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Beiträge von Krabbe

  • Dachterasse auf GFK Aufbau

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 22:06

    Hi, und willkommen im Forum,

    Zitat von schuerstedt


    * wie krieg ich den Ausschnitt für die Öffnung wieder dicht? Ist ein GFK Sandwich.


    Dazu fällt mir spontan ein: Bau ein Heki oder das große Remis-Glasdach da hin. Plan B: Eine Umlaufende Kannte um den Ausstieg und an der Luke, so dass die Luke in der Art wie der Deckel einer Schachtel über die Kannte des Ausstiegs geht. Dann das ganze mit Dichtung versehen, sollte auch Dicht sein.
    Nur eine Kofferklappe oder eine normale Tür ins Dach bauen wird nicht dicht sein.

    Zitat


    * obwohl der Aufbau begehbar ist, möchte ich eine Art Panelle auf das dach bauen, damit man nicht aus versehen eine Dachluke eintritt. Mir schwebt da twas aus Alu vor???


    Insbesondere wenn Du Stühle o. ä. auf das Dach stellen willst würde ich da min. 2 mm Alu-Riffleblech draufkleben. Denn das GfK-Dach ist zwar begehbar, aber wenn die Auflageflächen der Last zu klein werden, dann drückt es sich doch ein.

    Zitat


    * interessiert sich der TÜV für so etwas. Das WoMo würde dadurch ja geringfügig höher werden.


    Kommt drauf an. Wenn Du nur ein Blech draufklebst, dann sicher nicht. Bei anderen Änderungen müßtest Du streng genommen die neue Höhe eintragen lassen. Aber im Ernst: Wer ändert z. B. wegen einer Solaranlage die Fahrzeughöhe? Aber miss doch erst mal die Höhe, die Du (bei normaler Beladung) wirklich hast, und vergleich das mit den Papieren. Bei mir hat der Prüfer gleich mal ein paar cm mehr eingetragen, so von wegen: "Wenn sie dann noch die Solaranlage draufbauen, dann paßt das dann..." Ausserdem hab ich mal was von 5 cm Toleranz bei der eingetragenen Fz.-Höhe gehört.

    Wenn das Ganze von Hand oder mit dem zugehörigen Bordwerkzeug des Basisfahrzeugs (also meist Umsteckschraubendreher und 10/13er) lösbar ist, dann ist es Ladung und interessiert nicht.

  • Durchlauferhitzer

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 20:34

    Hi und willkommen hier im Forum.

    Zitat von itchyfeet


    Daher erscheint mir ein Boiler nicht so sinnvoll, da ich nicht den ganzen Tag wasser warm halten möchte, um dann irgendwann zu duschen.

    Mußt Du doch auch garnicht, wenn Du nicht willst. Den Boiler machst Du kurz vorher an - duscht - und machst ihn wieder aus. Ist doch kein Problem, da muss er doch nicht ständig durchlaufen.
    Und von der Wassermenge her hast Du im Wohnmobil ja meist auch nicht die riesigen Frisch- und Abwasserkapazitäten, als dass man dauerduschen könnte.

    Zitat

    Ich Würde gerne auch im Sommer warm Duschen und auch ohne rumfahren oder die Kabine zu Heizen.


    Brauchst Du bei einem "normalen" Truma-Boiler oder einer kombinierten Truma-C-Heizung ja auch nicht. Die machen Wasser auch warm, ohne dass die Heizung läuft. Und die Truma C-Heizung gibt es auch mit 230 V Heizstab, damit kannst Du dann auch Warmwasser mit Strom machen, wenn Du den gerade billig bekommst.

  • Lieferant für Alu-Sandwich

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 12:27

    Hi,

    was hast Du denn vor, dass es 2 mm Alublech und min 80 mm Isolierung sein muß?

    Btw, ich glaube kaum, dass Du 2 mm Alu von der Rolle bekommst...

  • Alumöbel? Lieferant?Selbstbau?

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 09:19

    Hi,

    Direkt aus Alu-Sandwich hab ich noch keine Möbel gesehen. Ich denke zwar, dass das ein interessanter Ansatz ist, sehe nur ein paar Nachteile. Zum einen halte ich ein „handelsübliches“ 40 mm oder 50 mm Sandwich für den Möbelbau für zu dick. In der Summe kostet das wertvollen Innenraum, und bringt dann auch nicht so viel an Gewichtsersparnis. Da bringt ein konsequenter Leichtbau aus Holz mehr, und Holz halte ich auch für die angenehmere Oberfläche, wenn man im Fahrzeug leben will. Man denke allein an die Oberflächentemperatur etc.
    Ich hatte auch mal die Idee, meine Nasszellenwand aus einer dünneren Sandwichwand zu bauen. Die Platte hätte ich auch bekommen, nur als Spezialanfertigung für irgend was um die 70 – 80 € / m². Das war mir der „Spaß“ dann doch nicht Wert. Sandwichplatte wären also auch deutlich teurer als Holz.

