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  2. Varaderorist

Beiträge von Varaderorist

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 5. Februar 2016 um 14:46

    Hallo,

    ich bin's mal wieder.

    Ich hatte die Zwischenzeit mal genutzt und mithilfe einer Excel-Datei möglichst genau gerechnet, wieviel denn der von mir vorgesehene komplette Ausbau zuzüglich der zwei Personen und der eingeladenen Motorräder wiegt.......
    .......und hatte danach ein Problem!

    Denn ohne Berücksichtigung der Verkabelung und mit nur überschlägig ermitteltem Material für den Möbelbau war die Kiste bereits vollständig ausgeladen. Ich hatte die kompleten 2.300 kg verbraten.
    Ok, es ist der Wunschausbau incl. allem, was dabei sein sollte, aber das dann so effektiv zu reduzieren, dass das 7,49t-Limit ausreichend weitere Zuladung ermöglicht, täte wirklich weh.....

    Also habe ich über die Mercedes-Benz-Webseite anfang der Woche eine Herstelleranfrage zur möglichen Auflastung gestartet.
    Heute kam dann die Antwort: Ja, bei meinem Atego ist eine Auflastung auf 8,6 t zul.Gesamtgewicht durch Auswechseln der Blattfedern an Vorder- und Hinterachse möglich.....Puh, das ist ja nochmal gut gegangen!
    Jetzt läuft gerade eine Preisanfrage des Umbaus und ich kann mit 1,1 t mehr Spielraum weiterplanen.

    Außerdem muß ich meinen CE-Schein wieder reaktivieren. Nur meine beste Ehefrau von allen ist nicht wirklich begeistert, da wir uns jetzt nicht mehr streiten können, wer als nächstes fährt.....

    Bis die Tage!

  • Wohnteil komplett auf 24V

    • Varaderorist
    • 27. Januar 2016 um 08:14

    Danke für die Antworten, wobei mir die unten zitierte eigentlich meinen Gedanken am nächsten kommt, oder gibt es bei anderen hier prinzipielle Einwände?

    Zitat von campo

    .
    Es gab ganz früher mal eine Zeit wo viel Womo kram wie Kompressor Kühlschrank, Beleuchtung usw nur erhältlich waren in 24V.
    Heute ist das ganz anders. Alle LED, Wasserpumpen, Lufter usw besteht in 24V. Die frühere 12V Geschichte ist nur bei ein paar alt geschulte Leute hängen geblieben.
    Alles besteht heute in 24V und zum gleichen Preis. Daher hat ein 24V Bord Netz nur Vorteile. Bessere Strom dünnere Kabel weniger Verluste.
    Für der eine oder anderen mini Verbraucher an Bord in 12V kaufst du dann für ein paar Euro ein, zwei oder drei stuck Trafo 24V>12V
    Umgekehrt wird der Stromumbau von dein standard 24V LKW Lichtmaschine nach 12V Kabine Batterien dauernd ärger machen und +1000 € kosten. Ladebooster gibt es nur kleine bis 40A, oder 2 bis 3 Stuck von 400 € je in parallel verwenden ?
    Eine 2te 12V Lima einbinden ist ebenfalls teuer wenn es überhaupt geht in kombination mit deine Klima usw.
    Es bestehen auch heute keine langlebige Trafos um viel Lima 24V um zu setzen in 12V.

    Alles anzeigen

    Beim ersten Satz sollte wohl ".....nur erhältlich waren in 12 V." stehen, sonst ist es irgendwie nicht logisch.

    'Ne extra Lichtmaschine einzubauen klingt erstmal gut, kostet aber auch wieder extra.

