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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • geprüfte Sicherheitfenster aus sicherheitsglas oder MAKROLON

    • Krabbe
    • 12. April 2005 um 09:23
    Zitat

    ...und zur Zulassung als So.Kfz muss ich sogar eine Heizung einbauen!

    was ist das denn für ein Schwachsinn?

    Bei wie vielen TÜV-Prüfern warst Du denn bisher? Fahr evtl.mal 2 Orte weiter. Von einer Heizung als Mindestanforderung hab ich noch nie was gehört oder gelesen.
    Auch in den Arbeitspapieren vom TÜV, die mir der TÜV-Hessen gegeben hat, steht nichts von einer Heizung. (Dieser Text steht glaube ich auch aufder Seite Wolfis Wohnmobilwahnsinn, mußt Du mal googeln)

    Macht ja auch nicht wirklich Sinn. Wie viele Wohnmobile werden in der kalten Jahreszeit eingemottet und nicht genutzt.

    Naja, aber wenn der sonst mit sich Reden läßt und Du keine Heizung willst, dann stell halt einen elektrischen Heizlüfter rein. Weil Du stehst doch nur auf Campingplätzen mit Strom, oder? :wink:
    Und mit welchem Energieträger Du heizt kann er Dir ja wohl nicht vorschreiben.

  • Dustdevil und Sandwichplattenbauweise

    • Krabbe
    • 12. April 2005 um 09:09

    Hallo Martin,

    ich denke die beste Möglichkeit des Anfügens der Platten wäre das Schäften. (So wurden früher auch Flugzeuge gebaut bzw. heute noch repariert).

    Dabei werden die Platten aun den Stoßkanten sehr flach angeschrägt und dann überlappend verleimt. Bei einer 6 mm Platte würden die Platten so ca. 15 cm überlappend verleimt.

    Das Problem ist nur über die gesamte Länge des Stoßes eine solch Flache Schräge gleichmäßig hinzubekommen, denn das muß sehr sauber ausgeführt sein. Dann hält das aber auch.

  • geprüfte Sicherheitfenster aus sicherheitsglas oder MAKROLON

    • Krabbe
    • 11. April 2005 um 21:19

    Hi Danny,

    ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine mich erinnern zu können gehört zu haben, daß es mal die Möglichkeit gab sich von Seitz auch Fenster mit Echtglas bauen zu lassen (War wohl nur nicht ganz billig).
    Auch meine ich, daß ich mal gehört habe, daß die Fa. Ormocar einen Lieferanten für Echtglasfenster hat.

    Wie gesagt, sicher bin ich nicht, aber Anfragen kost ja nix.

  • Vorzeltleuchte 2 Stufenschalter

    • Krabbe
    • 10. April 2005 um 17:59

    Hallo Helmut,

    ich gehe davon aus, daß ein Schalter verwendet werden soll, mit dem entweder der Bewegungsmelder oder der Dauerkontakt geschaltet werden soll. Soetwas findest Du z. B. bei Conrad als Ein-Aus-Ein Schalter.
    Sollte Dir das vom Design nicht gefallen spricht aber auch nichts dagegen 2 normale Schalter zu verwenden.

    Sollte wirklich ein 2-Stufen-Schalter mit dem Schaltschema AUS-Ein1-Ein1+2 gemeint sein, dann kannst Du z. B. einen Nebelscheinwerferschalter vom VW nehmen

  • Dustdevil und Sandwichplattenbauweise

    • Krabbe
    • 8. April 2005 um 12:27

    Hi Andy,

    natürlich ist bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Bauweise neben den Sachargumeten auch vieles Glaubenssache.

    Ich persönlich habe GfK-PU-GfK bevorzugt. Hatte aber auch mit dem Gedanken an die Dustdevilbauweise gespielt.

    Deine Sorgen mit der Zeit teile ich nicht. Ob Du so oder so baust, die Zeit, die Du brauchst dürfte ähnlich sein. Insbesondere bei der Materialbeschaffung liegt Holz vorn. Die Platten kannst Du Dir z. B. in Köln bei Thies direkt ab Lager holen, Sandwichplatten müssen erst gebacken werden.

