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Beiträge von Krabbe

  • Aussenbefüllung eines Gastankes

    • Krabbe
    • 7. April 2021 um 20:02

    Gern geschehen.

  • Welches Beplankungsmaterial wird empfohlen

    • Krabbe
    • 7. April 2021 um 12:16

    Ich hab mal ein Hardtop aus 4 mm Betoplan gebaut.

    Das Dach war 1500 mm breit und ich glaube 2100 mm oder 2200 mm lang und freitragend.

    Es hat sich zwar ein klein wenig in der Mitte durchgebogen, das was aber eher kein Problem.

    Mit einem Träger in der Mitte wäre das überhaupt kein Thema gewesen.

  • Aussenbefüllung eines Gastankes

    • Krabbe
    • 7. April 2021 um 12:10

    Das sieht doch gut aus.

    Aber warum hast Du Dich für Bajonett entschieden? Oder hat der innen noch ein M22, damit Du problemlos adaptieren kannst?

    In den Niederlanden findet man vermutlich Adapter von Bajonett auf ACME, in Deutschland habe ich solche bewusst noch nicht gesehen. Nur umgekehrt.

  • Neues Bauprojekt / Grundrissdiskussion Van mit Hochdach

    • Krabbe
    • 7. April 2021 um 11:28

    Hallo Martin,

    ganz spontan:

    Die „Ausziehküche“ aus der Sitzbank würde ich lassen. Damit nimmst Du Dir den kompletten Stauraum in der Bank.

    Ich würde eher die Küche noch etwas weiter nach vorn (in die Schiebetüröffnung hinein) verlängern. Dann kannst Du ggf. noch einen Klapptisch o. ä. daran anbringen, wo Du einen Außenkocher draufstellen kannst.

    Wenn Du schon Platzprobleme mit dem 150 l Wassertank Unterflur hast, wo soll der passende Grauwassertank hin?

    Bei der Technik stellt sich natürlich die Frage, was alles an Technik verbaut werden soll.

    Grundsätzlich sollte man beim Grundriss ja auch die Gewichtsverteilung etwas im Auge haben. Du hast die großen Stauräume in der Sitzbank auf der Fahrerseite. Da solltest Du schauen, was Du an Gewicht auf die andere Seite bekommst.

    Und wie sehen die Achslasten im Leerzustand aus?

  • Warmwasserheizung MH-Serie; SCHEER Heizsysteme

    • Krabbe
    • 6. April 2021 um 17:52
    Zitat von Urs

    Ist das streng rechtlich gesehen dann nicht ein Gefahrguttransport mit den entsprechenden Vorgaben und Einschränkungen, also ADR Auflagen Einhalten, nicht in Wasserschutzgebiete fahren usw.?

    Nein, das ist ja ein angeschlossener Betriebsstofftank.

  • Gasvorschriften DIN EN 1949 (Stand 04_2021)

    • Krabbe
    • 6. April 2021 um 17:34

    Weitere Gasinstallation

    - Die Gasinstallation ist mit festen Rohrleitungen vorzunehmen. Gasschläuche sind grundsätzlich nicht zulässen (Ausnahme bewegliche Kocher)

    - Alle Verschraubungen müssen zugänglich sein.

    Gasrohr:

    - Üblich und gebräuchlich ist Stahlrohr in 8 oder 10 mm mit Schneidringverschraubungen.

    - Alternativ zulässig sind Edelstahlrohr, Kupferrohr (bei Schneidringverschraubungen mit Stützhülsen) und hartes Kupferrohr. Bei Cu-Rohr müssen Schneidringe und Muttern aus Messing verwendet werden.

    - Als Verbindungsarten zulässig sind neben den Schneidringverschraubungen noch Kapillarlötverbindungen, Klemmringverschraubungen, Bördelverschraubungen und Gewindeverbindungen.

    - Quetschverbindungen oder Kunststoffverbindungen sind nicht zulässig.

    - Gasrohre müssen spannungsfrei verlegt und min. alle 100 cm befestigt werden. (Cu-Rohr alle 50 cm). Befestigungen aus Metall müssen Schutzeinlage aus Kunststoff haben.

