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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • Krabbe
    • 3. September 2020 um 09:04

    Mit den Bildern zum Krabbavan 2 habe ich gerade leider ein Problem:
    Ich hatte sie zum großen Teil auf einem Stick und wohl noch nicht auf den Rechner gezogen.
    Und ich suche gerade den Stick.
    Ansonsten hab ich nur ein paar Bilder.
    Aber ich such weiter.

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • Krabbe
    • 31. August 2020 um 22:13

    Urs, wenn Du die Navigation über Straßen zulässt und nicht versuchst Luftlinie zu fahren, dann kommst Du vermutlich schneller voran. :wink:

  • Neues Projekt am Horizont - GFK Kabine auf 3,5to Daily

    • Krabbe
    • 31. August 2020 um 20:06

    Danke

  • Neues Projekt am Horizont - GFK Kabine auf 3,5to Daily

    • Krabbe
    • 31. August 2020 um 18:57

    Schön, es geht voran.
    Darf man fragen, wo Du bestellt hast?

  • Grüße aus Skandinavien

    • Krabbe
    • 30. August 2020 um 10:26
    Zitat von Hartwig


    Die Box hatte ich dabei, war unnötig. Es werden aktuell alle Kennzeichen abfotografiert. Das System wird aber künftig nur noch über die kleine Box laufen. (So meine Info). Wir hatten satte Rabatte 50% genießen können.

    Das gilt jetzt aber für die Fähren und nicht die Mautstraßen.
    Ich hatte zwei oder drei Fähren, da waren AutoPass Mautbrücken an der Auffahrt. Bei den anderen wurde Fotografiert.

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • Krabbe
    • 30. August 2020 um 10:19

    Hallo Stefan,

    ja, liegt im Auto.

    Ergänzung zum Einwand von chrisi:
    Ausgesetzt ist nur die Pflicht für eine gültige Gasprüfung bei der HU. Und zwar aus formalen Gründen.

    Versicherungsrechtlich oder zivilrechtlich ist sie natürlich im Schadensfall immer noch relevant. Analog zum Wohnwagen, wo die fehlende Gasprüfung eigentlich noch nie ein Mangel bei der HU war.

  • Grüße aus Skandinavien

    • Krabbe
    • 29. August 2020 um 17:17
    Zitat von Gode_RE


    Also zusätzlich für den Fall, dass man irgendeinen gebührenpflichtigen Abschnitt befährt, der nicht über BroBizz abgerechnet werden kann? Gibt´s das überhaupt?

    Nein, das gib es nicht. Oder wenn, dann nur auf privaten Mautstraßen, wo Du vor Ort bezahlen musst.
    Ansonsten ersetzt die BroBizz meines Wissens die AutoPass-Box komplett.

    Und eigentlich braucht die Box scheinbar noch nicht mal im Auto zu sein:
    Ich hatte meine AutoPass-Box ja beantragt (zusammen mit dem Mautvertrag) und dann nach Hause geschickt bekommen. Leider kam die Box zu spät an, so dass ich mir in Norwegen eine neue besorgt hatte. Ich dachte mir „ok, dann werden halt die ersten zwei / drei Tage über das Kamerasystem und EPC abgerechnet und dann über die neue Mautbox.
    Als jetzt die Rechnung von der Mautgesellschaft aus Norwegen (nicht von EPC) kam, waren die ersten 2 Tage, an denen ich keine Box im Auto hatte, mit drauf. Und zwar mit der Nummer der Mautbox, die zu Hause beim Nachbarn lag... Es wird scheinbar über das Kamerasystem erst abgeglichen, ob es einen Vertrag mit hinterlegter Mautbox gibt. Und wenn ja, dann darüber abgerechnet, auch wenn die Box garnicht im Auto war.

  • Restteile abzugeben (Sandwich-Reste, GFK-Eckleisten,..)

    • Krabbe
    • 29. August 2020 um 13:32

    Wenn Dir dann in Zukunft noch etwas einfällt, wofür Du das Material brauchen kannst, dann weist Du ja, wo es liegt, wenn mir bis dahin nichts dafür eingefallen ist.
    Und näher als 700 km bin ich auch an Karlsruhe dran.

