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Beiträge von KingWarin

  • Klemme 15 / Klemme 30 24V-Radio-Einbau

    • KingWarin
    • 24. Juli 2020 um 14:39

    Ahoi Ralf,

    Glasklebeantenne hatte ich bei meinem ersten Bus verbaut da ich keine Löcher bohren wollte (... ich war jung und ängstlich :oops: ). Hat erstaunlich gut funktioniert, aber lange nicht so gut wie der Stab auf dem Dach (bei ähnlichen Preisklassen, beides im Bereich < 20€).

    Dabei habe ich aktuell wegen dem Dachträger sogar nur den Antennenfuß ohne Stab auf dem Dach und kriege immernoch Störungsfrei Verkehrsmeldungen etc rein.

    Scheibe hatte ich damals eine zu dieser ähnlichen, die jetzt auf dem Dach sieht ungefähr so aus.
    Ich kann mir vorstellen das eine Hochwertige Klebeantenne auch gute ergebnisse erzielt, für 6,95€ wäre ich aber auch heute nochmal geneigt die einfache Scheibenklebeantenne zu testen :D

    Edith: bei den billigen darf man sich allerdings vom Kleber keine permanente Lösung versprechen, bei mir ist die damals nach ~2 Jahren einfach am Kabel gebaumelt... ließ sich natürlich mit neuem doppelseitigem Klebeband wieder befestigen...

    Gruß
    Sven

  • Klemme 15 / Klemme 30 24V-Radio-Einbau

    • KingWarin
    • 24. Juli 2020 um 11:49

    Hallo Ralf,

    rein von der Theorie her ist es so wie nunmachmal schreibt.
    Klemme 30 / Dauerplus für Speicher, Klemme 15 / geschaltetes Plus für Betrieb.

    Praktisch ist das natürlich wieder davon abhängig was der Hersteller des Autoradios für "richtig" hält, das Radio ist ja auch irgendwie eine Blackbox für uns Nutzer. Sicher kann man eigentlich nur sagen das wenn das Fahrzeug im Betrieb ist an beiden Klemmen permanent Strom anliegt, ob das Radio seine komplette Versorgung über Klemme 30 erhält und nur die ansteigende bzw. abfallende Flanke an Klemme 15 zum schalten verwendet wird man wohl schwer rausfinden können.
    Je nach Radio könnte man es sicher versuchen ob das Radio funktioniert wenn ausschließlich das geschaltete Plus anliegt (also nicht geschaltetes auf beide Pins am Radio sondern wirklich nur auf den dafür vorgesehenen), andererseits gehe ich bei so manchem modernen Radio (gerade diese Wunderbaren Doppel-DIN etc) davon aus das sie tatsächlich den Saft von beiden Leitungen zum korrekten Funktionieren benötigen.

    Zumindest bei meinen ersten Autoradios konnte ich das Radio auch wenn die Zündung nicht an war per Knopfdruck immernoch An- und Ausschalten, wenn ich dann die Zündung an und wieder ausgemacht hab sind sie trotzdem noch ausgegangen. Wie sich das beim aktuellen Radio im aktuellen Bus verhält kann ich garnicht sagen, könnte ich aber mal testen.

    Ich bin mir nur nicht sicher ob dir das alles jetzt wirklich weiter hilft...

    Gruß
    Sven

  • Frage Tabletnavigation

    • KingWarin
    • 20. Juli 2020 um 19:24

    Ahoi,

    Zitat von mrmomba


    Nun, ich habe Locus Free und Pro angetestet. Je nach Karte Anbieter hat man ordentliche Karten oder weniger gute. Die Routenberechnung war zumindest damals die von Google, wie ich das gelesen habe, und setzte online sein voraus.

    Ich hab mir Locus erst in der Free Variante ordentlich angeschaut (unter anderem in Granada wo Mapfactor Navigator komplett überfordert war oder beim Wandern hier im Schwarzwald) und da es meine Ansprüche quasi vollständig bedient dann auch die Pro Variante gekauft.
    Finde ich super dass ich je nach Anwendungsbereich (Wandern/MTB, Auto On-/Offroad,... ) Einfach eine andere Karte wählen und dabei komplett offline sein kann.
    Komplett offline geht auch, obwohl standardmäßig erstmal Google für die Routenberechnung genutzt wird. Wenn man aber zusätzlich noch "brouter" zieht und dort die entsprechenden Segmente wählt kann man das im Locus (egal ob Free oder Pro) auch so einstellen das man komplett offline navigiert, plant etc (wobei ich zugeben muss dass die online-google-Suche für Adressen einfacher ist).
    Großes Plus auch das man gpx Tracks einfach rein laden und sich dann danach navigieren lassen kann (in Spanien mehrfach getestet und hat hervorragend funktioniert).

