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  2. Krabbe

Beiträge von Krabbe

  • Wie kriege ich 12 V in abnehmbare Kabine ?

    • Krabbe
    • 11. Oktober 2006 um 09:01

    Hi Markus,

    woher kenn ich diese Steckverbindung nur? :?:

    Ach ja, die liegt bei mir ja auch noch rum um Kabine und Fahrzeug zu verbinden. :)

  • Wieviel Fenster braucht der Womo-Mensch ?

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2006 um 23:01

    Hi Ralph,

    Aramit ist von den technologischen Eigenschaften her zwar das Optimum. Aber ich erinnere mich noch daran, dass es damals in Segelfliegerkreisen nicht unbedingt der beliebteste Werkstoff war, da Aramitgewebeverstärkter Kunstharz wohl nicht so einfach zu reparieren war. Ich meine noch im Kopf zu haben, dass die Aramitfasern hygroskopisch waren und deshalb nicht lange an der Luft lagern sollten. Auch mußten Unfälle deshalb sehr schnell repariert werden. Und irgendwie war das verarbeiten wohl auch nicht so ohne. Da waren GfK und CfK deutlich einfacher zu verarbeiten.

  • Bedarfsermittlung Ford Transit

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2006 um 12:06

    Hi,

    PU-Schaum aus der Dose isoliert zwar recht gut, hat aber zwei gravierende Nachteile:
    1. Zieht der normale Bauschaum Feuchtigkeit. Deshalb sollte wenn, dann nur zu Brunnenschaum gegriffen werden, der das Problem wohl nicht haben soll.
    2. Wenn Du irgendwo PU-Schaum sprühst, dann kannst Du in dem gesamten Bereich nicht mehr schweissen, weil sich das Zeug sonst entzünden kann. Aus diesem Grund würde ich mir gut überlegen PU-Schaum im Kastenwagen zu versprühen. Und den schon garnicht in Holme sprühen.

  • Kann man Koffer selbst reparieren?

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2006 um 09:05

    Hi Knalli,

    die Postkoffer werden auch des öfteren für Wohnmobilausbauten genommen. Nur hörte ich von Problemen mit Undichtigkeiten, da die Postkoffer wohl im Dach ein Lichtband haben, was undicht wird oder so. Aber irgendwann ist hier im Forum dazu auch mal was geschrieben worden. Such mal nach Kögel oder nach Postkoffer oder so.

  • Steckdosen

    • Krabbe
    • 9. Oktober 2006 um 09:01

    Hi Wolfgang,

    ja, zumindest bei der serienmäßig verkabelten Anhängersteckdose kannst Du davon ausgehen, dass der Kabelquerschnitt zum laden der Zweitbatterie in der Kabine zu klein ist.

    Es gibt wie immer natürlich mehrere Möglichkeiten.
    Zur Lage der Steckverbindung:
    Aus elektrischer Sicht ist die Kabellänge natürlich ab besten so gering wie Möglich. Deshalb wäre aus der Sicht eine Steckverbindung vorn an der Kabine ideal. Nur gibt das oft Probleme mit dem Richtigen Platz der Anschlüsse und wenn die Anschlussleitung seitlich frei im Fahrtwind hängen würde könnte sie Anfangen an Fahrzeug oder Kabine zu schlagen und Dir den letzten Nerv rauben. Also, wenn Du eine Vernünftige und gut Zugängliche Verbindung vorn schaffen kannst, dann ist das gut. Wenn nicht, dann musst Du halt den Leitungsquerschnitt wegen der Länge etwas größer wählen. Von der Zugänglichkeit ist natürlich hinten im Bereich der AHK-Steckdose recht gut.
    Anschluss:
    Schau Dir auch mal meinen Schaltplan in der Wissensdatenbank an. Anschluss einer Leitung min. 16 A an Batterieplus oder Lichtmaschinenplus. (Sicherung nicht vergessen). Von da auf ein Trennrelais (Ansteuerung des Relais durch D+ Kontakt vonder Lichtmaschine). Vom Trennrelais jetzt zur Steckverbindung und weiter zur Kabine.
    Minusleitung (im gleichen Leitungsquerschnitt) nicht vergessen. Diese musst Du aber nicht bis zur Batterie ziehen. Es reicht, wenn Du diese von der Steckdose auf die Karosserie legst. Hierbei auf einen guten elektrischen Kontakt achten (Blech blank machen, Masseleitung am besten mit Ringöse und zwischengelegter Zahlscheibe verschrauben (z. B. durch das Heckblech („Stoßstange“)). Anschliessend als Korrosionsschutz noch Unterbodenschutz oder Karosseriewachs (Hohlraumwachs) drauf sprühen.

    Welche Steckverbindung:
    Neben den von hwk genannten NATO-Steckverbindungen gibt es noch folgende Alternativen:
    Es gibt (insbesondere für den LKW-Bereich) eine genormte 6-polige Steckverbindung für die 12 V Versorgung von Anhängern. Diese ist nur nicht an jeder Ecke zu bekommen.
    Dann könntest Du natürlich auch Deine AHK-Steckdose verwenden, wenn Du die entsprechenden Leitungen dort Anschließt (die 13-polige Steckdose hat die Kontakte schon vorgesehen). Du schreibst Du willst die AHK-Dose frei lassen wegen Anhänger ziehen, brauchst Du keine Beleuchtung hinten an der Kabine? Hältst Du alle erforderlichen Winkel für die Beleuchtung so ein? Du könntest natürlich trotzdem die AHK-Steckdose verwenden und für den Anhängerbetrieb ein Adapterkabel bauen. Oder einfach eine zweite AHK-Steckdose parallel.
    Problem bei der AHK-Steckdose kann nur sein, dass Du die 16 mm² Leitung da schlecht unter bekommst. Bei der 13-Pol Dose könntest Du das ganze aber auch auf zwei Anschlüsse verteilen. Das wäre auch für die Strombelastung der Anschlüsse besser.
    Alternativ kannst Du natürlich eine beliebige solide und wtterfeste Steckverbindung nehmen. Achte nur darauf, dass beim Laden der leeren Zweitbatterie (zumindest für kurze Zeit) recht hohe Ströme fließen können.
    Als einfachste Lösung sehe ich, wenn man einfach eine alte 7-Polige AHK-Steckdose mit Stecker nimmt. Diese sind günstig und überall zu bekommen. Zudem sind sie Wetterfest und solide genug bzw. mit entsprechend dicken Kontakten ausgestattet, um die hohen Ströme verkraften zu können. Wenn Du jetzt noch für + und – je Zwei Kontakte nimmst, dann wäre das erst mal eine gute Lösung, wenn es nicht zu Verwechslungen führen könnte, wenn diese Steckdose hinten an der Doka ist. Wäre also am Besten, wenn diese Steckverbindung dann vorn am der Kabine ist. Oder Du versuchst die Steckdose irgendwie so zu verändern, dass nur Dein eigener Stecker reinpasst und nicht der Stecker eines alten Anhängers.
    Alternativ gibt es z. B. von Harting Industrie-Steckverbindungen. Die bis 16 A pro Kontakt belastbar sind. Wenn Du dort einen 8-Fach Stecker nimmst und je 4 Kontakte für + und – nimmst, dann sollte das auch passen.
    Für das Verbinden des relativ dicken Kabels mit den Schraubkontakten der Steckverbindung am besten Kabelschuhe mit Stift nehmen, da die Stifte meist noch im die Klemmen passen.

  • Wieviel Fenster braucht der Womo-Mensch ?

