_Jetzt_ hab‘ ich Bilder im Kopf...
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Beiträge von Krabbe
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Hallo Chris,
meine Meinung: Laut Lehrbuch soll man ja nur gleiche und gleichalte Bleibatterien parallelschalten.
Wenn man davon abweicht gehen die Akkus aber nicht direkt kaputt. Die können sich halt ggf. negativ beeinflussen und somit nicht die Summe der Einzelkapazitäten als Gesamtkapazität haben. Nur wenn eine der Batterien eine internen Kurzschluss hätte, könnte sie alle anderen tiefentladen.Nun sind Deine Akkus aber nun eh schon älter und wie lange sie noch halten weis man nicht.
Die Alternative für Dich wäre alle Batterien rauszuschmeißen und durch neue ersetzen. Und die noch funktionierenden entsorgen oder in die Ecke zu stellen, für was?Wenn Du jetzt also die zwei defekten mit gebrauchten 80 Ah ersetzt, dann halten die im Idealfall noch eine Weile. Wenn nicht, dann hast Du nichts verloren, da Du eh neue Batterien kaufen musst. Du kannst also nur Zeit gewinnen, wenn Du die gebrauchten 80 Ah einbaust. Wie viel kann Dir niemand sagen. Aber für mich wäre es ein Versuch wert.
(Einzige Ausnahme: Wenn ich jetzt eine Reise in ein Gebiet unternehmen würde, wo ich keinen Ersatz bekäme und auf funktionierende Batterien zwingend angewiesen wäre, dann würde ich aus Sicherheitsgründen vorher neue Batterien kaufen.)
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Zur Pumpe kann ich Dir mangels Erfahrung nichts sagen.
Aber „potentiell undichte Stelle“ und „nicht mehr herankommen“ ist eine sehr unglückliche Kombination und keine gute Idee. -
Picco,
wenn Du die Styrodurkerne für die Bögen nicht aus dem Vollen schnitzen willst, könntest Du mehrere Kreissegmente schneiden und die dann zusammen kleben. Ist dann mehr arbeit, braucht aber weniger Material. -
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Hallo Picco,
gute Besserung. Auf dass es bald wieder weiter geht mit Deinem Projekt und vielen Dank für das zwischenzeitliche Posten der alten Erkenntnisse.
Mal eine Frage am Rande: Anfangs hattest Du mit Rundungen in der Seitenwand experimentiert. Nun scheinen Deine Wände gerade zu sein.
Sollen sie nachher gebogen werden, oder hast Du auf die Rundungen verzichtet? -
ein kompaktes wohnmobil unter 3,5 tonnen kann nur ein kompromis in der raumaufteilung und der autarkie sein.
Grundsätzlich ist jedes Reisemobil immer ein Kompromiss.
Im Idealfall der, der den Bedürfnissen des Nutzers am nächsten kommt.Mit zunehmendem zulässigen Gesamtgewicht und ggf. damit einhergehender Größe nimmt zwar im Regelfall die Zuladungskapazität zu. Damit gehen aber andere Einschränkungen einher. Und darum ging es ja eigentlich in diesem Thread.
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Typ B RCDs sollen "allstromsensitiv" sein. Hilft bei DC trotzdem nicht?
Wenn Du zuviel Geld hast, dann kannst Du das natürlich machen. Aber da bei der festen Installation, wie Holger schon schreibt, eigentlich kein Risiko einer Körperdurchströmung herrscht, braucht es auch keinen FI. Vorgeschrieben ist ein FI auch nur bei Stromkreisen mit Steckdosen.Zitat
Viel wichtig wäre für mich aktuell das Thema FI hinter dem WR. Den Punkt den du ansprichst bzgl. eine Steckdose pro FI und diese dann immer nur mit einem Verbraucher habe ich auch so aufgeschnappt. In der Realität bei über 100€ pro FI ein teurer Spaß. Wie setzt man das in der Realität um?In den Schemata von Victron, in den Downloads des WRs sehe ich auf den Screenshots mehrere Verbraucher hinter einem RCD.
Es kommt hierbei auf die Netzform an, die Deine Spannungquelle liefert. Dein Wechselrichter scheint laut Anschlussdiagramm dafür gedacht zu sein, dass mehrere Verbraucher / Steckdosen dahinter geschaltet werden. Er wird vermutlich ein TN-Netz liefern, deshalb auch der erforderliche FI. Viele andere Wechselrichter (wie auch eigentlich alle kleinen mobilen Stromgeneratoren) liefern ein IT-Netz mit „Schutztrennung“. Dabei braucht es keinen FI (er bringt auch nichts), da es keine „Erdverbindung“ zum Erdpotential oder zur Fahrzeugkarosse gibt. Sprich, selbst wenn Du ein unter Spannung stehendes Teil berührst wird der Stromkreis nicht geschlossen. An solche Geräte darf dann immer nur ein Verbraucher angeschlossen werden, weil ansonsten die Schutztrennung ggf. nicht mehr funktioniert.Die Wechselrichter z. B. von Dometic kann man je nach Einbauvorhaben zwischen TN und IT umschalten.