    Den Navigator von Mapfactor habe ich im Zuge der Spanienfahrt auch ausgiebig genutzt, hat für mich gut funktioniert und auf ~4000km hat er mich nur ein mal am Anfang noch auf der A5 von der Autobahn gelotst nur um mich dann direkt wieder rauf zu schicken.
    Was beim Navigator leider nicht gut funktioniert hat war die Routen bei Berechnung wenn man an einer Kreuzung vorbei gefahren ist, wenn man da nicht aufpasst fährt man ganz schnell 20km Umweg...

    Bei der Liste von surfy sind ein paar Punkte auch nicht 100% aktuell, aber insgesamt eine schöne Übersicht finde ich.
    iOverlander gibt es zum Beispiel auch für Android, nicht nur für iOS. In Europa sind da nur nicht so viele Plätze drinnen verzeichnet, hier ist park4night deutlich umfangreicher, da stört mich allerdings der online zwang...
    Wikiloc kann ich die App nicht beurteilen, für trails schau ich da gerne rein, da ich die gpx aber ins Locus lade kam ich noch nicht in die Verlegenheit deren App zu testen.

    Hartwig, seh ich das richtig dass das Tablet von oben mit einer Feder eingespannt ist? Die Lösung fügt sich, nach den Bildern, gut in dein Cockpit ein.

    Gruß
    Sven

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • KingWarin
    • 8. Juli 2020 um 14:38

    Ahoi,

    großartig! Ich krieg wieder richtig Lust zu bauen...

    Und dein Vulkanbild an der Wand könnte auch ein Film-Poster sein :D

    Gruß
    Sven

  • Ich baue mir eine CH-Konforme Pick-Up-Wohnkabine

    • KingWarin
    • 2. Juli 2020 um 08:59

    Ahoi,

    ich freu mich riesig wieder einen ausführlichen Baubericht zu lesen und bin richtig gespannt wie dein Kabinchen wird.
    Mit den Massen anderer Fahrzeuge kann ich leider nicht dienen, aber willst du in die (Klein-)Serienfertigung gehen oder rechnest du einfach schonmal ein "irgendwann den Kingcab ersetzen" ein?

    Gruß
    Sven

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • KingWarin
    • 1. Juli 2020 um 13:03

    Ahoi,

    Vielen Dank für das entfernte Kümmern :D
    ich hab's mir in den Kalender eingetragen und komme sehr gern wieder nach Bodenheim.

    Gruß
    Sven

  • Suche: Lüftungsgitter für Wohnraum

    • KingWarin
    • 26. Juni 2020 um 14:22

    Ahoi miteinander,

    ich möchte in meiner Kabine, abgesehen von der Zwangsbelüftung der Dachluke, noch eine weitere Dauerbelüftungsmöglichkeit verbauen.
    (Bei der aktuellen Dauerhaften nichtbenutzung ist der Luftaustausch sonst einfach nicht so groß wie in der täglichen Nutzung)

    Als designierten Platz für die Belüftung habe ich die Front der Kabine auserkoren

    also quasi zwischen Wohnkabine und Fahrerkabine, da ist ein ca 2cm (muss ich noch genau ausmessen) breiter Spalt.
    An der Stelle habe ich eigentlich wenig bedenken das Wasser vom Fahrtwind reingedrückt wird, aber natürlich sollte das Gitter schon in der Richtung geeignet sein und ein Getier sollte auch dadurch nicht den Einzug in die Bude üben können.

    Aktuell habe ich z.B. dieses Gitter von Fawo oder zum Beispiel runde Gitter im Blick, aber vielleicht ist auch was aus Alu besser?

    Dachte ich mir, bevor ich einfach so was kaufe Frag ich mal ob hier jemand Erfahrungswerte zu guten Produkten oder evtl. sogar etwas abzugeben hat?

    Gruß
    Sven

  • Die Zukunft des Leerkabinen-Forums....

    • KingWarin
    • 26. Juni 2020 um 08:42

    Hallo Wolfgang und Armin,

    Danke euch beiden!
    Da würde sich ja fast eine Feierliche Staffel-Stab-Übergabe auf dem nächsten Treffen anbieten, oder? :twisted:

    Ich freue mich aufjeden sehr das es weiter geht und ich hier weiter Wissen aufsaugen und Interessante auf- und umbauten bestaunen kann.

