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Beiträge von paulikxp

  • Neu hier und will mich auch mal vorstellen

    • paulikxp
    • 4. Juli 2006 um 08:48

    Hallo Fritz,

    Zitat von Fritz


    Einer von Euch schrieb:
    "Bei meinem Koffer sind die Stahlprofile verzinkt, da gammelt - zumindest sichtbar- nichts"
    Das ist schon besser, Zink ist ähnlich unedel wie Alu, aber durch die verzinkten Profile sind wahrscheinlich nach dem Verzinken die Löcher gebohrt für die Befestigung der Alubleche. Also drei Metalle. Davon ist Eisen das stabilere Element und Alu das unedelste, Zink liegt dazwischen. Wenn die Ausführung nicht ordentlich gemacht wurde (vielleicht ja nur preiswert im Osten oder Südosten), dann wird es auch hier Korrosion geben.

    Das war ich!

    Ich habe für die Eingangstür ein Loch in die Seitenwand geschnitten. Dieser Arbeit fiel auch ein Teil eines Klemmprofils zum Opfer, so daß ich den Aufbau genau begutachten konnte. Die an den Längsseiten um 15mm umgekanteten Alubleche werden einfach aneinandergelegt und mittels des verzinkten Stahl-Klemmprofils und Schrauben im 40cm-Abstand zusammengezogen. Ohne Dichtung oder so, eintretendes Wasser wird nach unten abgeleitet, wo es durch Ablaufbohrungen austreten soll. Das Stahlprofil und auch die Alubleche waren hier völlig unbeschädigt, die Bohrungen wurden bereits vom dem Verzinken eingebracht.
    Ich werde allerdings die senkrechten Stoßnähte der Alubleche von außen mit Karosseriedichtmasse abdichten, um hier erst gar kein Wasser eindringen zu lassen.

    FraBer/Frank, wann sehen wir uns mal? Bin echt schon gespannt!

    Gruß, Björn

  • MB 410 Reifenfreigaben

    • paulikxp
    • 3. Juli 2006 um 10:32

    Hallo,

    Zitat von Skysector


    mein MB410 (BJ 1992) hat nur 185R14 eingetragen. Verbaut sind die auf 5Zoll-Felgen. Da der Motor mit Turbo aufgerüstet ist, möchte ich Reifen mit größerem Abrollumfang. Was geht denn da (Z.B 15 Zoll) und wo kann ich mich noch schlau machen??? Was kostet so etwas und wie sieht das z.B. mit Tachoangleichung aus? Ich habe schon einige Foren durchforstet aber so richtig habe ich nichts gefunden. Darüberhinaus ist mir mein Mercedes-Händler seit nunmehr 3 Wochen eine passende Antwort schuldig.

    AS

    Beim 410D (Typ 611) sind mir außer den 185ern keine andere Größen bekannt. Problematisch sind hier in erster Reihe die Felgen, die eine sehr große Einpreßtiefe haben und meines Wissens nur in 14" erhältlich sind. Die lange Karosserie war auch als z.B. 310D erhältlich, der hat allerdings andere Achsen, eine Umrüstung ist entsprechend aufwendig.
    Die Hinterachsübersetzung ist beim 410er standardmäßig ebenfalls schon die längste erhältliche mit i=4,11.
    Aber: des Rätsels Lösung ist das Getriebe. Zumindest standardmäßig ist der 410er mit dem kurz übersetzen Getriebe aus den Vorgängertypen 207D-409D ausgestattet (Getriebetyp 711.110), Abhilfe schafft ein Getriebe aus den leichteren Modellen 208D-310D, Getriebetyp 711.113, hier ist der vierte Gang identisch mit dem fünften des 110er Getriebes, der fünfte kommt also quasi noch hinzu. Das schnelle Getriebe ist allerdings rar und teuer, der Umbau dafür in einer halben Stunde gemacht.
    Ob eine Eintragung notwendig ist, weiß ich nicht, MB dürfte dafür aber problemlos eine Freigabe erteilen, da es diese Kombination auch ab Werk gab. Nur der Eintrag der Höchstgeschwindigkeit stimmt dann nicht mehr, auch mußt Du überprüfen, ob die Reifen für die neue Höchstgeschwindigkeit (MB-Angabe mit Original-Motor 125 km/h, rechnerisch aus Drehzahl der Maximalleistung und Antriebsübersetzung gehen knapp 150 km/h) taugen.

