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Beiträge von Krabbe

  • Hallo aus Taiwan (China) Leerkabine selbstbauen Wie?!

    • Krabbe
    • 14. Juni 2006 um 08:59

    Hallo Simon,

    auch erst mal herzlich willkommen hier im Forum.

    Zu Deinem Vorhaben stellt sich mir erst mal die Frage, wie viel Zuladung Dein Basisfahrzeug hat. Auch wenn es keine entsprechenden Zulassungsvorschriften geben sollte, so solltest Du doch das Fahrzeug nicht technisch überladen. Insbesondere, wenn es ins Gelände gehen soll.
    Was das Baumaterial angeht, hast Du wirklich keine Möglichkeit an Sandwichmaterial heranzukommen? Das sollte zum einem wegen der Isolierung, als auch wegen der Feuchtigkeit mit das beste Baumaterial für Deine Kabine sein. Gibt es in Taiwan oder China evtl. Kühl-LKW oder Kühl-Container, die aus diesem Material gebaut sind?

    Ansonsten noch fragen zu dem Material, welches Dir zur Verfügung steht:
    Was für Holz, nur einfache Bretter, Balken und Spanplatte, oder auch Sperrholz, Multiplexplatte oder ähnliches?
    Was für Kunststoff? Platten aus PE, PP, ... oder GfK-Platten, oder was sonst noch?
    Metall, Stahl oder auch Alu? Kannst Du Alu schweißen bzw. hast Du jemanden, der Alu schweißen kann?
    Kommst Du an Alublech bzw. Alu-Riffleblech heran?

    Dann zur Kabine und Kabinengrösse selber: Hast Du mal eine Zeichnung oder bemasste Skizze Deines Basisfahrzeugs? Wie groß soll / darf die Kabine werden, bzw. wie breit, lang, hoch darf das gesamte Fahrzeug werden?
    Ist Containertauglichkeit für Dich ein Thema (ggf. auch um das Fahrzeug irgendwann wieder mit nach D zu nehmen, oder ist absehbar, das Du in Taiwan bleibst bzw. im Falle einer Rückkehr das Fahrzeug dort lässt)?
    Welchen Anspruch hast Du an das Aussehen? Sowohl der Kabine von aussen, als auch von Innen?

    Wie sieht es mit (Ausbau)Material aus, welches in Taiwan ggf. nicht erhältlich ist? Hast Du die Möglichkeit Dir Sachen und größere Pakete schicken zu lassen, oder ist das indiskutabel da zu teuer o. ä. und Du bist auf lokale Produkte und Improvisation angewiesen?

  • Explosionszeichnung Gasbrenner vom Kühlschrank?

    • Krabbe
    • 14. Juni 2006 um 07:37

    Hallo Zusammen,

    hat zufällig jemand eine Explosionszeichnung oder Detailzeichnung von dem Gasbrenner eines Absorberkühlschanks zur Hand und kann die mir mal schicken?

  • Der Einbau eines Gastank: Was ist zu beachten?

    • Krabbe
    • 11. Juni 2006 um 22:20

    Hi,

    ja, im Prinzip kannst Du jeden zugelassenen Gastank nehmen. Achte aber auf das Datum der letzten Prüfung, Gastanks müssen alle 10 Jahre abgedrückt werden.
    Dann gibt es zwischen den Tanks für Camping und denen, die genommen werden um den Motor zu betreiben noch den Unterschied, das bei den Tanks für den Wohnbetrieb das Gas oben im Tank entnommen wird, also dort, wo es gasförmig ist. Und bei den Gastanks, die als Kraftstofftank dienen wird das LPG unten entnommen, wo das Zeug noch flüssig ist. Wo Du den Tank hinbaust ist im Hinblick auf die Verbraucher egal. Mußt halt nen Meter mehr Gasrohr verlegen. Also such Dir ne Stelle unter Deinem Fahrzeug, wo Du den meisten Platz hast. Je nachdem wie Dein Ausbau ist und wie der Platz unter deinem Fz. aussieht würde ich den Tank auch so anbringen, daß die Gewichte gleichmäßig verteilt sind. Den Gastank beispielsweise gegenüberliegend vom Wassertank oder von Kühlschrank, oder so.
    Für den Gasgrill kannst du ne Gassteckdose nehmen, wie Ozi schon geschrieben hat. Ich bin mir jetzht nicht sicher, aber ich meine mal was gehört zu haben, daß bei Gastanks eh ein Prüfanschluß für die Gasprüfung vorhanden sein muß. Un dich meine auch mal gehört zu haben, das man an diesen auch nen Gasgrill anschließen kann. Aber wie gesagt, da weis ich nichts genaues und habe da nur was im Hinterkopf. Aber Christianus weis da sicher noch was zu.

