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Beiträge von Krabbe

  • GFK-Kabine nochmals dämmen oder ist das Quatsch?

    • Krabbe
    • 25. Februar 2005 um 15:22

    Hi, der Gast war ich.

  • GFK-Kabine nochmals dämmen oder ist das Quatsch?

    • Krabbe
    • 25. Februar 2005 um 09:51

    Hallo Ramazotti,

    ich denke auch, daß es unnötig ist. Es sei denn Du willst Dich nur in Sibirien im Winter aufhalten o. ä.

    Ansonsten sehe ich das mit dem Thema Isolierung etwas unkritischer. Im Winter ist m. E. das wichtigste keine Kältebrücken zu haben und so Schwitzwasser zu vermeiden. Ob die Isolierung dann ein bischen besser o. schlechter ist ist meiner Meinung nach weniger interessant. Viel mehr Gedanken sollte man sich um die Heizung, Heiztechnik und Wärmeverteilung machen, denn auch eine 10 cm dicke Isolierung kann eine schlecht geplante Wärmeverteilung im Inneren nicht ausgleichen.
    Abgesehen davon hast Du ja eh Verluste bzw. Schwachstellen in der Isolation durch Fenster, Dachluken, Kabel- Schlauch- und sonstige Durchführungen. Und was bringt eine dick isolierte Wand, wenn darin ein riesiges Fenster ist?
    Im Sommer seh ich das Thema Isolierung eher zweischneidig. Zum einen schützt die Isolierung natürlich gegen ein zu starkes aufwärmen des Innenraums. Doch wenn dann die Wärme drin ist verhindert eine zu gute Isolierung auch, daß die Wärme abends wieder raus kann. Und kannst Du in einem überhitzten Wohnmobil gut schlafen? Im Sommer habe ich bisher die Erfahrung gemacht, daß man auch einen kaum isolierten Kastenwagen recht kühl halten kann, wenn er a) weiß lackiert ist, b) möglichst wenig Fenster hat und c) alle Fenster auf der Sonnenseite von außen abgedeckt sind (am besten mit reflektierender Folie.)
    Isolierung im Sommer innen an der Scheibe bringt zwar auch etwas, aber nicht so viel, da die Wärmestrahlung dann schon im inneren des Fahrzeugs ist und durch die Scheibe kaum wieder heraus kann.

    Die von Dir vorgesehene Bauweise hat in meinen Augen mehrere Nachteile:
    - Du nimmst Dir wertvollen Platz in der Kabine.
    - Die Möbelbefestigung wird schwieriger. Du müßtest eine Lattung auf die GfK-Wand aufbringen, an der Du die Möbel befestigst. Und schon hast Du wieder Stellen die nicht extra isoliert sind.
    - Je nachdem was Du mit Deinem Mobil vorhast (Gelände, Piste?): Der Möbelbau ist auf jeden Fall stabiler, wenn Du ihn direkt auf die GfK-Innenwand klebst.
    - Durch den doppelten Wandaufbau wirst Du eventuelle Wasserschäden erst sehr spät merken (wenn z. B. ein Fenster, eine Luke undicht wird) und Deine Holzverkleidung schön vor sich hingammeln.

    Der Gedanke mit den Leerrohren für die Elektroinstalation hat natürlich was für sich. Doch auch hier bin ich der Meinung, daß das unnötig und viel zu aufwändig ist. Im Wohnmobil hast Du ja eine etwas andere Situation als zuhause. Hier wirst Du dich zum einen bei der Elektroinstalation nach den Möbeln richten und die Dinge dort einbauen, wo Sie hinpassen o. benötigt werden und nicht alle Steckdosen 20 cm über der Bodenkante rundum im Raum verteilt haben. Des weiteren hast Du im Wohnmobil i. d. R. auch umlaufend Möbel an den Wänden, in denen Du die Kabel verlegen kannst.

  • Wie bekomme ich das Loch in Emailspühle?

    • Krabbe
    • 21. Februar 2005 um 09:19

    Wenns noch keiner gemacht hat werd ich wohl mal Versuche mit einem ausgemusterten Emailteller machen.
    Eigentlich wollte ich den Wasserhahn ja durchs Holz machen, aber das paßt nicht so ganz, ich wollte die Küchenfläche an der Stelle dann doch etwas weniger tief machen und so muß ich nun durch die Spühle selber.

  • So langsam erkennt man wie es werden soll...

