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  2. Toby

Beiträge von Toby

  • Aludach isolieren, Stichwort Taupunkt

    • Toby
    • 8. Mai 2018 um 23:05
    Zitat von mrmomba

    Hallo, nimm XPS nur für gerade Flächen und dann vollflächig. Die Decke machst du mit xtrem / torcellen. / Aeroford. Vollflächig um die Kurve gelegt und geklebt. Die sparen musst du auch überkleben. Da wir nichts schimmeln ....


    Hm. Ich befürchte da würde ich meinen Spaß mit haben, dass vollflächig auf die Spanten zu bekommen...


    Vom Profil her schauen die so aus (nicht maßstabsgetreu), das Dach liegt oben auf. Zwischen Dach un Unterkante der Spanten sind vielleicht 25mm, mehr nicht.


    Zitat von Varaderorist

    Moin,

    bei meinem Atego ist der Dachaufbau ähnlich, allerdings habe ich statt Alu nur eine GFK-Bahn als Dachabdeckung.
    Deshalb wurde vollflächig eine HPL-Platte als tregendes Dachelement aufgeklebt.

    Die Dachisolirung wurde mit 30 + 20 mm Styrodur hergestellt.
    Die 30 mm direkt auf das Gfk aufgeklebt, auch die Zwischenräume der Spanten mit Styrodurstreifen. Die äußeren Hohlräume der Spanten wurden ausgeschäumt.
    Dann Quer dazu 20x40 Dachlatten unter die Spanten geschraubt und dazwischen wieder 20 mm Styrodur.

    Deine Variante entspräche quasi Option 1...sag einmal, ist dein Dach komplett gerade, oder täuscht das nur und es ist doch leicht gewölbt, wie meins auch?
    Denn gerade die leichte Wölbung ist für die XPS Platten eben quark.
    Mit was hast du ausgeschäumt?

    Tragen muss mein Dach nicht wirklich was, außer den Solarpanelen und der Isolierung. Und dafür langts allemal, also da brauchts bei mir gottseidank nichts.


    So ganz hab ich mich von der Idee der Hinterbelüftung ja noch nicht verabschiedet, also falls da jmd. etwas zu sagen könnte wär das ebenfalls durchaus willkommen :)

  • Aludach isolieren, Stichwort Taupunkt

    • Toby
    • 6. Mai 2018 um 23:46

    Nun soll es endlich losgehen mit dem Innenausbau,
    speziell zunächst die Isolierung.

    Gleich vorab, das wird ein Ausbau mit geringem Budget,
    das Auto selbst hat zudem bereits 260tkm und 22 Jahre auf dem Buckel, wird also eher nicht unbedingt jahrzehntelang dienen,
    soll aber nicht nur mal am Wochenende genutzt werden, sondern ggf. auch mal ein paar Wochen am Stück, auch in der kälteren Jahreszeit.


    Laut U Wert Rechner passt es bei den Wänden mit dem Taupunkt (16mm GFK/MDF/GFK Sandwich),
    nur das Dach, besser gesagt das Aludach ist da logischerweise etwas problematischer. Immerhin, dicht ist es schon einmal.

    Von dem was ich bisher gelesen habe scheiden sich da etwas die Geister, die einen sagen "XPS (oder Trocellen o.ä.) vollflächig verkleben, dann passt das",
    die anderen sagen "extern isolieren oder hinterbelüften, sonst schimmelts". Das der Taupunkt natürlich auf dem Blech liegt lässt sich nicht bestreiten...

    Nur zur Visualisierung, so schaut mein Dach aus, alles Alu, auch die Streben, nur ist vorn (das dritte Panel) ein GFK Dachlicht,
    an den Holzbrettern war ein Regal verschraubt, die kommen aber noch raus:


    Um auf den Punkt zu kommen,
    ich habe XPS Platten in 50 und 30mm in ausreichenden Mengen.
    Option 1 wäre 30mm zwischen die Spanten einzusetzen, dann nochmal 30mm komplett drüber, damit auch die Spanten abgedeckt sind.
    Problem: Da werden immer freie Flächen bleiben, 100%ig flächig bekomme ich das nicht zu, höchstens mit ausschäumen.