    Gruß
    Sven

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • KingWarin
    • 15. Juni 2020 um 17:31

    Ahoi,

    ist ja in der Zwischenzeit einiges an Posts dazu gekommen...

    Zitat von flexi


    Sollte man bei diesen Beschlägen dauer-elastisch oder "steinhart" verkleben?


    Meiner Meinung nach wenn verkleben dann, wie du es so schön schreibst, steinhart.
    Bei mir ist es beispielsweise so das durch das Verriegeln (also Griff nach oben) die Tür nochmal etwas fester nach Innen gezogen wird (hauptsächlich von den Triebstangen), aber hier schon recht viel Druck auf die Falle wirkt, mit Dauerelastischem Kleber würde es mir die ziemlich sicher runter ziehen (wobei ich auch zugeben muss das ich an meiner Tür vielleicht nicht 100%ig gearbeitet hab :oops: ).

    Ansonsten eigentlich nur was schon gesagt wurde: Wenn festgeklebt dann ohne Beschädigen der Deckschicht quasi nicht demontierbar (was wie Krabbe angedeutet hat für die Stangenführungen nicht zwangsweise gilt, die hatte ich zwischenzeitlich auch ohne Schäden runter).
    Schließen lässt sich das ganze (auch bei mir) nur mittels Griff da die Falle nicht durch zudrücken der Tür ausreichend in den Schlosskasten geschoben wird (wobei ich zumindest bei meiner Tür (von Ormo) vermute das es daran liegt das die Falle sowohl von der Stützlippe etwas gedrückt wird, als auch beim schließen über die Rahmenseitige Dichtung schiebt und Gummi da bekanntermaßen wiederstand bietet ( auf Diesem Bild kann man gut die Umlaufende Stützlippe und seperat davon links im Bild die Dichtung im Rahmen erkennen, Schlosskasten ist hier übrigens schon verklebt)

    Bevor ich durchschrauben würde würde ich entweder wie Canoe sagt eine Platte von innen an die Tür kleben, oder wie Hartwig das (mindestens bei seinen Klappenaufhaltern, siehe hier ) gemacht hat (aber ist mehr aufwand). Durchschrauben hat den Nachteil das die Schraubenköpfe dann außen auf der Deckschicht sitzen, das würde mich, abhängig von der Griffmulde (bei der Titgemeyer aus Metall weniger, bei der Ormocar aus GFK mehr), stören (Wassereinbruch und Kältebrücke sehe ich da weniger Problematisch da man dem entsprechend entgegenwirken kann).

    Gruß
    Sven

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • KingWarin
    • 11. Juni 2020 um 11:47

    Ahoi,

    ich hab in meiner Kabine das gleiche Schloss (Ormocar vertreibt ja auch nichts anderes) verbaut und lediglich mit Körapur666 verklebt. Wandaufbau bei mir 1,5mm GFK, 27mm PU, 1,5mm GFK.
    Das hält bombenfest und ich bin mir ziemlich sicher das die vier Schrauben keinen Mehrwert bringen und lange nicht an die Haltekraft der Verklebung ran kommen (außer im Sandwich ist darunter Holz eingelassen, dann mag das was anderes sein).

    Sika 252 hält zuverlässig die Solarpanelhalter auf dem Dach, am Schloss hab ich das nicht verwendet, kann mir aber nicht vorstellen das es da schlechter als das 666 funktioniert.

    Nur beim Kleben höllisch darauf aufpassen keinen Kleber ins Schloss bzw auf die Beweglichen Teile zu bringen...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 23. Mai 2020 um 10:34

    Ahoi,

    Zitat von mrmomba


    Zusätzlich habe ich mein Turbo bei einer Firma in 86676 Ehekirchen verbessern lassen.


    Danke für den Tipp, ich bin noch am schauen, möchte (bei theoretisch anfälligen Teilen) eigentlich möglichst unmodifizierte Teile verbauen, der Standard 1Z Turbo (da gibt es zwei Modelle, eins von Garret und eins von 3K) sollte für mich aber auch ausreichend sein, momentan versuche ich (nach wie vor) rauszufinden wo (ob) es unterschiede zwischen dem Garret und dem 3K gibt und falls es welche gibt welcher von beiden der way-to-go ist.

    Zitat von mrmomba


    Ich kenne die Berge nicht, aber Abfall von 95 auf 55 klingt bei deinem Geschoss nicht als unrealistisch. Mit dem 112 PS Motor im Mondeo und 780kg an der AHK MUSSTE der Wagen auch gut kämpfen. Und bei 12% Steigung war nach dem 2. Gang halt Schluss.