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • Krabbe
    • 29. August 2020 um 13:29

    Moin,
    ich krame den alten Thread hier mal wieder aus, wisch ein wenig Staub und möchte von unseren Erfahrungen mit unserer TTT berichten.

    Wenn ich das richtig sehe haben die meisten hier ja eine Separet bzw. einen Eigenbau mit Separet oder ähnlichem „Trennaufsatz“.

    Wir hatten uns für die NaturesHead entschieden und nach einem knappen Jahr im Einsatz denke ich, ich kann ich hier nun unsere Erfahrungen beisteuern.

    Doch zuerst will ich kurz über meine/unsere Beweggründe für die TTT und insbesondere die NaturesHead schreiben. Wen nur unsere Erfahrungen damit interessieren, der kann weiter unten weiter lesen.

    Warum TTT?
    Zu Beginn der Planung für den Krabbavan 2 hatte ich wieder auf die altbewährte Chemietoilette gesetzt. Wie auch im Krabbavan 1 auf die „Bankvariante“ mit integriertem Spülwassertank. (Letzteres, um z. B. im Winter für eine einzelne Übernachtung nicht zwingend den großen Frischwassertank befüllen zu müssen, und um auch Spülwasserzusatz verwenden zu können.) Da wir im Krabbavan 1 immer wieder mal an die Kapazitätsgrenzen gestoßen waren, war eine zweite Kassette eingeplant.
    Nun gab es (zum Glück) hier und auch an anderer Stelle die zunehmende Diskussion über die TTT. Auch Christopher (VWBusman) hatte eine verbaut und es folgte ein reger Erfahrungsaustausch über das Scheißthema. ;)

    Initialer Gedanke bei der Überlegung in Richtung TTT war bei mir das Gewicht bzw. die Gewichtsersparnis. Allein durch das nicht benötigte Spülwasser würde man ca. 15 kg einsparen, dazu kommen die Gewichte der 2. Kassette und der mitgeführten Chemikalien.
    Auch die größere Kapazität bzw. längere „Standzeit“ durch das fehlende Spülwasser im Schwarzwassertank wurde von mir sehr schnell als weiterer Vorteil gesehen. Dazu kam noch die einfachere Entsorgung. Und was mich bei der Thedford schon immer gestört hatte: Die sehr kleine Öffnung in der Schüssel, die ein genaues zielen und meist doch eine gründliche Reinigung erforderlich machte. Dazu kommt, dass mein Hintern scheinbar größer ist, als der der Konstrukteure - besonders bequem saß ich da nie drauf.

    Also sollte es eine TTT werden. Nur welche?
    Klar, da die meisten einen Selbstbau mit Separet-Aufsatz haben, war das auch mein anfänglicher Gedanke. Eimer mit Müllbeutel drin, den man bei Bedarf schnell herausnehmen und im Restmüll entsorgen kann, dazu ein 20 l Urintank/-Kanister...
    Doch da gab es schnell Bedenken meiner bessern Hälfe. Das „Plumsklofeeling“, dass man beim Öffnen der Brille immer auf die eigenen Hinterlassenschaften schaut, war nicht ganz das, was sie im eigenen Wohnmobil haben wollte. (Und das, wo sie durchaus auch mal auf ein Dixie geht, wenn nötig). -Ja, ich weis, die „Villa“ hat einen Schieber. Ist aber auch groß und schwer. Dazu kamen die Bedenken, wie das bei Frau mit dem Zielen klappt und was ist mit dem Geruch, wenn Urin in den Feststoffbehälter kommt?
    Und das das „Separet-Prinzip“ dann doch nicht ganz geruchsfrei ist und ohne Lüfter nicht funktioniert (zumindest, wenn keine „Einstreu“ verwendet wird), hatte ich auch mitbekommen.

