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Beiträge von Ischi

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 26. Oktober 2014 um 17:36

    So, zur Auflösung, nach einigem Hin- und Herüberlege und rumgesuche. Es ist nun ein aktueller Ranger Doka geworden, den wir, wenn jetzt nicht noch etwas irgendwie schief geht, nächste Woche abholen. Ich bin gespannt :)

    Vielen Dank auf jeden Fall an alle für die Hilfe. Und das mit dem Strom-Batterie-Lademanagement-Super-System bekommen wir dann auch schon irgendwie hin :)

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 20. Oktober 2014 um 09:12

    Hach, auch wieder war ;)...

    Ich habe gerade in den weiten des schlauen Internets gelesen, der aktuelle Ranger hat ein Batteriemanagement-System. Da soll es schwierig sein eine zweite Batterie anzuschließen. Wobei gleich der nächste behauptet, dass es mit Trennrelai wohl kein Problem ist. Weiß da einer mehr?

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 19. Oktober 2014 um 19:13

    Hey Rudi,

    vielen Dank für das Maß, also relativ genauso wie beim aktuellen Ranger. Stimmt, ich habe mich da wohl mit 2014 geirrt, ab 2012 ist der Neue.

    Laut Prospekt hat der D-Max Doka etwa 950kg Zuladung, Ranger 1050kg. Aber klar, das wird dann durch die tatsächlichen Fahrzeug-Leergewichte wohl relativ nebensächlich sein. Wir halten einfach mal die Augen offen, nach Rangern oder D-Max, wobei wir den D-Max dann mal Probe fahren müssten.

    Wegen den Federn schauen wir dann einfach mal, wenigstens kann uns mit den gegebenen Zuladungen schonmal rechtlich nichts passieren :) Falls dann dort bedarf besteht, sind wir denke ich mit unserem Kabinenbauern ganz gut beraten, da der auch noch so ziemlich alles an Offroad-Zubehör usw. anbietet/verbaut. Das lassen wir einfach mal auf uns zukommen...

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 19. Oktober 2014 um 18:00

    Vielen Dank erstmal für dein Feedback.

    Klar, wie gesagt, auf die Gewichtsverteilung muss geachtet werden, da schaune wir dann, wie wir das klug hinbekommen.

    Der Navara ist schon ein bisschen abgefallen gegenüber dem Ranger vom Fahrverhalten und besonders der Verarbeitung bzw. Haltbarkeit im Innenraum. Alle Navaras die wir bisher gesehen haben, sahen schon sehr abgegriffen aus, nach ein paar Jahren. Zumal hat man im Ranger eine wirklich super Übersicht. Meine Freundin ist 1,55 groß, die sieht quasi weder Anfang noch Ende vom Navara beim Fahren.

    Der D-Max ist auch noch ein guter Tipp, schön zu hören, dass du zufrieden bist. Es stehen dann theoretisch ein (minimal?!?) besserer Verbrauch gegen 100kg mehr Zuladung und Vorderachslast beim Ranger gegenüber. Zumal soll der Ranger besser auf der Straße liegen.

    Welcher Jahrgang ist dein D-Max? Gibt es seit 2014 nicht noch einen Neueren? Könntest du bitte mal die lichte Breite der Heckklappenöffnung messen (also Durchschubbreite der Kabine, ohne irgendeine Laderaumwanne). Das Maß steht leider nie in den Datenblättern.

    Grüße
    Christian

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 18. Oktober 2014 um 19:56

    Hallo Rudi,

    nein, Explorerkabine soll nur die Art der Kabine beschreiben, also eine relativ kleine Kabine mit Klappdach. Wir haben eine Leerkabine bei Tuning & Fun bestellt, welche da nach unseren Maßvorstellen gebaut wird. Gewicht wird sich leer irgendwo unter 200kg einpendeln, die fertigen, vergleichbaren Kabinen mit Ausbau des Herstellers liegen etwa bei 500kg. Die Kabine soll nicht abgesattelt werden.

