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Beiträge von KingWarin

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 23. Mai 2020 um 10:34

    Ahoi,

    Zitat von mrmomba


    Zusätzlich habe ich mein Turbo bei einer Firma in 86676 Ehekirchen verbessern lassen.


    Danke für den Tipp, ich bin noch am schauen, möchte (bei theoretisch anfälligen Teilen) eigentlich möglichst unmodifizierte Teile verbauen, der Standard 1Z Turbo (da gibt es zwei Modelle, eins von Garret und eins von 3K) sollte für mich aber auch ausreichend sein, momentan versuche ich (nach wie vor) rauszufinden wo (ob) es unterschiede zwischen dem Garret und dem 3K gibt und falls es welche gibt welcher von beiden der way-to-go ist.

    Zitat von mrmomba


    Ich kenne die Berge nicht, aber Abfall von 95 auf 55 klingt bei deinem Geschoss nicht als unrealistisch. Mit dem 112 PS Motor im Mondeo und 780kg an der AHK MUSSTE der Wagen auch gut kämpfen. Und bei 12% Steigung war nach dem 2. Gang halt Schluss.


    Sagen wir so: die Berge waren noch weit von den 12% Steigung entfernt (letztes Wochenende zum Beispiel der Hienberg-Aufstieg auf der A9 (4,5% Steigung)) und ob die Kabine drauf ist oder nicht macht leider auch keinen großen Unterschied, man merkt in beiden Fällen das ihm der Druck fehlt und er das dann einfach nicht halten kann.


    Aber gibt auch schöne Dinge zu vermelden:
    Eigentlich hatte ich ja nicht geplant die Mefro-Felgen eintragen zu lassen (Reifengröße war sowieso schon eingetragen) weil sie wie die originalen Felgen aussehen.
    Da ich aber im Reisefertigen Zustand schon an den zulässigen 2,5t gekratzt hab gab es nun eine Papierauflastung auf 2,8t und im Zuge der Änderung wurden die Felgen dann auch mit eingetragen (die sind auch eine Auflage für die Auflastung, da die Mangels und die originalen Felgen dafür nicht genug Traglast hätten).
    Somit kann ich jetzt auch mit Lebensmitteln und Wasserreservern losfahren und hab noch Gewichtsreserven... Und bevor die Frage kommt ob der Wagen das Gewicht (dauerhaft) ab kann: Eventuell spendiere ich ihm jetzt noch neue Federn, aber an sich ist alles auf "sehr schwere Fahrzeuge" (also 2,8 - 3t) ausgelegt.

    Gruß
    Sven

  • Alu Kabine

    • KingWarin
    • 23. Mai 2020 um 10:12

    Ahoi,

    wenn es wirklich lowtech sein soll würde ich mir einen Aufbau wie von Jan dem Bösen (der garnicht so Böse ist) überlegen. Da reden wir von ganz normalen Hausfenstern und -türen.
    Wenn man es drauf anlegt kann man solche Türen und Fenster übrigens auch in GFK-Sandwich unterbringen, braucht nur den entsprechenden Aufbau um den Ausschnitt rum (z.B. Schaum ausfräsen und dann Holzleisten einkleben an denen verschraubt wird) oder wie Hartwig entsprechende (ich glaube Edelstahlprofile waren das bei ihm, allerdings hier um die dicken Wände auszugleichen und die Fenster versenkt verbauen zu können) einsetzen und da dran arbeiten.

    Nachdem mein erster Bau (stümperhaft) aus Holz war und der zweite (aktuelle) aus GFK-Sandwich kann ich für mich sagen: Das GFK-Sandwich ist garnicht so viel schwerer zu verarbeiten als Holz (würde sogar sagen im Gegenteil, wenn man es ordentlich machen will ist Holz anspruchsvoller) und dabei (im Vergleich zu meinem ersten Bau!) deutlich stabiler.

    Auf einem Fahrgestell wie dem Fuso würde ich entweder GFK-Sandwich oder einen schönen Holzaufbau machen (ok, mag daran liegen das ich Metall selbst nur beschränkt kann). Die Mox-Box finde ich preislich garnicht so unattraktiv, wäre dann auch Alu, aber wieder nicht selbstgemacht. Ist aber sicher eine gute Orientierungshilfe (vorallem die Videos von Herman Untwerwegs in denen der genaue Wandaufbau sichtbar ist) für einen Eigenbau der dir nicht auf die Füße fällt und ins Knie schießt.


    Verdammt, eigentlich wollte ich nur auf den wirklichen Lowtech Bau von Jan hinweisen und dann hab ich doch mehr getippt...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 22. April 2020 um 23:10

    Ahoi,

    Zitat von holger4x4


    Du kannst zumindest froh sein Ende des Jahres noch eine schöne Reise gemacht zu haben.


    Der Jahresabschluss (und der Jahresbeginn) waren definitiv noch gut und vorallem erkentnissreich!


    Zitat von Varaderorist


    Mit dem Motor hast Du ja richtig Pech. Ist denn der neue Original-Turbo optimal auf dem Motor angepasst?


