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Beiträge von Krabbe

  • Wie biegt man Gasleitungsrohre?

    • Krabbe
    • 13. Oktober 2005 um 19:44

    Hallo klavit,

    nimm ein Rohrbiegegerät. Bekommst Du auch in jedem Baumarkt oder bei Ebay für unter 20 €. Aber achte drauf, daß die auch für 8 bzw. 10 mm Gasrohr sind. (Es gibt da so eins mit 3 Rillen für 8, 10 u. 12 mm)
    Sehr verbreitet sind Rohrbiegegeräte für 16 mm. (Einige Anbieter schreiben dann auch bis 16 mm. Damit kannst Du dann nicht viel tun, da sich die dünneren Rohre dann auch einschnüren.

    Alternativ, wenn Du Dir die Kosten sparen willst, aber besser als übers Knie zu biegen: Säg die ein Holzbrett in 8 bzw. 10 mm Stärke (je nach Gasrohr) mit dem gewünschten Radius zurecht. Nun noch zwei Bretter aus relativ hartem Holz (also kein Pappelsperrholz) mit einem Radius der ca 1 cm größer ist zurechtsägen. Die beiden letzteren Holzscheiben jetzt mit dem ersten Holzbrett verschrauben. Schon hast Du eine Vorrichtung, um die Du biegen kannst, und bei der die Gefahr des Einschnürens des Gasrohrs etwas gemildert ist.

  • Termin Leerkabinen-Treffen 2006

    • Krabbe
    • 13. Oktober 2005 um 12:07

    Hallo Wolfgang, hallo Forum,

    also ich für meinen Teil finde Bodenheim immer sehr schön für das Treffen, der Platz liegt sehr schön, im Ort finden wir bei schlechtem Wetter (was es natürlich 2006 nicht gibt) eine gute Möglichkeit und im trockenen Zusammenzusetzten, viele kennen den Weg und es gibt leckeren Wein. :)
    Wenn es Euch also nicht zuviel Mühe macht und Ihr Euch wieder unser erbarmen würdet würde ich gerne wieder über Bodenheim herfallen.

  • Gasanschluss California und Cramer-Grill???

    • Krabbe
    • 12. Oktober 2005 um 12:04

    Hallo Hermi,

    hab ja auch nichts davon geschrieben, daß es in D verboten ist.
    Meine Flaschen sind ja meist auch auf.

    Ich wollte nur interessehalber wissen, ob es in CH auch erlaubt ist.
    Zumindest in F müssen die Flaschen wohl während der Fahrt zugedreht sein.

  • Gasanschluss California und Cramer-Grill???

    • Krabbe
    • 11. Oktober 2005 um 22:28

    Hallo Ozy,

    andere Länder, andere Sitten.

    Wie sieht das denn bei Euch aus, braucht Ihr eigentlich eine Gaskastenentlüftung, wenn Ihr keine Überdruckventile habt?
    Und dürft ihr in der Schweiz mit aufgedrehter Gasflasche fahren, um die Heizung während der Fahrt zu betreiben?

  • Befestigung von Oberschränken im Kastenwagen m. GFK-Hochdach

    • Krabbe
    • 11. Oktober 2005 um 22:21

    Hallo klavitt,

    da die Reimo-Hochdächer nur aus relativ dünnen GfK-Schalen bestehen kommst Du da mit Schrauben nicht weiter. Entweder die Schrauben gucken sonst draußen raus, oder, wenn du ein Hochdach mit Innenschale nimmst ist das Material zu dünn, als daß die Schrauben drin halten.
    Etwas anders könnte es sein. wenn zur Versteifung noch Spriegel im Dach sind, da könntest Du noch Schränke dran verschrauben.
    Verschrauben ist aber nicht notwändig. Wie in Leerkabinen auch kannst Du die Dachschränke auch einkleben, z. B. mit Sika 252.
    Oft hast Du beim Kastenwagenausbau aber auch noch ein Stück vom Dach innen überstehen, auf das Du die Schränke unter abstützen kannst und hier verschrauben kannst. Oder Du kannst den Schrank unten noch im Dachholm verschrauben.
    Wie Du das aber am besten bei Dir löst kommt drauf an, wie das bei Dir genau aussieht, das ist bei jedem Basisfahrzeug anders.
    Wenn verschrauben möglich ist, dann am besten Nietmuttern setzten und dort mit metrischen Gewindeschrauben verschrauben.