    Option 2: Ich habe ja den Luxus von Höhe. Etwas über 2,4m genauer gesagt.
    Da hatte ich jetzt überlegt quer zu den Alustreben, also längs zur Fahrtrichtung, 3 oder 4 Latten an die Streben zu schrauben und darauf die XPS Platten zu kleben.

    Meine Fragen dazu wären:
    Reicht es da 10 oder vielleicht 20mm Lattung zu nehmen, um die entsprechende Belüftung zu realisieren?
    Muss das Zwangsbelüftet werden (elektr. Lüfter/Ventilator) oder langen einfache Lüftungsschlitze seitlich?
    Unabhängig von der vorherigen Frage, Spricht etwas dagegen einen Dachventilator einfach in die Zwischendecke aus XPS einzulassen,
    wenn diese wie beschrieben hinterbelüftet ist?


    Ich bin auch gern für andere Ideen offen, außen Isolieren möchte ich jedoch nicht, das Auto ist bereits hoch genug und Solarpanele sollen ja auch noch drauf.

  • Zu dumm zum Schrauben. Hättet ihr es gewusst?

    • Toby
    • 30. April 2018 um 01:57
    Zitat von Multivan


    Im Metallbauerhandwerk sind übrigens auch im Außenbereich Verbinungen Edelstahl - Stahl verzinkt erlaubt und üblich.
    Da passiert überhaupt nichts...

    Außer, dass der Edelstahl ebenfalls rostet, wenn die Zinkschicht versagt.
    Gern gesehen bei Edelstahltreppengeländern o.ä. die mit verzinkten Schrauben angebracht sind.


    Aber davon abgesehen, dennoch ungewöhnlich, dass es bei mehreren Verbindungen gleich beim ersten Mal in die Hose geht.
    Ggf. die Gewindestangen gekürzt und nicht ordentlich entgratet o.ä.?

    Andernfalls, wie bereits vorgeschlagen V4A Muttern sind relativ einfach zu bekommen.
    Montagepaste/Anti-Seize, bevorzugt auf Nickel-Basis (z.B. von Weicon) ist auch eine Option.

    Da du vorher auch nach Edelstahl und Alu gefragt hast; Hier verliert Alu auf lange Sicht, wie sehr hängt dann wieder von der Legierung ab,
    eine ordentliche seewasserfeste Legierung wird dir keine Probleme machen, aber 7075 oder bsplw. Gußlegierungen schon deutlich eher, wenn blank.
    Auch muss hier unterschieden werden, welche Anteile Alu und Edelstahl einnehmen. Übliches Beispiel sind Edelstahlnieten in Alublech und Alunieten in Edelstahlblech.
    Ersteres ist recht unproblematisch, letzteres wird dir ziemlich schnell auseinanderfallen.

  • LPG-Gastank als Benzintank verwenden?

    • Toby
    • 30. April 2018 um 01:43

    Vom Motorrad ist nicht alles aufs Auto übertragbar, auch das hier so nicht, beim Motorrad gehört ein Zusatz- oder nicht-originaler Haupt-tank eingetragen.

    Aber da heißt es i.d.R., dass eine Druckprüfung mit 0.3 Bar Überdruck geschehen muss,
    dafür bedarf es keiner Zertifizierung, d.h. das könnte theoretisch jeder Betrieb machen, ggf. gar eine Privatperson?

    Kühlerbauer sind eine gute Anlaufstelle.

    Der Tank sollte natürlich irgendein Identifikationsmerkmal ala Seriennummer haben.


    Kurzum: Mal beim Graukittel nachfragen, sollte eine Eintragung beim Auto auch nötig sein (weiß ich schlicht nicht),
    kostet das natürlich gleich ein paar Mark. ~30€ für die Änderung der Papiere zzgl. Graukittel und Druckprüfung.

