10 € + Steuer ist hart.
Wenn ich mal schnell im Internet schaue, dann kann ich bei Euch in der Ecke Gewerbehallen für 3,50 - 6 € mieten. Bei 6 € sind dann aber auch schon Büroflächen dabei.
Die 12 € pro qm bekommst Du von einem Privatmann nie.
10 € + Steuer ist hart.
Wenn ich mal schnell im Internet schaue, dann kann ich bei Euch in der Ecke Gewerbehallen für 3,50 - 6 € mieten. Bei 6 € sind dann aber auch schon Büroflächen dabei.
Die 12 € pro qm bekommst Du von einem Privatmann nie.
Grundsätzlich finde ich die Idee gut, und ich weis, dass es irgendwo auch sowas ähnliches schon gibt.
Aaaber: M. W. zu anderen Preisen.
Für so einen Selbstausbau braucht man den Hallenplatz ja nicht nur ein paar Stunden oder einen Tag, sondern eher ein paar Wochen.
Und da wird es bei 100 € Tagesmiete schon heftig.
Sieh das einfach mal im Verhältnis zu "normalen" Hallenmieten. Je nach Lage, und ob beheizt oder nicht, bist Du für "Schrauberhallen" mit 1,50 - 3,50 € pro qm Monatsmiete dabei.
Ich weis nicht, was Gewerbehallen bei Euch zur Miete kosten, aber hier würde ich für eine isolierte, beheizbare Halle mit 150 qm ab 400-450 € kalt zahlen.
Bei 150 qm Halle gibt das je nach Fahrzeuggröße und Schnitt der Halle 2-3 Arbeitsplätze. Dauermiete pro Platz wären IMHO max. 150-200 € möglich.
Warum sollte man nun bei Dir 100 € pro Tag zahlen, wenn man "nebenan" eine leere Halle für 200 € pro Monat bekommt?
Welches Klientel erhoffst Du Dir?
Ich denke es gibt im Wohnmobilselbstbau ganz grob drei Gruppen, die an Deinem Angebot interessiert sein könnten:
1) Diejenigen, die den Selbstbau aus Kostengründen wählen, aber keine ausreichende Werkzeugausstattung und keine ausreichenden eigenen Fähigkeiten haben.
2) Die Schrauber, Heimwerker, etc. Bauen, weil sie es können und Spaß dran haben. Handwerkliche Fähigkeiten sind vorhanden, eine gute Werkzeuggrundaustattung auch. Und oft auch ausreichend finanzielle Mittel, aber zu verschenken haben die auch nichts. -Was fehlt ist der eigene Hallenplatz.
3) Der (meist) Mann, beruflich erfolgreich und entsprechend vermögend, der kein Wohnmobil von der Stange will, sondern etwas ganz spezielles. (Oft 4x4 "Männerspielzeug"). Nicht unbedingt der Heimwerker, möchte aber das ganze aus verschiedenen Gründen auch nicht einfach bauen lassen, sondern selbst mit Hand anlegen und "selber bauen".
Dein Konzept, so wie ich es verstanden habe, paßt zu 3). Diese Gruppe braucht dann ggf. auch jemanden, der hilft, mitmacht, erklärt, einzelne Teile erledigt, und mal zwei Tage weiterbaut, wenn man selber gerade keine Zeit hat. Außerdem ist der Qualitätsanspruch ggf. höher als das eigene Können. - Eigentlich brauchen sie einen, der ihnen das Wohnmobil baut, und dem sie dabei helfen können.
Dieses Klientel gibt es, ist aber rar.
Gruppe 2) ist sicherlich deutlich verbreiteter, braucht aber z. B. kein normales Werkzeug, keinen Akkuschrauber etc. - das hat man alles selber. Und eigentlich würde eine leere Halle mit Strom reichen, aber ab und an Zugriff auf eine Plattensäge, Formatkreissäge und ähnliche Profiwerkzeuge wäre toll. Diese Gruppe will oder kann vermutlich keine 100 € Tagesmiete zahlen. Hier würde ich evtl. 400 € die Woche oder 1000 € im Monat ansetzen, wenn Du noch vergünstigten Materialeinkauf (evtl. ausgeweitet auf Wohnmobilzubehör) und Maschinennutzung mit anbietest.