    Gruß, Björn

  • Sonnenkollektor selbstgebaut?

    • paulikxp
    • 30. Juni 2006 um 10:03

    Hallo,

    kürzlich habe ich an einer kleinen Informationsveranstaltung von Schüco teilgenommen, in der man uns über Solarthermie und Fotovoltaik aufklärte. Netterweise wurde auch im Detail auf den Aufbau der Kollektoren eingegangen, so daß ich mir vorstellen könnte, daß man so ein Teil recht einfach nachbauen kann.
    Man rühmte sich, daß man keine Wasserrohre in Harfenform verbaut (zwei parallele dicke Rohre oben und unten und dazwischen im rechten Winkel dazu parallele dünne Rohre als Verbindung), weil die Strömungsverhältnisse an den Übergängen von dickem zu dünnem Rohr schlecht seien. Statt dessen wird eine Schlange verwendet, also in Schlangenform verlegtes Kupferrohr, das auf eine 5mm starke Kupferplatte aufgelötet wird, ich vermute mal per Hartlötung, denn Weichlot schmilzt u.U. bei den erreichten Temperaturen. Die Rohre liegen unter der Platte, diese ist zur Sonne hin schwarz angepinselt. Darüber gibt es eine Glasscheibe, das ganze ist hinterlüftet, um eine Kondenswasserbildung zu vermeiden.
    Zu beachten ist auch wohl, daß sich in der Heizschlange kein Wasser befindet sondern ein spezielles Medium, das auch bei 250°, die als Maximum erreichbar sein sollen, nicht siedet oder Dampfblasen bildet. Eine Umwälzpumpe gibt es, einen Wärmetauscher (ein Speicherkessel mit Schlange), einen Druckausgleichsbehälter mit Druckblase, mittels derer Druckschwankungen durch Ausdehnung des Mediums ausgeglichen werden.

    Nach diesem ganzen Schwank nun meine Frage an Euch: hat jemand Erfahrung mit Solarthermie? Ist dieser Aufbau umsetzbar für den Einsatz am Fahrzeug? Kann man notfalls auch auf das Medium verzichten und direkt das zu erhitzende Wasser durch die Rohre schicken, ohne daß die ganze Anlage bei höherer Temperatur hochgeht?

    Gruß, Björn

  • Wechselrichter vs. 12V -> Erfahrungen

    • paulikxp
    • 24. Juni 2006 um 13:05

    Hallo Robert, Wolfgang und Rest!

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Ansonsten hat Krabbe das schon richtig dargestellt: Verluste des Wechselrichters führen immer dazu, daß 12V-Verbraucher effizienter sind als 230V-Verbraucher;

    Ja, schon, aber was ist mit Verlustleistung infolge zu dünner Kabel? Bei 12V benötigst Du bei gleicher Ampère-Zahl einen deutlich größeren Kabelquerschnitt.
    Nicht zu vergessen der Anschaffungspreis: eine 230V-Mikrowelle bekommst Du ab 40 Euro hinterhergeworfen, für ein 12V-Gerät sind mindestens 250 Euro zu veranschlagen.... Ähnliches gilt für Fernseher, Empfänger, Spülmaschine und anderes.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    außerdem sind 230V-Geräte in aller Regel größer (so sind Hochvolt-Halogenlampen sind deutlich größer als 12V Stiftsockellampen)

    So schön ja Halogen sein mag, der Stromverbrauch ist jedoch schon ordentlich. Wie wär's mit einer 230V-6W-Energiesparlampe? Die gibt es mitllerweile auch in wirklich angenehmen Warmtönen, was selbst ich als ehemaliger Energiesparlampen-Gegner anerkennen muß. Halogenlampen haben ja zudem den Nachteil der nur punktuellen Ausleuchtung sowie eines hohen Blendgrades.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    und wenn Du doch einmal ein 12V-Gerät betreiben mußt, brauchst Du wieder ein Netzteil, das wiederum Verluste zur Folge hat.

    Nein, wozu? Ohne 12V macht ja auch der Wechselrichter keinen Sinn, eine Batterie nebst Ladegerät (hier wäre dann ein kombinierter Ladewandler von z.B. Xantrex oder Transwatt eine Alternative) ist dann sowieso vorhanden. Die 12V-Geräte wie Wasserpumpe, Heizung & Co können damit nach wie vor betrieben werden.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Also: wo 12V möglich sind, 12V nutzen. Das hat auch den Vorteil, daß Du den Wechselrichter nicht so groß dimensionieren mußt (Preis!).

