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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 14. August 2008 um 07:58

    Krabbe als User:
    Auch wenn es mich in den Fingern juckt werde ich jetzt hier vorerst nichts mehr dazu schreiben.

    Krabbe als Moderator:
    Aufgrund des Diskussionsverlaufes schließe ich diesen Thread hiermit.

  • Nochmal Sterling-Lader, aber hochwertige Geräte

    • Krabbe
    • 14. August 2008 um 07:54

    Krabbe als Moderator:

    Ich habe die Diskussion über Entladetiefen, die hier folgte, abgespalten und in ein neues Thema verschoben.
    Sie ist hier zu finden.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 13. August 2008 um 15:12
    Zitat von abo


    die hier:


    betreffend der entladetiefe findest du im selben DATENBLATT ein diagramm welches die beiden entladeschlusspannungen in abhängigkeit vom laststrom darstellt.
    bei der 120Ah batterie
    - bis zu 120A bis 9,6volt
    - bis 42A bis 10,2 volt
    - bis 6A und darunter bis 10,5volt

    guckst du:

    im MANUAL auf
    http://www.effekta.com/pdf/Manual_DE_42_46_Batterien.pdf

    findest du die - wie ich schon angedeutet hatte - eher schwammige aussage das die maximal zulässige entladetiefe 1,6V/zelle beträgt, also 9,6volt. marketingquatsch halt der dann am DATENBLATT ja anhand des diagrammes konkretisiert wird

    Alles anzeigen

    Genau dass ist die Aussage, die ich oben getroffen habe und die Du als Falsch bezeichnet hast.

    Zitat


    dass du nicht in der lage oder nicht willens bist die beiden links auseinander zu halten liegt nicht in meinem verantwortungsbereich.....


    Also langsam platzt mir wirklich der Kragen. Genau den Unterschied habe ich oben herausgestellt.

    Zitat

    ich empfinde deinen ton im letzten posting anmassend und deine formulierungen als unfreundlich


    Und ich finde Dein ständiges falsches Darstellen meiner Aussagen als sehr unfreundlich

    Zitat

    möglicherweise resultiert das ja aus einer mangelnden übereinstimmung zwischen der stärke des egos und dem niveau des fachwissens ...


    Wenn Du meinst, könnte man Dir aber auch zuschreiben.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 13. August 2008 um 15:11

    Doppelposting

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 13. August 2008 um 15:04
    Zitat von abo

    hallo

    sag weisst du eigentlich noch was du schreibst?

    lies doch mal deinen eigenen eintrag in der wissensbasis:

    das ist doch kindergarten niveau ..

    ich glaube das braucht man nicht mehr weiter zu kommentieren

    lg
    g

    Alles anzeigen

    Doch, so etwas muss man kommentieren, da Du wieder Dinge falsch darstellst. In der Tabelle in der Wissensbasis geht es um Ruhespannungen von Batterien. Nicht um die Entladeschlussspannung bei Stromentnahme, von der Du die ganze Zeit redest und auf die sich mein oben gepostetes Zitat bezieht.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 13. August 2008 um 12:02

    @ abo

    nun muss ich doch noch mal, denn das letzte Posting ist typisch für Dich. Immer schön nicht auf Argumente eingehen und dem Gegenüber falsche Aussagen zuschreiben. (In meinen Augen übrigens ganz schlechter Stil. Kann man teilweise auch in speziellen Seminaren für Verhandlungstaktik lernen.)

    Zeit zu schreiben hast Du ja scheinbar genug.

    Und

    Zitat von abo

    ... deine eigenen generelle aussage "batterie nie unter 12volt entladen" ...


    Diese Aussage habe ich hier niemals getätigt und verbitte mir ausdrücklich solche falschen Darstellungen. Denn da muss ich Dir recht geben, sie ist auch völlig falsch. Ich habe in diesem Thread immer nur über Entladetiefen gesprochen, und diese sind, wie Du ja scheinbar auch erkannt hast, abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z. B. Entladestrom, Entladekurve, Regenerationszeiten, Temperatur etc.
    Der Rest von dem Absatz ist ebenfalls eine haltlose Unterstellung Deinerseits. Ich fordere Dich auf so etwas zukünftig zu lassen.