    • Krabbe
    • 8. Oktober 2006 um 19:51

    Hi Ralph,

    Wegen Deiner Fenster-Frage:
    So ganz hab ich jetzt auf die Schnelle Die Lage Deines Bettes und des Fensters in der Kabine nicht verstanden. Aber bei uns sieht das so aus, das wir ja längst im Alkoven schlafen und vorn auf Kopfhöhe in beiden Seitenwänden jeweils ein Ausstellfenster mit ca. 500 x 350 mm Ausschnittmass haben. Dadurch haben wir einen leichten Luftzug genau über unsere Nasen weg was wir als ideal empfinden. Im Sommer gibt es bei ganz geöffneten Fenstern schnell einen angenehm kühlenden Luftstrom, in der kälteren Jahreszeit bei wenig geöffneten Fenstern haben wir immer noch einen leichten Luftstrom, der uns im Kopfbereich mit Frischluft versorgt, untenrum bleibt es aber angenehm warm.

    Deine Kabine sieht ja gigantisch aus. Und wenn ich jetzt so von CfK-Laminat usw. lese... bring zum Leerkabinentreffen auf jeden Fall das Laptop mit vielen Bildern mit, das mußt Du mir dann mal genauer erklären, was Du da geschafft hast. Ansonsten Respekt zu dem, was Du bis jetzt da hingestellt hast.

  • 12 V Stromversorgung bzw. 12 V Elektroinstallation im Wohnmo

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2006 um 11:14

    Überarbeitet am 17.10.07: Leitungen / Leitungsquerschnitte.

    12 V Stromversorgung bzw. 12 V Elektroinstallation im Wohnmobil

    Vorweg eine Warnung:
    Achtung, die 12 V Kleinspannung wird oft als ungefährlich angesehen und dies verleitet zu „Bastellösungen“ oder laienhaften Ausführungen der Installation. Aber Kleinspannungen sind alles andere als ungefährlich. Die Gefahr eines elektrischen Stromschlags liegt bei 12 V zwar nicht vor, dafür liegen die Gefahren aber bei den hohen Strömen die fliessen. Durch diese hohen Ströme sind entsprechend dicke Leitungsquerschnitte und sauber sowie fachgerecht ausgeführte Kabelverbindungen erforderlich. Andernfalls kann es zu unzulässig hohen Erwärmungen bis hin zu Kabelbränden bzw. zur Entzündung leicht brennbarer Werkstoffe kommen. Alle Arbeiten sollten nur von jemandem ausgeführt werden, der das notwändige Fachwissen und die erforderlichen Werkzeuge hat.
    Daher soll hier noch schnell eine wichtige Formel wieder in Erinnerung gerufen werden, und zwar die der Elektrischen Leistung (in Watt) = Spannung (in Volt) / Stromstärke ( in Ampere)
    P[W]=U[V]/I[A] Wobei man mit Umstellen in I[A]=P[W]/U[V] schnell sieht, das der Strom I bei gleichbleibender Leistung P direkt von der Spannung U Abhängig ist und mit Abnehmender Spannung steigt. Die umgestellte Formel benötigt man dann auch, um die notwändigen Leitungsquerschnitte und Absicherungen zu ermitteln, wenn nur die Leistung bekannt ist.

    Normaler Aufbau der 12 V Anlage (Siehe dazu auch den gezeichneten Schaltplan):
    Im Normalfall wird im Wohnmobil die Elektrik des Wohnteils zum großen Teil auf 12 V ausgelegt. Dies kommt daher, dass 12 V die Bordnetzspannung der meisten Basisfahrzeuge ist. Demzufolge wird die meiste Wohnmobiltechnik auch für 12 V Stromversorgung angeboten.
    Die für uns erst einmal relevante Elektrik des Basisfahrzeugs besteht aus zwei Komponenten. Der Lichtmaschine, die vom Motor angetrieben wird und ähnlich des Dynamos beim Fahrrad den elektrischen Strom liefert und der Fahrzeugbatterie, die diesen Strom speichert und wieder abgibt. Nun könnte man natürlich die gesamte Elektrik des Wohnmobils an diese eine Batterie anschließen. Das hätte jetzt aber einen großen Nachteil. Denn wenn man nun einige Zeit ohne weitere Stromversorgung steht und das Wohnmobil nutzt würde man die Fahrzeugbatterie entladen und es stände nicht mehr genug Strom zur Verfügung, um das Fahrzeug wieder zu starten.
    Deshalb sollten die Elektrik von Wohnteil und Basisfahrzeug getrennt werden und jeder Teil seine eigene Batterie erhalten. Dies macht auch Sinn, da Batterie nicht gleich Batterie ist und es verschiedene Batterien für die verschiedenen Einsatzzwecke gibt. So ist die Batterie eines Basisfahrzeugs eine Starterbatterie und als solche konstruktiv nicht dazu ausgelegt den Wohnteil einer Wohnmobils dauerhaft mit Strom zu versorgen.
    Im Folgenden wollen wir von Starterbatterie und Aufbaubatterie (oder auch Zweitbatterie) sprechen.
    Die Aufbaubatterie ist nun also zuständig für die Stromversorgung des Wohnteils.
    Wie groß diese Dimensioniert werden soll hängt davon ab, was damit wie viele Stunden am Tag betrieben werden soll und wie viele Tage man unabhängig von weiterer Stromversorgung sein möchte. Siehe auch Dimensionierung der Batterie.
    Von der Aufbau werden nun die elektrischen 12 V Geräte des Wohnteils versorgt. Wichtig ist, dass alle Geräte mit Sicherungen der richtigen Stärke abgesichert werden. Dazu sollte unmittelbar nach der Batterie ein Sicherungshalter installiert werden. Idealerweise sollte jeder Verbraucher einzeln abgesichert werden. (Lampen können ggf. zusammengefasst werden).
    Sinnvoll ist es weiterhin Sicherungen der Art zu verwenden, die auch im Basisfahrzeug eingesetzt ist. Bsp. Flachsicherungen, wenn das Basisfahrzeug auch über Flachsicherungen verfügt. Zum Schutz der Batterie vor Tiefentladen (was diese dauerhaft schädigt) kann nach der Batterie noch ein Tiefentladeschutz vorgesehen werden.
    Bei Kastenwagenausbauten muss von der Batterie immer nur eine Plusleitung gezogen werden. Für die Minusleitung reicht es aus, wenn die Minusanschlüsse von Batterie und allen elektrischen Verbrauchern leitend mit der Karosserie verbunden werden. Hierbei jedoch darauf achten, dass die Minusleitungen vom Querschnitt den Plusleitungen entsprechen und nicht kleiner Dimensioniert werden. Bei Ausbauten von nicht leitenden Leerkabinen ist es notwendig auch die Masseleitungen zum Minuspol der Batterie zu verlegen. Hierbei können jedoch die Leitungen der einzelnen Geräte auch zusammengefasst werden, wenn der Querschnitt der Sammelleitung dann entsprechend groß ist.
    Die Zweitbatterie muss nun natürlich auch geladen werden. Die Starterbatterie des Basisfahrzeugs wird ja über die Lichtmaschine geladen, wie soll nun die Zweitbatterie geladen werden? Am Einfachsten auch über die Lichtmaschine. Diese ist in der Regel ausreichend groß um die Zweitbatterie mit zu laden. Wenn wir nun aber die Zweitbatterie mit der Lichtmaschine laden, was ist dann mit der gewünschten Trennung der beiden Stromkreise? Dies geschieht bei Wohnmobilen in der Regel durch ein sogenanntes Trennrelais. Dieses Relais kommt in das Ladeleitung, welche beide Stromkreise miteinander verbindet. Es ist im Stand geöffnet und trennt dann beide Stromkreise. Bei laufendem Motor, wenn die Lichtmaschine Strom liefert, wird es geschlossen und verbindet beide Stromkreise, so dass beide Batterien von der Lichtmaschine geladen werden.
    Die Verbindungsleitung zwischen beiden Stromkreisen wird in der Regel vom Pluspol der Starterbatterie zum Pluspol der Zweitbatterie verlegt. Unmittelbar an jeder Batterie sollte eine Sicherung eingebaut werden (Streifensicherung ca. 50 – 80 A, je nach Trennrelais). Als Trennrelais dürfen nur entsprechende Hochstromrelais genutzt werden. Sie sollten mit einer Schutzdiode (oder Löschdiode) ausgestattet sein und am Besten geschraubte Anschlüsse haben. Angesteuert wird das Relais vom D+ Kontakt der Lichtmaschine. In der Regel ist dies eine dünne blaue Leitung, welches von der Lichtmaschine zur Ladekontrollleuchte geht.
    Weitere Wege die Zweitbatterie zu laden wären ein Ladegerät, Solarzellen oder eine Brennstoffzelle.
    Beim Ladegerät sollte man ein sogenanntes Automatikladegerät mit IuoU-Kennlinie nehmen. Dieses läd die Batterie schonend und kann immer angeschlossen bleiben ohne die Batterie zu überladen. Bei voll geladener Batterie dient es weiterhin als Netzgerät und versorgt die Elektroanlage mit 12 V, wenn das Wohnmobil an 230 V angeschlossen ist. Das Ladegerät wird einfach an eine im Wohnmobil vorhandene 230 V Steckdose und an die Batterie angeschlossen. Hochwertige Ladegeräte bieten zudem die Möglichkeit die Starterbatterie mit zu laden und verfügen über Anschlüsse für eine Temperaturkompensation und eine Ladespannungsüberwachung (für den Fall, dass große Stromverbraucher während des Ladens betrieben werden und daher sonst nicht die notwändige Ladespannung an der Batterie ankommen würde)
    Solaranlagen stellen einen weiteren Weg dar ein Wohnmobil mit Strom zu versorgen. Wobei ein wirklich autarker Betrieb nur mit Solarzellen eine entsprechend große (und teure) Solaranlage erfordert, insbesondere wenn das Wohnmobil auch ausserhalb des Hochsommers oder in nördlicheren Regionen genutzt werden soll. Zum Verlängern der autarken Nutzungszeit bzw. zur Erhaltungsladung der Batterien während der Standzeiten (wenn das Wohnmobil im Freien steht) sind sie jedoch gut geeignet.
    Brennstoffzellen sind auch weniger dazu geeignet eine leere Batterie aufzuladen. Sie dienen eher der Batterieunterstützung und sorgen damit für eine längere Zeit, die man autark ist.