    Für meine Planung lautet das so: wo 12V notwendig sind, 12V nutzen. Ansonsten werde ich mein Auto soweit mit Wechselstrom "betreiben" wie möglich. Das ist schon notwendig für solche dekadenten Annehmlichkeiten wie Dunstabzugshaube und Gasherd (für Licht und Piezozünder) sowie den geplanten "Zentralstaubsauger". Als Basis werde ich allerdings zu 24V zusammengeschaltete Batterien wählen, weil auch die Lichtmaschine diese Spannung liefert. Für die 12V-Verbraucher benötige ich dann noch einen zusätzlichen 24V-12V-Wandler (Wasserpumpe, evtl. Umwälzpumpe, Heizung).

    Gruß, Björn

  • Ich spinne gerade etwas herum: Langfristig im Womo leben

    • paulikxp
    • 23. Juni 2006 um 09:39

    Hallo Martin,

    willkommen im Club! Auch ich plane bzw. lebe bereits diese Idee. Mein erster Camping-Urlaub im Sommer letzten Jahres hat mir so hervorragend gefallen, daß ich gleich bis Anfang Dezember im Auto geblieben bin... Mein 210D ist dabei allerdings etwas geräumiger als ein T4, wenngleich es mit 2 Personen schon eng wird. Es gibt auch keine Naßzelle, das Portapotti ist zum Ausziehen aus dem Schrank...
    Nun habe ich den großen Vorteil, daß ich auf unserem Betriebshof stehe, zusammen mit einem weiteren "Rollheimer", wir haben hier Sanitärräume, Waschmaschine und so weiter. Wenn dies nicht gegeben wäre, hätte ich da schon größere Probleme, zumal ich weder lust noch Zeit hätte, ständig zum Duschen ins Schwimmbad zu fahren oder Stunden im Waschsalon zuzubringen.

    Ein Kleintransporter ist sicher auf Dauer nicht die richtige Wahl, weil er eng ist, sich schlecht isolieren läßt und auch wenig Platz für Klamotten und "Dinge des persönlichen Lebens" bietet. Vorteilhaft ist, daß man mit dem Wagen wie mit einem Pkw einkaufen fahren kann oder bei schlechtem Wetter zur Arbeit. Ganz wichtig sind sicher ein vernünftiger Kühlschrank, eine Kochmöglichkeit, Stauraum und ein 230V-Anschluß.

    Ach ja, auch dieses Jahr "wohne" - oder besser schlafe und koche - ich bereits seit Mitte April wieder im Womo und kann mir momentan kaum etwas Schöneres vorstellen. Das bedeutet für mich derzeit eine Menge Freiheit, die aber, schläfst Du auf der Straße, schnell in Streß und Unzufriedenheit umschlagen kann. Das Umfeld muß stimmen, Kontakte zu anderen dürfen nicht abbrechen, Gleichgesinnte als Weggefährten sind nicht zur hilfreich sondern ungemein motivierend.

    Ich baue die ganze Geschichte derzeit noch weiter aus. So habe ich meine Wohnung aufgegeben (bin aber noch bei einem Freund gemeldet, was auch so bleiben soll), habe meinen ganzen Kram hier in einem Lagerraum eingeräumt und baue so an meinem großen herum. Den siehst Du klein links als Avatar-Bild, ein Mercedes 1827. Auf 8x2,45m Innenraum abzüglich Isolierung läßt es sich schon ganz manierlich leben, der Wagen ist aber derzeit noch immer leer, es geht aus Zeitmangel nur langsam voran. Dennoch "muß" das Teil zum Winter fertig werden, und das wird er auch, da bin ich sicher. Hier wird es einen richtigen Herd mit Backofen geben (Gas natürlich), eine Fußbodenheizung unter Holzdielen mit zusätzlichen Konvektoren, ein Doppel-Hochbett, eine gut 3m lange Küche, eine 2,5x1m große Naßzelle mit Dusche und Wasser-Toilette.

    Aber ich gehe schon viel zu sehr ins Detail, das wolltest Du ja gar nicht wissen.