    Zitat von abo

    und deine aussage dass die tiefentladung bis 9,6V nur bei 1C (also bei einer 120Ah batterie nur bei einem strom von 120A oder mehr) zulässig wäre ist schlichtweg falsch. guck doch bitte einfach in das datenblatt aus dem link (ja, DATENBLATT, es IST ein datenblatt, deshalb steht da auch gross drauf dass die werte bei +25grad gelten... *seufz*)

    Klar, das Dokument, auf das Du Dich beziehst ist ein Datenblatt, weil das Dokument ja auch Manual (also Bedienungsanleitung) heißt. Und die 25 °C stehen dort u. a. in anderen Zusammenhängen und zu anderen Parametern steht dort nichts.
    Meine Angaben mit 1C bis 3C sind aus dem Datenblatt (welches Du übrigends auch verlinkst mit der ausdrücklichen Bitte, dass ich es mir doch ansehen soll. Hab ich getan und auf dessen Angaben meine Aussagen gestützt.) Und ja, das Teil mit den Diagrammen drauf ist das Datenblatt, auf dem steht oben auch ganz groß „Technische Daten“ drauf.
    Du drehst Dir die Sachen auch immer so, wie Du sie haben willst, oder? Wenn ich aus Technischen Unterlagen und Bedienungsanleitungen zitiere, dann lässt Du die Angaben nicht gelten, weil es keine Datenblätter sind und die Angaben darin sowieso nicht stimmen, aber selber Beziehst Du Dich ständig auf eine Bedienungsanleitung und willst von den Angaben im Datenblatt nichts wissen.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 12. August 2008 um 15:35

    @ abo,

    zu Dir sei mir noch dieses Posting gestattet, dann ist das Thema für mich erst mal durch.

    Zitat von abo

    was du dir genau daraus erhoffst wenn du hier einen wissenschaftlichen artikel draus machst weiss ich nicht

    ich hab weder zeit noch lust dazu das mitzuspielen


    Was ich damit bezweckte waren eigentlich zwei Dinge. Zum einen wollte ich das, was Du als meine Thesen bezeichnet hast anhand von Fachinformationen und entsprechendem Hintergrundwissen über die Batteriechemie belegen.
    Dies aus zwei bzw. drei Gründen: Zum einen erhoffte ich mir, dass man Dich damit zu einer fachlich fundierten Diskussion bekommen könnte und Du mir entweder die Fehler in dieser, in meinen Augen schlüssigen, Begründung sachlich darlegen kannst, denn bisher kommen von Dir nur Behauptungen ohne Beweis oder aber, dass Du die Ursachen dieses Effektes nachvollziehen kannst und Deine Meinung änderst.
    Und wenn Du bei Deiner Meinung bleiben willst, dann wollte ich Deinen (in meinen Augen nicht ausreichend untermauerten) Aussagen nur etwas entgegen stellen, damit sich der geneigte Leser sein eigenes Urteil bilden kann bzw. zumindest die Diskussion einigermaßen nachvollziehen kann.

    Und ja, so wird (auch) wissenschaftlich gearbeitet, Behauptungen müssen auch nachvollziehbar belegt werden können.
    Das Du jetzt auf einmal mit dem Argument kommst, Du hättest keine Zeit für eine solche Diskussion... Ich würde auf fehlende Argumente tippen, zumal Du auf Fragen oder Anmerkungen zu Deinen „Argumenten“ nicht weiter eingehst.

    Zitat

    ...ich bin der meinung dass datenblätter eher die realität wiedergeben als irgendwelche interpretationen der marketingabteilung oder eines cheftechnikers oder wem auch immer
    denn die daten im datenblatt muessen eingehalten werden, aber die schwammigen erklärungsversuche in den marketinghandbüchern sind schall und rauch .


    :lol: Sorry, aber Glaubst Du selber dran, dass
    a) eine Marketingabteilung oder wer auch sonst sein Produkt in Produkthandbüchern extra schlechter macht, als sie sind?
    b) die Datenblätter nicht auch von der gleichen Abteilung erstellt werden, wie sonstige Produktunterlagen?

    Und ja, Daten in Datenblätter müssen eingehalten werden, nur muss dazu dann auch die Grundlage angegeben werden. Du selbst hast ja schon darauf hingewiesen, dass die Betriebsumgebungen bei Batterien durchaus eine Rolle spielen. Und nun verweist Du auf ein Diagramm in einem Datenblatt, bei dem die Betriebsbedingungen, für welche dieses Diagramm gilt, nicht angegeben sind? Ich habe es oben schon mal geschrieben, als Techniker oder Ingenieur solltest Du wissen, dass irgend welche (Mess)werte ohne Bezugsystem und normierte Umgebung wenig Wert sind.

    Abgesehen davon habe ich nichts aus irgendwelchen Verkaufsprospekten abgeschrieben, sondern aus Technischen Unterlagen. Und wenn sich die Angaben und Erklärungen darin mit meinem Wissen über die chemischen Vorgänge in der Batterie decken bzw. damit erklärbar sind, dann bin ich geneigt diesen Unterlagen tatsächlich mehr glauben zu schenken, als irgendwelchen Diagrammen, die wenig aussagen, da kein Bezugssystem angegeben ist.

