ob das mit der radstandsverlängerung so ohne weiteres geht, weiß ich nicht. zumindest wird es nicht ganz einfach, eine längere kurbelwelle da reinzubekommen. und am rahmen rummachen, dürfen sicherlich auch nur fachleute.
aber bestimmt bekommst du probleme, da dein womo im wohnbereich keine ausgänge hat. es sei denn, du machst die fenster auf beiden seiten so groß, dass sie als notausstieg anerkannt werden.
und bist du dir sicher, dass du mit einem 3,8 meter hohen vario durch die gegend schaukeln willst? mit einem so hohen schwerpunkt?
jens
Beiträge von jens voshage
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zur einordnung vorab: ich hab weder einen vario noch einen unimog - finde aber beide toll und hab mich daher etwas mit den beiden beschäftigt.
wenn ich es richtig sehe, ist beim unimog die verwindung des rahmens ein bewusstes konstruktionsmerkmal um die geländegängigkeit zu erhöhen. der rahmen ist also an den richtigen stellen "extra weich gemacht".
anders beim vario. der leiterrahmen des varios steht für verwindungssteifheit - das wird so auch extra in den verkaufsunterlagen gepriesen. der vario 4x4 ist auch nicht als geländefahrzeug entwickelt, sondern soll den einsatzbereich des groß-transporters vario zum beispiel für baustelleneinsätze oder auch hilfsdienste erweitern.jedoch nicht mit dem anspruch, den ein expeditionsausrüster beispielsweise an die 4x4-versionen der leichten man-baureihe stellen. wenn sich der rahmen des vario verwindet, ist das schlecht und nicht gewollt. daher kann es doch nicht ziel sein, das verwinden weiter zu unterstützen. ziel des hilfsrahmens ist in deinem falle doch nur, die verwindungen des rahmens möglichst von der kabine fernzuhalten (oder den rahmen so zu versteifen, dass der kabine nichts passiert - aber das wird wohl nicht gehen).
jens -
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> > Hallo Christel,
> > das stimmt zwar, aber dann kann man den Tank neu abnehmen lassen und er hat wieder 10 Jahre Ruhe. Kostet ca 120 €
> > Grüße aus ERlangen
> > Heinz
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> Moin Moin, Christel und Heinz!
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> .... Aber das Geld hol ich durch das billigere Gas von der Tankstelle locker wieder rein. Die Vorteile eines Tanks sind das allemal Wert.
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> Robertund nicht zu vergessen: nach 10 jahren! da hat man lange ruh.
jens -
verbindet man nicht bei der tankflasche die nachteile der flaschen (wenig volumen, aufwändiger kasten im innenraum der kabine) mit dem nachteil des tanks (auf flüssiggastankstellen und deren öffnungszeiten angewiesen)? also für mich würde sich da eher ein genormter "tausch-tank" anbieten. vorteile: ordentlich vorlumen und an fast jeder tanke oder im baumarkt ohne probleme gegen einen vollen zu tauschen *grins*.
aber nochmal im ernst. ist die tankflasche nicht eher was für spezielle einsatzfälle? wenn man beispielsweise eine tankstelle gleich um die ecke hat oder lange im ausland unterwegs ist, wo es genügend gpl-tankstellen gibt (zum beispiel frankreich).
jens -
> Die Hitzeeinwirkung ist am größten auf dem Dach, und da werden wir nach den guten Erfahrungen mit unserem ehemaligen EURA MOBIL ein Alu-Riffelblech aufsetzen - wenn uns einmal etwas auf dem Dach aus der Hand fällt, ist dann nicht gleich das Dach beschädigt. Dieses Riffelblech müßte auch einiges an Wärmestrahlung wegreflektieren; dazu dann noch Solarzellen - da müßte der Aufbau halbwegs kühl bleiben.
das hatte ich auf einer 50 x 100 cm fläche bei unserem t3 mit hochdach auch. einfach mit sikaflex draufgeklebt. aber wie ist denn das mit wärmeausdehnung bei einer dachfläche von 4 x 2 m? gibt das dann nicht probleme? denn das alublech müsste sich bei hitze und kälte doch ganz ordentlich ändern, die gfk-kabine bleibt weitgehend gleich.
jens -
> der 2te Vorteil des Gastanks, für mich der größere, ist doch , er ist viel länger als hoch, er passt unter den Sitz, Flaschen brauchen einen extra Schrank. Und natürlich viiiieeeeeel mehr Inhalt, Füllstandsanzeige, und nicht zuletzt 50% weniger Kosten fürs Gas.
