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  2. KingWarin

Beiträge von KingWarin

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 13. September 2017 um 16:51

    Ahoi,

    nachdem ich Samstag früh ja noch den Beitrag oben geschrieben hab ging es Samstag mittag weiter die einzelnen Platten mal zusammen zu setzen, die letzten Siebdruckplatten für die Schräge zu schneiden und das ganze dann wieder zu zerlegen.
    Kurzerhand wurde also zuerst der Wagen meines Bruders wieder aus der Garage geholt und die Dachplatte mitten darin plaziert.
    Da die schon so praktisch da lag hab ich gleich noch ein paar Schrauben hinzugefügt da mir die Verbindung von Platten und Rahmen an ein paar Stellen noch nicht ganz gefallen hat (die Dachplatte ist die erste Platte die ich gemacht hab und da hab ich noch etwas weniger Leim verwendet...).
    Nachdem die Platte dann meinen Vorstellungen entsprach kam direkt erstmal die rechte und dann die Heckplatte drauf.


    kann dann schon ohne das jemand hält stehen

    Danach kam die Frontplatte, die linke Seite und die Bodenplatte drauf und ich saß das erste mal in der (kopfstehenden) leeren Kabine.
    Foto gibt es davon leider keins, viel mehr auf dem vorigen Bild hätte man da auch nicht gesehen...
    Nur soviel, ist so ohne irgendwas drin noch recht geräumig.

    Die Schräge wurde dann an den Siebdruckplatten der Seiten angezeichnet (ein anschließendes Messen ergab das ich bis auf 0,5cm an den berechneten Werten dran bin) und geschnitten und die Siebdruckplatten für die Schräge am Heck wurden auch geschnitten - nur geschnitten und noch nicht geschraubt, da mir leider die Schrauben ausgegangen sind und es dann zu spät war und ich keine neuen mehr holen konnte...

    Zum Schneiden der Türöffnung und der Schrägen wurde das ganze wieder zerlegt und die einzelnen Platten stehen nun bei meinem Bruder in der Garage an den Wänden verteilt, damit sein Auto wieder rein kann, da ich leider weder diese, noch nächste Woche Zeit zum weitermachen habe.

    Da mein Bruder heute ein wenig Freizeit hatte und was sinnvolles machen wollte hat er mir ein paar Teile geklaut...

    Ein paar Teile der Vorderachse ausgebaut...

    Nachdem beim Schweißen noch nicht alle Lager vorhanden waren kamen die Querlenker jetzt nochmal raus um die letzten Lager (inkl. der Radlager) zu tauschen. Auf die neuen Stoßdämpfer warte ich leider immernoch, hoffe aber das diese im laufe der Woche noch ankommen, ich hab keine Lust alles nochmal mit den alten Stoßdämpfern zusammenzubauen...

    Soweit so gut.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 9. September 2017 um 10:37

    Ahoi,

    da ich gerade darauf warten muss das mein Bruder zuhause ist (die Dachplatte krieg ich alleine nicht getragen) schreib ich mal den Fortschritt der letzten zwei Tage runter...

    Zuerst gibt es mal einen Blick auf meine Arbeitssituation.
    Sägen tu ich unter freiem Himmel (und damit Wetterabhängig) auf dem Platz an dem mein Grisu normalerweise steht...

    Arbeitsort

    Vorgestern ging es weiter mit den Platten


    Die Siebdruckplatten für die Frontplatte


    Mit dem Rahmen belegt


    Und hier hat sich die Platte für das Heck noch dazu gesellt

    Interessanterweise hab ich keine Bilder von den Seiten gemacht, die hab ich aber gestern auch schon gebaut, dabei kann man nicht sagen ich wäre nicht mit vollem Körpereinsatz dabei

    die Kanten der Siebdruckplatten können ganz schön scharf sein

    Nachdem beim Schneiden die Rahmen und ein Teil der Platten neben Grisu standen hab ich das zum Anlass genommen und einen Seitenrahmen mal nebendran gehalten

    In meinem Kopf war das garnicht so groß

    Bei den Seiten sind die Siebdruckplatten momentan noch Rechteckig, die Schrägen muss ich noch schneiden, da tu ich mich gerade noch etwas schwer mit dem Schnitt.
    Nachdem Front, Heck, Dach, Boden und beide Seiten soweit vorbereitet sind wollen wir die Kiste soweit es geht heute das einmal zusammen setzen damit wir das Maß der Schrägen abmessen können.