    - Der Rohrdurchmesser ist so zu wählen, dass die Versorgung aller Gasgeräte gewährleistet ist. (Alle Geräte gleichzeitig Vollast). !Achtung bei Querschnittsverengungen durch biegen! Sinnvoll ist insbesondere bei großen Verbrauchern und/oder längeren Leitungswegen zumindest von der Gasflasche zum Verteilerblock 10 mm Rohr zu verlegen.

    - Rohrleitungen sind vor Beschädigungen zu schützen.

    - Der Rohrinnendurchmesser darf durch Verformung nicht unzulässig verringert werden.

    - Rohrleitungen sind ggf. vor Korrosion zu schützen,

    - Offene (ungenutzte) Leitungsöffnungen bzw. freie Abgänge am Verteilerblock müssen mit Blindstopfen und Überwurfmuttern verschlossen werden.

    - Gasleitungen dürfen nicht mit Elektroleitungen in Kontakt kommen. Der Abstand bei parallelem Verlegen muss min. 30 mm, bei Kreuzungen 10 mm betragen.

    - Trennstellen (Verschraubungen) im Gasrohr müssen zugänglich sein. Es sollten möglichst wenige Trennstellen eingebaut werden.

    - Beim Verlegen der Rohre durch Wände müssen diese so verlegt werden, dass sie nicht scheuern. (Ausreichend Abstand oder Gummitüllen o. ä.)

    Gasschläuche:

    - Müssen alle 10 Jahre getauscht werden.

    - Müssen für das jeweilige Land bestimmt / zugelassen sein. (z. B. Niederdruckschläuche f. D sind orange)

    - Die Anschlüsse müssen fest verpresst sein. Selbstbauten mit Schlauchschellen o. ä. sind verboten.

    - Schläuche dürfen nicht durch Wände verlegt werden.

    - Normalerweise dürfen Gasschlauch nur im Gaskasten sein. Bei schwenkbarem oder herausnehmbarem Kocher ist noch ein Gasschlauch im Innenraum zulässig. Dieser muss dann so kurz wie möglich sein (max. 750 mm) und muss vor Beschädigung gesichert sein.

    Absperreinrichtungen:

    - Ein Hauptabsperrhahn muss vorhanden sein. Meist genügt das Flaschenventil, sofern dies gut zugänglich ist. (Zugänglichkeit von außen ist ausreichend).

    - Für jeden Verbraucher muss ein eigener Absperrhahn vorhanden sein. Sind die Absperrhähne (z. B. bei Verwendung Absperrhahnblocks) nicht eindeutig den Verbrauchern zuzuordnen, dann müssen diese gekennzeichnet sein. Die Offen- und Geschlossen-Stellung des Hahns muss sofort erkennbar sein.

    - Bei nur einem einzigen Gasgerät (z. B. Kocher) reicht das Flaschenventil.

    Gasgeräte

    Allgemeines zu den Gasgeräten:

    - alle Geräte müssen für 30 mBar Gasdruck vorgesehen sein.

    - Alle Geräte müssen mit metallischen Gasleitungen fest und spannungsfrei angeschlossen sein. (Ausnahme: Auszieh- oder schwenkbare Kocher, diese dürfen mit einem Gasschlauch angeschlossen werden 8max. 750 mm, so kurz wie möglich und Gasgeneratoren, die wegen der Vibrationen mit einem Gasschlauch angeschlossen werden müssen. Schläuche dürfen nicht durch Wände, Böden, ... geführt werden.)

    - Alle Gasgeräte müssen für den Betrieb in Strassenfahrzeugen vorgesehen sein.

    o (Gerät muß CE o. DVGW-Zertifiziert sein,

    - Alle Gasgeräte müssen für Deutschland und für den Betrieb mit Propan und Butan zugelassen sein.- Insbesondere bei Gebrauchtgeräten: Die Typenschilder müssen vorhanden und lesbar sein.

    - Alle Geräte müssen über eine Flammüberwachung (Zündsicherung) verfügen.