    Das ist tatsächlich ein Punkt bzw der Punkt an dem ich gerade dran bin. Aktuell ist ein Originaler Turbo vom JX (1,6l TD) verbaut, bei dem der Ladedruck allerdings etwas angehoben wurde.
    Mein Vertrauensmechaniker (quasi Familie) und sein Altmeister haben aber auch gemeint das der wahrscheinlich die 1,9l nicht ordentlich befeuert kriegt, ein Motorumbauer aus Bayern mit dem ich zwischenzeitlich Kontakt hatte ist der gleichen Meinung und ging sogar weiter und sagte "so kann der garnicht ordentlich laufen". Die Person von der ich den Motor habe bauen lassen behauptet felsenfest das er Zeitgleich einen gleichen Motor nach Österreich verkauft hat und der einwandfrei läuft :roll:

    Aktuell bin ich am überlegen welcher Turbolader besser mit dem Motor harmonieren könnte, ob ich da den vom AAZ (1.9l Vorkammer-TD mit 75PS, rein mechanisch) oder den vom 1Z (1.9l TDI mit 90PS, Direkteinspritzer aber Turbo noch per Wastegate-Steuerung) bevorzugen sollte... Wahrscheinlich den 1Z-Turbo...

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 21. April 2020 um 20:58

    Puh, ich hab ein schlechtes Gewissen...

    Von ein paar Leuten wurde ich schon angeschrieben, eigentlich wollte ich auch schon viel früher hier wieder schreiben aber irgendwie war ich gefrustet und mir hat die Motivation gefehlt...

    Im letzten Beitrag konnte man es lesen, Ende Mai hatte ich meine Kündigung eingereicht, auf Ende September war sie terminiert und Mitte Oktober sollte Grisu im geteilten High Cube Container auf die Reise gehen.
    Wie es im Leben so ist kommt natürlich vieles anders, Mitte Juli war ich aus persönlichen Gründen gezwungen den Containerplatz abzusagen und meine Kündigung rückgängig zu machen, ... Reisebeginn 2019, leider nicht möglich.
    Noch besser, genau zum Zeitpunkt der Entscheidung steht Grisu in der Nähe von Stuttgart in der Werkstatt, ohne Kabine, ohne Motor.
    Die Kabine hatte ich aus logischen Gründen auf meinem Anhänger in Karlsruhe, der Motor war alleine an die Ostsee zum Instandsetzer zurückgewandert damit dieser mal schaut warum er mindestens (!) 1L Öl auf 1000km haben will.

    Nach einer Gefühlt endlosen Zeit von fast 4 Wochen war der Motor wieder an Ort und Stelle, der Instandsetzer sagt er hat nichts gefunden, aber trotzdem nochmal alle Lager etc getauscht, dafür kein Geld gewollt und den Aus- und Einbau in der Werkstatt auch noch bezahlt.
    Sicherheitshalber noch einen neuen Turbolader (diesmal ein Originalteil und nicht ein billig Turbo wie er vom Motorenbauer verbaut wurde) drauf gepackt, jetzt läuft er ganz rund und der Ölverbrauch hat sich auf ein verträgliches Maß von maximal 0,3l auf 1000km eingependelt.

    Irgendwann (ja wann eigentlich? Es muss ungefähr in diesem Zeitraum gewesen sein) hab ich einen Besuch bei Mehari Offroad gemacht und einen schicken Dachträger gekauft, Reserveräder und dies und das wollen ja auch untergebracht werden.

    Inzwischen ist es Oktober und ich sehe mit Wehmut das Abreisedatum vorbeiziehen, aktueller Plan sagt: Dann eben nach dem Sommer 2020!


    Da ich nun doch nicht gekündigt hab und doch nicht das Land verlasse sind natürlich plötzlich ein Haufen Urlaubstage da die noch genommen werden wollen, also relativ kurz entschlossen Ende November großzügig mit Urlaubstagen um mich geworfen, Schmuddelwetter brauch ich nicht, Raketen und Böller zum Jahreswechsel eigentlich auch nicht und Menschen schon garnicht. Der Kalender sagt: Mitte Dezember bis Mitte Januar ist frei!
    Der Plan: Dann fahr ich eben nochmal nach Marokko in die Wüste, das letzte mal ging es mit der Fähre von Genua aus, diesmal will ich über Spanien. Gesagt getan, das Auto vollgeladen, nochmal kurz über die LKW-Waage gerollt (2,5t Reisefertig, allerdings nur mit 10l Frischwasser, nicht 30l) und ab auf die Autobahn Richtung Süden.

    Die Andorra fahrt ging fast nur über die Französische Autobahn und hat einen Haufen Maut gekostet, darauf hab ich diesmal keine Lust also steht das Navi auf Mautstraßen vermeiden, bei maximal 90km/h und ohne Zeitdruck ist das definitiv die richtige Wahl gewesen.
    Halbwegs entspannt fahre ich in drei Tagen von Karlsruhe bis ins Spanische Calatayud, hier fällt mir Abends ein wenig die Decke auf den Kopf. Mit jeder Steigung die am Tag zurückgelegt werden wollte ist die Stimmung gefallen, ich bin Mies gelaunt. Ich reflektiere die vergangenen drei Tage, zu lange Fahrtage, Schlafplatzsuche im dunkeln, Sperrliches (Dosen) Abendessen mangels Licht oder wegen schlechtem Wetter und Autobahnsteigungen bei denen die Geschwindigkeit von ~95 auf ~55 fällt.
    Ich brauche dringend eine Pause vom fahren (und das nach nur drei Tagen :roll: ) und eine warme Dusche.

    Das Navi sagt bis Madrid sind es nur 250km und dort soll es gute Campingplätze mit WLAN und warmer Dusche geben, der nächste Tag führt mich also genau nach Madrid und da 250km recht schnell zurückgelegt sind ist sogar noch Zeit einen Ausflug (mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) ins Stadtzentrum zu wagen... zu viele Menschen, passt mir gerade auch nicht ganz rein, die warme Dusche auf dem Camping im Anschluss dafür umso mehr.
    WLAN gibt es, aber nur in einem Raum neben dem Empfang. Egal, da steht auch ein Sofa drin also mit Handy und Laptop rein und den Gesamtplan nochmal überdenken... Will ich Neujahr in der Wüste verbringen und ungestresst wieder nach Hause fahren müsste ich zwei Tage später in Algeciras sein und ich beschließe: das ist mir zu stressig.
    Vorallem da in Marokko auch einige tausend Kilometer auf dem Plan gestanden hätten...