    Sagen wir so: die Berge waren noch weit von den 12% Steigung entfernt (letztes Wochenende zum Beispiel der Hienberg-Aufstieg auf der A9 (4,5% Steigung)) und ob die Kabine drauf ist oder nicht macht leider auch keinen großen Unterschied, man merkt in beiden Fällen das ihm der Druck fehlt und er das dann einfach nicht halten kann.


    Aber gibt auch schöne Dinge zu vermelden:
    Eigentlich hatte ich ja nicht geplant die Mefro-Felgen eintragen zu lassen (Reifengröße war sowieso schon eingetragen) weil sie wie die originalen Felgen aussehen.
    Da ich aber im Reisefertigen Zustand schon an den zulässigen 2,5t gekratzt hab gab es nun eine Papierauflastung auf 2,8t und im Zuge der Änderung wurden die Felgen dann auch mit eingetragen (die sind auch eine Auflage für die Auflastung, da die Mangels und die originalen Felgen dafür nicht genug Traglast hätten).
    Somit kann ich jetzt auch mit Lebensmitteln und Wasserreservern losfahren und hab noch Gewichtsreserven... Und bevor die Frage kommt ob der Wagen das Gewicht (dauerhaft) ab kann: Eventuell spendiere ich ihm jetzt noch neue Federn, aber an sich ist alles auf "sehr schwere Fahrzeuge" (also 2,8 - 3t) ausgelegt.

    Gruß
    Sven

  • Alu Kabine

    • KingWarin
    • 23. Mai 2020 um 10:12

    Ahoi,

    wenn es wirklich lowtech sein soll würde ich mir einen Aufbau wie von Jan dem Bösen (der garnicht so Böse ist) überlegen. Da reden wir von ganz normalen Hausfenstern und -türen.
    Wenn man es drauf anlegt kann man solche Türen und Fenster übrigens auch in GFK-Sandwich unterbringen, braucht nur den entsprechenden Aufbau um den Ausschnitt rum (z.B. Schaum ausfräsen und dann Holzleisten einkleben an denen verschraubt wird) oder wie Hartwig entsprechende (ich glaube Edelstahlprofile waren das bei ihm, allerdings hier um die dicken Wände auszugleichen und die Fenster versenkt verbauen zu können) einsetzen und da dran arbeiten.

    Nachdem mein erster Bau (stümperhaft) aus Holz war und der zweite (aktuelle) aus GFK-Sandwich kann ich für mich sagen: Das GFK-Sandwich ist garnicht so viel schwerer zu verarbeiten als Holz (würde sogar sagen im Gegenteil, wenn man es ordentlich machen will ist Holz anspruchsvoller) und dabei (im Vergleich zu meinem ersten Bau!) deutlich stabiler.

    Auf einem Fahrgestell wie dem Fuso würde ich entweder GFK-Sandwich oder einen schönen Holzaufbau machen (ok, mag daran liegen das ich Metall selbst nur beschränkt kann). Die Mox-Box finde ich preislich garnicht so unattraktiv, wäre dann auch Alu, aber wieder nicht selbstgemacht. Ist aber sicher eine gute Orientierungshilfe (vorallem die Videos von Herman Untwerwegs in denen der genaue Wandaufbau sichtbar ist) für einen Eigenbau der dir nicht auf die Füße fällt und ins Knie schießt.


    Verdammt, eigentlich wollte ich nur auf den wirklichen Lowtech Bau von Jan hinweisen und dann hab ich doch mehr getippt...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 22. April 2020 um 23:10

    Ahoi,

    Zitat von holger4x4


    Du kannst zumindest froh sein Ende des Jahres noch eine schöne Reise gemacht zu haben.


    Der Jahresabschluss (und der Jahresbeginn) waren definitiv noch gut und vorallem erkentnissreich!


    Zitat von Varaderorist


    Mit dem Motor hast Du ja richtig Pech. Ist denn der neue Original-Turbo optimal auf dem Motor angepasst?


    Das ist tatsächlich ein Punkt bzw der Punkt an dem ich gerade dran bin. Aktuell ist ein Originaler Turbo vom JX (1,6l TD) verbaut, bei dem der Ladedruck allerdings etwas angehoben wurde.
    Mein Vertrauensmechaniker (quasi Familie) und sein Altmeister haben aber auch gemeint das der wahrscheinlich die 1,9l nicht ordentlich befeuert kriegt, ein Motorumbauer aus Bayern mit dem ich zwischenzeitlich Kontakt hatte ist der gleichen Meinung und ging sogar weiter und sagte "so kann der garnicht ordentlich laufen". Die Person von der ich den Motor habe bauen lassen behauptet felsenfest das er Zeitgleich einen gleichen Motor nach Österreich verkauft hat und der einwandfrei läuft :roll:

    Aktuell bin ich am überlegen welcher Turbolader besser mit dem Motor harmonieren könnte, ob ich da den vom AAZ (1.9l Vorkammer-TD mit 75PS, rein mechanisch) oder den vom 1Z (1.9l TDI mit 90PS, Direkteinspritzer aber Turbo noch per Wastegate-Steuerung) bevorzugen sollte... Wahrscheinlich den 1Z-Turbo...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 21. April 2020 um 20:58

    Puh, ich hab ein schlechtes Gewissen...