    Installation
    Hier möchte ich einige Grundlagen zur 12 V Installation aufführen bzw. Wissenswertes und Beachtenswertes zu einzelnen Aspekten der 12 V Anlage darstellen.
    Wie oben schon geschrieben muss bei der Elektroinstallation der 12 V Anlage wegen der hohen Ströme mit entsprechender Sorgfalt gearbeitet werden. Insbesondere ist auf ausreichende Leitungsquerschnitte und gute Kabelverbindungen (mit geringen Übergangswiderständen) zu achten.

    Leitungen / Leitungsquerschnitte:
    Bei der Auswahl der richtigen Leitungsquerschnitte spielen zwei Aspekte eine Rolle. Zum einen die maximal zulässige Strombelastbarkeit der Leitung. Das ist die Stromstärke, mit der die Leitung maximal abgesichert werden darf. Es macht aber in der 12 V Installation keinen Sinn diese Werte im Normalen Betrieb voll auszunutzen, da der zweite Aspekt der des Spannungsverlustes auf der Leitung ist. Jede Leitung stellt auch einen elektrischen Widerstand dar. Mit dem überwinden dieses elektrischen Widerstands wird elektrische Energie in Wärme umgesetzt und dabei geht Spannung „verloren“ bzw, richtigerweise kommt es zu einem Spannungsabfall. D. h. die am Ende der Leitung ankommende Spannung ist geringer als die zugeführte Spannung. Der Leitungswiderstand wird nun zum einen mit abnehmendem Leitungsquerschnitt größer. Zusätzlich wird er mit zunehmender Temperatur ebenfalls größer. Deshalb macht es gerade bei Kleinspannungen Sinn die Leitungsquerschnitte eher etwas größer zu wählen.
    Die folgende Tabelle ist als Empfehlung aus der Praxis heraus gedacht und stellt zum einen die wegen der Spannungsverluste sinnvollen Leitungsquerschnitte für Geräte mit entsprechender Leistungsaufnahme dar, zum anderen die maximalen Sicherungswerte, mit denen ich bei diesen Querschnitten absichern würde. (Gilt für Kabellängen bis ca. 10 m)

    Leitungsdurchmesser____ sinnvolle Leistung____ maximale Absicherung
    ____0,75 mm²10 W5 A
    ____1,5 mm²25 W 10 A
    ____2,5 mm²40 W15 A
    ____4,0 mm²60 W 30 A
    ____6,0 mm²85 W35 A
    _____12 mm²50 A
    _____16 mm²70 A
    _____25 mm²100 A

    Wer es genau Wissen will: Die „Richtigen“ Leitungsquerschnitte sind in der DIN EN 1648-2
    "Bewohnbare Freizeitfahrzeuge - Elektrische Anlagen für DC 12 V - Teil 2:Motorcaravans" geregelt.

    (Ich scheib statt grichischer Buchstaben jetzt mal ähnliche aus dem "normalen“ Alphabet)
    A= p x L x I / Uv
    Um die maximal zulässige Stromstärke für eine Leitung herauszufinden stellt man das ganze einfach nach I um:
    I= A x Uv / (p x L)

    A= Leitungsquerschnitt in mm²
    p = spezifischer Widerstand des Leiters (für Kupfer = 0,01989 Ohm mm²/m bei 50°C)
    L = Gesamtlänge der Leitung (Hin- und Rückleitung) in Meter
    I = Gesamtstrom in A
    Uv = zulässiger Spannugsabfall (= 0,3 V für die Leitung zur Zweitbatterie, 0,8 V für andere Leitungen, wenn der Hersteller des angeschlossenen Gerätes nicht etwas anderes fordert.) [i]Anm.: Ich würde die Leitungen immer auf max. 0,3 V auslegen, insbesondere aber Heizung und Kühlschrank/-box).

    Es sollten nur speziell für die Verlegung in KFZ geeignete Leitungen verwendet werden. Diese sind aus feindrähtiger Litze und haben entsprechend dicke und robuste Isolierungen. Damit sind sie ausreichend flexibel um den im Fahrzeug vorherrschenden Schwingungen und Vibrationen wiederstehen zu können. Dies ist bei anderen Leitungen nicht unbedingt gegeben, da diese zu starr sein können und dann auf Dauer brechen würden. Leitungen mit starrem Leiter haben im Fahrzeug auf keinen Fall etwas zu suchen.

    Bei den Leitungsfarben gibt es im 12 V-KFZ-Bereich andere Farben als beispielsweise in der 230 V Hausinstallation. Für Masseleitungen (bzw. Minusleitungen) wird braun verwendet. Für die Plusleitungen sollte rot bevorzug werden. Zur Unterscheidung können aber auch alle Farben ausser braun genommen werden.

