Hallo tempo,
es gibt von Sika auch eine UV-beständige Dichtmasse.
Die nr. weis ich gerade nicht auswendig, die bekommst Du aber im zweifelsfall über http://www.sika.de raus.
Hallo tempo,
es gibt von Sika auch eine UV-beständige Dichtmasse.
Die nr. weis ich gerade nicht auswendig, die bekommst Du aber im zweifelsfall über http://www.sika.de raus.
Hallo Eric,
das Buch kenn ich nicht. Es gibt aber auch in D ein paar Ausbaubücher. Je nachdem wo Du in der Pfalz wohnst kann ich Dir auch welche leihen oder gegen kleines Geld verkaufen. (Ich arbeite in Frankenthal und die nächste Woche werde ich auch abends da sein, wenn Du vor dem Wochenende bescheid gibts nehme ich die mit)
Für Vorschriften hat der TÜV auch was zum runterladen. Habe die links jetzt nicht greifbar, aber google doch mal nach der Seite Wolfis-Wohnmobilwahnsinn, der hat glaube ich was als pdf auf der Seite. Wenn ich ne Email habe kann ich Dir auch was schicken.
Ansonsten ist das Gespräch mit dem TÜV immer zu emfehlen. Für Leerkabinen soll der TÜV in Landau sehr kompetent sein, da Ormocar dort die Fahrzeuge prüfen läßt und sich die Prüfer daher mit der Problematik auskennen.
Zur Innenhöhe: Zum einen würde ich einen Keller für Wassertanks, Batterien, Verlegen von Leitungen usw. vorsehen. Dann die lichte Kabinenhöhe so, daß Du Dich bequem anziehen kannst und keine Platzangst bekommst. Ich habe bei meinen 197 cm Körpergröße eine Kabineninnenhöhe von 207 cm und bin sehr zufrieden mit dem Raumgefühl.
Länge: Bei vielen Fähren ist 6 m so eine magische Grenze ab der es teuer wird.
Von der Höhe müßtest Du für die meisten mir bekannten Fähren unter 2 m bleiben damit es sich lohnt. Drüber ist dann egal, wobei ich auf jeden Fall unter 3,4 m bleiben würde (incl. aller Dachaufbauten), weil es sonst in vielen Innenstädten unter alten Eisenbahnbrücken eng wird. Weniger ist in der hinsicht natürlich besser.
Breite: Hängt natürlich stark davon ab, ob Ihr längst oder quer schlafen wollt. (Auch wieder je nach Körpergröße.) Wir schlafen längst und ich wollte eine Kabine mit ca. 2 m Außenbreite. Mit den Eckleisten, Fenstern und Wandkamin sind es dann doch 2,05 m geworden, aber das ist immer noch schmal genug um in den meisten Autobahnbaustellen links fahren zu können. Auf den Fähren spielt die Breite bei der Höhe keine Rolle mehr, weil Du über 2 m eh meist aufs LKW-Deck mußt, und da sind die halt eh auf 2,5 m breite eingerichtet.
Wenn Du einen Sattelauflieger bauen willst bist Du Dir bewußt, daß Du damit i. d. R. nicht am Sonntag fahren darfst (LKW-Sonntagsfahrverbot)?
@ jimmy,
ich habe extra die komplette Rechnung aufgeführt und versucht das ganze so zu erklären, damit auch jemand, der von Elektrik keine Ahnung hat, die ganze Sache nachvollziehen kann. Ob der Aufwand nun für SM-Sprinter lohnt muß sie/er letztendlich selber wissen.
@ Jörg,
warum soll die Frage nicht ernst gemeint gewesen sein? Ich kann es mir schon vorstellen, daß jemand auf die Idee kommt, wenn er a) keine oder wenig Ahnung von Elektrik hat und sich somit nicht vorstellen kann, das daß nicht so einfach ist, oder b) einfach unbedingt die Senseo mitnehmen will, weil ihm oder dem Partner der Senseo so gut schmeckt.
Ausserdem ist wirklich nicht alles rational zu erklären, was hier von Forumsusern gebastelt wird. Ein bischen verückt sind wir doch alle.
Und Dumme fragen gibt es nicht, wir haben doch alle mal klein angefangen, oder?
Hallo Joe,
auch ich bedauer es sehr, daß Du diesem Forum den Rücken kehrst. Es ist Deine Entscheidung, die ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, aber akzeptiere.
