Hallo Leute, leider ist es hier momentan relativ ruhig geworden. Muss jetzt erstmal das Fahrzeug in einen technisch Einwandfreien Zustand versetzen ( lassen ).
Kommen gerade von unserer ersten Belastungsprobe mit dem Fahrzeug zurück. Waren ca. 2100 km in ein paar Tagen. Ich bin das langsame Tempo nicht gewöhnt. Der Verbrauch hat mich sehr überrascht. Im Durchschnitt läuft er mit ca. 11 Liter auf 100 km. Für 2 Tonnen Leergewicht absolut vertretbar. Der Wagen läuft super, jedoch stehen einige Dinge an die Erledigt werden müssen. Ganz oben natürlich die Kupplung, dann möchte ich die Spurstangenköpfe erneuern lassen und die Spur muss eingestellt werden.
Zum Thema Shelter: Wir haben uns die letzten Tage sehr viel nachgedacht.
Wenn der Shelter montiert ist, wird auf alle Fälle etwas am Dach geschehen. Entweder baue ich ein Klappdach vom T3 oder ein Festdach aus GFK drauf. Letzteres hätte natürlich den Vorteil, dass wir Witterungsunabhängiger wären. Mal sehen was uns besser gefallen wird.
Jetzt zum Shelter, bzw. zur Montage des selben:
Ursprünglich war geplant, den Shelter als Gepäck auf die Pritsche zu stellen. Auf Grund der hohen Instandsetzungskosten der Pritsche möchte ich den Shelter nun fest auf den Rahmen schrauben.
Also werde ich die Pritsche demontieren. Auf dem Rahmen des Fahrzeugs sind 6 Quertraversen geschraubt. Auf diesen ist momentan die Pritsche gesetzt. Mein Gedanke war nun, den Shelter auf diese Traversen zu schrauben. Normalerweise nimmt man ja einen Zusatzrahmen, der dann 3 oder 4 Punkt gelagert ist. Allerdings ist die Verwindung bei unserem Fahrzeug sehr gering, so dass ich denke auf den Zusatzrahmen verzichten zu können.
Was ist eure Meinung??
Zum Festschrauben: Wie kann ich den Shelter auf den Rahmen schrauben ohne dass Schwachstellen für Feuchtigkeit in den Schraubenlöchern entstehen?
Ein einfaches Abdichten wischen den Beilagscheiben wird wohl kaum reichen, schätze ich mal.
Könnt ihr mir da weiter helfen?
Beiträge von Querulant
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Oh, das überrascht mich. Dachte das wäre eine gute Möglichkeit zu kochen.
Bekomm ich Spiritus wirklich überall? -
Hallo, der Shelter wird innen ca. 2,80 m lang, 1,85 breit, 1,60 hoch sein. Im vorderen Bereich des Shelterts wird eine Rundsitzecke, umbaubar zum Bett eingebaut. Diese Liegefläche hat dann ca. 1,85m x 1,40m. Das ist ausreichend, damit zwei Personen im Shelter schlafen können. In ein Eck neben der Türe kommt eine kleine Nasszelle die ca. 0.90 m breit und 1.00 m lang sein wird.
Das ist ausreichend um darin auf die Toilette zu gehen und sich zu waschen. Durch den Aufbau eines Klappdaches wird auch Stehhöhe vorhanden sein, was das ganze sehr angenehm macht. In das andere Eck neben der Türe kommt eine kleine quadrarische Küche. Nichts großes, sondern ein sehr kompakter Schrank, der aber sowohl Platz für eine Spühle, als auch für den Benzinkocher bieten wird. Auch wird Platz für zwei 20l Wasserkanister sein. Diese dienen natürlich der Wasserversorgung.
Man hat natürlich nicht viel Raum um darin herumzulaufen. Aber man hat einen Ort wo man sich z.b. bei. Schlechtwetter zurück ziehen kann. Comfort ist immer eine Sache des eigenen Anspruchs.