    Also schauen wir uns doch mal Spanien an, das hatte ich auch noch nicht. Die Recherche auf dem Campingplatz, Verbunden mit der Erinnerung an viele gesehene Youtube Videos hilft mir auf die Sprünge und es werden ein paar Ziele rausgesucht... Zum Anfang geht es nach Granada, die Sierra Nevada, Wüste von Tabernas und Cabo de Gata haben mein Interesse geweckt.

    in der Tabernas

    Die langen Fahrtage holen mich noch zweimal ein, meine Laune ist aber trotzdem deutlich besser, die leckeren Spanischen Mandarinen haben auch einen gewissen Einfluss darauf. Ich entspanne mich wieder!

    Eine kurze Nacht direkt an der Alhambra reicht mir aber auch fürs erste, die Idee Wüste kam ja nicht von ungefähr, also fahre ich recht zügig weiter in die Tabernas in der ich endlich komplett ausspannen kann. Ein paar Wanderungen und ein bisschen "spielen" in den Ramblas helfen ungemein.
    Nach ein paar Tagen geht es weiter über Almeria die Küste entlang langsam Richtung Norden, gerne mit weniger als 50km Fahrleistung am Tag.

    Auf der Suche nach einem Stellplatz den ich von Fotos/Videos kenne treffe ich in Carboneras zufällig Stefan und Hiltrud, wir unterhalten uns kurz und ich kriege den Großartigen Tipp für einen Stellplatz nur ein paar Kilometer weiter (Danke nochmal!!!). Es ist der 27. Dezember als ich den Platz anfahre, bis zur Abfahrt spät am ersten Januar wird der Bus quasi nicht mehr bewegt, ich lerne viele nette Menschen kennen und habe ein super entspanntes Silvester am Lagerfeuer am Strand.


    Fünf Tage mein Zuhause

    Am 1. Januar breche ich auf, ich befürchte ich würde an diesem Strand sonst wohl noch eine komplette Woche verbringen (was eigentlich auch nicht so schlimm gewesen wäre). Die Suche nach dem anderen Stellplatz lässt mir keine Ruhe und liegt auf dem Weg... und ist eine herbe Enttäuschung, Überlaufen von vielen Deutschen Wohnmobilen die Teilweise schon seit drei Monaten an Ort und Stelle stehen und sich verhalten als wäre es ihr Platz. Genau eine Nacht halte ich aus...

    Einige Plätze suche ich noch auf bis ich, sehr gut gelaunt, wieder in Karlsruhe bin.

    Und doch ziehe ich auch aus dieser Reise Konsequenzen. Allen vorran eine weitere Änderung des Plans:
    Reisebeginn Ende 2020? Wohl eher nicht, das Verhalten des Motors gefällt mir nicht, die Kochsituation muss verbessert werden und noch ein paar Kleinigkeiten.
    Hauptsächlich der Motor bereitet mir Kopfzerbrechen, 90PS sollte er haben, mehr als 75 sind es aktuell sicher nicht... so schnell wie möglich soll das Problem behoben werden, aber selbst wenn das geschehen ist will ich das ganze vorher ordentlich erproben. Ergo -> Ich werde wohl auch am Leerkabinentreffen 2021 noch teilnehmen können,... Aber ich glaube ein Reisebeginn dieses Jahr wäre ohnehin nurnoch schwer möglich...

    Das Thema Küche bin ich übrigens auch schon angegangen:


    Vor zwei Wochen wurde ich von einer bekannten gefragt ob ich eigentlich froh bin jetzt nicht in Südamerika zu sein... Konnte und kann ich nach wie vor nicht genau beantworten...

    Gruß
    Sven

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • KingWarin
    • 15. April 2020 um 17:47

    Ahoi,

    so das dann wieder möglich ist wäre ich wohl dabei, die beiden Wochenenden im September sind nicht verplant.

    Gruß
    Sven

  • Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

    • KingWarin
    • 13. März 2020 um 20:10

    Ahoi,

    also ich hab die Planar häufig in gebrauch, sitzt bei mir hinten in der Schräge der Kabine und hab keine Probleme mit sich auflösendem Sandwich.
    Ich habe einfache 1mm-Bleche von außen ans GFK geklebt, der Schalldämpfer hängt mit ca 8mm Abstand an der oberen Platte.

    Hab leider gerade keine besseren Bilder, aber die beiden kann man zumindest per Klick vergrößern.

    Ich meine bei Martin Zech's "Mr Pink" ist die Planar wie bei dir Verbaut und denke bei den meisten wird das so ungefähr sein.

    Gruß
    Sven

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • KingWarin
    • 18. Januar 2020 um 18:45

    Ahoi,

    unverhofft kommt oft und so werde ich auch gerne wieder zum Treffen nach Bodenheim kommen.
    Vorraussichtlich eine Person, kein Abendprogramm und mit dem Bus und Wohnwürfel.