    Zum Kühlschrank würde ich erstmal in die Einbaubeschreibung des gewünschten Kühlschrank schauen (oft kann man die auch im Internet auf der Herstellerhomepage runterladen, z.B. unter http://www.dometicmanuals.com )
    Wenn der Kühlschrank zwischen zwei Möbelwänden steht kannst Du aber auf jeden Fall von der Seite her Blechschrauben durch die Kühlschrankaußenwand verschrauben. (So, daß die Schraubenspitzen dann in der Isolierung enden. Aber die Schrauben dürfen nicht zu lang sein. Teilweise und je nachdem wie Du drankommst kannst Du auch noch von unten in die Füße bzw. die Gewinde für optionale Füße verschrauben und findest evtl. auch noch ne Möglichkeit von oben zu verschrauben. Da heißt es dann einfach mal den Kühlschrank ansehen, ob es eine geeignete Stelle gibt.

  • Statischer Vergleich Winkelprofile

    • Krabbe
    • 11. Oktober 2005 um 22:01

    Hallo Urologe,

    stimmt, das war doch was. :roll:

    Kein Thema, wenn Du mich so für zwei - drei Jahre für mein jetztiges Gehalt einstellst arbeite ich mich mal kurz in die Problematik ein und entwickel da was. :)

  • Gasanschluss California und Cramer-Grill???

    • Krabbe
    • 10. Oktober 2005 um 20:07

    Hallo Ozymandias,

    Zitat

    ch kenn ja die deutschen Vorschriften nicht - aber Überdruckablassventile im Jahre 2005 halte ich für so ziemlich das letzte was man sich antun kann.

    Die Flaschen sind ALLE zigfach geprüft und besiegelt, werden bei jedem auffüllen nachkontrolliert, werden nach einer bestimmten Zeit aussortiert usw.

    Die Flaschen sind SICHER, die kann man auch mal in der Sonne stehen lassen, das halten die aus - dafür sind sie gebaut.
    Wenns nicht so wäre DANN wäre es echt gefährlich.

    Ich denke schon, das diese Ventile eine Berechtigung haben. Sonnenlicht ist ja nur eine mögliche Wärmequelle. Anders sieht die Sache für mich aus, wenn so eine Flasche nach einem Unfall in einem brennenden Wohnmobil steht. Dann fände ich ein einigermaßen kontroliertes Abfackeln schon besser, als eine berstende Flasche. (Und spätestens wenn die Flasche rotglühend im Feuer steht dürfte sie explodieren, weil der Stahl seine Festigkeit verliert.)
    Ich hoffe zwar, daß ich das nie ausprobieren werde, fühle mich mit Sicherheitsventil aber irgendwie wohler.

  • Statischer Vergleich Winkelprofile

    • Krabbe
    • 10. Oktober 2005 um 19:58

    Ja, ist mir sofort aufgefallen :)

    Ich hoffe jetzt, das ich nicht Schuld bin, wenn Du nachher zuwenig Zuladung hast. :lol:

  • Statischer Vergleich Winkelprofile

    • Krabbe
    • 10. Oktober 2005 um 17:02

    Hallo urologe,

    da bin ich wieder. Wenn auch wohl nicht mit der erhofften absoluten Aussage was denn nun besser ist.
    Festigkeitsberechnungen sind halt auch nicht mein tägliches Brot, auch wenn ich das im Rahmen des Studiums mal gelernt habe. Es fehlen mir aber auch eine Menge technologischer Daten, um das Sinnvoll zu berechnen und da das Ganze dann noch im Fahrbetrieb dynamisch in alle Richtungen beansprucht wird würde eine Berechnung auch nicht ganz einfach sein. (Zumal die mir die genauen Kenntnisse der Belastung natürlich auch fehlen.)