Unser Anspruch ist es, relativ günstig, dennoch autark und sehr flexibel durch die Welt zu reisen. Der Shelter soll nicht der Ort srin an dem wir uns immer aufhalten. Wir werden sehr viel Zeit vor dem Fahrzeug verbringen, weshalb es auch außen die Möglichkeit geben wird zu kochen. -
Ersteinmal ein großes Danke an euch alle. Ist wirklich schön in einem Forum zu sein wo nicht über einen her gezogen wird, weil man einen eigenen Weg einschlägt.
Die Konstruktion gefällt mir. So etwas in der Art hatte ich mir ebenfalls überlegt.
Einfach etwas unkompliziertes. Nichts hoch technisches wo ich mehrere Fremdfirmen für verschiedene Arbeiten beauftragen muss.
Was mich momentan ärgert: Eigentlich wollte ich mir am Montag einen Shelter ( FM 1 ) ansehen und eventuell gleich mit nehmen.
Leider musste ich feststellen dass die Kupplung nicht sooo gut ist wie ich dachte. Noch ist sie okay und alles funktioniert, aber früher oder später muss sie neu rein. Infolge dessen muss ich jetzt erstmal die Kupplung erneuern lassen.
Das bedeutet dass ich mit dem Shelter noch bis April oder Anfang Mai warten muss.
Aber das erste Ziel steht fest. Ich werde auf alle Fälle bis zum Selbstfahrertreffen im Mai den Shelter auf dem Fahrzeug haben und soweit ausgebaut haben um darin zu wohnen.
Noch jemand Lust vorbei zu kommen? -
Wow, da hast du ja mal richtig pech gehabt. Schade dass manche Träume so enden.
Ich drück dir die Daumen und ruhige Nerven für den Wiederaufbau deiner Wohnkabine.
Was muss denn am LKW gemacht werden? Ist er auch eine Baustelle?
Jens -
Hatte letztens den Gedanken das Hubdach von einem T3 einzubauen. Allerdings frag ich mich in wie weit ein solches Dach stabil genug für die Herausforderungen ist. Nicht dass das Kunststoff irgendwann bricht.
Im Küchenbereich hätte ich schon gerne Stehhöhe. Macht es natürlich etwas bequemer.
Um die Zulassung geht es mir darum aber nicht. Der Wagen ist jetzt als LKW zugelassen und das wird die jetzt noch verbleibenden 2 Jahre auch bleiben. Hab es natürlich auch durch gerechnet, aber ob ich den Wagen jetzt als LKW oder als Wohnmobil zulasse ist relativ egal. Preis bleibt fast der gleiche, nur teilt es sich anders auf. -
Johannes, danke, besser hätte ich es nicht ausdrücken können
Wenn ich jede Menge Comfort haben wollen würde, müsste ich zuerstmal jede Menge Geld und jede Menge Zeit in ein solches Fahrzeug stecken. Dies wäre dann aber auch wieder ein LKW, wo zum Schluss fast 6 Stellige Summen bei raus kommen. Das Geld nehme ich lieber zum Reisen. Ich halte nichts davon Unsummen in ein Fahrzeug zu stecken, Jahrelang daran zu bauen und zum Schluss fährt man nicht los........weil man zu sehr mit dem Bauen beschäftigt war.
Ich möchte für eine, im Vergleich, niedrige Summe ein Fahrzeug bauen, was dazu in der Lage ist und und die Hunde sicher und zuverlässig um die Welt zu tragen.
Ich habe nicht vor mich in arktischen Klimazonen aufzuhalten. Trotzdem wird es kalte Zeiten geben, aber man darf nicht vergessen dass wir immer noch mit einem Auto unterwegs sind. Hätte ich keine Hunde, würde ich mit meiner Schwalbe auf Weltreise gehen, da ich vom Herzen her ein Zweiradfahrer bin. Infolge dessen ist ein Auto an sich schon ein Luxusgut und im Gegensatz zu einem Zelt schon fast ein Hotelzimmer.