    Zitat

    guck doch BITTE endlich mal in die links vom kollegen HWK aus meinem zitat


    Brauche ich nicht. Die liegen bei mir griffbereit auf dem Schreibtisch. ;)

    Zitat

    im ersten link findest du die info dass die batterie im regelbetrieb bis 9,6volt (!) entladen werden darf, alles was DARUNTER entladen wird gilt als tiefentladung


    a) Die Unterlage ist kein Datenblatt, sondern eine Gebrauchsanweisung. Und ich dachte, die Angaben darin sind für Dich nicht relevant?
    b) Und dann schau mal in das andere Dokument mit den technischen Daten. Dort gibt es ein Diagramm mit dem (zulässigen) Spannungs-Zeit-Verlauf für verschiedene Entladeströme. Die 9,6 V findest Du dort nur für Entladeströme von 1C bis 3C. Bei geringeren Strömen gelten höhere Ladeschlussspannungen.

    Wenn Du Dich auf eine fachliche Diskussion einlassen möchtest und mir zeigen kannst, dass ich mit meiner Meinung irre, dann würde mich das freuen. Als Ansatz wäre es schön, wenn Du mir erklären könntest, warum es durch den Diffusionsprozess in den Platten nicht zu den beschriebenen Effekten kommt. Ich lerne ja gerne dazu.
    Wenn Dein einziges Argument aber ist „Ich habe hier ein Diagramm in einem Datenblatt“ und mir nicht erklären kannst, warum das so ist, dann ist für mich hier EOD.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 12. August 2008 um 12:07

    Hallo Peter,

    in Scandinavien im September bringt eine Solaranlage nicht mehr so viel. Im anderen Thread hatte ich meine Erfahrungen ja schon geposted.
    Da im September die Sonne ja wieder deutlich tiefer steht und auch die Tage kürzer sind würde ich bei einem neuen 100 Wp-Solarmodul von max. 8-10 Ah an guten Tagen ausgehen.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 12. August 2008 um 09:13

    Und Du machst Dir anscheinend nicht die Mühe mal ein Posting richtig zu lesen.

    Die oben zitierten Passagen stammen aus den Handbüchern bzw. Bedienungsanleitung von einem Batteriehersteller. Diese sind somit deutlich umfangreicher als irgend ein Datenblatt.
    Oder willst Du jetzt wirklich behaupten, dass die Batteriehersteller in Ihren Handbüchern entwas falsches schreiben, wohingegen die Datenblätter der Batteriehersteller die einzige Wahrheit sind?

    Und noch mal: Die Datenblätter stimmen soweit-aber nur unter den entsprechenden Bedingungen. Du hast doch angeblich studiert, oder? Dann solltest Du wissen, dass ein Testergebniss nach Norm immer nur unter den idealisierten Rahmenbedingungen gilt und dass es in der Praxis, wo diese idealisierten Bedingungen nicht vorherrschen abweichungen geben wird.

    Aber da ich wußte, dass von Dir so etwas in die Richtung kommt habe ich noch im Büro nach entsprechender Literatur geschaut, die diese Thesen stützen.

    Zunächst mal, was von jemandem, dem Du zunächst wahrscheinlich wieder vorwirfst, er schreibe irgend wo was falsches ab. Ich finde die Dinge darin meist jedoch recht gut beschrieben und meine Du hättest selber schon daraus zitiert:

    Recht gut findet man es in der Publikation „Immer Strom“ von Rainoud Vader dargestellt. (Zu finden bei Victron Energie)

    Zum einen findet man hier eine einfache Beschreibung des Diffusionsprozesses beim entladen:

    Zitat

    Beim Entladevorgang bewegen sich die Ionen durch die Elektrolytflüssigkeit hin zum aktiven
    Plattenmaterial, um so mit dem Blei bez. Bleioxid in Kontakt zu kommen, das noch nicht in Bleisulfat
    umgewandelt wurde. Dieser Bewegungsvorgang wird mit Diffusion bezeichnet. Beim Ladevorgang
    läuft der Prozeß in umgekehrter Richtung ab. Der Diffusionsprozeß ist relativ langsam, und es ist leicht
    vorstellbar, daß die Reaktionen zunächst an den Plattenoberflächen und erst später und mit geringerer
    Geschwindigkeit tief im Inneren des aktiven Plattenmaterials stattfinden.

    Zur Schädigung durch sulfatieren findet man folgendes:

    Zitat

    Beim Entladevorgang entstehen durch Umwandlung des aktiven
    Materials an den positiven und negativen Platten kleine Sulfatkristalle. Wenn jetzt zu lange mit
    dem Wiederaufladen gewartet wird, zeigen diese Kristalle Neigung zum Wachsen und zur
    Verhärtung. So entsteht eine undurchdringbare Schicht, die nicht wieder in aktives Material
    umgewandelt werden kann. Schließlich führt das zu Kapazitätsverlust und zum Totalausfall.