Was ich jedoch ziemlich daneben finde ist, daß Du alle Deine Postings gelöscht hast. Nicht nur das damit diesem Forum einiges an wertvollem Wissen und Erfahrungen verloren gegangen ist, auch werden damit viele Treads zerstört. Insbesondere, da Du ja nicht irgend ein x-beliebiger User warst, sondern zu den "Stützen" des Forums gehörtest. Und damit hast Du in meinem Augen allen bisherigen und allen zukünftigen Foren-Usern geschadet, und nicht nur ein paar Gästen, die hier rumgestänkert haben.
Hallo Jörg,
also ne Senseo an der 12 V Batterie zu betreiben dürfte ziemlich wenig bringen. Auch wenn die Kaffeemaschine keine nennenswerten Ansprüche an den Wechselstrom stellt, eine für 230 V ausgelegte Kaffemaschine an 12 V anschließen zu wollen ?
Hallo SM-Sprinter,
Die Senseo dürfte keinen hohen Anspruch an die Form der Sinuswelle stellen. Somit kannst Du eigentlich jeden Wechselrichter nehmen, dessen Leistung ausreichend ist.
Die Senseo hat 1450 W, wenn ich der Homepage von Philips glauben darf. D.h. Du brauchst einen Wechselrichter mit min. 1500 W Dauerleistung, besser 2.000 W.
Aufpassen, es werden in der Regel Spitzenleistung und Dauerleistung angegeben.
Batteriekapazität:
Kommt drauf an, wie lange der Aufheizvorgang dauert, bzw. wie lange es dauert, bis vom einschalten die Tasse Kaffee fertig ist.
Aber fangen wir mal an zu rechnen: Die Senseo hat 1500 W, die der Wechselrichter "bringen" muß. Der Wechselrichter mach 10 - 15 % Verlust beim wandeln, d. h. die Leistuung, die der Wechselrichter auf der 12 V Seite "zieht" ist sind ungefähr 1650 W - 1725 W.
Rechnen wir mit 1700 W / 12 V so ergibt sich auf der 12 V Seite ein Strom von 142 Ampere !
(Zwischenbemerkung: Schon deshalb (wegen der Leitungsverluste) den WR möglichst nah zur Batterie und das Kabel sollte einen Querschnitt von 50 mm² haben (oder 2 Kabel a 25 mm² parallel).
Wenn die Dauer des Durchgangs beim Kaffeekochen jetzt 5 min dauern würde, dann würden 4 Tassen Kaffee 20 Minuten dauern. (= 1/3 Stunden)
Damit ergibt sich, daß dabei 142 A x 0,33 h = 47 Ah aus der Batterie entnommen werden.
Wenn Du jetzt noch beachtest, das die Batterie durch das laden per Lichtmaschine nur zu ca. 90 % gefüllt ist und die Batterie nur bis maximal zur Hälfte entladen werden sollte und dann noch beachtest, daß bei einer solchen schnellen Entladung die Batterie nicht die Nennkapazität hat (Die bezieht sich bei Aufbaubatteriene auf eine Entladung innerhalb von 100 Stunden und bei Starterbatterien auf eine Entladung in 20 Stunden) kommst Du auf eine notwändige Batteriekapazität von ca. 110 Ah (bei 5 h Entladung). Das müßte dann so in etwa eine Aufbaubatterie mit 140 Ah sein, die Du nur für die Senseo nimmst.
Hi marten,
mh, ne alte Tischer-Kabine verlängern? Wenn mich nicht alles täuscht ist die alte Tischer-Kabine aufgebaut wie ein Wohnwagen, d. h. Dachlattengerüst (Fachwerk), in dessen Zwischenräumen Styropor ist, Außen mit Alublech beplankt, innen mit dünner Sperrholzplatte.
Da etwas haltbar dranstricken und dann noch dabei den Überhang verlängern stell ich mir statisch ziemlich schwierig vor. M. E müßtest Du zumindest im hinteren Teil auch noch die Beplankung der Seitenwand runterreißen, um dann die Verlängerung vernünftig ins Fachwerk einzufügen.
Das mit dem TÜV siehst Du schon richtig. Solange Du die Kabine so befestigst, dass sie mit Bordwerkzeug gelöst werden kann (und damit ist nur das serienmäßig mit ausgelieferte Bordwerkzeug des Basisfahrzeugs gemeint), dann kannst Du sie als Ladung durch die Gegend fahren. Einhalten mußt Du dann nur die einschlägigen Vorschriften zum Thema Ladungssicherung (da habe ich mich hier mal dazu ausgelassen: Ladungsicherung (das 3. Posting) und natürlich mußt Du sicherstellen, dass niemand durch Deine Ladung gefährdet wird.