Über eine Dachluke habe ich schon nachgedacht. Vom System gefällt sie mir ganz gut. Auch mit einem Hubdach habe ich mich beschäftigt, aber zu kaufen ist zu teuer und selber bauen stelle ich mir auf Grund der verschiedenen Verarbeitungsvarianten der zu verwendeten Produkte sehr schwer vor.
Zwangsläufig werde ich mir wegen der Stehhöhe was einfallen lassen müssen. Aber das kommt dann zu seiner Zeit. Momentan ist es mir persönlich wichtiger den Wagen richtig in Schuss zu bringen und den Shelter drauf zu bekommen. Alles weitere wird sich zeigen wenn es an der Zeit ist.
Ich habe insgesamt 3 Jahre darüber nach gedacht, was für uns das passende Fahrzeug ist. Die Gedanken gingen von einem Simson Duo als Fernreisefahrzeug über einen Trabant und einen Wartburg hin zum Unimog, Hanomag Al 28 oder einem Robur.
Meine Ansprüche waren, als ich gedanklich bei der Automobilwelt angekommen war, folgende:
-Das Fahrzeug muss groß sein ( wollte ich schon immer haben )
-Wenn möglich mit Allrad
-Platz für 3 Personen
-1 Schlafplatz muss vom übrigen Wohnraum getrennt sein ( wohne seit 3 Jahren alleine und würde durch drehen wenn neben mir jemand schlafen würde )
-Es muss Platz für unsere Hunde sein
-Simple, überschaubare Technik
-Zuverlässig und robust
-nicht viel Elektronik
-bis 3,5 Tonnen ( hat einfach mehr Vorteile für mich )
-Nicht länger als 7 Meter
-relativ kurzer Radstand
-Ich muss Geländereifen dafür bekommen
-Ich muss Platz beim Fahren haben ( Wohlfühlgefühl )
-Hohe Zuladung
Zum Schluss bin ich beim DAF gelandet. Obwohl es schwierig ist an gewisse Ersatzteile oder Infos zu kommen, ist er doch insgesamt das Fahzeug was ich gesucht habe ( auch wenn ich absolut nicht an ihn gedacht habe und er kein Allrad hat )
Das wir dann doch einen solchen Wagen bekommen haben, war reiner Zufall.
Mit ihm kann ich die Dinge verwirklichen, die mir wichtig sind. Ich kann mit ihm als Basis ein Fernreisefahrzeug für den kleinen Geldbeutel bauen. Ich habe die Möglichkeit einen Wohnraum zu schaffen und trotzdem habe ich Platz für einen Gepäckträger. Wir reisende und die Hunde sind in einem Raum unterwegs. Ist einfach besser und leichter sich um die Hunde zu kümmern.
Ich kann ihn auf die Dinge vorbereiten die auf uns warten. Seien es Schlammpisten oder sandige Gebiete. Mit guten Reifen und seinem Motor kommt er durch. Wenn nicht, gibt es immer noch die Seilwinde.
Er lässt sich fahren wie ein LKW, was ich unheimlich gerne mag. Man sitzt schön hoch und hat trotzdem alles im Blick.Er hat einen kernigen und kräftigen Motor. Zudem ist er, im Vergleich zu anderen Fahrzeugen, sparsam.
Mich stört es nicht Abends ein Bett aufzubauen um darin schlafen zu können. Das macht für mich den Reiz des Reisens aus. Anders leben als in dieser Gesellschaft. Einfacher und auch schwerer wird das Leben sein, aber Glücklicher werde ich dabei. Das ist das was für mich zählt. Ich will das Gefühl haben Glücklich zu sein. Das hatte ich in diesem Leben hier noch nie.
Auch wenn es komisch klingen mag. Für mich ist das Leben in dieser Gesellschaft einfach nichts. Ich war auch noch nie so wie andere in meinem Alter. Immer war ich mein eigener schräger Kopf. Jetzt endlich kann ich das Verwirklichen was ich schon immer wollte.