Gruppe 1): : Fallen bei den hohen Preisen raus. Denn wenn die Hallenmiete den Materialwert des Innenausbaus übersteigt, dann ist das zuviel.
Ich würde so sagen: Über 3,5 t evtl. ein nice to have, unter 3,5 t auf jeden Fall entbehrlich.
Ich fahre jetzt seid über 25 Jahren Wohnmobile und Campingbusse, und bisher hab ich noch nie eine Dunstabzugshaube vermißt.
Für sowas ist dann ein Windows-Tablet m. M. nach besser geeignet, da man dann ggf. die Bilder auf eine externe Platte verschieben kann.
Das Ipad ist da wegen der Restriktionen eher weniger geeignet.
Ich hab neben IPad auch immer noch ein Win-Tablet dabei, für die Fahrzeugdiagnosesoftware, um Daten / Karten etc. auf dem GPS zu ändern usw.
Du übersiehst gerade nur, dass es neben der StVZO leider noch ein paar andere Vorschriften in D gibt und Gasverbrauchsrinrichtungen unter das ProdSG fallen und gemäß 7. ProdSV im Allgemeinen Baumustergeprüft sein müssen.
Wenn man sowas gewerblicher abändert, dann ändert man ein baumustergeprüftes Gerät und wird damit sehr wahrscheinlich zum Hersteller und Inverkehrbringer eines neuen Geräts...
Und der Rattenschwanz, der dann hintersteckt, ist von einem "kleinen" Handwerker kaum machbar.
Und wenn doch, dann wird der Kunde das sicherlich nicht zahlen wollen.
Ich will bei den alten Standheizungen zu bedenken geben, dass bei Luft-Standheizungen die Brennkammer nach 10 Jahren getauscht werden muss.
Meist sind die Heizungen "abgelaufen" und bei der HU kann die Plakette verwehrt werden.
Bei Wasser-Standheizungen (bei denen das Kühlwasser erwärmt wird, und dann über den "normalen" Wärmetauscher und Fahrzeuglüftung das Fahrzeuginnere) gilt das nicht. Aber dann gilt das von Axel und Wolfgang genannte, da dann immer die Wasserpumpe und das Gebläse mitlaufen müssen.
Zitat von nunmachmal
Maßgebend ist der, welcher dir die Gasbescheinigung ausstellt.
Das möchte ich aus rechtlicher Sicht nicht so stehen lassen.
Für den TÜV wird die Gasprüfbescheinigung sicherlich reichen. Der Prüfer hat i. d. R. eh kaum Ahnung von Brenngasanlagen.
Wenn es aber zu einem Schadensereignis kommt und die Versicherung oder die Staatsanwaltschaft nachforscht, dann dürfte auch maßgeblich sein, wer den Gasherd umgebaut und eingebaut hat, bzw. wer ihn so in Verkehr gebracht hat.
Zitat von nouzHaushaltsgeräte haben 20mbar Betriebsdruck richtig?
Jein.
Wenn es ein Haushaltsgerät für Flüssiggas ist, dann sollte es 50 mBar haben.
Wenn es ein Erdgasgerät ist, dann 18 - ? MBar.
Ein Düsentausch wäre zum Betrieb mit 30 mBar Flüssiggas erforderlich.
Rein rechtlich dürfte es, wie schon geschrieben, an der Zulassung scheitern. Ggf. ist der Herd vom Hersteller nur für den Betrieb mit Erdgas vorgesehen.
Thomas,
Ich hab jetzt gerade auf der 3M Homepage die Datenblätter der gesamten Serie durchgesehen.
Die Werte sind alle mehr oder weniger gleich.
Kannst Du evtl. an genauerer Angaben / genauer Bezeichnung der von Dir gemeinten Klebebands kommen?
Denn ein Klebeband mit Festigkeitswerten im Bereich von Sika 252 wäre echt eine tolle Arbeitserleichterung.
Zitat von ThomasFF...... dann werfe ich mal das 3M VHB Klebeband ins Spiel.......
Ich hab mir gerade mal das Datenblatt von dem Klebeband angesehen.
Sowohl bei der Zugfestigkeit, als auch bei der (für den Anwendungszweck) interessanteren Zugscherfestigkeit sind die Festigkeiten von Sika 252 ca. 5x höher...