    Wenn man nun beide Aussagen zusammen betrachtet und die entsprechenden Schlüsse zieht, dann kann man ihnen folgendes entnehmen:
    (Teil)entladene Batterien müssen so schnell wie möglich wieder aufgeladen werden, damit die Sulfatkristalle wieder in Blei bzw. Bleioxid umgewandelt werden. Dauert dies zu lange, so kommt es zu sogenannten sulfatierungen.
    Da der oben beschriebene Prozess der Diffusion kommt es dazu, dass die chemischen Prozesse erst aussen an den Platten bzw. nahe der Oberfläche ablaufen und erst wenn dort kaum noch aktives Material vorhanden ist weiter im inneren. Dadurch finden die Vorgänge im Inneren langsamer statt. Da auch das laden im inneren langsamer stattfindet ist die Zeit, in der sich das Platteninnere im entladenen Zustand befindet länger und somit die Neigung zum sulfatieren größer. Da nun auch noch ein Zusammenhang zwischen Entladetiefe und Entladedauer besteht kommt es dazu, dass hohe Entladetiefen und/oder geringe Entladeströme eine Bleibatterie mehr Verschleißen lassen, als niedrigere Entladeströme und Entladetiefen.
    Der Peukert-Effekt hat seine Ursache im übrigen auch im Diffusionsprozess.

    Zum höheren Batterieverschleiß bei hohen Entladetiefen (oder besser gesagt „wenn der chemische Prozess tief im Inneren der Platten statt findet“) führt dazu noch, dass die Sulfatkristalle, welche sich beim entladen aus der aktiven Masse bilden, ein höheres Volumen als die aktive Masse haben. Nun sollte auch klar sein, dass ein „aufquellen“ der Platten im inneren einen größeren mechanischen Verschleiß bedeutet, als wenn dies nur nahe der Oberfläche passiert und dann das Platteninnere quasi recht kompakt (und stabil) bleibt.

    Dies wird in „Immer Strom“ später auch noch mal beschrieben:

    Zitat


    Je tiefer Batterien entladen werden um so schneller altern sie (wegen des beschleunigten Ausfalls der
    aktiven Masse). Wenn eine bestimmte Grenze (ca. 80 %) überschritten wird, beschleunigt sich dieser
    Prozeß überproportional. Falls die Batterie dann im entladenen Zustand belassen wird, kommt es
    überdies zur Sulfatierung an den Platten
    ...
    Die Anzahl der möglichen Lade/Entladezyklen ist stark abhängig von der Entladetiefe (engl. Depth of
    Discharge, DoD)...
    Obwohl die meisten Batterien sich nach einer völligen Entladung wieder erholen, führt dies dennoch zu
    einer Verkürzung der Lebensdauer. Sie dürfen keinesfalls vollständig entladen werden, und vor allem
    sollten sie nicht in entladenem Zustand belassen werden. Es muß auch daran erinnert werden, daß die
    Spannung einer in Betrieb befindlichen Batterie kein geeigneter Meßwert für den Ladezustand ist. Die
    Batteriespannung wird durch andere Einflußfaktoren wie z.B. den Entladestrom oder die Temperatur
    beeinflußt. Erst wenn die Batterie nahezu vollständig entladen ist (DoD 80% - 90%) sinkt die Spannung
    nachhaltig ab. Der Batterie muß vor dem Erreichen dieses Zustandes geladen werden. ...

    Alles anzeigen

    Da dieser Autor aber ja bestimmt etwas falsches schreibt habe ich hier noch eine Publikation eines Fachverbandes (Der aber bestimmt auich etwas falsches schreibt) in dem man weitere Hinweise bzw. Beschreibungen auf diese Vorgänge und die Tatsache, dass die Entladetiefe und Entladekurve sehr wohl einen Einfluss auf die Zyklenanzahl hat findet: In den Fachpublikationen des Fachverbandes Batterien.
    In dessen „Merkblatt – Lebensdauer-Betrachtung bei Antriebsbatterien“ kann man z. B. nachlesen, dass die nach Norm ermittelte Zyklenzahl in der Praxis nicht erreicht werden wird:

    Zitat

    ...
    Diese Haltbarkeit ist jedoch nicht ohne nähere Betrachtung auf eine übliche Praxislebensdauer ... zu übertragen. Bei der Anwendung der Batterie sind reale Parameter zu berücksichtigen, die die Anzahl des Lade-/Entladespiele herabsetzt...
    ...
    Nach EN 60254-1 wird die Entladung während des Haltbarkeitstestes mit konstanten Strom ... durchgeführt. In der Praxis dagegen finden wir ein sehr wechselhaftes Spektrum vor:
    Zum Teil höhere Ströme und damit Wärmeverluste, oder wesentlich kleinere Ströme, die zu einer extremen Beanspruchung der aktiven Masse durch höhere Ausnutzung führen...