Wenn ich dafür eine Wäscheleine zwischen zwei Bäumen spannen muss um meine nasse Wäsche zu trocknen, so ist es genau das, was ich suche und will. -
Mmhh, das mit dem Dreck hatte ich tatsächlich nicht bedacht. Irgendwann kann man den nicht mehr schieben, da habt ihr recht.
Welche Türe könnte man denn für einen solchen Umbau nehmen?
Der Gedanke mit dem Durchbruch lässt mich nicht mehr wirklich los.
Die Idee gefällt mir, jedoch sollte es dann so gestaltet werden, dass man eine schöne Höhe hat.
Schneide ich die Rückwand des DAF auf, so ist der Durchgang maximal 1,10 hoch. Dies reicht nicht um bequem durch zu kommen.
Also bleibt nur die Wahl mit der zusätzlichen Türe an der Seite.
Habt ihr da Infos wie ich da am besten vor gehen könnte? -
Da wir auch zu dritt unterwegs sein werden, werde ich ebenfalls in der Doka schlafen. Ich beneide dich um deinen Schrauberplatz.
Ich muss auf der Strasse schrauben. Daher glaube ich nicht dass ich solch gute Umbauten umsetzen kann. -
Danke für den Tip mit der Homepage. Hab ich mir gleich mal genau angesehen.
Die Lösung der beiden gefällt mir.
Habe gestern Stunden überlegt wie ich es am besten löse. Lange wollte mir nichts einfallen. Bis irgendwann alles ganz klar vor meinen Augen erschienen ist.
Ich werde, wenn es an der Zeit ist den Moppedträger zu bauen, die hintere Stoßstange und den Anhängerkupplungsbock demontieren. Dann habe ich einen geraden Rahmen der bis nach hinten geht.
Unter diesen Rahmen werde ich Führungsrohre aus Viérkantstahl mit mind. 5mm Wandstärke bauen lassen. Diese werden an den vorhandenen Schraubenlöcher angeschraubt.
In diese Rohre werden die eigentlichen Trägerrohre des Moppedträgers eingeschoben und mit Splinten gesichert. Hinten stehen die Trägerrohre ca. 80 cm heraus. Auf diese kommt die Plattform für die Moppeds.
Den Shelter lasse ich so wie er ist. Die Türe bleibt hinten.
Wenn ich die Türe öffnen möchte , löse ich die Sicherungssplinte und ziehe den Moppedträger bis auf 10-15 cm aus den Führungsrohren heraus und stelle ihn auf klappbare Stützen. Anschließend kommt eine Metallplatte auf die Trägerrohre direkt vor die Türe. Die Leiter kommt zwischen den Shelter und den Moppedträger . Auf diese Art kann ich den Shelter direkt auf die Pritsche setzen. Die Moppeds kommen hinten ran.
Wenn ich weiter fahren möchte, schließe ich die Türe, klappe das Einstiegsblech hoch, löse die Sicherungssplinte und schiebe den Moppedträger wieder direkt an den Shelter. Anschließend werden die Stützen wieder eingeklappt und die Sicherungssplinte eingesetzt. Somit bleibt der Moppedträger Eintragungsfrei, da er ohne Werkzeug zu entfernen ist.
Die Rückleuchten baue ich dann an den Motorradträger, so dass die gesetzlichen Regelungen für Beleuchtungseinrichtungen eingehalten werden.Johannes: Dein Grundriss ist nahezu der gleiche wie meiner. Ist es so einfach einen Durchstieg nach vorne in die Fahrerkabine zu bekommen? Was benutzt du als Verbindung??
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Die Moppeds sollen so verstaut werden dass sie genau nebeneinander stehen. Einen Lenker lins, den anderen rechts. So braucht man am wenigsten Platz. Der Shelter sollte ganz nach vorne, ist einfach von der Gewichtsverteilung das beste. Ich müsste also die Türe der Kabine neu einbauen. Ist das viel Arbeit?