    Zitat von nunmachmal


    Das ist auch der Grund warum man an einer 24Volt-Anlage, nicht an einer Batterie 12 Volt abzapfen soll. In diesem Fall entfernen sich die zwei 12Volt-Batterien immer weiter von einander.
    Mit jeder Zelle mehr, vergrößert sich das Risiko, das eine oder mehrere Zellen abweichen.
    Wenn mehrere Batterien Parallel geladen werden, ist der Zustand der einzelnen Batterien egal. Die volle Batterie erhöht ihren Innenwiderstand und signalisiert das sie voll ist. Die anderen, parallelen Batterie, laden weiter. Nur beim Belasten sind parallele Batterien ein Problem, da "gute" Batterien sich für "Schlechten" opfern.

    Wes bedeutet denn in meinem Fall der letzte Satz konkret? Ich kann nur sowiel Leistung rausholen wie die "schlechtere" Batterie liefert? Oder heißt das, die "schlechtere" Batterie schädigt auf dauer die bessere?

    Zitat von nunmachmal


    Wenn jedoch in der Planung eines autarken Wohnmobils, das soll es doch sein, ein Spannungswandler zur Energievernichtung eingeplant wird, kommt mir das immer komisch vor.

    Aber das passiert doch dann generell schon, wenn man, wie die meisten LKW-Nutzer hier, die 24V der Lichtmaschine auf 12 V des Wohnteils runterregelt, oder verstehe ich da was falsch?
    Also wäre doch dann ein 24V Netz wieder besser, da ich nur für die wenigen notwendigen 12V-Verbraucher speziell runterregele, also nicht vorab von 100%(was bei einem Wirkungsgrad von 90% einen Realverlust von 10% bedeuten würde), sondern vielleicht nur von 20%(entsprechend nur 2 % Realverlust).

  • Wohnteil komplett auf 24V

    • Varaderorist
    • 26. Januar 2016 um 20:09

    N'abend,
    ich denke zur Zeit neben vielem anderen, auch mal über die folgende Baustelle bei meinem Atego nach: Stromnetze des Wohnteils.

    Klar ist, dass ich 230V bei Landstromanschluß nutzen will und auch ein gewisses Maß (bis max. 2.000W) über einen Wandler nutzen möchte.

    Da der LKW selbst ein 24V Bordnetz hat, überlege ich, ob es nicht Sinn macht, auch im Wohnteil ein 24 V Netz zu nutzen.
    Mir ist aufgefallen, dass nahezu alle, die hier einen LKW umbauen, das Wohnteil mit einem 12 V Netz ausrüsten.
    Warum ist das so?

    Ich stelle mir (evtl. naiverweise) vor, dass es einfacher ist, direkt auf 24 V zu gehen, dann spart man sich z.B. den Wandler, um von der 24V-Lichtmaschine die Batterien des 12V Netzes des Wohnteils aufzuladen.
    Die meisten nötigen Geräte (Solaranlage, Wasserpumpe, Kühlschrank, Beleuchtung, Fernseher, usw.) gibt es doch alle auch in 24V. Vorteil wäre überdies, dass die im Netz übertragenen Stromstärken nur noch halb so groß wären, die Kabelquerschnitte also kleiner ausfallen könnten.
    OK, die von mir derzeit favorisiert Dieslheizung Dual Top scheint es nur mit 12 V zu geben, aber das ließe sich dann doch wohl mit einem kleinen 24V-12V Wandler lösen.

    Da das aber wohl kaum jemand macht, stelle ich mir die Frage: Was übersehe ich dabei?

    Der Elektriker meines (derzeitigen) Vertrauens hält das Batteriemanagement bei in Reihe geschalteten 12V-Batterien für wesentlich besser. Zitat: "Wenn bei einem 12 Volt Netz und 2 parallel geschalteten 12 V Batterien eine schwächelt, was dort schneller passieren kann, solltest Du beide austauschen, das passiert Dir bei einem 24Volt Netz mit den Batterieln in Reihe nicht so schnell, da beide immer gleich geladen werden."

    Da ich selbst gedanklich eher ein 230V-Elektro-Verkabeler bin und die "dicken Kabel" im Auto mir schon immer eher suspekt waren, kann ich da nix zu sagen. Eure Meinungen zu dem Thema?