    • Krabbe
    • 21. Februar 2005 um 09:16

    Hallo Markus,

    meine habe ich am 30. 11. bei Hr, Bohrer aus der Halle gerollt.

    Ölen und wachsen hatte ich auch zuerst in Erwägung gezogen.
    Habe mich dann aber doch dagegen entschieden.
    Zum einen wurde mir gesagt, daß es bei Sperrholzplatten beim ölen zum Durchschlagen des Leims kommen kann. (hierzu kann man auch was bei http://www.woodworker.deim forum lesen.
    Ein weiterer Grund für den Treppen- und Parkettlack war die Strapazierfähigkeit. Durch die Enge im Wohnmobil kommst Du ja doch immer gegen die Möbel. Wenn ich nur an meine Naßzellenwand denke, was da in Zukunft an Jacken usw. vorbeischaben wird, da erhoffe ich mir, daß es bei dem Lack länger ansehnlich bleibt.

  • Wo gibts Material für den Selbstausbau?

    • Krabbe
    • 20. Februar 2005 um 22:05

    Hi Markus,

    überflüsiges Gewicht muß halt weg.

    Aber Du hast recht, es hält auf.
    Die Leiste ist schon extrem, aber mit dem Fostner-Bohrer geht es ganz gut.

    Dafür kann meine Freundin jetzt perfekt mit der Oberfräse umgehen, die Kabinenhohe Schrankwand ist in ähnlicher Manier von innen zum Fachwerk mutiert, und das war nicht das letzte Brett, was so behandelt wird.

  • So langsam erkennt man wie es werden soll...

    • Krabbe
    • 20. Februar 2005 um 21:55

    Hallo Markus,

    jaja, ahnlich groß sind unsere Kabinen auch, und wenn mich nicht alles täuscht könntest Du zumindest die Platten für meine irgendwo in der Halle gesehen haben, als Du Deine abgeholt hattest.

    Als Holz nehme ich Birke-Multiplex in 4, 8, 12 u. 15 mm

    4mm für Klappenfüllungen, die noch kommenden kleinen seitlichen Schränke im Alkoven und die äußere Naßzellenwand (die man auch auf den Fotos sieht),
    8 mm für Regalböden und Trennwände (z. B. im Küchenblock),
    12 mm für die restlichen Möbelwände und
    15 mm für Bodenplatte über dem Keller, Küchenarbeitsplatte, Sitzflächen, Rückenlehne und Tischplatte.

    Dabei werden fast alle 12 mm Platten noch Gewichtserleichtert (von innen werden "Taschen" auf ca 7-8 mm dicke so ausgefräst, daß von den 12 mm nur noch ein Fachwerk stehen bleibt).

    Die Oberfläche wird mit 3 Lagen Treppen- und Parkettlack seidenmatt lackiert.

  • Wie bekomme ich das Loch in Emailspühle?

    • Krabbe
    • 20. Februar 2005 um 21:04

    Hallo Zusammen,

    kann mir mal einer einen Tip geben?
    Wie mache ich am besten das Loch für den Wasserhahn in eine Emailspühle? Mit der Lochstanze (Knacker) wie bei Edelstahl oder platzt dabei die Emailschicht ab? Oder besser mit einem dünnen Bohrer rundrum bohren und die Stege nachher mit dem Dremel raustrennen?

  • Gewicht / Nutzlast / Sondergenehmigung ?

    • Krabbe
    • 20. Februar 2005 um 11:16

    Hallo smartelman,

    Das kanns Du vergessen. Wenn Dein Mobil mehr als 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht (o. heißt das jetzt Gesamtmasse) hat kommst Du um den LKW-Führerschein nicht drumrum. Das ganze ist ja auch keine Sache der Zulassung, oder des TÜV, sondern hat was mit Deinem Führerschein zu tun. Und der unerscheidet nicht danach ob Du ein Womo, ein LKW oder sonstwas fährt, sondern er gilt nur bis 7,5 t.

  • Wo gibts Material für den Selbstausbau?

    • Krabbe
    • 20. Februar 2005 um 00:04

    Hallo Uwe,

    zu Holz kannst Du auch auf der neuen Ormocar-homepage gucken. Die bieten Funiertes Pappelsperrholz in mehreren Funieren / Oberflächen an und bieten auch Pappelsperrholz mit Wunschoberfläche.

