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  2. Multivan

Beiträge von Multivan

  • Schrottmobil

    • Multivan
    • 11. Oktober 2017 um 09:08

    Hallo zusammen,
    ich kann das sehr gut nachvollziehen! Das war und ist für mich zumindest zu einem größeren Anteil ein Grund
    Womos und Wowas "von der Stange" abgrundtief häßlich zu finden.
    Noch dazu die teilweise superkitschigen Aufkleber, die die Flächen wohl auflockern sollen, neee, furchtbar!!!!

    Allerdings wusste ich auch - bis ich mich hier angemeldet und mitgelesen hatte - nicht, das dunkle Farben
    für die Sandwichplatten problematisch werden....

    Bis dahin hatte ich jeden der seinen Alt-Wohnwagen im Mattschwarz mit "Wacken-Aufkleber" umdesignt hat,
    zum Helden erklärt. (Bei derart "abgerantzten" Festival-Wohnwägen ists wahrscheinlich eh Wurscht!)

    Ich habe für meine geplante Absetzkabine auch schon ne Favoritenfarbe:
    Stand der Dinge ist, das ich wahrscheinlich Monopanplatten mit Topcoat beschichten werden, und
    das wenn´s geht in diesem alten "blassen olivgrün" was die alten LandCruiser in den 70ern hatten.
    Das sieht wie ich finde auch sehr "verwegen" aus...

    Gruß

    Holger

  • Zu dumm zum Schrauben. Hättet ihr es gewusst?

    • Multivan
    • 2. August 2017 um 15:01
    Zitat von Krabbe

    Das Schrauben aus rostfreiem Edelstahl miserable Festigkeitswerte haben, ist bekannt.
    Da fallen auch Motorradschrauber gerne draufrein.

    :mrgreen:
    Zu beidem - Schrauben abreissen und Gewinde festfressen - könnte ich "Bücher schreiben"!
    :mrgreen:

    Ja, als junger Motorradfahrer war ich nicht unglücklich darüber das ich bei meinem damaligen Arbeitgeber
    als Schlosser viel mit Bahntechnik und Marinetechnik zu tun hatte:
    Edelstahlschrauben aller Größen und Variantionen, ohne Ende!!!

    So wurden diese auch fleißig verbaut als ich mir meinen ersten"AME-Chopper" gebastelt hatte.
    Lange Zeit hab ich die Vibrationen meines Moppeds dafür verantwortlich gemacht, wenn mir mal wieder
    während der Fahrt die M12-Gewindestange gegen das Knie stieß, nachdem sie sich aus der Motorhalterung
    herausgezittert hatte... :oops:
    Hätte ich mal vorher die älteren Kollegen gefragt, die kannten das Problem.
    Seitdem : VA-Schrauben an Bremsen oder Fahrwerk : Ne, Ne!

    Zum festfressen ist meine Erfahrung:
    Bei derartigen Schraubverbindungen hat das was mit der Oberfläche und der daraus resultierenden Reibung zu tun.
    Sind Mutter- und Bolzengewinde spanlos hergestellt, passiert so schnell eigentlich nichts.
    Sind diese Gewinde geschnitten, und / oder werden öfter gelöst, dann quietschts´s irgendwann und frisst sich.
    Wir hatten übrigens alles aus V4A. Festverbindungen wurden eh mit Schraubensicherung verklebt,
    lösbare (=Wartungs) Verbindungen bekamen nen Tropfen Molycote-Fett.

    Das Fett macht dem Kunststoffring einer selbstsichernden Mutter nichts aus, da dieser durch Kraftschluss hält.

    Im Metallbauerhandwerk sind übrigens auch im Außenbereich Verbinungen Edelstahl - Stahl verzinkt erlaubt und üblich.
    Da passiert überhaupt nichts...

    Gruß

    Holger

  • Gode´s Ausbaublog: Vom Tiefkühlkoffer-Caravan zum Expeditionsmobil

    • Multivan
    • 12. Juni 2017 um 12:19

    Hallo zusammen,
    ich habe mir gerade mal den gesamten Entstehungsbericht durchgelesen, und bekomme den Mund gar nicht mehr zu! Allerhöchsten Respekt zu so viel Energie!
    (In doppelten Sinne, Fahrzeug UND Erbauer gemeint! :mrgreen: )
    Hat irgendwie was von "SpaceLab"!
    Könntest Du vielleicht noch schreiben wo Du diese Ausbau-Materialien wie z.B. die PVC-Sandwichplatten her hast?