> Grüße aus ERlangen
> Heinzklar, die bauform kann man eher im womo verschwinden lassen. aber wenn man den gasflaschekasten im doppelten boden beginnen lässt, müsste man die flaschen auch unter die sitzbank bekommen. und füllstandsanzeigen gibt´s für flaschen ja mittlerweile auch. da ich flüssiggas als billig empfinde (hab beim flaschentausch jedenfalls - außer bei fritz berger -noch nie einen schreck bekommen), sind die halben kosten für mich nicht so entscheidend. hier in hannover bekomme ich jedenfalls eher neue flaschen als eine flüssiggastankstelle zu finden.
aber falls die idee mit dem individual-womo sich umsetzen lässt, denke ich über das thema nochmal verstärkt nach. mein jetziger favorit: gastank unters womo, ein gasflaschekasten für eine 11-kg-flasche im aufbau. der kasten bleibt aber normalerweise leer und kann als außenstauraum genutzt werden, geht es in den winterurlaub oder wird das gas im tank knapp, kommt eine graue flasche rein (die haben wir zum grillen eh in der hütte stehen). dann kann eigentlich nichts passieren und der platz ist optimal genutzt.
jens -
warum willst du einen gastank in die kabine einbauen? der vorteil des tanks ist doch im allgemeinen, dass er unterflur verbaut wird und keinen stauraum wegnimmt. wenn du einen gaskasten in die kabine setzt, kannst du doch auch gleich die flaschen reinstellen.
daher halte ich es schon für sinnvoller, den tank am fahrgestell zu befestigen. aber: was machst du, wenn die kabine abgesetzt ist? dann gibt es keine heizung, kein warmes wasser und die küche bleibt auch kalt?
jens -
meine traumwomo-farbe ist silber. und zwar dieses dunkle, mit dem auch die vw t4 daherkommen. das ist relativ unauffällig (jedenfalls weniger als weiß), es ist schmutzunanfällig (sicherlich sieht man die schwarzen streifen kaum drauf) und zusammen mit etwas chromzierrat und ein paar diamantsilbernen sowie antrazithfarbenen streifen/pfeilen/dreiecke sieht es richtig chic aus.
jens -
> Mach mehr und interessanteren Urlaub (nicht nur in den europäischen Festlandstaaten,kostet auch viel Geld) und das Auto bleibt dann etwas bescheidener.
> Ich habe meine Kabine für ca. 18 000 DM bauen lassen, das Material für den Eigenausbau hat dann nochmals so um 15 bis 18 000 DM gekostet.wir haben auch wunderschöne urlaube zu dritt in einem t3-california mit selbst ausgebautem hochdach gemacht. aber unsere ansprüche sind heute andere. vor allem, da ich eh nicht länger als drei wochen urlaub machen kann und wir das auto das ganze jahr über am wochenende nutzen werden. somit geht ein selbstausbau nicht. und wenn ich unterwegs bin, soll alles wie zuhause sein. eine low-cost-lösung ist da für mich der falsche weg. und wenn ich es nur billig haben wollte, könnte ich mir auch einen knaus oder so was kaufen.
jens -
> meines Erachtens solltest Du da auf jeden Fall den persönlichen Kontakt mit den Anbietern suchen - es geht einfach um zuviel Geld, um wegen einer nicht genutzten Gesprächsmöglichkeit nur das ´Suboptimum´ zu erreichen. Das wäre echt am falschen Ende gespart.
klar, um (mindestens) ein persönliches gespräch führt nichts drum herum. aber bevor ich einen tag "urlaub" dafür freischlage und nach koblenz fahre, muss ich wenigstens wissen, ob das fertige mobil finanzierbar ist. und die bislang gehörte aussage "für 150 TDM bekommt man schon was hin" (auf lt) reicht mir noch nicht. denn so bei 75 TEuro liegt unser limit. wenn es da drüber geht, kann ich das traummobil vergessen und kaufe mir wieder einen karmann.
> Als ich mich anfangs mit dem Individualbau einer Leerkabine beschäftigt habe, habe ich mit verschiedenen Leerkabinenherstellern über halb Deutschland verteilt Termine ausgemacht und dann meine Vorstellungen mit ihnen durchgesprochen (mit Fehlner gut 3h, mit Bocklet sogar über 4h).