    Leitungsverbindungen:
    Als Verbindungstechnik im Fahrzeug eignen sich insbesondere Quetschverbindungen und Schraubverbindungen (nur in Verbindung mit Aderendhülsen) sowie Steckverbindungen, bei denen die Stecker aufgequetscht / gepresst werden. Auch neuere Klemmverbinder für flexible, feindrähtige Leitungen sind geeignet.
    Es empfiehlt sich zur Installation eine Vernünftige Quetschzange für isolierte und unisolierte Quetschverbinder (bzw. Kabelschuhe) und eine vernünftige Aderendhülsenzange zu kaufen oder zu leihen. (Quetschzange mit Wechselbacken gibt es preiswert bei Westfalia)
    Insbesondere bei den Anschlüssen der Leitung, welche die beiden Batterien mit den Sicherungen und dem Trennrelais verbindet empfiehlt es sich diese Verbindungen mit Rundösen-Kabelschuhen auszuführen, welche auf die Leitungen gequetscht werden und dann an den Sicherungshaltern und am Trennrelais verschraubt werden. Diese Verbindung ist AMP-Steckern und dergleichen vorzuziehen.
    Nicht geeignet (und teilweise auch nicht zulässig) sind Verbindungen durch Löten, Schraubverbindungen mit verzinnten Aderenden, einfaches verdrillen und isolieren mit Isolierband oder Verbindungen mit sogenannten Abzweigverbindern (auch Stromdiebe genannt).
    Das Löten ist nicht zulässig, weil die Leitung damit „versteift“ wird und die Gefahr eines Kabelbruches an der Übergangsstelle zwischen flexibler Leitung und durch Lot versteifter Leitung besteht. Das Verschrauben (z. B. mit Lüsterklemmen) verzinnter Enden ist darüber hinaus verboten, weil das Zinn im Laufe der Zeit unter dem Druck der Schraube und / oder wegen hoher Temperaturen aufgrund hoher Übergangswiderstände anfangen könnte zu „fließen“ und die Klemmkraft dann nachlassen würde. Abzweigverbinder bieten keine vernünftige Leitungsverbindung. Es können sehr hohe Übergangswiderstände auftreten, insbesondere wenn die Isolierung nicht sauber aufgetrennt wird und sich Stellenweise noch Isolierung zwischen den Kontaktflächen befindet. Des weiteren besteht die Gefahr, das die Adern beschädigt werden und sich dann der Kabelquerschnitt im unzulässigem Masse reduziert.

    Verlegung der Leitungen
    12 V Leitungen dürfen in keinem Fall mit 230 V Leitungen zusammen verlegt werden.
    Beim Verlegen der Leitungen darauf achten, dass diese vor mechanischer Beschädigung geschützt sind (insbesondere in Staufächern), das sie nicht auf Zug belastet werden, das die Leitungen ausreichend befestigt sind und das sie nicht über scharfe Kannten und durch ungesicherte Blechdurchbrüche hindurch verlegt werden. Wenn die Gefahr besteht, das sich eine Leitung durchscheuern kann, muss sie in Kabelkanal oder Kabelrohr verlegt werden, oder die Kannte entsprechend müssen abgepolstert bzw. abgerundet werden. Bei Durchführungen durch Bleche sind entsprechende Leitungsdurchführungen aus Gummi o. ä. zu verwenden.

    Dimensionierung der Zweitbatterie:
    Für die richtige Dimensionierung der Zweitbatterie muss man sich zunächst die Mühe machen den Energiebedarf in Amperestunden (Ah) am Tag zu ermitteln und dann festlegen wie lange man ohne weitere Stromversorgung auskommen möchte.
    Zum ausrechnen des Energiebedarfs sollte man sich für jeden Verbraucher die elektrische Anschlussleistung aufschreiben und überlegen wie lange dieser pro Tag läuft.
    Mit diesen Angaben und der Formel:
    Energiebedarf in Ah = Leistung in Watt / 12 V x Nutzungsdauer in Stunden
    Ergibt sich der Energiebedarf jedes Einzelverbrauchers. Summiert ergibt dies die notwendige Batteriekapazität pro Tag. Mit der Anzahl der Nutzungstage des Wohnmobils ohne Stromversorgung multipliziert ergibt sich die notwendige Batteriekapazität.
    Nun sollte man noch beachten, das eine Batterie für ein langes Batterieleben nicht komplett entladen werden soll. Einer Säurebatterie soll regelmäßig nur max. 80 % Ihrer Kapazität entnommen werden, einer Blei-Gel-Batterie sogar nur max. 60 %. Bei tieferer Entladung altern diese Batterien deutlich schneller.

    Materialliste zum Aufbau einer 12 V-Elektroanlage in einem Wohnmobil (Vorschlag)

    · Aufbaubatterie
    · Trennrelais (mit Löschdiode). Bevorzugt Typen mit Schraubanschlüssen wählen.
    · 2 Sicherungshalter für Hochstromsicherungen (z. B. Streifensicherungen)
    · 2 Sicherungen für o. a. Sicherungshalter (ca. 50 – 80 A, je nach Trennrelais u. Leitungsquerschnitt zwischen den Batterien)
    · Leitung feinadrig min. 12 mm²
    · Sicherungshalter mehrfach
    · Sicherungen
    · KfZ-Leitung in Querschnitten von 0,75 mm² bis 6 mm²
    · AMP-Stecker, Quetschverbinder, Kabelschuhe, Aderendhülsen etc.
    · Ggf. Unterspannungsschutz
    · Ggf. Automatik-Ladegerät
    · Ggf. Solaranlage
    o Solarmodul
    o Halter für Solarmodul
    o Leitungsdurchführung für Fahrzeugdach
    o Leitung 2 x 2,5 mm² - 2 x 4 mm²
    o Solarregler

    Anmerkung:
    Alle Angaben sind nach besten Wissen und Gewissen gemacht. Der Autor erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit. Alle Angaben sind lediglich als Information anzusehen. Der Autor haftet nicht für Schäden die entstehen, wenn eine Elektroanlage nach dieser Information aufgebaut wird.

    © by Krabbe

    Bilder

    • Stromlaufplan 12 V normal.jpg
      • 202,88 kB
      • 787 × 946
  • Aufbau einer 230 V Anlage im Wohnmobil

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2006 um 10:55

    Achtung:
    230 V – Anlagen dürfen nur vom Fachmann installiert werden. Bei unsachgemäßer Installation herrscht Lebensgefahr. Die nachfolgenden Angaben dienen nur zur Information und dem besseren Verständnis der Wohnmobiltechnik und sollen keine Anleitung zum Nachbau durch Nicht-Fachleute sein.
    Der Autor übernimmt keine Haftung für eventuelle Schäden, die entstehen wenn Nicht-Fachleute aufgrund dieser Information eine 230 V-Anlage aufbauen. Er übernimmt weiterhin keine Gewähr dafür, dass diese Anleitung fehlerfrei ist und den aktuellen Normen und Vorschriften entspricht.

    Aufbau:
    Die Einspeisung von 230 V darf nur über einen CEE-Einbaustecker erfolgen (3-Polig, für die blauen CEE „Campingkupplung“). Dieser Einbaustecker muss gut zugänglich und abdeckbar sein. Zu empfehlen ist der Einbau eines entsprechenden Anschlusskastens aus dem Campingbedarf. Von diesem Einbaustecker ist ein Potentialausgleich zur Karosserie zu schaffen. Dazu muss eine feindrähtige Leitung mit min. 4 mm², Farbe grün-gelb vom Anschluss des Schutzleiters (PE) auf die Karosserie gelegt werden. Hinter dem Eingangsstecker muss als erstes eine Doppelsicherung eingebaut werden (Empfehlung 2x10 A) bei der beide Sicherungen gekoppelt sind, so dass im Falle eines Überstroms beide Leitungen getrennt werden. Leiter und Neutralleiter sind beide über jeweils eine dieser Sicherungen abzusichern.
    Notwendigkeit dieser Doppelsicherung: Bei Verwendung eines Schukoadapters bzw. eines Adapters für ausländische Steckdosen oder bei falsch Angeschlossenen CEE-Steckdosen kann es vorkommen, das Leiter und Nullleiter vertauscht sind. Dann wäre die Sicherung nur im Nulleiter und selbst nach auslösen der Sicherung würde im Wohnmobil noch Spannung gegen Erde anliegen. Das selbe könnte passieren, wenn beide Sicherungen nicht gebrückt währen und nur die Sicherung des Nulleiters auslösen würde.
    Ein Fehlerstromschutzschalter (FI) ist im Wohnmobil nicht zwingend vorgeschrieben, da eigentlich alle Campingplätze damit ausgestattet sein müssten. Er ist aber dringend zu empfehlen, da es durchaus vorkommen kann, dass das Wohnmobil an Installationen angeschlossen wird, in denen kein (funktionierender) Fehlerstromschutzschalter vorhanden ist.
    Nach den Sicherungen und dem FI-Schalter folgt dann die weitere Verlegung zu den einzelnen Steckdosen.