    Ich musste Schrauben und Leim nochmal nach holen, damit kommen auf die Kosten nochmal ~20€ drauf, damit bin ich jetzt bei ~430€.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 5. September 2017 um 12:26

    Ahoi,

    das Problem mit den Bullis ist das man nicht mehr davon weg kommt.
    Grisu war einfach die logische Konsequenz daraus 2012 mit Max Power im Atlas Gebirge stecken zu bleiben... und technisch ist alles noch so schön einfach das auch ich als gelernter Softwareentwickler alles selbst machen kann (Motortausch und -umbau, Getriebetausch und Revidieren der Visco-Kupplung sind nur ein paar Sachen die bisher an den Bussen so passiert sind).

    Die kosten hab ich kein Problem drüber zu schreiben, ich find das auch sehr hilfreich bei anderen die Vergleichswerte zu sehen.

    Die (nicht vollständigen) Angebote die ich bisher von Sandwichplatten Herstellern bzw. Kabinenbauern hatte lagen im Bereich zwischen 3700€ und 5500€, jeweils ohne Fenster und mit nur einer Tür, dafür aber mit allen benötigten Klebern, Winkeln etc.

    Die Siebdruckplatten und die erste Ladung an Latten (30 Stück mit 3m x 5cm x 3cm) lag bei knapp 350€, dazu hab ich nochmal 20 Latten nachgeholt (~25€), von denen ich bisher aber noch keine 10 verwendet hab.
    Mein Bruder hat noch haufenweise Schrauben rumliegen, darum musste ich da bisher nicht viel holen, wenn ich die grob überschlagen in die Kosten mit aufnehme kommen da nochmal ca 20€ dazu.
    Genauso lag auch noch eine große Flasche Holzleim im Regal so das ich angewiesen wurde da bloß keine mitzubringen, die wäre sonst nochmal bei ca 8€.
    Damit bin ich beim bisherigen Material bei 375€, das Zeug was noch vorhanden war dazu gerechnet komm ich bisher auf ~410€.

    Wenn ich mich nicht großartig verplant hab (und mich nicht massiv versäge) müsste ich mit dem Holz die eigentliche Kiste soweit fertig kriegen, was ich noch nicht gekauft hab sind Schraniere, Schloss etc für die Tür, Dämmmaterial, Innenverkleidung und Winkel für die Kanten.

    Ich halte auf dem laufenden wenn es weiter geht... gerade bin ich wieder in Karlsruhe, weiter mit dem Bau geht es erst morgen oder übermorgen.

    Gewichtsmäßig wird das wohl ne recht anspruchsvolle Geschichte... mit dem GFK-Sandwich hatte ich ein Gewicht von ca 150kg (nur für die Kabine) angepeilt (nur grob überschlagen und ganz blauäugig), mit dem Holz komme ich natürlich schwerer, für die Kabine ohne Ausbau rechne ich mit mindestens 250kg.

    Was ich auch dazu sagen muss:
    das Thema GFK-Sandwich ist jetzt nicht automatisch vom Tisch, erstmal seh ich die Holzkabine als "günstigen" Prototypen an, prinzipiell könnten sich aus der Nutzung die ich anstrebe npch Änderungen ergeben die dann evtl. in einer GFK-Sandwich Kabine umgesetzt werden. Wenn die Kabine allerdings richtig gut funktioniert kann es auch sein das sie bleiben darf.

    Mein Bruder war zwischendurch schon sehr überrascht von der Breite der Kabine. Außenbreite sind 187cm angepeilt, als er den Rahmen für die Bodenplatte gesehen hat meinte er "ist dein Bus so breit?" und tatsächlich sind links und rechts lediglich 3cm Überstand über die Ladefläche geplant, damit wird die Fahrzeugbreite (auch wenn man die Spiegel nicht mitrechnet) tatsächlich nicht breiter da dies genau die Breite an den Anschlagpunkten der Bracken ist.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 4. September 2017 um 18:49

    Ahoi,

    die Abrissschrauben wurden direkt gegen normale getauscht, ist nicht mein erster Bus und auch nicht das erste mal das ich da ein Amaturenbrett raus nehme, hatte aber sogar überlegt ob ich die Abrissschrauben wieder rein drehe...
    Zum raus machen hatte ich einfach nen TX25 eingeschlagen, damit ging das raus (und provisorische rein) ganz fix.