    Im letzten Satz „versteckt sich wieder die praktische Auswirkung des Diffusionsprozesses.

    Wenn Du einiges über Batterien gelesen hast, dann solltest Du eigentlich auch über Isidor Buchmann gestolpert sein.
    Er schreibt z. B.

    Zitat

    The cycle life of sealed lead-acid is directly related to the depth of discharge. The typical number of discharge/charge cycles at 25°C (77°F) with respect to the depth of discharge is:
    • 150 - 200 cycles with 100% depth of discharge (full discharge)
    • 400 - 500 cycles with 50% depth of discharge (partial discharge)
    • 1000 and more cycles with 30% depth of discharge (shallow discharge)

    Zum Entladen schreibt er weiterhin:

    Zitat

    Avoid full cycle because of wear. Use 80% depth-of-discharge. Recharge more often or use larger battery.
    Low energy density limits lead-acid to wheeled applications

    Wie Du siehst, es gibt diverse Publikationen, in denen der Einfluss der Entladetiefe auf die Lebensdauer inklusive der chemischen Grundlagen dieses Effektes bzw. zumindest eines Hinweises darauf. Das sich in Publikationen, die sich an den normalen Anwender richten, keine Abhandlungen zur Batteriechemie finden lassen sollte verständlich sein.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 23:47
    Zitat von abo


    und deine theorie betreffend der stärkeren sulphatierung bei tiefer entladenen batterien ist sicher spannend, nur leider ist sie halt nur eine annahme

    ich habe bisher in keiner publikation was gelesen was diese these stützen würde

    Vielleicht hast Du bisher noch nicht genug gelesen, oder den Texten die entsprechenden Informationen nicht entlocken können?

    Nur mal auf die schnelle ein paar Dinge online zusammen gesucht.

    Auf der Seite von Exide findet sich zum Thema Tiefentladung folgendes:

    Zitat

    Die Batterie gerät dann in den Bereich der Tiefentladeung wenn:
    · unter den Punkt der vorgegebenen Entladeschlußspannung hinaus weiter entladen wird; z.B. wenn Dauerverbraucher während einer Standzeit nicht abgeschaltet werden.
    · sich die Batterie durch Pausen während der Entladung regeneriert und somit bei Erreichen der Entladeschlußspannung zu tief entladen ist.


    Der letzte Satz bedeutet also so viel wie das es durch eine Pause im Entladevorgang durch dann stattfindende Regeneration dazu kommen kann, dass die Batterie bei erreichen der Entladespannung schon im Bereich der Tiefentladung ist. Und dieses Entladeverhalten ist aber doch typisch für die zyklische Nutzung im Wohnmobil, insbesondere wenn dann auch noch ein Kompressorkühlschrank betrieben wird. Dann ist der Entladestrom ja nie konstant sonder schwankt zwischen einigen mA und mehrern A.

    Des weiteren zitiere ich mal kurz aus dem "GelHandbuch" von Exide:

    Zitat

    ...Die mögliche Zyklenanzahl hängt von verschiedenen Parametern ab, z.B. ausreichende Wiederaufladung, Entladetiefe und Temperatur.
    Tiefere Entladungen (höhere Entladetiefen) bewirken eine geringere
    Zyklenanzahl, weil die aktive Masse viel stärker beansprucht wird und eine
    stärkere Wiederaufladung nötig ist (Korrosion!). Entsprechend resultieren
    niedrigere Entladetiefen in höheren Zyklenzahlen. ...
    Die Zusammenhänge zwischen Entladetiefe und Zyklenanzahl sind nicht
    immer exakt proportional. Sie hängen auch vom Verhältnis von Menge
    aktiver Masse zu Menge des Elektrolyten ab.

    Alles anzeigen


    Ich lese daraus sehr wohl, dass hohe Entladetiefen schädlicher sind als niedrige Entladetiefen.

    Zur Auslegung von Batterien an Solaranlagen (Insellösungen, zyklischer Betrieb) steht dort ferner folgendes:

    Zitat

    - Optimale tägliche Entladung: ≤ 30% C10, typisch 2 bis 20% C10
    - Empfohlene maximale Entladetiefe bei Langzeitentladungen ≥ 72 h:
    80% von C100. Dies entspricht einem Zuschlag von 25% auf die
    errechnete Kapazität C100.


    Hier wird das oben angeführte dann in praktischen Anwendungsanweisungen umgesetzt.

    In der Gebrauchsanweisung der Sonnenschein A500C (also der ausdrücklich für zyklische Einsätze vorgesehenen Version der A500) findet sich folgende Passage.