    Zum Thema Bauernhof kann ich nichts sagen, das ist aber ganz sicher eine Frage von Sympathie und Verhandlungsgeschick, das kann man nicht verallgemeinern. Um auf einem Bauernhof leben zu können, sollte man aber relativ resistent gegen Landduft und vor allem jede Art von Fliegen sein... Die Ent- und Versorgungsfrage sollte vorher geklärt werden, Toilettenchemie verbietet sich bei Entleerung in die Güllegrube.

    Ach so: mein Camping-Urlaub war zwar endgültiger Auslöser, ich hatte mich aber schon vorher länger intensiv mit Wagenburgen und dem Wagenleben an sich beschäftigt, hatte aber bis letzten Sommer einen Holzschindel-Zirkuswagen ins Auge gefaßt, die aber eigentlich bis auf die wirklich tolle Optik nur Nachteile haben (meist Langsamläufer mit max. 40 km/h, teuer oder bei niedrigem Preis in schlechtem Zustand, Zugfahrzeug wird benötigt etc.)

    Viel Spaß bei der Verwirklichung Deiner Ideen!

    Gruß, Björn

  • Batterie platt und kein Saft aus dem Ladegerät...

    • paulikxp
    • 21. Juni 2006 um 09:11

    Hallo,

    Zitat von Himbi


    http://www.project-panick.de

    da kann man ja nur herzlich gratulieren... Aber besser Nägel mit Köpfen machen als nur rumzubasteln. Letzten Endes war da ja auch nix mehr mit Reparieren.

    Aber warum eigentlich Panick mit ck?

    Gruß, Björn

  • Heckfenster ausbauen und schließen

    • paulikxp
    • 19. Juni 2006 um 19:31

    Hallo,

    Deine Heckscheibe war ja vermutlich auf einem Steg aufgeklebt oder mit einer Dichtung eingesetzt. Wenn Du nun das Blech genau so groß schneidest, daß es in die Außenkonturen der Vertiefung für das Fenster paßt, kannst Du es mit Sikaflex oder Würth klebt+dichtet dort auf den Steg aufkleben. Das hält für immer, ist dicht und praktisch. Innen kannst Du es dann bündig isolieren. Vorher an den Klebeflächen ordentlich streichen/lackieren, am besten mit 2x Rost- oder Alugrundierung und dann Decklack.

    Du solltest auf keinen Fall nieten oder verschrauben, das gibt bloß dem Wasser die Chance zum Eindringen und führt zum braunen Gilb.

    Gruß, Björn

  • Batterie platt und kein Saft aus dem Ladegerät...

    • paulikxp
    • 19. Juni 2006 um 19:24

    Hallo,

    daß Dein Ladegerät nix sagt, kann natürlich an einem Defekt liegen. Viele moderne Ladegeräte benötigen aber als "Signal", daß eine Batterie da ist, eine gewisse Mindestspannung von außen an den Ladezangen. Nichtsdestotrotz ist eine derart tiefentladene Batterie ohnehin dem Tod geweiht, eine wirklich brauchbare Kapazität wird sie nicht mehr haben oder aufbauen.
    Probiere Dein Ladegerät doch mal mit einer anderen Batterie!
    Ist es in Ordnung, könnte man da noch ein wenig tricksen und eine volle 12V-Batterie parallel schalten, so daß das Ladegerät eine Initialspannung bekommt, um anzuspringen. Die muß dann aber danach abgenommen oder abgeschaltet werden, dabei können Funken entstehen, die das beim Laden der Batterie entstehende Wasserstoff-Luft-Gemisch (Knallgas) entzünden kann. Also an der Frischluft arbeiten und/oder einen Trennschalter benutzen, womit keine Funken freigesetzt werden.

    Gel-Batterien sind wartungsfrei und gasen beim Laden nicht, brauchen demnach nicht nachgefüllt zu werden und benötigen keine Entlüftung für austretende Gase. Die maximale Ladespannung ist niedriger als bei Säurebatterien, das muß das Ladegerät "wissen".

    Bei Vlies-Batterien ist die Säure bzw. das Gel in einem Fließ gebunden, damit ist der Batterie egal, wie rum sie eingebaut wird, sie kann notfalls auch liegen. Sonst ist dasselbe wie bei den Gelbatterien zu beachten.

    Du solltest jedenfalls auf keinen Fall Starterbatterien einbauen, die sind für eine langsame Entlasung nicht geeignet. Nimm Traktions- oder Beleuchtungsbatterien, die sind zyklenfest und nehmen eine tiefere Entladung eher gelassen hin (ok, bei einer Restspannung von 1 Volt sind auch die hin).