    @ Winfried

    Dünner als 15 mm kann man schon bauen. Die 15 mm brauchst Du nur für die Möbelschlösser, und an den Stellen kann man entweder aufdoppeln oder die Möbelklappen in Rahmenbauweise ausführen.
    Und Birke-Multiplex ist zwar 50% schwerer als Pappelsperrholz, doch das Mehrgewicht kann man durch Leichtbau wieder rausholen. (s. Foto)

    Bilder

    • Leichtbau 1k.JPG
      • 72,74 kB
      • 640 × 480
  • suche Wohnwagen-Leerkabine

    • Krabbe
    • 19. Februar 2005 um 23:57

    Hallo Nordlichtle,

    was hast Du denn vor damit?
    Direkt spezialisiert auf leere Wohnanhänger wüßte ich niemanden.
    Aber alle Leerkabinenhersteller werden Dir gegen die entsprechende Anzahl dieser keinen bunten Papierschnippsel was zusammenkleben, was Du dann auf ein Wohnwagenfahrgestell bauen kannst.
    Oder Du kaufst Dir einen alten Wohnwagen und entkernst den.

    Wenn ich mich recht erinnere wirst Du bei Wohnwagenbauern i. d. R. keine leeren Anhänger bekommen, da Ausbau und Außenhaut nicht seperat gefertigt werden.

  • Stemamobil in Wertheim-Mondfeld

    • Krabbe
    • 19. Februar 2005 um 23:52

    Danke für die Aufklärung, man lernt nie aus.
    (Bzw. das gelernte veraltert auch man, denn ich meine es war zumindest mal so.)

  • So langsam erkennt man wie es werden soll...

    • Krabbe
    • 19. Februar 2005 um 23:49

    Und noch eins:

    Bilder

    • Blick nach hinten4k.JPG
      • 60,38 kB
      • 640 × 480
  • So langsam erkennt man wie es werden soll...

    • Krabbe
    • 19. Februar 2005 um 23:48

    Hallo Zusammen,

    so langsam kann man erkennen wie mein Ausbau werden soll.

    Werde jetzt mal versuchen hier Bilder einzustellen. Mehr Bilder gibts es im Fotoalbum (www).

    Bilder

    • Gaskasten und erste Leisten eingeklebtk.JPG
      • 22,65 kB
      • 480 × 640
    • Küchenarbeitsplatte1k.jpg
      • 62,65 kB
      • 640 × 480
    • Blick auf Naßzelle1k.JPG
      • 29,23 kB
      • 480 × 640
  • Stemamobil in Wertheim-Mondfeld

    • Krabbe
    • 18. Februar 2005 um 23:32

    Hallo Heldinio,

    Zitat

    Hab das nich so ganz verstanden. Meine Ladefläche is mit Holz beplankt und aussenrum sind die Bordwände, und wo soll ich dann eine Mutter ranschweissen, bzw, dann mit Winkel die Kabine befestigen? Sind ja schon ordentliche Kräfte, die da drauf wirken, wenn man Autobahn fährt.

    Stell Dir Deine Pritsche mit abgebauten Bordwänden vor. Umlaufend um die Ladefläche hast Du ja jetzt den Stahlrohrrahmen. In den (quasi neben die Befestigungen für die Bordwände) würde ich die Gewinde einbringen.

    Zitat

    Genauso stell ich mir das vor. Aber wenn ich das verschraube oder sontwie befestige, wie oben genannt, dann wäre es ja eine bauliche Veränderung des Fahrzeugs?!? Oder reichen dann 2-3 Spanngurte ? Und darf diese "Ladung" dann auch über der Fahrerkabine sein (Alkoven)?

    Wenn Du Deine Ladung zur Ladungssicherung so verschraubst, daß Du sie mit dem Bordwerkzeug lösen kannst, dann ist das keine bauliche Änderung, sondern halt gut gesicherte Ladung. Bordwerkzeug wird dabei im Zweifel aber sehr eng ausgelegt. Im eigentlichen Sinne des Gesetzes gilt zum Bordwerkzeug alles das, was serienmäßig mitgeliefert wurde. (in der Regel ist da ja ein 10 / 13 er Schlüssel dabei).
    Spanngurte reichen aber natürlich auch, wenn es denn dann ausreichend dimensionierte ist. (Tip: noch ne Antirutschmatte drunter. Gibt es in der soliden Gummiausführung bei Ebay um 20 €).
    Ladung darf auch über dem Fahrerhaus sein (wie auch die Leiter beim Handwerker, Ladung ist Ladung). Sie darf nur auf keinen Fall breiter sein als das Fahrzeug. Hinten darf sie um einem Meter überstehen und vorn bin ich mir nicht si ganz sicher, ich glaube über die Fahrzeugkontur darf vorn auch nichts überstehen.

