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  2. Bärtiger

Beiträge von Bärtiger

  • Stabilität von GfK-Sandwich

    • Bärtiger
    • 28. Juli 2015 um 23:29
    Zitat von klasi46

    Beim Aussägen der Fensterausschnitte ist es teilweise passiert, daß der Ausschnitt gleich in zwei Teilen herausfiel, d.h. durch die Sägeschwingungen hatte sich die ausgeschnittene GFK-Platte komplett vom Schaum gelöst.

    Meine Güte, was hast Du denn da für eine Säge benutzt?

    Soweit ich weiß, reagiert der Hartschaum bisweilen empfindlich auf zuviel Druck, d.h. die Struktur des Schaums wird geschädigt.
    Hoffentlich bildet sich dort wo GfK vom Schaum gelöst ist kein Gammel. Die Fensterausschnitte hätte ich an den Schnittkanten nach entsprechender Vorbereitung (mit der Dose) nachgeschäumt, damit keine Feuchtigkeit einziehen kann.

    Hab in meinen Unterlagen mal ein paar Dinge gefunden, die vielleicht von Interesse sind:
    PUR Schaum hat eine mittlere Zugfestigkeit von etwa 0,3N/mm². Das ist nicht sehr viel und macht deutlich, wie wichtig die passenden Deckschichten sind.
    Kleber hat im Mittel eine Zugfestigkeit von 4N/mm²
    Punktbelastungen sollten vermieden werden, Lasten sollten möglichst großflächig verteilt werden. Tests werden wohl auch unter Berücksichtigung dieser Kriterien durchgeführt. Niemand hängt also einen Haken ein und zieht dann an einem Punkt.

    U.a. nachzulesen in dem Taschenbuch von Heinz Greif, "Schäume, Gieß- und Klebstoffe und ihre Anwendung" aus dem Vogelverlag. Gibt es bei einem großen Internethändler schon für 5€ und ein paar Cent.

  • Stabilität von GfK-Sandwich

    • Bärtiger
    • 21. Juli 2015 um 22:02
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Bärtiger,

    Aber wieso meinst Du, daß unterschiedlich dicke Deckschichten unterschiedlich stark am Kleber zerren? Das verstehe ich nicht....

    Nun, weil z.B. 2 mm Gfk mehr Eigensteifigkeit (Beulsteifigkeit) besitzt als 0,6 mm Gfk. Gleiches Gelege vorausgesetzt.
    Denken wir uns einen Laborversuch aus: die Sandwichproben (mit 2 und 0,6 mm GfK) stehen senkrecht. An jeder Probe bringe ich einen Haken an und belaste diesen mit z.B. 20 kg in senkrechter Richtung. Dann zerrt die Kraft an der dünneren GfK Schicht doch aufgrund der geringeren Steifigleit des dünneren Materials stärker am Kleber, bzw, wenn der fest genug ist zerrt´s am Schaum. Oder sehe ich das falsch?

    Einen Oberschrank festzukleben, sodass er gut hält ist die eine Sache. Während der Fahrt kommen dann ja noch dynamische Kräfte hinzu. Die dürfen eben nicht zum Abscheeren oder delaminieren zwischen PUR und GfK führen.

  • Stabilität von GfK-Sandwich

    • Bärtiger
    • 21. Juli 2015 um 13:58

    Wäre es, was die Festigkeit des Material anbetrifft, nicht einfacher den Hersteller zu fragen?

    Bei 0,6 mm innener Schicht hätte zunächst mal Bauchweh. Je dünner das Gfk um so mehr zerrt es doch bei Belastung am Kleber (zum PUR hin). Oder?
    Weist du um was für ein Gelege es sich handelt? Also z.B. Multidirektional, oder was auch immer.

    Da ich mich in der Material- und Ausrüstungssichtungsphase befinde, zwecks Planung unseres nächsten Womo, interessiert mich das Thema sehr.

  • Tiny House auf Räder - die fahrende Gartenhütte

    • Bärtiger
    • 20. Juli 2015 um 21:38

    Bis in die 60ger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren viele Kofferfahrzeuge (am bekantesten sind vermutlich Möbelwagen) komplett aus Holz (Stabholzaufbau)
    Geländetaugliche Aufbauten hatte zumindest das Militär (z.B. Funk-kfz) über Jahrzehnte hinweg.
    Warum also sollte es dann nicht möglich sein, heute nach den alten Vorlagen ein tiny house auf die Räder zu stellen? Ein Satteldach oder ein hübsches Laternendach obendrauf, fertig.
    Ob man allerdings bei 6,5 m Länge mit 3500 kg GG hinkommt, hängt vor allem davon ab, was man einbauen möchte. Oder?

    Etwas ähnliches wie Gartenhütten baut Tonke in den Niederlanden.
    Auf Fahrgestell: http://www.tonkecampers.nl/de/collection/woodline
    Als Trailer: http://www.tonkecampers.nl/de/collection/Travel-Trailer
    Nur ging Tonke vom Bootsbau aus. Seine Aufbauten und Einrichtungen sind mal was ganz anderes, sehr geschmackvoll und haben etwas von tiny house, wie ich finde.
    Und das Beste, man kann sie zulassen.

  • Schadstoff Emissionen in Wohnmobil Kabinen

    • Bärtiger
    • 20. Juli 2015 um 19:49
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Hi BärTiger,
    ...bist Du ein verwandter der TigerEnte? :roll:


    Nee, nee!
    Zum einen trage ich schon immer Vollbart, bin also ein bärtiger (Mann), zum anderen ist Bärtiger eine Stofftierkreation meiner Schwester (Bär mit Tigerfell) Sie näht hobbymäßig Stofftiere.

