Hallo Wolfgang,
ja die Klappen sind von dort.
Die Aufbautür würde vorne (also rechts) angeschlagen stören wenn wir draußen sitzen, daher ist sie hinten angeschlagen. Ich habe ja an allen Klappen Gasfedern dran, damit sie offen bleiben bei etwa 120°. Bei der Eingangstür pfeift dann auch nicht so der Wind rein wenn man steht und bei geöffneter Tür draußen sitzt. Das muß der TÜV so halt akzeptieren
Normalerweise ist die von dir angesprochene Lackierweise richtig vor dem eigentlichen Lack, aber: ich habe absichtlich einen Einschichtlack benutzt, quasi alles in einem.
Beispiel: bei einem Kratzer im Lack siehst du ja schnell die Grundierung durch, je nach Tiefe. Bei mir ist die Grundierung aber auch der Lack (ich habe ja min. 2 Schichten lackiert), so ist der Kratzer dann nicht so gut zu sehen. Klar sagt jetzt der Lackierer, da muß dann halt Klarlack drauf. Das wiederum ist zwar ein Schutz, möchte ich aber nacharbeiten weils mit der Zeit unansehlich wird (z.B. an Stellen wo man oft vorbei streift, oder wo man oft mit den Füßen dran kommt) hol ich die Walze raus, und walze nach, fertig. Anders mußte ich wieder hinterher Klarlack auftragen usw. und man sieht den Ansatz/Übergang.
Ein weiterer Vorteil ist, daß ich viel weniger Reste habe, da ich ja einen Lack für alles habe.
Auch Fehlstellen lassen sich damit wunderbar füllern.
Nach dem ersten Auftrag nehme ich ein Wattestäbchen und schmiere den Lackrest aus ner leeren Lackdose auf die Stellen. Am nächsten Tag schleife ich drüber und weg ist die Fehlstelle. Dann drüber Lackieren und fertig.
Die Möbel sind so astrein geworden.
Die Wände mache ich in einem etwas dunkleren Farbton RAL 1013, außen wird die Kabine in weißaluminium RAL 9006 lackiert. Klar gibts da außen ruckzuck Kratzer mit der Kabinenbreite, aber wie oben beschrieben kann ich so besser ausbessern.