  • Stemamobil in Wertheim-Mondfeld

    • Krabbe
    • 18. Februar 2005 um 12:46

    Hallo Heldinio,

    bei den kommerziellen Aufbauern wie Tischer u. Nordstar wird die Kabine durch Bolzen an den Befestigungspunkten der Bracken (Ladewände) festgemacht.
    (Auch wenn ich davon nicht viel halte, da diese Bleche nicht dafür gemacht wurden. Aber der TÜV nimmt es den beiden ab.)
    Bei einem selbstgefertigtem Aufbau auf die original Pritsche würde ich seitlich in den Rahmen der Ladefläche M 10 o. M 12 Muttern bündig einschweißen und unter die Kabine entsprechende Winkel o. ä.

    Ein Alkoven ist bei einer Absetzkabine ohne weiteres Möglich, warum nicht?

    Was sagt der TÜV? Nicht viel, wenn es vernünftig gemacht ist.
    Bei einem Eigenbau bzw. dem Ausbau einer Leerkabine brauchst Du meist ein Materialgutachten (Splitterfestigkeit, gibt es bei Sandwichplatten meist beim Lieferanten). Der Ausbau muß entsprechend den Regeln für Wohnmobile ausgeführt sein (wobei die in erster Linie auslegungssache des Prüfers sind. Sofern keine Sitzplätze während der Fahrt eingetragen werden sollen - und die sind kaum realisierbar beim Eigenbau - brauchst Du Dich um die Richtlinien zu Notausstiegen u. ä. nicht zu kümmern.) Scheiben, Dachhauben und Standheizung müssen für Kraftfahrzeuge zugelassen sein, usw.)
    In irgendeiner TÜV-Anweisung heißt es zur Befestigung von Absetzbaren Kabinen in etwa nur soviel, daß sichergestellt werden muß das die Kabine auf der Ladefläche bleibt. Wie Du das Löst ist Sache von Dir und dem Prüfer, klare Regeln gibt es da nicht. Am Besten also vor dem Bau hingehen und das ganze Duchsprechen. Wenn der Prüfer dann noch den Eindruck gewinnt, daß man selber weiß was man tut und nicht irgendwelche wilden Ideen hat ist das schon die halbe Miete.

    Eingetragen wird das ganze dann wie folgt: Das Fahrzeug bleibt bei einer Wechselkabine auf jeden Fall ein LKW. Bei den Bemerkungen kommt dann ein Text in der Art von: ... auch mit absetzbarer Wohnkabine. Fahrzeug entspricht dann So.-KFZ Wohnmobil und hat folgende Maße (Länge, Breite, Höhe) und Gewicht...

    Wenn Deine Wohnkabine nicht breiter ist als die Ladefläche (bzw. die eingetragene Breite Deines Fahrzeugs) und hinten nicht mehr als 1m übersteht bräuchtest Du Sie theoretisch gar nicht eintragen zu lassen, sondern könntest Sie als Ladung deklarieren und mußt dann nur dafür sorgen, daß Du die Ladung richtig gesichert hast.

  • Verschliessen von Öffnungen bei Alu-Sandwich

    • Krabbe
    • 18. Februar 2005 um 12:16

    Hallo Diggy-Fishy,

    Gegenfrage, wie ist Dein Anspruch an das Aussehen von außen und wie würdest Du Deine handwerklichen Fähigkeiten einschätzen?

    Generell ist es möglich und da die wenigsten Werkstätten soetwas regelmäßig machen dürfte die Qualität einer selbst ausgeführten Reparatur auch nicht schlechter sein, als wenn Du irgendeine Werkstatt damit beauftragst.

    Möglichkeiten der Reparatur:
    1. ein entsprechendes Alublech ca. 5 cm rundum überlappend über das Loch Kleben (Sikaflex o. ä.). Von innen isolieren (PU-Schaum-Platte, Extremisolator o. ä. ) und dann von innen auch wieder eine Platte vorkleben.
    2. eine Alu-Sandwichplatte in passender Größe besorgen und einpassen, so daß möglichst kein Spalt bleibt. (Noch besser, sowohl den Ausschnitt, als auch das einzusetzende Stück im gleichen Winkel leicht anschrägen und einsetzen). Ebenfalls mit Sika o. ä stumpf einkleben.