    Ich hatte mal eine Aufstellung möglicher alternativer Möbelbauweisen für die Wissensbasis angefangen. Deine Anfrage nehme ich zum Anlass, diesem Artikel nun zu Veröffentlichen. Ggf. sind ja Ideen für Deinen Möbelbau dabei.
    Hier geht es zum Artikel.

  • Alternativer Möbelbau im Wohnmobil

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 09:18

    Anmerkung: Dieser Beitrag befindet sich noch in einem „Beta-Stadium“ und wird aufgrund einer aktuellen Anfrage veröffentlicht. Über Hinweise zu Fehlern oder Ergänzungen per PN würde ich mich freuen.

    Möbelbau im Wohnmobil

    Üblicherweise bauen die meisten Selbstausbauer die Möbel Ihren Wohnmobile aus Holz, wobei meist auf Pappelsperrholz zurück gegriffen wird, weil es recht leicht ist, und/oder weil es dies im Wohnmobilzubehör als (Kunststoff)beschichtete Platten mit verschiedenen Dekoren gibt.
    Auch anderen Möbelbau aus Holz wie z. B. Multiplexplatten oder Rahmenbausweisen mit dünnen Echtholz-Füllungen sind bekannt. Aus Eigenbau-Expeditions-LKW kenne ich noch eine Rahmenbauweise, bei der handelsüblichen Fichte-Nut- und Federbrettern auf einen Rahmen aus Holzleisten bzw. -balkenverschraubt werden.
    Aber das sind nicht alle Möglichkeiten, wie ein Möbelbau aussehen kann. Gerade für spezielle Zwecke wie z. B. Geländefahrzeugen, die extremen Belastungen ausgesetzt werden sollen oder extremen Leichtbau sind diese Bauweisen nicht immer geeignet. Daher möchte ich hier Ansätze für Alternativen Möbelbau geben.
    Diese Auflistung soll nur grob die Möglichkeiten aufzeigen und Denkansätze liefern. Es werden keine detaillierten Bauanleitungen folgen. Auch sollte jedem klar sein, dass diese Alternativen i. d. R. deutlich höhere Kosten verursachen.

    Auf mögliche Alternativen will ich hier eingehen.

    Alternative Baumöglichkeiten für Wohnmobilmöbel.

    Für spezielle Anwendungsfälle, um einen möglichst leichten Möbelbau zu realisieren oder auch nur, um etwas anderes zu bauen. Es gibt natürlich auch Gründe von normalem Holz als Möbelbauwerkstoff abzusehen oder die Möbel einfach etwas anders zu bauen als „normal“. Das ist ja gerade das schöne am Selbstbau, dass man die Dinge so gestalten kann, wie man sie sich selber vorstellt.
    Ich möchte hier einige mögliche Alternativen für den Möbelbau aufzeigen, die auch dazu anregen sollen eigene Ideen zu entwickeln. Ich würde mich freuen, wenn mir von weiteren gute Einfälle geschrieben wird, damit ich diese hier mit veröffentlichen kann.

    Möbel aus Alu-Schnellbauprofil („Bosch-Profil“)

    Insbesondere geeignet für Expeditionsmobile bzw. geländegängige Wohnmobile, die auch entsprechend eingesetzt werden.
    Dabei werden die Möbelrahmen aus 20er Alu-Schnellbauprofilen erstellt, welches mit entsprechenden Verbindern verschraubt wird. Die Möbelfronten und Wände können nach belieben mit Kunstoff- oder Holzplatten, die man die Profile einschiebt oder mit Aluminiumblech, welches man auf die Profile aufschraubt, erstellt werden.

    Möbel mit Alu-Gerüst

    Sie stellen eine Abwandlung der o. a. Möbel aus Alu-Schnellbauprofil dar. Sie sind günstiger, brauchen aber mehr Zeit und (etwas) größere Kenntnisse in der Metallverarbeitung.
    Hierbei wird der Rahmen der Möbel nicht aus den Schnellbauprofilen erstellt, sonder aus normalen Aluminium-Vierkantrohren. Diese können entweder durch schweißen, oder mit Hilfe von Knotenblechen durch nieten und / oder kleben verbunden werden. Als Möbelfronten bzw. Seitenwände bietet es sich hier an entsprechende Aluminium- oder Holzplatten auf das Rohrgerüst zu nieten oder zu kleben.

