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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. urologe

Beiträge von urologe

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 21:20

    An dem herausquellendem Schaum sieht man , welche Kräfte der Kleber durch das sich entwickelnde CO2 entwickelt - die Styrodurplatten werden gegen Verrutschen und Aufschwimmen gegen das Hallendach verpresst.

    Bilder

    • Kompression gegen Hallendach copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 21:15

    Die unterste GFK-Schicht wird jetzt circulär nochmals mit den Seitenwänden überlaminiert,sodaß die Nieten und Schrauben im Stahlprofil absolut wasserdicht vergossen sind.
    Nach absolut ebener Ausrichtung der GFK-Bahn werden die ersten Styrodur-Platten mit 2-Komponentenkleber aufgebracht - natürlich nachdem die Bahn angeschliffen und gereinigt wurde. Untereinander wird mit aufschäumendem PUR-Kleber gearbeitet, der selbständig in alle Ritzen fließt.

    Bilder

    • Dachausrichtung 'Feintuning' copy.jpg
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    • Dachsandwicherstellung Kantenlaminierung copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 20:54

    Das Bilderhochladen wird schwieriger -

    Bilder

    • Dachrutsche copy.jpg
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    • temporäre innere Dachabstützung copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 20:52

    Jetzt kommt noch nicht die Wandarmierung außen -sondern das Dach.
    Hier wird ( mit Hilfe ) über eine Schräge das exact passend zugeschnittene GFK-Teil mit der guten Gelcoatseite nach unten zunächst auf das aufgebracht und lagert 2 Tage , um den Eigendrall von der Rolle zu verlieren.
    Die Innenwände reichen natürlich nicht, das 2mm GFK völlig plan und eben liegen zu lassen. Dazu und für die weitere Dachsandwichherstellung wird eine temporäre Balkenkonstruktion innen gezimmert , um eine vollkommen eben liegende 6 x 2,55m GFK-Bahn zu gewährleisten.
    Anschließend wird die GFK-Bahn an einer Längsseite exact ausgerichtet und mit "reichlich" Blechschrauben im laminierten Ringanker und dem umlaufenden Stahlprofil fixiert.
    Anschließend wird Seite um Seite wieder gelöst - satt MS-Polymer auf Ringanker und Innenwänden aufgebracht und die Schrauben wieder eingedreht , sodaß schließlich eine feste Verankerung der unteren Sandwich-Deckschicht mit den Seitenwänden und Innenwänden resultiert.
    Mit einer Druckluftnietzange wäre das ein Kinderspiel gewesen - so war es mühsame Handarbeit (und die Hilfe auch wieder weg :cry: )

    Bilder

    • Dachverklebung plus Schrauben_Nieten copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 20:14

    Alle besonders problematischen Eckverbindungen werden ebenfalls zusätzlich laminiert.

    Anschließend werden die Fenster ausgeschnitten und die nur 3cm dicken Styrodur-Fensterhalterungen mit Carbonmatte sicher verstärkt.

    Bilder

    • Carbon-Fenstereinbau-Verstärkung copy.jpg
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    • GFK-Verstärkungen an Krafteinleitungspunkten copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 26. Februar 2008 um 19:54

    Lieb Freunde,
    danke für Eure Aufmunterung - das tut durchaus gut.
    zunächst zum Gewicht. Soviel wiegt das Ganze nicht , wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint.
    Der Käfig muß etwas massiver sein , da alles was später an der Heckklappe oder am Heck hängen soll , nicht vom Sandwich alleine getragen werden kann. Und da ist es einfacher , einen Käfig zu bauen , als die nötigen Verstrebungen an der richtigen Stelle einzulaminieren.
    Es kommen da noch Reservekanister , evtl Fahrräder , etc dran.
    Für ein Ersatzrad mit 240 kg ist das noch viel zu gering dimensioniert.
    Zum Gewicht :
    die Kabine wiegt jetzt mit Fenstern , allen Klappen und teilweise Innen-
    einrichtung 1810kg - das klingt vielleicht viel , ist aber erstaunlich wenig, wenn man bedenkt , daß die Komplette Pritsche mit Rungen , Seitenwänden, Verschlüssen etc genau das gleiche Gewicht hat.
    Die Pritsche alleine - bei mir Zwischenrahmenersatz und Kabinenboden wiegt alleine ca 15oo kg sodaß für meinen kompletten Aufbau nur gute 300kg resultieren.