    Gruß, Björn

  • Heizung

    • paulikxp
    • 19. Juni 2006 um 19:07

    Hallo,

    Zitat von hwk


    nach Aussage des TÜV´s ist auch leider bei den Wasserheizungen alle 10 Jahre der Wechsel der Brennerkammer vorgeschrieben; sofern die hier irren, wäre ich für einen Hinweis über anderslautende Vorschriften dnakbar, da sich die zehn Jahre Betriebszeit bei mir nun nähern.

    Nein, eine Vorschrift in Textform habe ich nicht gefunden. Wir haben hier aber bis zu 35 Jahre alte Linienbusse als Oldtimer und auch regulär im Einsatz, da steht auf den Wasser-Zusatzheizungen, die allesamt von den Berliner Verkehrsbetrieben stammen, kein Datum. Auch wollte bislang niemand jemals eine Zusatzheizung besichtigen.
    Ich habe diese Thematik mit unserem Dekra-Mann besprochen und er sieht das genauso wie ich: es kann keine unmittelbare Gefährdung der Gesundheit auftreten, da die Verbrennungsluft nicht einfach in den Innenraum geblasen werden kann, da es keinen Kontakt zwischen dem Abgas und dem Innenraum gibt (ok, abgesehen von offenen Fenstern, das gilt aber auch bei neuen Geräten).

    Zitat von hwk

    Zur Hinterlüftung der Schränke ist Dein Posting im Prinzip richtig, sofern man in der Winterpause die Schränke nicht aufstellt; dann kann sich sicherlich Kondenswasser bilden. Nach den Vorgaben von Alde benötigt die Wasserheizung aber diese Luftkanäle, damit sich im Womo eine möglichst ungestörte Zirkulation der warmen Luft ergibt. Das dieser "Warm-Luftvorhang" sicher auch noch weitere Vorteile hat ist unbestritten (Kondenswasser, warme Wände etc.).

    Klaro. Alde gibt das eben vor, um einen Luftvorhang vor den Wänden zu erzeugen und damit eine zusätzliche "Isolierung". Das Prinzip mit der Hinterlüftung gilt aber für jede Art von Heizung, denn die warme Luft soll sich ja immer überall verteilen.

    Gruß, Björn

    P.S. an Gunnar: selten so gelacht! Ich zahle als Selbständiger übrigens keine müde Mark in die Rentenkasse... Und darüber bin ich dann auch ganz froh, wenn ich so einen Schund lese.

  • Heizung

    • paulikxp
    • 18. Juni 2006 um 19:00

    Hallo,

    auch wenn dieser Thread und noch viel mehr die Mail, auf die ich hier antworte, schon asbach ist, möchte ich hier noch eine Aussage korrigieren:

    Zitat von hwk


    Ich kann Joe nur aus vollem Herzen mit der Eberspächer zustimmen, da ich das Gerät im PKW als Standheizung habe. Nach langer Ruhepause ist der Start meist mit Qualmen und mit mehreren Versuchen begleitet. Auch mußte ich schon die Wasserpumpe tauschen, da diese durch den Sommer festgegammelt war. Falls Du Dich für eine gebrauchte entscheidest, schau auf die Erstinbetriebnahme, da die Brennkammer alle 10 Jahre getauscht werden muß (leider nicht so ganz billig).

    Das ist so nicht richtig. Die Brennkammer muß bei Luftheizungen erneuert werden, bei denen die Luft direkt aus dem Brenner in den Wohnraum geblasen wird, weil hier kleine Durchrostungen in der Wand der Kammer giftiges Abgas in den Innenraum gelangen lassen. Bei Wasserheizungen ist das nicht erforderlich. Die ist dann zwar kaputt wenn die Brennkammer ein Loch hat, das schadet aber nicht direkt jemandes Gesundheit.


    Zitat von hwk


    P.S. Bei meinem Möbelbau habe ich auf eine Hinterlüftung (da ich ja die Truma habe) volllständig verzichtet. Alle Möbel sitzen bei mir auf einem 7 cm Sockel, in dem dann alle Leitungen (auch das Truma-Rohr)untergebracht sind. Bei Nachrüstungen ist es ebenfalls so einfach noch einen Satz Kabel mit beizulegen.