Also...
Ich hab fast alles mit Sika 252 geklebt - und alles von Hand, mit der Kartuschenpistole vom Lidl.
Es geht deutlich einfacher, wenn man das Sika vorher etwas erwärmt, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Ich hab die Kartusche einfach ne halbe Stunde auf die Heizung gelegt.
Zur UV-Beständigkeit: Übelackieren. Aber wenn es nur um die Schienen geht hält es auch so. Das Sika wird dann an den sichtbaren Stellen rissig, unter dem Profil hält es aber weiterhin.
Ich habe die Zölzer-Schienen genommen. Auch nur geklebt. Die haben eine noch breitere Klebefläche und Nutprofil.
Wenn Willy mit dem Fuso kommt, dann sind es zwei.
Ich hab mir das Ganze gerade nochmal angesehen und festgestellt, dass der Eingang innen unter dem Heckbett liegt.
Das finde ich dann wieder sehr unpraktisch, weil man so unter dem Bett durchkrabbeln muss.
Hier würde ich das Bett zumindest hub- oder klappbar machen.
Ich sag mal so: Es wird einem selten zur Tür reinregnen. ![]()
Wie bei so vielen individuellen Lösungen ist dieser Einstieg bestimmt nicht Massenkompatibel, kann aber im Einzelfall die ideale Lösung sein.
Und alle, die dort aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr in die Kabine kommen, dürften auch Probleme damit haben das LKW-Fahrerhaus zu erklimmen.
In meinem Augen sollte man bei dieser Einstiegsvariante nur darauf achten, dass die obere, hintere Kante der Öffnung höher liegt, als die eigene Körpergröße, so dass man ohne zu Bücken einsteigen kann.
Schnippschnipp,
wir werden auch wieder sehr gerne mit dabei sein.
Ich muss mir doch mal die Fusos angucken...
Im Norden spielt die Höhe IMHO nur bei den Ostseefähren eine geringe Rolle. In Norwegen selber dann nicht mehr.
Da ist die Länge der entscheidendere Faktor. 6 m sind hier die Grenze.
Hi Ihr zwei,
ich hab das Wochenende Rufbereitschaft. Daher fällt Glühweintrinken leider aus.
Aber evtl. würde ich, oder würden wir, mit dem PKW vorbeischauen, wenn wir dürfen.
Mein Tank von DL macht auch nach über 8 Jahren keine Probleme.
5,89 hast Du beim 20 Fuß Container. Ja ok, der ist auch Standard, aber der 40 Fuß hat 12 m Innenlänge und ist bestimmt kein Exot ![]()
Und preislich tut sich das m. W. nicht soo viel.
Ich würde mich nicht wegen zwei oder drei Containerverschiffungen zu sehr im Reisekomfort einschränken wollen.
Dann lieber etwas mehr für die Verschiffung bezahlen.
Hi,
Also willst Du Europa bereisen, und keine Fernreise machen?
Was das Sinnvollste für Euch ist, müsst Ihr selbst herausfinden. Generell kann man es nicht sagen. Auch jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile.
Ein großes Fahrzeug ohne "Beiboot" ist doof, wenn Du länger irgendwo stehen willst und z. B. zum einkaufen jedes mal alles zusammenräumen musst. Wenn Du eh jeden Tag weiterfährst, dann fällt der Nachteil weg.
Ein langes Gespann macht Probleme auf kleinen Stell- oder Campingplätze und auf vielen Parkplätzen, ein 8 m Wohnmobil passt oft besser.
...
Und "wirtschaftlich" ist bei soetwas auch immer problematisch:
Die Anschaffungskosten können immer von niedrig bis hoch gehen, egal welches Konzept. Und bei einem individuellen Reisegefährt kannst Du diese Kosten auch gleich Abschreiben, der Wiederverkaufswert liegt immer unter dem, was Du für das Fahrzeug oder die Komponenten ausgegeben hast.
Wenn Du viel fahren willst, dann spielen Treibstoff, Autobahngebühren und Maut eine Rolle.
Aber auch der Verschleiss.
(Aus)bauen kann man alles selber, einen LKW-Aufbau und auch einen Wohnauflieger.