  • Boiler mit Kühlwasserschleife

    • Krabbe
    • 11. Juni 2006 um 22:07

    Hi Tobi,

    ich meine, sowas wird ab und an bei Ebay angeboten.
    Zumindest hab ich da einige gesehen, als ich mal überlegte die Abwasserleitung von meiner Dusche bei der Fahrt automatisch zu verschließen.

  • Trocellen Isoliermatten

    • Krabbe
    • 8. Juni 2006 um 09:02

    Ich dachte immer das wird "Trostlos" gesprochen :lol:

  • Laden einer Gel-Batterie

    • Krabbe
    • 7. Juni 2006 um 09:09

    Noch zur Ergänzung:
    Säurebatterien haben eine höhere Ladeschlußspannung als Gelbatterien. Wenn Du Gelbatterien jetzt mit einem Ladegerät lädst, das bis an die max. Spannung für Säurebatterien herankommt, dann liegst Du bei Gelbatterien im Bereich der Gasung. Und im Gegensatz zu Säurebatterien können Gelbatterien das überhaupt nicht ab.
    Max. Ladeschlußspannung bei Gelbatterien ist m. W. ca. 14,4 V (Säure 14,8) bei 20°C. Bei geringerer (Batterie)Temparatur sinkt auch die Gasungsspannung und damit die max. zul. Ladeschlußspannung.
    Deshalb bieten hochwertige Ladegeräte auch die Möglichkeit einen externen Temparaturfühler anzuschließen, der dann an die Batterie kommt.

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 30. Mai 2006 um 09:08

    Da kann ich mich Ronny nur anschließen, mit dem Gewicht wird es knapp. Ich würde das Fahrzeug auf jeden Fall vorher mal auf die Waage fahren. Etwas Gewicht kannst Du ja noch sparen, wenn Du die Ladefläche runter nimmst. Aber auch dann mußt Du sehr leicht bauen. Unter einer Zuladung von 1000 kg würde ich einen Leerkabinenaufbau vergessen. Da wird es schon knapp. Meine leere Kabine hat mit Tür und ohne Fenster ca. 400 - 410 kg gewogen. Dazu der Ausbau und Beladung sind 1000 kg schnell weg.

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 29. Mai 2006 um 22:52

    Wenn alle Teile von einem Spenderfahrzeug kommen und in Ordnung sind ist der Arbeitsaufwand überschaubar. Ist fast Plug&Play. Sind keine größeren Änderungen nötig, Bohrungen am Rahmen m. W. alle Vorhanden.
    (OK, fortgeschrittene Schrauberkenntnisse sollte man haben und ne vernünftig ausgestattete Werkstatt vereinfacht die Sache)

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 29. Mai 2006 um 21:48

    Hi Ozy,

    sorry aber mit Deiner Einschätzung liegst Du völlig daneben. Die Idee von Zugvogel, im T4 den Syncroantrieb nachzurüsten, ist kein großes Problem und relativ preisgünstig machbar.
    Am einfachsten ist es einen vom Motor (bzw. Getriebe) her passenden Syncro mit Unfall oder Motorschaden zu nehmen und einfach den gesamten Antriebsstrang ab Getriebe beim Schlachtbus auszubauen und in den noch 2-WD-T4 einzubauen.
    Fertig ist der Syncro-T4 und der gesamte Umbau kostet weit unter 10.000 €.

