Ich denke, im Dauerbetrieb ist keiner der günstigen wirklich sinnvoll einzusetzen. Ich habe und hatte recht viel Strombedarf, Kaffee, Ebike Akku laden, aber auch Notebook waren über 230V angeschlossen. Erster Wechselrichter war schon nach einer Woche kaputt (AEG SW1500), der wurde gegen gleiches Modell getauscht, das hat 2 Jahre durchgehalten, dann ist ein Kondensator hochgegangen. Danach hatte ich einen Ective 1500W Sinus, der hat 2 Jahre und 2 Monate gehalten, neue Modelle haben jetzt aber 3 Jahre Garantie. Im anderen Forum haben sehr viele diesen Ective, da gibts kaum Probleme mit. Ich habe mir für meinen Sprinter jetzt einen Ective 2500W Sinus für gelegentliche Nutzung und einen Victron Mulitplus für Dauerbetrieb angeschafft.
Beiträge von juh
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Ich hatte am letzten Wohnmobil Gastankflaschen mit Außenbetankung, das war schon eine enorme Erleichterung, weil man einfach immer voll in Urlaub starten konnte und Gas gibts fast überall, mal von Finnland abgesehen. Nur ... gerade im Norden braucht man doch mal etwas mehr und die Gas-Tankstellen z.B. in Nord-Norwegen sind nicht mehr so dicht. Freunde von mir haben sich eine Autoterm zusätzlich einbauen lassen, das wäre auch eine Alternative, aber ich will mal versuchen, ganz ohne Gaskasten auszukommen. Spart Platz und Gewicht. Ich koche auch nicht täglich stundenlang, gehe mal gerne was essen oder hole mir eine Pizza. Oder grille - einen Weber mit kleiner (Handwerker)Flasche krieg ich noch in die Heckgarage. Daher sollte ich kochtechnisch mit Strom zurechtkommen.
Habe das aber vorher auch schon getestet.
Konkret: hatte vorher einen Pössl Vario 545, schönes kurzes Teil mit Hochdach. Da ich schon immer viel Strombedarf hatte - Ebike Akku, Notebook, Nespresso -, hab ich mir 400Wp Solar und eine 200Ah Lithium reingemacht. Das hat bei meinem Tourverhalten immer gut gereicht. Allerdings konnte ich dann die 200er kostengünstig gegen eine 300er tauschen, und hab mir eine Induktionsplatte zugelegt. Das hat auch noch funktioniert!
2018 war ich im Juli in Südfrankreich, es war einige Tage so schwül-heiß, daß ich danach mit einer einfachen Haushaltsklimaanlage rumgespielt habe.
2019 konnte ich das dann testen, wieder in Südfrankreich, und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Ich konnte nur aus Solarertrag abends eine Stunde problemlos runterkühlen!
Insofern bin ich zuversichtlich, daß ich mit 400Ah und dem ganzen Solar auch in der Praxis auskomme. Und falls ich mal im Winter nach Norwegen fahre, das habe ich für Februar 2022 jetzt geplant, habe ich ja große Fahrstrecken dazwischen, so daß der Booster etwas arbeiten kann.
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Hallo,
also ... ist ein Sprinter 419 4x4 Fahrgestell Automatik, Standard-Radstand, 4,1 Tonnen, 190PS 6-Zylinder, Werksallrad mit Untersetzung.
Die Kabine ist innen 4 x 2 x 2 Meter, das dürfte auch so ziemlich das Maximum sein, was man sinnvoll auf den Radstand bekommt. Die Kabine ist von Ormocar, 49mm Isolierstärke, 1,1mm High Impact GFK. Somit kommen wir auf Außenabmessungen Breite 2,14 Meter, Höhe 3,18m (Oberkante Dachklima mit Serienreifen), Länge 6,65 Meter.
Am Fahrwerk habe ich Zusatzluftfeder hinten sowie AT-Bereifung auf Delta-Felgen machen lassen, zudem ist er auf 4,4 Tonnen aufgelastet, allerdings leider ohne Erhöhung der Achslasten (nicht möglich). Am Anfang war ich da skeptisch, da ich jetzt im Ausbau aber regelmäßig auf die Waage fahre, bin ich nun beruhight, damit werde ich wenn auch knapp hinkommen.
Die Kabine wurde außen mit Türen, Klappen, Fenstern, Dachklima und Lackierung sowie innen mit der Heckgaragenabtrennung, Badabtrennung und Duschtasse von Ormocar gebaut.
Beim Rest bin ich grade dran. Der grobe Möbelbau ist schon fertig.
