbauküche u.ä.).

    In der Praxis können wir aber sehr viele Campingplätze gerade in südlichen Ländern aufgrund unserer Größe nicht anlaufen und auch unterwegs nicht auf den kostengünstigen Wohmobilplätzen stehen, weder von der Größe noch juristisch.

    Grundsätzlich wollen wir diese Lebensart beibehalten, wollen uns aber dennoch flexibilisieren, d.h. wir möchten auch kleinere Plätze als „Landeplatz“ anlaufen können und ab und zu bei Bedarf auch mal länger „unterwegs" sein (d.h. außerhalb eines „Landeplatzes") und dabei auch kostengünstige Plätze nutzen können. Dabei soll das Gesamtfahrzeug sehr wendig bleiben (damit meine ich unterwegs vorrangig die Länge).

    Wenn wir aber wieder an einem „Landeplatz" sind, wo wir lange bleiben, wollen (eigentlich müssen) wir das Wohnen vom Fahren trennen, da wir sonst jedes Mal die gesamten o.g. Anschlüsse wieder lösen und alles innen wieder pistenfest verstauen müssten, nur weil wir zum berühmten „Brötchen holen“ fahren wollen; das kann es nicht sein. Ferner ist das Gesamtfahrzeug trotz relativ geringer Länge (etwas über 6m) auf Grund seiner Breite und Höhe mitnichten alltagstauglich; das Basis-Fahrzeug hingegen schon.

    Die angestrebte Lösung ist daher die Halbierung unseres Lebensraumes (auf L 4,5m) unter Beibehaltung fast aller Funktionalität (Ausnahme Waschmaschine), nur eben wesentlich kompakter, in Form einer absetzbaren Wohnkabine auf Basis eines möglichst kompakten LKWs.

    Wie weit diese „Hybridisierung“ und deren Optimierung für die unterschiedlichen Situationen gehen kann, das genau diskutieren wir hier gerade. Und ich finde es sehr gut, dass das alles kritisch hinerfragt wird; das kann nur helfen.

    Danke an alle hier

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 15:09
    Zitat von holger4x4

    Ich glaube der Rahmen ist bei C und S gleich, oder? Dann haben beim C die Vorderräder mehr Abstand zum Rahmen und erlauben damit einen größeren Lenkeinschlag. Das macht das parken wieder einfacher, auch wenn er etwas breiter ist.

    Der Rahmen (zumindest hinten) ist 50mm schmaler beim S, aber die Spur vorne ist 1670 statt 1390 (das sind eben die besagten 30cm Kabinenbreite, um die wir hier immer diskutieren) ; das macht schon was aus.

  • Fahrtenschreiberpflicht für schwere Gespanne dank EU?

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 15:04
    Zitat von Varaderorist

    Kann mir bitte mal jemand mitteilen, wo in §57a STVZO etwas über Art und Umfang der Prüfpflicht bei eingebautem Kontrollgerät steht? Ich habe nämlich nix gefunden......

    ich wage mal eine unqualifizierte Antwort:
    Irgendwo (ich weiß nicht wo) steht eine generelle Bestimmung, dass alle Teile, die ein- oder angebaut sind, auch funktionieren müssen; andernfalls müssen sie entfernt werden. Frag mal einen Oldtimer-Spezi, die kennen das Thema noch besser.

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 14:04

    Hallo Tom,
    danke für Deinen Erfahrungsbericht zum FUSO. Es ist immer gut, die Dinge aus der gelebten Praxis zu erfahren und nicht nur zu theoretisieren. Dein summarisches Urteil mit „völlig in Ordnung“ beruhigt mich und so hatte ich es auch eingeschätzt. Und 100km/h will und darf ich eh nicht fahren mit 6t.

    In Bezug auf das Thema „Absetzbare Box“ als Zwischenlösung zwischen Wohnmobil und Anhänger kommt es ja vor Allem auf das eigene Wohn- und Reisekonzept an und deshalb werde ich darauf nochmal separat eingehen.

    Die „Wackeligkeit“ und auch die Thematik des Unterwegs-Absetzen wurde ja hier schon von einigen anderen Mitgliedern (auch sehr verschieden) beurteilt. Insgesamt kommt es sicher auch auf die Stützen und die Befestigung an. Am Ende scheint mir auch das das Prädikat "„in Ordnung“ zu verdienen, wenn man es vernünftig realisiert. Klar ist und bleibt auch das wieder nur ein Kompromiss, verglichen mit einem durchstabilisierten Anhänger auf 4 Rädern und 4 massiven Stützen wie wir es derzeit haben.

    Zu den Spiegeln:
    Die C-Kabine kann von Haus aus bis 2550 mit den breitesten Spiegelarmen auf Position „innen“.