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 24. Mai 2006 um 23:26

    Hi Zugvogel,

    Zitat

    @Krabbe: Wieso darf ich mim 814d ned schneller als 100km/h(sofern möglich)? Gibt es allgemein eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit?

    Ganz einfach wie Wolfgang schon geschrieben hat: Die Typenbezeichnung 814 bei DB bedeutet 7,49 t zul. Gesamtgewicht und 140 PS Motorleistung.
    Und mit Wohnmobilen über 3,5 t darfst Du nur (oder immerhin) 100 km/h fahren.
    Aber da Du nur den Führerschein B hast fällt das Auto für Dich eh aus, weil der abgelastet auf 3,5 keine Zuladung mehr haben dürfte.

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 24. Mai 2006 um 09:04

    Hi Zugvogel,

    hier meine angedrohten Antworten und Kommentare:

    Was mir als erstes auffiehl: Du willst eigentlich ein „richtiges“ Wohnmobil, dann aber auch ein Transportfahrzeug. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Ich habe in einem alten Kastenwagenumbau des öfteren Licht- und Tontechnik spazieren gefahren. Und der Ausbau ist davon nicht schöner geworden... Im Laufe der Zeit waren überall Macken im Holz usw. Also für Renovierungsmaterial ist das Womo vielleicht nicht die Beste Wahl. Wie sieht das denn bei Deinem Budget aus? Noch ein wenig Luft, insbesondere wenn sich der Geldbedarf etwas verteilt? Dann Denk doch ggf. auch mal über eine Absetzkabine auf einer Pritsche oder Doka nach. Da hast Du bei abgesetzter Kabine eine Ladefläche um Deinen Renovierungskram zu transportieren und eine vollisolierte Kabine mit entsprechendem Platz. Wenn kompletter Selbstbau zu teuer ist, dann tut es ggf. auch erst mal eine gebrauchte Kabine für ein Pick-Up, die entsprechend abgeändert wird, oder Du importierst Dir ne Ami-Kabine. Die hast Du schon für ca. 10.000 € in D und hast dann eine komplett Eingerichtete Wohnkabine. (OK, streng genau genommen müsstest Du dann die Gasanlage noch umrüsten, weil alle Geräte keine Deutsche Zulassung haben, aber wenn Du das Teil dann als Ladung fährst und nicht eintragen lässt...)
    Ansonsten wären fast alle Deine Wünsche erfüllt. Festes Bett, bei Hecktür bekommst Du auch bequem lange Dinge ins Auto ... Das ganze dann noch auf einen entsprechenden Doppelkabiner, und Du hast 5-6 richtige Sitzplätze usw.
    (Und nein, ich favorisiere die Absetztkabine nicht nur, weil ich selber eine fahre...)

    Zu Deiner geplanten Nutzung:

    Ein Segelboot sollten die Kastenwagen alle ziehen können. Bei einer Absetzkabine musst Du aufpassen, das sie hinten nicht zu weit überhängt. Die 70 cm bei mit machen schon arge Probleme. Für Baum, Board, Ski usw. was lang ist brauchst Du ne Hecktür oder Heckklappe. Und beim Ausbau schränkt es Dich schon sehr ein, da Du immer die Möglichkeit brauchst von Hinten nach vorn lange Gegenstände Durchzuladen. Das kann zu Problemen mit Deinem festen Bett führen. Ansonsten ist für solche Transporte natürlich ein Kastenwagenausbau ideal. War schon zu VW-Bus Zeiten so: Bank zum Bett geklappt, Heckklappe auf und hinein mit dem Zeug...
    Zum Transport von Baumaterial habe ich oben schon was geschrieben. Sollte in jedem Kastenwagenausbau gehen.
    4-6 Sitzplätze sind inzwischen echt schon ein Problem. Da mich die Sache nicht interessierte bin ich nicht genau auf dem laufenden, was die Zulassungsvorschriften angeht. Da sprichst Du am Besten mal mit Deinem TÜV. Aber wenn ich es richtig weis, dann braucht es für Sitzplätze in Fahrtrichtung zumindest geprüfte Gurtbefestigungen und geprüfte Gurte. Evtl. müssen es inzwischen schon 3-Punkt Gurte für alle Sitze in Fahrtrichtung sein. Sitze gegen die Fahrtrichtung müssen m. W. keine Gurte haben und auch nicht geprüft sein. Gleiches gilt für Sitze seitlich zur Fahrtrichtung. Nur müssen bei letzterem für jeden Sitzplatz eine abstützung nach vorn vorhanden sein. (Also mehrere Sitzplätze auf einer Längstbank sind nicht Möglich). Aber wie gesagt, das Thema am Besten immer vorher mit dem TÜV besprechen und ggf. auch mal die Meinung mehrerer TÜV-Prüfer einholen.
    Reisegeschwindigkeiten von 120 sollten die meisten Kastenwagen heute hinbekommen. Kommt bei Allrad natürlich auch immer ein wenig auf die Getriebeübersetzung an. Aber als Beispiel: Mein T4 mit 102 PS kommt mit Kabine je nach Wetter auch noch auf 125 bis 130 km/h.
    Allrad ist ne gute Wahl, auch wenn es die möglichen Basisfahrzeuge stark einschränkt. Um etwas abseits der Straße zu Fahren muß aber nicht unbedingt Allrad her. Heckantrieb und ggf. Differentialsperre langen meist schon. (Kommt aber auch auf die Gewichtsverteilung an). Viel wichtiger ist ausreichende Bodenfreiheit. Mit vielen Fahrzeugen reicht die Beladen nicht mal mehr für Feldwege, insbesondere wenn Abwassertank Unterflur angebracht ist.
    Bei 1-2 Rollern auf der Hinterachs solltest Du Dir sehr genau Gedanken über die Gewichtsverteilung des Ausbaus (Wassertanks, Gasflasche, Kühlschrank, Stauraum, etc.) und die zulässige Hinterachslast machen.

    Zu Deinen Wünschen:
    -Bequemes Bett für zwei, und dann noch fest:
    Im Kastenwagen m. E. schwer zu realisieren, ausser Ihr seid nicht besonders lang. Denn es bleiben im Kastenwagen eigentlich nur zwei Möglichkeiten für feste Betten: Heckbett quer, hier ist die Frage, ob das Bett lang genug für Euch ist. Ausserdem schränkt es dann das Beladen von hinten ein, entweder muß auf das Bett geladen werden, oder das Bett muß hochgebaut werden, das das Zeug drunter her passt. Zweite Möglichkeit wäre Dachbett. Doch ist das mit meist zu Eng. Ausserdem braucht es dann auch ein richtig hohes Hochdach.
    Alternative s. o. Absetzkabine mit Alkoven, da hast Du das Alkovenbett.

    -Nasszelle: Eigentlich kein Problem, aber Im Kastenwagen mit Festbett und 6 Sitzplätzen nicht zu realisieren. Eins davon musst Du dann entfallen lassen. Schau Dir hier mal die beschreibung und die Bilder vom Sprinter von Tobi an. Der hat auf Paketkoffersprinter gebaut und hat Festbett und Nasszelle. Aber Platz für 6 Sitzplätze sind nicht mehr. Und sein Koffer ist größer als der Kastenwagen. Ansonsten würde ich aber (bei Deinen Hobbies) auch zu der Lösung raten, die Tobi für die Nasszelle gewählt hat und diese in den Eingangsbereich integrieren. So kannst Du mit den nassen Klamotten vom Surfen oder Skifahren ins Womo, diese dann im Eingangsbereich ausziehen und aufhängen und dann in den eigentlichen Wohnteil. Alternativ beim Kastenwagen wäre Nasszelle ganz hinten anzudenken.

    -Aussendusche: Ist gar kein Problem diese auch in „fertige“ Autos nachzurüsten.