    Aber wenn man sich für eine TTT interessiert, dann stößt man ja auch schnell auf die NaturesHead.
    Fertige, komplette Toilette (ok, über das Design kann man streiten, eine Schönheit ist sie nicht). Schieber über dem Fäkalienbehälter, der in geschlossenem Zustand gleichzeitig dafür sorgt, dass Urin in den Urintank abgeführt wird, wenn man (oder Frau, Männer haben es da ja leichter) die Urinöffnung vorn nicht trifft. Hörte sich so ganz gut an.
    Auch das Prinzip mit den Kokosfasern und dem Rührwerk im Feststoffbehälter hörte sich erst einmal interessant an.
    Und auch wenn ich kein „Öko“ bin - die Sache mit der ökologischen Entsorgung auf dem Kompost klang auch positiv.
    Aber es gab natürlich auch Bedenken, insbesondere aus dem Bekanntenkreis: „Der Urintank ist viel zu klein (8,5 l oder so) und durch das Rührwerk kannst Du keinen Müllbeutel in die Toilette einlegen, sondern musst zum entsorgen immer die ganze Toilette ausbauen. Und außerdem liest man im Internet verschiedene Aussagen zum Umgang mit Toilettenpapier - viele entsorgen es separat, bei der Separet kannst Du es problemlos mit in der Toilette entsorgen.“

    Ok, die Sache mit dem Entsorgen schien wirklich einen Haken zu haben. Zumal, wenn man das Fahrzeug außerhalb des Urlaubs nur mal für ein Wochenende oder eine Nacht nutzt. Denn dann immer die ganze Toilette ausbauen, entleeren und wieder eine neue Füllung Kokosfasern ansetzen, dass schien jetzt doch sehr aufwändig und nicht ganz praxistauglich. Und 8,5 l Urintank zu 20 l klang erst einmal auch sehr wenig.
    Auf der anderen Seite hat die C402 auch „nur“ 19,x l Fäkalientank für Urin, Feststoff und Spülwasser. Da schienen 8,5 l rein für Urin hinsichtlich der „Standzeit“ nicht viel weniger zu sein.

    Aber die andere Bedenken blieben.
    Zum Glück waren wir dann auf der Abenteuer & Allrad und haben uns bei Harriet von ToMTuR beraten lassen.
    Wie die Toilette so dar stand, mit Schieber über dem Fäkalienbehälter, fand sie auch erste Akzeptanz meiner besseren Hälfte. Die Frage nach dem Geruch wurde mit einer Demonstration im Fuso von Harriet beantwortet, die auch gleich die Optik im Fäkalbehälter offenbarte: Oberteil der Toilette auf, man schaut auf die Kokosfasern, die eigentlichen Hinterlassenschaften sieht man nicht. Und der Geruch? Ich würde es mit einem ganz leichter Modergeruch beschreiben. Geworben wird mit „Waldboden“ - glaube ich.
    Das war also schon einmal ok.
    Die Frage nach dem „Toilettenpapier, ja oder nein“ wurde auch schnell beantwortet: Kann man machen, dann wird die Toilette halt schneller voll und Toilettenpapier kompostiert nicht so schnell. Es gäbe Kunden, die kein Toilettenpapier in die NaturesHead werfen und dies in einem separaten Mülleimer sammeln, andere werfen nur „verschmutztes“ vom „großem Geschäft“ hinein, aber auch grundsätzlich alles Toilettenpapier in die Toilette ginge. Auch ok.
    Aber dann kam noch das Thema „Wie praxistauglich ist eine NaturesHead bei Kurztrips? Jedes mal Toilette ausbauen und entleeren und wieder mit Kokosfasern füllen ist doch viel zu Aufwändig?“
    Da wurde mir schnell erklärt, dass ich da einem irrglauben unterliege. Die Toilette müsse ich nicht nach jedem Kurztrip entleeren. Nein, im Gegenteil, für den Kompostierungsprozess sei es sogar besser, wenn der Inhalt möglichst lange drin bleibt. Also nach einem Wochnendtrip oder einer einzelnen Übernachtung nur den Urinbehälter leeren, der Feststoffbehälter muss erst geleert werden, wenn er „voll“ ist.
    Da hatte ich sofort wieder die nächsten Bedenken „Das Fahrzeug steht, wenn es nicht genutzt wird, bei mir in der Werkstatt. Demzufolge bläst der Lüfter der Toilette in die Werkstatt. Und ich habe keine Lust dann den Fäkalgeruch in der Werkstatt zu haben.“ - Auch hierzu hatte Harriet eine Antwort: Wie man ja bei der „Geruchsprobe“ schon riechen konnte, wir brauchen den Lüfter ja nicht wegen des Geruchs, sondern um die Feuchtigkeit abzutransportieren. Denn wenn es feucht wäre, dann würde es riechen. Wenn ihr von einer Fahrt zurück kommt, dann lässt Du den Lüfter noch 2-3 Tage nachlaufen und steckst ihn dann aus. Danach lässt Du die Toilette einfach so stehen. Wenn es trocken ist, dann riecht da auch nichts mehr.
    Das hörte sich erst einmal gut an, so ganz glauben fiel mir schwer und ich überlegte schon, wie Plan B aussähe, wenn es dennoch riecht.