    Von außen entweder mit Sika sauber verfugen, oder über die Kanten die entsprechenden Aluleisten / Aluprofile (mit Füllprofilen) aus dem Wohnwagenbau kleben.

  • Wo gibts Material für den Selbstausbau?

    • Krabbe
    • 18. Februar 2005 um 09:29

    Hallo Uwe,

    ja, die Zahl der Selbstausbau und somit das Angebot bzw. die Anzahl an Händlern / Katalogen nimmt leider ab. Als ich Anfang der 90er meinen ersten VW T3 ausbaute gab es auch bedeutend mehr Angebot.

    Als größere Händler bzw. Vertriebsorganisationen mit Selbstbauzubehör sind nur noch geblieben:
    Reimo http://www.reimo.de
    Frankana. Den Katalog haben eigentlich die meisten Wohnwagen bzw. Wohnmobilhändler. Dabei ist Pieper in Gladbeck eigentlich der günstigste Händler. Er hat auch den Frankana Katalog, aber mit Erweiterung und besseren Preisen http://www.pieper-freizeit.de (Katalog bestellen, dann aber am besten hinfahren, denn im Laden haben die noch mehr und so gut wie alles da. Und wenn nicht, mir haben die das fehlende Fenster Portofrei nachgeschickt.)
    Und dann fallen mir noch der Freizeitwelt-Katalog (hat mancher Campinghändler, nicht so verbreitet aber manche Dinge recht günstig)
    und der MOEWA - Katalog ein.
    Berger stufe ich jetzt mal als für Selbstausbauer weniger relevant ein.

    Möbelbauplatten gibt es auch bei Pieper, oder halt bei Reimo. Ansonsten sieht es mit beschichteten Pappelsperrholzplatten schon mau aus. GGf. kann Dir der örtliche Holzhändler weiterhelfen, doch meines Wissens werden die beschichteten Platten speziell für den Campingbedarf produziert.

    Mit Naturoberfläche bekommst Du es aber eigenlich überall, wobei der Holzhändler oft billiger ist als der Baumarkt. Es ist hat die Frage was Du vorhast und welche Oberflächen bzw. welches Dekor Du haben möchtest. Ich baue z. B. nicht mit Pappel, sondern mit Birkensperrholz bzw. Birke-Multiplexplatte (und Naturholzoberfläche). Die ist zugegebenermaßen zwar etwas schwerer als Pappelsperrholz, dafür hat das Holz aber auch eine größere Festigkeit und somit kann ich teilweise dünnere Holzplatten verwenden. Damit dürfte es gewichtsmäßig auch wieder aufs gleiche hinauslaufen und billiger wirds auf jeden Fall.

    Wenn es irgendeine ganz spezielle Oberfläche sein soll kannst Du Dir aber auch das Holz Deiner Wahl entsprechend Deinen Wünschen funieren lassen (bei einer gut ausgerüsteten Schreinerei). Das wird wahrscheinlich aber teuer.

    Ansonsten kann ich Dir zur Beschaffung von Ausbaumaterial nur zu Ebay raten. Und natürlich zum S.A.T. (Selbstausbauertreffen in Wietzendorf, aber das ist leider erst wieder im Oktober).

  • Solarregler Anschluss?

    • Krabbe
    • 9. Februar 2005 um 22:31

    Hallo Hansi,

    Zitat

    ...kann ich die KFZ-Ladespannung und das 230V
    Ladegerät auch auf diesen Sicherungskasten legen...

    im Stile von Radio Eriwan antworte ich mal: Im Prinzip ja, aber...

    Ob Du mit der KFZ-Spannung bzw. dem Ladegerätausgang direkt auf den Pluspol der Batterie gehst, oder irgendwo anders in die Plusleitung einspeist ist im Prinzip egal, wenn den der Leitungsquerschnitt bis zur Batterie ausreichend groß ist!

    Die anfänglichen Ladeströme von Starterbatterie zur Bordbatterie können recht hoch werden, wenn die Bordbatterie relativ tief entladen wurde.

    Du solltest je nach Leitungslänge mindestens 6 qmm Leitungsquerschnitt von der Starterbatterie zum Trennrelais und von dort zur Zweitbatterie verlegen. Besser sind 10 qmm. Wenn Du nun also ein entsprechend dickes Kabel von der Zweitbatterie zum Sicherungskasten verlegt hast ist es kein Problem die KFZ-Spannung bzw. das Ladegerät dort einzuspeisen. Wenn nicht - verleg noch eins, je dicker das Kabel von Batterie zur Sicherung, desto besser, da auch der Spannungsabfall geringer ist.