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 25. Januar 2016 um 19:34

    N'abend,

    ich habe den Nachmittag genutzt und bin bei Outbound vorbei gefahren. Sind nur etwa 50 km von hier.
    Der Eindruck ist überzeugend. Es ist eine reine Manufaktur ohne große Montagehallen. Es ist ein fast reiner Familienbetrieb, der weitgehend nur auf Bestellung produziert.

    Der Materialeindruck ist wirklich gut. Alles ist durchdacht und stabil. Selbst der Rahmen der Innenrollos fasst sich nicht plastikmäßig an, könnte sogar beschichtetes Aluminium sein. Habe vergessen zu fragen.
    Die Riegel und Schlösser sind aus dem vollen gefräst und absolut robust.

    Ob das im Endeffekt den Preis rechtfertigt, muß jeder selbst entscheiden. Ich bin auf jeden Fall überzeugt: Auch die beiden größeren Dachfenster werden Outbound-Fenster werden.
    Das genannte Problem mit der Riegel-Erreichbarkeit ist bei Outbound bekannt, aber man meint, dass da der Einbauer schon jeweils eine für ihn passende kreative Lösung finden wird.
    Ich werde das wohl über am Riegel befestigte kurze Riemen regeln.
    Das Waschraum-Dachfenster muss ich leider von einem anderen Anbieter nehmen, da die benötigte Größe (max. 40x40 cm) bei Outbound nicht hergestellt wird.

    In der Halle stand der 4x4-Truck, der als Show-Truck und Vater's Reisemobil dient. Er ist ein fast -Zwilling des LKWs von der Webseite: http://www.outbound.eu/de/
    Auch hier kann die hohe Qualität und Detailgenauigkeit überzeugen. ich hätte aber wahrscheinlich einige Fenster weniger eingebaut....... :lol:

    Gruß
    Michael

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 25. Januar 2016 um 13:24
    Zitat von dreamteam

    Bei uns wirds keine Dachfenster mehr geben. Es werden Dachklappen, isoliert und robust.
    Am liebsten würde ich garnichts auf dem Dach haben, aber die Lüftung möchte ich nicht missen.

    Allerdings bietet auch Outbound Dachfenster ab ca. 700€ an. Ob es einen dazu passenden Mückenschutz gibt weiss ich nicht. Auf jeden Fall aber unvergleichbar besser als die Camping Schrott Artikel.

    Die Outbounds wären auch meine erste Wahl gewesen, aber schau mal, wenn die geöffnet sind........da brauchst Du immer 'ne Leiter, um die wieder zu schließen, da der Hebel, wie bei den Fenstern auch, unten am Fenster sitzt und naturgemäß bei Vollöffnung in "Wolkenhöhe" sitzt.

    Gibt es weitere Alternativen (außer KCT, die sind mir wirklich zu teuer)??

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 25. Januar 2016 um 12:33
    Zitat von ThomasFF

    Ich hab in meinem Wowa ein Heki drin.
    Folgende Erfahrungen hab ich gemacht:
    Bei Sonneneinstrahlung wirds unter dem Heki gnadenlos heiß, auch wenn Du die Jalousie davor ziehst....es strahlt einfach nur Hitze ins Auto, wenn es zu ist. Man kanns natürlich auch aufmachen, aber dann strahlt die Sonne rein und erwärmt die Möbel ......die Jalousie davor ziehen hilft natürlich, aber wenn nur etwas frischer Wind geht, dann fängts an zu rappeln und wird von nur kleinen Böen nach unten gedrückt, bis die Zieharmonikafalzung rausgeht.

    Das Mückengitter ist nicht sicher, auch da wird die Seitenkante schon bei geringem Wind rausgedrückt und die lieben Tierchen haben freien Zugang. Ich habs nur gekauft, weil es ein Lagerwagen war, den ich so, wie er war, übernehmen musste...bei freier Auswahl hätte ich drauf verzichtet.

    .....und was siehst Du als Alternative?

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 25. Januar 2016 um 10:54

    Danke für's Feedback.