    Möbel aus Sandwichplatte

    Insbesondere zur Gewichtseinsparung könnte man den gesamten Möbelbau auch aus dünnen Sandwichplatten erstellen. Hierzu könnte man sich von einem Leerkabinenhersteller oder einem Hersteller von Sandwichplatten u. U. dünne Sandwichplatten herstellen lassen.
    Da die üblichen Alu- oder GfK-Oberflächen sicherlich nicht jedermanns Sache sind könnte man sich auch Sandwichplatten mit Holzoberfläche erstellen lassen.
    Alternativ könnte man auch Flugzeugsperrholz, 3,2 mm MDF-Verkleidungsplatten mit einem ansprechenden Design oder entsprechend starkes Funier von einem Schreiner mit der Furnierpresse auf einen Styroporkern oder ggf. auf Platten aus Balsaholz aufkleben lassen.
    So müssten sich sehr leichte Möbelbauplatten mit ausreichender Festigkeit erstellen lassen.
    Diese Platten könnte man dann durch Kleben miteinander verbinden.

    Möbel aus „Wabenplatten“

    Ebenfalls sehr leichte Möbel müssten sich aus Platten aus aufgeschäumten Aluminiumplatten, Monopan-Platten, Doppel- oder Dreifachstegplatten aus Kunststoff oder ähnlichem herstellen lassen. Wobei bei Kunststoffplatten die Splittersicherheit nicht gegeben sein dürfte.
    Meines Wissens werden oder wurden Einbauten in Flugzeugen (wie z. B. Küchenzeilen) in dieser Art erstellt.

    Möbel in der Art von „Flightcases“

    Flightcases nennt man die in der Bühnentechnik bzw. in Musikerkreisen üblichen Kisten, in denen die Bühnentechnik transportiert wird. Diese bestehen aus (meist farbig beschichteten) Multiplex- oder Siebdruckplatten (bzw. Film/Film Platten wie Betoplan etc.) in 4 – 8 mm, welche in spezielle Aluminiumprofile (Eckprofile, Verbindungsprofile etc.) eingeschoben werden und mit diesen vernietet werden. Diese Flightcases sind sehr stabil, da sie für den rauen Tourneealltag gebaut sind. Das entsprechende Baumaterial bekommt man auch als Meterware im einschlägigen Handel. Es sind auch Verschlüsse, Scharniere, Abdeckkappen für Ecken etc. erhältlich.

    Regale mit Einschubkästen statt geschlossener Möbel

    Wenn es mehr auf die Funktion ankommt und einfach aber sehr robust sein soll, dann kann man auch einfache Regale mit Einschubkisten vorsehen. Dazu werden nur die Seitenwände aufgebaut, an die Führungsleisten verschraubt / verklebt werden. Diese Seitenwände werden so aufgebaut, dass genau zwischen die Wände und zwischen die Leisten handelsübliche Kunststoffkästen passen (z. B. aus dem Industriebedarf oder aus der Lagertechnik). Diese müssen dann nur noch gegen herausrutschen gesichert werden. Alternativ kann man für Expeditionsfahrzeuge auch Zargeskisten o. ä. verwenden.
    So lassen sich sehr robuste Möbel bauen, die ein gutes Ordnungssystem bieten, die aber auch schnell ein- oder ausgeräumt werden können bzw. deren gesamter Inhalt sich bei längeren ortsfesten Aufenthalten oder bei Verschiffung des Fahrzeugs in diesen Kisten transportiert werden kann.

    Wenn jemandem noch weitere bzw. ähnliche Alternativen zum herkömmlichen Möbelbau einfallen würde ich mich über eine PN freuen, um diese Übersicht zu erweitern.

    © by Krabbe

  • Lieferant für Alu-Sandwich

    • Krabbe
    • 13. September 2007 um 09:16

    Hi,

    ich hab noch mal über Deine Anfrage nachgedacht und mich gefragt: „Was will der Kerl mit einer Kabine mit 2 mm Alubeplankung?“ Denn Dir ist schon klar, dass 2 mm Alu sehr viel sind und dies auch sehr viel wiegt? Normal sind IMHO max. 0,8 mm bis 1 mm Alu oder halt 1,5 – 2 mm GfK.
    Ich vermute jetzt mal, dass Du ein „Expeditionsmobil“ bzw. Weltreisemobil baust, dass auf einem LKW-Chassis aufbaut und somit zu groß ist für einen normalen Container und somit auf einem Flat-Rack verschifft werden soll.