    Kann man so auch nicht stehen lassen. Das Problem an der ganzen Sache ist nicht die Verwendung einer Gas-Wasser-Heizung à la Alde sondern der ungeheizte Bereich hinter den Schränken. Hier kann sich Schwitzwasser bilden, weil die kalte Außenwand mit u.U. feuchter Luft aus dem Schrank in Kontakt kommt. Wird der Schrank hinterlüftet (mit warmer trockener Luft), tritt dieses Problem nicht auf.
    Die Problematik an sich ist aber bei allen Heizungen gleich, extrem wird's bei für geschlossene Räume eh nicht zugelassenen Gasstrahlern oder eben auch beim Kochen. Dabei entsteht viel Feuchtigkeit, die dann an allen Flächen kondensiert, die kälter ist als die Luft im Innenraum.

    Gruß, Björn

  • wasserheizung

    • paulikxp
    • 12. Juni 2006 um 09:49

    Hallo,

    Teile gibt's bezahlbar bei http://www.alde-deutschland.de, auch Radiatoren in verschiedenen Größen, Überbauten dafür, Einbaukästen, Lüfter, Pumpen, Ventile, Schläuche, alles.

    Gruß, Björn

  • Hi, bin neu hier. Womo als Sattelzug

    • paulikxp
    • 10. Juni 2006 um 10:53

    Hallo Peter!

    Zitat von Iveco Peter


    Zur Zeit bin ich dabei mein 9m US Wohnmobil zum Sattelauflieger umzubauen.

    Willkommen im Forum!

    Oha! Wie sieht denn das Teil im Original aus? Bei einem Sattelauflieger ist ja die starke Kröpfung des Rahmens im Bereich der Zugmaschine charakteristisch. Wie läßt sich dies mit dem vorhandenen Rahmen machen, so daß das ganze eine statisch bestimmte Einheit ergibt? Wie und wo befestigst Du den Königszapfen?

    Zitat von Iveco Peter


    Als Zugmaschine kommt ein Iveco Zeta 7-13 Doppelkabiner zum Einsatz den ich zur Zeit auseinandernehme um ihn zur Sattelzugmaschine umzubauen. ich suche Kontakt zu Leuten die ähnliches schon hinter sich haben oder jemanden der mir sagen kann wo das bis jetzt noch fehlende Anhängersteuerventil in die Druckluftbremsanlage eingebunden werden muß.

    Der Zeta müßte ja wenigstens eine druckluftunterstützte Bremse haben, wenn nicht sogar eine reine Druckluftbremse. In beiden Fällen gibt es also bereits eine Druckluftversorgung und auch Druckluftkomponenten in der Bremsanlage.
    Wird die Bremse mit Druckluft angesteuert (und geht dann z.B. rein hydraulisch zu den Rädern weiter), hast Du bereits am "Fahrerbremsventil", sprich am Druckluftventil, das mit dem Bremspedal verbunden ist, die entsprechenden Steuerdrücke, die Du dort abnimmst, um damit das Anhängersteuerventil anzusteuern. Die Kunst dabei ist jetzt allerdings noch, das ganze so einzustellen, daß der Anhänger nicht über- oder unterbremst. Unter Umständen brauchst Du auch noch einen lastabhängigen Bremskraftregler an beiden Fahrzeugen.
    Der Auflieger - sprich das Wohnmobil - ist doch sicher hydraulisch gebremst, oder? In diesem Fall würdest Du dann im Auflieger einen drucklufthydraulischen Hauptbremszylinder benötigen, der genau bemessen sein will....

    Viel Erfolg und Spaß bei der Sache!

    Gruß, Björn

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • paulikxp
    • 9. Juni 2006 um 10:05
    Zitat von Krabbe

    Ganz einfach wie Wolfgang schon geschrieben hat: Die Typenbezeichnung 814 bei DB bedeutet 7,49 t zul. Gesamtgewicht und 140 PS Motorleistung.
    Und mit Wohnmobilen über 3,5 t darfst Du nur (oder immerhin) 100 km/h fahren.

    Sorry, wenn ich hier noch mal den Besserwessi spiele: wichtig wäre hier auf jeden Fall noch der Zusatz, daß 100 km/h für Wohmos nur bis maximal 7,49t zGG gilt, und das auch nur auf deutschen Autobahnen und Kraftfahrstraßen. Auf Bundesstraßen gilt nach wie vor Tempo 80 ab 3,5t.

