ok, mag ja sein, bin ja kein fachmann, sondern benutze begriffe und normen die von bau-ings allgemein so angewendet werden.
ich seh auch keinen grund warum ich das anders handhaben sollte.
ich werd mir trotzdem keine glaswände in den wagen einziehen.
weil ich in meiner hütte, wie beschrieben, nicht mal ne dampfbremse für nötig halte ![]()
Beiträge von jan der böse
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daß der taupunkt wandert ist mir klar. mir gings eigentlich darum, das eine dampfbremse und noch mehr eine sperre zu 100% dicht sein muss, sonst nützt sie nix. ich möchte auch nicht rumschlaumeiern, aber eine dampfsperre wird von fachleuten als solche bezeichnet die einen sd wert von über 1.500 erreicht. ob das physikalisch so richtig ist kann ich als laie nicht überprüfen.
das können beschichtete platten, mdf, sein oder folien oder was weiß ich. dicht wird das natürlich erst durch das verkleben der fugen.
ja, metall und glas kann das auch
netten gruß
jan -
in meinem aufbau (bauwagen) und auch in meiner hütte, verwende ich keinen bauschaum. nie und nimmer. ich habe schon zu viele bauschäden durch das zeugs gesehen. in häusern und in fahrzeugen. früher war es mode holme damit auszuschäumen. die haben es zwar nicht lange überlebt, es gab aber perfekte innenabdrücke.
ich verwende kompriband. gibts in verschiedenen quellstärken. überall da wo man fugen erwartet, diese abkleben und danach die platten verlegen. man kannns auch an die kanten der platten kleben. nach ein paar std. ist alles dicht. dann klebe ich über die jetzt dichte fuge ein flexibles dachdeckertape von wirth. nicht vom baumarkt!
mein wagen ist teilweise mit styropor gedämmt. ich kann und will das nicht alles rausreißen, kanns aber damit gut abdichten.
außerdem sollte man sich mit dem begriff taupunkt mal auseinandersetzen. da lese ich in foren oft ne menge wirrwarr.wickipedia:
"Bei wasserdampfdurchlässigen diffusionsoffenen Baustoffen diffundiert Wasserdampf aufgrund des Konzentrationsgefälles durch das Bauteil. An dem Punkt in der Wand, an dem die Materialtemperatur niedriger als der Taupunkt ist, kondensiert der Wasserdampf und vernässt das Bauteil. Dies geschieht hauptsächlich im Winter an Obergeschossen und im Sommer in Kellern oder Erdbauten. Die angefallene Tauwassermenge muss im Sommer wieder austrocknen, ansonsten drohen Bauschäden. Zur rechnerischen oder graphischen Ermittlung des Tauwasseranfalls dient das Glaser-Verfahren. Als Taupunktebene wird die Fläche bezeichnet, an der die Temperatur dem Taupunkt des Wasserdampfes entspricht. Der Feuchtigkeitstransport kann durch eine Dampfsperre vermindert werden. "dazu muss man sich vergegenwertigen wo der wasserdampf eigentlich her kommt. nämlich von unseren körpern, nasser kleidung oder vom kochen usw. der taupunkt liegt also bei schlechter isolierung im raum an der wand bzw. meist zwischen verkleidung und isolierung. aber nicht zwischen isolierung und außenhaut. eine belüftung ist dort in der regel nicht nötig. außer vieleicht bei faserwerkstoffen wie hanf usw.
problematisch sind kältebrücken. das können metallstreben oder auch fugen sei.
in deren umfeld bildet sich dann totsicher kondenzwasser und damit auf dauer schimmel.
als dampfsperre wird oft eine "tüte" hinter die verkleidung geklebt. das ist aber auch nicht unproblematisch, weil vom laien meist nicht richtig verarbeitet. reißt sie, und das tut sie fast immer auf dauer, wird sie genau dort zum problem. ein fahrzeug ist ziemlich flexibel...
viele innenverkleidungen sind an sich sowieso schon eine dampfsperre. auch da sind die fugen problematisch bzw abzudichten.
außerdem muss beachtet werden, daß die isolierung auch nach jahren immer noch da ist wo man sie angebracht hat. die kann zerbröseln oder abrutschen, je nach baustoff. daher der muff in alten wohnwagen und mobilen. so was nie kaufen!