    In den letzten Tagen kamen einige Pakete mit Ersatzteilen für den Bus an, die neuen Stoßdämpfer waren aber leider noch nicht dabei.

    Bisschen weiter ging es jetzt auch abseits der Basis... nachdem ich einige Anfragen für die Sandwichplatten gestellt hab und die Antworten der Firmen recht enttäuschend waren (mal wurden Änderungen nicht in die Angebote übernommen, mal wurde einfach nicht mehr geantwortet) hab ich mir einen relativ großen Haufen Holz besorgt...

    Siebdruckplatten und ein paar Latten (die auch teilweise schon auf Länge gebracht)

    Aus den Latten hab ich dann mal die Rahmen für die einzelnen Platten gebaut...

    Ein paar Rahmen

    Und die Rahmen hab ich dann direkt mal provisorisch zusammen gesetzt..

    kleiner Würfel

    da sind jetzt noch ein paar mehr Verstrebungen rein gekommen und auf den ersten Rahmen (Dach) kam heute auch schon Siebdruckplatten drauf.

    Sieht ganz nett aus

    Die Tage gehts dann mit den nächsten Platten weiter...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 25. August 2017 um 08:36

    Ahoi,

    Zitat von mrmomba

    Diese Ähnlichkeit zu meinen t3....
    ... Nur dass ich fast ein Jahr gewartet habe, ohne Erfolg

    Fast ein Jahr gewartet bis zum Tauschen vom Gebläsemotor?
    Das kann ich toppen, hab die Doka 2014 gekauft und auf der Überführung von Wien nach Berlin schon gemerkt das ich den tauschen sollte, hab mich etwas mehr als drei Jahre davor gedrückt :twisted:

    Amaturenbrett ist noch nicht wieder drin, bin noch an der Elektrik, Kabel raus, Bildschirm der Rückfahrkamera neu positionieren, funktionierende Lautsprecher einbauen, Antenne erneuern, zieht sich doch alles etwas und ich lass mir zugegebenermaßen auch ordentlich Zeit...
    Keinen Zeitdruck zu haben ist schon sehr entspannt.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 24. August 2017 um 10:13

    Ahoi,

    auch hier malwieder etwas neues.
    Nachdem der Bus von Januar bis April in der Werkstatt zur Rostbehandlung stand ging in der Zeit (außer in meinem Kopf) natürlich nicht sonderlich viel vorran.
    Leider ging auch in der Werkstatt nichts vorran, nachdem ich immer wieder vertröstet wurde hab ich dann im April per WhatsApp gesagt gekriegt das es nix mehr wird und sie mir den Wagen gerne unverrichteter Dinge zurück bringen würden.
    Resultat war also das ich nach vier Monaten immernoch die selben arbeiten zutun hatte, zusätzlich aber eine neue Batterie besorgen musste, da diese nach vier Monaten tot war (die digital Uhr im Cockpit vom T3 zieht da schon ausreichend Strom für).
    Und für sowas stellt man seinen Bus zu einem "Spezialisten"... ich geh davon aus das die Werkstatt erkannt hat das sie eigentlich einen höheren Preis für die Arbeiten hätten ansetzen können und das dann nichtmehr gemacht haben, sicher kann ich das nicht sagen, aber das Angebot war schon sehr gut.
    Aber gut, was soll's, verbuchen und weiter machen... allerdings werde ich die Werkstatt nichtmehr weiter empfehlen sondern eher davon abraten.

    Was für Arbeiten sollten denn überhaupt gemacht werden?
    Zum einen war der Fahrerfußraum durchgerostet und sollte wieder hergerichtet werden, zum anderen stand die Reperatur der T3 Syncro typischen "Syncrobeule" an.

    Fußraum mit Löchern

    Nachdem ein Freund meines Bruders sehr geübt im Umgang mit dem Schweißgerät ist hab ich das ganze mal mit ihm durchgesprochen und wir haben uns ein Wochenende für die Schweißarbeiten rausgesucht.