    Aber alles in allem hörte sich das Konzept zumindest so gut an, dass ich von meiner bessern Hälfte (die von der TTT noch nicht wirklich überzeug war) zumindest in sofern das OK bekam: „Wenn du wirklich unbedingt eine TTT haben willst, dann die NaturesHead“.

    Somit war die Wahl gefallen.

    Das Woelcke die NaturesHead als Extra im Angebot hatte, hat die Sache dann noch geringfügig erleichtert.

    Was man natürlich nicht ganz verschweigen darf ist der Preis, die 1000 € sind natürlich schon abschreckend. Auf der anderen Seite kostet eine Theadford auch 500 - 600 €. Und die zweite Kassette dazu 100 €.

    Erfahrung nach 11 Monaten NaturesHead

    Um es vorweg zu nehmen: Wir sind sehr zufrieden und bereuen die Entscheidung nicht. Es gibt aber natürlich auch ein paar negative Dinge.

    Wir konnten das Fahrzeug im „Coronajahr“ leider nicht ganz so nutzen, wie geplant. Die 11 Monate sind natürlich auch keine 11 Monate Dauernutzung des Fahrzeugs. Das Nutzungsprofil sah eher ungefähr so aus: Im letzten September war das Fahrzeug fertig. Wir haben dann eine erste Tour von ca. einer Woche (oder 8-9 Tagen) unternommen. Dann wurde das Fahrzeug den Winter über noch ein paar mal für 1-3 Nächte genutzt (Treffen, Geburtstage von Freunden, Weihnachten bei der Familie, ... wo wir im Wohnmobil übernachtet haben). Und im Frühjahr kam dann auch noch das eine oder andere Wochenende dazu. Dann war ich im Juni 8 Tage allein mit dem Auto weg. Im Juli / August waren wir dann zu zweit 4 Wochen unterwegs.

    Fangen wir mal mit der Kapazität, „Standzeit“ oder „Reichweite“ an: Wie lange der Urinbehälter reicht kann jeder selber ja grob anhand seiner Trinkgewohnheiten oder -mengen ausrechnen. Wir trinken eher viel (Wasser oder Antialk) Auf Veranstaltungen auch mal mehr. Da man natürlich das Volumen auch nicht immer ganz ausreizen will und nachts keine unangenehmen Überraschungen erleben will, leere ich den Urinbehälter im Regelfall spätestens alle 1,5 Tage, wenn wir zu zweit unterwegs sind. Meist täglich. Das war bisher aber auch kein großes Problem. Wir haben so gut wie immer eine Toilette oder Entsorgungsstation gefunden. Die Menge von ca. 6 l Urin kann man m. M. nach aber, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, auch etwas verteilt in die freie Natur kippen. Schließlich ist Stickstoff ein guter Dünger und eine Kuh oder ein Pferd macht auch nicht weniger. Für den Notfall (keine Möglichkeit den Urinbehälter zu entleeren, z. B. weil man im städtischen Bereich steht) haben wir auch noch einen zweiten Urinbehälter an Bord. Den haben wir aber nur einmal benötigt, weil ich vergessen hatte den ersten Urinbehälter zu leeren.
    Bei der Reichweite des Feststoffbehälters spricht ToMTuR von ca. vier Wochen, wenn ich nicht irre.
    Und ja, das kann ich bestätigen. Das erste mal habe ich den Feststoffbehälter vor unserem Sommerurlaub geleert. Da kam ich kumulierte auf ca. 3,5 Wochen mit zwei Personen. Das nächste Mal habe ich die Toilette dann nach gut vier Wochen Nutzung zu zweit geleert. Wobei es bei der Toilette ja ein „voll“ so eigentlich weniger gibt. Auch nach vier Wochen war der Behälter noch nicht einmal zur Hälfte voll. Man merkt, dass das Umrühren nach jedem Toilettengang schwerer geht, aber wenn es keine Möglichkeit zur Entsorgung gegeben hätte, dann wären wir auch noch ein paar Tage länger ausgekommen. Es war jetzt halt nur so, dass ich die Toilette vor und nach unserem Urlaub leeren wollte, da ich das bei mir an der Werkstatt mache und den Inhalt des Fäkalientanks dann ökologisch im Kompost entsorge.