Hallo Thomas,
ganz so schlimm ist eine fehlende Unterlüftung meiner Meinung nach auch nicht.
Denk mal an die ganzen VW-Bus-Ausbauten und ähnliche.
Die fahren seit Generationen ohne Matratzenunterlüftung und sind auch nicht alle am Schimmeln.
Wichtig ist halt generell, das das Wohnmobil regelmäßig gelüftet wird. Dann passiert auch nichts.
Hallo Camperfreak,
wir schlafen längst im Alkoven und dieser ist 875mm – 950 mm hoch. (Im Kopfbereich wird es dann unter der Schräge weniger.) Als Matratze haben wir 120 mm Kaltschaum auf Froli-Unterfederung. Das dürften zusammen im unbelasteten Zustand ca. 170 mm sein. Somit bleiben ca. 700 – 770 mm über der Matratze. Und das empfinden wir als recht geräumig und ausreichend.
Für ein Gästebett könnte ich mir so gerade noch eine Alkoveninnenhöhe von 700 mm vorstellen, dann aber nur noch eine Matratze mit ca. 100 – 120 mm und keine Unterfederung, sondern die Matratze direkt auf den Alkovenboden gelegt.
Hi,
klar wird Dir hier geantwortet. Zu sachlichen/fachlichen Fragen eigentlich immer.
Zu 1) Wenn Du zum Selbstausbauertreffen kommst, dann kannst Du Dir meine Kabine gleich in Farbe ansehen. (Ich habe einen T4 mit absetztbarer Ormocar-Leerkabine,also in etwa das, was Dir vorschwebt.)
Wenn Du mir ne Email-Adresse zukommen läßt, kannst Du auch meine Handynr. haben, damit wir uns dort zusammentelefonieren können. (Ich werde sonst wohl nicht alzu oft am Fahrzeug sein, da ich selber viel gucken will.) Wir sind von Donnerstag bis Montag vor Ort.
Zu 2) Kann ich nicht ganz so viel sagen. Nur bei Deiner Fahrzeugwahl fällt mir auf, daß ein Artego natürlich 2 ganze Nummern größer ist, als eine Absetzkabine auf einem T5.
Zu 3) Halte ich nicht ganz so viel von. Ich finde a) das es nicht so gut aussieht, aber das ist Geschmacksache. b) finde ich die Grundrisse von Wohnwagen meist nicht sehr gut für Wohnmobile und c) schau Dir ml an, wie ein Wohnwagen aufgebaut ist. Dünne Holzlatten, außen ene dünne Schicht Alublech, innen dünnes Holz und dazwischen Styropur. Das dann Crashsicher auf einem LKW-Fahrgestell zu befestigen stell ich mir schwierig vor.
Hallo klavit,
nimm ein Rohrbiegegerät. Bekommst Du auch in jedem Baumarkt oder bei Ebay für unter 20 €. Aber achte drauf, daß die auch für 8 bzw. 10 mm Gasrohr sind. (Es gibt da so eins mit 3 Rillen für 8, 10 u. 12 mm)
Sehr verbreitet sind Rohrbiegegeräte für 16 mm. (Einige Anbieter schreiben dann auch bis 16 mm. Damit kannst Du dann nicht viel tun, da sich die dünneren Rohre dann auch einschnüren.
Alternativ, wenn Du Dir die Kosten sparen willst, aber besser als übers Knie zu biegen: Säg die ein Holzbrett in 8 bzw. 10 mm Stärke (je nach Gasrohr) mit dem gewünschten Radius zurecht. Nun noch zwei Bretter aus relativ hartem Holz (also kein Pappelsperrholz) mit einem Radius der ca 1 cm größer ist zurechtsägen. Die beiden letzteren Holzscheiben jetzt mit dem ersten Holzbrett verschrauben. Schon hast Du eine Vorrichtung, um die Du biegen kannst, und bei der die Gefahr des Einschnürens des Gasrohrs etwas gemildert ist.
Hallo Wolfgang, hallo Forum,
also ich für meinen Teil finde Bodenheim immer sehr schön für das Treffen, der Platz liegt sehr schön, im Ort finden wir bei schlechtem Wetter (was es natürlich 2006 nicht gibt) eine gute Möglichkeit und im trockenen Zusammenzusetzten, viele kennen den Weg und es gibt leckeren Wein.