was für isolierung ist dabei eigentlich wurscht oder eine glaubensfrage. sie muss dicht und gut verlegt sein.
ich habe 2 alte einglasige bauwagenfester bewusst im wagen belassen. da kondensiert fröhlich die feuchtigkeit. das wassser läuft innen förmlich runter. und durch einen schlitz ins freie. die sind so dafür gebaut. meine fenster sind sozusagen die kondesat-opfer-anoden. irgendwo muss das kondensat ja hin.
und so wenigstens nicht in die isolierung. daß man daduch schlechter rausgucken kann, kann ich bei schietwetter verkraften;-)
und zu guter letzt: ein überheizter und schlecht belüfteter wagen, ist nicht nur für die isolierung, sondern auch für den eigner nicht gut.
netten gruß,
jan -
moinsen.
ich hab mich nun entschieden.
ich mach 24v im koffer und betreibe die 12v verbraucher mit einzelnen convertern. die kosten je nach leistungsaufnahme ja nur zwischen 12 und 40euro. ich bin mittlerweile überzeugt, daß es einfacher ist mit pv, landstrom und lima, wenn fahrzeug und koffer die gleiche spannung haben.
danke für die tips,
netten gruß,
jan -
"überraschenderweise " gibt es auch in anderen foren bei 3 antworten 3 meinungen. je größer die fahrzeuge/ kabinen, um so mehr gehts anscheinend in richtung 24v.
ich hab zwar eine riesen kabine, werde allerdings im verhältnis recht wenig verbraucher haben. auch der kühlschrank wird im stand mit gas laufen. wandler von 24 auf 12 ist klar, aber es scheint ja einen unterschied zu machen ob man einen fulldresser mit strom versorgt oder eine fahrzeug wo alles auf das nötigste reduziert ist. in so fern interessiert mich mittlerweile eigentlich eher die steuerung von akkus, lima, pv und landsstrom. und welche komponenten und welche spannung dafür besser geeignet wären. insbesondere die limaladung von dem kabinenakku.
campo:
erklär doch mal genauer wo die probs bei 12v lagen, und wieso das später umgerüstet wurde. mich interessiert praktische erfahrung sehr.
netten gruß,
jan -
moinsen .
ich hätte gerne mal eine einschätzung von euch.
meine db 613 er pritsche hat 24v bordspannung und lichtmaschine.
ich frage mich nun ob ich die absetzkabine besser mit 12v oder mit 24v betreibe. mit solaranlage, lima, landstrom, votronic, booster und pipapo.
ich möchte auf jedenfall einen 12/220v/gas absorber kühlschrank verwenden und habe einen 12v kran für mein motorrad am heck.
einen wandler brauch ich also sowieso. aber welche spannung als ausgangsbasis ist nun besser, günstiger, einfacher?
ich hab zwar viel gelesen, aber schlauer wurde ich nicht...
netten gruß,
jan -
moinsen.
ich habe einen bauwagen auf eine pritsche gebaut.
der bauwagen ist teilweise mit 230v nym.kabel ausgestattet. ich bin nun am zusätzlichen isolieren und will weitere kabel legen.
ist es nicht besser flexible gummikabel zb. H07RN-F für hohe mechanische Belastung zu verwenden? ich hab mal gehört, daß nym im wagen nix verloren hat.
netten gruß,
jan -
ja, die sind mit funktion. waren ja schon drin.
ich werd die fenster auch lassen, weil sie nur einglasig sind. das sind meine kondenswasserfänger. das läuft sie scheibe runter und unten aus einem schlitz wieder raus. dann bildet sich wenigstens nix in einer versteckten ecke. -
und nun auch fenster auf der linken seite.
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man freut sich ja schon über kleinigkeiten :-O
hab seit gestern eine haustür.
irgendwann wird die in der mitte quer durchgeschnitten und gefalzt und gummigedichtet, damit man den unteren teil zur seite und den oberen als regenschutz nach oben klappen kann. wir haben im sommer nämlich meistens die tür offen stehen, auch wenns mal etwas regnet. -
Zitat von holger4x4
Tja, das ist schon ein stolzer Preis, für ein 290W Hausmodul bezahlt man keine 200€

inkl. regler, verkabelung, kleber und durchlass?
wenn man sich 25kw aufs dach macht vieleicht...
ein guter regler kostet ja schon 100 steine.
in der regel kosten die flexiblen das doppelte.