Autarkie ist wichtig, daher kommt sehr viel Solar aufs Dach, das habe ich alles schon hier liegen, aber brauche zum Kleben etwas höhere Temperaturen. Muß also noch ein paar Wochen warten. Heizung ist eine Truma Combi Dieselheizung mit E-Funktion, und mein Plan ist, im Sommer das Warmwasser elektrisch zu bereiten. Gas will ich keines, zum Kochen habe ich 2 Induktionsplatten und 1 Microwelle/Backofen-Kombi. Wenn es beim Strom eng wird, kann ein Kartuschenkocher aushelfen. Batterie 400Ah Eigenbau aus Winston-Zellen, 2 Wechselrichter, Ladebooster und eben viel Solar - 1280Wp.
Bei der Toilette konnte ich mich noch nicht mit einer Trenntoilette anfreunden, daher erstmal ein Kassettenmodell, komme damit aber aus Erfahrung über eine Woche problemlos aus. Kann man später ja mal ändern oder eine zweite Kassette kaufen.
Das ganze ist für 1-2 Personen, ich habe hinten auch keine Gurt-Plätze und nur eine kleine Dinette. Wichtig war mir, daß man bequem auch mal längere Zeit darin verbringen kann, weil ich auch im Urlaub ggf. mal arbeiten muß, daher geht Dinette nahtlos ins Bett über, so daß man sich auch mal "hinflezen" kann. Matratze ist schon da, Sitzpolster sollen die nächste Woche dann fertig sein.
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Hallo,
grundsätzlich sehe ich ective als ordentliche günstige Produkte.
Ich hatte zwar auch schonmal einen defekten Ective, aber das passiert bei allen mal.
Der Sinus Wechselrichter 1500W war bei mir im letzten Wohnmobil und jetzt ins Neue ein 2500W Wechselrichter. Viele Freunde haben mit Ective bisher keine Probleme gehabt.
Ich würde sie allerdings immer mit einem ECHTEN Schalter versehen und nicht im Dauerbetrieb lassen. Sollte das gewünscht sein, lieber mehr Geld ausgeben für Mastervolt, Victron, Büttner, Votronic ...
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Hallo,
Michael: danke ... was nur halbverrückte?
also grundsätzlich gehe ich gerne auf Treffen, bin auch im Pösslforum noch rege dabei und schaue, wo immer ich dazukommen kann und habe auch regelmäßig selbst Treffen veranstaltet. Aktuell ist halt alles anders wg. Corona und zudem ist der 1. Mai traditionell bei mir ausgebucht, weil ein Freund da Geburtstag hat. Wenns irgendwie mal paßt natürlich gerne!frebeka: dann darf ich mal in die Nachbarschaft winken! Wenn das Problem mit dem "C" rum ist, können wir uns ja auch mal Treffen!
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Hallo allerseits,
ich denke, es ist mal an der Zeit, daß ich mich hier vorstelle, lese schon eine Weile mit.
Ich bin der Jürgen und komme aus der schönen Südpfalz.
Ich bin sehr gerne unterwegs, früher teils nur im Van mit Matratze, oder PKW und Zelt, später Dachzelt und die letzten Jahre mit dem Wohnmobil. Ich fahre gerne in den Norden, Irland, Schottland, Norwegen, und bei diesen Touren habe ich immer wieder unglaublich schöne Plätze auslassen müssen, da mir der Mut oder das Fahrzeug fehlte, sie anzufahren, z.B. steile steinige Zufahrten. Mit einem 4x4 hab ich schon lange geliebäugelt, hatte auch einen Suzuki Jimny mit Dachzelt, den ich nach und nach geländeoptimiert habe. Mit dem wäre ich aber nie nach Norwegen gefahren, etwas Komfort muß es mittlerweile schon sein. Anfangs war ich immer von <3,5 Tonnen und <6 Metern besessen. Nur ... warum? In Irland oder Schottland kamen mir auf den kleinsten Straßen LKW oder Transporter entgegen, und nachdem im Freundeskreis einige auf größere / schwerere Mobile umgestiegen sind, und sie eigentlich überall hinfahren konnten, habe ich im Dezember 2019 recht spontan einen Sprinter mit Leerkabine bestellt, weil das Ende des 3-Liter-Motors und auch des Oberaigner Allrad nahte.
Oktober 2020 ist er dann zu mir gekommen
und wird seitdem langsam aber stetig ausgebaut. Aktuell ist er soweit, daß ich zumindest mal wegfahren könnte, wenn es die Situation zulässt. Also Strom, Waschbecken, Frischwasser, Abwasser, Matratze, Heizung und - das Wichtigste - Kühlschrank sind nutzbar.Wenn es interessiert, kann ich natürlich alles gerne nochmal ausführlicher vorstellen.