Wenn es Euch also nicht zuviel Mühe macht und Ihr Euch wieder unser erbarmen würdet würde ich gerne wieder über Bodenheim herfallen.
Hallo Hermi,
hab ja auch nichts davon geschrieben, daß es in D verboten ist.
Meine Flaschen sind ja meist auch auf.
Ich wollte nur interessehalber wissen, ob es in CH auch erlaubt ist.
Zumindest in F müssen die Flaschen wohl während der Fahrt zugedreht sein.
Hallo Ozy,
andere Länder, andere Sitten.
Wie sieht das denn bei Euch aus, braucht Ihr eigentlich eine Gaskastenentlüftung, wenn Ihr keine Überdruckventile habt?
Und dürft ihr in der Schweiz mit aufgedrehter Gasflasche fahren, um die Heizung während der Fahrt zu betreiben?
Hallo klavitt,
da die Reimo-Hochdächer nur aus relativ dünnen GfK-Schalen bestehen kommst Du da mit Schrauben nicht weiter. Entweder die Schrauben gucken sonst draußen raus, oder, wenn du ein Hochdach mit Innenschale nimmst ist das Material zu dünn, als daß die Schrauben drin halten.
Etwas anders könnte es sein. wenn zur Versteifung noch Spriegel im Dach sind, da könntest Du noch Schränke dran verschrauben.
Verschrauben ist aber nicht notwändig. Wie in Leerkabinen auch kannst Du die Dachschränke auch einkleben, z. B. mit Sika 252.
Oft hast Du beim Kastenwagenausbau aber auch noch ein Stück vom Dach innen überstehen, auf das Du die Schränke unter abstützen kannst und hier verschrauben kannst. Oder Du kannst den Schrank unten noch im Dachholm verschrauben.
Wie Du das aber am besten bei Dir löst kommt drauf an, wie das bei Dir genau aussieht, das ist bei jedem Basisfahrzeug anders.
Wenn verschrauben möglich ist, dann am besten Nietmuttern setzten und dort mit metrischen Gewindeschrauben verschrauben.
Zum Kühlschrank würde ich erstmal in die Einbaubeschreibung des gewünschten Kühlschrank schauen (oft kann man die auch im Internet auf der Herstellerhomepage runterladen, z.B. unter http://www.dometicmanuals.com )
Wenn der Kühlschrank zwischen zwei Möbelwänden steht kannst Du aber auf jeden Fall von der Seite her Blechschrauben durch die Kühlschrankaußenwand verschrauben. (So, daß die Schraubenspitzen dann in der Isolierung enden. Aber die Schrauben dürfen nicht zu lang sein. Teilweise und je nachdem wie Du drankommst kannst Du auch noch von unten in die Füße bzw. die Gewinde für optionale Füße verschrauben und findest evtl. auch noch ne Möglichkeit von oben zu verschrauben. Da heißt es dann einfach mal den Kühlschrank ansehen, ob es eine geeignete Stelle gibt.
Hallo Urologe,
stimmt, das war doch was. ![]()
Kein Thema, wenn Du mich so für zwei - drei Jahre für mein jetztiges Gehalt einstellst arbeite ich mich mal kurz in die Problematik ein und entwickel da was. ![]()
Hallo Ozymandias,
Zitatch kenn ja die deutschen Vorschriften nicht - aber Überdruckablassventile im Jahre 2005 halte ich für so ziemlich das letzte was man sich antun kann.
Die Flaschen sind ALLE zigfach geprüft und besiegelt, werden bei jedem auffüllen nachkontrolliert, werden nach einer bestimmten Zeit aussortiert usw.
Die Flaschen sind SICHER, die kann man auch mal in der Sonne stehen lassen, das halten die aus - dafür sind sie gebaut.
Wenns nicht so wäre DANN wäre es echt gefährlich.
Ich denke schon, das diese Ventile eine Berechtigung haben. Sonnenlicht ist ja nur eine mögliche Wärmequelle. Anders sieht die Sache für mich aus, wenn so eine Flasche nach einem Unfall in einem brennenden Wohnmobil steht. Dann fände ich ein einigermaßen kontroliertes Abfackeln schon besser, als eine berstende Flasche. (Und spätestens wenn die Flasche rotglühend im Feuer steht dürfte sie explodieren, weil der Stahl seine Festigkeit verliert.)
Ich hoffe zwar, daß ich das nie ausprobieren werde, fühle mich mit Sicherheitsventil aber irgendwie wohler.