  • Ein kurzes Dankeschön :)

    • Toby
    • 30. April 2018 um 01:32

    Man glaubt es kaum, aber mit leichter Verspätung habe ich mein Auto doch - sogar gleich beim ersten Versuch - durch HU und AU gebracht,
    was soll ich sagen, auch wenn es sich aus diversene Gründen deutlich länger gezogen hat als angedacht, habe ich in erster Linie mal wieder einiges gelernt.

    Auch die hiesigen Forumisti haben in zwei Fragestellungen helfen können (https://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=11&t=9001 & https://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=11&t=9001).


    Die Liste der Reparaturen ist dann jetzt doch recht lang ausgefallen,
    aber nun ja, das Auto war günstig (gerade so vierstellig) und wenn man dabei was lernt, so what?

    -Zylinderkopf getauscht (und den neuen gebrauchten generalüberholt)
    -Kopf und Zylinderdichtflächen geplant (habe auf <1/100mm geplant, Messplatte, Schleifpapier...und den Rest überlasse ich eurer Fantasie)
    -Einspritzdüsen überholt und Druck eingestellt
    -VEP eingestellt
    -Turbo zum Instandsetzer geschickt
    -Zahnriemen, Keilriemen, Filter etc. pp getauscht
    -die hinteren zwei Bodenbleche komplett ersetzt
    -die zwei vorderen Bodenbleche geflickt
    -Schweller links wie rechts geschweißt
    -Kotflügel vorne rechts geschweißt (Batteriesäure sage ich da nur...)
    -ein paar Dosen Brantho Korrux versprüht
    -Auspuffanlage erneuert
    -2 Bremsleitungen teilerneuert
    -Bremsen hinten erneuert


    Dazu durfte ( :mrgreen: ) ich dann auch gleich ein bisschen Werkzeug anschaffen,
    Mig/Mag Schweißgerät - in Ergänzung zu Elektrode und WIG AC/DC - , elektr. Kartuschenpresse, Bördelwerkzeug für Bremsleitungen,
    Nagelheber um den Holzboden und die Regale im Aufbau zu demolieren, einen dritten Winkelschleifer (mit Drehzahleinstellung!), 1/2" Drehmomentschlüssel,
    diverse Nüsse, Winkelscheibe, Druckprüfer für die Düsen (Marke Eigenbau), ordentliche Wagenheber, Blechknabber etc.


    Und wer es bis hier geschafft hat:

    Danke ans Forum, sowohl in Bezug auf die Fragestellungen meinerseits als auch das was in anderen Themen vom Schwarmwissen nachlesen/erfahren kann!
    Immer wieder schön, wenn einem auch bei vergleichsweise simplen (von meinem jetzigen Wissensstand gesehen :wink: ) Fragen brauchbar geholfen wird.


    Denke mal die nächsten Woche beginne ich mit dem Ausbau, je nach dem wieviel Zeit die zweirädigen Projekte lassen - da kommen dann die nächsten Fragen ;)
    Eine hätte ich ja jetzt schon...aber nun gut, darum gehts hier nicht.


    Lg,
    Toby

  • Laderaumboden ist gut belüftet - ordnungsgemäße Reparatur?

    • Toby
    • 19. September 2017 um 04:44

    Falls es irgendwen juckt, nach längerem hin und her habe ich jetzt doch nur die hinteren 2 Bleche (das Glattblech sowie das Blech um die Radkästen herum) rausgerissen.

    Das das Glattblech hinten jeweils links und rechts komplett durch war wundert mich nicht.
    Der Aufbautenhersteller hat das sichtbare Blech einfach auf das Blech, mit welchem seitlich verbreitert wurde, draufgesetzt.
    Also um und bei 15cm überlappend, wie es dazwischen aussah könnt ihr euch vorstellen, Stichwort Biotop.