    Ach ja, Du solltest in das Kabel von der Zweitbatterie zur Starterbatterie auch eine Sicherung (ca. 50 A) einschleifen, oder noch besser 2 Stück, jeweils eine direkt an den Batterien.

  • Was spricht gegen Silikon?

    • Krabbe
    • 9. Februar 2005 um 09:01

    Hallo Forum,

    ich versuche den Möbeleinbau in meine Kabine so auszuführen, daß später möglichst alles ohne große Beschädigungen wieder ausgebaut werden kann, falls dies nach einem Unfall oder Wasserschaden mal notwändig sein sollte.
    Nun stellt sich die Frage nach dem richtigen Dichtstoff in der Naßzelle.
    Also, Aufbau der Naßzelle: Die Wand zwischen Naßzelle und Innenraum wird in einer Art Ständerbauweise ausgeführt und außen mit Holz beplankt, Innen mit GfK. Die Kabinenwände sind auch GfK. Als Bodenplatte soll auch eine GfK-Platte reinkommen. Auf eine extra Duschtasse will ich verzichten. Dies alles wird mit Sika 221 verklebt und abgedichtet (Läßt sich dann zwar nicht mehr zerstörungsfrei Ausbauen, aber es soll ja auf jeden Fall auch dauerhaft Wasserdicht sei. Im Reparaturfall müßte ich dann halt die GfK-Innenwand mit dem Dremel raustrennen und ggf. durch eine neue Ersetzen. Das sollte aber kein Problem sein, und 2,5 m² GfK kosten nicht die Welt.)

    In diese Naßzelle kommt nun auf ein ca. 5 cm hohes Podest eine von den 67 cm breiten Cassettentoiletten mit der passenden Rückwand mit Klappwaschbecken und Spiegelschrank, wie es das u. a. bei Reimo gibt.

    Zum Abdichten der Toilette und der Rückwand will ich nun kein Sika nehmen, damit sich diese Teile wieder ausbauen lassen. Ich dachte daran Silikon zu verwenden. Spricht da was dagegen?
    Da ich in der Naßzelle nur Kunststoff habe dürften die Essigsäuredämpfe ja keinen Schaden anrichten, oder?
    Hat jemand Erfahrung damit, ob Silikon an der Stelle dauerhaft dicht ist und sowohl die Temperaturunterschiede im Wohnmobil (–15 ° C - +70 ° C) als auch die Bewegungen in der Fuge beim fahren verträgt?

  • Entwurf zum neuen Kraftfahrzeugsteuergesetz

    • Krabbe
    • 4. Februar 2005 um 12:24

    Hallo Zusammen,

    kann mir einer von Euch eigentlich genau sagen wie die "... zur Personenbeförderung dienende Bodenfläche..." definiert wird?

    Ich bau ja eine Absetzkabine auf T4 Doka und bin erst mal noch nicht betroffen, da meine Doka ein LKW ist und auch so besteuert wird.
    (Da er (noch) unter 2,8 t. ist mußte hier auch erst mal vom Finanzamt entschieden werden wie denn nun zu besteuern ist. Dazu sollte ich das Fahrzeug entweder vorführen, oder angeben wie groß Ladefläche und zur Personenbeförderung dienende Bodenfläche sind, oder ein Foto hinschicken. - Ich hab das Foto geschickt).
    Nun ersetze ich die serienmäßige Ladefläche ja durch eine Eigenbauladefläche, die etwas kleiner ist und da könnte es bei mir mit der 50% Regelung etwas knapp werden.

    Und nun noch eine eher akademische Frage zu der Gleichstellung des Wohnmobils mit "Fahrzeugen zur Personenbeförderung): Wenn ich in meinem Eigenbau-Wohnmobil doch im Wohnteil gar keine zugelassenen Sitzplätze habe (aufgrund der nach EU-Richtlinien erforderlichen geprüften Gurtbefestigung), warum ist mein Wohnmobil dann mit einem Fahrzeug zur Personenbeförderung gleichzusetzen,wenn ich im größten Teil des Fahrzeugs keine Personen befördern darf, sondern nur Möbel (also eigentlich Ladung) :?

    Also, wer Klagt jetzt freiwillig, das sein Eigenbauwomo doch eigentlich eher ein LKW ist? :)

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