    Gruß

    Holger

  • Norwegen im Mai/Juni...Was unbedingt anschauen?

    • Multivan
    • 31. Mai 2017 um 21:40

    Schöne Route!
    Allzeit gute Fahrt, und lass uns teilhaben... :D

    Gruß

    Holger

  • Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhänger

    • Multivan
    • 22. Mai 2017 um 22:06
    Zitat von mrmomba

    Uuuund?

    Ich hab ihn gekauft!!! :mrgreen:
    Für einen Moment war ich zwar etwas unsicher (bzw. bin ich noch) weil ich mich mit dem vorhandenen Papierkram nicht so
    ganz auskenne, aber je länger ich mir das Fahrgestell angesehen habe, desto überzeugter war ich, das dies die Basis für mein
    "Projekt" werden soll.
    Es war einmal ein tschechischer Pferdeanhänger, Fabrikat "VOP Prelouc" bzw. "Vojensky CSFR". So ganz schlau werde ich aus den Dokumenten noch nicht. Jedenfalls wurde er im März 1992 in die BRD eingebürgert, und erhielt dann offenbar eine Betriebserlaubnis nach §21 für Anhänger (für Tiere zu Sportzwecken).

    Diese Betriebserlaubnis, die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" des Zollamts nach der Überführung, die Bedienungsanleitung (in tschechisch) und 2, 3 TÜV-Berichte aus den 90er Jahren liegen mir vor. Sonst allerdings nichts!?! :(

    Seltsamerweise konnte ich im WWW nichts aussagekräftiges über den Hersteller finden. Außer irgendwelche Verweise auf Militär-Ausrüstung. FZ-Brief sowie Abmeldebesch. fehlt auch. Der Verkäufer hat mir jedoch erklärt das dafür in so einem Fall (grünes Kennzeichen) nur die ABE da ist!? Wir hatten das vor Ort sogar noch am Handy "gegoogelt" und er scheint recht zu haben (hoffe ich jedenfalls :shock: !)

    Na egal, das sind schon mal die ersten Fragen, die ich vor Baubeginn abklären muß, bevor ich ne böse Überraschung erlebe...
    Reichen die vorhandenen Dokumente, um ihn hier als Mehrzweck-Anhänger zuzulassen?!

    Technisch dürfte ich da (hoffentlich erstmal) verschont bleiben. Verbaut sind eine Knott-Auflaufeinrichtung KF20, und 2 sehr solide
    Knott-Achsen mit je 1000kg. Auf einer Achse kann man noch ganz leicht die Aufschrift "bis 100 km/h" erkennen, was mir die Hoffnung macht später die 100 km/h-Zulassung erlangen zu können. Die Naben laufen relativ frei, man hört glaub ich in den Bremstrommeln nur leicht den Flugrost schleifen. Die verzinkten Teile sind in einem dem Alter entsprechend sehr guten Zustand, der Rest hat natürlich etwas Rost.
    Die Reifen sind allerdings Schrott.

    Wenn alles passt bzw. geklärt ist, soll wie gesagt eine Plattform drauf. Falls es ein Tieflader wird,
    wahrsch. mit den Maßen 1,60 x ca. 3,60 m, falls doch Hochlader, dann am liebsten 2,10 x 3,80 m.
    Da oben drauf dann steckbare Bordwände, oder eben alternativ die Absetzkabine, mit meinen bisherigen
    Wunschabmessungen 2,10 x 3,80 x 2,0 m Höhe.

    Ihr meint Stahlprofilgrundrahmen aus 80x40 ist zu viel?!? Kann sein.
    Ich könnte mir auch Alu vorstellen, dann aber verschraubt, und nicht verschweißt. Bei letzterem habe ich schon
    zu oft Dauerbrüche gesehen, außerdem ist Aluschweißen nicht meine Stärke...