    Zitat

    z
    Nach Entladungen, auch Teilentladungen, ist
    sofort zu laden. Beim Batteriebetrieb in Elektrofahrzeugen
    (Lade-/Entladebetrieb) wird empfohlen,
    zum Erreichen einer optimalen Brauchbarkeitsdauer,
    Entladungen von mehr als 60% der
    Nennkapazität zu vermeiden. Entladungen von
    mehr als 60% der Nennkapazität sind in dieser
    Anwendung Tiefentladungen und verkürzen die
    Brauchbarkeitsdauer der Batterie...

    Alles anzeigen

    So, dass waren mal ein paar Publikationen, die (nicht nur meine) These stützen. Aber das ist wahrscheinlich immer noch alles falsch, oder?

    (Komisch nur, dass das so oder so ähnlich eigentlich in jeder Publikation zu Bleibatterien zu finden ist.)

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 22:47
    Zitat von abo


    du kannst anhand der von dir selbst reingestellten datenblätter nachlesen dass es NICHT zutrifft dass entladungen auf 9,5volt bzw 10,5volt die lebensdauer der batterie schädigen.


    Ich habe auch nie was anderes Behauptet. Das kann man so tatsächlich den meisten Datenblättern entnehmen. Nur gilt das immer nur für Bestimmte Ströme (wie Du oben selber schreibst) und wenn die Batterie unmittelbar danach wieder aufgeladen wird. (Wie ich oben dazu schrieb).

    Zitat

    was soll ich dir denn da noch als PN schicken?


    Dadurch, dass Dein P. S. oben ohne jeglichen Zusammenhang gepostet ist liest es sich so, als ob Du der Meinung bist, dass das, was in der Wissensbasis steht alles falsch ist.
    Wenn Du dieser Meinung bist, dann bitte ich Dich halt Deine Kritik mir gegenüber per PN zu äußern.

    Zitat

    dass der effekt bei entladungen auf weniger als die hälfte der batteriekapazität nicht zum tragen kommt ist in der praxis vermutlich vernachlässigbar, wer entlädt seine batterien denn schon nur um zb 30% und nicht mehr ....?


    Zum einen hat davon bisher noch niemand geschrieben. Wenn, dann wären die Entladungstiefen nicht 30 % / 50 % sondern eher 50% / 80 %.
    Richtig interessant wird es eh erst ab 60- 80%, je nach Batterietyp.
    Und um Deine Frage zu beantworten: Ich habe meine Batteriekapazität so ausgelegt, dass ich die Batterien im Regelfall nur bis 50 % entlade.

    Zitat

    und nur fürs protokoll: ;)
    es ging dem threadersteller nie um eine unbelastete batterie, da werden kontiniuierlich 200mA bezogen, daher handelt es sich NICHT um eine ruhespannung


    Ach? Das stellte sich aber erst im Nachhinein heraus. Denn wie kann man lesen:

    Zitat von PeterK

    Wenn die Batterie (AGM) ohne Last 12,0V hat, wie viel Kapazität (%) hat sie dann noch?

  • Transport von Segelboot auf Hochdach

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 21:52

    Also ich glaube, dass wäre mir zu Joker.

    Wenn, dann würde ich das Boot auf jeden Fall anders herum aufladen (mit dem Heck nach vorn, Bug nach hinten). Dies wegen der Bootsform und dem daraus resultierenden Sog an der Oberseite.
    Und dann auf jeden Fall runter zum Fahrzeug abspannen. Vorn zur Abschleppöse und hinten zur AHK o. Abschleppöse.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 16:38
    Zitat von PeterK

    Mein Batteriemonitor zeigte auch noch über 50% Kap. an, aber der Kühlschrank hat schon Unterspanjnung angezeigt. Darum die Frage, könnte ja auch ein Fehler vom Monitor sein.

    Das Dein Kühlschrank zu früh abschaltet könnte auch an einem zu geringen Leitungsquerschnitt zum Kühlschrank liegen.
    Interessant wäre es in dem Zusammenhang mal zu messen, wie hoch in dem Fall dann die Batterieklemmenspannung und die am Kühlschrank direkt ankommende Spannung ist.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 16:31
    Zitat von abo

    PS:
    ich schaue eher in die datenblätter der batterien als in eine wissens basis ....

    Dann solltest Du diese aber auch richtig interpretieren können.

    Wenn Du der Meinung bist, in einem meiner Beitrag in der Wissensbasis steht etwas falsches drin, dann wäre es nett von Dir, wenn Du mich per PN entsprechend aufklärst, damit ich den Text ggf. korrigieren kann.

    Aber in Deine Postings hast Du einige Dinge gepostet, die m. E. in einem falschen Zusammenhang dargestellt sind.