    Gruß
    Sven

  • Kabine bau - Abdeck profile

    • KingWarin
    • 26. Juni 2019 um 22:44

    Ahoi,

    ich seh bei 3D-Gedruckten endkappen kein Problem, ich hab auch selbst gedruckte am Heck meiner Kabine (siehe hier: an der Kabine verklebt.
    Zugegeben, meine sind aus PETG (was etwas Temperaturstabiler ist als PLA, aber weniger Beständig als ABS, dafür entwickeln sich beim Druck aber auch keine giftigen Dämpfe), aber da die ja so oder so vollflächig verklebt sind würde ich mir auch bei PLA wenig gedanken drüber machen. Spätestens nach dem Lackieren gibt sich das denke ich auch. (Dennoch würde ich eher PETG verwenden oder mir ABS drucken lassen (lassen da ich keinen abgeschirmten, belüfteten druckraum hab))
    Naturgemäß haben die natürlich keine ganz so glatte Oberfläche wie gekaufte aus GFK, aber da kann man auch nacharbeiten.

    Ich hab jetzt leider kein Bild meiner Türschlossabdeckung, die ist aber aus schwarzem PLA gedruckt und hält sich auch seit März wacker. Die Abdeckplatte hat sich bei einer Außentemperatur von ca 25° unter direkter Sonneneinstrahlung über einen ganzen Tag etwas gewölbt, was mit einem Handelsüblichen Fön auf der Küchenarbeitsplatte aber schnell wieder ausgeglichen war und seither ist da auch bei den aktuellen ~38°C und stundenlanger direkter Sonneneinstrahlung nix mehr passiert, das ist auch kein unbekanntes Verhalten und im 3D Druck als "tempering" oder "annealing" (sorry, gerade zu faul die deutschen Begriffe zu suchen) bekannt, wenn im normalfall auch im Backofen herbeigeführt.

    Aso, wichtig ist eigentlich auch was du mit denen erreichen willst. Die gedruckten Ecken sind bei mir nicht zur großartigen Aufnahme von Kräften, sondern primär um über den Stößen der einzelnen Profile eine durchgängige Abdeckung zu haben, also als Witterungsschutz. Wenn du damit auch (größere) Kräfte aufnehmen willst ist es zusätzlich sinnvoll sich über die Drucklage/-richtung gedanken zu machen.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 16. Juni 2019 um 17:27

    Ahoi,

    da war ich wieder faul...
    Die Veranstaltung in Karlsruhe lief sehr angenehm und Grisu durfte im Vorfeld auch mitarbeiten:

    Dann sind einige Dinge passiert von denen ich keine Fotos hab:
    Ins Regal sind die getrockneten Böden gekommen, in dem Zug hab ich auch gleich den Lattenrost nochmal neu eingesetzt und die Lücken zwischen den einzelnen Latten mit EPDM-Dichtband ausgefüllt.
    Genauso hab ich einige der Nuten in den Bosch-Profilen auch mit dem EPDM-Band ausgelegt, so kann sich von oben kein Dreck etc mehr drinne sammeln.
    Die abgebrochene Antenne hab ich am gleichen Tag auch ausgetauscht und kann jetzt wieder Radio hören (abgesehen vom Verkehrsfunk nur teilweise interessant).

    Am vergangenen Wochenende hab ich dann die frisch gelieferten Lochbleche mit zum Kollegen genommen und ein wenig mit seiner Kantbank bearbeitet...
    Das sollte nachher einen schönen Abschluss geben, ich muss mir nurnoch überlegen wie genau ich die befestigen will, ob ich an der unteren Seite Scharniere anklebe und oben nur eine Verriegelung mache, oder ob ich die äußeren Teile komplett fix befestige und nur in der Mitte als "Serviceklappe" öffnenbar mache.

    Ich find die Optik ganz stimmig.

    Gestern habe ich mich ein wenig weiterer Kosmetik gewidmet:
    Da drei der vier Stoßstangenecken kaputt waren hab ich alle vier ausgetauscht und in dem Zuge auch die Befestigung der Gummileisten auf den Stoßstangen und die Befestigung der Fensterschachtdichtungen erneuert.

    Heute noch das Rätsel der nicht funktionierenden Sperre lösen. Proforma hatte ich schonmal neue Unterdruckleitungen kommen lassen, mit denen ich dann erstmal noch neue Versuche gemacht habe.
    Gefühlt einmal alle Leitungen ab und in allen möglichen Kombinationen auch an meinen Ersatz-Bedienelementen angeschlossen. Nachdem der Wagen dann schon einseitig aufgebockt und somit unten drunter etwas mehr Platz war fiel mir auf das die Leitung am Ende, wo die Verbindung zum Unterdruckelement ist, etwas komisch aussieht, so als würde etwas drin stecken...
    Und tatsächlich, das Ende ist durch irgendetwas (ich tippe darauf das irgendein Insekt in der langen Standzeit letztes Jahr angefangen hat da was zu bauen) verstopft.
    Entfernen lässt sich dieses Etwas leider nicht, aber es ist nur so nah am Ende das die Leitung durch Abschneiden von ca 4mm wieder frei ist.

    Ein erster Sperre-Einlege-Test nach dem wieder Anstecken der Leitungen zeigt: alles geht wieder Problemlos.

    Nebenbei hab ich vor ca 4 Wochen meine Kündigung auf Ende September eingereicht und die ersten Organisatiorischen Vorbereitungen für die Verschiffung Mitte Oktober gehen auch schon los.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 15. Mai 2019 um 18:07

    Ahoihoi,

    so langsam wird es real. Hab heute schonmal mit meinem Vorgesetzten geredet und ihn darauf vorbereitet das ich demnächst meine Kündigung einreichen werde.
    Nach dem darlegen meiner Gründe hatte das vorallem einen Effekt auf Ihn: Er ist neidisch.

    Am Montag bzw. Dienstag habe ich die ersten Angebote für die Verschiffung bekommen, muss jetzt nurnoch die Details (und vorallem den genauen Zeitpunkt) klären.