    Der Wunsch nach längerer Autarkie ist also erfüllt worden.
    Das Entsorgen ist auch deutlich angenehmer, als das Entsorgen einer Chemietoilette. Und der Fäkalbehälter muss deutlich seltener entleert werden.
    Dafür dauert das Entleeren und neu vorbereiten etwas länger: Toilette ausbauen (2 Schrauben), ich mache die Toilette dann auch gleich noch ein wenig sauber (nicht das innere des Feststoffbehälters, aber den Rest. Auch das ist deutlich angenehmer als bei einer Chemietoilette. Beim Entleeren gibt es auch keine oder kaum (unangenehme) Gerüche. Klar, der Urin riecht nach Urin, aber das war es auch schon. Kein vergleich mit einer Chemietoilette.
    Das Vorbereiten für eine neue Nutzung besteht dann im Ansetzen der Kokosfasern. Dazu wird ein „Kokosziegel“, den man sonst als Blumenerdeersatz kennt, mit nur einem Liter Wasser angesetzt. (Als Blumenerde werden 4 oder 6 l genommen, dann wird es für unsere Zwecke zu feucht). Am Besten man nimmt warmes Wasser und ein geschlossenes Behältnis oder abgedeckten Eimer. Den „Kokosziegel“ sollte man mindestens eine Nacht ziehen lassen. Da man recht wenig Wasser nimmt muss man ihn danach noch von Hand zerbröseln, sonst bleiben recht große Stücke über. Dann kann man die Kokosfasern in den Feststoffbehälter geben und die Toilette nutzen.

    Von der Benutzung her sind wir auch sehr zufrieden. Ich sitze besser, als auf der Thedford. Und meine bessere Hälfte hat dank „Schieber“ auch keinerlei Probleme die vordere Öffnung beim Wasserlassen zu treffen.

    Wie ist nun dies Sache mit dem Geruch und dem Abstellen zwischen den Touren in der Werkstatt? - Ich war ja skeptisch, aber Harriet hat nicht zu viel versprochen. Auch wenn in den ersten drei Tagen noch der Lüfter läuft habe ich keine unangenehmen Gerüche in der Werkstatt. Selbst wenn das Fahrzeug auf der Hebebühne steht riecht man direkt unter dem Fahrzeug nichts (der Lüfter entlüftet bei uns nach unten, der Schlauch endet über dem Kraftstofftank). Auch wenn man den Lüfter dann abstellt riecht es in der Nasszelle nicht unangenehm. (Das Fenster der Nasszelle steht wie alle anderen Fenster aber sowieso immer zum Lüften offen, wenn das Fahrzeug in der Werkstatt steht.)

    Wie sieht es aus mit den Toilettenpapier?
    Bis zur ersten Entleerung des Feststoffbehälters habe ich das dünne Toilettenpapier für die Chemietoilette genutzt und in den Feststoffbehälter geworfen. Es löst sich wegen fehlendem Wasser natürlich nicht so auf, wie in der Chemietoilette und bleibt in der Kokosfasernasse deutlich sichtbar, da es nur sehr langsam kompostiert. Ein negativer Effekt war, dass es sich teilweise um das Gestänge des Rührwerks gelegt hat und dort trocknete und „Festbackte“. Das habe ich dann beim Entleeren mit einem Holzstab abgekrazt.
    Grundsätzlich kann man das Toilettenpapier also in die NaturesHead werfen, es macht dann aber etwas mehr Mühe beim Entsorgen und das Papier kompostiert nicht so schnell.
    Inzwischen nutzen wir nun auch einen kleinen Mülleimer, in den wir das Toilettenpapier entsorgen, so wie es in südlicheren Ländern auch oft üblich ist. Für uns kein Problem, aber es wäre kein muss, sondern ginge auch anders.