    -Kühlschrank und Kochstelle sind klar und gar kein Problem. Beim Kühlschrank ist halt nur die Frage: Absorber oder Kompressor. Kompressor kühlt besser, braucht aber Strom. Absorber kühlt schlechter und kann mit Gas oder Strom versorgt werden. Und nach Lothars Erfahrungen und Berichten kann man die Kühlleistung des Absorbers wohl durch eine Intelligente Be- und Entlüftung mit Kaminwirkung deutlich steigern.

    -Microwelle-OK, dafür sollte sich auch immer ein Platz finden lassen. Nur ist Dir klar, das Du die nur bei 230 V Stromversorgung nutzen kannst? Also wenn Du nur autark stehen willst, dann lass sie besser raus. Ist Schade um den Platz.

    -Entertainmentprogramm musst Du eh nach Deinen Wünschen stricken und sollte immer machbar sein.

    -Autokino mit Wohnmobil? Dann darf es aber nicht zu hoch sein, oder? War lang nicht mehr im Autokino, aber wenn ich da mit meinen über 3 m aufschlag wird ich doch von den hinteren Plätzen gelyncht, oder?

    -Winterfest: Ganz ehrlich: Winterfest und Kastenwagen sind eigentlich ein Widerspruch. Denn ein Kastenwagen wird niemals richtig Winterfest. Klar habe ich auch schon im VW-Bus Sylvester im Schnee verbracht, mit ner vernünftigen Heizung und genug Gas geht alles, aber wirklich Winterfest, da gehört mehr zu.
    Warum ein Kastenwagen nie Winterfest ist? Du bekommst ihn nie wirklich gut isoliert. Allein das Fahrerhaus kannst Du nicht isolieren. Für die Scheiben gibt es zwar diese Isolierfolien, doch was ist mit dem Blech der Türen, dem Frontblech und dem Bodenblech? Vorn isolieren geht nicht wirklich. Und hinten? Da hast Du auch überall Kältebrücken, wo Aussenblech und Innenblech verbunden sind. Die Holme und die Türrahmen sowie ggf. vorhandene Fensterrahmen lassen sich eigentlich gar nicht isolieren. Ausschäumen mit Bauschaum ginge noch, aber a) dann kannst Du nie mehr in den Bereichen schweißen, dann fackelt Dir das Womo ab und b) ist das Zeug meist Wasseranziehend und das Womo gammelt von innen weg.
    Kondenswasser wirst Du in einem Kastenwagenausbau immer haben. Dementsprechend auch immer das Risiko, das das Fahrzeug schnell vor sich hingammelt.
    Dazu kommt das Problem mit der Winterfesten Wasserinstallation. Denn dazu müssen beide Tanks ins Auto, Frisch und Abwasser. Und auch die ganzen Wasserleitungen müssen innerhalb der isolierten Bereiche geführt werden. Schön hinter der Isolierung verstecken macht keinen Sinn.
    Du brauchst ne Menge Gas zum heizen, um das Fahrzeug auf vernünftige Temperaturen zu bringen.

    -Klima im Fahrerhaus: Entweder ab Werk, oder Nachrüsten. Alles nur eine Frage des Geldbeutels und / oder des eigenen Könnens.

    -Servo: Siehe Kima.

    Zu den Fahrzeugen:

    LT: Wenn von Igelhaut, dann ist es ein LT2, richtig?
    Topspeed sollte ausreichend sein. Klima kann man nachrüsten und Servo sollte er haben.
    Im Fahrerhaus vom LT hab ich mich eigentlich immer Wohl gefühlt, hat schon PKW-Charakter.
    Persönliche Erfahrungen mit Igelhaut habe ich nicht, ich kenne auch keinen persönlich, der einen fährt. Ich habe von Igelhaut bisher eigentlich immer nur gehört, das es gute Umbauten zu teuren Preisen sind. Von Negativen Dingen habe ich noch nichts gehört, ausser hier im Forum jemand, der wohl keine alzu hohe Meinung vom Firmenchef ? Aber Gründe kenne ich nicht. Wenn ich richtig Informiert bin, dann verbaut Igelhaut Serientechnik (DC?) und gab / gibt eine Liste der Eingebauten Teile mit Teilenummern mit? Damit dürfte es dann bei der Teilebeschaffung keine Probleme geben.