    Da 2 mm Alu bei einem Sandwich meines Wissens sehr ungewöhnlich ist wirst Du daher auch die Probleme haben dies zu beschaffen.
    Aber als Alternative kann ich hier nur hwk beipflichten: Eine Kabine, bei der auf die GfK-Aussenlage noch eine dünne Aluschicht aufgebracht worden ist. Somit hast Du die widerstandsfähigere Alu-Aussenschicht, gepaart mit der nachgiebigkeit der GfK-Schicht.
    Und da Du das dünne Alu überall bekommst kann Die auch jeder „Plattenmacher“ oder Kabinenbauer eine solche Sandwichwand bauen.

  • Sandwichplatten aus AlMg3

    • Krabbe
    • 12. September 2007 um 20:28

    Pecocar hatte auf er Messe auch ein Stück Sandwich mit Alu rumliegen, auch wenn die eigentlich ja eher GfK-Sandwich machen.

  • Gfk-Rollenware

    • Krabbe
    • 11. September 2007 um 21:46

    Hallo und willkommen im Forum.

    bei http://www.pecolit.com solltest Du fündig werden.

  • Standardbatteria im 32.2

    • Krabbe
    • 8. September 2007 um 00:23

    Hallo Zugvogel,

    kein Wunder, dass Du im Boots- oder Campinghandel keine solche Batterie findest: Bei der Batterie handelt es sich um eine "normale" Starterbatterie. Da weist z. B. der angegebene Kaltstartstrom drauf hin, dieser ist bei zyklenfesten Batterien nicht angegeben.

  • Stadtbewohner: Wo tankt Ihr Wasser?

    • Krabbe
    • 6. September 2007 um 19:33

    Wir haben bis vor 1 1/2 Jahren im 7. Stock gewohnt, da war es wirklich nichts mit Gartenschlauch etc. Da hab ich das Wasser immer im Kanister runter geschleppt. Wobei wie zuerst noch den T3 hatten, da waren eh nur 2 Kanister drin. Und als dann der Krabbavan da war, da haben wir beim Tourstart auch erst mal nur einen Kanister mit gehabt und dann ggf. unterweg Wasser gefasst.
    Ansonsten würde ich auch freundlich bei der Tanke um die Ecke fragen.
    Auf Friedhöfen hast Du auch in jeder Stadt Wasseranschlüsse. Aber mein Ding ist das nicht und im zweifelsfall auch nicht erlaubt, wenn Dir einer was will, könnte er das wohl als Diebstahl auslegen.

    Mein Tip also: Mit Kanister aus der Wohnung, oder Tanke um die Ecke.
    Je nachdem wie Ihr Euer Wohnmobil nutzt würde ich vor dem Heimkommen den Wasserank unterwegs auffüllen. Ich lass den Tank meisten das Somerhalbjahr über gefüllt und vertrau auf die Angaben von Micropur, dass das Wasser damit 6 Monate haltbar bleibt.

  • ladung bordbatterie über die lima wenn starterbatt voll?

    • Krabbe
    • 5. September 2007 um 19:37

    @ mangiari,

    sorry, da war was schiefgelaufen. Aber nun solltest Du die haben.

  • ladung bordbatterie über die lima wenn starterbatt voll?

    • Krabbe
    • 5. September 2007 um 15:28

    Hi,

    ich hab mangiari schon ein PN geschickt und erst jetzt den Thread hier komplett gelesen.

    Von eine, wie auch immer gearteten, bidirektionalen Trennrelais halte ich persönlich nicht viel. Denn die Starterbatterie braucht meist ja keinen hohen Ladestrom, sondern nur ein wenig Ladeerhaltungsstrom. Dann ist es ja auch eigentlich so, dass die Starterbatterie aufgrund ihres Aufbaus schneller altern müsse, als die Aufbaubatterie. Somit müsste die Starterbatterie theoretisch immer ein geringeres Spannungsniveau haben als die Zweitbatterie.
    Nun denke ich, dass daher die Gefahr besteht, dass bei einer solchen Schaltung dann nicht nur der Überschuß der Solaranlage an die Starterbatterie abgegeben wird, sondern aufgrund der hohen Ströme, die über das Trennrelais fließen können auch Energie aus der Zweitbatterie zur Starterbatterie fließt, die Zweitbatterie also entladen wird.

    Ich würde zum Laden der Starterbatterie bei Energieüberfluß dann lieber ein zusätzliches Gerät einbauen, wie z. B. den StandBy-Lader von Büttner bzw. Votronic. Lt. Katalog lässt dieser Lader nur max. 2 A durch. Ansonsten macht er das, was mangiari sucht: Bei einer gewissen Spannung macht er auf und lässt einen Ladestrom von max. 2 A vom Zweitbatteriestromkreis zur Starterbatterie fließen.
    Ähnliche Geräte habe ich auch schon von anderen Anbietern gesehen.