    Gruß, Björn

  • Neu hier und will mich auch mal vorstellen

    • paulikxp
    • 9. Juni 2006 um 10:00

    Hallo,

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: ... da muß ich wohl im nächsten Jahr beim Leerkabinen-Treffen den Platz etwas vergrößeren, wenn dann noch zwei 'dicke Brummer' kommen....

    Na, aber! Wäre ja doof, wenn wir auf der Straße stehen müßten und alles versperren würden... :)

    Gruß, Björn

  • Neu hier und will mich auch mal vorstellen

    • paulikxp
    • 8. Juni 2006 um 19:54

    Hi Frank, hi Wolfgang!

    Hey, noch so ein Verrückter! Herzlichen Glückwunsch jedenfalls erstmal!
    Auch ich bin seit längerem beim Ausbau eines Möbelkoffers, auch in Berlin... Vielleichst meldest Du Dich ja mal bei mir, wenn Du Lust hast.


    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    ... dann schau Dir einmal genau an, wie die Alu-Aussenhaut mit dem Stahlrahmen verbunden ist. Wenn sich die beiden Metalle berühren oder diese mit Stahlstrauben (egal ob Edel- oder Normalstahl) verschraubt sind, besteht die hohe Wahrscheinlichketi von Lochfraß. Dann sollte man vor dem Ausbau etwas daran tun - den Aufbau möchte man ja doch noch einige Jahre nutzen...

    Bei meinem Koffer sind die Stahlprofile verzinkt, da gammelt - zumindest sichtbar- nichts. Um da näher zu inspizieren, müßte man den Koffer teilzerlegen, sprich die Alupaneele abnehmen. Kaum realisierbar, daher bleibt's wie es ist.
    Bei einem anderen Möbelkoffer-Ausbauer, der auch bei mir auf dem Hof steht, sind die Alubleche innen sogar kunststoffbeschichtet, da ist man sicher ganz auf der richtigen Seite.
    Problematisch ist bei mir der Übergang vom Alu zum an der Unterkante des Koffers waagerechten und blöderweise außen aufgesetzten Saumprofils. Die Abdichtung ist hin, Wasser läuft hier wunderbar rein.

    An Frank: Gehe ich recht in der Annahme, daß es sich um einen weißen Lkw mit hellroten und orangenen Streifen handelt? Dann stammt das Auto von Möbel Kraft aus Bad Segeberg, die haben kürzlich jede Menge Wagen auf den Markt geschmissen, von denen mindestens 5 oder 6 am Askanierring in Spandau standen.
    Schade, daß ich diesen Thread offenbar übersehen habe, dann hätte ich noch etwas dazu gesagt. Die Motoren in der Leichten Klasse (MB-Bezeichnung LK bzw. LN2 mit Facelift) sind robust und langlebig, 1 Mio km würde ich denen aber nicht zumuten. Wir haben hier drei 7,5-Tonner mit dem kleineren OM356/366 mit 136 PS, die haben bei über 500.000 km im Stadtverkehr (!) schon gut gelitten, die Motoren springen im Winter schlecht an, bläuen, haben Leistungsverlust. Wenn ich mir das ganze noch mit Anhängerbetrieb auf der Autobahn vorstelle, wird's nicht besser...

    Nun will ich aber mal nicht schwarzmalen, das muß nicht auf alle Motoren zutreffen, auch nicht auf den OM357/366 mit Turbolader und 170 PS. Wenn Du das Auto hast, kannst Du ja gern mal in der Bessemerstraße 84 vorbeikommen, bin fast immer da, wohne dort in meinem kleinen Wohmo.

    Gruß, Björn

  • Wohnwagen anstatt Leerkabine?

    • paulikxp
    • 2. Juni 2006 um 09:12

    Hallo,

    Zitat von fernweh60

    habe im Urlaub ein Auto gesehen, da hatte einer einen Wohnwagen auf einen Lkw gehieft.
    Sah irgendwie interessant aus und hatte einen tollen Innenausbau vom feinsten.
    Würde gerne einfach einmal eure Meinung dazu hören.

    Ich glaube, da bist Du im falschen Forum gelandet.... :)
    Da müßtest Du schon einen leeren Wohnwagen nehmen und den selber ausbauen, dann würdest Du vermutlich andere Meinungen hören als so.

