Zitat von stepsMir kam da eben eine Idee dazu:
Ich werde die Sandwichplatten-Ausschnittabfälle der beiden Dachfenster (ca. 2x 50 x 50 cm = ca. 0,5 m²) ein paar Tage in eine mit Wasser gefüllte Wanne legen (kpl. beschwert, also unter Wasser).
Gewogen wird dann vorher ... und nachher...grob hochgerehnet und dann sehe ich selbst, ob der "Zauber" auch hält, was versprochen wurde.
Ist ein absoluter Härtetest betr. möglicher Wasseraufnahme für das Material.
Ich denke, das Ergebnis interessiert hier auch Einige...;-)
Eure Tauchtests als Diffusionstest machen nicht allzu viel Sinn. Das Eindringen von Wasser in flüssiger Form in ein Material ist ein physikalisch völlig anderer Vorgang als das Hineindiffundieren von Wasserdampf. Bei flüssigem Wasser spielen auch andere Phänomene wie Oberflächenspannung und Kapillarwirkung eine Rolle.
Viele Baustoffe (z.B. Kunststoff-Zementputze) lassen kein Wasser durch, sind aber diffusionsoffen für Wasserdampf.
Wenig bekannt ist auch, dass Wasserdampfmoleküle kleiner und leichter als fast alle anderen in der Luft enthaltenen Gasmolküle sind. Daher kann der Dampf auch durch sehr feinporige Oberflächen, die z.B. Kohlendioxid oder Sauerstoff sicher abwehren, eindringen.
Dazu passt auch die Herstellerangabe zu Styrodur:
Wasseraufnahme bei langzeitigem Untertauchen: 0,2 Vol.-%,
Wasseraufnahme im Diffusionsversuch: 2 - 4 Vol.-%,
also das 10 - 20 -fache bei Diffusion gegenüber Untertauchen!!!
Ein Jahr Dauersauna für die Testplatten wäre also schon eher geeignet.
Gruß Hero