    Angefangen hat es dann damit die Vorderachse auszubauen.

    Schön wie sie da so rumliegt

    Wenn die schonmal draußen ist kann man das natürlich auch gleich richtig nutzen und einmal alles zerlegen, ordentlich sauber machen und "ein paar" Lager und Gummis ersetzen...

    Einmal Sauber bitte...

    Parallel dazu wurden alle Schweißpunkte rund um die Syncrobeule aufgebohrt um das alte rostige Blech zu entfernen

    Sieht dann ungefähr so aus

    Und dann ging es auch ganz schnell und das alte Teil (unschwer links zu erkennen) war raus und konnte für den Fototermin neben das Reperaturblech gelegt werden

    weniger Rostig als ich erwartet hätte

    Das Reperaturblech war super passgenau und dementsprechend auch sehr schnell eingesetzt und dann auch Grundiert und Abgedichtet

    sieht gleich viel besser aus

    Nachdem das also versorgt war ging es dem Fahrerfußraum an den Kragen...

    Einmal altes Raus


    irgendwas stimmt nicht, das Loch sollte doch verschwinden, nicht größer werden...

    Und nachdem der Rost raus war wurde ein neues Blech angepasst und eingesetzt

    Jetzt wieder ohne Löcher

    Ja, der Fußraum ist nichtmehr ganz original, aber jede einzelne Sicke nachbilden ist ein riesen Aufwand und meiner Meinung nach auch unnötig. Mir geht es hier um das Funktionelle und das ist jetzt wieder gegeben und wird so wahrscheinlich auch lange lange halten.

    Nachdem ich inzwischen auch meinen Job gekündigt hab (und den nächsten Job erst am 15.09. antrete) hab ich gerade auch etwas mehr Zeit um mich um den Wagen zu kümmern.
    So hab ich gestern kurzerhand das Amaturenbrett ausgebaut...


    Da liegt es ganz friedlich in der Sonne...

    ... damit ich den lärmenden Gebläsemotor austauschen kann (auch so eine Sache die jeder T3 Fahrer irgendwann mal machen muss).

    Ohne Amaturenbrett, schon ein leichtes Chaos darunter...

    Ist der Gebläsekasten mal offen kann man den auch direkt richtig schön sauber machen (meiner war innen nach fast 30 Jahren komplett grau...)

    Offener Kasten, aber noch an Ort und Stelle

    und wenn man schon dabei ist kann man auch direkt hinter Gebläsekasten und Amaturenbrett mal sauber machen, wann hat man die Gelegenheit schon?

    Noch dreckig...


    ... und ein paar Minuten später deutlich sauberer

    Der Tauschgebläsemotor ist auch schon eingesetzt, momentan sieht es aber trotzdem noch ungefähr so aus

    Immernoch etwas Chaotisch

    Nachdem gerade sowieso alles offen ist und mein Grisu ja früher mal bei der Feuerwehr war nutze ich die Gelegenheit jetzt auch um möglichst viel der damals benötigten und inzwischen unnötigen Kabel zu entfernen und wieder etwas Ordnung zu schaffen...

    Für heute steht das entfernen der restlichen alt-Kabel und das aufräumen und wieder einbauen des Amaturenbretts auf dem Plan, mal sehen wie weit ich komme...

    Gruß
    Sven

    P.S. alle Bilder lassen sich per Klick vergrößern...

  • Leerkabine mit Sitz eingebaut, Spezialfahrzeugbau

    • KingWarin
    • 13. Juli 2017 um 08:09

    Moin moin,

    Zitat von MisterMax

    Wie kommst du zu der Einschätzung? Ich arbeite, unteranderem, mit der höchsten Stelle des Tüv in NRW zusammen und mich würde interessieren, wie du zu der Annahme kommst.

    Mein Wissensstand deckt sich da mit wiru. Auch die höchste Stelle des TÜV in NRW interessiert sich in dem Fall erstmal nur dafür was den (Kraftfahr-)Technischen Bereich angeht, Lebensmittelverarbeitung ist nochmal eine andere Baustelle und m.W.n. darf (zumindest) in Deutschland die Zubereitung von Speisen nicht in in Bewegung befindlichen Fahrzeugen stattfinden.
    Das führt auch dazu das die deutschen Food-Trucks etwas anders funktionieren als ihre Amerikanischen Pendants.