    - Geräte müssen entsprechend den Herstellerangaben eingebaut und betrieben werden

    o z. B. Abgasführung

    o z. B Abgaskamin nicht in der Nähe von Fenstern

    o z. B. erforderliche Verbrennungsluftzufuhr

    o z. B. erforderliche Hitzeschilde oder Abstände

    Das heißt auch, dass Haushaltsgeräte i.d.R. nicht verbaut werden dürfen, auch wenn sie eine DVGW-Nr. tragen, da diese nicht für den Betrieb in Fahrzeugen vorgesehen sind, sondern nur für den Betrieb im Haushalt.

    Zusätzliche Regelungen zu einzelnen Geräten:

    Heizung:

    - Heizungen müssen raumluftunabhängig sein und der EN 624 entsprechen.

    Warmwassergeräte:

    - Warmwassergeräte müssen raumluftunabhängig sein und der EN 15033 entsprechen.

    Backofen / Grill:

    Es gibt zugelassene Geräte ohne geschlossenen Verbrennungskreislauf (ohne Abgasführung nach außen). Dann muss aber zwingend eine ausreichende Belüftung nach DIN EN 721 vorhanden sein und nachgewiesen werden. Dies ist für Selbstausbauer m. E. nicht durchführbar. Daher sollte auf Backöfen mit geschlossenem Verbrennungskreislauf zurückgegriffen werden.

    Kocher:

    - Es dürfen nur Kocher mit festen Brennerdeckeln eingebaut werden

    - Beim Betrieb des Herdes muss eine Belüftungsöffnung mit 150 cm² geöffnet werden.

    - Das Erwärmen der Einrichtung muss vermieden werden, eine Brandgefahr darf nicht vorhanden sein. Bei zu geringem Abstand zu brennbaren Gegenständen müssen fest angebrachte (ggf. klappbare) Abschirmbleche vorhanden sein. (Notwändige Abstände zu festen, brennbaren Gegenständen (z. B. Möbelwänden) 200 mm, zu beweglichen Gegenständen (Vorhänge) min. 300 mm)

    - Es muss der folgende Warnhinweis vorhanden sein: „WARNUNG Beim Kochen ist es erforderlich, für zusätzliche Lüftung zu sorgen, z. B. durch das Öffnen von Fenstern in der Nähe des Grill-, Koch- oder Backgerätes. Diese Geräte dürfen nicht zur Raumheizung verwendet werden.“

    Kühlschrank:

    - Muss der EN 732 entsprechen.

    - Darf nur noch so eingebaut werden, dass die Verbrennungsluft von Außen entnommen und die Abgase nach Außen abgeführt werden.

    „Gassteckdose“ für Grill o. ä.:

    - Es sind nur Sicherheits-Schnellschlusskupplungen zulässig, bei denen das Öffnen nur bei eingestecktem Gasschlauch möglich ist und der Gasschlauch nur bei geschlossenem Absperrhahn abgezogen werden kann.

    - „Gassteckdosen“ für Geräte außerhalb des Fz. müssen außen sein. Sie dürfen nicht mit Elektroanschlüssen zusammen instaliert werden, dürfen nur zur Gasentnahme verwendet werden udn müssen entsprechend gekennzeichnet sein.

    - An „Gassteckdosen“ innerhalb des Fahrzeugs (z. B. für einen herausnehmbaren Kocher) dürfen keine Geräte außerhalb des Fahrzeugs angeschlossen werden.

    - Ältere Modelle oder Kupplungen ganz ohne integrierten Absperrhahn dürfen nicht verwendet werden.

    Flüssiggasgeneratoren:

    - Müssen in einem zum Wohnraum dichten Aufstellraum aufgestellt werden.

    - Der Raum muss ausreichend belüftet sein.

    Abgasführungen:

    Unvorschriftsmäßige Abgasführungen können gefährlicher sein, als unvorschriftsmäßige Gasleitungen. Daher sollte auch bei der Abgasführung sehr gewissenhaft gearbeitet werden.

    Insbesonder ist auf folgende Punkte zu achten:

    - Abgasführungen müssen den Herstellervorschriftzen entsprechen.