    Wir haben jetzt im Bettbereich 2 Fenster und ein Midi Heki,
    Im Bad nur ein Mini Heki (da will ich auch ganz bewußt kein Fenster),
    Im Küchenbereich 1 Fenster und im Wohnbereich 2 Fenster, davon einmal in der Tür, dann dort noch ein Midi Heki.

    Wir halten uns nach bisheriger Erfahrung gewöhnlich nur im Innenraum auf, wenn es draussen zu kalt ist oder regnet, außerdem zum Schlafen und zum Kochen.
    Außerdem gibt es bei uns "Wintercamping" nur in Ausnahmefällen.

    Ich denke nicht, dass wir Lichtmangel haben werden, aber trotzdem Danke für den Input.

    Hier der aktualisierte Grundriss:

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  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 25. Januar 2016 um 09:39

    Moin moin,
    ich melde mich mal wieder.

    Bezüglich Heizung schlägt das Pendel im Moment eher in Richtung Diesel/Luft-Heizung. Der Aufwand ist für uns zum einen einfach überschaubarer und wir können einiges an Gasflaschen-Kapazität sparen, wenn wir nur Gas zum Kochen einsetzen.
    Fenster und Klappen wollen wir jetzt von Outbound nehmen, auch wenn die Preise (vor allem für die Klappen) ganz schön happig sind. Da wir ja nicht zu weit entfernt wohnen (Niederrhein, holländische Grenze), werden wir mal dort vorbeischauen, vielleicht geht ja bei einem persönlichen Gespräch noch was.....
    Das Dach bekommt auf Anregung des Chefs von WCS noch eine neue Platte aus 6 mm HPL, dann ist das statische Problem der labilen GFK-Dachbahn auch vom Tisch.
    Dachfenster sollen von HEKI sein (2 x Midi, 1 x Mini), bezüglich Solar sind wir in der Planung zur Zeit bei 360-480 Wp, da müssen wir den tatsächlichen Bedarf aber erst gegenrechnen.
    Konkret werden gerade die Transportrahmen für die Motorräder gebaut. Erst wenn die im Fahrzeug genau positioniert werden können, geht es weiter.

    Ich habe mal die geplanten Aussenansichten in 2 Bildchen angehängt.

    Bis die Tage!
    Michael

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  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 17. Januar 2016 um 17:03

    Hallo Ihr Lieben,

    ist schon klasse, wie viele Leute sich hier Gedanken zu einem Projekt machen. Ich werde sicherlich die eine oder andere Anregung zu beherzigen wissen.
    Jetzt muss ich mich aber erst einmal um Anderes kümmern. Ich melde mich dann bei Gelegenheit wieder, vor allem, wenn wieder etwas passiert ist, kann aber etwas dauern.

    Bis denne!

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 16. Januar 2016 um 16:42
    Zitat von syt

    ......Oder wie viel Geld ich in das Fahrzeug stecken will,oder kann.

    Klare Antwort (wie wahrscheinlich von fast jedem hier): Am Ende wohl mehr als vorher erwartet! :shock:

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 16. Januar 2016 um 09:45

    Moin Beni,

    diese Veriante war auch kurzzeitig in der Pipeline, aber da wir Innen wegen des Doppelbodens auf jeden Fall noch 2 Stufen haben werden, um die Aussentreppe nicht zu hoch werden zu lassen, ist das so nicht machbar.

    Der Duschraum für uns ist aus drei Gründen wichtig:

    - Wir haben eine (kleinen) Hund, der sich gerne "einsaut" und deshalb gelegentlich grundgereinigt werden muss.
    - Nasse Klamotten (auch Motorradklamotten) können dort gut ablaufen.
    - Da wir (zumindest in der Planung) oft an Stellen ohne entsprechende Sanitärausstattung stehen werden, sollte dieser Komfort schon sein.