    Ich lass mich da aber gerne auch einies besseren belehren, vielleicht ergeben sich dann auch neue Perspektiven^^

    Gruß
    Sven

  • Kaffee kochen. EINE Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

    • KingWarin
    • 28. Juni 2017 um 09:25

    Moin moin,

    ich wusste nicht das die Teile Perkolatoren heißen, fahre aber seit Jahren einen davon durch die Gegend.

    Vorteile: Einfacher Aufbau an dem nicht viel Kaputt gehen kann, kann Kaffee und Tee (und ohne Einsatz auch heißes Wasser und Suppen), falls Sichtfenster (z.B. durchsichtiger (Teil im) Deckel) vorhanden kann man die Stärke des Kaffee gut regulieren

    Nachteile: Bei billigen Schließt der Deckel nicht so richtig ab, mehr als eine Kanne am morgen kochen macht keinen Spaß da der Einsatz zwischendurch entnommen und der Kaffeesatz entfernt werden muss (was im heißen Zustand keinen Spaß macht), bei meiner ist es so das ich nicht bis zur "Max"-Linie Wasser einfüllen darf da sie sonst immer überkocht (meine war aber auch sehr billig), ist zuviel Pulver drinne kocht es auch schnell mal über, man hat eigentlich immer etwas Kaffeepulver im fertigen Kaffee drin (ich kann damit leben)

    Einen besseren Perkolator als meinen aktuellen würde ich wohl auch wieder kaufen da das Prinzip einfach ist, bei der Benutzung außer dem Kaffeeesatz kein Müll entsteht und die Teile recht robust sind.

    Als gute Alternative empfinde ich aber auch eine Bialetti (steht zuhause, für Espresso unterwegs geht nichts drüber find ich), einen Filterhalter (für schnell große Mengen) oder im Zweifelsfall "Türkisch" wenn einen der Kaffeesatz in der Tasse nicht stört (aus dem Kaffeesatz könnte man auch direkt die Zukunft, also die Reiseroute für den nächsten Tag, lesen :twisted: )

    Gruß
    Sven

  • Absetzbare Schlafbox auf Anhänger

    • KingWarin
    • 12. Juni 2017 um 18:31

    Ahoi,

    die Eherfrau zum Messen fehlt mir und fände ich auch etwas übertrieben mir jetzt extra dafür eine zuzulegen, aber ich denke da finde ich auch andere Leute die das für mich erledigen können (das Messen, nicht das Ehefrau finden).

    Mrmomba: hier ist mein Thread zu finden
    Und ich hab gerade leider kein besseres Bild gefunden, aber ich denke auf diesem Hier wird dann wirklich gut klar warum ich die Schräge haben will... die Klappe ist oben angeschlagen.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 12. Juni 2017 um 18:23

    Ahoi,

    malwieder ein kleines Update.
    Klappe im Boden der Kabine um von oben an den Motor zu kommen ist erstmal verworfen, die Serviceklappe muss reichen...

    Ich hab jetzt am Wochenende nochmal etwas mit dem Zollstock gespielt und auch ein wenig das Internet zwecks Informationen durchforscht und bin aktuell bei folgendem Stand: (kann man per Klick vergrößern)

    Damit hätte ich einen Überhang nach hinten von ca 52cm und zu den Seiten jeweils 3,5cm (was genau der Breite der Befestigungen der originalen Bracken entspricht).
    Der Plan wäre das ganze in 30mm Sandwich zu bauen und zur Befestigung noch einen dünnen Metallrahmen (Korb ähnlich, von den Befestigungsklammern links nach rechts und zu den Klammern hinten) an dem die Kabine dann verklebt wird.

    Beim Metallrahmen hatte ich an eine Konstruktion aus 3-5mm dickem Stahl(?) gedacht der dann an den Seiten ca 20-30cm an der Kabine hoch geht und hinten evtl über die Schräge damit man den gleich noch für die Aufnahme von Sandblechen verwenden kann.