    Von ein paar Leuten wurde ich schon angeschrieben, eigentlich wollte ich auch schon viel früher hier wieder schreiben aber irgendwie war ich gefrustet und mir hat die Motivation gefehlt...

    Im letzten Beitrag konnte man es lesen, Ende Mai hatte ich meine Kündigung eingereicht, auf Ende September war sie terminiert und Mitte Oktober sollte Grisu im geteilten High Cube Container auf die Reise gehen.
    Wie es im Leben so ist kommt natürlich vieles anders, Mitte Juli war ich aus persönlichen Gründen gezwungen den Containerplatz abzusagen und meine Kündigung rückgängig zu machen, ... Reisebeginn 2019, leider nicht möglich.
    Noch besser, genau zum Zeitpunkt der Entscheidung steht Grisu in der Nähe von Stuttgart in der Werkstatt, ohne Kabine, ohne Motor.
    Die Kabine hatte ich aus logischen Gründen auf meinem Anhänger in Karlsruhe, der Motor war alleine an die Ostsee zum Instandsetzer zurückgewandert damit dieser mal schaut warum er mindestens (!) 1L Öl auf 1000km haben will.

    Nach einer Gefühlt endlosen Zeit von fast 4 Wochen war der Motor wieder an Ort und Stelle, der Instandsetzer sagt er hat nichts gefunden, aber trotzdem nochmal alle Lager etc getauscht, dafür kein Geld gewollt und den Aus- und Einbau in der Werkstatt auch noch bezahlt.
    Sicherheitshalber noch einen neuen Turbolader (diesmal ein Originalteil und nicht ein billig Turbo wie er vom Motorenbauer verbaut wurde) drauf gepackt, jetzt läuft er ganz rund und der Ölverbrauch hat sich auf ein verträgliches Maß von maximal 0,3l auf 1000km eingependelt.

    Irgendwann (ja wann eigentlich? Es muss ungefähr in diesem Zeitraum gewesen sein) hab ich einen Besuch bei Mehari Offroad gemacht und einen schicken Dachträger gekauft, Reserveräder und dies und das wollen ja auch untergebracht werden.

    Inzwischen ist es Oktober und ich sehe mit Wehmut das Abreisedatum vorbeiziehen, aktueller Plan sagt: Dann eben nach dem Sommer 2020!


    Da ich nun doch nicht gekündigt hab und doch nicht das Land verlasse sind natürlich plötzlich ein Haufen Urlaubstage da die noch genommen werden wollen, also relativ kurz entschlossen Ende November großzügig mit Urlaubstagen um mich geworfen, Schmuddelwetter brauch ich nicht, Raketen und Böller zum Jahreswechsel eigentlich auch nicht und Menschen schon garnicht. Der Kalender sagt: Mitte Dezember bis Mitte Januar ist frei!
    Der Plan: Dann fahr ich eben nochmal nach Marokko in die Wüste, das letzte mal ging es mit der Fähre von Genua aus, diesmal will ich über Spanien. Gesagt getan, das Auto vollgeladen, nochmal kurz über die LKW-Waage gerollt (2,5t Reisefertig, allerdings nur mit 10l Frischwasser, nicht 30l) und ab auf die Autobahn Richtung Süden.

    Die Andorra fahrt ging fast nur über die Französische Autobahn und hat einen Haufen Maut gekostet, darauf hab ich diesmal keine Lust also steht das Navi auf Mautstraßen vermeiden, bei maximal 90km/h und ohne Zeitdruck ist das definitiv die richtige Wahl gewesen.
    Halbwegs entspannt fahre ich in drei Tagen von Karlsruhe bis ins Spanische Calatayud, hier fällt mir Abends ein wenig die Decke auf den Kopf. Mit jeder Steigung die am Tag zurückgelegt werden wollte ist die Stimmung gefallen, ich bin Mies gelaunt. Ich reflektiere die vergangenen drei Tage, zu lange Fahrtage, Schlafplatzsuche im dunkeln, Sperrliches (Dosen) Abendessen mangels Licht oder wegen schlechtem Wetter und Autobahnsteigungen bei denen die Geschwindigkeit von ~95 auf ~55 fällt.
    Ich brauche dringend eine Pause vom fahren (und das nach nur drei Tagen :roll: ) und eine warme Dusche.