    MB 814 (ist ein Vario, oder?): Eher LKW-Charakter, Zuladung ohne Ende, aber Du darfst als Womo max. 100 km/h fahren. Allrad m. W. von MB. Auto recht groß, zu groß für kleine Bergdörfer und „Insiderparkplätze“ in den Skigebieten?
    Lackieren usw. ist im vergleich zu nem Wohnmobilausbau eher das kleinste Problem.

    Citroen: Bei einem Ausbau „von der Stange“ dürfte Wintertauglichkeit eher weniger gegeben sein. Leistung ist nicht alles es kommt auch auf die Übersetzung an. Frontantrieb bei einem hinten schweren Wohnmobil und dann noch mit Roller auf dem Heckträger? Muß nicht sein. Lieber Heckantrieb. 650 kg Zuladung? Wirklich? Gewogen? Oder nur auf dem Papier? Fahr unbedingt auf die Waage, Papier ist sehr geduldig.
    Wenn die Raumaufteilung auch nicht passt, dann lass es lieber. Du Ärgerst Dich später nur. Aussendusche kann man Nachrüsten, Entertainment auch. Reparaturen: Wenn Du Dir zutraust ein Womo selber auszubauen, dann kannst Du auch notwändige Reparaturen an „fertigen“ Mobilen durchführen.

    Noch ein paar Anmerkungen:
    Ein (guter) Selbstausbau braucht Zeit. Wenn Du nur 2 Std. am Tag hast, dann kommst Du schnell auf 1 Jahr. Dann muß Selbstausbau als Hobby verstanden werden und nicht als Mittel zum Zweck, da fährst Du mit nem fertigen Mobil besser. Wenn Dich ein Jahr Bauzeit nicht schreckt, dann viel Spaß.
    Mein Tip: Denk noch mal über so was nach: Allrad Doppelkabiner mit Alkoven-Absetzkabine: 5-6 richtige Sitzplätze, festes Bett, Nasszelle, wirklich Wintertauglich und gutes Baufahrzeug.

    Noch Fragen? Dann melde Dich.
    :D

  • LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

    • Krabbe
    • 23. Mai 2006 um 22:38

    Hallo Zugvogel und Willkommen bei den verückten.

    Lange Frage erfordert lange Antwort. Ich werd Dir morgen mal meinen Senf dazu zusammentexten, gerade fehlt die Zeit.

    Aber geile Signatur hast Du, darf ich mir die für ein anderes Forum oder für nen Aufkleber für meinen Ausleihen?

  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 22. Mai 2006 um 12:08

    Oben Anschlagen ginge auch. Ist nur das Problem, dass Du die Seitenwände mit hoch stemmen mußt. Und vom Platz ist es eigentlich das Gleiche. Denn ich würde es in beiden Fällen so bauen, dass die Seitenwände im eingeklappten Zustand direkt unter dem (abgesenkten) Dach liegen.

  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 22. Mai 2006 um 09:10

    Hi Jens,

    Speichern: Wenn Du mit der Maus drauf gehst, dann erscheint mach ner Sekunde eine "Taskleiste" und ganz links ist das Speichern-Symbol.

    Und wie ich Deinen Volvo importiert habe:
    Ganz simpel, ich sag ja, quick und dirty. Ich habe das pdf in mein Zeichenprogramm geladen und den Volvo dann abgemalt. Das kannst Du in der Vergrößerug auch gut sehen, das das nicht alles so ganz stimmt und ich die Radien nur grob interpoliert habe.

  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 19. Mai 2006 um 14:09

    Hi Jens,

    hab da doch noch mal eben was zusammengeschmiert,, dann kannst Du Dir am Wochenende mal gedanken drüber machen.
    Sorry für die Qualität, ist halt quick & dirty.