    Für mich KO-Kriterium gegen die Sandwichbauweise war mein Alkoven. Ich hätte die Seitenwände nicht aus einem sägen können und Stückeln wollte ich nicht, da ichbedenken wegen der Dichtheit und insbesondere wegen der Festigkeit bei meinem 2,2 m Alkoven hatte.

  • Ducato 2,5 TD Lichtmaschine

    • Krabbe
    • 7. April 2005 um 12:17

    Hallo,

    ich würdemal tippen, daß die Schleifkontakte (Kohlen) runter sind.
    Ob und wie die beim Ducato einfach zu wechseln sind kann ich Dir aber leider nicht sagen. Bei meinem alten T3 war es kein Problem.

  • Die Multifunktions-Leerkabine ...

    • Krabbe
    • 23. März 2005 um 12:48

    Hallo Jens,

    bei den Maßen und Anforderungen würde ich vermutlich in der Dustdevil-Bauweise selbst bauen. Die Multiplexplatten gibt es ja als 4,5 m² Platten mit 3 x 1,5 m.

    Bei "normalen" Sandwichplatten für den Womobau könnte es Probleme mit den eingelassenen Befestigungsschienen geben.

    Wenn es denn doch ein Sandwichkoffer werden soll würde ich zu Ormocar gehen, und zwar aus folgenden Gründen:

    - Ormocar baut die Sandwichplatten innen und außen mit GfK-Schicht und nicht mit GfK-Holz oder Alu-Holz. Prinzipiell finde ich unterschiedliche Decklagen im Sandwich nicht so gut.
    - Ormocar preßt die Platten selber. kann also ggf. auch dünnere (leichtere) Platten bauen (bei der Größe müssen es ja keine 40 o. gar 50 mm Wandstärke sein) und Ormocar kann Dir wahrscheinlich die Befestigungsprofile bei der Plattenherstellung gleich direkt mit in die Wand einkleben.
    - Auf Wunsch gibt es hier auch dickere GfK-Außenlagen.

  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 23. März 2005 um 12:18

    Hallo Mc Nab,

    was hast Du genau vor? Ich komm noch nicht ganz mit. Schreib doch bitte genauer welche Batterie Du meinst (Starter oder Aufbau), was bei Dir die Bordelektik ist (Die vom Fahrzeug, oder die vom Aufbau / Wohnteil) und wie rum du was anschließen willst.

    Willst Du ...
    a) Hast Du an dem Schalter beide Batterien (Starter- und Aufbaubatterie) auf den Eingängen Bat1 und Bat2 liegen und am Ausgang den Wohnteil und willst am Ausgang parallel zum Wohnteil noch den Spannungswandler anschließen? - Das geht, wenn der Umschalter die Strombelastung abkann.

    b) Willst Du den Feeder an die Starterbatterie (bzw. den Diodenverteiler) anschließen und parallel dazu den Wandler? - Das geht auch, wenn der Schalter wie oben beschrieben beidseitig funktioniert.
    Nur - was willst Du nann mit dem Umschalter?

    Schreib am besten noch mal genau was Du vor hast, oder mach ne Skitze und stell sie ein.

  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 22. März 2005 um 14:00

    Hallo,

    sehr gut auskennen ist sicher übertrieben, aber es reicht so für den Hausgebrauch.
    So ganz habe ich wohl nicht verstanden was Du vorhast. Bei mir ist folgendes Angekommen:
    Du willst den Strom von der Lichtmaschine (bzw. von der Starterbatterie) über einen Diodenverteiler zu einem Schalter leiten, um dann damit entweder einen Wechselrichter zu betreiben, oder den Strom für Deinen Aufbau zu nutzen, richtig?
    Und möchtest dazu einen von den Batteriewahlschaltern aus dem Campingbedarf nutzen?