    Der Rahmen unter dem Blech ist hingegen in gutem Zustand, hier und da ein leichter Rostansatz, aber nichts wildes, bei 21 Jahren ist das ok.
    Die vorderen 2 Bleche sind nur an 4 Stellen (einmal der große mittige Rostfleck sowie drei kleine) durch, die werde ich also nur flicken.

    Da die vorderen Bleche drin bleiben setze ich hinten nun doch einfach wieder Bleche ein,
    damit ist dann auch endlich eine Rechtfertigung für die Anschaffung von einem Mig/Mag Schweißgerät gefunden, denn das alles mit Wig zu schweißen wäre kein Vergnügen.


    Alle verbleibenden Rostansätze bekommen eine Wellnessbehandlung mit der Drahtbürste und Owatrol, anschließen wird mit Brantho Korrux lackiert,
    dann dürfte da erstmal Ruhe sein.


    P.s.: Meine Wände sind bei genauerer Betrachtung doch Sandwich - jedoch nicht GFK-Schaum-GFK, sondern GFK-Holz-GFK. :oops:

  • Laderaumboden ist gut belüftet - ordnungsgemäße Reparatur?

    • Toby
    • 3. September 2017 um 18:13

    Werde mich (wenns zeitlich passt) kommende Woche mal ranmachen das ganz großflächig zu entlacken und -rosten.
    Und von 15cm habe ich (absichtlich :mrgreen: ) nie gesprochen. Vorne ja, hinten...im Leben nicht. da bin ich froh wenn am Rand 5-10cm halbwegs solides Blech bleiben.

  • Laderaumboden ist gut belüftet - ordnungsgemäße Reparatur?

    • Toby
    • 1. September 2017 um 05:17
    Zitat von Gode_RE

    Solange der Originalboden noch drin ist, egal wie verrostet und löchrig, bildet er auf jeden Fall an verschiedenen Stellen Tragpunkte, wenn auch leider nicht mehr durchgehend. Was hältst Du davon, statt den verrosteten Boden komplett raus zu flexen, nur den losen Rost zu entfernen und an die noch stabilen, blank geschliffenen Teile einfach zumindest von oben (besser oben und unten) einen Aluriffelblech-Boden satt mit Sika vollflächig aufzukleben? Wenn du die obere Platte an den Rändern hoch kanntest, kannst Du diese auch noch zusätzlich mit den Seitenwänden verkleben. Wenn Du von oben und unten Riffelblech anklebst, könntest Du sogar Nieten oder Schrauben durchstecken. Dann kann auf die obere Platte ein wasserfester Holzboden aufgeklebt werden. Anschließend unten alles dick beschichten als Korrosionsschutz.


    Würde im vorderen Bereich gut funktionieren, ja, aber im hinteren Bereich wäre effektiv doch fast alles weg.
    Sieht man auf den Bildern natürlich nicht, aber da muss man schon aufpassen wo man hintritt, sonst steht man auf der Straße.

    Zudem, bedingt durch die Rillen, der Sikaverbrauch wohl eher in Kubikmetern gemessen werden würde?

    Für kleinere Reparaturen hätte ich das in Erwägung gezogen, aber so ist das für mich leider aus dem Rennen :(


    Zitat von ThomasFF

    Was spricht dagegen? Die rauhe Seite nach unten zur Straße zu und die schön mit Lack und Unterbodenschutz abdecken, das sollte die anderen Teile des Autos überleben können....

    Wichtig: Die Schnittkanten bitte öfter überlackieren und dabei nicht an der Lackqualität sparen.... PU oder Epoxy-Bootslacke oder so....ist ja nur ein kleines Döschen....


    Wer baut schon gern Baumleichen in sein Auto ein? :mrgreen:


    Spaß beiseite, ansich natürlich auch möglich. Zumal die Siebdruckplatten die auf dem Blechboden lagen erheblich besser aussehen als der Boden, obwohl nicht an den Schnittkanten versiegelt.
    Wie würdest du mit dem alten Boden umgehen?
    Wie ich es oben angedeutet habe (Rand zwecks Verschraubung des neuen Bodens stehen lassen, Rest entfernen), oder.... ?
    Und wie dichte ich die einzelnen Platten am besten zueinander ab? Glaube kaum, dass ich eine einzelne Platte bekomme (3,97x2.20m Bodenfläche)?