    Das Navi sagt bis Madrid sind es nur 250km und dort soll es gute Campingplätze mit WLAN und warmer Dusche geben, der nächste Tag führt mich also genau nach Madrid und da 250km recht schnell zurückgelegt sind ist sogar noch Zeit einen Ausflug (mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) ins Stadtzentrum zu wagen... zu viele Menschen, passt mir gerade auch nicht ganz rein, die warme Dusche auf dem Camping im Anschluss dafür umso mehr.
    WLAN gibt es, aber nur in einem Raum neben dem Empfang. Egal, da steht auch ein Sofa drin also mit Handy und Laptop rein und den Gesamtplan nochmal überdenken... Will ich Neujahr in der Wüste verbringen und ungestresst wieder nach Hause fahren müsste ich zwei Tage später in Algeciras sein und ich beschließe: das ist mir zu stressig.
    Vorallem da in Marokko auch einige tausend Kilometer auf dem Plan gestanden hätten...

    Also schauen wir uns doch mal Spanien an, das hatte ich auch noch nicht. Die Recherche auf dem Campingplatz, Verbunden mit der Erinnerung an viele gesehene Youtube Videos hilft mir auf die Sprünge und es werden ein paar Ziele rausgesucht... Zum Anfang geht es nach Granada, die Sierra Nevada, Wüste von Tabernas und Cabo de Gata haben mein Interesse geweckt.

    in der Tabernas

    Die langen Fahrtage holen mich noch zweimal ein, meine Laune ist aber trotzdem deutlich besser, die leckeren Spanischen Mandarinen haben auch einen gewissen Einfluss darauf. Ich entspanne mich wieder!

    Eine kurze Nacht direkt an der Alhambra reicht mir aber auch fürs erste, die Idee Wüste kam ja nicht von ungefähr, also fahre ich recht zügig weiter in die Tabernas in der ich endlich komplett ausspannen kann. Ein paar Wanderungen und ein bisschen "spielen" in den Ramblas helfen ungemein.
    Nach ein paar Tagen geht es weiter über Almeria die Küste entlang langsam Richtung Norden, gerne mit weniger als 50km Fahrleistung am Tag.

    Auf der Suche nach einem Stellplatz den ich von Fotos/Videos kenne treffe ich in Carboneras zufällig Stefan und Hiltrud, wir unterhalten uns kurz und ich kriege den Großartigen Tipp für einen Stellplatz nur ein paar Kilometer weiter (Danke nochmal!!!). Es ist der 27. Dezember als ich den Platz anfahre, bis zur Abfahrt spät am ersten Januar wird der Bus quasi nicht mehr bewegt, ich lerne viele nette Menschen kennen und habe ein super entspanntes Silvester am Lagerfeuer am Strand.


    Fünf Tage mein Zuhause

    Am 1. Januar breche ich auf, ich befürchte ich würde an diesem Strand sonst wohl noch eine komplette Woche verbringen (was eigentlich auch nicht so schlimm gewesen wäre). Die Suche nach dem anderen Stellplatz lässt mir keine Ruhe und liegt auf dem Weg... und ist eine herbe Enttäuschung, Überlaufen von vielen Deutschen Wohnmobilen die Teilweise schon seit drei Monaten an Ort und Stelle stehen und sich verhalten als wäre es ihr Platz. Genau eine Nacht halte ich aus...

    Einige Plätze suche ich noch auf bis ich, sehr gut gelaunt, wieder in Karlsruhe bin.

    Und doch ziehe ich auch aus dieser Reise Konsequenzen. Allen vorran eine weitere Änderung des Plans:
    Reisebeginn Ende 2020? Wohl eher nicht, das Verhalten des Motors gefällt mir nicht, die Kochsituation muss verbessert werden und noch ein paar Kleinigkeiten.
    Hauptsächlich der Motor bereitet mir Kopfzerbrechen, 90PS sollte er haben, mehr als 75 sind es aktuell sicher nicht... so schnell wie möglich soll das Problem behoben werden, aber selbst wenn das geschehen ist will ich das ganze vorher ordentlich erproben. Ergo -> Ich werde wohl auch am Leerkabinentreffen 2021 noch teilnehmen können,... Aber ich glaube ein Reisebeginn dieses Jahr wäre ohnehin nurnoch schwer möglich...