    - Flexible Abgasleitungen müssen durchgängig sein und in einem Mantelrohr eingebaut werden.

    - Sie müssen i. A. steigend verlegt sein (außer Hersteller genehmigt etwas anderes).

    - Abgasleitungen müssen zur Kontrolle zugänglich sein.

    - Abgaskamine, die über Dach münden müssen mindestens 250 mm hoch sein.

    - Abgaskamine dürfen sich nicht imUmkreis von 500 mm um Tankstutzen befinden.

    - Abgaskamin von Geräten mit Gasverbrauch > 30 g/h dürfen nicht unter Fenstern münden und müssen min. 300 mm Abstand zu Fahrzeugöffnungen haben. Alternative kann ein Abschaltkontakt für das Gerät am Fenster angebracht werden. (Gibt es z. B. für die Truma Heizungen)

    Tipps:

    Wegen des geringen Gasdruckes in einer 30 mBar Anlage ist es wichtig, dass die Leitungsquerschnitte nicht unnötig verengt werden. Deshalb rate ich dazu die Gasleitungen möglichst mit einem passenden Rohrbiegegerät zu biegen (Kein Gerät für 16 mm Gasrohre für die Haushaltsinstallation, sondern nur Geräte passend für 8 mm bzw. 10 mm Rohr. Geräte zum Biegen von Bremsleitungen oder Einspritzleitungen sind lt. Information aus dem Forum auch geeignet.)

    Für das Abschneiden der Rohre empfehle ich einen kleinen Rohrschneider aus dem Baumarkt (unter 5€). Damit sind saubere und vor allen Dingen gerade Schnitte möglich, außerdem geht das Ablängen der Rohre damit sehr schnell, z. B. auch im Wohnmobil. Beim Sägen mit der Metallsäge besteht in erster Linie die Gefahr, dass Sägespäne in das Gasrohr geraten. Daher dann unbedingt die Rohre vor Einbau mit (ölfreier) Druckluft ausblasen.

    (c) by Krabbe (Sachkundiger für Flüssiggasanlagen gemäß DVGW-Arbeitsblatt G607)

  • Gasvorschriften DIN EN 1949 (Stand 04_2021)

    • Krabbe
    • 6. April 2021 um 17:33

    Regelungen der seit 2013 verbinlichen Version der DIN EN 1949

    Mein alter Beitrag zu den Gasvorschriften hier in der Wissensbasis ist schon etwas sehr in die Jahre gekommen und war schon länger nicht mehr ganz akuell. Auch die meisten anderen Texte, die man über den korrekten Aufbau einer Flüssiggasanlage in Freizeitfahrzeugen im Internet findet, entsprechen schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand.

    Z. B. wird sich sehr oft noch auf die Regelungen des DVGW Arbeitsblatts G607 als Regelwerk für den Aufbau einer Flüssiggasanlage bezogen. Dieses regelt aber schon lange nicht mehr den Aufbau einer Flüssiggasanlage, sondern "nur noch" den Betrieb und die Prüfung. Der Aufbau von Flüssiggasanlagen ist inzwischen europäisch genormt in der DIN EN 1949. In dieser findet man nun also die gültigen Vorschriften (die dann aber auch im aktuellen DVGW Arbeitsblatt G607 als Prüfgrundlagen wiederholt werden).

    Daher habe ich jetzt mal wieder versucht, den derzeit (noch) aktuellen Stand der DIN EN 1949 von 2013 wieder zu geben. Es gibt aber bereits einen neuen, aktualisierten Normentwurf, der aber noch nicht verbindlich ist. Wer wissen will, ob diese Ausführungen hier noch aktuell sind, der sollte z. B. beim Beuth-Verlag nachschauen, ob es eine gültige neuere Version der Norm gibt.

    Ich gebe hier nur die Inhalte kurz zusammengefasst wieder, verbindlich ist natürlich immer der genaue Wortlaut in der Norm. Verschiedene Ausnahmen oder Präzisionen sind aus Platzgründen nicht aufgeführt. Ich übernehme auch keinerlei Gewähr, dass ich die inhalte der Norm hier korrekt zusammengefasst habe.