    Zitat von abo

    hallo

    muss ich jetzt echt das datenblatt raussuchen?

    wo nehmt ihr denn diese werte her?

    das kommt doch auf ein halbes dutzend parameter an
    auf das alter
    auf die temperatur
    auf die art der batterie
    und, und, und ....

    guckst du zb auf
    http://www.battcenter24.de/produkte/batterietypen/150Ah.html

    am datenblatt der AGM batterie kannst du im oberen schaubild die entladekurven ansehen

    bei stroemen über c20 kannst du bis 9,5volt entladen
    bei stroemen darunter bis 10,5volt

    lg
    g

    Alles anzeigen

    hwk hat von Kapazitäten aufgrund der Ruhespannung geschrieben. Die von Dir angeführten Entladekurven stellen aber die Spannungsverläufe bzw. die Spannungen unter Last dar. Das eine ist mit dem anderen nicht zu vergleichen.

    Zitat von abo


    vor allem wenn du mal zu rechnen beginnst was es mit entladetiefe und lebensdauer auf sich hat

    im allgemeinen ist - auf die gesamt verfügbare kapazität im betterieleben gerechnet die entladetiefe nämlich völlig unabhängig von der entladeschlusspannung.
    die batterie "liefert" immer dieselbe gesamtmenge an Ah egal ob du sie auf 12volt oder auf 9,5volt entlädst
    wenn eine 100Ah batterie bei entladung auf 12volt pro entladung 50Ah liefert und dabei 500 zyklen überlebt, dann hat sie in summe 2500Ah geliefert
    dieselbe 100Ah batterie auf 10,5volt entladen liefert 70Ah, das aber nur mehr über 350zylen. aber upps, das sind ja genauso 2500Ah ...

    ok, ist sicher nicht bei jeder batterie so, aber in den meisten fällen kommt das selbe raus, manchal sogar bei der tiefentladung mehr ...

    Diese Angaben in den Datenblättern basieren aber auch immer auf der Annahme, dass die Batterie unmittelbar nach dem entladen wieder komplett geladen wird. Und dies ist nun mal im Wohnmobil meist nicht der Fall. Und nun kommt es dazu, dass die Batterie um so mehr zum sulfatieren neigt, je leerer sie ist. Somit kommt es im praktischen gebrauch im Wohnmobil nun dazu, dass eine Batterie, die ständig bis auf 80% entladen wird nun einmal nicht die Gesamtkapazität erbringt wie eine, die unter ansonsten gleichen Bedingungen nur bis jeweils 50% entladen wird.

  • Zulässige Entladetiefen (abgespalten von ..Sterling-Lader..)

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 16:17
    Zitat von PeterK

    Für mein Verständnis sollte es doch eher anders herum sein? Die geringe Belastung bedeutet, dass die 12V keine reine Leerlaufspannung ist und daher besser einzuschätzen als 12V ganz ohne Belastung, oder???

    Nein, wenn Du aus der Spannung auf den Ladezustand zurück schließen willst, dann mußt Du immer die Ruhespannung nehmen, und nicht die Spannung unter Belastung, denn mit höherem Entladestrom sinkt die Spannung. Und dann lassen sich anhand der Spannung nur noch Abschätzungen vornehmen. Andereseits ist es natürlich ab und an auch Wichtig die Spannung bei Belastung zu kennen, denn diesen Wert messen ja auch die Batteriewächter.

    Zitat

    Das kapiere ich nicht.
    12V/50% Restkapazität bei 0,0A Stromentnahme= ich kann noch weiter entladen
    12V/50% Restkapazität bei 0,2A Stromentnahme= ich darf nicht weiter entladen???


    Das trifft es auch nicht ganz. Richtiger ist, dass (tiefer) entladenen Batterien kleine Entladeströme nicht so gut "abkönnen" wie große Entladeströme, oder anders herum beschrieben: Wenn Du einer Batterie beispielsweise 70% Ihrer Nennkapazität entnimmst, und Du machst dies einmal mit einem recht hohen Entladestrom und einmal mit einem geringen Entladestrom, dann ist die Schädigung (oder besser gesagt der Batterieverschleiß) bei einem hohen Entladestrom etwas geringer.
    Insbesondere wenn es in den Bereich der "Tiefentladung" geht vertragen die Batterien höhere Ströme besser, als sehr geringe Ströme, bei geringen Strömen ist der Grad der Sulfatierung größer.
    Ganz einfach Erklärt liegt die Ursache dafür darin, dass die "Eindringtiefe" des chemischen Prozesses in die Bleiplatten bei geringeren Strömen u. a. aufgrund der zeitlichen Komponente größer ist, als bei hohen Strömen.

  • Basis Wahl - welche Kriterien? - Wo kaufen?