    Außerdem wird es ja zum späteren Zeitpunkt kein reines Freizeitfahrzeug sein, bzw. wird die "Freizeit" denn etwas zeitaufwändiger..... :lol:

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 15. Januar 2016 um 16:34
    Zitat von syt

    Moin,muss eigentlich so eine Ladebordwand in der Fahrt geschlossen sein ? Sonst könnte man ja auch die Mopeds auf sie stellen ,verzurren und hoch fahren und sichern. Dann entweder mit einem Gestell und Plane abdecke,oder auch eine Kiste drauf stellen,in der sie stehen. Dann gibts ein super Wohnraum,mit viel Stauraum.

    Soweit mir bekannt ist, kann man durch entsprechenden Umbau (Kürzen, Beleuchten, Unterfahrschutz) und zusätzlicher Sicherung die Bühne offen fahren. Man braucht dann aber noch eine zusätzliche hintere Wand, der Überhang (jetzt schon recht groß) wird noch einmal 1,50 m länger und vor allem die Gewichtsverteilung wird durch den dann enormen Hebel sehr ungünstig. Die beiden Motorräder (Varadero1000 und BMW 650 GS) wiegen zusammen gute 500 kg, die dann fast 3 m hinter der Achse drücken.

    Aber trotz vieler nett gemeinter Anregungen und Tpps zur Optimierung: Das Raumkonzept mit der durch die Ladebordwand geschlossenen innenliegendne Heckgarage mit darüberliegenden Längsbetten und anschließendem Wohnraum bleibt auf jeden Fall (für uns) die richtige Aufteilung.

    Trotzdem sind wir für alle Anregungen empfänglich und offen, auch wenn vieles für uns weniger Sinn macht.

    Eine andere thematische Baustelle wäre die Frage nach Luft- oder Wasserheizung und bei ersterer Diesel oder Gas. Tendenziell wäre uns eine dieselbefeuerte Wasserheizung am liebsten, aber da gibt es wohl auf dem Markt nichts für uns Geeignetes. Zur Zeit tendieren wir zur Alde. Mit dem mögliche Wärmetauscher ist die Beheizung des Wohnteils während der Fahrt mit Motorabwärme möglich und umgekehrt heizt die Wohnraumheizung den dicken Diesel bei Bedarf vor. Klingt nicht unsympatisch, wenn auch der Aufwand natürlich erheblich größer als bei einer reinen Luftheizung ist.

    Es gibt viel zu Überlegen, aber das wißt Ihr ja selbst. :D

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 15. Januar 2016 um 16:18
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Wie wäre es, auf den Stauraum unter dem Fußbereich des fahrerseitigen Bettes zu verzichten und genanntes Fußteil nach unten klappbar zu gestalten? Dann könnte die Sitzbank quer zur Fahrtrichtung bis an die Heckgarage heran gehen, das bringt so etwa 50-60cm abzgl. Matratzenstärke. Gleichzeitig stellt die herabhängende Matratze ein nettes Polster zum ankuscheln dar.
    Und da die Teilung der Matratze irgendwo im Kniebereich passieren würde, wo wenig Last vom Körper existiert, merkt man auch beim Schlafen die Teilung der Matratze gar nicht so sehr.

    Noch eins: die Ladebordwand ist zwar nett als Hubvorrichtung, aber auch schwer. Wäre nicht ein Kranausleger mit Rollkatze o.ä. wie z.B. bei Joe realisiert eine gewichtssparende Alternative? Vor allem kann man hier notfalls manuell die Motorräder anheben und einladen. Bei einem Hydraulikausfall (wie gerade bei unserem Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeug) geht gar nichts mehr.

    Hallo Wolfgang,

    die Idee mit dem herabklappbaren Bett ist nicht schlecht, muß ich mal genauer drüber nachdenken, ob diese Verlängerung der Sitzbank für uns Sinn macht, oder der Stauraum wichtiger ist. Möglicherweise entscheiden wir das im Zuge der Bauarbeiten.