    Installation:
    Bei der gesamten Verlegung müssen 3 Adern verlegt werden. Der Schutzleiter muss komplett mit verlegt und angeschlossen werden. Der Mindestleitungsquerschnitt beträgt 1,5 mm². Als Leitungen sind erlaubt:
    · (Einzel)Aderleitungen mit feindrähtigen Leitern (H07 V-K oder H07 V-R) verlegt in Isolierrohren
    · Mittlere Gummischlauchleitung (H05 RN-F) oder gleich- bzw. höherwertig.
    Wobei letztere vorzuziehen ist. Ansonsten müsste man wirklich die komplette Installation durchgängig in zulässigen Isolierrohren verlegen.
    Nicht zulässig sind alle anderen Leitungen. Insbesondere solche mit starren Leitern aus dem Hausbereich sind unzulässig, da diese den mechanischen Belastungen im KFZ nicht gewachsen sind. Leitungen mit PVC-Mantel haben das Problem, dass sie bei kalten Temperaturen hart und spröde werden und durch die Fahrzeugvibrationen geschädigt werden können. Deshalb dürfen auch diese nicht verwendet werden.

    Beim Verlegen ist weiterhin auf folgendes zu achten:
    · Alle Leitungen, die nicht in Rohren oder Kabelkanal verlegt sind müssen mit Isolierschellen befestigt werden. Und zwar bei senkrechter Verlegung alle 40 cm und bei waagerechter Verlegung alle 25 cm.
    · In nicht zugänglichen Bereichen dürfen die Leitungen keine Trennstellen haben. Verbindungsstellen bzw. Abzweigungen müssen in geeigneten Dosen ausgeführt sein.
    · Alle Verbindungen haben in zulässiger Art und Weise zu erfolgen. So sind z. B. Aderenden mit Aderendhülsen zu versehen. Verlöten von Leitungen bzw. verzinnen von Aderenden ist nicht zulässig.
    · Leitungen müssen vor mechanischer Beschädigung geschützt werden. Dies gilt auch für Abrieb durch scheuern und insbesondere für Beschädigung durch scharfkantige Teile. Führen Leitungen durch leitfähige Bauteile (z. B. Karosserie) müssen sie durch geeignete Durchführungen, Tüllen oder sonstige Maßnahmen vor Beschädigung geschützt werden.
    · Sämtliche spannungsführenden Teile sind vor Berührung zu schützen.
    · Beim absetzen der Leitungen sollte der Schutzleiter immer etwas länger gelassen werden, damit er im Falle eines Falles erst als letztes aus der Verschraubung gezogen wird.
    · In Gaskästen dürfen sich keine elektrischen Installationen befinden.
    · Leitungen für 230 V sind grundsätzlich räumlich getrennt von Installationen mit Kleinspannung zu verlegen.

    Potentialausgleich:
    Berührbare leitfähige Bauteile (z. B. Kocher, Spülbecken, etc.) müssen mit dem Schutzleiter der elektrischen Anlage verbunden sein. Der Nennquerschnitt dieser Potentialausgleichsleitung muss min. 4 mm² betragen. Da die Karosserie ebenfalls mit einem solchen Potentialausgleich an den Schutzleiter angeschlossen ist reicht es aus, wenn man die weiteren Potentialausgleichsleitungen gut leitend mit der Karosserie verbindet.
    Sofern das Wohnmobil im wesentlichen aus Isolierstoff besteht (z. B. GfK-PU-GfK-Sandwichkabine) brauchen isoliert angebrachte Metallteile, bei denen das auftreten einer Fehlerspannung unwahrscheinlich ist, nicht an den Potentialausgleichleiter angeschlossen werden. Ich würde dies zur Sicherheit aber dennoch empfehlen, allein aus dem Grund, das man ein solches Metallteil ggf. auch von außerhalb des Wohnmobils berühren kann (z. B. beim hereingreifen durch ein Fenster von außen).

    Verbindung des Wohnmobils mit dem Stromanschluß auf dem Campingplatz

    Lt. Norm darf der Anschluss eines Wohnmobils an eine 230 V Steckdose auf dem Campingplatz nur mit einem Kabel erfolgen, welches folgende Eigenschaften hat:
    · Bewegliche Leitung vom Typ H07 RN-F (schwere Gummischlauchleitung)
    · 3-adrig (mit Schutzleiter), Mindestquerschnitt 2,5 mm²
    · maximale Länge 25 m
    · an beiden Enden 3-poliger (blauer) CEE-Stecker bzw. Kupplungssteckdose

    Materialliste für eine 230 V-Anlage im Wohnmobil (Vorschlag):
    · CEE-Einbaustecker mit Abdeckung
    · Sicherungskasten mit Doppelsicherung (2 x 10 A) und FI aus dem Campingbedarf.
    · Alternativ: Passender Sicherungskasten, zwei Sicherungen 10 A, die mechanisch gebrückt werden können und ein Fehlerstromschutzschalter oder ein entsprechendes Kombigerät
    · Aufputz-Schutzkontaktsteckdosen nach Bedarf
    · Unterputz- Schutzkontaktsteckdosen und Hohlraumdosen für Möbeleinbau nach Bedarf. Ggf. spezielle Möbeleinbau-Steckdosen
    · Verteilerdosen nach Bedarf
    · Feindrähtige Leitung grün/gelb mit Querschnitt min. 4 mm²
    · Ca. 2 m schwere Gummischlauchleitung H07 RN-F 3 x 2,5 mm² (für Verbindung von CEE-Einbaustecker zur Sicherung)
    · Mittlere Gummischlauchleitung (H05 RN-F) 3 x 1,5 mm² (für die weitere Installation)
    · Aderendhülsen, Kabelschuhe und geeignete Klemmen

    Anmerkung zu 230 V Beleuchtung im Wohnmobil:
    Selbstverständlich kann man, wenn man eine 230 V Anlage einbaut, auch 230 V Beleuchtung vorsehen. Doch macht diese Mehrinstallation in meinen Augen keinen Sinn. Denn eine vernünftige 12 V Beleuchtung z. B. auf Basis von Halogen- und LED-Beleuchtung macht ein ausreichend gutes Licht. Bei Einbau eines Automatikladegerätes in das Wohnmobil wird das 12 V Netz aus dem 230 V Netz gespeist und der Betrieb der 12 v Beleuchtung belastet die Batterie nicht. Somit gibt es keinen Grund eine 12 V Beleuchtung nicht auch bei 230 V Stromanschluss zu betreiben.

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  • Wechselrichter bzw. 12 V –> 230 V Wandler im Wohnmobil

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2006 um 10:50

    Aus den im Wohnmobil vorhandenen 12 V Gleichspannung lassen sich mit Hilfe von Wechselrichtern (engl. Inverter) auch 230 V Wechselspannung erzeugen. Dies ist für viele Dinge recht praktisch, kann man doch (zumindest auf den ersten Blick) die Elektrogeräte, die man sowieso zu hause hat, auch im Wohnmobil nutzen. Nur ist das leider nicht immer ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Nicht jedes Elektrogerät verträgt sich mit jedem Wechselrichter. Und bei 230 V Geräten mit hoher Stromaufnahme werden die Ströme bei 12 V so hoch, dass es kaum Wechselrichter gibt, die diese hohen Ströme wandeln können. Außerdem müssten sehr dicke Kabel auf der 12 V Seite gezogen werden und es müssten sehr große Batteriekapazitäten vorhanden sein.