    • Krabbe
    • 11. August 2008 um 12:05

    Bei mir waren es die verschiedensten Gründe bzw. Kriterien.
    Als alter VW-Bus-Fan und –Fahrer (ich hatte vorher 3 T3) war klar, dass es ein VW sein sollte. Da der T3 zu wenig Zuladung hat und es eigentlich auch keine guten T3 Dokas mehr gab sollte es halt ein T4 werden. Doka wegen der Sitzplätze und auch wegen dem Mehrfachnutzen. Allrad, um zumindest mit nassen Wiesen etc. keine Probleme zu haben.

    Weitere Kriterien für zukünftige Fahrzeuge wären für mich noch: Abmessungen des Fahrgestell, Achslasten des leeren Fahrgestell, Rahmenhöhe, Komfort im Fahrerhaus (bei mir ist die Sitzhöhe entscheidend), Erdsatzteilversorgung und ganz vergessen darf man den Preis natürlich auch nicht.

  • Kühlschrank nicht geeignet fürs WoMo - trotzdem verbauen?

    • Krabbe
    • 9. August 2008 um 00:22

    Ganz klare Antwort: Nein, bei mir gibt es dafür keine Prüfbescheinigung und keine Wiederholungsprüfung.

    Aber wenn mal aufmerksam durch die diversen Foren liest oder sich so manches Fahrzeug ansieht, dann stellt man immer mal wieder fest, dass es scheinbar auch Prüfer gibt, die es nicht immer ganz so genau sehen.
    Es gibt selbst Serienmobile, deren Gasanlagen ich ohne Nachbesserung keine Wiederholungsprüfung unterschreibe da die Anlagen in meinen Augen nicht der EN 1949 entsprechen.

  • Kühlschrank nicht geeignet fürs WoMo - trotzdem verbauen?

    • Krabbe
    • 8. August 2008 um 23:25

    @ abo,
    wieso, bei effi scheint doch alles in Ordnung sein. Andere Bezeichnung, andere Anleitung und scheinbar für den Betrieb in Fahrzeugen zugelassen.

    Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass das die beiden Modelle zwar baugleich sind, aber aufgrund des unterschiedlichen Typenschildes der Kühlschrank von Odi nicht mehr für den Eibau in Fahrzeuge zugelassen ist.

    Der Grund?
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es Modellpolitik ist. Denn man darf ja nicht vergessen, dass Waeco seit 2007 zu Dometic gehört.
    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Konkurenz zu Dometic im Konzern nicht gewünscht wurde und daher die Waeco-Kühlschränke ganz bewust nur noch für den Betrieb außerhalb von Wohnwagen / -mobilen zugelassen wurden.

  • Kühlschrank nicht geeignet fürs WoMo - trotzdem verbauen?

    • Krabbe
    • 8. August 2008 um 08:59

    Hallo effi,

    da steht in der oben verlinkten Beschreibung aber etwas anderes drin.
    Dort szeht, dass der Kühlschrank nicht in Wohnmobile eingebaut werden darf. Folglich steht auch keine Beschreibung für den Einbau darin.
    Kann es sein, dass Du ein abweichendes Modell oder ggf. ein älteres Modell hast?

  • Strom von 24 auf 12 Volt ändern

    • Krabbe
    • 7. August 2008 um 09:10

    Hallo und Willkommen im Forum.

    Ich nehme an, Du willst die Batterie in Deinem Wohnaufbau über die Lichtmaschine bzw. den Fahrzeugmotor laden?
    Oder willst Du nur ein paar 12 V Verbraucher mit 24 V Betreiben.
    Für den letzteren Fall gibt es (für geringere Ströme) entsprechende 24 V > 12 V Wandler (z. b. um Radios und Funkgeräte in LKW zu betreiben.)

    Wenn es um das laden der Batterie geht, dann kommst Du mit den oben genannten Teilen nicht weiter. Aber dann gibt es mehrere andere Möglichkeiten:
    Zunächst mal ganz klassisch, aber die "Schrauberlösung": Man baut eine zusätzliche 12 V Lichtmaschine für den Wohnteil ein.
    2. Hier im Forum nenne wir das auch das "hwk-Ladeprinzip": Mit den 24 V vom Fahrzeug wird ein 24V > 230 V Wechselrichter betrieben, an dem dann das normale Ladegerät der Kabine mit Strom versorgt wird, während der Fahrt wird die Battrie im Wohnteil dann also auch mit dem Ladegerät geladen. Dazu findest Du über die Forensuche mehrer Threads.
    3. Es gibt inzwischen auch sogenannten B2B-Ladegeräte (Batterie to Batterie), die mit 24 V Versorgt werden. Teilweise erhältlich im Wohnmobilbedarf, aber eher im Bootsbedarf.

    Weitere Informationen kannst Du evtl. auch im Forenbereich "Wissensbasis" finden.

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