    Richtig, Hauptreisegebiet wird Europa sein. Vielleicht mal per Schiff nach Kanada/USA. Mal sehen was die Zeit bringt. Afrika z.B. reizt mich gar nicht. Unter Gelände verstehe ich das, was in z.B. typischen Pick-Up Geländetestsvideos zu sehen ist. Ausgefahrene, steile Wege usw. Also nichts wirklich extremes in dem Sinne, klar es ist ein Pick-Up und kein mit Sperren und Offroad-Ausrüstung vollgestopftes Geländemonster.

    Ich denke mitlerweile, wenn man den Überhang, Böschungswinkel hinten und das Gewicht beachtet, sollte das mit einer Doka klar gehen. Zumal wir immer mehr dazu neigen, etwas mehr Geld in den Hand zu nehmen und lieber etwas Neueres zu kaufen. Wie gesagt, gerade Pick-Up sehen gern mal "benutzt" aus und kosten trotzdem noch gutes Geld als junge Gebrauchte. Und bei soviel Geld soll das Gefährt zukunfstauglich sein.

    Grüße
    Christian

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 18. Oktober 2014 um 16:06

    :D Klar, ein Pick-Up ist ein Pick-Up und kein Geländewagen an und für sich. Und die Kinder lassen hoffentlich noch zwei, drei Jahre auf sich warten. Aber man will ja für die Zukunft gerüstet sein, aber kotzen sollten sie so oder so nicht.

    Wir waren gestern/heute mal einen Navara und einen neuen Ranger Probefahren. Mal sehen ob sich jetzt irgendwo ein interessantes Angebot ergibt. Junge Gebrauchte sind teilweise schon ganz schön runtergerockt :(

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 16. Oktober 2014 um 07:56

    Hmm, dann wäre eigentlich die Devise, je mehr Geld wir jetzt ausgeben, desto mehr sollte es eine Doka sein, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Klar, den Stauraum der hinteren Sitzbank kann man als Stauraum nutzen, schwere Sachen sollten in der Kabine ganz nach vorn, Gesamtgewicht gering halten.

    Dann sollte die Geländefähigkeit ja schon erhalten bleiben, im Vergleich zu einer 1,5 Kabine?!?

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 15. Oktober 2014 um 21:35

    Klar, wenn man von einem Neuwagen ausgeht, dann sollte es allerdings eine Doka sein, weil das FAhrzeug soll dann lange gefahren werden (oder muss, wie auch immer ;) ). Wie sieht es mit Kindersitzen in einer 1,5 Kabine aus? Weil daran hängt sich die ganze Sache ein bisschen auf. Hat da wer Erfahrung?

    Thema Defender: Ja, das Fahrzeug soll schon Hauptfahrzeug sein, auch zum Biketransport, Pferdeanhänger ziehen (ohne Kabine dann), etc. Zumal die Defenders ja noch teurer sind...

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 15. Oktober 2014 um 21:02

    Also, es soll die orginal Pritsche bleiben und die Kabine an sich hat auch schon ihren groben Umriss und ist bestellt. Das Thema ist quasi durch. Irgendwann muss man ja mal Nägeln mit Köpfen machen ;) Die Kabine soll universal auf alles drauf passen, falls man das FAhrzeug mal wechselt, ohne viel gebastel (natürlich in Abhängigkeit von breiter/schmaler Pritsche)

    Wie gesagt, Thema ist jetzt, Doka oder 1,5 Kabine, schmale oder breite Ladefläche, was enorm die Auswahl und in einem gewissen Maß die Kosten beeinflusst...

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 15. Oktober 2014 um 20:49

    Die Überlegung war eigentlich, erstmal einen 1,5 Kabiner zu nehmen solange wir zu zweit unterwegs sind und in 3 bis mehr Jahren auf einen Doka zu wechseln (wenn Kinder eventuell ins Spiel kommen). Aber die Auswahl ist einfach kaum gegeben. Deshalb die Überlegung gleich einen Doka. 25k sind halt 8k mehr als 17k ;) Es ist nicht so, dass wir es uns nicht leisten könnten, sondern eigentlich nicht mehr ausgeben wollen.