    Gruß

    Holger

  • Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhänger

    • Multivan
    • 18. Mai 2017 um 20:53

    Nabend zusammen,
    seit meinem letzten Post ist einige Zeit vergangen, was nicht heißt das ich meine Vision aufgegeben habe. :D
    Ich hab nur gemacht was ich angekündigt hatte:
    Einige "normale" Wohnwagen angeschaut, was meine bisherigen Erfahrungen in dieser Richtung weiter bestätigt hat...
    Nach Anhänger-Wracks gesucht, was wirklich schwierig ist,
    und hier fleißig gelesen!
    Was manchmal gar nicht so einfach zu verstehen war, weil hier - besonders was den Umgang mit GFK, "Polyura" usw. angeht - für
    mich vieles kaum zu verstehen ist, weil ich mit derartigen Materialien schlichtweg NULL Ahnung habe!?! 8)

    Von wegen sinngemäß:
    "... mach ne Konstruktion aus Siebdruckplatten, und dann ne Lage GFK drüber..." Hä? Bis zur Siebdruckplatte komm ich noch mit,
    aber dann?!? Kann mir vielleicht jemand nen Tipp geben wo ein solches Verfahren beschrieben wird?

    So ein Aufbau klingt für mich nämlich ganz gut:
    Ein feuerverzinkter Grundrahmen (Hohlprofile 80x40mm), dann Siebdruckplatten, und dann ... :)

    Denn nun könnte in Kürze der Startschuss fallen:
    Wahrscheinlich schau ich dieses WE einen abgewrackten Pferdetrailer an. Doppelachse, 1800 kg. Mal sehen.

    Ich habe mir bisher immer gesagt : Wenn ich nen geeigneten Hänger für schmales Geld bekomme, dann zieh ich´s durch!
    Also mal sehen, wenn ich ihn kaufe, dann bau ich auch die Kabine...

    Bin selber gespannt! :lol:

    Gruß

    Holger

  • Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhänger

    • Multivan
    • 4. April 2017 um 12:59

    Hallo zusammen, und danke für den netten Empfang!
    Ich hatte inzwischen hier fleißig weitergelesen, aber mit dem antworten wollte/musste ich warten bis ich Zeit und vor allem wieder ne vernünftige Tastatur vor der Nase hatte... :D

    Der "Wolperdinger" gefällt mir richtig gut. So ähnlich habe ich mir das vorgestellt.

    Klar bekommt man für 3-5T€ auch schon einigermaßen vernünftige Wohnwägen.
    Es ist auch nicht auszuschließen, das wenn mir in nächster Zeit ein solcher begegnet, ich dann evtl. doch zuschlage.
    Ich habe aber keine Lust wie hier vorgeschlagen, mir einen in dem Preissegment zu kaufen, um ihn dann erst nach meinen Wünschen umzubauen.
    Dafür habe ich zuwenig Vertrauen in eine 30 Jahre alte Gewicht- UND Preisoptimierte Basis...

    Wegen der Bauart der Kabine gibt es ja scheinbar wirklich unzählige Möglichkeiten - und auch offenbar kein "richtig oder falsch"!?!

    Ich denke daher das es am besten ist erst mal mit der Basis, also dem Anhänger, anzufangen und dann erst konkret zu entscheiden.
    Auch da habe ich ja meine Vorstellungen. Ich möchte z.B. nicht einen völlig intakten Pferde- oder Autotransporter, oder sonstwas bis auf den Grundrahmen niederreißen
    um ihn neu aufzubauen. Da wollte ich mal auf eine gute Gelegenheit warten. Damit bin ich aber offensichtlich nicht der einzige, denn Fahrgestelle werden sehr selten angeboten. 8)

    So, Pause zu Ende, bis demnächst...

    Gruß

    Holger

  • Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhänger

    • Multivan
    • 27. März 2017 um 13:37

    Hallo liebe Forumsmitglieder!

    Nach längerer Zeit des „heimlichen Mitlesens“ halte ich es nun für notwendig mich hier bei euch anzumelden, um nachfragen und mitdiskutieren zu können.

    Zu aller erst „Hut ab“ für das was ihr hier so alles auf die Beine bzw. Räder stellt.
    Als ich vor ca. 1 Jahr durch Zufall auf dieses Forum gestoßen bin, war der Rest des Abends gelaufen – ich hab mich gefühlt 1 x quer durch alle Beiträge geklickt! :D

    Zu meiner Person:
    Mein Name ist Holger, ich bin 45 Jahre alt, wohne mit meiner 4-köpfigen Familie in Nürnberg, und bin gelernter Stahlbauschlosser. Inzwischen arbeite ich im Büro, und habe u.a. mit CAD zu tun.