    Am vergangenen Wochenende ging es auch ein bisschen am Auto weiter, ich hab die "Gelenkscheiben der Lenkzwischenwelle" getauscht.
    Die Gelenkscheiben sehen so aus und sind erstmal einseitig vernietet:

    Also erstmal Nieten aufbohren

    Und anschließend mit einem kurzen Hieb auf den Durchschlag trennen:

    Warum das ganze? Weil die Teile fast nichts kosten und die alten Scheiben nach fast 30 Jahren so aussahen:

    Da ich alleine war hab ich es geschafft das Lenkrad, während die Lenkzwischenwelle ausgebaut war, zu verdrehen, daher steht das nun etwas schräg... ist aber nicht weiter schlimm und werde ich vielleicht dieses Wochenende schon wieder korrigieren.

    Das vorvergangene Wochenende wurde das Regal am Fußende meines Betts wieder aufgebaut und am Samstag sollten dort dann Böden rein.
    Im Baumarkt etwas Holz besorgt und als Böden zurecht geschnitten.
    Eingelegt sieht das dann so aus und bewegt sich garnicht:

    Probeweise Kisten eingestellt:

    Und danach die Böden ausgebaut und lasiert damit sie auch dauerhaft gut bleiben:


    Dieses Wochenende steht eine Veranstaltung in Karlsruhe an, außerdem will ich das Lenkrad wieder grade machen und schauen ob ich endlich meine abgerissene Antenne getauscht krieg.

    Soweit so schön.

    Gruß
    Sven

  • 18. Leerkabinen-Treffen vom 03.-05.05.2019

    • KingWarin
    • 6. Mai 2019 um 19:40

    Ahoi Arno,

    Zitat von WoMoG


    warum ist mir diese Hutschachtel auf PU im Forum noch nicht begegnet ?
    Gibt's da einen Fred ?

    ich schätze du meinst die Klappkabine auf Amarok von akro, da gibt es ->HIER<- einen Thread dazu...

    Gruß
    Sven

  • 18. Leerkabinen-Treffen vom 03.-05.05.2019

    • KingWarin
    • 5. Mai 2019 um 20:06

    Ahoihoi,

    ich bin auch schon seit ein paar Stunden wieder zurück in Karlsruhe und muss sagen es war mir wieder eine Freude!
    Ich hab wieder ein Haufen interessante Gespräche geführt, Informationen und Ideen bekommen und einfach ein schönes Wochenende gehabt,
    vielen Dank Wolfgang fürs erneute Organisieren und allen Anwesenden für die tolle Zeit, ich kenne kein anderes Treffen das so familiär ist!

    Gruß
    Sven

  • 18. Leerkabinen-Treffen vom 03.-05.05.2019

    • KingWarin
    • 3. Mai 2019 um 12:35
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Und jetzt kann mich die Firma mal, ich bin unterwegs zum Treffen!

    Dem schließe ich mich (mit weniger drastischen Worten) an...

    Bis später!

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 1. Mai 2019 um 23:08

    Ahoi,

    Zitat von Urs


    Vielen Dank für Dein Andorra-Bericht. Wieder eine Destination mehr die ich bisher nicht so wirklich auf dem Radar hatte...


    Hast Du eine Quelle wo du die Tracks lädst? Und wie sieht es da mit wild campen aus? Erlaubt? Geduldet? Oder doch verpönt?

    Zu Andorra muss ich aber noch sagen das ich Andorra La Vella selbst alles andere als schön fand, drum rum wars aber gut^^
    Vorgenommen hatte ich mir Andorra schon zu den Zeiten als ich noch mit der Enduro in den Urlaub gefahren bin, hat dann aber doch über 10 Jahre gedauert bis ich es endlich mal hin geschafft hab.

    Die Tracks habe ich von https://www.wikiloc.com/ gezogen, da kann man auch nach "Offroad" Filtern, muss aber trotzdem noch ein wenig das Auge offen halten, auch da sind reine Straßentracks drin.
    Zum Herunterladen muss man sich dort registrieren und die App taugt wohl nicht sonderlich, eine richtig gute Alternative hab ich aber auch noch nicht (GPX-Viewer heißt die was ich aktuell nutze und die ist ganz ok, aber noch nicht ganz was ich mir vorstelle). Wenn man die Möglichkeit hat das vorher am PC zu recherchieren tut man sich deutlich leichter als auf dem mobilen Endgerät und nach meinem Fiasko mit dem ersten Track habe ich mir dann vorgenommen auch drauf zu achten wann im jeweiligen Jahr die Routen erstellt wurden (und wenn Kommentare vorhanden sind auf welchen Zeitraum die sich beziehen).

    Nachdem ich ja versehentlich direkt nach Spanien gefahren bin kann ich zum Wildcampen in Andorra selbst garnichts sagen, auf den beiden Tracks die ich geladen hatte könnte man unterwegs sicherlich auch stehenbleiben, wahrscheinlich würde dort maximal ein Bäuerlein vorbei kommen. Erlaubt ist es meines Wissens nach nicht, allerdings weiß ich von mehreren Leuten die am Rand von (ruhigen) Nebenstraßen gehalten haben und auch von vorüberfahrenden Ordnungshütern nicht "belästigt" wurden.

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 29. April 2019 um 23:19

    Moin moin miteinander,

    jetzt so kurz vor Bodenheim würde es sich ja anbieten einmal vom aktuellen Stand zu berichten.