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Zur Eingangsfrage:
Ich habe schon Radios mit beiden Anschluss-Philosophien in der Hand gehabt.
Mal diente Kl.30 nur dem Speichererhalt und hatte eine dünne Anschlussleitung und der „Betriebsstrom“ kam über Kl. 15 mit „dicker“ Leitung und mal war die Leitung für Kl. 15 dünn und dient nur als Steuerleitung, und der Betriebsstrom kam von Kl. 30.
Das ist also radio- bzw. herstellerbezogen unterschiedlich.
Lass die Finger von "klebe"antennen. Erst mal fangen die sich mangels Masse tatsächlich allerlei Störungen ein.
Das kann ich aus der Praxis so nicht bestätigen.
In der Kabine vom alten Krabbavan hatte ich eine Bosch Scheibenklebeantenne innen im Dachschrank an die Kabinenwand geklebt. Das war von Aufbau her ein richtiger Dipol und die hat hervorragend funktioniert. (Zumal UKW-Rundfunk ja eh horizontal Polarisiert ist, wenn ich nicht irre.)
Wenn die Antenne aber auf das Dach vom KAT soll, wie lang darf die denn dann mechanisch werden und darf / soll der Fuß durch das Dach gebohrt werden? Ich könnte nach dem Urlaub mal bei mir nachschauen, ob ich noch eine passende Radioantenne rumliegen habe. -
Nicht nur (echte) Neuzulassungen von neuen Fahrzeugen, sondern auch Änderungen, die dann formale eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis erfordern.
Also alles, was eine Einzelabnahme nach § 19 (2) (i. V. m. § 21) braucht, muss in Hessen über die Bündelungsbehörde und kann dann ggf. zu Problemen führen, wenn den Ingenieurinnen und Ingenieuren bei der Bündelungsbehörde etwas komisch vorkommt.
Das ist alles, für das es keine Teilegutachten gibt oder das über den Anwendungsbereich oder die Auflagen des Teilegutachtens heraus geht und eine Einzelbegutachtung durch einen aaS bzw. berechtigten Prüfingenieur erfordert.Also auch z. B. der Umbau eines LKW zum Wohnmobil.
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ich hätte gerne eine "fit-and-forget-Lösung". Start wenn ich losfahre, Stop wenn ich nach Wochen wieder zu Hause bin. "Klimbim" brauche ich nicht, reine 2D-Routenaufzeichnung reicht.
Gerade für den Zweck würde ich einen einfachen GPS-Tracker oder ein einfaches (Garmin-)GPS an Dauerplus oder Kl.15 hängen und dauerhaft mitlaufen lassen.
Mein altes Garmin Montana steckt in einer Aktivhalterung, die über Kl. 15 versorgt wird. Beim losfahren schaltet es sich ein, beim anhalten aus und trackt alles mit, was gefahren wird. Ok, für jedes Einschalten als einzelner Track, die muss man dann ggf. nach dem Urlaub noch zusammen führen. -
ob der Prüfstelle in Hessen oder wo anders sitzt ist grundsätzlich mal egal. Auch mit einem Prüfbericht aus Hessen kannst Du die Zulassung wo anders vornehmen lassen und umgekehrt. In Hessen ist halt nur immer wieder die Bündelungsbehörde im Spiel.
Dein Fahrzeug auf jemand anderen in einem anderen Bundesland für die Eintragung bzw. die Erteilung der Betriebserlaubnis zuzulassen, um die Bündelungsbehörde zu umgehen ist auch problemlos möglich.
Das habe ich mehr oder weniger schon 2x durch. Einmal hatten wir mit Freunden einen Motorradtransportanhänger selber gebaut. Da wir etwas später fertig waren als geplant und der Prüfer, der die Abnahme machen sollte, dann im Urlaub war, wäre es zeitlich in Hessen durch die Bündelungsbehörde zu knapp geworden, da wir mit dem Anhänger in Urlaub wollten.
So wurde der Anhänger auf dem Papier schnell meinem Bruder in NRW verkauft, der ihn dort auf seinen Namen angemeldet und damit die Erstzulassung durchgeführt und danach uns wieder zurück verkauft. Ummelden in Hessen war dann kein Problem mehr.
Und mein jetziges Fahrzeug hat (primär auch aus Zeitgründen) eine Tageszulassung auf den Hersteller bekommen. Im nachhinein war dies auch ganz gut so, da es einer Ausnahme nach §70 bedurfte. Die hat er mit der Erstzulassung bekommen. Auch hier war das Ummelden nach Hessen dann kein Problem mehr.Also such Dir erst mal einen Prüfer. Egal in welchem Bundesland. Wenn Du den gefunden hast, dann kannst Du immer noch überlegen, wo Fu die Zulassung durchführen lässt. Wobei es bei einigermaßen „normalen“ Umbauten auch in Hessen über die Bündelungsbehörde geht.