Die andere Überlegung war einen normalen Anhänger so umzubauen dass er für den Offroadbetrieb geeignet ist. Also größere Reifen und von Kugelkopfkupplung auf Nato Kupplung umbauen. Dann könnten die Moppeds dort rein. Allerdings weiß ich noch nicht ob mir das gefällt. Beim DAF müsste natürlich auch einiges dafür Umgebaut werden.
Eine weitere Überlegung war folgendes: Die Moppeds hinten auf eine Plattform, die aber seitlich angeschlagen ist. So wie einen Reserveradhalter bei einem Geländewagen. Dann könnte man die ganze Plattform wegdrehen und die Türe öffen.
Kann man so etwas bauen? Wenn ja, wie am besten? Kann man es überhaupt so stabil bauen?Johannes: Möchtest du mir mal bitte erzählen wie du den Shelter auf deinen LT gesetzt hast? Wie hast du ihn befestigt?
Sehr gerne kannst du Bilder machen.Danke für das Angebot Thomas, aber ich bin gerade dabei einen Teil meiner Sammlung zu veräußern, da ich keine Zeit mehr dafür habe.
Momentan stehen noch zwei Simson Duos zum Verkauf. Sie brauchen nur Platz und werden nicht mehr gefahren. -
Hallo Leute, momentan bin ich dabei mir die Werkstattbücher zu besorgen. Mindestens als Kopie.
Auch bin ich dabei die Liste zu erstellen welche Teile man von Fremdherstellern übernehmen kann.Zum Fahrwerk:
Im Grunde bin ich mit dem Fahrwerk zufrieden. Auch die Reifengröße ist gut so. Lediglich muss der ganze Wagen etwas höher. Die Zwillingsbereifung möchte ich beibehalten, auch wenn es das ein oder andere mal Kontraproduktiv sein wird.
Da ich ursprünglich aus dem Offroadsegment komme möchte ich einiges aus diesem Segment übernehmen. Zum einen wären da die Reifen. ich bin also auf der Suche nach sog. MT Reifen für meine Reifengröße. Habe auch einen Shop gefunden der diese Führt, jedoch momentan nicht Lieferbar sind. Muss ich also mal abwarten und zuschlagen wenn es geht.Als Höherlegung dachte ich an max. 70-100 mm. So dass es der Antriebsstrang noch mit macht. Wenn ich jetzt anfange große Reifen draufzubauen, trete ich einen Rattenschwanz los: Es fängt mit den Felgen und Reifen an, geht weiter über verstärkte Achsen, verstärkte Kardanwelle und Kreuzgelenke. Dies muss alles angepasst werden. Da der DAF nunmal selten ist, ist es ebenso schwer diese Dinge durchzuführen.
Desweiteren wäre man von der finanziellen Seite in Höhen unterwegs wo jeder Allrad - LKW günstiger gewesen wäre.
Genau dies wollten wir nicht.Daher werde ich mich nur nach einer Differenzialsperre umsehen. Momentan ist der erste Gang sehr kurz untersetzt. Zudem hat der Wagen eine ganze Menge Kraft und geht richtig gut vorwährts. Das möchte ich beibehalten.
Zum Aufbau: Momentan bereitet mir die Lösung für die Moppeds noch Bauchschmerzen.Wirklich gut gelöst finde ich sie nicht. Denn eigentlich möchte ich den Shelter mittig drauf stehen haben. Um die Moppeds dazwischen zu bekommen müsste der Shelter ca. 80 cm hinter.
Habt ihr andere Ideen??Zuden Straßen wo wir hin fahren wollen gibt es nicht viel zu sagen. Außer dass sie manchmal extrem schlecht sein werden. Auch wird es eine Menge Straßen geben die wir nicht befahren können. Ich lass das einfach auf mich zu kommen. Wir haben zum Glück jede Menge Zeit und können spontan entscheiden ob wir einen Umweg fahren oder nicht.