    Zum Thema: Bei dem Kork-Granulat handelt es sich um loses Schüttgut, es ist ein Baustoff für Häuslebauer, bei dem die Kälte angeblich aber nicht ums Granulat kriechen soll. Im Reparaturfall könnte man es einfach absaugen oder unten rausrieseln lassen. Aber im Ernst, verwenden würde ich das nicht. Ich hab den Gedanken der Bio-Isolation einfach nur weiter gesponnen. :wink:
    Unser Sprinter, ein Werkskasten, ist mit Evazote "isoliert". Da wo es ging über die Holme drüber. In den Holmen ist nur Luft. Im Grunde genommen hat der Kasten keine Kältebrücken, sondern er ist eine Kältebrücke! Für Winterreisen in unserem Fall nicht geeignet und auch nicht gedacht.

    Für unseren Nächsten kommt nur eine "Sandwich-Kiste" in Frage, keine Hanf oder Flachsisolierung.
    Aber ein Heubett wär vielleicht mal ´ne Alternative :mrgreen:

  • Neue Klappen / Türe

    • Bärtiger
    • 20. Juli 2015 um 15:07

    Ich bin erst seit wenigen Tagen hier unterwegs und vermutlich zu spät mit meiner Info zu Scharnieren, aber ich geb´sie trotzdem mal weiter.
    Es gibt da noch ein paar Scharnierhersteller, etwa Beschalgtechnik Spalek in Heiligenhaus oder http://www.hokon-verschlusstechnik.de/index.html , die auch in der Schweiz vertreten sind.
    Hokon hat einen online-konfigurator, fertigt nach Kundenwunsch und liefert auch an Privatkunden. Mindestbestellwert sind zwar 100 €, aber man findet bei ihnen eine Menge anderer brauchbarer Dinge.

    @ urs
    weiterhin viel Erfolg bei der Wiederherstellung

  • Schadstoff Emissionen in Wohnmobil Kabinen

    • Bärtiger
    • 18. Juli 2015 um 15:29

    Als Neuling im Forum hab´ich mir als ersten Post gleich ein eher schwieriges Thema ausgesucht. Aber es interessiert mich. Die uns umgebenden Schadstoffe sind durchaus ein wichtiges Thema.
    Die Frage ist nur, auf´s Womo bezogen, wo fängt man an, was ist machbar und was ist sinnvoll ?
    Polyurethane (PUR) und andere Kunststoffe mehr umgeben uns heute überall und ständig. Sei es in Kleidung, in Gebrauchsgegenständen,in Lebenmittelverpackungen,.... bis hin zu Dämmstoffen im Womo.

    An biologischen Dämmstoffen sind heutzutage einige auf dem Markt erhältlich: Hanf-, Flachs- und Kokosfaserplatten, Korkplatten und Granulat, Schafwolle und Filz, sowie noch ein paar Exoten.
    Hanf-, Flachs- und Kokosplatten sind durchaus rieselfest erhältlich und im Womo verwendbar. Sie lassen sich auch stopfen und press einsetzen, und man kann möglicherweise entstandene Lücken nachstopfen (wenn man drankommt)
    Die Frage ist nur, macht es Sinn diese Materialien im Womo zu verwenden? Der U-Wert ist deutlich schlechter als z.B. bei PUR. Wer will schon eine Leerkabine mit 100 mm Wandstärke, was 40 mm PUR entspräche. Übrigens das kann wer mag selbst nachrechnen unter http://www.u-wert.net
    Und selbst wenn ich 100 mm in kauf nehme, es bleibt bei einer Leerkabine die Frage nach dem Wandaufbau. Der müsste zweischalig sein, mit Stegen, wie bei den ersten Wohnwagen, dazwischen die Hanfplatten? Und wer baut mir sowas? Und wenn es mir jemand herstellt, ist es dann zu einem bezahlbarem Preis?
    Bei einem Serien Kastenwagen könnte ich mir eine solche Dämmung durchaus vorstellen. Da ist die Isolierung ohnehin, wie ich von unserem Sprinterkasten weiß, schwieriger zu realisieren und nie so leicht zu bewerkstelligen wie in einer Leerkabine, die von vorneherein auf gute Isolierung ausgelegt ist.
    Kork könnte eine Alternative sein. Der läst sich auch zum Sandwich verkleben. Und im Kastenwagen kann ich die Holme/Hohlräume mit Granulat befüllen. Aber das Raumgewicht ist mit ca. 200 kg/m³ sehr hoch.
    Man kann es drehen und wenden wie man will, derzeit sind Bio-Isolierungen im Womo noch keine wirkliche Alternative.
    Mag sein, dass da in Zukunft noch was kommt, bei den Baustoffen hat sich ja auch vieles getan. Vereinzelt gibt es Ansätze. So weiß ich von einem mit Schafwolle gedämmten Kühlwagen. Aber wirklich greifbares ist mir nicht bekannt.

    Die heute üblichen Sandwichplatten sind m.E. der beste Kompromiss. Das PUR ist ohnehin eingeschlossen und was man riecht sind der Kleber und die Oberflächenbeschichtung, die aber während des Ausbaus (wenn man es selbst macht) wegen der verstrichenen Zeit vollständig ausgegast sein dürfte, bevor man für länger darin wohnt. Oder sehe ich das falsch?

    Nur so nebenbei: mit was isoliert Airbus seine Flugzeuge. Wäre mal interessant zu wissen.

    Und nochmal nebenbei: den größten Schutz vor Schadstoffen erhalte ich, (wenn ich in unseren Gefilden leben möchte) wenn ich auf entsprechende Ernährung und Kleidung achte, also auf das was in den Körper hineingeht, ihn am Leben hält und was ihn ständig berührt.

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