    Regelungsinhalt:

    Die Norm regelt die Installation von Flüssiggasanlagen in bewohnbaren Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Fahrzeugen. Nicht jedoch Flüssiggasanlagen in gewerblich genutzten Fahrzeugen.

    Die Inhalte der Norm im einzelnen:

    Gasdruck

    Neuanlagen dürfen nur noch in 30 mBar aufgebaut werden. Früher waren 50 mBar vorgeschrieben bzw. erlaubt. Vorsicht also, wenn Ihr gebrauchte Gasverbrauchseinrichtungen kauft.

    Gasversorgung

    Für die Gasversorgung sieht die Norm die Versorgung aus Gasflaschen und / oder aus Gastanks vor.

    Gasflaschen müssen im Regelfall in einem Flaschenaufstellraum untergebracht werden. Eine Einspeisung von Außen ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich.

    Im Normalfall darf es nur eine Flüssiggas(versorgungs)anlage in einem Fahrzeug geben. Eine Ausnahme gibt es, wenn ein Gasgenerator betrieben wird und der Gesamtgasverbrauch dadurch 1,5 kg/h übersteigt. Da dann die Versorgungsleistung dann nicht mehr für alle Verbraucher ausreichen würde, darf eine zweite Versorgungsanlage im Fahrzeug vorhanden sein. Beide Anlagen dürfen dann nicht verbunden werden.

    Flaschenaufstellraum („Gaskasten“)

    - Der Flaschenaufstellraum darf im Normallfall nur von außen zugänglich sein.

    - Der Flaschenaufstellraum muss „gasdicht“ zum Innenraum sein.

    - Die Gasflaschen müssen aufrecht stehen und jeweils mit mindestens zwei Halterungen befestigt sein, die ohne Werkzeug zu öffnen oder schließen sind.

    - Eine Entlüftungsöffnung nach außen, die 2 % der Grundfläche des Gaskastens , jedoch min. 100 cm² groß ist, muss vorhanden sein. Diese kann entweder im Boden oder unmittelbar über dem Boden in der Seitenwand sein, oder alternativ aufgeteilt werden in zwei Entlüftungsöffnungen mit je 1% der Grundfläche, aber min. 50 cm² groß unten und oben im Gaskasten. Die Lüftungen dürfen nicht durch die Gasflasche zugestellt werden (Aluflaschen haben keine Löcher im „Aufstellring“). Auf Wechselwirkungen mit Heizung achten (Bei S-Heizung mit Frischluftzufuhr von unten darf keine Entlüftungsöffnung nach unten vorhanden sein).

    - Keine Zündquellen im Gaskasten. D. h. keine Elektroinstallation im Gaskasten, außer Dinge wie Gasfernschalter oder Füllstandsanzeigen, die zum Betreiben der Gasanlage benötigt werden und exgeschützt ausgeführt sind.

    - Wenn sich direkt über dem „Gaskasten“ der Kocher befindet, dann muss ein Hitzeschild verbaut werden.

    - Der Gaskasten muss Abstand von sämtlichen Wärmequellen haben. (Auch von Auspuffanlagen unter dem Fahrzeug). Mindestmaße: Seitlicher Abstand 250 mm, unter dem Gaskasten 300 mm. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann müssen Hitzeschilde montiert werden.

    - Der oder die Gasanschlussschläuche dürfen maximal 450 mm lang sein. Bei Flaschenauszügen auch 750 mm. Sie dürfen nicht durch Wände geführt werden. D. h. sie müssen im Gaskasten an die Gasrohrleitung angeschlossen werden.

    - Die Druckregler müssen für den Einsatz in Campingfahrzeugen zugelassen sein und eine Sicherheitseinrichtung gegen zu hohen Druck haben. Es sind sowohl einzelne Regler, die direkt an der Flasche verschraubt werden, als auch Regler, die an der Wand festgeschraubt werden, sowie Regler für Doppelflaschenanlagen mit automatisscher Umschaltung zulässig. Dabei dann unbedingt auf die richtigen Gasschläuche achten. Bei den wandmontierten Reglern müssen spezielle Hochdruckschläuche verwendet werden.