Q picco:
tja, ab wann gibt es kapilarwirkung?
ich denke wenn ich einen zwischenraum von 2-3mm hinkriege, was bei einer wurst wohl machbar wäre, läuft das wasser ab. außerdem
ist das dach abschüssig. drunter stehen würde es nicht. -
muss man denn die module unbedingt rundrum verkleben?
geht das nicht auch in streifen in einer richtung?
die dinger sollen bei mir längs mittig aufs dach.
die klebewürste würde ich quer auf den modulen aufbringen.
dann kann das wasser links und rechts unter den modulen ablaufen.
ich hatte übrigens an sowas gedacht:
https://greenakku.de/PV-Komplettpak…oote::1642.html -
solche geruchsverschlüsse mit 2 kleinen silikonlappen gibt es in wasserlosen urinalen. die müssen wir in unserer kneipe alle 3-4 wochen erneuern.
haben allerdings einen recht großen durchmesser. jedenfalls unsere. die werden unten ins urinal gedrückt. ich werd mal die tage ein foto machen.
über den springbrunneneffekt werd ich mir auf jeden fall auch noch mal gedanken machen... -
moinsen.
ich will das das auch hier mal reinstellen.
ich brauche erfahrungswerte. die dinger werden im fahrzeugbau anscheinend wohl selten verwendet.
ich habe ja ein tonnendach aus blech. einen bauwagen auf pritsche.
also suche ich flexible module. die glatt aufliegen. gerade platten würden zu hoch bauen und zu weit abstehen. (bäume, zweige, usw)
ein 30% flexibles modul würde für die rundung passen.
ich hab mich nun durch ellenlange pv-seiten gewälzt aber wenig bis nix über flexible module gefunden,
bis auf 2 erfahrungen mit schlechter haltbarkeit, unterrostung und überhitzung.
ich strebe so zwischen 300 bis 400w -24v an . das dach ist eh nicht begehbar. also müssen die pannels das auch nicht.
gibt es hier erfahrungen mit der materie?
welche module?
welchen regler?
montage, (kleben)?
lieber längs oder quer aufs dach? (ausrichtung)
temperaturprobleme?
ein tonnendach ist halt was anderes als ein flachdach...
netten gruß,
jan -
moinsen.
ich weiß, daß das machmal sogar unnötig ideologisch wird
ganz trennen kann man das ja aber nicht, das bedürfnis nach sicherheit und den aufwand dazu.
wir wägen das ja immer im alltag irgendwie ab.
bei manchen durchgängen zwischen aufbau und fahrerhaus kanns halt richtig kompliziert werden
und auch im laufe der zeit problematisch mit der abdichtung.
jedes loch ob fenster oder tür ist ein problem, das wissen wir alle zur genüge.
aber alles in fahrtrichtung und das auch noch in sich verwindent ist sehr exakt zu planen und umzusetzen.
der threadstarter ist ja deswegen am überlegen ob und wie es sinn macht.
ich hätte auch gerne einen durchstieg, weils einfach bequemer und von mir aus auch sicherer ist.
aber der aufwand und die nachfolgenden probleme sind es zumindest für mich und gott sei dank auch für meine frau nicht wert.
vieleicht ändert sich das ja sogar durch die erste schlechte erfahrung. wer weiss?
daß das für jeden anders passt ist ja klar.
netten gruß,
jan -
hm, wilde tiere, ok, wie oft passiert das?
achtung ironie!
ich möchte wirklich niemanden zu nahe treten, aber wer in ein fremdes land oder sogar kontinent fährt und solche probleme mit der neugier der bevölkerung hat, um nicht mal kurz ums auto zu laufen, sollte vieleicht besser am wolfgangsee urlaub machen
netten gruß,
jan -
Zitat von wo.wo
die 3. Alternative ist keine Alternative, zumindest für uns. Wir werden mit dem Fahrzeug auf große Reise gehen und in einem fremden Land ist es auch ein Sicherheitsaspekt dass ich ohne rauszumüssen von hinten nach vorne kann um im "Notfall" wegfahren zu können.