    Warum ich hier bin:
    Hm – vielleicht bin ich auch schnell wieder weg, weil ihr mir gute Gründe nennt, das das was ich so grob vorhabe nicht - oder schlecht realisierbar ist, oder viel zu aufwändig, oder zu teuer, oder was auch immer. :o

    Also jetzt aber…:
    Wir waren früher eigentlich immer im Urlaub oder an Wochenende beim Campen.
    Als wir noch keine Kinder hatten, zumeist in unserem VW T3, und dann T4 Multivan, später im Zelt. Inzwischen liegt uns das zelten nicht mehr so. Ein richtiges Bett, richtige Wände, eine nahegelegene Pipimöglichkeit, uvm. sind die Gründe, warum wir nur noch manchmal 1 – 2 Nächte irgendwo zelten. Ansonsten urlauben wir nur noch in Ferienwohnung oder –Haus.
    Beim campen ist man aber doch irgendwie direkter in der Natur, und auch die Lage vieler C-Plätze ist so reizvoll, das für mich irgendwann nahe lag über einen Wohnwagen nachzudenken. Der Rest der Familie ist nur bedingt begeistert davon, sich wieder auf so kleinen Raum zu beschränken. So plane ich die Kinder – 12 und 15 Jahre alt – ganz einfach und dreist nicht mehr in meine langfristige Vision mit ein…
    Ach so ja, ich bin leidenschaftlicher Angler. Daher würde ich mein Projekt auch gerne öfter mal für 1 – 3 Gewässerübernachtungen nutzen…


    Da die Preise für 20 – 30 Jahre Wohnwägen meiner Auffassung nach unangemessen hoch sind (die Nachfrage ist offenbar groß), und man sich mit so einer gebrauchten Pappschachtel auch noch oft ne Menge Arbeit einkauft, UND weil ich generell gerne und oft „was gscheids“ bastle, reifte die Idee nach einem Eigenbau.
    Außerdem ist mir der Umgang mit Sikaflex nicht ganz fremd. In meinem früheren Arbeitsleben haben wir damit sozusagen „halbe Straßenbahn-Waggonteile“ zusammengeklebt…

    Mein Plan:
    Ein Plattform-Anhänger, Zweiachser, mit ca. 1500 kg oder mehr zul.Gesgew., universell nutzbar, und darauf eine Absetz-Kabine.

    Absetzkabine deshalb:
    Man kann den Hänger auch anderweitig nutzen.
    Weniger bis gar keine Schwierigkeiten mit TÜV – da die Kabine „Ladung“ ist.
    (Ich hoffe das hab ich hier so einigermaßen richtig aufgeschnappt?!?)
    Ich kann die Kabine länger mal auf unserem Freizeit-Grundstück abstellen.
    Außerdem glaube ich das ich die Kosten und Gewerke so besser im Griff habe,
    und nicht zuletzt weil man so eine Kiste später mal eventuell einfacher auf einer Fahrzeug-Pritsche montieren könnte….
    Vielleicht auch noch zur Erklärung : Ich plane keine Weltreise oder sowas, ich habe kein Budget extra dafür, ich habe keinen Fertigstellungstermin, ich möchte möglichst viel selber machen, und es soll wie gesagt „was gscheids“ sein.
    Ich weiß, was gscheids ist meist aus gutem Grund auch teuer, aber vielleicht findet sich ja ein Kompromiss?!

    Mein bisheriger Planungsfortschritt:
    Ich gucke in einschlägigen Gebraucht-Börsen immer mal nach reparaturbedürftigen Pferde-Anhängern, Autotransportanhängern, usw. Doppelachse fänd ich gut, weil ich glaube weniger Gefahr zu laufen in einer Wiese einzusinken, und weil die meisten rund 2000 kg zul.Gesgew. haben.
    Dann brauche ich mir bei der Kabine nicht ganz so viele Gedanken wg. des Gewichts machen…
    Auf so ein Fahrgestell würde ich mir dann - möglichst als Hochlader-Ausführung - nen Hilfsrahmen schweißen. Evtl. mit steckbaren Bordwänden, damit ich den Hänger wirklich vielseitig nutzen kann.
    Zur Nutzung der Kabine würde ich diese mit 4 Kurbelstützen auf Fixpunkte auf dem Hilfsrahmen runterkurbeln, und dann mit dem Hänger verzurren wollen.
    Zudem hab ich mir immer wieder mal Entwürfe gezeichnet, die einen Mix aus meinen Vorstellungen und Standard-Grundrissen kleiner Wohnwägen darstellen.