Ja, ist mir sofort aufgefallen ![]()
Ich hoffe jetzt, das ich nicht Schuld bin, wenn Du nachher zuwenig Zuladung hast. ![]()
Hallo urologe,
da bin ich wieder. Wenn auch wohl nicht mit der erhofften absoluten Aussage was denn nun besser ist.
Festigkeitsberechnungen sind halt auch nicht mein tägliches Brot, auch wenn ich das im Rahmen des Studiums mal gelernt habe. Es fehlen mir aber auch eine Menge technologischer Daten, um das Sinnvoll zu berechnen und da das Ganze dann noch im Fahrbetrieb dynamisch in alle Richtungen beansprucht wird würde eine Berechnung auch nicht ganz einfach sein. (Zumal die mir die genauen Kenntnisse der Belastung natürlich auch fehlen.)
Zur Erklärung: Die (Mindest)zugfestigkeit ist zwar ein sehr wichtiger Parameter, doch sie gibt lediglich an, bei welcher belastung der Bruch eintritt. Vorher hat bereits eine dauerhafte Verformung und Streckung stattgefunden. D. h. im Betrieb darf diese Zugfestigkeit bei weitem nicht ausgenutz werden, sonder der Werkstoff darf lediglich bis zur Streckgrenze belastet werden, welches der Wert ist, bis wohin sich eine Verformung wieder zurückbildet. Ähnlich wie beim Gummiband. Erst ist die Verformung elastisch, dann plastisch (es leiert aus) und dann ist es kaputt. Dazu kommt noch, das diese Angaben erst mal nur für statische Belastungen gelten. Bei schwellender oder wechselnder Belastung sind diese Werte noch einmal teils deutlich darunter.
Und die Zugfestigkeit ist nicht der einzige technologische Wert, der interessant ist. Die Winkelprofile werden ja auch in verschiedenste Richtungen auf Biegung und auch auf Scherung beansprucht.
Aber ich will einfach mal versuchen die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Du aufgeführt hast, zumindest qualitativ zu bewerten und versuchen Dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Aber vorweg gesagt werde ich nicht alles anhand von Zahlen belegen können, sonder die meisten Aussagen nur aufgrund meines pesönlichen technischen Verständnisses treffen.
Wenn jemand aus seiner beruflichen Praxis mehr Erfahrung mit solchen Dingen hat möge er mich bitte im Falle eines Fehlers korrigieren.
Und noch eins Vorweg, ich glaube auch, daß alle von Dir genannten Möglichkeiten machbar sind und halten werden. Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, daß die Profile ja auch keine höheren Kräfte übertragen können, als a) die Außenlage der Sandwichwand aufnehmen können und b) der Klebstoff übertragen kann.
Dann bliebe auch noch die Frage wie (mit welchem Kleber) Du die Kabinenwände untereinander verklebst.
Nimmst Du hierfür Sika und hast dann eine dauerelastische Verbindung zwischen den Platten, oder nimmst Du einen 2K-Kleber wie Körapur und hast nach dem aushärten dann eine starre verbindung zwischen den Platten?
Wenn die Verbindung elastisch ist, dann müssen die Eckprofile die möglichen Bewegungen zwischen den Platten natürlich auch auf Dauer mitmachen.
Persönlich würde ich wohl GfK.Profile nehmen, weil ich bei der Paarung GfK-GfK auf jeden Fall ein gutes Gefühl habe. Auch ist die Zugfestigkeit in ähnlichem Bereich wie die von Al. Die Scherfestigkeit dürfte auch ähnlich oder sogar besser sein.
Aber schauen wir uns mal die Alternativen an: Gebogene Bleche.
Das AlMg3 hat eine ähnliche Zugfestigkeit wie das GfK. (Müßte so bei 180 – 260 N/mm² liegen), bei einer Streckgrenze von 80 –180 n/mm²
Ich sehe aber ein anderes Problem: Es kommt zwar auch auf die Legierung an, aber Aluminium umzuformen (sprich zu biegen) ist nicht so ohne. Beim biegen kommt es zu Gefügeveränderungen. Die Gitterstrukturen der Metallatome werden dauerhaft gegeneinander verschoben (Plastische Verformung, die nötige Kraft zum biegen liegt oberhalb der Streckgrenze). Dadurch kommt es zu einer Verfestigung des Metalls (Kaltverfestigung). Dieser an sich Positive Effekt wird aber begleitet durch eine größere Härte und Sprödigkeit des Metalls. Dies gilt erst mal sowohl für Al als auch für Stahl. Nur sind diese negativen Effekte bei Stahl nicht so ausgeprägt.