    Was auf der Zeichnung noch fehlt sind Tür, Fenster und Dachluke... Da bin ich auch noch nicht ganz sicher, aber die Tür wird wohl auf der Beifahrerseite ziemlich ganz nach vorne kommen, hinten links eine Dachluke (Mini Heiki Größe, also 40cm x 40cm) und am Heck dann vielleicht noch ein oder zwei Bullaugen (ähnlich wie bei Albatross).

    Die Innenraumplanung fällt mir noch etwas schwer. In der Kabine soll im Endeffekt nachher hauptsächlich das Bett, etwas Stauraum und wahrscheinlich die Kompressorkühlbox untergebracht sein. Daher war der Gedanke eine Art Rahmen aus Bosch-Profilen im inneren zu setzen, dafür müssten eigentlich 20er Profile ausreichend sein und zum verstauen sollen Euroboxen (z.B. diese in 60x40x32) zum Einsatz kommen.
    Zusammen mit den Bosch-Profilen wäre ich dann bei einer Höhe der Sitzfläche (ohne Polster) von 32cm + 2cm + 2cm + etwas Luft zum rein und raus schieben der Boxen = 40cm.
    Oben auf die Rahmen-Konstruktion könnten dann Holzplatten als Böden geschraubt werden und für eine Matratze dort drauf dann z.B. noch ein Froli System.

    Gibt es eigentlich irgendwo Angaben wieviel Kleber man für das Verkleben der Sandwich-Platten rechnen muss? Da steh ich momentan komplett auf dem Schlauch.

    Ansonsten war mein Plan jetzt in den nächsten Tagen die Zeichnung mal noch ordentlich zu bemaßen und vielleicht auch noch Türen und die Box für die Standheizung (hinten an der Schräge) einzuzeichnen und dann damit bei ein bis zwei Plattenherstellern anzufragen.

    Was denkt Ihr dazu?

    Gruß
    Sven

  • Absetzbare Schlafbox auf Anhänger

    • KingWarin
    • 12. Juni 2017 um 08:53

    Ahoi,

    vielen Dank für die super schnelle Antwort Albatross. Dann könnte ich mit 135cm Außenhöhe (bei 30mm Sandwich dann ~129cm Innen) und 40cm Außenhöhe der Sitzfläche grad noch hin kommen,... ich muss das mal in meine Pläne korrekt einbauen und dann kann ich auch in meinem eigenen Thread wieder was weiter posten.

    mrmomba, danke auch dir für den Tipp. Die Schräge ist bei mir weniger wegen dem Böschungswinkel (beim Syncro hinten ca 20°, da könnte ich also fast nen Meter überhang komplett ohne Schräge machen), sondern mehr wegen der Motorklappe die weiter zugänglich sein sollte (bei Doka und Pritsche sind das ja klappen die den gesamten Platz zwischen den Rückleuchten einnehmen, nicht nur die kleine Serviceklappe vom Bus).
    Dazu kommt dann noch Optik und Verfügbarkeit von Bauteilen, dazu dann aber (hoffentlich morgen) mehr in meinem Thread.

    Gruß
    Sven

  • Absetzbare Schlafbox auf Anhänger

    • KingWarin
    • 11. Juni 2017 um 10:37

    Ahoi Albatross,

    ich plane aktuell aktiv den Aufbau für meine T3 Doppelkabine und habe eben festgestellt das ich auf sehr ähnliche Masse wie du komme,
    Die Planung sagt aktuell eine Länge von 240cm und eine Höhe von 125cm (wird aber wahrscheinlich auf 135cm erhöht).
    Ich habe gelesen das du auch 192cm groß bist, daher ist deine Sitzhöhe wahrscheinlich ähnlich zu meiner.

    Fragen die mir nun auf der Seele brennen sind:
    Am Anfang hast du mit 125cm Höhe geplant und hast den Tipp gekriegt auf 135cm hoch zu gehen, auf deinem Stützlast-Bild auf Seite 7 stehen nach wie vor 125cm, bist du da auch dabei geblieben?
    Was hast du für eine Sitzhöhe? Ich hab den Thread zwar nochmal durch gelesen, aber ich meine das nirgends gelesen zu haben. Wäre für mich sehr interessant, ich plane aktuell unter die Sitz-/Liegefläche Euroboxen mit 32cm Höhe stellen zu können, mit Profilen etc würde ich dann auf eine Sitzhöhe von ca 40cm kommen.
    Sehe ich das richtig das deine Überhang-Schräge hinten einen 45° Winkel hat und auf 50cm Länge auch 50cm Höhe überwindet?
    Und zu guter letzt, hast du deine Box mal über die Waage gezogen? Mich würde das Gewicht der fertigen Box interessieren.