    Meine Ansprüche an die „Wohnsituation“ :
    Ich möchte zwei Einzelbetten in Längsrichtung! Das unterscheidet meine Vorstellungen schon mal von vielen „Platzspar-Grundrissen“. Aber auch hier schlagen persönliche Erfahrungen aus meinem früheren Camper-Leben durch: Es nervt mich nachts übereinander drüber krabbeln zu müssen, um mal zu müssen. Außerdem soll das 2.te Bett auch gerne meinem Sohn, oder einem schnarchenden Angelkumpel zugute kommen…
    Dann eben ein Klo für´s leichte Geschäft zur Not, ein Kühlschrank, Kochgelegenheit (die man vielleicht als Einheit gleich rausnehmen und rausstellen kann?!?) und natürlich Ablageplatz.
    Auf der Messe „Freizeit&Garten“, die ich neulich in Nürnberg besucht habe, gab es einen „Klein-Wohnwagen“ mit Hubdach, der einen solchen Grundriß hatte.

    Als Außenabmessungen hab ich mir mal so 210 x 380 x 210 cm vorgenommen. Abzüglich Wandstärke inkl. Isolierung von rundherum 4 – 5 cm sollten die Innenabmessungen gut für alles das reichen was ich mir vorgenommen habe.

    Aber jetzt – im meiner Ansicht nach entscheidenden Teil wo es um die Auslegung der Kabine selbst geht, bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher!

    Ursprünglich mal hab ich gedacht mir einen Quader aus L-Stahl als Rahmen zu schweißen,
    und den dann ringsum mit so Sandwichpaneelen auszukleiden, die man z.B. zum Bau von Lagerhallen/Räumen,… verwendet.
    Aber gerade fürs Dach hab ich da meine Bedenken die Stöße dauerhaft dicht zu kriegen!?

    Nun lese ich oft von Siebdruckplatten. Da könnte ich u.U. sogar etwas günstiger rankommen.
    Aber Siebdruckplatten bestehen nun mal aus Holz, und ich bin Metaller,… :roll:
    Es ist nicht ganz leicht für mich glauben zu sollen das das – außer zur Innenverlegung - dauerhaft halten soll…

    Ausreichend viele, große Fenster und evtl. ein bis zwei Dachluken fänd ich auch toll. Außerdem eine „breite“ Tür (>70 cm). Ich bin zwar nicht breiter als andere Menschen, aber normale Wohnwagentüren finde ich schon etwas grenzwertig.
    So könnte man ggf. auch mal ein Fahrrad in die Wohnkabine stellen, und sich vielleicht die Serviceklappen von außen sparen!?

    Aber wie gesagt, Hauptproblem an meinen „Plan“ ist das ich derzeit nicht weiß wie die Grundkonstruktion der Kabine aussehen soll!?!

    Auch ne Überlegung:
    Aluminium-L-Profile, 80 x 80 x 6 mm, und diese mittels 24 Knotenblechen zu einem geschraubten Außenrahmen zusammenfügen. Dann von innen mit Sikaflex dünne Alubleche reinkleben, dann isolieren und dann z.B. mit Sperrholz verkleiden.
    Das Dach würde ich allerdings abkanten lassen, und über den Rahmen überlappen lassen…

    Allerdings müsste man bei solch einer Konstruktion schauen wie man die Lasten an den vier Kurbelstützen-Lagern verteilt kriegt. Gleiches gilt für die Verzurrpunkte die die Kabine zum Anhänger hin verbinden sollen.

    Mit GFK, und laminieren usw. hab ich mich bisher noch überhaupt nicht befasst bzw. beschäftigt. Hierbei scheitere ich beim Lesen schon an den Fachbegriffen. Unter anderem deswegen konnte ich mich für so eine Variante bislang noch am allerwenigsten begeistern…

    Hier im Forum liest man häufiger das man eine solche Kabine aus GFK-Sandwichplatten dann am besten gleich komplett kauft, sich also auf Maß anfertigen lässt. Vielleicht wäre das die – vom Aufwand her – einfachste Lösung. Wenn ich es aber richtig sehe ist man dann aber auch erst mal auf einen Schlag einen 5-stelligen Betrag los…

    Hat jemand von Euch so eine Anhänger-Wohnkabine-Kombi schon mal geplant / realisiert? Vielleicht habe ich ja einen guten Bericht über ein solches Projekt glatt übersehen?!
    Ich würde mich freuen wenn ihr ein paar gute Tipps für mich habt.

    Gruß

    Holger

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