    Für das Laden der Zweitbatterie durch die Lichtmaschine würde ich dann wieder zum klassischen Trennrelais greifen. Da hier ja durchaus (gerade bei einigermaßen großen Zweitbatterien) relativ hohe Ladeströme fließen können würde ich hierbei aber nicht auf eines dieser elektronischen Trennrelais, die für max. 40 o. 50 A Spitzenlast ausgelegt sind, zurück greifen, sondern auf einer der erhältlichen Hochstrom-Trennrelais, die für Spitzenströme bis 180 A ausgelegt sind. Wenn es nicht über D+ angesteuert werden soll/kann würde ich ein solches Gerät mit einem separaten D+ -Detektor ansteuern. Wobei ich persönlich die „echte“ D+ Lösung vorziehe: Ein Gerät weniger, was ausfallen kann.
    Außerdem könnte es theoretisch dazu kommen, dass das Elektronikteil nach dem Abstellen des Motors weiterhin eine entsprechend hohe Steurspannung bekommt, weil z. B. die Zweitbatterie voll ist und die Solaranlage genug Spannung liefert. Dann würden beide Batterien erst mal nicht getrennt. Wenn man nun auch noch zügig das Ladegerät anschließt könnte es dazu kommen, dass die Steuerspannung immer so hoch bleibt, dass beide Stromkreise zusammengeschaltet bleiben. – Wie gesagt, ist nur theoretisch und wenn ein entsprechend hohes Potential durch Solaranlage oder Ladegerät vorhanden ist sollte dass auch nichts ausmachen, aber mein Ding ist das trotzdem nicht.

  • Trennrelais mit Zündung??

    • Krabbe
    • 5. September 2007 um 15:27

    @ mangiari,

    Teilweise findet man D+ auch am Sicherungskasten bzw. an der Zentralelektrik. Z. B. bei meinem T4. Um das zu finden braucht es dann aber schon einen Stromlaufplan und / oder gute Tipps.
    Dagegen ist D+ im Motorraum eigentlich meist sehr schnell zu finden. Es geht als dünne und meist blaue Leitung von der Lima ab. Da bei mir die Starterbatterie eh im Motorraum placiert ist hab ich das Trennrelais gleich daneben gebaut. Somit war der Abgriff des D+ Signals direkt an der Leitung im Motorraum für mich der einfachste Weg.

    Wenn Du aber lieber eine elektronische Steuerung hättest: Diese gibt es, wie oben schon steht, unter dem Namen D+ Detektor und ähnlich von mehreren Herstellern. Auch Büttner und Votronik haben so was im Katalog.

  • Kleine Messenachlese - Neues Zubehör etc.

    • Krabbe
    • 5. September 2007 um 09:06

    Ein ganz kleiner Messebericht.

    Am letzten Wochenende war ich auf der Düsseldorfer Caravanmesse und habe mich dort ein wenig umgesehen.
    Ich habe mich überwiegend in den Zubehörhallen aufgehalten und nach interessanten Dingen geschaut.

    Mein genereller Eindruck:
    In der Halle 13 stellten die Zubehörhersteller, Zulieferer und Großhändler aus. Der ein oder andere war zwar durchaus darauf eingestellt sein Programm hier auch den Endverbrauchern zu präsentieren, der größte Teil der Aussteller hier war jedoch auf den Fachhandel bzw. auf Hersteller eingestellt.
    In Halle 5 waren dann die Stände, die sich an den Endverbraucher richteten, und an denen zum großen Teil auch Verkauft wurde, überwiegend jedoch Verbrauchsartikel und „normales“ Zubehör.
    Was mir (etwas negativ) auffiel waren die vielen Händler mit Bekleidung in Halle 5. So konnte man an mehreren Ständen Jacken, Fleecepullies etc. erwerben.
    Schön für den zubehörinteressierten Messebesucher war der direkte Pendelbus zwischen Halle 5 und 13.

    Ich war ja am vorletzten Messetag da, also am Samstag des zweiten Messewochenendes. Trotz das es Samstag war waren die von mir besuchten Hallen nicht wirklich überfüllt. Nachmittags wurde es in Halle 5 zwar etwas voller und es gab (kurze) Schlangen an den Kassen der Verkaufstände, aber es hielt sich noch alles im Rahmen. Mein persönlicher Eindruck war, dass es die letzten Male, wo ich dort war, voller war.