    Nachdem ich Samstag und Sonntag noch fleißig am ausbauen und einräumen war sah der Innenraum Sonntag Nachmittag bei der Abfahrt grob so aus:

    Sonntag ging es dann noch ein paar Stunden, inkl. großzügiger Umleitung wegen Brückenarbeiten, bis ungefähr 100km hinter die französische Grenze, der Schlafplatz war nicht sonderlich spektakulär oder schön, aber zum Schlafen wars ausreichend und die Nachbarschaft mit einem Unimog war auch nicht so verkehrt würde ich sagen.
    Montag ging es dann nach dem Ausschlafen auf der Autobahn weiter, darüber gibt es dann auch nicht viel zu Berichten, die französische Autobahn ist einfach nicht interessant.
    Einzig zu berichten wäre wohl das 90km/h sich als am angenehmsten Rausgestellt hat und der Verbauch dabei auch bei nur knapp 9l lag.

    Spät in der Nacht und nach ca 10km auf einer engen, sehr kurvigen Straße bergauf, auf einem kleinen Parkplatz in einer Haarnadelkurve rausgefahren und wieder das Bett aufgeschüttelt.
    Nachts war nicht sonderlich viel zu sehen, morgens bot sich mir diese Kulisse:

    Und die Sonne kam auch noch während das Wasser für den Kaffee auf dem Kocher war raus und hat mir das Frühstück recht angenehm gestaltet:

    Voller Tatendrang nach dem Frühstück zusammengepackt und die letzten ~80 km bis nach Andorra unter die Räder genommen.
    Wie (wahrscheinlich) soviele andere wählte ich nicht den Tunnel, sondern die Passstraße und habe die erste Tankstelle nach dem Grenzübertritt angesteuert. Nach Dieselpreisen von bis zu 1,66€/l auf der französischen Autobahn waren die 1,04€/l in Andorra eine wahre Wonne.
    Ein paar Kurven später musste ich dann doch nochmal kurz anhalten, da die Wolken die zwischenzeitlich aufgezogen waren nun nichtmehr über, sondern unter mir waren...


    Ich denke bei dem Bild kann man sich Vorstellen wie gut meine Laune war...

    Eine Route die ich in Andorra fahren wollte hatte ich mir ja bereits im Vorraus gesucht, also kurzerhand das GPS angeschaltet und Richtung Start des Tracks gefahren... Das es Ende März/Anfang April noch Wintersport Wetter haben könnte (vorallem in den Höhenlagen in denen sich Andorra befindet) habe ich irgendwie verdrängt, so ist es wohl auch kein Wunder das ich am Startpunkt des GPS-Tracks vor Schildern stand die mir den Weg versperrten...

    Na gut, wieder den Berg runter und irgendwo in der Nähe von Andorra La Vella einmal einen Blick ins Internet riskieren und schauen obs andere Routen gibt die vielleicht noch bzw. schon Fahrbar sind.
    Aber vorher noch direkt in Andorra La Vella einen Supermarkt angesteuert und ein wenig mit Lebensmitteln und viel wichtiger Getränken eingedeckt.

    Der Parkplatz vom Supermarkt war nicht so einladend, also wollte ich erst einen Parkplatz außerhalb der Stadt anfahren und dort dann weitere Routen suchen... natürlich habe ich es dann geschafft statt auf einen Parkplatz über die Grenze nach Spanien zu fahren... war zwar eigentlich nicht geplant, aber der große Supermarkt direkt in La Seu D'Urgell war dann auch nicht schlecht, so hab ich da erstmal noch Lebensmittel fürs Abendessen gekauft und dann wirklich nach einem weiteren Track gesucht.
    Da es ja auch nur ein bisschen Schotter und nichts zu extremes sein sollte entschied ich mich für den "SUV-tauglichen" Track mit einer Gesamtlänge von ca 10km. Track geladen und auf zum Einstieg gefahren.
    Passenderweise lässt die Sonne sich herrlich blicken und hat auch die letzten Wolken vertrieben.
    Die ersten 6 km des Tracks sind sehr harmlos und bestehen größtenteils aus guten Wirtschaftswegen

    Danach wird der Weg etwas enger und holpriger, aber eigentlich auch noch gut und Stressfrei fahrbar, bis ca 1-2km vor dem Ende (und damit bevor wieder Asphalt beginnt) in einer Steigung das Wetter zugeschlagen hat. Der Weg hat hier viel Nässe abgekriegt und ist etwas aufgeweicht. in der Kombination mit der Steigung und einer Rechtskurve reicht der Heckantrieb für ein Durchkommen nicht aus.
    Ist ja aber kein Problem, dann eben den Allrad zuschalten, dann sollte das schon gehen, also Hebel gezogen und ein wenig zurückrollen lassen, doch die Kontrollleuchte will und will nicht angehen, das bedeutet leider auch das die Vorderachse nicht in die Kraftübertragung eingeklinkt wurde.
    Die schnelle Lösung: einfach die Hinterachssperre einlegen, dann sollte das Durchkommen auch kein Problem sein, also den Hebel gezogen und ... nichts, auch die Kontrollleuchte bleibt aus.
    Gang raus, Handbremse rein und ab unters Auto, die Sperre und der Allrad werden über Unterdruck gesteuert, kann natürlich sein das sich hier ein Schlauch gelöst hat.
    Auf den ersten Blick sieht alles ok aus, der kurze Kontrollgriff findet auch nichts ungewöhnliches. Ärgerlich, sehr ärgerlich, meine Laune wird schlechter.

    Da ohne Allrad oder Sperre kein Durchkommen ist (auf durchwühlen mit viel Gas und wer weiß welchem Verschleiß für die Reifen hab ich keine Lust) bleibt mir nur umdrehen, es geht schon auf den Abend zu und ich wollte den Abend auf einem Campingplatz verbringen und dort eine schöne Dusche nehmen.