moinsen.
das ist ja schon zig mal in den verschiedensten foren diskutiert worden.
ich habe den eindruck, daß es sich eher um eine gefühlte sicherheit handelt als um eine reale. wenn man sich aus diesem grund dafür entscheidet ist das ja auch völlig in ordnung. ich habe aber bisher nur äußerst wenige konkrete beispiele gelesen wo es wirklich einen durchstieg brauchte. einige waren vom hörensagen und beschrieben teilweise die gleichen geschichten. eine kolektive erinnerung sozusagen. eine einzige kenne ich von leuten die in indien in einer brenzlichen situation den durchstieg benutzen. sie meinten aber, daß es warscheinlich auch ohne geklappt hätte.
viele klassische, vermeintlich unsichere ziele sind eh nicht mehr erreichbar bzw. zu empfehlen. und heute aus ganz anderen gründen höchst gefährlich.
wenn man viel glück hat, wird man dann von der bundesrepublik freigekauft. zudem bin ich der meinung, daß wenn jemand verhindern will, das man den wagen wegfährt, und sei es nur ausgerechnet zufällig in bad salzufflen, wird der das auch mit durchgang schaffen.
ich bin jedenfalls jahrelang ohne klargekommen. und regenwetter ist für mich schon mal gar kein grund mir ein loch in die fahrerkabine zu schneiden
oder auch gerade deswegen nicht
bei meinem aktuellen fahrzeug muss ich, wenn ich pech habe, eh erst mal den federspeicher der bremse füllen. das kann ein paar minuten dauern;-)
zudem will ich mein h-kennzeichen (koffer ist ladung) nicht gefährden.
es ist ein bischen wie mit der angst vor autoaufbrüchen. meine karren haben sie mir in 40 jahren in portugal, spanien, holland, baskenland, deutschland, östereich, und in der normandie aufgebrochen. in polen noch nie;-)
in diesem sinne,
einen netten gruß,
jan -
moinsen myk.
kann es sein, daß ihr zum nachspülen wasser verwendet?
das sorgt für mehr bakterien im urinkanister. besser ist mit einem kleinen garten oder glasreinigersprüher mit essigessenz die schüssel einsprühen.
rotwein geht vieleicht auch;-)
das reicht zum reinigen und gibt dann viel weniger geruch. -
moinsen christopher
danke für den erfahrungsbericht
ich will auch keinen festen tank, sondern kanister. den aber halt nicht in der kabine sonder drunter. und da sind 20l dann die grenze zum schleppen.
das kreuz wird ja nicht jünger... -
ob nun 20l oder 35l macht eigentlich den kohl nicht fett. platz hab ich.
wir nutzen das klo in der regel allerdings nur nachts zum pinkeln. und das große geschäft, wenn nix adequates in der nähe ist.
da ich eine pritsche habe werde ich den tank an die einbausituation anpassen.
die möglickeit zum winterbetrieb mit einem kleinen urinbehälter sollte man viel. durchaus mit einbeziehen, bzw. vorsehen. guter tip!
was mich an den trenntoiletten machmal stört, ist der urintrichter. ich mag mein gemächte ungern in eine schale legen wenn ich wo drauf sitze.
ich habs lieber frei hängend. wenn ich das mal so sagen darf. daher mal die frage an den männlichen schwarm, wie viele unterschiedliche selbstbaueinsätze gibt es eigentlich ausser separett und co. und welche sind in dieser hinsicht am besten geeignet? deshalb möchte ich das auch selber bauen, damit das klo in allen belangen unseren bedürfnissen angepasst ist. das ist bei einer 1000ero fertiglösung leider nicht der fall.
netten gruß,
jan
ps:
bei der lüftung habe ich mir überlegt, daß es ein geschlossenes system werden soll.
also mit komplett dichtem klodeckel und zu und abluft innerhalb des klokastens.
ich denke daß das weniger empfindlich ist bezüglich der druckverhältnisse während der fahrt.
der lüfter soll dann nur noch im stand laufen, wenn er denn nötig ist.