    Interessantes neues Zubehör, welches mir aufgefallen ist:

    Gasflaschen / Gastankflaschen
    Wie Lothar ja schon berichtete gibt es zukünftig auch von ALUGAS eine Tankflasche, die mit einem 80% Füllstopp ausgerüstet ist und somit an jeder Autogastankstelle (LPG – auch im Ausland) aufgefüllt werden kann. Diese wiegt 6,5 kg mit Schutzkragen um das Ventil, wenn man diesen abschraubt 6 kg. Also ca. 0,5 kg mehr, als eine 11 kg ALUGAS-Flasche. Sie ist genau so groß wie eine 11 kg Flasche mit Schutzkragen, ohne ist sie so groß wie eine „normale“ graue 11 kg-Flasche.
    Am Messestand wurden Bestellungen angenommen, verkauft wurde sie sofort komplett mit einem Adapterset für die national unterschiedlichen Anschlüsse, sowie mit einem Außenfüllanschluss. D. h. man muss die Flasche nicht mehr aus dem Flaschenkasten herausnehmen, sondern kann sie über einen Außenanschluss füllen, wie einen Gastank. Es wird auch ein Set angeboten, bei dem die Füllanschlüsse von zwei Gastankflaschen verbunden werden und somit über einen Füllanschluss sofort beide Flaschen gleichzeitig betankt werden können.
    Das einzige, was im Vergleich zur grünen Stahl-Tankflasche fehlt ist eine Inhaltsanzeige. Dafür war die ALUGAS-Tankflasche auf der Messe aber auch deutlich günstiger, man darf gespannt sein, für welchen Preis die Flasche in den Handel kommt. Der Vertrieb wird zukünftig wohl über den Fachhandel erfolgen.
    Des weiteren bieten ALUGAS nun eine Lösung für alle, die mehr als 22 kg Gas mitnehmen wollen und einen etwas höheren Gaskasten haben oder bauen: Es gibt nun 14 kg Gasflaschen von ALUGAS. Da der Gaskasten im Wohnmobil / Wohnwagen ja Platz für 2 Gasflaschen mit max. je 15 kg haben darf können nun also bei Bedarf auch 28 kg statt wie bisher nur 22 kg im Gaskasten mitgeführt werden. Einziges Manko: Die Verbreitung der Flaschen wird nicht sonderlich groß sein. Wer jedoch eine Abfüllstation in der Nähe hat, an der er die Flaschen immer wieder füllen lassen kann und der Meinung ist, dass die 6 kg mehr am Gas einen Vorteil für ihn bringen: ALUGAS hat nun die Lösung.

    Kühlboxen
    Für die Freunde von Kompressorkühlboxen gab es bisher ja eigentlich nur zwei Alternativen auf dem deutschen Markt. Nun kommt ein dritte Marke mit Kompressorkühlboxen: Ezetil, die bisher nur Peltier-, Absorber, und Isolierboxen ohne Kühlgerät im Programm haben stellten eine neue Kompressorkühlboxenserie vor. Preise sind mir leider noch nicht bekannt.

    Gas-Druckminderer mit Sicherheitsabschaltung entsprechend der neuen Heizgeräte-Richtlinie.
    Wie viele ja bereits Wissen ist der Betrieb von Gasheizungen und -geräten während der Fahrt in vielen anderen Ländern bisher verboten, es sei denn, die Anlage entspricht schon den entsprechenden Vorschriften und hat eine entsprechende Sicherheitseinrichtung, die im Falle eines Unfalls die Gaszufuhr stoppt. Bekannt ist hier als Gerät bisher die TRUMA-Secumotion. Bei dieser ist das Nachrüsten jedoch nicht immer einfach bzw. mit dem Nachrüsten ist es teilweise nicht getan, da die Sicherungseinrichtung der Secumotion nur dann funktioniert, wenn das Leitungsnetz entsprechend ausgelegt ist. (Zu starke Verjüngungen, z. B. bei Radien oder sonstige ungünstige Rohrverlegung können den Gasdurchfluss stören und dazu führen, dass ein Leck nicht erkannt wird, da die Secumotion im Prinzip nur den Gasdurchfluss misst und wenn dieser auf einen zu hohen Wert ansteigt (weil sich eine Rohrverbindung gelöst hat) abschaltet.)
    Nun wurde auf der Messe von einer (kleinen?) Firma eine Einheit präsentiert, die sich auch für die Nachrüstung eignet. Die Einheit besteht aus Doppelanlage (also es können zwei Gasflaschen angeschlossen werden), Druckminderer und elektronischem Sicherheitsventil. Wenn ich das Prinzip jetzt richtig verstanden habe, dann misst eine „Blackbox“ ständig die auftretenden Beschleunigungskräfte. Wenn diese nun über einen bestimmten Wert steigen (der bei einem Unfall erreicht würde und bei dem ein Schaden an der Gasanlage zu befürchten ist), dann schließt das Ventil die Gasversorgung.
    Die Zulassung für die Anlage soll vorliegen, nun wird noch an der Anordnung von Druckminderer und Zweiflaschenanlage optimiert, um eine möglichst kompakte Bauform zu erreichen, damit die Anlage auch in bestehende Gaskästen passt. Auf den Markt kommen soll die Anlage Anfang nächsten Jahres, der Preis wird wohl 3-stellig sein.