> Abgesehen davon, daß per Fax/Mail doch einiges auf der Strecke bleibt, macht es den Anbietern keinen großen Spaß, auf Anfragen von vielleicht Dutzenden von Möchtegerninteressenten zu antworten, die dann doch sehr selten in einen Auftrag münden.so ist das nun mal mit angeboten. die machen viel arbeit und viele führen nicht zum auftrag. aber auch damit muss ein geschäftsmann leben. und da ich sehr genau weiß. was ich will, denke ich, müsste mit der kombination "brief und anschließendes telefonat" schon was zu beschicken sein. von mir aus auch ein zweistündiges telefonat.
>Wenn Du mit den Anbietern persönlich sprichst, entsteht eine Diskussion, bei der man sehr viel lernen kann. Es ist wirklich interessant, wo die einzelnen Hersteller Probleme sehen und wie sie diese lösen würden.
das ist aus meiner sicht dann aber erst im nächsten gespräch notwendig - wenn der finanzielle rahmen schon mal abgesteckt ist. dann geht es wirklich ums feintuning.
> Und noch ein Tip: Bocklet ist zwar immer noch meine erste Wahl, aber MaBu, Fehlner u.a. sind auf jeden Fall erwägenswerte Alternativen. Hohl´ Dir Informationen unbedingt von unterschiedlichen Anbietern!
also ich glaube "Fehnjer" scheidet ohne gespräch aus. alles was ich von denen bisher gesehen habe, fürht bei mir zu der einsicht: die bauen nicht in der qualität, die ich erwarte. wohl gemerkt: ich möchte auch den kompletten innenausbau machen lassen, nicht nur die kabine. und über mabu habe ich - ich meine hier im forum schlechtes gelesen. wenn ich mir jedoch einen bocklet von innen angesehen haben, dann waren die eigner auch nach jahren noch hellaufbegeistert.
und egal ob nun 70 oder 75 TEuro - das muss das traumwomo werden. sonst kann ich auch eins von der stange kaufen.
jens -
musste feststellen, dass ich die box für 499 euro habe. die ist angeblich wesentlich stabiler als die zuerst genannte. im internet sind die besseren modelle hinter dem "info-button" versteckt!
jens -
so, nun ist unser karmann verkauft und was neues muss her. bis gestern morgen waren wir uns ziemlich sicher, dass es ein karmann missouri 635gb wird. und jetzt kommen doch wieder die großen wünsche durch: vielleicht sollten wir uns doch ein individualmobil bauen lassen. kennt ihr jemanden, der das schon mal hat machen lassen und der uns tipps geben kann, wie man sich am besten bei der kostenkalkulation verhält? muss man wirklich für eine erste abschätzung einen termin in koblenz einplanen oder geht das erstmal per brief/fax/telefon?
eine leerkabine selber auszubauen, kommt für mcih aus zeitgründen (ja, der beruf) und qualitätsansprüchen nicht in frage.
jens -
> Alternativ suche ich jemanden der so eine Dachbox (ca. 230*65*30) verkauft oder baut.
ich fahre gerade mit einer geliehenen dachbox von pacwolf ( http://www.pacwolf.com )rum. die hat die maße 265*70*32 cm. es passen geteilte surfmasten rein, surfwagen und segel und anzüge und und und. kostet fertig 399 euro und macht auf mich einen guten eindruck. wer´s noch größer braucht: die haben sogar einen koffer fürs ganze surfbrett!
vielleicht ist das ja eine alternative zum selbstbau.
jens -
über die vw-homepage bin ich irgendwie nach südafrika gekommen. und dort habe ich eine mail-adrese gesucht und um prospekte sowie die preisliste gefragt. ich glaube zwei wochen hat es gedauert bis ich die prospekte hatte. viele deutsche womo-hersteller brauchen da länger für

über die probleme kannst du dich am besten in den beiden vw-bus-foren informieren. habe die urls gerade nciht parat, da ich noch im büro bin. falls du nicht selber drauf stößt: bei wohnmobile.net unter "basis" gab es einen thread zum vw bus, in dem ganz viele links auf entsprechende foren als tipp gegeben wurden. und in den foren solltes du erstmal in den archiven suchen.
ich vermute, es gibt nur den 2wd. es ist übrigens kein boxer sondern ein audi 5 zylinder eingebaut. und die schiebetür ist links (rechtsverkehr in südafrika!)
jens -
>Aber inzwischen wird der "Bulli" nicht mehr gebaut únd wir haben eine wunderbare Kabine, aber ein ausgelutschtes Basisfahrzeug. Was nun?