    Zur Erklärung: Die (Mindest)zugfestigkeit ist zwar ein sehr wichtiger Parameter, doch sie gibt lediglich an, bei welcher belastung der Bruch eintritt. Vorher hat bereits eine dauerhafte Verformung und Streckung stattgefunden. D. h. im Betrieb darf diese Zugfestigkeit bei weitem nicht ausgenutz werden, sonder der Werkstoff darf lediglich bis zur Streckgrenze belastet werden, welches der Wert ist, bis wohin sich eine Verformung wieder zurückbildet. Ähnlich wie beim Gummiband. Erst ist die Verformung elastisch, dann plastisch (es leiert aus) und dann ist es kaputt. Dazu kommt noch, das diese Angaben erst mal nur für statische Belastungen gelten. Bei schwellender oder wechselnder Belastung sind diese Werte noch einmal teils deutlich darunter.
    Und die Zugfestigkeit ist nicht der einzige technologische Wert, der interessant ist. Die Winkelprofile werden ja auch in verschiedenste Richtungen auf Biegung und auch auf Scherung beansprucht.

    Aber ich will einfach mal versuchen die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Du aufgeführt hast, zumindest qualitativ zu bewerten und versuchen Dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Aber vorweg gesagt werde ich nicht alles anhand von Zahlen belegen können, sonder die meisten Aussagen nur aufgrund meines pesönlichen technischen Verständnisses treffen.
    Wenn jemand aus seiner beruflichen Praxis mehr Erfahrung mit solchen Dingen hat möge er mich bitte im Falle eines Fehlers korrigieren.

    Und noch eins Vorweg, ich glaube auch, daß alle von Dir genannten Möglichkeiten machbar sind und halten werden. Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, daß die Profile ja auch keine höheren Kräfte übertragen können, als a) die Außenlage der Sandwichwand aufnehmen können und b) der Klebstoff übertragen kann.

    Dann bliebe auch noch die Frage wie (mit welchem Kleber) Du die Kabinenwände untereinander verklebst.
    Nimmst Du hierfür Sika und hast dann eine dauerelastische Verbindung zwischen den Platten, oder nimmst Du einen 2K-Kleber wie Körapur und hast nach dem aushärten dann eine starre verbindung zwischen den Platten?
    Wenn die Verbindung elastisch ist, dann müssen die Eckprofile die möglichen Bewegungen zwischen den Platten natürlich auch auf Dauer mitmachen.

    Persönlich würde ich wohl GfK.Profile nehmen, weil ich bei der Paarung GfK-GfK auf jeden Fall ein gutes Gefühl habe. Auch ist die Zugfestigkeit in ähnlichem Bereich wie die von Al. Die Scherfestigkeit dürfte auch ähnlich oder sogar besser sein.

    Aber schauen wir uns mal die Alternativen an: Gebogene Bleche.
    Das AlMg3 hat eine ähnliche Zugfestigkeit wie das GfK. (Müßte so bei 180 – 260 N/mm² liegen), bei einer Streckgrenze von 80 –180 n/mm²

    Ich sehe aber ein anderes Problem: Es kommt zwar auch auf die Legierung an, aber Aluminium umzuformen (sprich zu biegen) ist nicht so ohne. Beim biegen kommt es zu Gefügeveränderungen. Die Gitterstrukturen der Metallatome werden dauerhaft gegeneinander verschoben (Plastische Verformung, die nötige Kraft zum biegen liegt oberhalb der Streckgrenze). Dadurch kommt es zu einer Verfestigung des Metalls (Kaltverfestigung). Dieser an sich Positive Effekt wird aber begleitet durch eine größere Härte und Sprödigkeit des Metalls. Dies gilt erst mal sowohl für Al als auch für Stahl. Nur sind diese negativen Effekte bei Stahl nicht so ausgeprägt.
    Bei Al kommt es beim Biegen eher zu rissen. Teilweise in der Oberfläche, teilweise aber auch im Gefüge.
    Auch kann es durch solche Microrissen im Gefüge zu interkristalliner Korrosion kommen.

    Je nachdem wie nun Deine Kabinenwände miteinander Verklebt sind kann es ja nun im Betrieb noch zu einer wechselnden Beanspruchung der Winkelprofils auf Biegung kommen. Dadurch würden solche Microrisse eher noch begünstigt.

    Alles in allem, ich würde eher kein Profil nehmen, welches aus Alublech gebogen wurde.