    Ob das generell geht kann ich Dir nicht sagen, da ich diese Wahlschalter nicht kenne. Es könnte sein, daß die den Strom nur in eine Richtung durchlassen, damit die Batterien nicht direkt zusammengeschaltet werden. (Dann wären Dioden in dem Schalter). Wenn das so währe ginge die Sache nicht.
    Das kannst Du aber ganz einfach testen, in dem Du den Ausgang (Feeder) auf Batterie + anklemmst und dann an einen von den Batterie-Eingängen des Schalters eine Glühlampe anschließt (von der Glühlampe natürlich wieder zum –Pol der Batterie. Statt Glühlampe geht natürlich auch eine 12 V Prüflampe oder ein Spannugsmesser).
    Wenn der Schalter jetzt auf die richtige Batterie geschaltet ist (oder auf beide) und die Lampe nun leuchtet (Spannung anliegt) funktioniert die ganze Sache, die Du vor hast.
    Wenn die Lampe nicht leuchtet, dann schließ den Schalter mal andersrum an (Lampe an Feeder, Batterie an Batterie). Wenn es dann leuchtet kannst Du den Schalter so nicht verwenden, da er nur in eine Richtung funktioniert. (Glaube ich aber eher nicht.)

    Wenn der Schalter nicht richtungsgebunden ist, dann kannst Du natürlich aus dem eigentlichen Ausgang (Feeder) auch den Eingang machen, und die beiden Batterieeingänge als Ausgänge benutzen.
    Beachte aber bitte unbedingt die zulässige Stromstärke (A) des Schalters, wenn Du einen Wechselrichter dahinter betreiben willst.

    Auf der Zeichnung habe ich mal die Prinzipschaltung eines solchen Batteriewahlschalters gezeichnet.
    Als 5. Skitze dann wie Du es machen könntest, Sicherungen etc. nicht mit eingezeichnet.

    Wie in meinen vorigen Postings schon beschrieben bei Wechselrichterbetrieb bitte unbedingt die gesamte Anlage entsprechend der hohen Ströme auslegen.

    Bilder einstellen geht (zumindest als angemeldeter User) ganz einfach, indem einfach beim posten unterhalb des Fensters in dem Du schreibst im Attachment Kontrollzentrum das Attachmet hinzugefügt wird.

    Bilder

    • Batteriewahlschalter.jpg
      • 87,81 kB
      • 734 × 768
  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 21. März 2005 um 15:22

    Hallo Gast,

    leider hast Du keinen Link angegeben, oder beim posten ist etwas fehlgeschlagen.

  • Hallo, ich suche eine Bauanleitung für Leerkabinenselbstbau

    • Krabbe
    • 21. März 2005 um 09:20

    Hallo Danny,

    wenn Du bei Ormocar kaufen willst und evtl. noch sparen willst schau doch mal in die Beiträge von Ragnhild ... hinten nackig hemacht... usw. Er hat seine eigentliche Kabine bei Ormocar kleben lassen, die Eckleisten dann aber selber geklebt.

  • Hallo, ich suche eine Bauanleitung für Leerkabinenselbstbau

    • Krabbe
    • 18. März 2005 um 23:50

    Hallo Danny,

    ob 10 cm Rand auf jeden Fall reichen kann ich Dir nicht sagen, da fehlen mir auch die Erfahrungswerte und fast noch wichtiger, ich weder weis was Ihr mit der Kabine genau vorhabt, noch wie sie genau aufgebaut wird und welche Gewichte wo placiert werden. Ich würde 10 cm bei einer Offroadkabine und der Größe Eurer Klappen als Mindestmaß ansehen. Wenn Ihr Euch nichts damit verbaut würde ich nach vorn noch ein paar cm mehr stehen lassen.
    Und auf jeden Fall abgerundete Ecken bei den Klappen vorsehen.

  • ausgewachsenes Motorrad im Womi mitführen

    • Krabbe
    • 18. März 2005 um 23:26

    Hallo dm,

    Du hast recht. An die Radkästen habe ich garnicht gedacht , da ich gedanklich immer mit Keller plane und somit die Radkästen keine rolle spielen. Betriebsbindheit, oder wie nennt man das. :shock:

  • Zusammenschalten von Solarmodulen

    • Krabbe
    • 18. März 2005 um 12:08

    Hallo hwk,

    die Dioden brauche ich, um zum einen die Solarmodule voneinander zu trennen. Doch das ist eher zweitrangig. Erstrangig ist die Trennung der beiden Batteriekreise. Und da Dioden bis 5 o. 6 A ja noch sehr gängig (und preiswert) sind nehme ich die Trennung der Batteriekreise halt direkt hinter den Modulen vor.