    Das Thema Küche bin ich übrigens auch schon angegangen:


    Vor zwei Wochen wurde ich von einer bekannten gefragt ob ich eigentlich froh bin jetzt nicht in Südamerika zu sein... Konnte und kann ich nach wie vor nicht genau beantworten...

    Gruß
    Sven

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • KingWarin
    • 15. April 2020 um 17:47

    Ahoi,

    so das dann wieder möglich ist wäre ich wohl dabei, die beiden Wochenenden im September sind nicht verplant.

    Gruß
    Sven

  • Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

    • KingWarin
    • 13. März 2020 um 20:10

    Ahoi,

    also ich hab die Planar häufig in gebrauch, sitzt bei mir hinten in der Schräge der Kabine und hab keine Probleme mit sich auflösendem Sandwich.
    Ich habe einfache 1mm-Bleche von außen ans GFK geklebt, der Schalldämpfer hängt mit ca 8mm Abstand an der oberen Platte.

    Hab leider gerade keine besseren Bilder, aber die beiden kann man zumindest per Klick vergrößern.

    Ich meine bei Martin Zech's "Mr Pink" ist die Planar wie bei dir Verbaut und denke bei den meisten wird das so ungefähr sein.

    Gruß
    Sven

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • KingWarin
    • 18. Januar 2020 um 18:45

    Ahoi,

    unverhofft kommt oft und so werde ich auch gerne wieder zum Treffen nach Bodenheim kommen.
    Vorraussichtlich eine Person, kein Abendprogramm und mit dem Bus und Wohnwürfel.

    Gruß
    Sven

  • Kabine bau - Abdeck profile

    • KingWarin
    • 26. Juni 2019 um 22:44

    Ahoi,

    ich seh bei 3D-Gedruckten endkappen kein Problem, ich hab auch selbst gedruckte am Heck meiner Kabine (siehe hier: an der Kabine verklebt.
    Zugegeben, meine sind aus PETG (was etwas Temperaturstabiler ist als PLA, aber weniger Beständig als ABS, dafür entwickeln sich beim Druck aber auch keine giftigen Dämpfe), aber da die ja so oder so vollflächig verklebt sind würde ich mir auch bei PLA wenig gedanken drüber machen. Spätestens nach dem Lackieren gibt sich das denke ich auch. (Dennoch würde ich eher PETG verwenden oder mir ABS drucken lassen (lassen da ich keinen abgeschirmten, belüfteten druckraum hab))
    Naturgemäß haben die natürlich keine ganz so glatte Oberfläche wie gekaufte aus GFK, aber da kann man auch nacharbeiten.

    Ich hab jetzt leider kein Bild meiner Türschlossabdeckung, die ist aber aus schwarzem PLA gedruckt und hält sich auch seit März wacker. Die Abdeckplatte hat sich bei einer Außentemperatur von ca 25° unter direkter Sonneneinstrahlung über einen ganzen Tag etwas gewölbt, was mit einem Handelsüblichen Fön auf der Küchenarbeitsplatte aber schnell wieder ausgeglichen war und seither ist da auch bei den aktuellen ~38°C und stundenlanger direkter Sonneneinstrahlung nix mehr passiert, das ist auch kein unbekanntes Verhalten und im 3D Druck als "tempering" oder "annealing" (sorry, gerade zu faul die deutschen Begriffe zu suchen) bekannt, wenn im normalfall auch im Backofen herbeigeführt.

    Aso, wichtig ist eigentlich auch was du mit denen erreichen willst. Die gedruckten Ecken sind bei mir nicht zur großartigen Aufnahme von Kräften, sondern primär um über den Stößen der einzelnen Profile eine durchgängige Abdeckung zu haben, also als Witterungsschutz. Wenn du damit auch (größere) Kräfte aufnehmen willst ist es zusätzlich sinnvoll sich über die Drucklage/-richtung gedanken zu machen.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 16. Juni 2019 um 17:27

    Ahoi,

    da war ich wieder faul...
    Die Veranstaltung in Karlsruhe lief sehr angenehm und Grisu durfte im Vorfeld auch mitarbeiten:

    Dann sind einige Dinge passiert von denen ich keine Fotos hab:
    Ins Regal sind die getrockneten Böden gekommen, in dem Zug hab ich auch gleich den Lattenrost nochmal neu eingesetzt und die Lücken zwischen den einzelnen Latten mit EPDM-Dichtband ausgefüllt.
    Genauso hab ich einige der Nuten in den Bosch-Profilen auch mit dem EPDM-Band ausgelegt, so kann sich von oben kein Dreck etc mehr drinne sammeln.
    Die abgebrochene Antenne hab ich am gleichen Tag auch ausgetauscht und kann jetzt wieder Radio hören (abgesehen vom Verkehrsfunk nur teilweise interessant).