    Anders sähe es bei einem Aluminium-Strangprofil aus. Da hätte ich technologisch gleich weniger Bedenken. Aber dann bist Du auch vom Preis wahrscheinlich wieder da, daß Du auch die GfK-Profile nehmen könntest.
    Das Stahlblech hat eine Zugfestigkeit von 530 – 730 N/mm und eine Streckgrenze von ca. 220 N/mm². Diese ist damit höher als die von Al und aufgrund dessen hast Du hier ja auch schon das dünnere Blech gewählt.
    Die Gefahr von Rissen und Microrissen beim biegen sehe in nicht so gegeben wie bei Alu.
    Durch die geringe Materialstärke hat das Profil aus Stahl aber sehr wahrscheinlich eine geringere Biegefestigkeit im Bezug auf das auseinanderbiegen der Kabinenwände. Wenn Du die Wände nun starr verklebt hast kann Dir das relativ egal sein, wenn Du mir Sika verklebt hast würde ich erst mal einen Versuch machen und ggf. ein 1 mm Blech nehmen. Auf das Kabinengewicht kommt es bei Deinen ca. 6 t Zuladung ja wohl nicht so an, oder?

    Also, wenn kein GfK, dann würde ich zu einem Aluminium-Strangprofil tendieren. Wenn dies aus Kostengründen ausscheidet würde ich das Stahlblech nehmen.
    Das hat dann auch den Vorteil, daß es nicht ganz so dick aufträgt und man es an Ecken am Dach daher ggf. überlappen lassen und verschweißen könnte. (Natürlich nicht an der Kabine, sondern nach dem Anpassen wieder abnehmen, verschweißen und dann auf die Kabine aufsetzen.
    Vorrausgesetzt der eingesetzte Kleber hält auf Stahlblech genau so gut, wie auf GfK. Das solltest Du nicht ausser acht lassen.

    Eine Variante des Eckprofils habe ich jedoch noch nie bei einem Kabinenhersteller gesehen und frage mich warum, wegen dem Arbeitsaufwand? Wenn die Kabinenwände „starr“ miteinander verklebt sind, dann könnte man doch auch einfach Glasfasergewebematten direkt von Hand auflaminieren (2 – 3 Schichten mittleres Gewebe sollte doch bis in alle Ewigkeit halten. Das ganze dann noch mit Gelcoat gespritzt, fertig.

  • Statischer Vergleich Winkelprofile

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2005 um 18:03

    Hi urologe,

    ich blätter morgen noch mal in ein paar Unterlagen (hab ich jetzt nicht hier) und mach mir ein paar Gedanken. Kannst Dann morgen wieder von mir lesen.

  • Statischer Vergleich Winkelprofile

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2005 um 16:31

    Hallo urologe,

    bist Du schon am kleben, oder noch in der Planung?

    So generell kann man das nicht sagen. Da mußt Du schon die genauen technologischen Eigenschaften der Winkelprofile bzw. das genaue Material kennen.
    Denn GfK ist nicht GfK, die Festigkeit hängt hier u. a. davon ab, welches Harz verwendet wurde, wie die Glasfasern eingebracht wurden (Gewebematten in wieviel Lagen welches Gewebe, oder nur gespritzt, ...), und bei welchen Temperaturen das ganze Ausgehärtet ist.
    Aluprofile sind eigentlich immer aus Aluminiumlegierungen, und jede dieser Legierungen hat andere technologische Eigenschaften, somit mußt Du die Legierung kennen. Auch ist wichtig, ob Dein Aluprofil als Winkelprofil gegossen wurde, oder ob es aus nem Blech gebogen wurde. (Normalerweise sind die aber aus nem Profil gegossen).
    Und Stahl ist auch nicht gleich Stahl, da kommt es auch drauf an, was für einen Stahl Du hast.
    Dazu spielen dann noch die Biegeradien bzw. die Eckradien eine Rolle, und die Frage welche Festigkeit Dich nun am meisten Interessiert, und von welchen Belastungen Du in welche Richtung ausgehst.

    Kurz: Eine einfache Umrechnungstabelle kann es leider nicht geben.

  • Neuinteressent

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2005 um 16:12

    Hallo Tobi,

    ja dann schon mal Glückwunsch und viel Spaß mit dem fertigen Wohnmobil. Dann mach mal einen schönen Bericht über das fertige Fahrzeug.

  • Neuinteressent

    • Krabbe
    • 7. Oktober 2005 um 15:52

    Hallo Du interessierter und herzlich willkommen hier im Forum.