  • Zusammenschalten von Solarmodulen

    • Krabbe
    • 18. März 2005 um 09:06

    Hallo,

    hab gestern noch mal ein wenig gelesen. Büttner schreibt in seinem Buch auch, daß man nur Solarmodule mit gleicher Zellenzahl und annähernd gleicher Leerlauf- bzw. Nennspannung parallelschalten soll. Für die Kombination aus kristallinen und amorphen Modulen empfiehlt er auch die Module über separate Solarregler auf die Batterie zu legen.

    Ich denke ich wird wie folgt verfahren: Ich habe zwei gleiche (kristaline) Module à ca. 50 Wp. Dazu versuche ich noch ein o. zwei weitgehend ähnliche Module zu bekommen. Die Modulströme werde ich alle einzeln über einen Diodenverteiler auf die beiden Batteriekreise verteilen. Hinter dem Diodenverteiler werden die Modulströme der beiden Stränge dann zusammengeführt und auf die Solarregler gehen.
    Wenn ich das amorphe Modul, welches hier noch rumliegt, dann auch noch verbauen kann (Gewicht) werde ich es einzeln über eigenen Solarregler nur auf die Batterie in der Wohnkabine legen. Macht sowieso Sinn, da dieses Modul ein dünnes, bedingt biegsames ist (so 3-4mm) und ich es vorn auf die schräge Alkovennase kleben wollte, um damit im Herbst und Winter noch mehr von der tiefstehenden Sonne aufzufangen.

    So in etwa soll es aussehen, wenn die ersten 4 Module ähnlich sind. Dann sollten sich die gegenseitigen beeinflussungen doch in Grenzen halten, oder?

    Bilder

    • Verschaltung Solaranlage.jpg
      • 133,11 kB
      • 1.024 × 562
  • Zusammenschalten von Solarmodulen

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 22:54

    Hallo hwk,

    Zitat

    bei unterschiedlichen Modulen erfolgt leider auch eine Abgabe des Stroms mit verschiedener Spannung und auch die I/U Kennlinie sollte nicht identisch sein. Beim direkten Zusammenschließen kann es dann zu einer nicht symetrischen Belastung der Module kommen, die zwar sicherlich nicht tragisch ist, aber die Stromausbeute mindert, da ja ein Modul auf Vollast geht, das andere sich aber noch nicht rührt.

    Ich hatte mir das in meiner jugendlichen naivität jetzt so gedacht: Bei Verwendung eines Shunt-Reglers gibt die Batterie die Spannung vor, zwingt quasi die Leerlaufspannung in die Knie. Dadurch das alle Module dann die gleiche, von der Batterie vorgegebene, Spannung haben (die auf jeden Fall unter der Leerlaufspannung des schwächsten Moduls ist) ergibt sich, daß die Leistungen sich alle addieren und es maximal zu geringen gegenseitigen Beeinflussungen kommt.
    (Das ganze zumindest solang, wie die Batterie noch recht leer ist.)

    Ich glaube wenn der Ausbau fertig ist werde ich erst mal ein paar Versuche mit unterschiedlich Verschalteten Solarmodulen machen um das Optimum zu finden. Warum kann ich eigentlich nie den einfachsten Weg gehen und laß mir immer so einen quatsch einfallen? :lol:

  • Hallo, ich suche eine Bauanleitung für Leerkabinenselbstbau

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 22:31

    Hallo Danny,

    hab mir gerade mal Eure Entwürfe kurz angesehen, hier meine Anmerkungen:

    Die Bodenplatte ist z. B. bei Ormocar (und anderen auch) normalerweise so aufgebaut das innen keine GfK-Platte mehr ist, sondern der Schaum direkt mit der dickeren Holz-Bodenplatte verklebt ist. Das ist m. E. auch ganz sinnig, da Du die Platte aus Stabilitätsgründen, zum befestigen der Möbel und zum begehen eh brauchst. Dadurch wird die Bodenplatte natürlich etwas dicker.