    - Die Gasschläuche müssen spannungsfrei verlegt sein.

    - Wenn Gasgeräte während der Fahrt verwendet werden sollen, so muss eine Einrichtung vorhanden sein, die die Gaszufuhr bei einem Unfall automatisch verschließt.

    - Druckregler und Gasschläuche müssen spätestens nach 10 Jahren ersetzt werden.

    - In der Nähe des Druckreglers muss ein Hinweisschild mit dem Gasdruck der Versorgungsanlage angebracht sein.

    Ausnahme für Gaskästen in Kastenwagenausbauten

    - Bei Kastenwagen (bzw. Fahrzeugen, wo für die Zugänglichkeit von außen ein Karosserieausschnitt in die typgenehmigte Karosserie des Basisfahrzeugs geschnitten werden müsste), darf der Flaschenkasten auch von innen zugänglich gebaut werden.

    - Er darf dann nur für maximal zwei Gasflaschen mit maximal je 16 kg ausgelegt sein.

    - Der untere „Türsockel“ muss min. 50 mm hoch sein und die Tür „gasdicht“ veschließen. Alternativ ist ein dichter Deckel von Oben möglich.

    - Bei von innen zugänglichen Flaschenkästen für maximal zwei Flaschen mit zusammen maximal 7 kg Inhalt ist eine Entlüftungsöffnung von 20 mm Durchmesser ausreichend. Eine ggf. verwendete Entlüftungsleitung muss komplett fallend verlegt und darf nicht länger als der fünffache Innendurchmesser sein.

    Gasversorgung durch eine zusätzliche Gasflasche von außen

    Es darf bei Bedarf über eine zusätzliche Gasflasche von außen eingespeist werden. Dafür muss eine Schnellschlusskupplung montiert sein, über die mit 0,3 - 0,5 bar eingespeist wird. Diese Kupplung ist über ein Umschaltventil, welches vor dem Druckregler der festen Versorgungsanlage montiert ist, so in die Anlage einzubinden, dass das Gas wahlweise immer nur aus der einen oderder anderen Gasflasche entnommen werden kann.

    Die externe Einspeisung muss gekennzeichnet werden und darf nicht kompatibel zu externen Entnahmekupplungen sein.

    Gasversorgung durch eine Gastank

    - Gastanks müssen den Anforderungen der UN/ECE-Regelung Nr. 67-01, Teil 1 Anhang 10 entsprechen.

    - Sie müssen ausgestattet sein mit: 80 % Füllstopp, Füllstandsanzeiger, Überdruckventil, Rohrbruchventil, handbetätigtem Absperrventil, Drucksicherungseinrichtung, gasdichte Einhausung (wenn erforderlich), Abscheider, der Verhindert, dass Flüssigphase in den Druckregler kommen kann und eine Fülleinrichtung.

    - Einbau entsprechend UN/ECE 67-01, Teil ll, Abschnitt 17 bzw. EN 12979:2002 Anhang B

    - Einbau so, dass nur Gas in Gasphase entnommen werdern kann.

    - Die Befülleinrichtung muss außerhalb des Fz. sein. Mindestabstand von Fenstern oder Lüftungseinrichtungen 500 mm.

    - Ein Prüfstutzen hinter dem Reglerausgang muss vorhanden sein.

    - Rohrleitungen sind vor Beschädigungen zu schützen.

    - Der Rohrinnendurchmesser darf durch Verformung nicht unzulässig verringert werden.

    (c) by Krabbe

  • "Haltevorrichtung" oder so in elegant - gelöst!

    • Krabbe
    • 6. April 2021 um 12:07

    Ich habe gerade keine Bilder. Ich habe an einem Schrank Gummischnur gezogen, welche ich an den Seiten durch kleine Kabelschellen gezogen. Und dann hin und her.

    Solche hier in der Art: https://www.hellermanntyton.de/produkte/kabel…n/h2p/211-60029

  • Welches Beplankungsmaterial wird empfohlen

    • Krabbe
    • 3. April 2021 um 21:25

    Wobei es (insbesondere, was die wetterbeständigkeit der Schnittkanten angeht) bei Siebdruckplatten (wie natürlich auch Betoplan) deutliche Qualitätsunterschiede gibt.