    Sandwichwände /-kabinen
    Der Hersteller Pecocar bietet für die Freunde von Metallicfarben nun seine Sandwichwänden und –kabinen auch mit Gelcote mit Metallicpartikeln an.

    Wasserversorgung.
    Die Firma [wird nachgereicht], bisher u. a. bekannt durch seine „stufenlos“ fördernde Druckwasserpumpe Flojet (welche ohne weiteren Druckbehälter auskommt, bieten nun auch eine Trinkwasserentkeimungsanlage auf UV-Licht-Basis an. Die Anlage wird zwischen Pumpe und Entnahmestelle eingebaut (z. B. hinter den anderen ggf. vorhandenen Vorfiltern) und entkeimt das durchfließende Wasser mit UV-Licht.
    Interessant ggf. für diejenigen, die gerne mit UV-Licht entkeimen würde, aber wo dies bisher (z. B. wegen mehrerer oder verwinkelter Wassertanks) nicht funktioniert, oder die zwischen Wasser im Tank und Wasser im Kanister bei der Versorgung wechseln wollen.

    Batterien
    Wenig neues. Einem Gespräch mit einem Verkäufer konnte ich entnehmen, dass ein neuer Batterietyp in der Entwicklung ist, der nur noch ca. ¼ von Blei-Gel-Akkus wiegen soll. Genauere Angaben konnte ich jedoch nicht erhaltern, da es sich leider nur um einen Verkäufer und nicht um einen Techniker handelte. Serienreife und Markteinführung stehen wohl auch noch in den Sternen.

    Auf dem Stand von Exide hatte ich dann ncoh eine Gespräch mit einem Verkäufer. Auf meine Nachfrage erhielt ich die Auskunft, dass nicht gedacht sei die Rundzellenbatterien der Maxxima-Reihe mit höheren Kapazitäten anzubieten. [i]Schade, vom Konzept und den Eigenschaften her sind sie in der Semi-Trak-Ausführung eigentlich recht gut für Wohnmobile geeignet, nur zu klein.

    Die oben genannten Artikel wird es demnächst im Handel geben. Entweder beim Händler des geringsten Misstrauens, oder teilweise auch bei mir. ;) Bei Interesse einfach mal anfragen. Ich werde wahrscheinlich demnächst auch Votronic-Geräte zum Foren-Preis anbieten können.

  • Reisebus oder Linienbus als Wohnmobil zulassen?

    • Krabbe
    • 4. September 2007 um 23:37

    So, noch mal weiter gegoogelt.

    Nach der FeV dürfen Inhaber der Klasse C folgedes Fahren:

    Zitat

    § 6 Einteilung der Fahrerlaubnisklassen
    (1) Die Fahrerlaubnis wird in folgenden Klassen erteilt:
    ...
    Klasse C: Kraftfahrzeuge - ausgenommen Krafträder - mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg)
    ...


    Somit hätte Björn erst mal recht, wenn nicht weiter unten noch folgender Satz stände:

    Zitat

    (4) Fahrerlaubnisse der Klassen C, C1, CE oder C1E berechtigen im Inland auch zum Führen von Kraftomnibussen - gegebenenfalls mit Anhänger - mit einer entsprechenden zulässigen Gesamtmasse und ohne Fahrgäste, wenn die Fahrten lediglich zur Überprüfung des technischen Zustands des Fahrzeugs dienen.

    Also, wer die Klasse C neu gemacht hat darf Busse im Inland Probefahren und überführen, sonst aber nicht fahren, weil sie zuviele Sitzplätze eigetragen haben. Wenn der Bus nur max. 9 Sitzplätze hat, dann darf man ihn auch mit Klasse C normal fahren.

    Wer noch den alten 2er hat, oder den alten 2er hat umschreiben lassen und dann die 172 hinter der Klasse c stehen hat, der darf auch weiterhin Busse fahren, aber auch nur ohne Fahrgäste, sprich er darf auch "nur für Spaß" mit dem Bus durch die Gegend fahren, denn zu der Ziffer 172 findet man:

    Zitat

    Klasse C, gültig auch für Kraftfahrzeuge der Klasse D, jedoch ohne Fahrgäste.


    Also keine Einschränkung auf Probefahrten ec.