    Edit: alte Ford Rangers würde es mehr geben, aber da müssten wir wieder die Kabine schmaler machen. Keine Ahnung, was nun der beste Kompromis ist

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Ischi
    • 15. Oktober 2014 um 20:28

    Hallo zusammen,

    da wir gerade am Planen am Leerkabine (Absetzkabine für Pick-Ups) sind, gehört natürlich auch das passende Fahrzeug dazu. Die groben Maße der Kabine stehen fest, etwa 1,9m Bodenlänge, etwa 1,5m Höhe (Klappdach geschlossen) und 1,9m Außenbreite. Gehen wir mal von 500kg der fertig ausgebauten Kabine aus.

    Raus fallen mal zuerst Amarok, Hilux, L200. Alle haben zu wenig Zuladung im Vergleich. Bleiben noch D-Max, Ranger, Navara. Gehen wir jetzt weiter und vergleichen die Ladeflächenbreiten+Breite zwischen den Radkästen+lichte Öffnungsweite Heckklappe, kann man bei Ranger (alt)+ D-Max (alt) folgende Maße realisieren:
    -Kabinenbreite Boden: 950mm
    -Kabinenbreite Absatz: 1250mm

    Nehmen wir den Navara, Ranger (neu) und D-Max (neu) würde folgendes gehen:
    -Kabinenbreite Boden: 1050mm
    -Kabinenbreite Absatz: 1350mm

    Da Ranger (neu) und D-Max (neu) eigentlich noch zu teuer sind, bleibt bei der breiten Kabine eigentlich nur der Navara. Wir wollen etwa 17.000€ ausgeben, das Fahrzeug sollte nich älter als 4 Jahre sein und 100.000km runter haben. Da wird die Auswahl an 1,5 Kabiner eng. Doppelkabiner gibt es deutlich mehr.

    Wie sehr verschlechtert sich die Geländefähigkeit, wenn man nun statt einer 1,5 Kabine eine Doppelkabine wählt? Die Kabine würde hinter der Stoßstange etwa 200-300mm überstehen, da sollte klar gehen. Wie verkraftet das Fahrzeug, aber den ungünstigen Schwerpunkt?
    Hat einer schonmal den Vergleich erfahren bzw. mit was, seit ihr wo unterwegs?

    Vielen Dank schon wieder und immernoch für Eure Hilfe :)
    Grüße
    Christian

  • Dämmung (Druckstabil) für Absetztkabine

    • Ischi
    • 13. Oktober 2014 um 13:07

    Okay, ich habe nochmal geschaut, der X-trem-Isolator hat dezent bessere Wärmeleitwerte als XPS oder Styrodur. Klar, kein Styropor nehmen, das saugt sich voll. Ich meinte, ob man beim XPS/Styrodur theoretisch auch das vom Bau nehmen kann, oder ob es spezielle Platten für den Camping-Bereich gibt (bezgl. Brandschutz, etc...)?

    Gut, mit der Holzverkleidung innen muss ich sehen, welche druckfesten Dämmungsalternativen würde es den theoretisch geben? Holzleisten dämmen ja schon etwas schlechter als oben genannte Dämmstoffe. PU-Kunststoffleisten wären schon besser, aber noch nicht an den Dämmmaterialien dran. Wie drückfest sind die XPS Platten?

    Klar, die Holzausfachung hat schon immer funktioniert, aber man kann sich ja mal Gedanken drüber machen :)

    Zum Thema Dampfbremse innen in einer Absetzkabine mit Klappdach kam bis jetzt ein deutliches nein!?!

  • Dämmung (Druckstabil) für Absetztkabine

    • Ischi
    • 12. Oktober 2014 um 16:35

    Okay, vielen Dank schonmal für die Antworten. Klar, das eine Kabine mit Klappdach die Wärme nicht so gut hält wie eine Feste. Halt halt alles Vor- und Nachteile.

    Soweit so gut, nur, warum die dünne Holz-Innenplatte? Als Pseudo-Dampfbremse? Ich mag die Holzoptik nicht und hätte lieber was mit Stoff. Also direkt Filz auf die Isolierung kleben, das wäre ja auch leichter. Oder hat die dünne Holzschicht noch Vorteile? Klar, eventuell punktueller Druck würde sich besser verteilen (und wenn ich mit einem Messer in der Hand stolpere, ruiniere ich mir nicht die Dämmung ;) )

    Jetzt steht es 1:1 für X-Trem gegen XPS :) Ist das XPS Zeug eigentlich das selbe, was man auch beim Häuserdämmen nimmt? Oder gibt es da "spezielles" für Camping?