    Die Ladefläche vom Krabbavan1 war nach 15 Jahren noch völlig intakt, trotz unversiegelter Schnittkanten.

    Bei einem Motorradanhänger, den ich mit Freunden gebaut hatte, war die erste Siebdruckplatte nach 4 - 5 Jahren hin.

  • Welches Beplankungsmaterial wird empfohlen

    • Krabbe
    • 3. April 2021 um 19:07

    Ja, Betoplanplatte ist genau so wetterbeständig wie Siebdruckplatte. Wie geschrieben, das ist das gleiche Material, nur halt beide Seiten glatt.

    Von der Steifigkeit tun sich 4 mm Betoplan und 3 mm Aluverbundplatte nicht viel, würde ich sagen. Betoplan ist schon recht steif.

  • Wie breit muss ein Zwischenrahmen sein?

    • Krabbe
    • 3. April 2021 um 10:27

    syt

    Was ist für Dich an meinem Beitrag verwirrend?

  • Welches Beplankungsmaterial wird empfohlen

    • Krabbe
    • 3. April 2021 um 09:57

    Hallo Michael,

    Zitat von Niederrheiner

    Siebdruckplatten sind relativ schwer und zumindest fürs Dach möchte ich die nicht.

    Wie Klaus schon schreibt: 4 mm Betoplan ist eine Alternative. Das ist quasi 4 mm „Siebdruck“, halt nur mit zwei glatten Seiten.

    Aber Alu-Verbundplatte ginge natürlich auch.

    Zitat von Niederrheiner

    1. Ist 3 mm genug oder sollte es dicker oder kann es auch 2 mm dick sein?

    3 mm sollten es schon sein.

    Zitat von Niederrheiner

    2. Es gibt dort eine "3 mm Aluverbundplatte weiß" oder eine 3 mm oder "Alu Dibond Weiß" auch in 3 mm. Letztere ist erheblich teurer, in der Beschreibung finde ich aber keinen Unterschied. Zahlt man da den Namen Dibond oder gibt es einen relevanten Unterschied?

    Dibond ist ein Markenname. Und Marke = teuer.

    Zitat von Niederrheiner

    4. Ist es richtig, dass man die entgrateten Kanten nicht mehr bearbeiten muss?

    Ja, da das ja eine Kunststoffplatte ist, die mit dünnem Alublech überzogen ist, passiert da nichts.

    Zitat von Niederrheiner

    5. Gibt es sonst noch Tipps, Infos oder Alternativen?

    Zum Shop kann ich nichts sagen, aber Alu-Verbundplatten sind im „normalen“ Handel zu teuer.

    Geh mal zum Messebauer um die Ecke und frag den, ob er Dir das Zeug besorgt.

    Die können momentan jeden Euro brauchen und verwenden auch Dibond. Beziehen das aber deutlich günstiger.

  • Vorstellung Niederrheiner

    • Krabbe
    • 3. April 2021 um 09:49

    Hallo Michael,

    herzlich Willkommen hier im Forum und viele Grüße in meine alte Heimat.

  • Vorstellung Frankewaldwilli

    • Krabbe
    • 1. April 2021 um 12:50

    Hallo Frank,

    mit dem Vorwissen und einer Werkstatt, die vermutlich deutlich besser ausgestattet ist, als die Hobbywerkstätten der meisten anderen hier, sollte der Kabinenbau und Ausbau für Dich ja keine große Herausforderung sein.

  • Wie breit muss ein Zwischenrahmen sein?

    • Krabbe
    • 1. April 2021 um 12:44
    Zitat von syt

    Die sandwichwände werden doch auch durch die Einbauten,mit dem Boden und dem Dach verbunden . So entsteht eine in sich steife Kabine ,wo bei eine Leerkabine oder - Koffer nur durch die Eckverbinden zusammen hält .

    Naja, bei einem Leerkabinenausbau halten die Möbel wohl meistens nicht ganz so viel.