    Die Bühne ist sicherlich nicht leicht, so um die 500 - 700 kg, aber genau wegen der Ladebordwand in der Doppelfunktion als "Kran" und Tür haben wir so ein Fahrzeug gesucht und gewollt. Klar, kann Hydraulik ausfallen, aber so ist das ja generell mit der Technik: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen. Aber ich traue der gerade 5 Jahre alten Hydraulik, die in Ihrem Leben bisher nur Elektroartikel tragen mußte, noch einiges zu. :wink:

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 15. Januar 2016 um 13:06
    Zitat von VWBusman


    Den Motorradtransport würde ich auch so machen allerdings nicht auf Transportgestellen sondern einfach von der Hebebühne aus rückwärts reingerollt und dann verzurrt.
    Wie dick sind denn die Wände bei dem Koffer?

    Hallo Christopher,

    Sorry, aber das "Gehampel" mit dem Verzurren im geschlossenen Kasten kenne ich noch von einem ehemals besessenen Kofferanhänger, das brauche ich nicht mehr.
    Das Transportgestell soll auch nur ein Rahmen mit vier Verzurrösen sein, der mittig eine Aufahrschiene hat (die habe ich noch).
    Das Ganze dann auf 4 Schwerlastrollen und vorne mit Schubquerholm. Das kriegt mein Stahlbauer schon hin.

    Die Kofferwände dürften etwa 18-20 mm stark sein, das werde ich beim genaueren Messen feststellen, kommt aber auch nicht auf den mm an.
    Darauf soll dann eine 40 mm Holzständerkonstruktion kommen, Abstand nach Badarf und dazwischen 40 mm Styrodur-Dämmung. Die Aluprofil-Ecken werden mit Armacell oder einem anderen Temperaturstabilen Material aufgefüllt.
    Abschließend dann Folie als Dampfsperre und 8-10 mm Pappelsperrholz oder ein ähnliches Material. Holzständer und die Sperrholzplatte ergeben dann das Tragwert für Deckenschränke und ander Anbauten.

    So weit der Plan.

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 15. Januar 2016 um 07:38

    Moin mrmomba,

    Ich nutze aus beruflichen Gründen CAD-Software, dadurch natürlich auch für's Hobby nutzbar.

    Zum Thema Elektrik befinde ich mich erst noch in der Findungsphase. Folgende Eckpunkte sollten dabei inbegriffen sein:

    - 2 - 4 Solarpaneele auf dem Dach, mit MPP-Regelung
    - Ladebooster von der Lichtmaschine, Spannungswandler von 24 auf 12 Volt
    - 2 Aufbaubatterien ab 150 Ah, muss ich noch rechnen.
    - Sinuswandler, ca. 1000 - 1500 W (ob in kombi mit Landstrom oder separat, weiß ich noch nicht)
    - Landstromanschluss mit Ladegerät
    - Kompressorkühlschrank
    - Beleuchtung komplett auf 12 V
    - 230 V und 12 V Steckdosen

    auf dem Gebiet bin ich aber Laie, aber Learning by Doing und Rückgriff auf einen Freund, der Elektriker ist und sich etwas mit reisemobilelektrik auskennt.

    Das soll's erstmal gewesen sein.
    Bis denne.
    Michael

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 15. Januar 2016 um 06:36

    Hallo Thomas,

    Deine Überlegung war im Rahmen der 2. Grundrissvariante im Zuge der Planungsentwicklung aktuell, wurde aber aus zwei Gründen verworfen:

    - Uns war wichtig, trotz der Einschränkung durch die Moppetgarage ein möglichst grosszügiges Raumgefühl zu haben. Dies würde unserer Meinung nach durch die raumhohe mittige Dusch/WC-Kombi schlechter.
    - Außerdem möchte ich bei der Lage der Tür im jetzigen Stadium eine möglichst große Freiheit haben, um die noch zu planende Treppe optimieren zu können.