    Danke schonmal

    Gruß
    Sven

  • Wohin entschwinden die UPS-Fahrzeuge?

    • KingWarin
    • 10. März 2017 um 08:03

    Ahoi,

    in der Nähe meines ehemaligen Arbeitgebers habe ich die Teile haufenweise gesehen. Sah aber immer so aus als würden die dort lediglich ausgeschlachtet bzw. zur Reperatur anderer Fahrzeuge wiederverwertet werden.
    Auf Google Maps sieht man da auch jede Menge Fahrzeuge mit der typischen Farbe am Dach und der typischen Form.

    Auch Betriebswirtschaftlich spricht doch nichts dagegen die Fahrzeuge nach dem ausrangieren in wunderschöne Würfelform zu bringen. Werden die Fahrzeuge eben erst ausgemustert wenn sie komplett abgeschrieben sind...

    Gruß
    Sven

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • KingWarin
    • 2. November 2016 um 07:41

    Moin moin,

    Meinen Glückwunsch zur geglückten Hochzeit und saubere Arbeit! Und schon sieht die Kabine garnicht mehr so groß aus :D
    Meine Kamera hat mal ~7€ gekostet... hat zwar keine Hilfslinien, tut aber Tags wie Nachts was sie soll...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 10. Oktober 2016 um 14:13

    Ahoi,

    ich bin nicht direkt wieder abgehauen oder hab den Plan verworfen, aber ein wenig andere Sachen (u.a. ein RaspberryPi MediaCenter und neuer Riementrieb am Grisu) kamen zwischen mich und das planen...

    Ein wenig habe ich schon weiter gemacht (kann davon aber leider gerade keine Bilder posten da falscher Rechner), unter anderem jetzt auch die Ladefläche ein wenig vermessen... Es gibt leider keine Blaupausen in denen der Motorraumdeckel eingezeichnet ist (der sitzt bei den Pritsche/Doka interessanterweise übrigens nicht mittig sondern leicht zur Fahrerseite versetzt).
    Das bringt mich allerdings zur nächsten Frage... Materialtechnisch geht meine tendenz sehr sehr stark zum Sandwich, tendenziell in einer Ausführung wie bei Albatross mit kältebrücken-freien Profilen.
    Welchen Abstand von der Außenkante der Sandwichplatten sollten Klappen etc denn tendenziell mindestens haben damit dennoch eine ordentliche Stabilität gewährleistet ist?

    Die Kabine soll zwar prinzipiell absetzbar bleiben, und die Serviceklappe ist bei der Doka ja auch deutlich größer als bei Bussen, allerdings gibt es ja doch ab und an den Fall das man von oben und mit etwas mehr Platz an den Motor muss UND sich zusätzlich gerade irgendwo befindet wo es nicht möglich ist die Kabine abzustellen.
    Die Lösung wäre hier eine Klappe im Boden der Kabine die einfach nach innen geöffnet/entnommen werden kann, der originale Motorraumdeckel ist allerdings nur ca 4cm vom Ende der Ladefläche, also nach aktuellem Plan ca 6cm vom Sandwichplatten(außen!)rand entfernt, wäre also bei 35mm Sandwich nur noch grob 25mm von der nächsten Wand entfernt. Reicht sowas aus oder sollte ich mir da etwas anderes überlegen? Motorraumdeckel abändern und ein paar cm Klappenöffnung verlieren wäre eine Option die mir spontan einfallen würde um einen breiteren Steg übrig zu haben...

    Gruß
    Sven

  • Hubstützen Theorie und Praxis

    • KingWarin
    • 29. September 2016 um 19:41
    Zitat von Albatross


    Hinten geklebt, vorn geschraubt und geklebt

    Merci

  • Hubstützen Theorie und Praxis

    • KingWarin
    • 29. September 2016 um 09:01

    Moin moin,

    Zitat von Albatross

    Voilà
    die Stützen werden hier hineingeschoben

    und auch im abgesattelten Modus bewohnbar (wenn man wie gezeigt auch dafür Sorge trägt das die Kabine auf alle 4 Stützen möglichst gleichmässig steht)

    sagmal, wie hast du die Vier-Kant-Profile an der Kabine befestigt? Sind die nur geklebt, an das Alu geschraubt oder sogar noch geschweißt?