  • Dämmung (Druckstabil) für Absetztkabine

    • Ischi
    • 12. Oktober 2014 um 12:42

    Hallo liebes Forum,

    nach langem hin und her überlegen, haben wir uns dazu entschieden, eine Absetzkabine für einen Pick-Up kauflich zu erwerben und den Innenausbau selbst vor zunehmen.
    Die Kabine besteht komplett aus Alu-Blech ohne Rohrrahmen und ein hat ein Klappdach. Ich weiß, ihr im Forum gibt es genug Fragen und Antworten zum Thema, wie dämmen, was dämmen, warum dämmen, dananch ist man eher verwirrter als schlauer ;) Man sehen, ob das hier besser wird, aber gehen wir mal von folgendem Anforderungsprofil aus:

    -Wohndauer in der Kabine am Stück 2-3 Wochen, in Ausnahmefällen bis zu 2 Monate (Frühjahr bis Herbst)
    -im Winter vielleicht mal 1-3 Tage am Stück Wohndauer
    -Reiseziele, alles von Südeuropa bis Skandinavien
    -2 Personen in der Kabine
    -1 Dachfenser, ansonsten nur Fenster in der Zeltbahn vom Klappdach


    Durch die "Geradlinigkeit" der Kabine und den nicht vorhandenen Rohrrahmen, sollte es möglich sein kältebrückenfrei zu dämmen und man muss auch kaum eine Platte biegen oder ähnliches.


    Jetzt meine Fragen:

    -Das übliche, was nehmen. Klar, es sollte kein Wasser aufnehmen und man sollte das Material vollflächig aufs Blech kleben. Möglichkeiten
    +Reimo X-Trem Isolator: Irgendwie mit PU(?) Der Klassiker, recht teuer
    +Armaflex: Das was ich kenne ist recht weich
    +von Trocellen: irgendwie das selbe wie X-Trem?
    +XPS Platten: billig, druckfest, etwas schlechtere Wärmeleiteigenschaften als der Rest

    -Wie dick sollte man dämmen? Ich schwanke zwischen 20mm und 30mm mit oben genannten Materialien. Fakt ist, ist das Klappdach offen, kann man dort zwar noch etwas rumdämmen, falls es kalt ist (Stichwort Artic-Pack, bzw. zweiter Zeltbalg bzw. Dämmmatten einkletten), aber es wird recht viel Wärme dort verschwinden.

    -Stichwort Dampfsperre/-bremse. Brauche ich sowas bei meinem Anforderungsprofil (ohhh, er hat die Frage gestellt ;) )? Eigentlich dachte ich (auch aus Gewichtsgründen) Alublech (Außen-Dampfsperre)-Dämmung-Filzbezug.

    -Stichwort Druckfestigkeit der Dämmung. Ich habe gelesen, bei flächiger Lastverteilung kann man z.B. den X-Trem Isolator auch für den Boden nehmen. Was aber nehme ich, wenn ich punktuell Last auf die Dämmung bringen will? Ich plane einen doppelten Boden und Möbel entweder als selbsttragendes Alu-Profil oder Case-Maker. Es müsste also nicht viel an die Wände geschraubt werden. Teilweise würde ich aber gerne den Rahmen vom doppelten Boden bzw. Schrankteile formschlüssig an die Isolierung "lehnen". Diese dürfte dann dort nicht nachgeben. Was also dort nehmen. Die Isolierung müsste ja unterbrochen werden. Holzleisten, PU-Leisten, XPS-Streifen?

    Soweit von mir, ich bin auf eure Anregungen gespannt :)
    Grüße
    Christian

  • Selbstbau Absetzkabine Grundüberlegungen

    • Ischi
    • 22. September 2014 um 14:09

    Hallo zusammen,

    klar, das Gewicht so gering wie möglich, aber wenn man sich an bestehenden Leerkabinen orientiert, dann sollte das schon passen. Die werden ja auch irgendwie durch die Lande gefahren :) Es ist ja alles noch im Entstehen.