    Ja, Deine Erfahrung mußte ich so Ähnlich und in der Art auch machen. Ausschlaggebend zum Selbstausbau einer Leerkabine war bei mir zwar auch primär der Grund, daß ich das in meinen Augen Ideale Mobil nicht auf dem Markt gefunden hatte. Aber ich hatte Anfangs noch die Hoffnug, daß ich mit dem Selbstbau auch noch Geld sparen könnte und mußte ganz schnell einsehen, daß ein Selbstbau aus Kostengründen nichts bringt. Im Gegenteil, für das Geld, was bisher in meinem Projekt steckt hätte ich mir locker ein billiges Alkovenmobil in ähnlicher Größe neu beim Händler bestellen können und hätte wohl noch Geld für die lfd. Kosten des ersten Jahres übrig gehabt.
    Aber zum Glück blieb die Sache für mich noch finanzierbar (nicht zuletzt auch dadurch, daß sich die Kosten ja über einen gewissen Zeitraum verteilen, ich bin nun fast 1 Jahr dran und noch nicht fertig) und ich konnte mir mein Mobil so planen und bauen, wie ich wollte.
    Wobei ich schon jetzt sagen muß, daß das, was dabei rauskommt auch nur ein Kompromiß ist, und ich schon jetzt, wo der Bau fast fertig ist, sagen kann, was ich das nächste mal anders oder besser mache... Und daß, obwohl min ½ Jahr intensive Planung drinstecken. – Wobei ich mit dem, was ich da bisher auf die Beine gestellt habe aber trotzdem sehr zufrieden bin. Das nun auch nicht.

    Nu zu Deinen Fragen: Warum Leerkabine: Damit ich genau mein individuelles Fahrzeug mit meinen Bettenmaßen und meinem Grundriß hinbekam mußte es bei mir eine entsprechend gefertigte Leerkabine sein.

    Aber natürlich Spricht auch nichts dageben, einen Kofferaufbau auszubauen, ausser vielleicht, daß ein Alkoven nicht so ohne weiteres machbar ist und ich bei einem Kofferaufbau wohl drauf verzichten würde.
    Es gibt genug Beispiele für gelungene Kofferausbauten. Und wenn Du hier ein bischen im Forum suchst, dann wirst Du auch den ein oder anderen finden. Z. B. Tobi mit seinem Ausbau eines Paketkoffers auf Sprinterbasis.

    Auch bei vielen Weltreisenden sind ja LKW mit ausgebauten (Funk)-Koffern aus Armeebeständen sehr beliebt. (Z. B. Aufbauten mit der LAK Leichte-Absetzbare-Kabine aus NVA-Beständen)

    Mit dem TÜV sind die Probleme eher kleiner, da das Fahrzeug mit dem Koffer ja schon zugelassen ist / war, somit entfallen die Fragen nach Materialgutachten, Begutachtung der Befestigung der Kabine usw. und Du kannst Deinen Koffer munter ausbauen.
    Probleme könnte es höchstens geben mit Sitzplätzen im Wohnteil, wenn sie in Fahrtrichtung sein sollen. Aber die Probleme hast Du auch bei einer Leerkabine. Und steuerlich macht es keinen Unterschied, da Du ja auch für einen umgebauten LKW mit Kofferaufbau eine Wohnmobilzulassung bekommen kannst.

    Das einzige was ich beachten würde, bzw. wo ich mich schlau machen würde sind die praktischen Erfahrungen der diversen Kofferumbauer. Z. B. habe ich mal gehört, daß die Kögel-Paketkoffer auf Sprinterbasis von der Post zu Undichtigkeiten im Dach neigen, und es bei Ex-Tiefkühlkoffern zu Geruchsbelästigungen kommen kann. Habe aber selber keine Erfahrung mit dem Thema.

    Noch ein Tipp, je nachdem woher Du kommst. Am Wochenende 22/23.10.05 ist in der Lüneburger Heide auf dem Campingplatz Südseecamp in Wietzendorf das größe Selbstausbauertreffen mit ca. 1000 Fahrzeugen. Die meisten sind zwar inzwischen Serienmobile, doch ist immer auch noch eine große Anzahl selbstausbauten anwesend, unter anderem auch ausgebaute LKW-Koffer. Vom Kögel-Sprinter über 7,5 t Möbelkoffer bis hin zum richtig großen LKW mit ausgebautem Container hab ich dort schon alles gesehen.