    Ein Stück den Weg zurück ist trotzdem noch Zeit für ein Foto

    Auf einem kleinen Parkplatz hinter der nächsten Ortschaft werfe ich nochmal einen genaueren Blick unter das Auto und ziehe vom Zuschaltallrad auch einmal die Druckleitungen ab und höre dann das typische Zischen des Druckausgleichs, also Druckleitungen wieder aufs Stellelement, nochmal den Hebel gezogen und prompt geht die Lampe an signalisiert das der Allrad bereit ist, die Sperre versagt weiterhin ihren Dienst.

    Nun gut, den ersten Campingplatz habe ich im Vorbeifahren schon gesehen, also ab dafür.... Dort angekommen ist keine Menschenseele zu sehen, im Gebäude an dem Rezeption steht läuft ein Fernseher, auf die Türklingel und den Versuch des telefonischen Kontakts reagiert aber niemand... also zum nächsten Campingplatz zwei Orte weiter, dort sehe ich wenigstens jemanden über den Platz laufen und in der kleinen Bar direkt nebenan wird mir auch gesagt das offen ist und ich einfach nochmal klingeln und warten soll. Noch scheint die Sonne also warte ich geduldig fast 20 Minuten in denen ich mehrfach die Klingel und auch die angegebene Telefonnummer versuche.
    Ein Wohnmobil mit Bayerischem Kennzeichen gesellt sich zu mir und der Fahrer versucht auch nochmal sein Glück, schlussendlich bleiben wir einfach auf dem Parkplatz neben dem Tor stehen, die erhoffte warme Dusche bleibt leider aus.

    Die Nacht war recht angenehm, allerdings öffnete der Himmel seine Pforten und ließ runter was nur ging. Blick in den Wetterbericht: das soll die nächsten drei Tagen in der kompletten Gegend so bleiben, na toll, dann kann ich auch Richtung Heimat fahren und die ein oder andere Sache noch im Urlaub erledigen und vorallem einen Blick auf die Sperre werfen.

    Zurück in der Heimat direkt erstmal ein paar Sachen für den weiteren Ausbau und noch ein paar Teile für den Bus bestellen und die lange Fahrt erstmal einen Tag abfallen lassen.

    Eine Woche später, der Bus ist wieder auf der Hebebühne neben der Sperre will ich auch einen Blick auf Getriebe und vorallem Motor werfen. Der lief zwar auf der ganzen Fahrt gut, hat sich zwischenzeitlich aber auf den 2500km ~2l Öl gegönnt.
    Insgesamt sieht es aber trocken aus und auch der Turbo sieht soweit gut aus, der Zuschaltallrad lässt sich wieder zuverlässig schalten, wird aber trotzdem nochmal einem weiteren Blick unterzogen. Versuchsweise auch einmal die Druckleitungen vom Zuschaltallrad zur Hinterachssperre umgesteckt und siehe da, prompt spielt auch die Sperre mit, der Fehler liegt also irgendwo im Bedienelement oder der Druckleitung (das wollte ich eigentlich jetzt am kommenden Wochenende kontrollieren, aber jetzt ist mir aufgefallen das da ja Bodenheim ist, also vielleicht erst das Wochenende drauf).

    Zwischenzeitlich hat auch ein 10l Stahlkanister inklusive Halter seinen Weg zu mir gefunden, dieser soll den Kraftstoff für die Standheizung beheimaten.
    Erster Schritt, den Halter am Heck an den Kabinenrahmen schrauben, drei Löcher bohren, Gewinde schneiden, Halter fest schrauben, alles kein großes Ding und schnell erledigt.
    Nächster Schritt, den Kanister um eine Kraftstoffentnahme erweitern, also erstmal etwas Lack entfernen und ein Loch bohren (und mit Gewinde versehen)

    Anschließend den Entnahmestutzen eingeschraubt und mit Flüssigmetall befestigt

    Zum Schluss noch frisch mit Farbe beworfen und ab ans Heck wo sich auch noch zwei Bleche zur Temperaturabschirmung eingefunden haben

    Nun fällt mir gerade auf das ich garkein Foto vom weiteren Bau der Heizung gemacht hab, aufjeden Fall habe ich am Blechstreifen direkt noch eine Schraube zur Befestigung des Auspuffs auf der rechten Seite angebracht und an diese dann Bestimmungsgemäß das Abgasrohr gehängt. Das Ansaugrohr ist auf der linken Seite mit Klebebefestigungen und Kabelbindern festgemacht und die Spritleitung geht vom Kanister auf kurzem Pfad zur Spritpumpe und von dort zur Heizung.
    Damit hab ich jetzt, nach etwas mehr als einem Jahr auch endlich mal eine funktionierende Heizung und nicht einfach nur ein Dekoelement in Heizungsform.

    Weiter ging es dann mit dem Umbau und Erweiterung des Innenausbaus.
    Also erstmal ausräumen und Teile des Betts ausbauen

    ganz schön leer

    Das Bett hat dann als erstes Abstandshalter bekommen, damit die Matratze nichtmehr direkt an der Wand anliegt, sondern mit 4cm Abstand dazu.
    Danach kam das Bett wieder und die Abstützung/Gästebetterweiterung zusätzlich rein

    Zusätzlich gab es auch noch ein "Regal" oder Schrank am Fußende des Betts. in diesem sollen sich zukünftig unter anderem die Küchenutensilien tummeln.

    Und Mittwoch wird ein großteil davon erstmal wieder demontiert, da leider die falschen Befestigungen geliefert wurden (was mir aber auch erst nach dem Aufbau so richtig bewusste geworden ist) und die nun vom Lieferanten nochmal ausgetauscht werden.