Bei Al kommt es beim Biegen eher zu rissen. Teilweise in der Oberfläche, teilweise aber auch im Gefüge.
Auch kann es durch solche Microrissen im Gefüge zu interkristalliner Korrosion kommen.
Je nachdem wie nun Deine Kabinenwände miteinander Verklebt sind kann es ja nun im Betrieb noch zu einer wechselnden Beanspruchung der Winkelprofils auf Biegung kommen. Dadurch würden solche Microrisse eher noch begünstigt.
Alles in allem, ich würde eher kein Profil nehmen, welches aus Alublech gebogen wurde.
Anders sähe es bei einem Aluminium-Strangprofil aus. Da hätte ich technologisch gleich weniger Bedenken. Aber dann bist Du auch vom Preis wahrscheinlich wieder da, daß Du auch die GfK-Profile nehmen könntest.
Das Stahlblech hat eine Zugfestigkeit von 530 – 730 N/mm und eine Streckgrenze von ca. 220 N/mm². Diese ist damit höher als die von Al und aufgrund dessen hast Du hier ja auch schon das dünnere Blech gewählt.
Die Gefahr von Rissen und Microrissen beim biegen sehe in nicht so gegeben wie bei Alu.
Durch die geringe Materialstärke hat das Profil aus Stahl aber sehr wahrscheinlich eine geringere Biegefestigkeit im Bezug auf das auseinanderbiegen der Kabinenwände. Wenn Du die Wände nun starr verklebt hast kann Dir das relativ egal sein, wenn Du mir Sika verklebt hast würde ich erst mal einen Versuch machen und ggf. ein 1 mm Blech nehmen. Auf das Kabinengewicht kommt es bei Deinen ca. 6 t Zuladung ja wohl nicht so an, oder?
Also, wenn kein GfK, dann würde ich zu einem Aluminium-Strangprofil tendieren. Wenn dies aus Kostengründen ausscheidet würde ich das Stahlblech nehmen.
Das hat dann auch den Vorteil, daß es nicht ganz so dick aufträgt und man es an Ecken am Dach daher ggf. überlappen lassen und verschweißen könnte. (Natürlich nicht an der Kabine, sondern nach dem Anpassen wieder abnehmen, verschweißen und dann auf die Kabine aufsetzen.
Vorrausgesetzt der eingesetzte Kleber hält auf Stahlblech genau so gut, wie auf GfK. Das solltest Du nicht ausser acht lassen.
Eine Variante des Eckprofils habe ich jedoch noch nie bei einem Kabinenhersteller gesehen und frage mich warum, wegen dem Arbeitsaufwand? Wenn die Kabinenwände „starr“ miteinander verklebt sind, dann könnte man doch auch einfach Glasfasergewebematten direkt von Hand auflaminieren (2 – 3 Schichten mittleres Gewebe sollte doch bis in alle Ewigkeit halten. Das ganze dann noch mit Gelcoat gespritzt, fertig.
Hi urologe,
ich blätter morgen noch mal in ein paar Unterlagen (hab ich jetzt nicht hier) und mach mir ein paar Gedanken. Kannst Dann morgen wieder von mir lesen.
Hallo urologe,
bist Du schon am kleben, oder noch in der Planung?
So generell kann man das nicht sagen. Da mußt Du schon die genauen technologischen Eigenschaften der Winkelprofile bzw. das genaue Material kennen.
Denn GfK ist nicht GfK, die Festigkeit hängt hier u. a. davon ab, welches Harz verwendet wurde, wie die Glasfasern eingebracht wurden (Gewebematten in wieviel Lagen welches Gewebe, oder nur gespritzt, ...), und bei welchen Temperaturen das ganze Ausgehärtet ist.
Aluprofile sind eigentlich immer aus Aluminiumlegierungen, und jede dieser Legierungen hat andere technologische Eigenschaften, somit mußt Du die Legierung kennen. Auch ist wichtig, ob Dein Aluprofil als Winkelprofil gegossen wurde, oder ob es aus nem Blech gebogen wurde. (Normalerweise sind die aber aus nem Profil gegossen).
Und Stahl ist auch nicht gleich Stahl, da kommt es auch drauf an, was für einen Stahl Du hast.
Dazu spielen dann noch die Biegeradien bzw. die Eckradien eine Rolle, und die Frage welche Festigkeit Dich nun am meisten Interessiert, und von welchen Belastungen Du in welche Richtung ausgehst.
Kurz: Eine einfache Umrechnungstabelle kann es leider nicht geben.