    Gruß
    Sven

  • Frage zu Pickup-Kabinenkonstruktion

    • KingWarin
    • 8. September 2016 um 15:34

    Ahoihoi,

    wenn ich das richtig sehe hat nunmachmal da recht, aber das kleinere Modell, BS100 (2,0kw) hat die Flamenüberwachung wenn ich das richtig sehe...
    http://www.brightspark.eu/index.php?rout…5&product_id=51

    Edith: Und wenn man ordentlich liest stellt man (ich) auch direkt danach fest das Norbert ja auch den 100er empfiehlt.
    Finde ich interessant, sieht erstmal genauso aus wie die Campingaz die ich hab, nur eben in "Sicher"

    Gruß
    Sven

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • KingWarin
    • 30. August 2016 um 09:45

    Ahoi,

    ich find deinen Bericht super und bin jedes mal wieder überrascht wie schnell es bei dir vorran geht, chapeau!

    Irgendwie wundern mich aber die Sika Ergebnisse. An meiner ersten Doka hab ich eine Kederleiste mit Sika (frag mich aber nicht welche Nummer) an die Kabine geklebt.
    Die dauerhafte Zugbelastung durch die Plane hat das über 5 Jahre ohne zu Murren mitgemacht. Zum Hardtop drauf setzen musste ich die Kederleiste wieder entfernen, das ging nur mit Hilfe eines langen scharfen Messers (ins Sika einschneiden) und dann ordentlich dran hebeln.
    Beim befestigen hatte ich weder Leiste noch Kabine angeschliffen und beides nur mit Bremsenreiniger grob gesäubert.

    Die Frage die ich mir stelle ist wie du mit der WaPuZa rupfst? Ziehst du gerade dran oder (wie ich nach dem Bild vermute) im Bogen weg?
    Unabhängig davon:
    Du darfst auch die Verteilung der Kräfte nicht unterschätzen. Du hast da jetzt ne Grundfläche von 40x80mm geklebt (wenn ich das richtig verstanden habe), wenn du da nachher deine 40x1000mm (oder 2000mm) geklebt hast verteilt sich das auf eine viel größere Fläche.
    Ich geh aber davon aus das dir das sowieso bekannt/bewusst ist und das schlagende Argument (kann ich auch nachvollziehen) ist das es dir so nicht taugt.

    Ohne jetzt in die Sika Datenblätter zu schauen, aber kann es da Probleme geben wenn die Außentemperatur beim Durchtrocknen zu hoch ist? Bin am Sonntag durch Graben gefahren, da stand an einer Anzeige 43°C dran...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 23. August 2016 um 12:24

    Hallo Thomas,

    das stimmt wohl und ist wahrscheinlich auch eine der einfachsten Varianten, würde mir aber auf Dauer etwas sorgen machen... wenn die Bracken weiterhin geöffnet und geschlossen werden wirken ja jedesmal Kräfte auf die "Dichtungen", da ist glaub die richtige Kabine praktischer (und da an stelle der Bracken dann ja die Wand ist und keine Zusätzliche Isolierung benötigt wird gewinnt man noch gleich platz im Innenraum.

    Momba: das mit dem Gewicht hatte ich vorhin etwas übersehen, grade mal in den Schein geschaut, da es ein Syncro ist Sitz ich aktuell von den Gewichten genau dazwischen. 2,5t sind im Schein als zGG eingetragen. Auflasten auf 2,6 (oder 2,8t) würde mich jetzt auch nicht schrecken (ein extremer Leichtbau wie bei Wolfgang wahrscheinlich schon eher^^) wenns nötig ist... Wahrscheinlich sollte ich die Doka auch zuerst mal auf die Waage stellen, der 2WD hatte im Schein 1535kg Leer und mit mir drin war er ziemlich genau bei 1735kg, Grisu hat da ja jetzt sein Leergewicht...

    Gruß
    Sven

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