Zur groben Route kann ich sagen dass es auf alle Fälle einmal um Afrika gehen wird. Wir fangen in Marokko an und arbeiten uns langsam in Richtung Kapstadt vor. Von dort aus geht es an der Küste wieder nach oben und weiter in Richtung Seidenstraße, Kasachstan und die Mongolei weiter.
Das Fahrzeug bekommt natürlich auch eine starke Seilwinde, eine erhöhte Luftansaugung und einen starken Rammbügel.
Es werden im Laufe der Zeit eine ganze Menge Änderungen am Fahrzeug geben. Immer Stück für Stück. Vieles wird auch erst unterwegs passieren, da ich sie hier nicht dran bauen darf.Johannes: Einen LT 4x4 wollte ich auch zuerst haben, aber dieser wäre auch wieder viel zu teuer und zu schwer geworden, leider.
Hast du den Shelter schon??? -
Hallo Leute, ich stelle mich und unser Vorhaben hier mal eben vor.
Also: Ich heiße Jens, bin 25 Jahre jung, habe meinen eigenen Kopf und gehe nicht nach gesellschaftlichen Vorstellungen.
Ich habe seit langem den Wunsch aus diesem Leben auszubrechen und frei ( soweit wie möglich ) zu leben. Am Anfang sehr Naiv. Inzwischen liegen einige Jahre seit dem ersten Gedanken und dem jetzt eingeschlagenen Weg. Die Naivität ist einer klaren Überlegung gewichen, getragen durch Älter werden und dem Lesen von Reiseberichten. Vorstellungen wurden ausgearbeitet und sind zu einem Plan geworden. Ich sehe immer alles mit einer kleinen Spur Humor, vergesse aber nie das Ziel und lasse mich von meinen Vorhaben nicht abbringen.
Ich habe engen Kontakt zu meinen Eltern, keine Ahnung warum. Hat sich so ergeben.
Das Ziel über allem: Ausstieg aus dieser Gesellschaft und ein Leben mit einem Fahrzeug im Rahmen einer Weltreise.
Dies wird im Mai oder Juni 2015 soweit sein.
Lange haben wir ( Ich und meine Mum und Dad ) darüber nachgedacht wie wir das anstellen sollen
.Zuerst dachten wir an einen LKW für den ich jedoch keinen Führerschein besitze. Weiter ging es über einen Transporter als Basis und endete jetzt an einem DAF 400 Doka mit Pritsche.
Der Aufbauplan sieht folgendes Vor:
Auf die Pritsche kommt eine Shelter FM 1 Kabine ( Hersteller ist uns relativ egal ). Diese hat zwar keine Stehhöhe, aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man sich bei Schlechtwetter und zum Schlafen in der Kabine aufhalten kann. Zudem muss man darin etwas kochen können und eine Toilette aufsuchen können.
Auf das Dach des Farzeugs kommt ein Gepäckträger mit Aluboxen.
Irgendwie müssen noch unsere beiden Moppeds der Marke Simson Schwalbe untergebracht werden. Dafür wird der Shelter wohl etwas nach hinten wandern und die Moppeds kommen davor in eine Blechbox.
Auf das Dach des Shelters kommt eine Solaranlage. Die Versorgung mit Wasser erfolgt über Wasserkanister.
Gerade was den Ausbau und Aufbau des Shelters angeht werde ich viele Fragen haben. Auch werde ich einige Hilfe im elektronischen Bereich brauchen.Wir haben uns auf Grund der hohen Anschaffungskosten gegen ein Fahrzeug mit Allrad entschieden. Uns ist Bodenfreiheit wichtiger. Daher wird das Fahrzeug in Marokko etwas höhergelegt. Hier in Deutschland wird kaum eine Möglichkeit geben, dies Legal durch zu führen.
Wir gehen einen unkonventionellen Weg mit der Wahl des Fahrzeugs und des Aufbaus für unser Vorhaben. Aber das ist es, was mir Spass macht. Eigene Wege gehen und Herausforderungen überwinden.
Wenn jemand etwas wissen möchte, einfach fragen
Grüße Jens