    Nachdem die Kabine ringsherum mit dem Laser auf Unebenheiten abgemessen ist , werden die Stellen markiert, wo sich Ausbuchtungen ergeben haben und dann eben geschliffen.

    Danach wird obenherum ein GFK-Ringanker U-förmig laminiert , um später eine satte kraftschlüssige Verankerung des Dachsandwich mit den Seitenwänden zu gewährleisten.
    Die Arbeit wird erleichtert, wenn man das Gewebe in trockenem Zustand festtackert und dann am Stück mit Harz tränkt und entlüftet.
    Styrodur ist EPS und kein Polyurethan , darf also nur mit Epoxyharz und nicht mit Polyesterharz getränkt werden.

    Bilder

    • GFK-Ringanker U-förmig ringsherum copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 21:48
    Zitat von holger4x4

    Die Villa nimmt ja langsam Form an, nicht schlecht :!:


    jetzt kommen die wirklichen Herausforderungen - nämlich , die GFK.Verklebung außen !!!
    auf eine senkrechte Wand mit 2,15x 5,60 m Ausmaßen einen ausreichenden Anpressdruck zu erreichen , ist eine echte Herausforderung !
    sorry - gerade kommt die Alternative zum Forum : eine hausgemachte Pizza mit einem absolut empfehlenswerten 12,99 Euro Valpollicella ( Riserva Aldi) - der hat was !!
    ich komme mit den Bildern besser morgen wieder...

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 21:15

    komplette Styrodurverklebung
    Leerkabine

    Bilder

    • Leerkabine 1 copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 21:02

    Die Kabine wird schließlich komplett mit 60mm Styrodur-Platten eingeklebt

    Bilder

    • Beginn Außenwand copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 20:53

    Die Kabine wird komplett mit 60mm Styrodur-Platten eingeklebt und die Metallprofile mit Brunnenschaum , der "kein" Wassser aufnimmt eingeschäumt.
    Bitte ohne Gewähr : ich habe billigen überlagerten Schaum genommen , da der mangels CO2-Qualität einen " dichteren" Schaum " produziert, was mir durchaus recht ist.

    Bilder

    • Laser2 copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 20:38

    Nochmal Multimaster CAD-Fräsung für Leerkabinnen-Wolfgang:

    Bilder

    • Multimaster 'CAD-Fräsung' -speziell für Leerkabinen-Wolfgang copy.jpg
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  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 20:31

    Die Styrodurplatten werden lotgerecht verklebt.
    Am Metallkäfig werden die Stahlprofile im Styrodur versenkt. Der Fein Multimaster ersetzt hier die CAD-Fräsung (Wolfgang schau genau zu!)

    Bilder

    • CAD einkleben1 copy.jpg
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    • CAD-Fräsen1 copy.jpg
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    • CAD-Fräsen2 copy.jpg
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  • Styrodurplatten

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 20:08
    Zitat von blubber

    Mit Alu machen die nicht. Hab auch nichts von Aluverklebungen erwähnt.
    Für PU-Verklebungen auch auf Alu oder GFK reicht der allemal und darum ging es doch.
    .


    :?::?:
    Verstehe ich nicht ganz. Die Rillen sind wichtig für den Abtransport der Gasblasen (CO2) beim Reagieren des PU-Klebers mit H2O - und zum Abtransport des überflüssigen Klebers ...
    Du sprichst in zwei Sätzen widersprüchlich über Alu-Verklebungen -
    spielt auch keine Rolle - wenn der Estrichkleber elastisch und temperaturstabil ist und billig = ok aber er muß allen drei Parametern genügen.

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 19:16

    Nur zur Vervollständigung :
    das zweite "einfache" Bild zeigt die Problematik deutlicher :
    Ein-Mann-Show bedeutet nur zwei Arme und viele "Ersatzstrippen" _ will sagen , wenn Ihr jemand habt, der Euch dauerhaft unterstützt und hilft , ist das G O L D wert !