    Noch ein Tip zur Bodenplatte. Von Ormocar weis ich, daß die noch in Längstrichtung für mehr Festigkeit noch zwei Holzlatten in der Dicke des PU-Schaums einkleben wenn die die Platten "backen". Auch kannst Du Dir an den Stellen, wo Du auf den Hilfsrahmen (oder aufs Fahrgestell, weil Hilfsrahmen brauchst Du dann nicht) verschrauben willst noch Holzklötze in die Sandwichplatte einkleben lassen, damit Du die Last direkt von der Bodenplatte auf den Rahmen leiten kannst, ohne das da noch PU zwischen ist, was sich mit der zeit plattdrücken könnte.

    60 mm Dach sind m. E. unnötig. 40 mm sind voll begehbar.

    Zu den Winkelleisten aus Alu: Meine persönliche Meinung ist, das wenn Alukabine, dann Alu-Winkelleisten und wenn GfK-Kabine, dann GfK-Winkelleisten. Von Materialmix halte ich da nicht viel. Zum einen wegen der unterschiedlichen Temperaturausdehnung, zum anderen, da man bei gleichen Werkstoffen eher einen Kleber findet, der auch an beiden Teilen gleich gut haftet.
    Und von der Festikeit sehe ich bei Gfk-Winkelleisten auch keine Probleme.

    Die Klappen Nr. 2 und 11 würde ich nicht direkt an den Rand bauen, sondern min. 10 cm Platz zur Plattenkante lassen. Insbesondere wenn Ihr ins Gelände wollt.

    Zum Türschloß, seht Euch mal das Schloß bei Ormocar auf der Homepage an. 3-fach veriegelung, schwerer Stahl, Außenblech aus Edelstahl und es kommt ein Haushaltsschließzylinder rein. Ich bin mir sicher, daß man meine Tür eher an der Schanierseite ausgehebelt hat, als an der Schloßseite.

  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 15:48

    Hallo L200-Fahrer.

    Also, während der Fahrt anlassen sollte gehen. Ich würde es wie folgt machen bzw. folgendes Beachten:

    Schau erst mal nach wieviel A Deine Lichtmaschine liefert. (Steht meist auf der Lichtmaschine drauf, ansonsten frag beim freundlichen Händler. Wie Du nun weißt brauchst Du allein ca. 60 A für die Klima. D. h. die Lchtmaschine sollte min. 80 A bringen . Je mehr, desto besser. Wenn Du öfter mit Klima fahren möchtest solltest Du besser ca. 120 - 150 A haben. (Evtl. nachrüsten, wenn es das für L200 gibt.)

    Wenn Du das ganze nur während der Fahrt betreiben möchtest würde ich den Wechselrichter an die Starterbatterie anschließen. Und zwar mit möglichst kurzem Kabelweg und min. 50 qmm Kabel. Wegen der hohen Ströme am besten auch noch ohne Trennrelais oder so (Aber dicke Sicherungen (100 A) direkt an der Batterie natürlich nicht vergessen). Du darfst dann nur nie vergessen den Wechselrichter (am Besten vor abstellen des Motors) von Hand auszuschalten.
    (Das 230 V Kabel darf ruhig länger sein, wichtig ist der kurze Kabelweg bei 12 V. Deshalb Wechselrichter am besten ins Fahrerhaus.)

    Nun würde ich so vorgehen, daß Du den Wechselrichter nach dem Anlassen des Motors erst noch für 30 - 60 min ausgeschaltet läßt, damit die Lichtmaschine erst die Starterbatterie wieder voll laden kann. Dann erst den Wechselrichter und die Klima zuschalten.
    Zur Kontrolle würde ich nun noch ein Voltmeter ins Fahrzeug bauen, um die Ladespannung zu kontrolieren. Solang die über 13 V bleibt ist alles im grünen Bereich. Sollte die Spannung unter 12,5 V absinken würde ich mir Gedanken machen und bei unter 12 V die Klimaanlage (oder andere Verbraucher) abschalten und vor der nächsten Tour eine größere Lichtmaschine einbauen.