    Am vergangenen Wochenende hab ich dann die frisch gelieferten Lochbleche mit zum Kollegen genommen und ein wenig mit seiner Kantbank bearbeitet...
    Das sollte nachher einen schönen Abschluss geben, ich muss mir nurnoch überlegen wie genau ich die befestigen will, ob ich an der unteren Seite Scharniere anklebe und oben nur eine Verriegelung mache, oder ob ich die äußeren Teile komplett fix befestige und nur in der Mitte als "Serviceklappe" öffnenbar mache.

    Ich find die Optik ganz stimmig.

    Gestern habe ich mich ein wenig weiterer Kosmetik gewidmet:
    Da drei der vier Stoßstangenecken kaputt waren hab ich alle vier ausgetauscht und in dem Zuge auch die Befestigung der Gummileisten auf den Stoßstangen und die Befestigung der Fensterschachtdichtungen erneuert.

    Heute noch das Rätsel der nicht funktionierenden Sperre lösen. Proforma hatte ich schonmal neue Unterdruckleitungen kommen lassen, mit denen ich dann erstmal noch neue Versuche gemacht habe.
    Gefühlt einmal alle Leitungen ab und in allen möglichen Kombinationen auch an meinen Ersatz-Bedienelementen angeschlossen. Nachdem der Wagen dann schon einseitig aufgebockt und somit unten drunter etwas mehr Platz war fiel mir auf das die Leitung am Ende, wo die Verbindung zum Unterdruckelement ist, etwas komisch aussieht, so als würde etwas drin stecken...
    Und tatsächlich, das Ende ist durch irgendetwas (ich tippe darauf das irgendein Insekt in der langen Standzeit letztes Jahr angefangen hat da was zu bauen) verstopft.
    Entfernen lässt sich dieses Etwas leider nicht, aber es ist nur so nah am Ende das die Leitung durch Abschneiden von ca 4mm wieder frei ist.

    Ein erster Sperre-Einlege-Test nach dem wieder Anstecken der Leitungen zeigt: alles geht wieder Problemlos.

    Nebenbei hab ich vor ca 4 Wochen meine Kündigung auf Ende September eingereicht und die ersten Organisatiorischen Vorbereitungen für die Verschiffung Mitte Oktober gehen auch schon los.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 15. Mai 2019 um 18:07

    Ahoihoi,

    so langsam wird es real. Hab heute schonmal mit meinem Vorgesetzten geredet und ihn darauf vorbereitet das ich demnächst meine Kündigung einreichen werde.
    Nach dem darlegen meiner Gründe hatte das vorallem einen Effekt auf Ihn: Er ist neidisch.

    Am Montag bzw. Dienstag habe ich die ersten Angebote für die Verschiffung bekommen, muss jetzt nurnoch die Details (und vorallem den genauen Zeitpunkt) klären.

    Am vergangenen Wochenende ging es auch ein bisschen am Auto weiter, ich hab die "Gelenkscheiben der Lenkzwischenwelle" getauscht.
    Die Gelenkscheiben sehen so aus und sind erstmal einseitig vernietet:

    Also erstmal Nieten aufbohren

    Und anschließend mit einem kurzen Hieb auf den Durchschlag trennen:

    Warum das ganze? Weil die Teile fast nichts kosten und die alten Scheiben nach fast 30 Jahren so aussahen:

    Da ich alleine war hab ich es geschafft das Lenkrad, während die Lenkzwischenwelle ausgebaut war, zu verdrehen, daher steht das nun etwas schräg... ist aber nicht weiter schlimm und werde ich vielleicht dieses Wochenende schon wieder korrigieren.

    Das vorvergangene Wochenende wurde das Regal am Fußende meines Betts wieder aufgebaut und am Samstag sollten dort dann Böden rein.
    Im Baumarkt etwas Holz besorgt und als Böden zurecht geschnitten.
    Eingelegt sieht das dann so aus und bewegt sich garnicht:

    Probeweise Kisten eingestellt:

    Und danach die Böden ausgebaut und lasiert damit sie auch dauerhaft gut bleiben:


    Dieses Wochenende steht eine Veranstaltung in Karlsruhe an, außerdem will ich das Lenkrad wieder grade machen und schauen ob ich endlich meine abgerissene Antenne getauscht krieg.

    Soweit so schön.

    Gruß
    Sven

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