    Ich habe mal etwas rumüberlegt und grob einen L-Profilrahmen angedeutet, in welchen dann die Sandwichplatten eingeklebt werden könnten. Der Alkoven könnte dann aus einem stabilen Alu-U-Profil sein und müsste halt separat isoliert werden. So hat die Kabine vielleicht auch noch ein gutes Stützskelet und man könnte die Befestigungspunkte verstärken. Was denkt ihr?


    Zu den Sandwichplatten. Gibt es da bevorzugte Hersteller? Bzw. wie muss der Aufbau sein? GFK Deckschichten mit welcher Isolierung dazwischen? Bzw. komplexerer Aufbau. Die Dinger sollten ja ein guter Kompromiss aus Isolierung, Stabilität, Gewicht und haltbarer Oberfläche sein.

    Bilder

    • Alu_Sandwich_Prinzip.JPG
      • 89,84 kB
      • 1.056 × 908
  • Selbstbau Absetzkabine Grundüberlegungen

    • Ischi
    • 21. September 2014 um 20:18

    Klar, Gewicht ist ein wichtiges Thema. Auch wenn es eine Doppelkabine wird, wenn wir mit der Kabine fahren dann nur zu 2. Die Kabine soll als zusätzlicher Stauraum dienen für z.B. Wasserkanister etc. Und falls mal ein Kind kommt...aber Kinder wiegen ja nicht viel ;)

    Ich bin jetzt wie gesagt einfach von 200kg für die Leerkabine ausgegangen. Das ist denke ich ein üblicher Wert (verglichen mit verkaufsfertigen, geländetauglichen Kabinen) und ermöglicht eine (für mich) vollausgestattete Kabine um die 350-400kg. Da sollte passen, denke ich.

    Natürlich kann man GFK/Sandwich selber machen. Ich trau mich da nur (noch) nicht so richtig ran. Metall kann ich etwas abschätzen, mal durchs FEM laufen lassen usw. Sandwich und Kleben habe ich halt null Erfahrung und Bauchgefühl. Gerade beim Alkoven/Überhang/Befestigungspunkte, wie stabil das ganze dann ist. Aber mal sehen.

    Ein Punkt noch für eine fertige Leerkabine (wie auch immer gebaut): die Zeit, alles selber machen dauert halt einfach, ich weiß noch nicht genau, ob ich das eingehen möchte ;) Geplant ist mal Spätsommer nächstes Jahr fertig zu sein. Wie auch immer :shock:

    Mir schwirrt aber gerade im Kopf rum. Eine Mischung aus Alurahmen und Sandwich-Platten. Sprich die Kabinenkanten aus einem Alu-Rohr/L-Profil Rahmen schweißen, auf diesen Alu-Eckprofile kleben/nieten und dann die Sandwichplatten dazwischen kleben. Was sagt ihr dazu? Bzw. verständlich erklärt...

    Grüße
    Christian

    Achso: ich weiß nicht, aber den Geocamper finde ich einfach nicht hübsch, wenn ich das einfach mal so frei raussagen darf :oops: Nicht böse gemeint...

  • Selbstbau Absetzkabine Grundüberlegungen

    • Ischi
    • 21. September 2014 um 13:11

    Vielen Dank schonmal für das Feedback,

    klar, prinzipiell ist das schon richtig, mit Klappdach hat man eh eine riesen Kältebrücke, aber wie gesagt, ich habe keine Lust das es doch noch irgendwo anderes kondensiert und dann gammelt. DIe Kabine soll schon ein paar Jahre benutzt werden :) Langlebigkeit und Robustheit steht auf der Anforderungsliste recht weit oben.

    Wir schauen jetzt parallel, was man für Leerkabinen kaufen kann, entweder Alu-Rahmen oder GFK Explorerkabine. Der Innenausbau soll auf jeden Fall selbst übernommen werden, aber wenn sich was preislich schönes ergibt, wäre ich auch einer Leerkabine nicht abgeneigt. Man spart ja schon gut Zeit und der Innenausbau ist ja auch nicht an einem Wochenende gemacht.

    Prinzipiell ist mir bisher die Bauart GFK-Kabine sehr sympatisch. Keine Käktebrücken, robust, relativ leicht, aber halt nicht selbst herzustellen.