  • Laderaumboden ist gut belüftet - ordnungsgemäße Reparatur?

    • Toby
    • 30. August 2017 um 22:26

    Zu Problem 1: Schon passiert, im vorderen Bereich des Bodens geht es noch halbwegs, da kommt der Schraubenzieher nur an wenigen Stellen durch,
    die Seitenbleche sind jedoch im roten Bereich quasi vollständig unterwandert, zu den Seitenwänden hin (grüner Bereich) geht es noch,
    mit schleifen komme ich recht schnell auf blankes Blech.
    Muss ich nochmal durchgängig abschleifen und Bilder machen.

    Zu Problem 2: Ist mir bewusst, wobei das IMHO weniger mit unbelastetem Durchhang zu tun hat also damit, dass man das Bodenblech eben direkt als Boden nutzen kann,
    ohne noch einen zweiten, stabileren, Boden zur Lastverteilung einzulegen.
    In meinem Fall meines Erachtens nach insofern irrelevant, da das Bodenblech ohnehin nur Witterungsschutz sein wird,
    der keine nennenswerte Last außer dem Eigengewicht zu tragen hat.


    Und Problem Nr.3:
    Ich würde zugegebenermaßen gern von Stahlblech weg, aber auch ungern direkt Holz einlegen, auch wenn das bei vielen Wohnwagen/-mobilen ab Werk der Fall ist.
    Trotz, dass mir die Problematik der galvanischen Korrossion bekannt ist, wobei Alu in Vbdg. mit Stahl meines Wissens nach noch in die Kategorie "Akzeptabel" fällt?
    Dürft mir gern sagen, dass ich in Materialwissenschaften nicht aufgepasst habe, sollte das nicht korrekt sein.


    Ist übrigens ein Holzkoffer, da ginge schweißen schon, wenn man nicht viel Wärme einbringt bzw. ausreichend abkühlen lässt.
    Zur Not wird ein dickes Alublech vorgelegt.

  • Laderaumboden ist gut belüftet - ordnungsgemäße Reparatur?

    • Toby
    • 30. August 2017 um 18:21

    Kleine Fortsetzung der Odysee aus diesem Thread, nach längerem Hiatus:
    http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…t=9001&p=105963


    Als ich sagte "für das Alter kaum Rost" War das nur so eine Halbwahrheit.
    Das betraf nämlich alles, außer den Laderaumboden.

    Habe gestern mal die Holzplatten entfernt und dem Grauen ins Gesicht gesehen.
    Um die Radkästen herum wie erwartet Schweizer Käse ohne den Käse,
    zudem um jede einzelne Schraube, mit welchen die Holzplatten mit dem Bodenblech versschraubt wurden ordentlicher Rostbefall.
    Außerdem quasi alle Bleche mit denen das Original Bodenblech zur Seite und nach hinten vergrößert wurde ebenfalls gut luftig.
    Wundert mich nicht, denn von unten dicht schaut anders aus (auch ohne die Rostlöcher) und der Dreck der unter dem Holzboden war hat die Feuchtigkeit auch gut gehalten,
    wie stellweise noch schön zu sehen war.

    Kurzum: Der Aufwand jedes Loch bzw jeden cm Lack-Rost-Lack Sandwich rauszuschneiden und alles zu schweißen wäre arg groß.
    Nicht unmöglich, aber...


    Irgendwer wird doch bestimmt schonmal etwas ähnliches durch haben und mag ggf. ein Wort dazu sagen?
    Ich persönlich würde am liebsten den kompletten Boden bis auf wenige cm an den Wänden rausnehmen, den dann nackten Rahmen sowie die Reste des Bodens entrosten und lackieren,
    anschließend Alublech überlappend einnieten, dazwischen jeweils Sikaflex zum abdichten.
    Die Radkästen sind bereits vom Aufbautenhersteller aus Alublech gefertigt worden.