    Und die negativen Dinge?
    Die Toilette ist halt „amerikanisch“. Eher etwas grob und technisch einfach. Es gibt im Inneren (insbesonders im Oberteil) einige tote Ecken, wo man nicht besonders gut zum reinigen hin kommt (ok, die Stellen sind alle im Inneren und bei einer Kassette einer Chemietoilette sieht es in der Hinsicht nicht besser aus). Der Kunststoff verfärbt sich an einigen Stellen, auf der Unterseite des Oberteils sieht man recht raue Sägekanten und „Spaxschrauben“ im Kunststoff.

    Der Urinbehälter ist von der Form her eher auf Volumen optimiert, nicht auf ausgießen. So muss man beim Ausschütten ein wenig vorsichtig sein (wobei man aber sonst nur ein paar Tropfen Urin abbekommt und nicht die Brühe, die in einer Chemietoilette ist.) Auch bleibt meist ein kleiner Rest in der Flasche, den man dann ausspülen muss. Hierzu überlege ich mir gerade einen Aufsatz zum Ausschütten zu bauen, den ich auf das Gewinde schraube.
    Der Urinbehälter ist an der Öffnung auch nicht sauber entgratet.

    Das Ganze bei dem Preis, da könnte man meiner Meinung nach mehr erwarten.

    Alles in allem sind wir mit der Toilette sehr zufrieden. (Auch meine erst sehr skeptische bessere Hälfte). Und da es meiner Meinung nach keine wirklich besseren Alternativen gibt würde ich sie auch wieder kaufen.

    Ach ja, ich habe mit NaturesHead oder ToMTuR natürlich nichts zu tun und dies ist ein unabhängiger Erfahrungsbericht.

  • Grüße aus Skandinavien

    • Krabbe
    • 29. August 2020 um 10:44
    Zitat von Varaderorist

    Doch, für CHF 3,25 pro Tag oder 58,50 pro Monat schon!
    Ich finde,da gibt es Teureres: Österreich und vor allem Slowenien.

    Wenn es nur um die Maut geht, dann darf man auch nicht nach Norwegen fahren.
    Ich habe jetzt meine Mautabrechnung für unseren Norwegenurlaub bekommen. In drei Wochen insgesamt ca. 75 € Maut. Davon ca. 50 - 52 € für öffentliche Straßen über die Mautbox und der Rest für Privatstraßen (direkt vor Ort gezahlt).
    Dazu kommen dann natürlich noch die Kosten für die inländischen Fähren.

    OK, dafür macht es bei der Maut nichts aus, wie schwer das Wohnmobil ist. Die Kosten wären unter 3,5 t genau so hoch gewesen. Und bei den Fähren spielt die Länge die Rolle, nicht das Gewicht.

  • Restteile abzugeben (Sandwich-Reste, GFK-Eckleisten,..)

    • Krabbe
    • 28. August 2020 um 20:54

    Hallo Sven,

    wenn sich für den Rest (Winkel und Tank) niemand findet, dann würde ich ihn nehmen.
    Ich weis zwar noch nicht wofür, aber zum wegschmeißen zu schade. Da leg ich mir die Teile lieber noch ein paar Jahre au Lager und gebe sie dann mal an jemand weiter, der sie brauchen kann, wenn mir nicht noch etwas einfällt. ;)

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • Krabbe
    • 28. August 2020 um 20:48

    Hallo Chris,

    schade, dass Du nicht dabei bist.

    Balu:
    Alles in einen großen Karton, wir legen für das Porto zusammen und ab die Post.
    Ich hab auch noch abgelaufene Verbandkästen im Auto liegen.

  • Schweden - Rundreise mit knappem Zeitfenster

    • Krabbe
    • 27. August 2020 um 23:10

    Im September seid ihr doch eigentlich eh ein wenig Früh für Nordlichter.