nun, der t3 wird ja in südafrika weiterhin gebaut. ich habe sogar recht fix die prospekte bekommen, als ich sie übers internet angefordert habe. leider ist es mit der zulassung in deutschland so ein ding.
warum kauft ihr euch nicht eine gut erhaltene pritsche? es gibt doch immer mal wieder gut erhaltene stücke. dann habt ihr für ein paar jahre erstmal wieder ruhe.
jens -
,,, für den tipp. aber mir geht es nur um die seitensitzgruppe vom karmann missouri im kaktus-design. denn es ist klar, dass auch unser nächstes womo eine seitendinette bekommt und auf keinen fall eine rundsitzgruppe. und die karmann-sitzbänke/-gestelle sind das beste, was mir bislang zu gesicht und unter den hintern gekommen ist. da ist halt automobiles verständnis eingeflossen und nicht plüsch-idee von wohnwagen-fans oder die sitzgewohnheiten überfetter amis. (tschuldigung wenn ich jetzt nicht politisch korrekt war - ich weiß es gibt auch schlanke amis). hast du dir schon mal die sitzbank angesehen, die bei eura entgegen der fahrtrichtung steht? da hört die rückenlehne kurz über dem po auf. und völlig weiche polster. unser karmann ist ja nun schon 4 jahre alt - aber bis auf kleine schokoladenflecken im sitzbereich unserer tochter sehen die polster wie neu aus und sind auch an keiner stelle durchgesessen.
jens -
ich geb dir ja grundsätzlich recht. aber in der heutigen zeit, in der ein arbeitsplatz auch mal ruck zuck futsch sein kann, sollte man den bogen auch nicht überspannen. und wir haben ein haus und ein womo - es ist zwar beides nicht unser traum, aber es ist nett. jetzt ist die frage, verbessert man sich mit haus und mit dem womo (einen neuen karmann) oder setzt man nur auf das womo und legt noch ein paar TEUR schulden oben drauf (denn so würde es bei einem bocklet uns ergehen)? und schränkt sich dann wieder ein, weil man ja den abtrag auch irgendwie bezahlen muss. oder nimmt man eine nummer kleiner und kann aus dem vollen schöpfen? denn über eins bin ich mir im klaren: unter wirtschaftlichen gesichtspunkten ist ein bocklet dummes zeug.
irgendwie muss man halt den spagat zwischen heute leben und sichere zukunft schaffen. bei einem bocklet kneift es dann bei uns schon ganz ordentlich im schritt (um beim bild zu bleiben).
jens -
ja, bei uns steht es auch auf messers schneide, ob wir die idee bocklet weiterverfolgen oder uns ein mobil von der stange kaufen (weil nach hauskauf dann nicht mehr drin ist). aber schade ist, dass du nciht eine seitensitzgruppe für von karmann damals miterstanden hast. die hätte ich mir dann nämlich schon auf halde in die garage gestellt.
jens -
persönlich finde ich ja teppich am schönsten. aber wenn du das nicht magst: was hälst du von kork? natürlich kannst du die wände auch so lassen - find ich allerdings nicht so sonderlich wohnlich. und bei bestimmten wetterlagen, kann es auch passieren, dass die luftfeuchtigkeit an der wand kondensiert und dir dann auf die nase tropft.
folien werden das problem wohl kaum verändern - ich würde schon etwas nehmen, dass "saugfähig" ist.
jens -
> Bei unserer neuen Kabine machen wir auch außen keine Lüftungsschlitze mehr. Das bedeutet ein Loch weniger in der Kabine und ein beliebter Einlaß für Betäubungsgas für Diebe entfällt. Wir stehen nämlich sehr gerne frei. Dafür muss wie in der Einbauküche der Lüftungsschlitz unter dem Kühlschrank am Sockel sein.
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> Gruß Christel
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ich kenne mich mit kompressorkühlschränken in der praxis nicht aus. aber in unserem t3-california hatten wir einen absorber ohne "kühlungs-entlüftung". der kühlschrank den innenraum gehörig geheizt - im winter war das ja ganz praktisch, aber im sommer hat es die innenraumtemperaturen noch mehr nach oben getrieben. aber vielleicht ist ein kompressor ja im betrieb nicht so warm wie ein kompressor. (zur klarstellung: ich meine hierbei nicht den abgas-kamin, der muss logischerweise nach aussen geführt werden. es ist nur die kühlluft gewesen, die uns zumschwitzen gebracht hat.)
jens
jens