    Nun weiß ich aber: Nur weil das in meinem Kopf sinnvoll klingt, heißt es nicht zwingend, dass es wirklich eine sinnvolle Lösung ist.
    Die Meinung des Schwarmwissens ist also gefragt.


    Hier mal ein Album mit Fotos des Grauens:

    http://imgur.com/a/r97zR

  • Transporter / NFZ mit Benzinmotoren

    • Toby
    • 30. August 2017 um 18:02

    Die 230er Serie Boxer/Ducato/Jumper gab es mit 2 Liter Benziner.

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 29. Juni 2017 um 00:18
    Zitat von sieschonwieder

    Sowas hatte ich auch schonmal an einem Landy.

    Da gabs ein Bug in dem Klemme 15 Strang (geschaltetes +)

    Am besten mal Sicherungen ziehen bei laufendem Motor.

    Hast den falschen Thread erwischt :mrgreen: ?
    Mir fehlt zumindest grad der Zusammenhang zwischen Gummi und Sicherungen :D

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 28. Juni 2017 um 02:41
    Zitat von sieschonwieder

    Was tankst du denn?

    Ganz normales Diesel aus der Zapfsäule, kein Pflanzenöl, kein Biodiesel.


    Erklären kann ich mir das auch nicht recht, aber es ist wie es ist.
    Möchte ja nicht glauben, dass jemand auf die Idee kommt beim Absteller ein nicht dieselfestes Gummi zu nutzen?

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 27. Juni 2017 um 22:19
    Zitat von mrmomba

    Haha, kleiner Tiefstapler,
    'etwas schrauber Talent'

    Freut mich, dass dein Wagen wieder tut :) Dann viel Spaß damit.

    Ich hatte seinerzeit mit H-Turbo.de gute Erfahrung gemacht.
    Von Ihm fahr ich ein Überholten Turbolader mit einem netten Extra. Größere Turbine im ORIGINAL Gehäuse.
    Sprich von außen sieht und passt der Lader von Innen aber Verändert.
    So wurde aus meinem GT1544 ein GT1549 Lader (5mm größere Turbine). heißt geringere Drehzahlen für gleichen Ladedruck.
    Warmgefahren wird der Motor eh nie... und bekommt bei allen Temperaturen nach 1km volle Drehzahlorgien.

    Ok- zuviel Offtopic:
    Viel spaß mit deinem Gefährt

    Alles anzeigen


    War ja nichtmal ganz gelogen,
    habe vorher noch nie an einem Diesel gearbeitet, noch nie einen Kopf geplant,
    noch nie mit Zahn/-Keilriemen oder Trommelbremsen gearbeitet ;)


    Die Tage übrigens noch etwas kurioses gehabt - und zwar ließ sich der Motor bei Kauf nicht über den Zünschlüssel abstellen,
    daher wurde pauschal mal der Absteller getauscht.
    Nun vor kurzem das selbe Spiel, Motor lief noch, obwohl der Zündschlüssel gezogen war. Also kurzerhand abgewürgt.

    Danach sprang er aber nicht mehr an, schnelle Diagnose: Es kommt nichts aus dem Auspuff, also bekommt er wohl keinen Sprit.
    Der Gummi vom "neuen" Absteller ist allem Anschein nach aufgequollen :?
    Sprich der Pömpel kommt nicht vollständig raus und wenn man ihn rauszieht und Strom drauf gibt wird er nicht eingezogen, bis man ein paar mm nachgeholfen hat.
    War nur knappe 6 Wochen und vielleicht 120 km im Einsatz. Mal sehen wie lange es der neue tut (diesmal von Monark).