  • Schweden - Rundreise mit knappem Zeitfenster

    • Krabbe
    • 27. August 2020 um 14:09
    Zitat von Varaderorist


    ...Ist nicht wirklich toll, wenn neben dem Hinterrad gleichzeitig auch noch das Vorderrad anfängt zu "driften"


    Och Michael, ich denke die Varadero ist eine Reiseenduro?
    Hinstellen, Gashahn auf und auf die Massenträgheit bzw. die Kreiselkräfte des Vorderrads vertrauen. :D

  • Grösse Gasflasche

    • Krabbe
    • 27. August 2020 um 14:02

    Befüllt (gerade auch im Ausland) bekommst Du die graue 3 kg-Flasche genau so gut oder schlecht, wie die 5 kg-Flasche.
    Getauscht bekommst Du sie in Deutschland deutlich schlechter, da sie nur eine sehr geringe Verbreitung hat.

    Getauscht bekommst Du (auch sehr häufig im Ausland) die blauen Campinggaz-Flaschen deutlich besser, die sind aber vom Gaspreis her meist deutlich teurer.

  • Schweden - Rundreise mit knappem Zeitfenster

    • Krabbe
    • 26. August 2020 um 13:37

    Moin,

    320 km in 4 h sind selbst auf den Hauptstraßen schon kaum bis garnicht machbar.

  • Wasserboiler

    • Krabbe
    • 19. August 2020 um 00:36

    Der ME20 12 V ist bei tigerexped lieferbar.

  • ngsTTT (nicht-ganz-so-Trocken-Trenn-Toilette)

    • Krabbe
    • 16. August 2020 um 21:26

    Also, ich habe heute dann mal meine NaturesHead ausgebaut, entleert und gereinigt.
    Und den Wassertest gemacht.

    Zuerst habe ich einen Liter Wasser auf ein mal in die Schüssel (mit geschlossener Klappe) gekippt. Das war natürlich zu viel auf einmal und hat die NaturesHead-Konstruktion etwas überfordert. Trotzdem waren nur maximal 50 ml im Feststoffbehälter.
    Dann habe ich den Liter Wasser etwas langsamer in die NaturesHead gekippt. Einen Liter in ca. 20 Sekunden. Also immer noch mehr Volumenstrom, als bei der Gesäßdusche. Damit kam die Toilette aber klar und es ging alles über die Klappe in den Urinabfluss und nichts in den Feststoffbehälter.

    Ich habe natürlich auch Fotos bzw. Videos gemacht, die sind aber noch auf dem Handy. Ich versuch die morgen hier einzustellen.

  • Zweitbatterie bei VW T6 / T6.1 nachrüsten & einbauen

    • Krabbe
    • 16. August 2020 um 21:18

    Da ich jetzt mal annehme, dass die diesbezüglichen Unterschiede zwischen meinem 2019er Crafter und einem T 6.1 nicht allzu groß sind:
    Nein, VW liefert standardmäßig keine Schnittstelle für externe Verbraucher. Die muss man extra bestellen. (Macht aber nicht unbedingt Sinn, bzw. ist nicht unbedingt erforderlich.
    Und VW hat ein aktives Batteriemanagement.

    Sinnigerweise verwendet man zum Anschluss einer Zweitbatterie einen Ladebooster, Ansteuerung über Kl. 15, D+ wird es vermutlich auch beim T 6.1 nicht geben.

    Sinnigerweise schaut man sich die Schaltpläne an und liest die Werkstatthandbücher zum Thema Elektrik. Alle Schaltpläne und Werkstatthandbücher kann man sich über erwin als pdf herunterladen. Der erwin-Zugang ist kostenpflichtig, bezahlbar per Zeittarif. Es reicht aber eigentlich ein eine Stunde, um sich alle Werkstatthandbücher, Schaltpläne und sonstige Informationen zu einem Modell herunter zu laden. Man muss also nur eine Stunde Zugangszeit kaufen, Das lohnt sich, wenn man einen VW fährt und dran Schrauben will. auf jeden Fall.

  • Wasserschläuche

    • Krabbe
    • 14. August 2020 um 13:33

    Es gibt für die Installation im Fahrzeug auf andere Hersteller, aber Lilie ist nach meiner Erfahrung schon mal nicht schlecht.

    Bei den 40 mm sind es eigentlich immer die Wellschläuche, die verbaut werden.
    Bei „glatt“ solltest Du dann auch auf „lebensmittelgeeignet“ achten.

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