    Ein wenig Theorie:
    Der Strom, der zu hause aus der Steckdose kommt ist 230 Volt (V) Wechselstrom.
    (Früher waren es offiziell mal 220 V, auch heute kann man oft nur 220 V messen, aber im Zuge der EU-Vereinheitlichung wurden aus den unterschiedlichen Spannungen der Länder von 220 – 240 V offiziell einheitliche 230 V Wechselstrom +/- Toleranz.)
    Bei diesem Wechselstrom beschreibt der Spannungsverlauf eine Sinuskurve, bei der die Spannung wie eine Berg- und Talbahn von 0 V ansteigt bis zum maximalen positiven Wert, dann wieder abfällt bis auf 0 V und dann bis zum maximalen negativen Wert weiter sinkt und von da wieder auf 0 V ansteigt. Dabei beschreibt der Spannungsverlauf eine abgerundete Kurve, die sogenannte Sinuskurve und dies wiederholt sich mit einer Frequenz von 50 Hz (Herz), d. h. 50 x in der Sekunde. (Siehe Abbildung)

    Die Ausgangsspannung, die ein Wechselrichter nun idealer weise liefert wäre genau diese 230 V Wechselspannung mit sauberem sinusförmigem Verlauf. Nur ist das beim Wandeln von 12 V Gleichspannung in 230 V Wechselspannung nicht so einfach zu realisieren und bedeutet einen recht hohen technischen Aufwand und somit hohe Kosten. Weniger „saubere“ Spannungsverläufe lassen sich erheblich einfacher realisieren und somit gibt es natürlich eine recht große Anzahl Wechselrichter auf dem Markt, deren Verlauf der Ausgangsspannung mehr oder weniger vom idealen Sinus abweichen.

    Im Prinzip kann man sagen es gibt drei bis vier verschiedene Arten oder Qualitätsstufen von Wechselrichtern. Die ganz billigen liefern nur ein Rechteckspannung. D. h. die Spannung springt immer von 0 V auf –230 V wieder auf 0 V und auf +230 V und zurück auf 0 V und durchläuft dabei keine „weiche“ Kurve. Das mögen viele Elektrogeräte nicht. Was man meist damit betreiben kann sind die billigen Steckernetzteile von Handys und teilweise auch von Laptops. Elektromotoren lassen sich auch teilweise noch damit betreiben (bei Maschine mit elektronischer Regelung reicht ein solcher Wechselrichter jedoch nicht). Aber eigentlich sollte man die Finger von diesen billigen Teilen lassen, da meist nicht auch bei Schutzschaltungen wie Überlastsicherungen usw. gespart wird.
    Die nächste Stufe der Wandler liefert einen trapezförmigen Spannungsverlauf. Da kann man eigentlich die meisten elektronischen Netzteile von Handys und Laptops mit betreiben. Auch Unterhaltungselektronik funktioniert oft (SAT-Receiver, Radio, Computer). Hochwertige elektronische Steuerungen und Geräte mit spezieller Eingangselektronik funktionieren meist nicht. Fernsehgeräte können teilweise damit betrieben werden.
    Die nächstbessere Stufe bildet den Sinus schon in Art einer Treppenstufenkurve nach. Das ist schon mal recht gut und fast allen Geräte reicht diese Spannung. Nur empfindliche Elektronik macht manchmal noch Probleme. Dafür kosten diese Geräte auch oft genau so viel wie ein noch besserer Sinus-Wechselrichter von anderen Herstellern.
    Das Beste sind die sogenannten Sinus-Wechselrichter. Diese liefern eine Ausgangsspannung mit dem Verlauf eines reinen Sinus. Teilweise besser, als aus dem Stromnetz. Und damit kann man dann auch alles betreiben.

    Das Problem bei den billigeren Geräten ist oft, das der Spannungsverlauf nicht eindeutig beschrieben ist. Wenn von Rechteckspannung oder Trapezspannung die Rede ist, dann ist das ja recht eindeutig. Teilweise sind die Spannungsverläufe auch als Grafik auf dem Gerät aufgezeichnet. Nur wird leider oft von Sinusähnlich, modifizierter Sinus, Quasi-Sinus und so weiter geschrieben. Das sind dann meist Geräte mit trapezförmigem Spannungsverlauf. Doch im Ebay-Zeitalter muss man leider damit Rechnen, dass auch Geräte mit Rechteckspannung so angeboten werden.

    Ob ein Wechselrichter Sinn macht oder nicht musst jeder für sich entscheiden. Es kommt auch immer darauf an, was man damit vorhat bzw. betreiben will. Sehr gute Dienste leisten diese Geräte zum Beispiel zum laden von Handy oder Laptop, da diese oft über die 12 V Stecker nicht voll geladen werden. Außerdem hat man, wenn man dann noch 12 V Ladekabel für beide mitnimmt eine Redundanz, falls eine Lademöglichkeit ausfällt. Auch zum Laden von Digitalkamera, für den Rasierer oder den Langhaarschneider usw. sind Wechselrichter praktisch, da für diese Geräte oft keine 12 V Ladekabel vorhanden sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man normale 230 V Geräte im Wohnmobil verwenden kann, da diese meiste deutlich preiswerter sind als spezielle 12 v Geräte (z. B. Fernseher, SAT-Receiver, ...).
    Nachteil beim betreiben von Geräten auf 230 V ist jedoch, dass durch das Wandeln Verluste von ca. 15 % entstehen.
    Größere Elektrogeräte lassen sich mit den (kleineren) Wandlern oft nicht betreiben, da die Anlaufströme zu groß sind. Auch fließen dann auf der 12 V Seite sehr hohe Ströme. Dies erfordert zum einen eine aufwändige Elektroinstallation des Wandlers (entsprechend dicke Anschlussleitungen und entsprechende Sicherungen), zum anderen sind entsprechende Batteriekapazitäten notwendig.

    Beispiel: Wollte man über einen geeigneten Wechselrichter ein Haushaltsgerät mit einer Anschlussleistung von 1000 W betreiben, dann fließt bei 230 V Wechselspannung ein Strom von ca. 4,35 A. Das ist nicht sehr viel, ein Leitungsquerschnitt von 0,75 mm² ist ausreichend (nur auf der 230 V Seite!). Bei Wandeln entstehen ca. 15 % Verluste. D. h. vor dem Wandler auf der 12 V Seite beträgt die Anschlussleistung des Wandlers ca. 1150 W. Im 12 V Netz fließt nun ein Strom von ca. 96 A !!. D. h. für die Elektroinstallation, dass ein solcher Wandler mit einem Leitungsquerschnitt von min. 25 mm² an der Batterie angeschlossen sein müsste. Eine übliche 100 Ah Zweitbatterie könnte bei einem so hohen Entladestrom keine 100 Ah bereitstellen (die verfügbare Kapazität ist auch von der Höhe des Entladestroms abhängig) und wäre grob nach einer halben Stunde komplett leer und wahrscheinlich schon tiefentladen.

    Fazit: Will man Elektrogeräte mit hoher Anschlussleistung im Wohnmobil betreiben, dann bedarf es nicht nur eines guten und großen Wechselrichters, sondern auch entsprechender Batteriekapazitäten.

    Ob ein preiswerterer Wandler mit Trapezspannung für die eigenen Elektrogeräte geeignet ist kann man bei Geräten mit externem Netzteile (für den Hausgebrauch) mit ausreichender Genauigkeit recht einfach testen. Man nehme das kalte (d. h. einige Stunden vorher aus der Steckdose gezogene) Netzgerät (z. B. vom Laptop) und schließe das Laptop an. Nun steckt man das Netzteil in die Steckdose und misst die Zeit, die vergeht, bis das Netzteil warm wird. (Am besten natürlich, wenn man ein schnelles und geeignetes Thermometer hast. Im Notfall muss man mit der Hand fühlen, bis das Teil warm wird.) Nun lass das Netzteil wieder komplett abkühlen und mache den Versuch (am besten am nächsten Tag) am Wechselrichter. Wenn das Netzteil jetzt merklich schneller warm wird als beim Betrieb an der Steckdose zu hause, oder im Betrieb deutlich wärmer wird, dann mag es die vom Wandler gelieferte Spannung nicht. (Anmerkung: Der Test verläuft auf eigenes Risiko, keine Haftung für Schäden, die dadurch an elektrischen Geräten entstehen)