    Mal sehen...

  • Selbstbau Absetzkabine Grundüberlegungen

    • Ischi
    • 17. September 2014 um 18:12

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für das Willkommen :)

    Erstmal prinzipiell, mit der Kabine soll es nicht ständig ins Kalte gehen, aber Skandinavien, Schottland, Island sind sicher geplant. Vielleicht nicht unbedingt im Winter, aber man weiß ja nie.

    Also, zum Thema Isolierung/Kältebrücken. Ich frage mich bei dem Thema halt immer, wie machen das die Kastenwagen Besitzer. Die haben ja genauso einen "Rohrrahmen" mit Isolierung dazwischen und von Innen verkleidet. Genau wie z.B. besagte Four Wheel Kabinen, bzw. Exkab, bzw. die Offroadtechnik Kabinen. Alle mit Rohrrahmen. Selbst genannte Vorteile: stabil im Gelände. Haben die so krasse Probleme mit Kältebrücken? Es gibt ja immer wieder Bilder mit Schnee von diesen Dingern...

    Der Pick-Up als Basisfahrzeug steht mehr oder minder fest, weil:
    -relativ günstig für seine Geländegängigkeit
    -hohe Anhängelast
    -relativ gut im Alltag bewegbar ohne Kabine
    -ziemlich cool ;)

    Klar, Transporter können das auch, aber die sind mit Allrad, etc. ziemlich teuer, zummal das Auto bei uns quasi Erstfahrzeug ist und nicht zu alt sein sollte.

    Materialmix hast du recht, wenn dann wird es wohl doch eher eine reine Alu-Kabine.

    Aber, die Idee mit Sandwichbauweise finde ich gut. Wie geht das prinzipiell? Außenrahmen aus Alu-Profilen und in den die (fertigen?) Platten einkleben/nieten/schrauben? Gibt es solche Platten fertig? Kann man die einfach sägen? Hast du da vielleicht ein paar Tipps zu bzw. ein paar Bilder, wie du deine Kabine gebaut hast?

    Grüße
    Christian

  • Selbstbau Absetzkabine Grundüberlegungen

    • Ischi
    • 17. September 2014 um 15:59

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Christian und bin nach meinem Kanadaurlaub leicht vom Camper-Fieber gepackt :) Da das ganze etwas geländegängig sein soll, steht die Überlegung im Raum einen Pick-Up mit Absetzkabine zu beschaffen. Da ich in einem Metallbetrieb arbeite wäre auch der Selbstbau denkbar. Dazu habe ich jetzt einige grundlegende Fragen.

    Eckdaten:
    -Pick Up neuerer Japanbauart, Doppelkabine bevorzugt (noch nicht vorhanden)
    -Absetzkabine, soll auf alle aktuellen Pick-Ups passen, damit bei Fahrzeugwechsel Weiterverwendung möglich
    Bauart etwa wie Four Wheel Pop Up Kabinen, also mit Klapp-/Hubdach, maximale Höhe auf Fahrzeug 2,1-2,2m, geringer Hecküberstand

    Prinzipiell soll die Kabine aus einem Metallrohrrahmen bestehen, beplankt mit Blech. Ich habe mal etwas herumkalkuliert, theoretisch wäre ein Stahlrohrrahmen möglich mit Alu-Blech Beplankung. Stahlblech wäre zu schwer. Die leere Kabine ohne Isolierung/Ausbau sollte 200kg nicht überschreiten. Vorteil an einem Stahlrahme wäre, einfach zu schweißen, stabil, keine geschwächten Nähte. Nur, wie das Alublech schlau auf dem Stahlrahmen befestigen. Nur kleben , z.B. Sikaflex 252? Oder zusätzlich nieten, aber aus welchem Material sollten die Nieten sein, wegen Kontaktkorrosion? Außerdem wäre der Stahlrahmen unter Umständen lackiert, der Bleche pulverbeschichtet. Hält da der Kleber noch gut, oder braucht der blanke Oberflächen?

    Ein reiner Alu-Rahmen hätte diese Probleme natürlich nicht, mit Alu habe ich aber kaum Erfahrung.

    Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich.

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