Soo, die ersten 4 Wochen Dauercamperleben sind überstanden...und was soll ich sagen, es hat alles funktioniert ![]()
Nun final:
-Lackierung in grau (war als schnell und günstig Aktion übers Wochenende geplant und hält bisher echt gut)
-Dieselversorgung der Standheizung aus dem Fahrzeugtank (wurde in Schottland auch gebraucht
)
-Wechselrichterkabel zur Versorgung der Batterie während der Fahrt ist da, nur kein Wechselrichter. Aber, während der 4 Wochen Mistwetter hat es tatsächlich immer locker mit 100W Solar gereicht
Nun sollte das Fahrwerk noch angepasst werden. Gewogen kommen folgende Gewichte zustande (wirklich Maximum, mit allem Krempel für lange Reisen):
Gesamtgewicht: 3120kg/3200kg
Achslast vorn: 1300kg/1450kg
Achslast hinten: 1830kg/1850kg
Fahren tut sich das Auto auf der Straße echt gut, auch in Kurven, für meine Begriffe. Nur liegen damit alle Blattfederlagen aufeinander und es bleiben noch etwa 6cm Restfederweg bis zum Gummianschlag an den Blattfedern. Zudem wird der hintere Böschungswinkel deutlich schlechter. FÄhrt man im Gelände durch versetzte Schlaglöcher hat man zudem das Gefühl, dass das Auto sich extrem seitlich aufschaukelt.
Wir haben uns jetzt etwas umgehört:
-die obligatorische Goldschmitt Luftfeder. Gar nicht mal extrem günstig, Auflastung damit laut Goldschmitt beim Ranger nicht möglich. Mein Bauchgefühl lässt mir das Ding irgendwie suspekt erscheinen, einen hart aufgepumpten Balg zwischen Rahmen und Feder zu klemmen. Außerdem finde ich den Aufwand mit Kompressor etc. irgendwie übertrieben. Schränkt die Verschränkung ein, beliebte Antwort darauf: "Im Gelände halt den Luftdruck des Balgs reduzieren" Prima, genau da will ich den Hintern ja oben haben.
-Roadmaster oder analoge Systeme. zwar günstig, sah auf der Abenteuer Allrad aber nicht so sehr effektiv aus (an einem anderen Ranger mit Kabine)
-Komplettfahrwerk ala OEM. Noch teurer als Luftbalg, zudem immer mit Höherlegung, neuen Dämpfern etc. verbunden. Wenigstens wäre scheinbar eine Auflastung möglich (wobei das auch nicht alle machen und natürlich noch Reifen/Felgen mit reinspielen)
Was mir vorschwebt:
-erstmal nur die Blattfedern an der Hinterachse fit für die hohe Zuladung machen (eventuell mit Auflastung der Hinterachse???) durch entweder verstärkte Blattfeder oder zusätzliche Federlagen. Im Anschluss bei Bedarf die Dämpfer tauschen/anpassen. Nur gerade zu dem Thema finde ich nichts...
Hat da wer Erfahrung bzw. Ansprechpartner die da weiterhelfen können?
Meinungen sind sehr willkommen ![]()
Viele Grüße
Christian