Hallo zusammen,
die letzten Wochen habe ich ein wenig zum "Material und Ideen zusammentragen" genutzt.
Und trotz teilweise fürchterlichen Wetters habe ich mich am WE mal ein wenig drangemacht,
meinen Grundrahmen aus Alu-Strangpressprofilen zusammenzuschrauben.
Der Rahmen ist soweit fertig. In den Zwischenfeldern fehlen noch die Auflagen,
um die 18 mm Siebdruckplatten für den Boden aufzunehmen.
An den Außenecken sind jeweils noch vier aus 5 mm Stahlblech gefertigte Knotenbleche montiert,
die die Hauptverbindungen noch zusätzlich versteifen sollen, und die durch ein Stück Hohlprofil außen
auch die Kurbelstützen aufnehmen werden.
Der Rahmen liegt nun mittels 8 Hart-PVC-Auflagen auf dem Rahmen des Anhängers auf.
Vier davon besitzen einen 30 mm tiefen Absatz, versehen mit 45°-Fasen, so das die Kabine, natürlich
mit etwas Spiel, beim Absetzen formschlüssig auf dem Anhänger zentriert wird, und nicht mehr großartig
verrutschen kann. Nach vorne werden zu diesem Zweck noch zwei größere Anschläge montiert.
Bilder davon reiche ich morgen nach! ![]()
Auch die Laschen zur Befestigung der Kabine auf dem Anhängerrahmen muß ich noch machen.
Die bekommen wahrscheinlich auch gleich eine Öse spendiert, falls man die Kiste mal kranen müsste.
Zwischenzeitlich waren auch die 9 mm Siebdruckplatten schon da.
Allerdings war da ein ganz schöner "Frosch drin" (So habe wir das beim Blech immer formuliert, wenn sich´s wirft)
Will sagen, die waren allesamt ziemlich krumm!
Nach eine Telefonat mit meinem Bekannten, der mir mein Holzzeugs immer besorgt, und wiederum ein Gespräch mit dem
Großhändler ergab: " Ach so, ihr hättet die "in gerade" gebraucht?! Das müsst ihr vorher sagen!"
Dann werden die wohl per Hand ausgesucht. Er hat sie dann zurückgenommen und neue geliefert. Aber auch bei diesen stehen zwei Ecken leicht nach oben?!?
Das ist aber offenbar nicht ungewöhnlich, sagt mein Bekannter, und ja, wir reden hier von Industriequalität!?
Holz halt... ![]()
Ach und einen Bodenbelag hab ich auch schon. In einem anderem Thema hier im Forum hab ich vor kurzem einen
wirklich hochwertigen Vinylboden beschrieben.
Von genau dem Belag sind noch ein paar qm übrig. Ich kann davon was haben. Freut mich, denn er gefällt mir
und ich halte ihn für sehr geeignet für solche Zwecke. Allerdings ist er kein Leichtgewicht.
Und halt, dank User Mobilix hab ich nun sogar schon EIN Seitz-Fenster. ![]()
Doch nun quält mich bereits eine neue Unsicherheit:
Bis jetzt war für mich der Grundriss klar: die U-förmigen Sitzgruppe (auch zum schlafen) ist vorne.
So wie ich das bei vielen Kleinwohnwägen in der Vergangenheit so gesehen habe. Je links, rechts und vorne ein Fenster
mit 1000 mm Breite für schöne Rundumsicht.
Warum vorne? Ja weil ich es eben immer so gesehen, und scheinbar verinnerlicht hatte.
Und vielleicht weil das Gewicht der sitzenden / schlafenden Personen gleich auf die AHK / bzw. das Stützrad lastet?!
Aber ansonsten?! Mir kommt gerade so in den Sinn ob es nicht vielleicht überlegenswert wäre den Grundriss unzudrehen?!
Wahrscheinlich tue ich mich mit meinem Gespann leichter Rückwärts eine schönere Stellposition zu erreichen, ohne den Hänger von Hand ohne Mover irgendwo hinzumoven.
Angekuppelt hab ich nach vorne ja fast nur die Aussicht auf die Heckklappe meines Autos.
Was meint ihr - welche Vor- und Nachteile haben Bug- oder Hecksitzgruppe bei einem "Wohnanhänger"?
NOCH kann ich den gesamten Grundriss noch problemlos umschmeißen!
Edit 11.3.19: Fotos hochgeladen...
Gruß
Holger