    Installation einer Wechselrichters im Wohnmobil:
    Wie oben schon angeführt müssen insbesondere Wechselrichtern mit hohen Ausgangsleistungen mit entsprechend groß dimensionierte Leitungsquerschnitte angeschlossen werden. Aufgrund der hohen Ströme im 12 V Netz empfiehlt es sich einen Wechselrichter so nah wie möglich und mit möglichst kurzem Leitungsweg an die Versorgungsbatterie anzuschließen. Lieber den angeschlossenen 230 V Leitungsweg länger machen, da hier die Ströme und Leitungsverluste deutlich geringer sind.
    Aufpassen muss man, wenn man vom Wechselrichter 230 V in das bereits vorhandene 230 V Netz des Wohnmobils einspeisen will. Hierbei muss zum einen aus Sicherheitsgründen ein FI-Schalter vorgesehen sein. Des weiteren muss mit einer entsprechenden Sicherheitsschaltung (Vorrangschaltung) Sichergestellt werden, dass der 230 V Ausgang des Wandlers vom Bordnetz getrennt wird, wenn dem Wohnmobil von außen (über die CEE-Eingangssteckdose) 230 V zugeführt werden, da die Wechselrichter eine Einspeisung von 230 V am Ausgang nicht vertragen. Nur wenige sehr teure Wechselrichter haben entsprechende Schutzschaltungen bereits eingebaut

    © by Krabbe

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  • Unterschiede Sandwich-Schaum

    • Krabbe
    • 6. Oktober 2006 um 09:18

    Hi,

    ich schließe mich meinen Vorrednern an. Herzlich willkommen hier, solche Leute können wir brauchen.

    @ Wolfgang

    Zitat

    Ich denke, Clemens' Beitrag hat die Qualität für die neue Wissensbasis, oder?

    Dazu hab ich Dir gerade eine PN geschrieben. :)

  • wie praktikabel sind heizstäbe / tauchpumpen / kanister

    • Krabbe
    • 5. Oktober 2006 um 22:28

    Hi Lucas,

    ich hab mal ein wenig gegoogelt und gerechnet und wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann bräuchtest Du, um 20 l Wasser innerhalb einer Stunde um 20 °C zu erwärmen (z. B. von 15°C auf 35°C) ca. 465 W. Ein 75 W Heizstab bräuchte dafür also mal so eben 6,2 Stunden und wenn Du das im Stand machen wolltest müßtest Du der Batterie ca. 39 Ah entnehmen.
    Alles in allem wohl für Deine Belange etwas weniger praktikabel.
    Mein Vorschlag mit den Heizstäben galt auch eher für ein Expeditionsmobil oder ein Reisefahrzeug, wo am Tag gefahren wird und wo das Wasser den Tag über während der Fahrt und bei laufender Lichtmaschine erwärmt wird.
    Dazu kommt, das es sich in dem Posting, wo ich diesen Vorschlag machte, um einen VW T3 als Weltreisemobil ging, der dann noch zunächst durch Afrika fahren soll, wo Warmwasser auch gut mit Solarenergie erzeugt werden kann (Solardusche). Der T3 ist m. E. zu klein um dort noch einen Boiler unter zu bringen. Deshalb der Vorschlag mit der alternativen Wassererwärmung durch Heizstäbe.
    Generell muß eigentlich gesagt werden, dass Wärmeerzeugung mit elektrischem Strom recht uneffektiv ist und deshalb im Wohnmobil eigentlich nicht oder nur wenig praktikabel ist.
    Du hast ein größeres Fahrzeug und hälst Dich überwiegend in Europa auf. Da würde ich auf eine Warmwasserbereitung über Boiler bzw. Heizung nicht verzichten, zumal Du ja auch im Fahrzeug leben willst.

    Vor 230 V Heizstäben hätte ich keine Angst. Zum einen würden sie sich nicht verkaufen lassen, wenn sie aus den teuren Zierfischen im Aquarium Fischsuppe machen würden, zum anderen kannst Du vor dem Duschen, wenn das Wasser dann warm ist, den Heizstab ja ausstöpseln. Dann kann auch nichts passieren.

  • Was braucht alles Gas??

    • Krabbe
    • 5. Oktober 2006 um 12:26

    Meine Meinung:
    Das Thema Kältebrücken im Kastenwagen sollte man nicht überbewerten. Einen Kastenwagenbekommt man nie wirklich gut isoliert.
    Allein die Front bis zur B Säule: Frontblech kann man größten Teils nicht isolieren, Bodenblech dito. Türen lassen sich auch nur mit aufwnad isolieren. Dazu kommen dann noch die "Türrahmen" hinten, wenn man hier wirklich gut isolieren will muß man a) viel Aufwand betreiben und b) sieht es oft nicht besonders gut aus.
    Einen Kastenwagen wirklich Wintertauglich zu bekommen ist ein (fast) unmögliches unterfangen. Und wenn man ihn nur mal ab und an mal eine Nacht im Winter drin verbringen will, dann sollte man meiner Meinung nach nicht versuchen alles zu isolieren (was eh so gut wie unmöglich ist), sondern den aufwand eher in eine vernünftige Rostvorsorge stecken, damit das entstehende Kondenswasser keinen allzu großen Schaden anrichtet und sich damit abfinden, das zum drin schlafen im Winter die Heizung die ganze Zeit durchlaufen muß. Dann noch nen vernünftigen Schlafsack gekauft, da hat man in meinen Augen mehr von.

  • Was braucht alles Gas??

    • Krabbe
    • 5. Oktober 2006 um 12:06

    Hi Franz,

    klar, wenn Du von aussen ein Blech vor die Scheiben schraubst, auf das Du (auf der Innenseite, also zwischen Blech und Fenster) noch eine Trocellen-Matte (X-Trem-Isolator) klebst, dann bringt Dich das von der Isololierung schon mal ein gutes Stück weiter.
    Einen ähnlichen Effekt würdest Du auch erreichen, wenn Du Dir aus Trocellen Stücke schneidest, die etwas größer als die Fenster sind und die Du von innen in die Fensterausschnitte klemmst.

  • Wandverkleidung

    • Krabbe
    • 4. Oktober 2006 um 12:58

    Hi,

    Ob Du die Wandverkleidungen direkt auf die Karosserieholme schraubst oder ob Du erst noch Holzlatten aufschraubst tut sich nicht viel.
    Nachteil bei Unterbau mit Holzlatten: Du verschenkst etwas Platz
    Vorteil: Wenn Du die Latten quer anbringst kannst Du noch auf den Karosserieholmen Isolieren. Ob dafür der Aufwand mit den Latten Sinn macht hängt auch mit von Deinen bevorzugten Reisezielen und Reisezeiten ab.

    Ich würde bei Kastenwagen sowieso nicht vollflächig Wandverkleidungen anbringen. Ich habe immer nur die Wände isoliert (bevorzugt nur zwischen den Holmen), habe dann die Möbel eingebaut und dann die verbleibenden Wandteile verkleidet. Ggf. würde ich in Schränken noch ne Innenverkleidung anbringen. Aber z. B. in Sitzbänken oder im Küchenblock würde ich auf Innenverkleidung verzichten, a diese nur Platz kostet. Ich habe schon mal ne Truma E-Heizung hinter einem Gaskasten flach an die Wand (zwischen Karosserieholme) gebaut bzw. Wasserkanister an Stellen gehabt, wo sonst schon die Wandverkleidung gewesen wäre.
    Möbel (insbesondere Hängeschränke) würde ich im Kastenwagen sowieso nur mittels Nietmuttern in der Karosserie verankern.
    Zum Isolieren würde ich X-Trem-Isolator nehmen. (Gibt es billig auch als 2. Wahl ab Werk in Troisdorf, such mal nach Trocellen). Vergiss Glaswolle oder Steinwolle. Das Zeug ist nicht unbedingt Gesundheitsfördernd, nimmt Wasser auf und ist nicht rüttelfest. Auch Styropor u. a. sind für den Kastenwagen nicht unbedingt tauglich, da es durch Karosseriebewegungen (verwinden) zu quitschgeräuschen kommen kann. Auch lässt sich das Zeug nicht so schön verarbeiten wie X-Trem-Isolator.
    Wenn Du die Bodenplatte aus einem vernünftigen Material genommen hast (am Besten Multiplex, keinesfalls bei Spanplatte), und die Bodenplatte vernünftig mit der Karosserie verbunden ist kannst Du die Möbel mit der Bodenplatte verschrauben. Dazu ist sie da.
    Lediglich bei geprüften Sitzbänken, die zur Personenbeförderung dienen sollen musst Du die dementsprechenden Auflagen einhalten und das dürfte in der Regel bedeuten, dass diese direkt mit der Karosserie verschraubt werden müssen.