    Und deckenhohe Schränke befestigt man wegen der Temperaturausdehnung im Regelfall nur am Boden fix.

    Eine Sandwichkabine ist aber auch so steif genug, da braucht es keine weitere Verstärkung.

  • Wie breit muss ein Zwischenrahmen sein?

    • Krabbe
    • 1. April 2021 um 10:06

    Da ich noch nie eine Kabine mit Zwischenrahmen hatte, kann ich zwar nur aus der Theorie mitreden.

    Es kommt natürlich auch auf den Kabinenaufbau etc. drauf an, aber eigentlich muss der nicht groß breiter als der Fahrzeugrahmen sein.

    Die Seitenwände musst Du nicht abfangen, dass hält im Normalfall die Bodenplatte. Siehe auch meine alte Absetzkabine, die nur mit dem „Keller“ auf der Ladefläche saß. Die Seitenwände waren an der Bodenplatte verklebt, die als schmales U auf dem Keller verklebt war.

    Bemaßte Kabine Mit Maßen

    Und das Ganze hat wunderbar gehalten..

  • Vorstellung Frankewaldwilli

    • Krabbe
    • 31. März 2021 um 08:46

    Hallo Frank,

    willkommen hier im Forum. Und viel Spaß hier.

    Aber es wäre besser, Du hättest einen neuen Thread für Deine Vorstellung gestartet. Das bleibt dann übersichtlicher.

    Bitte am Besten einen der Moderatoren oder Admins (z. B. Picco oder Odi), Dein Posting in einen eigenen Thread abzuspalten.

  • Grundriss für 6 Personen

    • Krabbe
    • 30. März 2021 um 19:49
    Zitat von mrmomba

    Beckengurte sind noch zulässig?

    Jein. Da gibt es eine kleine Gesetzeslücke und es erfordert willige Prüfer und Zulassungsbehörden. Mit Ausnahmegenehmigung nach §70 eingetragen...

    Zitat von mrmomba

    Was meint ihr mit Jehova? :/

    Ich verstehe dass nicht... ||

    Kennst Du den Film „Das Leben des Brian“ von Monty Python? Ansonsten hilft googel mit „Das Leben des Brian er hat Jehova gesagt“

  • Grundriss für 6 Personen

    • Krabbe
    • 30. März 2021 um 18:04
    Zitat von mrmomba

    ich würde mich zusätzlich nicht auf eine Doka versteifen.
    Der Punkt "Sicherheit" kann da nicht das Alleinstellungsmerkmal sein. Sandwichkabinen erreichen eine ähnlich hohe Stabilität wie die Karosserie eines normalen Dokas.

    Das sehe ich anders.

    Zum einen: Wie willst Du im Aufbau 4 sichere und bequeme Sitzplätze verwirklichen?

    Zum anderen: Ja, die Sandwichkabinen selber sind stabil. Keine Frage. Aber was ist mit dem Möbeln und dem Inhalt der Möbel.

    Ich sehe eine Doka als Basis grundsätzlich als sicherer an, wenn es darum geht Kinder zu transportieren. Dazu kommt der Vorteil (Manchmal auch Nachteil), dass alle nah beisammen sitzen.

    Ich habe bei mir zwei Sitzplätze in der Hecksitzgruppe. Abgesehen davon, dass sie mit Beckengurten und ohne Kopfstütze im Falle eines Falles eher sehr suboptimal sind, will ich da hinten auch nicht länger während der Fahrt sitzen. Zu unbequem.

    Zitat von mrmomba

    Nur mal so eine Idee.
    Rund 400cm Länge ohne Alkoven. Also Grundfläche.

    Und wo sind die Sitze für die Kinder? Oder soll das dann noch hinten auf eine Doka?

  • Grundriss für 6 Personen

    • Krabbe
    • 30. März 2021 um 17:51
    Zitat von famotion

    Ulrich Doldes Ausbaubuch

    Zitat von mrmomba

    wawawawawa....

    Du liest keinen wirklichen Ausbauhelfer sondern seine Meinung!

    „Er hat Jehova gesagt“ ?

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