    Zur Zeit habe ich ja noch alle Möglichkeiten, ohne grundsätzlich umplanen zu müssen:

    1. Tür ganz vorne: Schrank - Tür - Küche - Kühlschrank
    2. Tür weiter hinten: Schrank - Kühlschrank - Tür - Küche
    3. Tür noch weiter hinten (wie zur Zeit): Schrank - Küche - Tür - Kühlschrank
    4. Tür ganz hinten: Schrank - Kühlschrank - Küche - Tür

    Uns ist schon bewußt, dass die Sitzgruppe gerne breiter sein könnte, aber das "Füße-Hochlegen" ließe sich evtl. für die Person, die auf dem kurzen Schenkel sitzt, über eine mobile Hockerlösung erreichen, oder 'nen einfachen Klappstuhl.

    Gruß an die WoMoBoxer
    Michael

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 14. Januar 2016 um 22:49

    Hallo Holger,

    geht leider nicht anders. Wir fahren Reiseenduros und die haben nun mal von Vorderkante Vorderrad bis Rückseite Spiegel diesen Platzbedarf. Sicherlich nicht mehr als 1,80 m in der Höhe, aber die restlichen 50 - 70 cm nutze ich dann lieber als Stauraum.
    Wir müssen da halt im Wohnraum Kompromisse machen, aber das sind unsere Prioritäten: Motorräder müssen, der Rest kann...... 8).

    Und wenn wir dann mal älter sind und nicht mehr aufs 2rad kommen, passen auch 2 Quads rein......

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 14. Januar 2016 um 21:31

    Danke für die Anregungen,
    wie schon richtig bemerkt, kommen die Moppeds rückwärts in den Koffer, und zwar auf eigenen, rollbaren Zurrgestellen. Die Maschinen werden dann draußen auf den Gestellen verzurrt, mit der Ladebordwand hochgefahren und rückwärts in die Garage geschoben und fixiert. Der hintere Meter bleibt deshalb bis 2 m Höhe frei für Lenker und Spiegel. Darüber ist noch ein halber Meter Kofferraum hinter der sowieso vorhandenen Klappe.

    Die Längsbetten, bzw. die hinteren 1,30 liegen über der Garage, die eine Innenhöhe von 1,35 m bekommen soll. Einschl. Konstruktion, Matratzen und Isolierung bleiben dann noch 85 cm Innenhöhe über den Betten, das sollte eigentlich reichen.
    Dieselbe Höhe hatten wir gerade um Weihnachten in einem gemieteten Reisemobil und das war ok.

    Die Gas-bzw. Geruchsdichtigkeit ist natürlich wichtig, aber da sollte doch über die Folie als Dampfsperre auf der Innenseite der Isolierung zu realisieren sein. Die Garage dann bleibt komplett unisoliert.

    Hier mal die bisherigen Planungen, die aber jetzt, da der Wagen bei uns steht, angepasst werden müssen.

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  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Varaderorist
    • 14. Januar 2016 um 15:16

    Hallo,

    seit Montag steht unsere neueste Neuerwerbung vor der Tür: Ein MB Atego 816, 7,49 t, mit Spier-Kofferaufbau und Ladebordwand.
    Koffermaß: 6,10 x 2,48 x 2,50 m (LxBxH). Den Kleinen wollen wir in den nächsten Jahren zu einem Wohnmobil umbauen.
    Da wir beide (m,57 J und w, 56 J) leidenschaftliche Motorradfahrer sind, wollen wir eine große Heckgarage für 2 Motorräder integrieren.
    Daher bleibt die Ladebordwand auf jeden Fall dran. Ein zusätzlicher Anhänger ist für uns keine Alternative.

    Mal sehen, wie eng es dann mit derzeit knapp 2,3 t Zuladung wird. Zur Not könnte man ja noch Auflasten, da er eine 6,2/7 t - Hinterachse verbaut hat.
    Führerschein ist kein Problem, habe die alte Klasse 2.

    Ich werde sicherlich viele Fragen haben und von Zeit zu Zeit hier berichten.
    Jetzt geht es erst einmal ans genaue Ausmessen, um die vorhandene Grobplanung im Detail an die Gegebenheiten anzupassen.

    Grüße vom Niederrhein
    Michael

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