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 7. Mai 2017 um 01:16

    Kleines Update: Düsen sind gemacht,
    Dieselkontor hätte zwar quasi alles (bis auf die eigentlichen Düsen) gehabt, vertreibt jedoch leider nur an Gewerbetreibende (und verlangt auch einen Nachweis).
    Habe letztendlich bei DTP und Monopoel bestellt.
    Zerlegt, gereinigt, Dichtflächen eingeschliffen und den Druck eingestellt habe ich selbst.

    Derweil hatte ich mich entschlossen den Turbo überholen zu lassen (vs. einen Gebrauchten zu verbauen),
    das habe ich bei Nerings in Lettland machen lassen, die das exakte Modell zwar nicht gelistet haben,
    aber mir per Email (ein Foto vom Typenschild inkl. Angabe des Fahrzeugs geschickt) mitgeteilt haben,
    dass sie den überholen können. Schnell war dann auch die Reparatur und der Rückversand.
    Einen Tag nach Eingang war der Turbo überholt und bereits auf dem Rückweg per Express (20€, Zustellung am nächsten Werktag).

    Darüber hinaus den Block ebenfalls eingeschliffen, in situ, der ist zum Glück kaum über Toleranz gewesen.


    Seitdem dann auch den Turbo wieder bekommen und das gesamte Puzzle die letzten Tage wieder zusammen gesetzt.
    Zu meiner Erleichterung ist der Motor vor ein paar Stunden dann auch tatsächlich wieder zum Leben erweckt,
    diesmal ohne den optischen Eindruck einer Dampflok zu erwecken! :D

    An dieser Stelle Danke für die Tipps!

    Probefahrt steht noch an, das gute Stück ist aktuell nicht zugelassen.


    Zitat von sieschonwieder

    Im Netz gibbets jede menge Sofim original Pdfs da brauchts kein Büchli

    Des Auto hat aber leider keinen Sofim Motor. Glaube beim Ducato gabs den Sofim Motor, oder?

    Es gibt dennoch einiges an brauchbarem Material online, wers braucht such nach "site:autocats.ws DJ5" ohne die Anführungszeichen, versteht sich.
    Leider auch nicht komplett, aber in Verbindung mit der ein oder anderen Angabe aus dem Buch wars dann doch möglich 1 und 1 zusammen zu zählen.

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 11. April 2017 um 11:47
    Zitat von sieschonwieder

    räusper, normalerweise shimms unter den Tassen

    Zumindest in der Hinsicht habe ich Glück bei dem Motor, der DJ5T hat eben Hydrostößel,
    frag mich aber nicht ab welchem Baujahr der Motor so verbaut wurde oder gar bis wann.

    Glaube in meiner Rep.Anleitung stehts drin.
    Habe die vom Etzold (So wirds gemacht), nutze die aber nur um einen groben Überblick zu bekommen,
    da teils wenig hilfreich. So ist beispielsweise die Ablassschraube fürs Kühlwasser nicht, wie im Buch beschrieben, an der Rückseite des Motorblocks unter dem Krümmer, sondern vorn in der Nähe des Ölfilters.

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 11. April 2017 um 06:16
    Zitat von sieschonwieder

    Na ja, normale Düsen sind bei mir noch täglich Brot. Und ich tausch die auch selbst (prüfen zerlegen reinigen einstellen), aber nicht für andere.

    Hab mir inzwischen vorgenommen das auch selbst zu machen,
    Abdrückgerät ist in Arbeit, 2 Tonnen Hydraulikheber, Messuhr, Hochdruckfittings...

    Falls du die Düsen tauschen möchtest rate ich dir mal nach Dieselsend* ,Dieselkontor oder Monopöl zu Googeln. Die meisten bieten dir Tauschhalter an.
    * Henzo erreicht mal per mail mit fragen, kann etwas dauern bis er antwortet
    Danke für den Tipp.
    Da du den 2,5er fährst ( ich selbst hab den 2,8er, iss nix anderes), rate ich dir auch mal den Block mit dem Lineal zu begutachten, diese werden auch öfters wellig.
    Wird gemacht!
    Die Motoren haben einen recht hohen Blow -by (Kurbelgehäuse Entlüftung) und Ölverbrauch. Das kann von den Ringen kommen oder der/die Kolben wurde mal warm.
    Sollte der Motor öfters oder länger mit wenig Motorenöl betrieben wurden sein, solltest du zusätzlich die Wanne ziehen und dir die Pleuellager anschauen. Die Pleuellager haben oft Pittinge und die Kurbelwelle wird rauh und wellig.