  • GFK-Aufbau (fehntjer) laminieren, Eklektrikprobleme

    • Krabbe
    • 7. Oktober 2005 um 12:08

    Hallo Robert und herzlich willkommen.

    Sind die Eckprofile rissig, oder nur die (Sika) Klebekannte?

    Ich würde für die Reparatur zu Glasgewebematte und Epoxidharz raten.

    Je nach benötigter Menge fallen mir folgende Bezugsquellen ein: Modellbauladen, Conrad-Elektronik, Wassersport- (Boots-)Zubehör, (Segel)Flugzeugwerft, ...

    Bei dem Elektrikproblem würde ich so, wie Du es schilderst, auf eine defekte Batterie tippen, wenn Du nicht irgendwo einen Kurzschluß drin hast. Aber dann ist die Batterie wohl auch hin.

  • guten Tag

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2005 um 21:52

    Hi, auch von mir ein herzliches willkommen.

  • Einige Fragen zur Solarpanelmontage

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2005 um 21:51

    Hallo Benny,

    keine Angst, solange eine Frage präzise und fachlicher Art ist und das Thema hier nicht schon x Mal detailiert besprochen wurde wirst Du wohl nicht negativ mit Deinen Fragen auffallen. Schließlich haben alle hier mal klein angefangen, und wie heist es so schön: Es gibt keine dummen Fragen...

    So, und nun zu meinen Antworten:

    1. Ein fingerbreiter Luftspalt sollte reichen. Viel mehr haben die Kunststoffprofile aus dem Zubehör ja auch nicht. Hauptsache die Luft kann zirkulieren und es kommt zu keinem Wärmestau unter dem Solarpanel.

    2. Auf meiner Kabine sind die Panels noch nicht drauf, aber auf meinem T3 habe ich die mit Aluprofilen montiert. Und zwar so, daß man die Solarpanele einseitig aufstellen kann. Würde ich aber nicht mehr machen, da ich das nie wirklich genutzt habe, weil man ja sonst ständig auf dem Dach rumkrabbeln muß, um die Panels aufzustellen.
    Die Aluprofile hatte ich auf dem Dach aufgeklebt.

    3. Ich habe es auch ähnlich wie Lothar gemacht und unterhalb der Solarpanels Aufputz-Verteilerdosen aufgeklebt. Die Kabel dann mit PG-Verschrschraubungen in die Dose eingeführt.

  • Befestigung der Absetzkabine, brauche Fotos

    • Krabbe
    • 5. Oktober 2005 um 21:33

    Na toll,

    der Gast war ich.

  • kompatibilitätsfrage

    • Krabbe
    • 4. Oktober 2005 um 12:10

    Fällt mir gerade noch ein: Vorteil bei der eingetragenen Kabine, wenn Du einen Durchgang zwischen Kabine und Fahrerhaus baust kannst Du hinten noch Sitzplätze während der Fahrt eintragen lassen. Tischer hatte hinten noch 2 Sitzplätze eingetragen. (Ich habe mir aber berichten lassen, daß die Mitfahrer nicht zur Seekrankheit neigen dürfen).

    Ansonsten ist die Sache mit dem Eintragen eigentlich kein großes Problem.

  • kompatibilitätsfrage

    • Krabbe
    • 4. Oktober 2005 um 12:07

    Also,

    ob eintragen oder nicht, daß kannst Du Dir im Prinzip aussuchen. Wenn die Kabine mit Bordwerkzeug zu demontieren ist, dann kannst Du die Kabine auch als Ladung deklarieren. (Als Bordwerkzeig gilt dabei nur daß, was von VW mit dem T3 serienmäßig ausgeliefert worden ist, also 10/13er und Schraubendreher Schlitz/Kreuzschlitz)
    Du kannst die Wohnkabine aber auch als Wechselaufbau Wohnkabine eintragen lassen. Dann hast Du normal einen LKW und wenn die Kabine aufgsattelt ist ein Wohnmobil.

  • kompatibilitätsfrage

    • Krabbe
    • 4. Oktober 2005 um 09:05

    Hallo,

    von der Größe her paßt eine Tischer-Kabine vom T2 auch auf den T3. Ich glaube die vom T2 war nur etwas schmaler. Daß die Befestigungen passen wage ich zu bezweifeln. Sollte aber bei einer Tischerkabine nicht daß Problem sein, diese umzubauen.

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