  • Reisebus oder Linienbus als Wohnmobil zulassen?

    • Krabbe
    • 4. September 2007 um 23:16

    So, mal schell nachgeschaut und bei http://www.verkehrsportal das hier gefunden:

    Klasse C
    Vorbesitz Klasse B, (Einschluß: C1), ab 18 Jahre

    Kraftfahrzeuge (ausgenommen Krafträder) mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg). Auch Kraftomnibusse im Inland ohne Fahrgäste über 3,5 t zulässiger Gesamtmasse - gegebenenfalls mit Anhänger -, wenn die Fahrten lediglich zur Überprüfung des technischen Zustandes des Fahrzeugs oder der Überführung an einen anderen Ort dienen. Der Einsatz in der gewerblichen Güterbeförderung unter 21 Jahren ist nur bis 7,5 t zGM. einschl. eines Anhängers zulässig (EWG 3820/85 Art. 5).

    Also doch so, dass Du mit Klasse C im Inland zumindest noch Überführungsfahrten und Probefahrten mit KOM machen darfst.

  • Reisebus oder Linienbus als Wohnmobil zulassen?

    • Krabbe
    • 4. September 2007 um 23:12

    @ paulxp,

    bist Du da mit der Führerscheinregelung ganz sicher?
    Ich meine was davon gelesen zu haben, dass man auch mit nem neuen C (bzw. CE) einen leeren Bus in Deutschland noch fahren darf. (Nationale Ausnahme, damit z. B. LKW-Mechaniker keinen D brauchen für die Probefahrt etc.)

    Da muß ich ja gleich mal schauen, was bei mir eingetragen ist?

    ---
    so, nachgeschaut, bei mir steht auch 171 bzw. 172 hinter der Klasse C1 und C. (Habe alten Klasse 2 gehabt und dann nochmal A gemacht und in dem Zuge die Plastikkarte bekommen.)

  • Reisebus oder Linienbus als Wohnmobil zulassen?

    • Krabbe
    • 4. September 2007 um 19:39

    Also:
    Mit der Länge gibt es nur Probleme bei Gelenkbussen, normale Busse passen von der Länge.
    Fahren darfst Du einen Bus (als Bus, so wie er da steht) mit dem LKW-Führerschein nur in Deutschland und nur, wenn keine Fahrgäste drin sind. (Im Ausland braucht es schon Klasse D wenn keine Fahrgäste drin sind.)
    Was Rollo schrieb ist falsch. Du darfst mit dem LKW-Führerschein Leute nur dann mitnehmen, wenn der Bus maximal neun eigetragene Sitzplätze hat.

    Wenn Du also eine Linienbus kaufst, dann darfst Du ihn allein überführen, dann aber keine Passagiere mitnehmen. (ob Du jetzt eine zweite Person (Mit Führerschein Klasse C) als Ablösug mitnehmen darfst weis ich jetzt nicht genau.
    Wenn Du den nun zum Wohnmobil umbaust und die Sitzplatzzahl vom TÜV auf max. 9 ändern läßt, dann darfst Du auch wieder bis zu 8 Leute mitnehmen und es reicht der Führerschein Klasse C (alt 2).

  • Opel Movano-Flex-Ausbau

    • Krabbe
    • 3. September 2007 um 12:32

    Hi, hier im Forum scheinen die Bilder weg zu sein, aber schreib ihn doch mal an, oder such alle Postings von ihm durch, ich hab nur nach der Vorstellung des mobils geschaut. Zum Profil

    So, gerade noch seine Homepage gefunden: http://www.zimmerei-groekel.de/fahrzeugkabinen-ausbau.html

  • Wirkungsgrad Laptopnetzteil vs. Wandler

    • Krabbe
    • 1. September 2007 um 00:10

    Links zu anderen Foren sind hier m.E. weniger problematisch, wenn es um die Sache geht, und die Postings aus dem Thread, die von mir sind kannst Du gerne hier rein kopieren. Der Krabbe bin ich :D
    (Es kann nur einen geben...) :D

    Aber wenn Du die Vorschriften richtig liest, dann heist es da IMHO sehr schwammig etwas in die Richtung, dass Geräte, die keine sicherheitsreleanten Systeme stören kein e-Kennzeichenbrauchen.
    Und gerade bei Spannungswandlern mit Schaltnetzteil würde ich pauschal nicht verneinen, dass davon Störungen in das Bordnetz einstrahlen können, die ggf. auch sicerheitsrelevante Bauteile stören können.
    Im Zweifel heißt es wohl: Wo kein Kläger, da kein Richter. Nur wenn es mal zum Unfall kommen sollte könnte es gff. Probleme geben...

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