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 19:12

    Lieber jetzt noch was Positives.
    Der Überhang wurde als Metallkäfig in 40x20x3 mm Vierkantprofilen geschwei0t

    Bilder

    • Metallkäfig1 copy.jpg
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    • Metakkkäfig-Überhang copy.jpg
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  • Styrodurplatten

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 18:40

    hallo blubber,
    kommst Du wirklich aus dem Luftfahrzeugbau ?
    Estrichklener hat durchaus andere Vorzüge gegenüber Aluminium-Klebe-Verbindungen :?::?: Da bin ich jetzt aber etwas irritiert.
    Aluminium-Verklebungen unter extremen Biegebelastungen in einem Temperaturbereich von 30 Grad plus auf dem Rollfeld gegenüber minus 35 Grad innerhalb 30min auf Flugfläche 350 bei minus 35 Grad sind schon eine andere Dimwnsion als 15 grad plus vor der Fußbodenheizungserwärmung auf 50 Grad plus.
    Der Temperaturbereich , den Du ansprichst mag durchaus ausreichen , aber den sollten wir wirklich nicht mit Luftfahrtbedingungen vergleichen.

  • Styrodurplatten

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 17:13
    Zitat von Martin

    Gibt es eigentlich Unterschiede bei Styrodurplatten, was das Material angeht.
    kann ich die Platten nehmen?


    hallo Martin,
    ich denke , die Platten sind ideal, da Du Dir das Rillenfräsen sparst.
    Du solltest m.E. trotzdem die Platten insgesamt überschleifen, um eine bessere Haftung zu erzielen.
    LG

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 25. Februar 2008 um 16:55
    Zitat von chrisi

    Hallo Urologe

    wer alles allein macht, weiß, über wen er sich im zweifel ärgern kann. aber das gefühl, es allein geschafft zu haben ist unbeschreiblich und überdeckt kleine missgeschicke (aber dir passiert bestimmt keins).

    Danke für Euren Zuspruch - Chrisi und Picco ,

    es gibt keine kleinen Missgeschicke - nur große und (die bezeichne ich schmeichelnd als learning-curve :twisted::twisted::twisted: )

    Bezeichnend dafür ist mein Fäkalientank auf Maß zwischen den Hauptrahmen - zum ersten mal hab ich im Metallbauermaß gearbeitet = mm - zunächst aus Sperrholz und dann innen und außen laminiert - und laminiert und laminiert ( immer wieder, weil er nicht dicht schien ) - als er eingebaut werden sollte , war er drei Millimeter zu breit durch die vielen unnötigen Schichten und leer so schwer , wie andere ihn ausleeren - :twisted::roll::oops: jetzt ist er in V2A und passt - aber geärgert hat´s gewaltig und bringt auch den Haushaltsplan durcheinander - bei 38,50Euro / Stunde - ist der Tank von ehedem 140 Euro auf 1100,- Euro angestiegen :twisted:
    Nur zur Erinnerung - bitte nicht nachmachen- 2 Bilder vom Selbstversuch :

    Bilder

    • Fäkalientank-die 145ste copy.jpg
      • 259,57 kB
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    • Fäkaltank-die erste.jpg
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      • 1.100 × 844
  • Fachwerkskonstruktion

    • urologe
    • 24. Februar 2008 um 19:12
    Zitat von vonundzuhannes

    http://img138.imageshack.us/my.php?image=dscf2314zn8.jpg
    Die Sikaflexklebung hat mal überhaupt nicht gehalten! [/img]


    hallo vorundzuhannes,
    ich denke, da liegt einfach nur an dem verwendetenPS-Material. Die geprägten Rauten sind sehr grob und lassen Baukleber , für den sie gedacht sind , besser haften - für unsere Zwecke ist anschleifen mit eher mittelgrobem Schleifpapier - 80-120 iger viel besser und dann haftet auch Sika 221 oder besser 252 perfekt. Dein Rautenmaterial kann man nicht anschleifen - es sei denn Du achleifst die Rauten runter...
    Nb. PU-Kleber würde auch wesentlich besser auf der angeschliffenen Fläche haften.

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • urologe
    • 24. Februar 2008 um 15:30

    Die Innenwände werden zusätzlich am Boden L-förmig mit 1 Lage 700g GFK-Matte festlaminiert - das sieht man später nciht, da teilweise Bodenaufbau und Teak-Abschlußleisten drüber kommen.

    Andem geschliffenen Ständer-Innenwandteil sieht man auch ganz gut die einwandfreie Verklebung der Sandwich-Bestandteile . da ist keine offene Fuge und im Ständer sind die Rillen komplett mit gelbem Kleber ausgefüllt.

    Das war´s für heute
    LG
    Ralf

    Bilder

    • Vernetzung Innen-Außenwand-Ständer copy.jpg
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    • Innenwandlaminierung auf Boden copy.jpg
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