    Prinzip:

    Das hintere Dachteil komplett wegbauen, ggf. erforderlichen Hilfsrahmen aus Stahlblech zusammenschweißen.
    Neu Dachhaut (grün) anfertigen. Entweder aus Alu-Riffleblech (GfK ginge auch, aber zu Deinem Auto passt doch besser Alu-Riffle) oder Du versuchst noch ein original-Stahldach zu bekommen und nimmst dann die Stahldächer, verbreiterst die etwas (in der Mitte auftrennen und Blech einsetzte) und kürzt die beiden Dächer, so dass sie mit ca. 40 mm Zwischenraum in der Höhe auf das Original-Dach passen. (Bei der letzten Version hättest Du dann sogar noch die original-Optik.
    Die Seitenwände (blau) würde ich aus 30 – 40 mm GfK-Sandwich bauen, kannst natürlich auch jedes andere Material nehmen.

    Die beiden Seitenwände werden drehbar (rot) jetzt so am Hilfsrahmen befestigt, das sie eingeklappt unterhalb des jetztigen Dachniveaus liegen.
    Die Frontwand wird so montiert, dass sie am Ende des vorderen Dachteils drehbar befestigt wird und eingeklappt auf dem Vorderen Dachteil liegt.
    Die Heckwand wird am Hilfsrahmen drehbar so befestigt, dass sie eingeklappt auf den Seitenwänden liegt.
    Das Dach wir nun Drehbar an Front- und Heckwand montiert.
    Nun ggf. noch eine Unterstützung durch Gasdruckdämpfer o. ä. gebaut.
    Das Dach wird jetzt mit Front- und Heckwand nach oben/hinten geschwenkt. Die Seitenwände danach nach oben/außen.
    Ggf. können die Seitenwände auch so veriegelt werden, dass sie nicht ganz aufgeklappt werden müssen und ein Belüftungsspalt geöffnet werden kann.

    (Ich gebe es zu, dass ganze entspricht weitgehend dem Tischer-Prinzip)
    Brauchbare Schaniere, Beschläge, Dichtungen usw. dürften im LKW oder Anhänger-Zubehör zu finden sein. (Baumaterial für Türen für Kofferaufbauten)
    Hier hatte mal jemand einen guten Link zu einem Online-Prospekt, wo es fast alles auf dem Gebiet gab. Find ich leider nicht mehr.

    Bilder

    • Volvo mit Klappdach.jpg
      • 130,54 kB
      • 595 × 768
  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 19. Mai 2006 um 12:06

    Hi Jens,

    das sieht doch mal gut aus. Heut und am WE komm ich wohl nicht zum Zeichnen, aber anfang der Woche mal ich mal was auf. Meine Idee sollte funktionieren...

  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 18. Mai 2006 um 21:44

    Hi Jens,

    mach doch bitte mal ne kurze Sizze oder gib zumindest ein paar Maaße von Deinem Auto und dem gewünschten Höhengewinn. Ich hab da ne Idee...

  • Einbau Kühlschrank-Außenlüftungs-Gitter

    • Krabbe
    • 18. Mai 2006 um 09:02

    Hi,

    nein, eine Produktempfehlung kann ich leider nicht geben. Ich habe immer das genommen, was mir gerade in die Hände fiehl. Und welches nun das Beste war weis ich nicht mehr. Mein letzter Kastenwagenausbau bzw. Umbau ist auch schon wieder ein paar Tage her.

  • Einbau Kühlschrank-Außenlüftungs-Gitter

    • Krabbe
    • 17. Mai 2006 um 21:12

    Hallo Christian,

    ja, meine Hohlraumwachs. Sorry.

  • Abnehmbares Hochdach

    • Krabbe
    • 17. Mai 2006 um 12:13

    Hi Jens,

    schau Dir doch mal das Klappdach der älteren Tischer-Absetzkabinen an (z. B. für T3). Das System halte ich für recht gelungen.

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