    Als oft zu erkennende Ölquelle ist aber der O-Ring des Ölabscheiders zum Block, welche oftmals nur eingeklebt dicht werden kann.
    Austausch der Rücklaufleitungen ist auch Pflicht.

    Bei mir aktuell schwierig zu erkennen ob noch Öl von anderer Stelle als dem Kopf und Turbo kam,
    da der Block von oben bis unten komplett verölt ist. Ich schiebe es schon als vor mir her die Sauerei zu reinigen.
    Tausche aber ohnehin vieles, was mir möglich ist ohne den Motor komplett auszubauen, vorsorglich.

    Desweiteren kannst du jetzt mal das Ventilspiel einstellen.

    Hydrostößel *hust* :wink:

    Alles anzeigen
  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 6. April 2017 um 11:44
    Zitat von mrmomba


    2. Die Einspritzdüsen sind mit Federn ausgetstattet und müssen auch einzeln Abgedrückt werden nach instandsetzung. Die Federnbzw. deren Vorspannung, welche durch Shims angepasst wird, bestimmen den Öffnungsdruck der Düsen.


    ==> Beim VW gab es wirklich kein Gewinde an der Düse im Zylinderkopf. Versuch es zur Not mit etwas Rostlöser / Waschbenzin. Da sind ja schon thermisch Hohe differenzen.

    Leider alles schon probiert, Wärme, Kälte, Rostlöser über Nacht, aber gebracht hat es wenig.

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 6. April 2017 um 01:42
    Zitat von mrmomba

    SCHLAGSCHRAUBER???
    Mut zur Lücke! :)

    Das musst du mit der Hand machen, schreib den User hardwig hier an, der ist vermutlich mit besseren Tipps unterwegs.
    Beim VW Tdi war da meine ich kein Gewinde, sondern die waren gesteckt, ich weiß es aber nicht mehr!!!
    Langer Schraubenschlüssel

    Aber schreib hartwig mal an

    Btw: etwas fetterer Diesel läuft kühler. Ich würde darüber nachdenken!


    Nein, die sind schon geschraubt, dreie habe ich ja raus bekommen, Nummer Vier ist dafür so richtig störrisch.
    Ein Stück ging mit dem "manuellen" Schlagschrauber, aber ganz will die Düse nicht raus, egal mit welchem Mittel.
    Im schlimmsten Fall ruinierts mir ein Gewinde in einem ohnehin abgeschriebenen Zylinderkopf.


    Hmmm...da hast du natürlich auch wieder recht. Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.
    Trifft auf einen Benziner im Übrigen genauso zu ;)

  • Mysterium Dieseleinspritzdüsen - Fragen zu den Grundlagen

    • Toby
    • 5. April 2017 um 16:53

    Das hilft auf jeden Fall schonmal weiter, danke!
    Der Motor kommt mit einer VEP daher, ist noch kein Common Rail.


    Bin dann mal weg, veruschen die Dinger zu zerlegen, die als widerspenstig zu bezeichnen wäre untertrieben.
    Einen Düsenhalter habe ich gar noch nicht aus dem alten Zylinderkopf bekommen und (noch) habe ich keine Nuss die lang genug wäre um den Schlagschrauber anzusetzen.


    Habe aber nicht vor an der Leistung was zu machen, ich bin froh, wenn der Motor so wie er ist bald wieder (und möglichst lange) problemfrei läuft.
    Ist kein Rennwagen und wird er auch nie sein ;)

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