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Da ist dann ja noch massig Platz.
Aber ich muss Dir schon lassen, immer für eine Überraschung gut.
Ich habe ja auch schon sehr viele Argumente oder Begründungen für eine Kabinenform oder Kabinengröße gehört...
Aber: „Die Wände hätten sonst nicht durch mein Bürofenster gepasst.“ war noch nie dabei.
Wie soll ich es sagen? Man seid Ihr alle verrückt hier. - Hier bleib ich.
Nein, aber ganz im Ernst. Respekt vor Deinem Projekt und auf dass es dieses mal nicht durch irgend welche Deppen zerstört wird.
Ich bin sehr gespannt auf das fertige Ergebnis und lese hier sehr interessiert mit. -
Ich glaube, da wäre „Fenster mit Rahmen ausbauen und wieder einsetzen“ vermutlich schneller getan.
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Den Ausführungen von pseudopolis kann ich leider so nicht zustimmen, bzw. habe andere Ansichten bzw. Erfahrungen.
Irgendwelche Rechnungen mit „Durchschnittsgewichten“ bringen einem auf der Waage nichts. Und das Wasser aus dem Frischwassertank landet zu großen Teilen im Grauwassertank. Ist also immer noch da.
Natürlich kann man im Notfall das Wasser aus dem Frischwassertank ablassen, um weiterfahren zu dürfen. Den Puffer würde ich aber nicht von vorn herein einrechnen. Schwerer als geplant wird das Fahrzeug eh.Zum Gewicht des Innenausbaus kommt ja neben dem reinen Möbelbau noch der ganze „Firlefanz“, wie pseudopolis es benennt.
Den darf man aber nicht so einfach unter den Tisch fallen lassen, denn da läppert sich ganz schön etwas zusammen.
Mal so ganz grob:
Polster 20-30 kg (und mehr)
Batterie 20-50 kg (je nach Größe und Art)
Heizung 25 kg (Truma Combi mit gefülltem Boiler)
Fenster 20 - 40 kg (je nach Anzahl und Größe. KCL o. ä. natürlich deutlich mehr)
Dachluken 2-40 kg (je nach Menge und Art)
Türen und Klappen ab 10 kg aufwärts
Kocher 5-8 kg
Toilette 10 kg
Ladegerät, B2B-Lader, ... 5 kg
Ggf. Wechselrichter 5-8 kg
Die Gas- und Elektroinstallation wiegt dann auch noch ein paar kg
ggf. noch Solaranlage 7 - 40 kg
Dazu natürlich noch einiges an Kleinteilen, Wasserinstallation, Wasser. und Abwassertank, etc. etc.Selbst wenn man da für die reinen Möbelbauplatten nur 80 kg veranschlagt sehe ich da mit 150 kg für einen Ausbau keine Chance.
Und ja, ein Fahrer ist mit 75 kg schon im Leergewicht. Wie Christophr es aber schon schrieb: Damit kommen viele nicht aus. Und im Regelfall ist der Beifahrersitz ja auch besetzt.
Steffen,
ich denke auch, dass ein Kastenwagen deutlich realistischer mit 3,5 t zu realisieren ist.Auf einem Fahrgestell wie VW T6, ggf. auch Crafter oder Sprinter bekommt man es (ohne Allrad) auch noch einigermaßen hin, wenn man sich einschränkt. Ich selber habe auch erst versucht mit einen T6 mit Allrad und Alkovenkabine schönzurechnen. Bin aber froh mich umentschieden zu haben. Mein Crafter hat inzwischen ein Leergewicht (mit vollen Tanks und Gas) von ca. 3,6 t.
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Hallo und willkommen hier im Forum.
Ob Du mit 610 kg für Ausbau und Zuladung hinkommst hängt natürlich auch sehr davon ab, was Du so später an an Zuladung haben möchtest.
Für ein Fernreisemobil wäre mir das deutlich zu wenig.
Mir sind selbst echte 400 kg Zuladung im normalen Wohnmobil nicht genug. (wo Wasser, Gas etc. schon im Leergewicht mit drin sind)
Denn wenn ich einfach mal grob überschlage, was später so mit muss, dann wären 610 kg Zuladung nach Ausbau für ein Fernreisemobil schon das mindeste.150 kg Wasser
20-80 l Zusatzdiesel
36 kg Gas (2x11 kg in Aluflasche)
100 kg normale Campingausstattung (Tisch und Stühle, Kochset, Geschirr, Besteck, ...)
min. 30 kg (2. Reserverad inkl. Halter)
20 kg Werkzeug
10 kg Bergematerial, Starthilfekabel etc.
60 kg Kleidung (2 Personen)
10 kg Bettzeug
30-50 kg Verpflegung
10 kg Fotoausrüstung
Und meine bessere Hälfte soll ja auch noch mit.