  • Möbelbau

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 18:15

    Hi Wolfgangchen,

    bei Sika und ähnlichem sind ein vernünftiger Klebeaufbau und eine gute Klebestellenvorbereitung unabdingbar. Details kannst Du auch bei http://www.sika.de nachlesen. Aber ganz grob würde ich aus dem Bauch für die Klebenahtdicke bei den Holzleisten für die Möbelbefestigung so ca. 3 mm sagen. Klebeaufbau unbedingt (insbesondere die GfK-Seite): Schleifen (Sika empfielt da ein Scotch-Produkt), Reinigen (Sika empfielt Sika-Cleaner oder so, ich habe Alkohol (Isopropanol aus der Sprühdose) genommen, hält bis jetzt), dann Sika-Primer. Warten und dann erst mit Sika verkleben.
    In dieser Disskussion hier: GfK auf Alu ist das auch gut Beschrieben.

    Oberflächenbehandlung: Wachsen und Ölen ist die eine Möglichkeit. Ich habe wegen der höheren Härte der Oberfläche zu Treppen und Parkettlack gegriffen.

  • Gibt es eigentlich noch 4x4 Kasten?

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 17:55

    Wenn es zum Thema Ford-Allrad schon was für die Öffentlichkeit bestimmtes in D gibt gebe ich Euch morgen Bescheid. Werde mal nen Bekannten anmailen...

  • Leerkabinen-Treffen 2007?

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 17:49

    Hi Wolfgang,

    Interesse ja und wegen mir auch gerne wieder in Bodenheim, wenn es Euch nicht langweilig oder zuviel wird. Ich finde den Platz sehr schön (und für uns ist es ja auch so schön nah...)... Wir würden aber auch woanders hinkommen. Wobei ich einen Platz, der relativ zentral in D liegt als am Besten ansehe.
    Ende April / Anfang Mai ist von der Jahreszeit eigentlich recht gut. Nur ist das leider eine Zeit, in der recht viele Treffen / Veranstaltungen sind. Habe noch nicht in meinen Kalender geschaut, wie die ganzen langen Wochenenden liegen (wo ja auch schon immer was anderes ist) aber wenn ich mal die letzten Jahre revue passieren lasse war sonst Ende Mai weniger los.
    Am besten wieder ein paar Termine zur Auswahl und dann mal sehen. (Wobei mir zur Zeit noch recht wenig Termine anderer Veranstaltungen bekannt sind, wo ich gerne hin möchte.)

  • Nutzen von Akku-Aktivator + anderer Laderegler?

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 17:36

    Hi,

    bevor Du versuchst eine Starterbatterie als Aufbaubatterie in einem selten genutzen Wohnmobil zu nutzen und dafür großen Aufwand mit elektronischen Helferlein treibst würde ich erst mal eine vernünftige Zweitbatterie einbauen.
    Denn auch mit einem Megapuls oder dergleichen wirst Du die konstruktiven Unterschiede zwischen den beiden Batteriearten (Starter vs. Aufbaubatterie) nicht umgehen können. Denn Starterbatterien haben dünnere Bleiplatten mit einer größeren Oberfläche, um kurzzeitig hohe Ströme abzugeben. Aufbaubatterien (Solarakkus, Antriebsbatterien) haben dickere Bleiplatten um über längere Zeit geringere Ströme abzugeben und um das regelmäßige Entladen besser verkraften zu können.
    Auch wenn Du keinen Strom brauchst entläd sich die Batterie mit der Zeit. Auch das können Aufbaubatterien besser ab als Starterbatterien.

    Was ist eigentlich Dein Hauptproblem, welches Du beheben willst? Wie lang steht Dein Fahrzeug zwischen den einzelnen Fahrten?

    Wenn es darum geht, das Deine Batterien immer leer sind, weil Dein Fahrzeug zu wenig bewegt wird, dann würde ich als Zweitbatterie eine entsprechende Aufbaubatterie vorsehen, dafür sorgen, dass keine (auch noch so geringe Ströme fließen) sprich alle Verbraucher abklemmen (oder Nato-Knochen an beide Batterien) und am besten jetzt noch ein kleines Solarmodul mit Duo-Solarregler, mit dem auch die Starterbatterie mitgeladen wird. Damit sollten die Batterien auch bei längeren Standzeiten nicht geschädigt werden.

  • Was braucht alles Gas??

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 17:21

    Hi Wolfgang,

    zugelassene Gasheizungen gibt es noch von Alde. Aber deren Warmwasser-Zentralheizung ist wohl für Selbstbauer etwas aufwändiger und für "Anfänger" nicht geeignet. Bleibt also im Bereich Truma als einziger Anbieter.

    @ pico

    Truma ist zwar im Bereich Gasheizung der einzigste Anbieter. Trotzdem haben die einen hervorragenden Kundendienst. Bei speziellen Fragen würde ich keine Scheu haben und dort direkt anfragen. Bisher wurden alle meine Fragen dort kompetent und schnell beantwortet.

  • Mal wieder Schiebeluke aus dem Schiffbau

    • Krabbe
    • 3. Oktober 2006 um 17:11

    @ sambo und den Rest

    Zitat von Sambo

    Hallo Danny,

    da du in deinem Koffer keine Sitzplätze eingetragen hast, spielt die Zulassung kein Rolle.
    Die KBA Zulassung ist nur bei Fahrzeugen mit eingetragenen Sitzplätzen im Wohnbereich erforderlich. Hier geht's im wesentlichen um Splittersicherheit etc.
    Aber wie gesagt, das spielt bei dir eh' keine Rolle.

    Das ist so leider nicht ganz Richtig, auch wenn es TÜV-Prüfer gibt, die bei Aufbauten ohne Sitzplätzen auch Fenster ohne Zulassung einbauen.
    In der StVZO ist das aber anders geregelt. Siehe § 22a:

    § 22a Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.

    (1) Die nachstehend aufgeführten Einrichtungen, gleichgültig ob sie an zulassungspflichtigen oder an zulassungsfreien Fahrzeugen verwendet werden, müssen in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein:
    ...
    3. Scheiben aus Sicherheitsglas (§ 40) und Folien für Scheiben aus Sicherheitsglas;
    ...

    Und § 40

    § 40 Scheiben, Scheibenwischer, Scheibenwascher, Entfrostungs- und Trocknungsanlagen für Scheiben.

    (1) Sämtliche Scheiben - ausgenommen Spiegel sowie Abdeckscheiben von lichttechnischen Einrichtungen und Instrumenten - müssen aus Sicherheitsglas bestehen. Als Sicherheitsglas gilt Glas oder ein glasähnlicher Stoff, deren Bruchstücke keine ernstlichen Verletzungen verursachen können. Scheiben aus Sicherheitsglas, die für die Sicht des Fahrzeugführers von Bedeutung sind, müssen klar, lichtdurchlässig und verzerrungsfrei sein.
    ...


    Dies gilt grundsätzlich für alle Scheiben in allen Fahrzeugen. Ob Du im Aufbau Personen beförderst oder nicht ist nicht relevant, da es ja nicht nur um den Schutz der Personen im Fahrzeug geht, sondern auch um den Schutz von Personen ausserhalb des Fahrzeugs (Fußgänger, Unfallbeteiligten usw.)

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