    Das ganze hat natürlich den Vorteil, daß es relativ schnell geht und man eine Fertiglösung einfach nur mit anderen Rädern versieht. Der Sinn des Leerkabinenausbaus, der ja hier Thema ist, ist damit aber nicht mehr gegeben.
    Über die Optik solcher Lösungen kann man streiten, die dafür meistens verwendeten alten Wohnwagen bedürfen zudem in aller Regel einer Komplettrestaurierung, weil die Wandabdichtungen oftmals nicht mehr korrekt funktionieren und damit Nässe in den Innenraum oder die Wände gelangt und dort Schaden anrichtet. Und spätestens dann macht Dein Vorhaben keinen Sinn mehr.

    Gruß, Björn

  • Wohnmobil auf MB O303-Reisebus

    • paulikxp
    • 29. Mai 2006 um 09:20

    Hallo,

    meine Schwester machte mich aufmerksam auf ein Wohnmobil, das bis gestern bei ebay verkauft wurde.
    Wahnsinnsteil, wobei mir persönlich viele Sachen rein optisch nicht so gefallen. Der Ausbau selbst ist aber wirklich professionell gemacht und sucht sicherlich seinesgleichen.

    Viele Innen- und Außenfotos gibt es hier.

    Gruß, Björn

  • Globetrotter-Treffen in Berlin

    • paulikxp
    • 23. Mai 2006 um 09:48

    Hallo,

    kurz vor zu spät noch ein kleiner Veranstaltungstipp: in Seeburg, einem kleinen Kaff westlich von Berlin-Spandau, findet am kommenden Wochenende (Freitag, 26.5. bis Sonntag, 28.5.) ein Treffen von Globetrottern mit Wohnmobilen, Unimogs und ähnlichem Getier statt. Da werden unter Garantie fast ausschließlich Selbstausbauer anzutreffen sein.

    Hier der Link zur Einladung.

    Gruß, Björn

  • Faltenbalg

    • paulikxp
    • 15. Mai 2006 um 17:04
    Zitat von Kalli


    suche auf diesem Wege ein Lieferant für Faltenbalgs.
    Brauche diesen für den Durchang Fahrerhaus zur Wohnkabine.
    Wer weis einen guten Lieferant ?

    Einige Bilder zu meinem LKW-Wohnmobil:
    http://www.khg1.net/LKW/Bilder/Bilder_web/index.htm

    Willkommen erstmal!

    Mit einer Bezugsinfo für einen Faltenbalg kann ich leider nicht dienen, mein Autochen hat den großen Vorteil eines vollintegrierten Pullmann-Aufbaus. Ein Bekannter benötigt diese Info aber auch, vielleicht bekommst Du ja hilfreiche Infos.

    Aber zu Deinem Auto: so ein kubischer Daimler ist ja was nettes und noch dazu leider in seiner deutschen Heimat fast ausgestorben :(

    Abär: Du hast ja eine Gastherme da drin! Ist die voll Gas-getüvt?
    Wenn ja, dann:
    - saugst Du die Frischluft von außen an (das Gerät ist ja oben und unten stark verkleidet)?
    - gibt es Probleme beim Betrieb während der Fahrt?
    - Umrüstung auf Propan problemlos?
    - gibt es keine Probleme aufgrund starker Vibrationen im Fahrzeug?

    Ich finde diese Sache ja toll, weil die sonst notwendigen dicken Wasserboiler riesig groß sind und "ewig" brauchen zum Aufheizen, wenn man kein heißes Kühlwasser zur Hand hat.
    Logische Schlußfolgerung wäre dann ja der Betrieb der Warmwasserheizung mittels einer kombinierten Therme.

    Gruß, Björn

  • Echtglasfenster mit Alurahmen in GfK Koffer einbauen

    • paulikxp
    • 12. Mai 2006 um 09:51

    Hallo Wolfgang,

    Zitat von Wolfgang Z.


    mein Profil ist das CS 68 (3-Kammern therm. getrennt), habe ich in der Skizze nur vereinfacht dargestellt, da für die Befestigung nicht erheblich.
    Gruß Wolfgang

    Aha! Ist das Bestellwunsch, oder bekommt man dieses Profil automatisch beim Bestellen? Kannst Du mir einen Tip geben, an wen ich mich bei Kusters zu wenden habe? Muß ich da des Flämischen mächtig sein oder reicht englisch oder sogar besser deutsch?
    Mit der Skizze meinte ich übrigens nicht Deine, sondern eine CAD-Zeichnung, die irgendwo auf der Kusters-Wikipedia-Seite zu sehen ist.

    Gruß, Björn

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