    Das wars dann für heute, ich freue mich schon auf Bodenheim.

    Gruß
    Sven

  • Flohmarkt Bodenheim 2019

    • KingWarin
    • 28. April 2019 um 21:18

    Ahoi,

    da ich jetzt doch etwas anders aufgebaut hab hätte ich nur einen 13l Zusatztank von Planar für die Standheizung inkl. Montagematerial (Diesen hier) abzugeben. War nie verbaut und würde ich für 40€ zum Treffen mitbringen.

    Gruß
    Sven

  • Flohmarkt Bodenheim 2019

    • KingWarin
    • 8. April 2019 um 23:05

    Ahoi,

    find ich gut auch wenn bei mir aktuell nicht so viel rumliegt.
    Ich habe aber noch zwei Satz von diesen Eckhaltern für die Solarpanele (Ähnlich diesen) rumliegen, falls da jemand Interesse dran hat kann ich die gerne mitbringen (für so 10€/Set).

    Gruß
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 31. März 2019 um 22:42

    Ahoi hoi,

    Wollte nur noch kurz Bescheid geben dass ich unterwegs bin. Aktuell ca 100km hinter der französischen Grenze (ich hab das Gefühl Deutsche Autobahn Rastplätze sie weniger laut...)

    Beim Kabine betreten habe ich übrigens feststellen müssen dass es nicht schlau ist denn Victron MPPT direkt in den Schlafbereich zu setzen, obwohl unterhalb des Bettes erleuchtet die blaue LED alle drei Sekunden den gesamten Innenraum, habe dass jetzt mit mehreren Schichten Isolierband abgeschaltet, da wird aber wohl noch eine flexible Abdeckung davor kommen.

    Jetzt ist pennen angesagt, gute Nacht.
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 30. März 2019 um 01:17

    Ahoi,

    Zitat von KingWarin


    ... wenn jetzt nichts schief geht kann ich Samstag Richtung Andorra aufbrechen...


    Ich hab keine Lust auf Stress, also wirds wohl Sonntag werden.

    Donnerstag wurde wie angekündigt lackiert...

    zuerst graue Grundierung (die nicht wirklich grau war)


    Gefolgt von einem robusten Weiß

    Heute (Freitag) hab ich erstmal mit meinem Bett begonnen

    An sich habe ich von einem einfachen Ikea Rollrost außen ein paar Zentimeter abgenommen damit dieser zwischen meine Alu-Profile passt, die Matratze liegt dann rundum auf dem Alu auf und ich liege auf dem Lattenrost.
    So, wer die alte Kabine kennt (oder hier einfach nur fleißig liest) fragt sich jetzt sicher was mit dem Froli ist.... das hab ich noch und darauf hab ich auch sehr gut geschlafen, allerdings merke ich wie es nach 9 Monaten schon anfängt weicher zu werden und die Unterlüftung der Matratze ist mir damit nicht ausreichend genug gewesen (das letztere Bedingt durch das weicher werden; ich gehe davon aus das das weicher werden etwas mit meinem körpergewicht zu tun hat...)
    Der Lattenrost hat jetzt 15€ gekostet, das investiere ich zum testen gerne.

    Danach ging es wieder zur Kabine und da die gerade so praktisch stand hab ich erstmal die Solarpanele montiert.
    Anschließend wieder mit Hilfe der Hebebühne vom Anhänger auf den Bus gehoben (war ganz angenehm^^) und fürs obligatorische Foto in die Sonne gefahren:

    Nach ein wenig Aufräumen noch kurz den Anhänger an den Bus gehängt und ab nach Hause um noch die Dachluke und die Dachdurchführung für die Kabel zu montieren.

    Bei der Heki war das Befestigungsset für 30-34mm Dachstärke dabei, passt eigentlich perfekt zu meinen 30mm Platten, an einer Ecke wollte das aber nicht so richtig, hier habe ich mir mit etwas mehr Dichtmasse und der Nachbearbeitung der Klemmböcke am Bandschleifer abhilfe verschafft. Sieht erstmal vielversprechend aus, ich bin aber trotzdem am Überlegen noch das Befestigungsset für 25-29mm Dachstärke zu holen und dann nochmal neu sauber einzusetzen....

    Soweit so schick, morgen wird dann als aller erstes in der Kabine sauber gemacht (Staubsaugen und so), dann kommt ein PVC Boden, die Standheizung und das Bettgestell rein. Die Solaranlage will auch noch verkabelt werden und eine grobe Route wäre sicher auch nicht verkehrt (Wem will ich was vormachen? Ich und Route planen :lol: )

    Gute Nacht!
    Sven

  • Grisu: '89er T3 Syncro Doka

    • KingWarin
    • 27. März 2019 um 21:40
    Zitat von Urs


    Lack wird völlig überbewertet, man kann auch ohne in die Ferien fahren, mache ich ja seit mehreren Jahren erfolgreich :oops:

    Das ist das Problem... ich kenn mich, wenn ich einmal ohne zu lackieren losfahre wird garnicht mehr lackiert und dafür sind zuviele Kleberflecken etc auf der Außenhaut gelandet.
    Außerdem will ich die Dachluke erst nach dem Lackieren einbauen und mit nem Loch im Dach ist das dann doch etwas unangenehm^^

    Gestern hat die Kabine kurz fliegen gelernt...

    vom Bus


    in die Luft


    und auf den Anhänger

    Heute hab ich mich mit dem Schleifer an die Kabine gestellt und alles fürs Lackieren vorbereitet, morgen geht es dann mit lackieren weiter... wenn jetzt nichts schief geht kann ich Samstag Richtung Andorra aufbrechen...

    Gruß
    Sven

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