    Für die S-Kabine habe ich die Spiegeloptionen heute akribisch durchgerechnet und komme zu dem Schluss, dass bei Montage der breitesten Spiegelarme (L=390) eine Ladungsbreite von 2485 abgedeckt werden kann (die Herleitung spare ich mir hier erstmal). Dass eine solche Montage möglich ist habe ich im Internet gesehen.
    (Ich schreibe hier bewusst LADUNGS-Breite weil Aufbaubreite auch von der Beleuchtung abhängt; dafür habe ich derzeit leider keine Lösung.)

    Was ich nicht verstehe, warum es Dir schwierig erscheint, mit einer schmalen Kabine einen breiten Aufbau zu fahren, wenn die Spiegel hinreichend breit sind (und die Augen noch funktionieren 😉). Ich räume ein, dass es kurios aussieht, aber das beeinflusst ja das Fahren nicht (es sei denn man lässt sich von Passanten ablenken, die sich kringelig lachen). Derzeit fahre ich auch mit dem Land Rover Defender (B ca. 1500, wo die Spiegel ansetzen) einen Anhänger mit B=2500 (Foto).

    Dennoch denke ich weiterhin über den Wechsel auf 7C nach, das habe ich ja schon mehrfach geschrieben. Den Radstand 3400 gibt es; ich will ja keine DoKa kaufen.

    Was mit gerade aufgefallen ist: Obwohl der 7C 340 insgesamt länger, höher, breiter ist, ist sein Wendekreis ca. 1m kleiner !

    LG Leon

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  • Fahrtenschreiberpflicht für schwere Gespanne dank EU?

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 11:04
    Zitat von holger4x4

    Danke, das ist ja mal eine verlässliche Aussage. Dann muss man das nur noch den hessischen Polizisten auf der A7 erklären die bisher wohl 2 (?) Leute wegen dem "Vergehen" zur Anzeige gebracht haben.

    ja, das sehe ich aus so. Polizisten können irren.
    Aber auch Anwälte und Richter können irren; so gibt es ja im Gerichtsverfahren auch die Berufung, die manchmal gegenteilig ausgeht.
    So ist Recht haben und Recht bekommen leider immer noch zweierlei.
    Und letzteres oft mit soviel Risiko und Kosten verbunden, dass man es lieber bleiben lässt !

  • Fahrtenschreiberpflicht für schwere Gespanne dank EU?

    • Euro-Trotter
    • 21. Dezember 2024 um 01:07

    Ausführliche antwaltliche Stellungnahme genau zu dieser Frage:

    Freizeitfahrzeuge Fahrtenschreiber-und Fahrerkarte Pflicht oder nicht?
    Freizeitfahrzeuge Fahrtenschreiber-und Fahrerkarte Pflicht oder nicht? Frage: Besteht für ein Freizeitfahrzeug (Reisemobil/Wohnmobil in der…
    www.frag-einen-anwalt.de
  • Erfahrungen mit Ective Wechselrichter / bekannte Probleme?

    • Euro-Trotter
    • 19. Dezember 2024 um 22:29

    Falls es noch von Interesse ist, hier meine Erfahrung mit ective:

    - 02/2020 Kauf 3000 CSI - lief ein Jahr lang einwandfrei im DAUER-Betrieb 7/24 (Solarladung mit 415W erfolgte separat über Votronic)
    - 02/2021 Tausch gegen einen 3000 SSI, weil ich weitere Solarpanels anschließen wollte (weitere 550W)
    - im Sommer 2022 kam ich dann endlich dazu, die weiteren Solarpanels anzuschließen; der SSI lud aber nur mit max. 14A.

    Das habe ich im August 2022 reklamiert und in dem Zusammenhang gelernt, dass er ohnehin nur max. 20A kann. Da war ich beim Kauf auf die irreführende Aussage des Herstellers („integrierter Solarladeregeler mit bis zu 550W") reingefallen, die ich tatsächlich für einen Betrugsversuch halte. Klar erwartet der Kunde, dass das Gerät die nicht nur aushält, sondern auch umsetzt.

    Die Reklamation dauerte fast 3 Monate und brauchte Überzeugungskraft. Die Kommunkation war umfassend und lief über email, wurde aber anständig beantwortet. Am Ende erhielt ich 11/2022 einen neuen SSI 3000 im Austausch OHNE Zuzahlung, der dann wenigstens die 20A machte.
    (Wir waren derweil ortsfest mit Landstrom und hatten daher kein Problem, obwohl das Gerät ausgebaut war.)

    Das Austauschgerät Gerät ist nun seit ca. 2 Jahren im Dauereinsatz 7/24, bisher ohne Probleme.

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 19. Dezember 2024 um 16:15
    Zitat von VWBusman

    Hallo Leon,

    interessantes Projekt strebst Du an.