    Ganz Wichtig: Es fließen sehr hohe Ströme bis zum Wechselrichter. Alle Kabel zwischen Lichtmaschine und Wechselrichter müßen dick genug sein. (Wenn Du den Wechserichter an die Aufbaubatterie anschließen willst mußt Du unbedingt auch das Kabel bis zur Aufbaubatterie und die - Leitung von der Kabine bis zum Fahrzeug mit 50 qmm oder mehr ausführen. - Und versuch mal ein 50 qmm Kabel in Deinen Stecker zu bekommen).
    Dazu müssen alle Anschlüsse fachgerecht ausgeführt sein. Mit Baumarktmitteln ist da nichts zu machen. Da sind Industrieelektrikkenntnisse gefragt. Fang bitte nicht damit an die 50 qmm Kabel ohne Aderendhülsen in eine Lüsterklemme zu basteln.
    Und alle Kabeldurchführungen, sowie alle Stellen, an denen die 12V Kabel an Metall vorbei laufen und dort evtl. scheuern könnten müssen so ausgeführt sein, daß es hier nie zum Kurzschluß kommen kann.

  • Zusammenschalten von Solarmodulen

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 15:17

    Hallo hwk,

    irgendwie dachte ich mir doch schon, daß Du der Erste bist der hier antwortet :)

    Zitat

    Ich würde die Solaranlage an deiner Stelle so auslegen, dass immer etwas Reserve ist, damit man das Bier auch nach einer Woche Regen noch kühl bekommt .

    Genau das habe ich ja vor, reichlich Kapazität zu schaffen. Wenn es vom Gewicht geht würde ich am liebsten 250 - 300 Wp aufs Dach kleben. Nur wenn ich Deinen obigen Rat befolge habe ich folgendes Problem: Es gibt maximal Solarregler für den Anschluß von zwei Solarmodulen. Natürlich würde ich mir gerne 2 x 150 Wp aufs Dach bauen, dazu reichten aber dummerweise weder der Platz, noch das Geld aus. Also bleibt nur mehrere Module mit 50 – 75 Wp zu nehmen. Aus Geldgründen bleibt dann nur noch die Augen offen zu halten und preiswert 50 Wp Module zu beschaffen. (Die gibt es immer mal wieder für vernünftiges Geld).

    Also suche ich irgendwie nach einer Lösung 5 Module zusammenzuschalten (wenn ich mit dem Gewicht hinkomme).

    Was spricht in Deinen Augen denn genau gegen ein direktes parallelschalten der Module? (Denn gerade das ist z. b. im Buch von Büttner zu finden.)

    Wie sind eigentlich die Regler für den Anschluß von mehreren Modulen aufgebaut? Einfach nur Dioden in den Eingängen? Das könnte ich ja noch realisieren. Da sich bei 50 Wp Modulen der maximale Modulstrom ja durchaus in Grenzen hält könnte ich hier in jede + Leitung eine entsprechende Diode einschleifen. Der Spannungsverlust spielt hierbei ja keine große Rolle, da die Modulspannung höher als die Batteriespannung ist.

    Naja und zusammenführen muß (oder will) ich die Ladeströme aller Module auf jeden Fall, um sie dann über einen Diodenverteiler auf meine zwei getrennten Batteriekreise in der Wechselkabine und in der Doka zu verteilen.
    Dies will ich machen, damit ich mit Solarstrom beide Stromkreise laden kann, wenn die Kabine aufgesattelt ist. Wenn die Kabine solo rumsteht weil ich mit der Doka unterwegs bin, bzw. im Winter, wenn ich die Kühlbox in der Doka nicht brauche, soll der komplette Solarstrom der Kabine zugute kommen. Und irgendwelche Lösungen mit einem mechanischem Schalter finde ich „uncool“, das kann ja jeder. :D
    Bleibt noch die Frage offen, ob ich diesen Diodenverteiler hinter den Solarregler baue oder zwischen Module und Solarregler. Während ich das so schreibe tendiere ich zu Lösung 2, damit ich die Solarregler möglichst nah an den Batterien placieren kann.

  • Diodenverteiler-Spannungswandler-Stromverbrauch.

    • Krabbe
    • 17. März 2005 um 12:14

    @ Joe

    nein ich habe nichts von Agtar drin. Bin nur über Deine Homepage auf deren Seite geraten und finde sie sehr informativ und größtenteils auch sachlich sehr fundiert. Nur dieVergleiche seines Systems (das Du ja eingebaut hast) mit Solar finde ich etwas einseitig und nicht immer ganz vollständig. Schade eigentlich, hat die Firma eigentlich garnicht nötig.

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