    Ich sehe bei deiner Planung nur einen Punkt den ich nicht verstehe und Dir nochmal mit einem Zahlenvergleich verdeutliche warum ich es nicht verstehe. Du willst das schmale Fahrerhaus nehmen um im Solobetrieb so schmal wie möglich zu sein - kann ich verstehen. Die Hinterachse ist beim schmalen Fahrerhaus 1875mm breit und beim breiten Fahrerhaus 2025mm. Das sind schlappe 150mm die Du beim Fahren nicht merkst. Das breitere Fahrerhaus bietet zwar auch mehr Fahrzeugbreite aber auch viel mehr raum IM Fahrerhaus. Mal davon abgesehen das die breite Fahrerausvariante mit 1995mm nur 120mm breiter ist als die Hinterachse vom schmalen Fahrgestell. Die ganzen Zahlen liegen so nahe beieinander das ich mir nicht vorstellen kann dafür die Komfortnachteile des schmalen Fahrerhauses gerne auf mich zu nehmen. Das breite FUSO Fahrerhaus ist in etwa gleich breit wie ein VW Bus und sollte somit auch auf dem Supermarktparkplatz keine Probleme bereiten.

    Gruß Christopher

    Hallo Christopher,
    hier kommt eine zweite Antwort auf Deinen Beitrag.
    Ich habe nochmals genau recherchiert:
    a) mit den 150mm Unterschied hast Du genau Recht !
    Ich glaube aber nach meinen Erfahrungen, dass es ganu diese 150mm sind, die den Unterschied machen, nicht beim allgemeinen Fahren, sondern in engen Situationen, speziell beim Parken in der Stadt. Ich parke mit dem Land Rover Defender immer nocht recht entspannt mit B=1800. Der von Dir zitierte VW-Bus hat 1900 und geht damit auch noch. Aber dann sehe ich die modernen Groß-SUVs, die alle mit B um 2000 liegen. Die kämpfen ganz erheblich mit Parkplätzen.
    b) Zu der größeren Breite kommt beim 7C15/18 auch noch eine größere Höhe (80mm) und Länge (wieder 150mm). Das liegt also alles nochmals deutlich über den am Projekteingang selbst gesetzten Zielen, die ich ohnehin schon geknackt habe.
    c) Zur Kabine sagte ich ja schon: Ich fühle mich wohler in kompakten Fahrzeugen und habe meine Frau gern an meiner Seite beim Reisen, nicht in weiter Ferne... So habe ich auch gerade einen Panda Classic Bj. 1984 als Oldtimer angeschafft... So hat jeder seine eigene Psychologie und Philosophie.
    Die Probefahrt kommendes Jahr wird es ja am Ende nochmals zeigen.
    LG Leon

  • Fahrtenschreiberpflicht für schwere Gespanne dank EU?

    • Euro-Trotter
    • 17. Dezember 2024 um 21:44
    Zitat von Karsten61

    Ist dein Landy als Zugmaschine zugelassen?

    Gruss Karsten

    genau, eine andere Zulassung würde nicht mehr als das 1,5fache seines Eigengewichts erlauben.

  • Fahrtenschreiberpflicht für schwere Gespanne dank EU?

    • Euro-Trotter
    • 17. Dezember 2024 um 19:55
    Zitat von willy

    Hoi

    Gute Frage

    oder wie wäre es mit mir ?
    Ich ziehe derzeit mit einer 3t-Zugmscahine einen 6t schweren Wohnanhänger. Macht zusammen auch 9t.
    Ist aber beides nicht zur Güterbeförderung geeignet.

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 17. Dezember 2024 um 19:47
    Zitat von Karsten61

    Radspur wird erst interessant wenn die Federn auf Block mit der Achse gegangen sind, traurige Wahrheit für die Käufer von Spurverbreiterungen, aber Physik gibt es schon länger als Hochglanzprospekte.

    Gruss Karsten

    Ich komme bei meinen Überlegungen zu dem Schluss, dass es eine Kombination der Federspur zusammen mit der Federhärte, dem Höhenunterschied und der Radspur sein muss.
    Das kann man sich anhand einer Grenzwertbetrachtung vostellen:
    a) Stell Dir vor, die Federn sind bretthart, also fast keine Federn ("geblockt"), dann ist allein die Radspur relevant
    b) Stell Dir vor, die Federn sind butterweich also kein Widerstand, dann wird die Radspur erst interessant wenn es auf Block geht, wie Du sagst.
    Für alle Situationen dazwischen muss es eine Mischung aus beidem sein, die ein Laie nicht berechnen kann.
    Aber dafür habe ich nun von FUSO die Schwerpuntkdaten angefordert (die sind nicht in den ARL enthalten).
    LG Leon

  • Neues Projekt: Absetzkabine auf FUSO Canter

    • Euro-Trotter
    • 16. Dezember 2024 um 23:20
    Zitat von Karsten61

    Wirklich entscheidend ist allerdings die breite der "Federspur", nicht die der Räder...

    Gruss Karsten

    das muss ich erstmal sacken lassen und mich schlau machen. Aber klar, zwischen Aufbau und Radspur ist ein nicht-festes Element, das sind die Federn...
    Wenn Du Recht hast und ist wirklich die pure Federspur, dann reden wir über 50mm mehr von 6S15 auf 7C15. Das lohnt den Mehraufwand sicher nicht !

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